Schweiz
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Pierre Vogel, umringt von Bodyguards. archivBild: DPA

Wie ein deutscher Salafisten-Prediger den Nachwuchs in der Schweiz rekrutiert

Für in der Schweiz lebende Islamisten gibt es ein neues Angebot: Pilgerfahrten an Weihnachten.

16.12.17, 07:13 16.12.17, 08:13

Andreas Maurer / Schweiz am Wochenende

Frohe Botschaft für Schweizer Muslime, heisst es im Werbespot. Dieses Jahr bietet die Mannheimer Firma Bakkah Reisen erstmals Pilgerfahrten für Schweizer in die arabischen Städte Mekka und Medina an. Bisher existierte das Angebot nur für Deutsche. Die zweiwöchige Reise wird für 1600 Franken verkauft, worin Visa, Flug, Hotel und Frühstück inbegriffen seien. Das Flugzeug hebt am Weihnachtstag ab.

Mit dem Geld wird auch das Honorar für den Reiseführer beglichen: Pierre Vogel, ehemaliger Boxer, der zum Islam konvertierte und sich als einflussreichster Prediger der deutschen Islamisten-Szene etabliert hat. Er wirbt für eine ultrakonservative Auslegung des Korans, für den Salafismus.

Wie er auf den Pilgerfahrten auf seine Anhänger einredet, dokumentiert er in Youtube-Videos. Wild gestikulierend erklärt er jungen bärtigen Männern, sie seien von Allah auserwählt worden, weil sie anders seien als die Daheimgebliebenen, weil sie sich für Mekka statt für Disco entschieden hätten. In der Werbung für das Schweizer Publikum heisst es: «Kommt mit auf diese lebensverändernde Reise.»

Schweizer auf brisanter Mission

Die Lebensveränderung kann lebensgefährlich werden. Zwei junge Männer aus Deutschland zogen nach der Pilgerreise von 2013 nach Syrien in den Dschihad. Damals war auf dem Ausflug nach Mekka neben Vogel dessen Freund Sven Lau dabei, die Nummer zwei der deutschen Islamisten-Szene.

Die deutsche Bundesanwaltschaft warf Lau darauf vor, die beiden IS-Kämpfer auf der Pilgerreise rekrutiert zu haben. An der ersten Weihnachtsreise für Schweizer kann Lau deshalb nicht teilnehmen. Im Sommer wurde er zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

Diesmal ist dafür Abul Baraa dabei, ein deutscher Salafisten-Prediger, der durch ein Youtube-Video berühmt geworden ist, in dem er Folgendes sagt: «Wenn die Frau eine Überlänge bei der Klitoris besitzt, so hat sie ein sehr grosses Verlangen nach Intimität. Indem dieses kleine Stück entfernt wird, normalisiert sich das Verhältnis von dieser Frau zur Intimität.»

In der Schweiz stösst die Pauschalreise auf Interesse. Die Reiseagentur gibt an, es hätten sich zwanzig Teilnehmer aus der Schweiz angemeldet. Für die Vermarktung in der Schweiz ist ein Islamist aus Bern verantwortlich, der hierzulande die Aktion «We love Muhammad» organisiert. Es handelt sich um ein Nachfolgeprojekt der Koranverteilungsaktion «Lies».

Der Unterschied: Statt Korane werden Mohammed-Biografen verteilt und die Aktivisten benötigen keine Bewilligung, weil sie keine Stände aufstellen, sondern sich die Plakate um die Bäuche binden. Als erster Kanton hat der Aargau gehandelt und Wegweisungen gegen die Buchverteiler erlassen. Sie würden eine extremistische Ideologie verbreiten und eine Gefahr für die Sicherheit der Schweiz darstellen.

Vogel darf nicht einreisen

Vogel lobt in einem Facebook-Beitrag den Mann aus Bern persönlich: Dank ihm seien schon mehrere Leute zum Islam konvertiert. Aktiv ist dieser mit Kollegen vor allem auf dem Berner Bahnhofplatz, wo ihn die Polizei gewähren lässt.

