Schweiz

Schildbürger-Streich: Aarauer Eishalle muss ab sofort abends schliessen

Jetzt ist eingetroffen, was die Verantwortlichen und Sportvereine befürchtet haben. Die Kunsteisbahn Aarau muss nach einem Entscheid des Kantons ab heute um 16:30 Uhr schliessen. Die Einsprecher aus dem Quartier konnten sich durchsetzen.

16.02.17, 11:49 16.02.17, 12:07

Urs Helbling / az

Lichterlöschen auf der Kunsteisbahn Aarau (Keba): Ab sofort muss die 20,7 Millionen Franken teure Anlage um 16.30 Uhr geschlossen werden. Die Beschwerde des Keba-Verwaltungsrates ist vom Kanton abgelehnt worden – und das überraschend rasch. Das bestätigte das Baudepartement der «AZ».

Der Verwaltungsrat führt heute Donnerstag eine Krisensitzung durch, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Falls er die Sportanlage abends weiterhin öffnet, riskiert er eine Anzeige und im Extremfall sogar einen Polizeieinsatz.

Leidtragende der ganzen Entwicklung sind die Hockeyaner und die Eiskunstläufer, die jetzt abends nicht mehr trainieren können. Die Zukunft der beiden Clubs mit Hunderten von Mitgliedern ist in Frage gestellt.

Fehler im Baugesuch

Die Vorgeschichte: Bei der Formulierung des ersten Baugesuches für die Totalsanierung der Keba ist der Stadt Aarau und dem Totalunternehmer Priora ein Fehler unterlaufen. Als Betriebszeit wurden die Zeiten des öffentlichen Eislaufes eingetragen (bis 16.30 Uhr). Mit einem Zweiten Baugesuch versuchten die Behörden im März 2016 ihr Versäumnis auszubügeln. Aber dagegen gingen rund 100 Einsprachen ein. Diese sind noch nicht behandelt.

Start im November

Ende November wurde die Anlage eröffnet  – und so betrieben, wie es im zweiten Baugesuch vorgesehen wäre (Betriebszeiten bis am späten Abend). Das passte den Einsprechern nicht: Sie machten so viel Druck auf die Keba-Standortgemeinde Suhr, dass diese handeln musste. Der Gemeinderat Suhr verfügte die Einhaltung der ersten Baubewilligung (Betriebsschluss 16.30 Uhr) und er entzog seiner Verfügung die aufschiebende Wirkung.

Gegen Letzteres reichte die Keba beim Kantonalen Baudepartement Beschwerde ein. Dieses hat nun ­– in einem Zwischenentscheid – die Suhrer Verfügung gestützt (keine aufschiebende Wirkung).

Keba Aarau: Behördenschlamperei? (15. Februar 2017)

Seit November ist die neu sanierte Kunsteisbahn Aarau in Betrieb. Wegen einem Planungsfehler drohen der Anlage nun eingeschränkte Öffnungszeiten. Video: © TeleM1

Das kann Jahre dauern

Darum muss der Betrieb auf der Keba ab sofort um 16.30 Uhr eingestellt werden. So lange, bis allenfalls das zweite Baugesuch (verlängerte Öffnungszeiten) rechtsgültig bewilligt ist. Das könnte Jahre dauern, weil die Fronten verhärtet und die Einsprecher ihre Hartnäckigkeit schon einmal bewiesen haben.

Der Keba-Verwaltungsrat könnte die Entscheid des Baudepartementes ans Verwaltungsgericht weiterziehen. Doch auch das hätte keine aufschiebende Wirkung.