Vogels Präsenz wird in der Schweiz hingegen nicht toleriert. Das Bundesamt für Polizei Fedpol hat gegen ihn ein Einreiseverbot verhängt. Fedpol-Sprecherin Lulzana Musliu sagt auf Anfrage, sie könne bestätigen, dass dieses «nach wie vor besteht». Das bedeutet, dass das Fedpol den Prediger als Gefahr für die Sicherheit der Schweiz einstuft.

Bereits 2009 hatte das Bundesamt für Migration eine Einreisesperre verhängt, als Vogel nach der Minarett-Abstimmung an einer Demonstration gegen Islamophobie in Bern auftreten wollte. Die Kundgebung war vom Islamischen Zentralrat der Schweiz (IZRS) organisiert worden. Kurz danach wurde die Sperre aber aufgehoben. Seit wann sie wieder gilt, ist nicht bekannt.

Vogel auf der IS-Abschussliste

Auf Anfrage dieser Zeitung reagiert Vogel nicht. Er bevorzugt es, auf seinen eigenen Kanälen zu kommunizieren. In einem Youtube-Video distanziert er sich vom IS. Aber auch die Terroristen distanzieren sich von ihm, wie sie in ihrem Hausmagazin mitgeteilt haben. Sie geben Vogel zum Abschuss frei, weil er nur vom Sofa aus predigt und nicht selber zur Tat schreitet.

Vogel rief nie offen zu Gewalt auf. Seine Youtube-Predigten wirken als Einstiegsdroge. Die berühmteste Verführte in der Schweiz ist die Winterthurerin F. S., die erste Abenteuer-Dschihadi hierzulande. Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass sie sich vor allem durch Youtube-Videos von Pierre Vogel radikalisiert habe.

Vogel hat in der Schweiz nicht nur virtuelle Freunde, sondern auch reale. Bekannt ist seine Beziehung zu IZRS-Sprecher Qasim Illi. Die Schweizer Islamisten-Organisation plant an Weihnachten allerdings eigene Aktivitäten: ein zweitägiges Islamseminar an einem geheim gehaltenen Ort in Zürich.

Veranstaltet wird es von einem pseudo-wissenschaftlichen Institut mit dem Namen I3, das zum IZRS gehört. Islamisten, die an beiden Weihnachtsweiterbildungen teilnehmen wollen, müssten auf den zweiten IZRS-Seminartag verzichten, um den Flug mit Vogel nicht zu verpassen.

Die Schweizer Teilnehmer werden gemäss Reiseprogramm zuerst nach Frankfurt transportiert. Erst dort wird der Prediger hinzustossen. Solange die Schäfchen zu ihm pilgern, kann ihm das von der Schweiz verhängte Einreiseverbot egal sein.

(aargauerzeitung.ch)