Unser Kommentar: Sturheit statt Toleranz – Anwohner missbrauchen Behördenfehler

Die Keba Aargau feiert grosse Eröffnung

Zwei Abstimmungen hat es benötigt, bis der Umbau erfolgen konnte. Früher als geplant, feiert die Kunsteisbahn Aarau heute ihre Eröffnung. Video: © TeleM1

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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Christian Strickler 17.02.2017 09:46
    Highlight 7. Genau so verdient die Aargauer "Elite" ihr Geld

    8. Und so funktioniert Integration in diesem Kanton - nach ein paar Jahren bist du so kaputt wie die Aargauer selber und du bist wieder weg (und die Investition wird als "Beute" geteilt).

    Ich erlebs seit 5 Jahren <3

    9. Und das Lustigste: Da kommen "Experten" zum Zuge, welche sich jahrelang ihr Geld genau in solchen Geschichten verdienen - es ernähren sich also ganze Netzwerke von Menschen an diesen Geschichten

    10. Auf den Punkt gebracht: Hier wirst du mit voller Absicht "in die Scheisse" gezogen. LOL <3
    7 0 Melden
  • Christian Strickler 17.02.2017 09:45
    Highlight 4. Der Investor wird also in eine ganz wüste Geschichte reingezogen und bleibt über Jahre abhängig von den Einsprechern (dort kann er sich mit dem ganzen gesellschaftlichen Bodensatz des Kanton auseinandersetzen - was die Behörden ja absichtlich nicht tun).

    5. Er bleibt auch über Jahre abhängig von geistig unterentwickelten Behördenmitgliedern, die nun eine Absurdität nach der Anderen gutheissen etc.

    6. Viel Geld zu verdienen für Gerichte, Behörden, Anwälte -

    5 0 Melden
  • Christian Strickler 17.02.2017 09:45
    Highlight Dieses "Schildbürgertum" ist weit mehr als das und recht eigentlich wohl wichtigste Quelle von Bedeutung, Deutungsmacht und Einkommen in diesem Kanton ;-)

    1. Es wäre naiv, diese 100 Einsprecher als Kern des Problems zu sehen, weil:

    2. Sie werden motiviert, aufgebaut und geschützt: Von Rechtsschutzversicherungen, von Behörden, von Politikern, vom Hauseigentümerverband

    3. Anwälte, welche solche Einsprachen formulieren, sind gerne selber Politiker in diesen Gemeinden etc.

    5 0 Melden
  • Martin68 17.02.2017 02:28
    Highlight Das angrenzende Quartier ist nur für Zubringer geöffnet, die Bachstrasse nur für Velos durchgängig,......die Eishockeyspiele müssen schon um 17.30 sein.

    Eltern der Hockeykinder und Eisprinzessinnen, wenn Alle jeden Abend nach 20 Uhr kurz eine Ehrenrunde auf dem Parkplatz drehen und ganz kurz zu Warnzwecken hupen, wäre dies ein legitimer Protest......denn die Einsprecher schlafen ja seit 16.30 Uhr!

    Oder die Trainings mit Inlineskates auf den Quartierstrassen durchführen und dazu etwas Kinderlärm machen......

    Sportfreunde werdet so kreativ wie die Einsprecher und übt zivilen Ungehorsam!!!
    24 1 Melden
  • sansibar 17.02.2017 00:30
    Highlight Schweizer Sportler, mobilisiert euch! Eishockeystock auftreiben, 24-Stunden-Jogging durchs Quartier, friedlich bleiben aber klare Zeichen setzen!
    21 0 Melden
  • caschthi 17.02.2017 00:01
    Highlight Ich denke ich habe selten soviele kommentare gesehen, die fast alle das gleiche aussagen bzw. einer Meinung sind. Da kann es doch nicht sein, dass dort vor Ort bei schon nur 100 Gegnern alles zusammenbricht? Es gibt doch garantiert genug SportlerInnen die friedlich etwas gegen so eine Zerstörungswütige Gruppe von Anwohnern machen kann! (Vielleicht beispiel "JasCar" einige kommentare unter mir.. )