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Brikne, 20.7.2017
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73
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73Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rabbi Jussuf 16.12.2017 15:22
    Highlight Mir scheint der Artikel ein Jährchen hinter der Zeit her zu hinken. Vogel ist längst nicht mehr (nur) der Kristalisationspunkt der Radikalisierer. Da gibt es im Netzt viele kleinere Gruppen, an denen man sich radikalisieren kann.
    Ein Mekkareisli ist wohl eher etwas für "Fortgeschrittene", denn als Einstieg zu betrachten.
    Wenn es stimmt, dass Illi und Vogel befreundet sind, dann haben die eher einen Draht zu Al Nusra (Al Qaida). So würde es auch nicht gross verwundern, dass der IS nicht so glücklich ist mit Vogel.
    17 3 Melden
  • ezclips 16.12.2017 14:14
    Highlight Das wäre doch einmal eine Geschenk-Idee unter dem Christbaum, für all die mit einem Liberalen und Feministen Gedankengut welche jegliche Kritik an diese Ideologie verbieten oder verharmlosen. Nur in Mekka kommt Ihr nicht rein (Besuchsverbot für nicht Muslime mit Androhung der Todesstrafe) ohne Kopftuch und in Begleitung eines Mannes wird’s recht ungemütlich für Frauen im ganzen Land. Betrifft uns ja nicht, die liberale Welt hört bekanntlich an der Schweizer oder EU Grenz auf. Oder vielleicht doch nicht?
    22 10 Melden
    • Citation Needed 16.12.2017 19:50
      Highlight Was Du nicht sagst. Ich dachte, ich kann im Bikini nach Mekka und mich vollaufen lassen?! Demfall halt doch wieder Mallorca, sicherer Wert!
      8 6 Melden
    • DerTaran 16.12.2017 23:53
      Highlight Gerade Feministen stellen sich den Islamisten entgegen. Dumm von dir, sie in deinem Linken bashing zu erwähnen. Allerdings wollen sie sich auch nicht von einem dumpfen schweizer Konservativen wie dir unterdücken lassen.
      7 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.12.2017 12:42
      Highlight Taran
      Feministinnen?
      Da ist Alice Schwarzer ziemlich alleine auf weiter Flur...
      1 4 Melden
    • Citation Needed 17.12.2017 17:47
      Highlight Jussuf: Wer mit halbwegs funktionierendem Gehirn, Mann oder Frau, ist denn NICHT gegen Islamisten? Schwarzer hat sich früher zwar öfters zu pauschalisierenden Aussagen über den Islam verstiegen, in letzter Zeit präzisiert sie aber zunehmend, sie meine den 'politischen Islam', wie sie ihn nennt, also den Islamismus. Kennen Sie irgendeine Feministin (oder irgendwen, ausser radikalisierte Spasten), die NICHT gegen Islamismus ist? Oder sogar dafür? Also ich nicht.
      4 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.12.2017 19:07
      Highlight Islamismus ist nur eine Chimäre, ein Alibi, gegen das man gefahrlos sein kann um ja nicht auf die eigentlichen Probleme schauen zu müssen.
      1 2 Melden
    • Citation Needed 17.12.2017 22:27
      Highlight Jussuf, wenn Du damit implizierst, was ich denke, dann bin ich absolut nicht mit Deiner Aussage einverstanden. Wenn Du meinst, das eigentliche Problem sei der Islam (all of it), dann machst DU es Dir zu einfach, viel zu einfach. Schon klar, Komplexitätsreduktion, das ewige differenzieren, immer alles kleinlich und gerecht abwägen, statt mit einem befreienden Rundumschlag alles wegzuwischen, zack. Es ist einfach, zugegeben, aber die Erlösung ist von kurzer Dauer, denn die Probleme löst man nicht, indem man wahllos auf die falschen eindrischt.
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.12.2017 23:22
      Highlight Welches sind dann die Richtigen???
      0 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.12.2017 00:06
      Highlight Citation
      Leider haben wir es mit Problemen zu tun, die nicht individueller Art sind. Damit haben wir und unser Rechtssytem ganz gewaltig Mühe. Wir sehen das an der Kopftuchdebatte. Die einen sind gegen ein Verbot (inkl vieler "Feministinnen"), weil es die Freiheit einschränken würde und Frauen diskriminieren würde. Was diese Feministinnen nicht bedenken, dass das Tragen von Kopftüchern (Hijab) eine viel grössere Einschränkung der Freiheit anderer ist, die keine Kopftücher tragen wollen. Hier sehen wir einen Problem entgegen, das nur mit Aufklärung und Bildung ganz einfach nicht zu lösen ist.
      0 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.12.2017 01:05
      Highlight Citation
      Durch das (freiwillige?) Kopftuchtragen kann leichter Druck auf die Gemeinschaft ausgeübt werden, dass andere auch Kopftuch zu tragen haben, weil sie sonst keine richtigen Muslimas seien, dann Halal/Haram, etc. Das führt offensichtlich in eine patriarchale Parallelgesellschaft. Dabei handelt es sich hier überhaupt nicht um so genannte "Islamisten". Aber in einem solchen Milieu ist die Radikalisierung nur eine Frage der Zeit.
      Hier muss rechtzeitig gehandelt werden.
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.12.2017 09:44
      Highlight Citation
      vielleicht hilft folgender Link zu verstehen, was ich meine, wenn ich auf Probleme hindeute, wo sie wirklich sind:
      www.kacemelghazzali.com/single-post/2017/10/14/Kulturrelativistischer-Feminismus-Verrat-der-Frauen
      0 1 Melden
    • Citation Needed 18.12.2017 10:45
      Highlight Jussuf, muss jetzt grad dringend weg, aber nur soviel im Moment: Ich sage durchaus, dass wir grosse Probleme haben. Und Patentlösungen habe ich keine. Ich bin aber der Auffassung, dass ein Grossteil der 'Lösungen' - oder sagen wir Massnahmen, die vornehmlich von rechts angeboten werden, a: am Problem vorbeizielen und b: uns selbst mehr schaden als nützen.
      Die Gefahr von Parallelgesellschaften sehe ich als weniger akut an, als sie oft gezeichnet wird. Die hiesige Struktur kann man nicht übersehen und stattdessen DE, EN, BE und FR zitieren. Not the same.
      0 0 Melden
    • Citation Needed 18.12.2017 10:47
      Highlight Nochwas, schnell-schnell: Du fragst, wer die richtigen sind? ALLE MUSLIME sind die falschen. Auch wenn sich darin viele richtige tummeln ist die gruppe viel zu gross gefasst. Sagt ja auch Ghazzali. Hab ich weiter unten als Antwort zu Hävi geposted, etwas früher heute.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.12.2017 23:41
      Highlight Es ist mir schon ein Rätsel, wo habe ich über Muslime, und dann noch alle Muslime gesprochen?
      Oder versuchst du einen Strohmann aufzubauen?
      Ich sprach von Zusammenhängen, von Mechanismen, die sich in islamischen Kulturen abspielen und die wir hier so rasch und so früh wie möglich unterbinden müssen. Das Kopftuchverbot ist ein Mittel, Aufklärung und intensive Erziehung (auch der Eltern) ein anderes. Die Sprache lernen reicht nicht, das ist nur ein Detail, wenn nicht gleichzeitig die Grundwerte, oder Tugenden von hier vermittelt werden.
      0 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.12.2017 23:53
      Highlight Staatliche Anerkennung und damit bekenntnisorienterter Religionsunterricht ist das Schlimmste was man machen kann. Selbst eine Imamausbildung halte ich für nicht sehr förderlich, ganz sicher nicht nachdem ich ein Interview mit den Verantwortlichen von Freiburg gelesen habe. Schon gar nicht die forcierte Verbandsbildung, wie in DE vorexerziert. (die ja nötig wäre für eine Anerkennung nach kirchlichem Vorbild.)