    Liebe Aarauer Sportler, macht was dagegen!!! Das sind Leute die noch nie mit einem Sportverein zu tun gehabt haben, zeigt denen was sie mit so einer sch""+;,e alles Zerstören!
    20 2 Melden
  • elivi 16.02.2017 23:23
    Highlight Die einwohner haben wohl lieber ne millionenteure bauruine vor der tür. ... Warum nicht? Wollte schon immer ne eishalle vom fenster aus sehn dir langsam verfällt
    14 0 Melden
  • Graf Von Mai 16.02.2017 20:26
    Highlight Icehockey kann lärmig sein, ok.
    Aber Eiskunstlaufen?!?
    20 0 Melden
    • JasCar 17.02.2017 09:25
      Highlight Es geht denen ja nicht um den Lärm, sondern um s Prinzip! Chunbsch drus? Ich au nöd!
      3 0 Melden
    • caschthi 17.02.2017 10:01
      Highlight Schon ein bisschen, wird halt of Musik gespielt... Trotzdem nicht grund genug..
      1 0 Melden
  • Pingu80 16.02.2017 18:56
    Highlight
    Die KEBA ist beim Umbau auf die Bedürfnisse der Anwohner eingegangen. Man hat das Aussenfeld extra verschoben und einen Komplex davor gebaut, um den "Lärm" möglichst gering zuhalten. Zudem verzichtet man auf das abspielen von Musik. Die Halle wurde so gut isoliert, dass man draussen rein gar nichts hört. 23.30 wäre schliessung der Halle. 22.00 Aussenfeld. Die Anwohner, welche Beschwerde einreichten wohnen zudem in einer Fahrverbotszone. Also haben sie auch kein Verkehrsaufkommen. Was die Gemeinden Aarau und Suhr sich leisteten ist schlicht weg erbärmlich
    94 3 Melden
  • Toerpe Zwerg 16.02.2017 18:03
    Highlight Namen und Adressen der Einsprecher veröffentlichen
    78 10 Melden
  • Doeme 16.02.2017 16:43
    Highlight Zuerst heisst es immer wir Jugendlichen würden nur noch um die Häuser ziehen und mit unseren Gadgets spielen. Wenn wir uns dann aber sportlich betätigen wollen, dann ist es auch nicht gut. Soll man einer den Bilderbuchbünzli verstehen.
    137 2 Melden
  • sven_meye 16.02.2017 16:15
    Highlight In dieser Anwohnerschaft dürfte die Antifa gerne einen ihrer traditionellen Umzüge veranstalten^^ Mit "Schiebechlöpfle" und allem drum und dran
    61 13 Melden
  • JasCar 16.02.2017 15:42
    Highlight Na dann, liebe aarauer Hockeyaner und Eisprinzessinnen, ab jetzt wird im Training gejoggt. Durch s Quartier. In Gruppen. Jeden Abend. Evt sogar mit bitzli Protestgesang?
    Im Ernst: man darf glaube ich joggen wo und wann man will? Bis 22h ist es auch keine evt Nachtruhestörung?
    Oder ihr "chillts" jetzt halt einfach mal ein bisschen im Quartier, gibt bestimmt gemütliche Eggli zum plaudern und lachen, oder was die "hangende" Jugend halt sonst so macht.
    Ich finde es grässlich bünzlig und egoistisch von den Einsprechern, lasst das doch nicht ruhig auf euch sitzen!
    137 3 Melden
    • strieler 16.02.2017 19:52
      Highlight Eine wunderbare Anti-Terror-Anschlag-Idee.
      26 0 Melden
  • Entenmann 16.02.2017 15:11
    Highlight Hm, angesichts der Interessenlage erstaunt es mich, dass der Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen worden ist. Ein Weiterzug dieses Zwischenentscheids ans Gericht könnte durchaus Erfolg haben. Das Vertrauen auf eine derart offensichtlich falsche Angabe in einem Baugesuch verdient keinen Schutz.
    71 4 Melden
  • Scrat 16.02.2017 14:43
    Highlight Ich bin mir sicher, dass vor dem Umbau ganz vernünftige Betriebszeiten bestanden. Es wäre deshalb zu begrüssen, wenn man sich in solchen Fällen auf ein Gewohnheitsrecht berufen könnte, anstatt sich von ein paar egoistischen Spassbremsen terrorisieren lassen zu müssen.
    Leider nimmt in der Schweiz das Ego-Denken immer mehr überhand: Was nicht in den Kram passt, wird bis zum letzten Atemzug bekämpft - mit dem Säbel zwischen den Zähnen! Ohne Rücksicht auf die Gesellschaft, denn nur das eigene Individuum und dessen Weltbild zählt.
    134 2 Melden
  • who cares? 16.02.2017 14:32
    Highlight Es gibt immer Leute, die anderen nichts gönnen können. Schade.
    118 3 Melden
  • wipix 16.02.2017 14:14
    Highlight Es ist einfach nur noch traurig, wie einzelne, frustrierte Bürger mit Ihren stumpfsinnigen Einsprachen so viele Mitmenschen "terrorisieren" können. Sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, Arbeitsplätze und Mut zur Investition werden durch diese Machtspielchen unterdrückt! 😡
    132 2 Melden
  • Mister P 16.02.2017 14:11
    Highlight Gibt es eigentlich kein "Gewohnheitsrecht", worauf man sich berufen könnte? Die Anlage an sich steht ja schon seit etlichen Jahrzehnten an diesem Standort.
    120 1 Melden
  • demian 16.02.2017 14:08
    Highlight Ärgern sich die 100 Einsprachler nicht, dass die Eishalle für die 20,7Mio kaum einen Gegenwert liefert? Sprich sie bezahlen die Eishalle mit ihren Steuergeldern, die kaum von jemandem benutzt wird. Das muss einem doch als Steuerzahler richtig weh tun.