      Und ja, es handelt sich hier um integrale islamische Probleme. Man muss also nicht nur die Extremen im Auge haben, sondern die ganze Gemeinschaft.
      0 2 Melden
  • Karl Müller 16.12.2017 13:30
    Highlight Was ist das immer für eine Obsession mit dem Herumschnippeln an Geschlechtsteilen?
    30 1 Melden
  • Booker 16.12.2017 13:13
    Highlight Ich hab hoffe doch schwer, dass der Deutsche Bundesverfassungsschutz den Schweizer Behörden Rückmeldung gibt über die Teilnehmer aus der Schweiz. Diese müssenzwingend registriert werden, denn diese sind die potentiell gefährlichen Dschihadisten !
    15 2 Melden
  • Enzasa 16.12.2017 11:34
    Highlight Deutscher mit deutschem Pass, geboren in Deutschland, von deutschen Eltern.

    Aber die Bevölkerung fürchtet sich vor den Menschen (Flüchtlingen) die sich dem IS verweigert haben, die Opfer von IS sind und vor dem IS flüchten. (IS oder einer anderen der unzähligen Terrorgruppen)

    33 70 Melden
    • atomschlaf 16.12.2017 14:14
      Highlight Als ob es unter den Flüchtlingen keine Extremisten gäbe... 🙄

      Aber sonst immer sofort zur Stelle, wenn es darum geht, Migrations- und Islamkritikern Verallgemeinerungen vorzuwerfen, nicht?
      39 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.12.2017 14:33
      Highlight Ja aber du musst wissen dieser Vogel erklärt alle Andersdenkende als Kuffars. Auch Muslime. Das ist eine grosse Sünde im Islam. Es liegt nicht an ihm solche Sachen zu klären. Er ist kein Profet. Islam ist Privatsache, und er bringt das in die Öffentlichkeit und will dabei gross rauskommen. Pfff.