    Wäre wirklich super, wenn Watson ein paar Stimmen von den Einsprachlern einfangen könnte.
    137 2 Melden
    • poga 16.02.2017 14:49
      Highlight @demian also ganz im Ernst, wenn sie so früh schliessen muss, ist der Gegenwert noch um einiges kleiner. Das kann ja wohl kaum der Grund sein.
      3 36 Melden
  • leu84 16.02.2017 14:03
    Highlight Hoffentlich sieht man diese "Anwohner" (Es hat auch Leute die nicht direkt, >100m, an der KEBA wohnen) nie auf dem Eisfeld oder Fussballplatz...
    64 2 Melden
    • Binnennomade 16.02.2017 22:26
      Highlight ..Bodycheck! :D
      7 0 Melden
  • DailyGuy 16.02.2017 14:01
    Highlight Willkommen in der Bünzlischweiz. Ich liebe die Schweiz und ich bin stolzer Schweizer. Aber wie kann man 100 Einsprachen einbringen wenn es um eine Eishalle geht? Die Leittragenden sind wieder Kinder und Jugendliche. Genau die gleiche Gruppe, welche immer verflucht wird heute, dass sie faul ist und nichts mehr macht. Toll. Mou. Merci.
    171 3 Melden
  • superzonk 16.02.2017 13:52
    Highlight Es ist doch gewiss nicht davon auszugehen, dass der Stimmbürger die Sanierung bewilligt hätte, wenn er davon ausgehen müsste, dass die Anlage um 16.30h dicht machen muss... so blöd kann keiner sein.

    Ich würde es auf Anzeigen und polizeiliche Räumung ankommen lassen. Und die kommt in diesem Fall bestimmt. Aber vielleicht ist bis dann die Eissaison fertig und man gewinnt etwas Zeit.
    86 1 Melden
  • Bits_and_More 16.02.2017 13:50
    Highlight In unserer Gemeinde ist das sehr ähnlich, allerdings auf dem Sportplatz. Dieser wurde nicht als Sport- sondern als Spielwiese eingegeben. 2 von 50 Anwohner störten sich am abendlichen Fussballspielen der Dorfkinder. Nun ist der Platz ausserhalb der Unterrichtszeit komplett gesperrt, für den Turnverein gibt es ein paar wenige Ausnahmen.
    Leider wurde auch bei der Eingabe die Flutlichtanlage falsch eingegeben, jetzt erpressen die Anwohner die Schulgemeinde mit diesem Argument zusätzlich und drohen die Flutlichtanlage abreissen zu lassen wenn nicht gespurt wird.
    72 1 Melden
  • flubi 16.02.2017 13:39
    Highlight So ist der Aargau kleinkariert bis ins Detail.
    53 20 Melden
    • Mister P 16.02.2017 14:07
      Highlight Das hat nichts mit dem Aargau zu tun, solches Verhalten kann man in der ganzen Schweiz beobachten.
      62 7 Melden
    • Chris. 16.02.2017 15:15
      Highlight Bei uns im Fussballverein (im Kt. Zürich) gibt es auch Anwohner die zugezogen sind. Einer ruft jedes mal die Polizei, wenn ein Spiel eine Minute länger geht als 12 Uhr, seither können keine Juniorenspiele mehr angesetzt werden um 11 Uhr, da die ab und an mal 5 Minuten länger dauern... Solche unzufriedenen Menschen gibt es überall... KLEINKARIERT!
      70 1 Melden
    • purzelifyable 16.02.2017 16:42
      Highlight @Mister P: und auch im Ausland. Stichwort Maschendrahtzaun.
      17 0 Melden
  • Nothingtodisplay 16.02.2017 13:18
    Highlight Die leidtragenden sind schlussendlich die Jugendlichen aber auch Erwachsenen, welche Sport machen wollen... Ich verstehe echt nicht, warum es zu ca. 100 (!) Einsprachen kommen kann wegen einer Sporthalle.

    Das sind dann wieder die selben 100 Pappnasen welche sich aufregen, dass die Jugendlichen nichts besseres zu tun haben als am Abend um die Häuser zu ziehen.
    150 2 Melden
  • Peter von der Flue 16.02.2017 13:11
    Highlight Macht doch ein Bundeszentrum für Asylsuchende daraus. Wäre ja optimal gelegen und Lärm gäbe es auch keinen.
    95 7 Melden
  • Imfall 16.02.2017 13:10
    Highlight @watson