      Man könnte meinen er ist ein Agent dem sie in Saudi-Arabien eine Gehirnwäsche unterzogen haben. Und dann kommen solche Artikel in der Zeitung die sehr schlecht für uns alle Muslime sind.

      Und dieser Abdul Baraa ist richtig gefährlich. Was der sagt ist noch viel schlimmer.
      19 1 Melden
    • Kubod 16.12.2017 14:44
      Highlight Nicht wirklich. Die meisten Menschen flüchteten vor der Verfolgung durch Assad und dem Krieg gegen den IS.
      Dieses Silverster sind in Köln an der Domplatte wieder 2000 Polizisten eingeplant, weil sich die jungen islamischen Männer in den Flüchtlingsheimen ringsum auf den Weg zur grossen Sause machen werden. Normalität in Deutschland. Köln ist übrigens ein Hub für Islamische Fundamentalisten. Man hat da seit Jahren schon einen Machtkampf darüber, welche Gesetze gelten sollen. Sharia oder weltliche Gesetze des Gastgeberlandes.
      Deutschland heute.
      25 7 Melden
    • poga 16.12.2017 14:51
      Highlight Ja der Arme. Im regen auf der Strasse einen einsamen Koran gefunden, und schon hat sich das Ganze Salafistens-Dings ergeben. Das ist der Anfang des Salafismus hier in Europa. Die armen flüchtigen Muslime müssen jetzt darunter leiden, dass so eine Deutscher den Koran völlig falsch verstanden hat. Ist dass die Geschichte die du uns hier vermitteln wolltest @Enzasa? Denn sie entspricht wohl kaum der Wahrheit.....
      12 4 Melden
    • Enzasa 16.12.2017 15:06
      Highlight Verstehe die Blitze nicht.

      Wenn Flüchtlinge bei Attentate involviert sind, wurden sie in der Regel hier (Europa) radikalisiert.
      Die Initiatoren müssen bekämpft werden und die sind in der Regal hier geboren, gebildet und kennen sich in unserer Gesellschaft bestens aus.
      7 21 Melden
    • Kubod 16.12.2017 16:58
      Highlight "Wenn Flüchtlinge bei Attentate involviert sind, wurden sie in der Regel hier (Europa) radikalisiert."

      Ohne Worte
      15 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.12.2017 17:03
      Highlight Enzasa
      Wenn wir nur die "Terroristen" und deren Hintermänner bekämpfen wollten, dann hätten wir schon jetzt verloren.
      Mit den Migranten kommt auch eine ungefilterte Welle von erzkonservativem Islam auf uns zu mit Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, Schariadenken, Machismo, Verachtung der Gastkultur, etc. DAS ist der Nährboden für noch mehr Fundamentalismus und daraus entstehen erst die richtig gefährlich Radikalen.
      Wenn man das nicht sehen will, hat ein Kampf gegen Radikalismus keine Chance.
      22 7 Melden
    • DerTaran 17.12.2017 00:03
      Highlight Rabbi, willst du uns damit sagen, das Boot ist voll? Sollen wir mit den muslimischen Flüchtlingen jetzt das Gleiche machen wie mit den Jüdischen in den 40er Jahren? Sie in Unrechtsstaaten der Willkür diktatorischer Regime überlassenen wenn sie vor unseren Grenzen stehen? Hast du aus der Geschichte nichts gelernt? Wird man so schnell vom Opfer zum Täter? Vorausgesetzt du bist wirklich Jude (kann es kaum glauben).
      4 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.12.2017 01:48
      Highlight Ja die Menschen sind nicht besser geworden seit den 40er Jahren. Solche Hetzter wirds immer wieder geben...
      2 1 Melden
    • Enzasa 17.12.2017 06:59
      Highlight Atomschlaf
      in jeder Bevölkerungsgruppe gibt es negative Exemplare. Natürlich gibt es unter den Flüchtlingen, RadikaleVerbrecher, Straftäter, Dumme und Integrationsverweigerer.
      Wie bei jeder Bevölkerungsgruppe ist die überwiegende Mehrheit „normal“
      Es gibt ja auch nicht die Flüchtlinge, es sind Menschen aus unterschiedlichen Staaten, verschiedenen Völkergruppen, verschiedenen Sprachen und verschiedenen Religionen.
      3 5 Melden
    • Enzasa 17.12.2017 07:12
      Highlight Poga
      Nein! Das ist nicht die Geschichte die ich vermitteln will.

      Pierre Vogel predigt bestimmt schon über 10 Jahre also lange bevor das Thema „Flüchtlinge“ aktuell wurde.
      Er ist Salafist und die meisten Muslime lehnen diese Gruppierung ab.


      3 2 Melden
    • atomschlaf 17.12.2017 10:35
      Highlight @Enzasa: "Normal" im Nahen Osten und in Afrika dürfte sich recht stark von "Normal" in Europa unterscheiden...
      4 2 Melden
    • Enzasa 17.12.2017 10:42
      Highlight Kubod
      Danke für Ihre Zustimmung.
      Dann haben Sie sich tatsächlich mit den Biografien, der aktuellen Täter auseinander gesetzt.
      Der Fall Amri ist ja vom TV nachgezeichnet und auf allen Kanälen gesendet worden.

      3 0 Melden
    • poga 17.12.2017 12:09
      Highlight Die meisten Muslime lehnen die Salafisten ab? Bitte Quellen und Statistiken angeben.
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.12.2017 12:52
      Highlight Enzasa
      Du verharmlost das Problem ganz gewaltig.
      Die "Radikalisierten" sind nur die Spitze des Eisbergs.
      Damit sich einige Leute radikalisieren können, braucht es eine sehr grosse Basis, die stillschweigend die gleiche oder eine ähnliche Ideologie vertritt, wie die Radikalen. Das ist eine allgemeine Tatsache, gilt aber eben auch für den Islam. Denn genau da ist die Basis besonders gross. Diese gilt es zu bekämpfen, sei das in der Erziehung, in den Schulen, bei Extrawürsten in der Religion (Kopftuch), etc. Damit hätten wir schon mehr als genug zu tun.
      2 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.12.2017 12:54
      Highlight Wir brauchen uns nicht noch extra mehr von dieser Ideologie - andere nennen es Kultur - zu importieren. Was dabei herauskommt sehen wir in ganz Westeuropa.
      1 2 Melden
    • Kubod 17.12.2017 12:59
      Highlight @Enzasa
      Zustimmung?
      Das hast Du falsch verstanden.

      Ich zitiere Deinen Satz
      "Wenn Flüchtlinge bei Attentate involviert sind, wurden sie in der Regel hier (Europa) radikalisiert."

      Und dann fehlen mir die Worte, um diesen Satz sinnvoll kommentieren zu können.
      Der ist so grottenfalsch, so weit weg von der Realität, dass ich nicht glaube, dass es überhaupt Sinn macht, sich auf eine Diskussion darüber einzulassen.
      Es gibt die Realität und dann gibt es ein Paralleluniversum, von dem dieser Satz herkommt.
      Es hat mit dem unsrigen kaum was zu tun.
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.12.2017 14:07
      Highlight Enzasa
      "Er ist Salafist und die meisten Muslime lehnen diese Gruppierung ab."
      Das stimmt schon. Nur gibt diese Formulierung ein völlig falsches Bild ab, denn mindestens die Hälfte der Muslime teilen sehr wohl viele der ideologischen Grundsätze der Salafisten. Oder der Muslimbrüder - was in diesem Zusammenhang locker in einen Topf geworfen werden kann.
      1 2 Melden
    • Enzasa 18.12.2017 12:49
      Highlight Kubod meine Antwort war ironisch gemeint.

      Im übrigen habe ich bereits geschrieben, dass ich regelmäßig an Weiterbildungen teilnehme, um Radikalisierung zu bekämpfen.