    sucht diese leute und geht diesem thema suf den grund! aus dem leserwinkel ist das sowas von unverständlich....
    101 1 Melden
  • Bobo B. 16.02.2017 13:08
    Highlight Dass sich 100 Spacken finden lassen, die sich nicht scheuen, einen solch offensichtlichen Lapsus hemmungslos auszunützen, muss Angst machen. Hunderten Betroffenen das Hobby zu vermiesen, muss scheinbar unglaubliches Wohlbefinden auslösen...
    87 0 Melden
  • Rumpelpilzchen 16.02.2017 12:54
    Highlight Traurig, sehr sehr traurig.
    Vor allem für die Vereine, deren weiteres bestehen in den Sternen steht.
    61 0 Melden
  • MacB 16.02.2017 12:49
    Highlight Aargauer Bünzlitum in Reinkultur.
    69 6 Melden
    • Mister P 16.02.2017 17:15
      Highlight Noch einmal, das hat nichts mit dem Aargau zu tun (s.o.)...
      12 7 Melden
    • MacB 16.02.2017 19:37
      Highlight Ist aber typisch. Ps bin kein zürcher
      5 4 Melden
  • Butschina 16.02.2017 12:41
    Highlight Das ist tragisch. Was stört an einer geschlossenen Sportanlage? Lärm sollte die nicht gross machen. Höchstens auf dem Parkplatz. Dafür würde man aber bestimmt eine Lösung finden. Wer in einer grossen Gemeinde oder in einer Stadt lebt, muss mit etwas Lärm rechnen. Wer damit so grosse Probleme hat soll sich eine Logie abseits von Allem suchen. Oder gibt es andere Gründe als Lärm?
    58 2 Melden
  • Dominik Gloor 16.02.2017 12:28
    Highlight Es ist doch wirklich nicht mehr zu glauben, was sich einige Menschen überhaupt erlauben... Haben die WIRKLICH nicht's besseres zutun?! Mir würde nicht mal ansatzweise so eine Machenschaft in den Sinn kommen - dann handle ich selber und ziehe an eine ruhigere Lage. Euch nennt man EGOISTEN!
    52 0 Melden
  • niklausb 16.02.2017 12:28
    Highlight Lösung 100 Pamir aus dem Zeughaus an die 100 Nörgeler abgeben und die sache ist gelauffen
    50 2 Melden
  • Trabert 16.02.2017 12:26
    Highlight Wenn man nichts mehr gegen das Fussballstadion machen kann, zerstört man halt ein anderes Hobby/anderer Sport... Sprich man geht auf die Eishalle los...
    205 4 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 16.02.2017 12:25
    Highlight WTT? Muss solch eine Beschwerde nicht i-wie Begründet sein?😕 is doch i wie bescheuert 🤔
    105 5 Melden
    • c_meier 16.02.2017 12:33
      Highlight ja eine Begründung braucht es.
      In diesem Fall kann der Einsprecher Lärm durch den Betrieb sowie Mehrverkehr geltend machen und schon muss das Amt prüfen.
      Mit Rechtsschutzversicherung wird man ja kostenlos beraten wie man da vorgehen soll
      22 1 Melden
    • John M 16.02.2017 12:55
      Highlight Steht ja oben, die laut Baugesuch angekündigten Betriebszeiten sind nicht eingehalten worden.
      14 1 Melden
  • Tom B. 16.02.2017 12:24
    Highlight Es gibt auch den Umkehrschluss: Priora, die den "Bock" verursacht hat, wird gegenüber den geschädigten Vereinen Schadenersatzpflichtig. Dümmer gehts kaum noch...
    57 1 Melden
    • koks 16.02.2017 13:36
      Highlight priora gehört dem spekulanten stoffel. gegen den sind ja selbst noch ermittlungen wegen wirtschaftsdelikten am laufen. passt.
      23 1 Melden
  • Steckenpferd 16.02.2017 12:23
    Highlight Was muss diesen 100 Menschen ach so Schreckliches wiederfahren sein, dass sie ernsthaft verlangen, dass eine Sportanlage um 16:30 schliesst? Ich bin einfach nur sprachlos..
    247 4 Melden
  • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 16.02.2017 12:15
    Highlight Kleingeister welche im Leben sonst nie was zu melden hatten.
    218 2 Melden
  • pun 16.02.2017 12:13
    Highlight Eine Eishalle die nur bis 16:30 Uhr betrieben wird? Come on! Das ist so ein offensichtlicher Fehler beim Ausfüllen des Gesuchs, dafür muss es doch auch juristische Regeln geben...
    174 4 Melden
  • Jaing 16.02.2017 12:12
    Highlight Wie erbärmlich muss ein Leben sein, wenn man wegen sowas Einsprache erhebt und zahlreichen Leuten ihr Hobby vermiest?
    201 2 Melden
  • Eskimo 16.02.2017 12:12
    Highlight Was sind das für frustrierte gelangweilte Menschen die solche Einsprachen einreichen?
    161 3 Melden
  • Calvin WatsOff 16.02.2017 12:12
    Highlight Was für ein Trauerspiel! Querulantentum Par excellence. Was nützt der Millionenbau, wenn so früh geschlossen werden muss!? 👎🏻
    140 2 Melden
  • Georgia 4 16.02.2017 12:08
    Highlight Schade, wieder einmal ein Vorbild von incompetence meets Intoleranz. Der Leidtragende sind aber Kinder und Sportler, Bravo, super möl, Anwohner dürfen stoltz sein, ( Ironie off :-/)
    149 3 Melden
  • mcw 16.02.2017 12:04
    Highlight Erst wenn das letzte Leben in den Städten abgwürgt ist, werdet ihr merken, dass man Ruhe nicht essen kann... Leben macht Lärm! Lebt!
    143 7 Melden
    • Wombat94 16.02.2017 12:22
      Highlight Ach und Lärm kann man dann essen?
      25 116 Melden
    • Marcel Nandy Füllemann 16.02.2017 12:53
      Highlight Wombat: nicht direkt. Aber in einer guten Küche herrscht üblicherweise ein gewisses Mass an Lärm. Ausser man steht auf Backofen-Food ;-)
      36 1 Melden
    • Citation Needed 16.02.2017 18:12
      Highlight Ruhe und Ordnung gibt's auf dem Friedhof. Scheinbar wollen sich diese 100 Scheintoten schon langsam auf ihre Zeit dort einstellen.. anders kann man sich solche Borniertheit gar nicht erklären. Get a life!
      13 0 Melden
  • Dexta 16.02.2017 12:02
    Highlight Bünzlitum wielman es kennt und verabscheut. Tut mir echt leid für die Sportler
    110 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.02.2017 12:01
    Highlight Die 100 Querulanten müsste man veröffentlichen!
    123 12 Melden
    • DinahK 16.02.2017 12:26
      Highlight dachte ich auch!
      Ok, wenn man gegen so was ist (?)... aber dann bitte dazu stehen!
      65 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.02.2017 13:00
      Highlight v. m. wer war zuerst da?
      die anwohner die die einsprache machren?
      dann aber wieso erst jetzt und nicht jahre früher, als die erste kunsteisbahn gebaut wurde? es handelt sich da ja um eine totalsanierung und kein neubau, wo vorher nichts war!

      die ursprüngliche anlage war vor den gegner da.
      dann wieso sind diese menschen hierher gezogen?
      ...

      was ist eigentlich der wirkliche geund der einsprache?
      oder ist es wirklich nur sturheit und borniertheit ala "ich will es so, also muss es so sein!"?

      26 0 Melden
  • Muster Mustermann 16.02.2017 11:59
    Highlight Tja, man sollte sich halt nicht mit Wutbürger, Bünzlis und "ich habe sonst nichts zu meldem im Leben und kann so endlich meine Macht demonstrieren und mein Recht durchsetzen " Losers anlegen wenn man auf Vernunft von diesen Leuten hofft.
    68 6 Melden
  • Normi 16.02.2017 11:56
    Highlight Tya Nörgelination Schweiz halt...
    77 3 Melden

Zahnarzt muss gegen den Willen der Bürgergemeinde eingebürgert werden

Er spricht Deutsch, hat hier studiert und seine Kinder gehen in Vereine. Er hat aber auch Sozialhilfeschulden, äussert sich unklar zur Rolle der Scharia, und seine Frau ist nicht integriert. Die Bürgergemeinde wollte den libyschen Zahnarzt nicht einbürgern. Das Verwaltungsgericht schon.

Wilhelm Tell kannte er nicht. Und auf mehr als 300'000 Franken Sozialhilfeschulden sitzt der libysche Zahnarzt auch. Trotzdem muss der mehrfache Familienvater jetzt mit seinen Kindern eingebürgert werden. Das hat das Solothurner Verwaltungsgericht entschieden – gegen den Willen einer Bürgergemeinde im unteren Kantonsteil. Sie hatte dem Mann, der seit 19 Jahren in der Schweiz lebt, die Einbürgerung verweigert – zum zweiten Mal. Der 46-Jährige wollte sich schon 2011 einbürgern lassen.

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