      Genau deshalb ist es lächerlich mir vorzuwerfen, ich wäre von der Realität entfernt.
      2 1 Melden
    • Enzasa 18.12.2017 13:04
      Highlight Wenn ich ihre Argumentation jetzt auf Christlich bzw. Evangelisch übertrage.
      Dann wollen Sie mir sagen, ich stehe den Zeugen Jehovas positiv gegenüber, weil viele derer Grundsätze identisch mit meinem Glauben sind.

      Ich bin evangelisch und ich verabscheue jede christliche Glaubensrichtung die Homosexuelle verurteilt, Frauen nicht als gleichwertig akzeptiert (als Pastorin, Kirchenführerin) die Vielehe befürwortet oder Abtreibung als Todsünde betrachtet.


      1 2 Melden
    • Enzasa 18.12.2017 13:11
      Highlight Rabbi Jussuf
      Ich empfinde ihren Namen gerade als absolut anmaßend. Sie schreiben „Ideologie andere nennen es Kultur“

      Ich als Deutsche bin mir der Vergangenheit meines Landes bewusst und niemals würde ich Menschen aufgrund ihrer Religion verurteilen.

      Sie wählen einen jüdischen Alias Namen aus und vermengen unterschiedliche Völker, Nationen, Kulturen und Religionen zu einer homogenen muslimischen Masse.

      Das ist respektlos und menschenverachtend.

      3 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.12.2017 13:22
      Highlight "Sie wählen einen jüdischen Alias Namen aus und vermengen unterschiedliche Völker, Nationen, Kulturen und Religionen zu einer homogenen muslimischen Masse."
      Tue ich das? Oder ist es nur das, was du hineininterpretierst?
      Wenn die deutsche Vergangenheit wirklich bewusst wäre, dann würde man auch sehen, dass genau das in Form des konservativen Islams, in welcher Ausprägung auch immer, wieder auf uns zurollt.
      2 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 18.12.2017 13:27
      Highlight Enzasa
      "... ich verabscheue jede christliche Glaubensrichtung die Homosexuelle verurteilt, Frauen nicht als gleichwertig akzeptiert (als Pastorin, Kirchenführerin) die Vielehe befürwortet oder Abtreibung als Todsünde betrachtet."
      Nur die christlichen Richtungen?
      Was du da beschreibst trifft sehr viel konkreter noch auf den konservativen Islam zu. Warum also verabscheust du den nicht auch?

      Dieser konservative Islam beschränkt sich keineswegs auf die Muslimbrüder und die Salafisten!
      2 0 Melden
  • hävi der spinat 16.12.2017 11:33
    Highlight Eine unheimliche Szene, die sich da am Bilden ist.
    Ein Monstrum, das sich da erhebt und 10, 15 Jahren so richtig sichtbar sein wird.

    Unterstützt von den Grünen und der SP, die sich jegliche Kritik verbitten und alles verharmlosen.

    Auch hier im Forum genug Ungläubige, die sich wohl noch für einen Vogel einsetzten.

    Wem es ZU gut geht, der sorgt eben selbst dafür, dass es wieder nach abwärts läuft.

    So ist der Mensch.
    94 38 Melden
    • Enzasa 16.12.2017 15:12
      Highlight Ich kenne weder Grüne noch Linke die Menschen wie Vogel verteidigen.

      Grüne und Linke, sind die, die Programme und Aufklärung gegen die Radikalisierung verlangen.
      Radikalisierung effektiv zu bekämpfen ist harzig und unattraktiv, darum fehlt die Unterstützung von Rechts.

      Rechts polarisiert man lieber lautstark gegen Flüchtlinge, dass löst das Problem nicht, bringt aber Wählerstimmen.
      14 22 Melden
    • Citation Needed 16.12.2017 16:27
      Highlight Ungläubige? Also bist Du der Gläubige? Ich bin gern ungläubig, denn mit Denken kommt man weiter als mit Glauben. Klar ist der Islamismus jeine Bedrohung. Aber nicht in Form dieser von rechts immer wieder heraufbeschworenen Idee der 'schleichenden Islamisierung', sondern vielmehr dadurch, dass er westliche Länder politisch destabilisiert und auch hier Ängste weckt.
      Die SP und die Grünen sollen Radikale unterstützen? Die lassen sich von der Angstmache einfach nicht ins Bockshorn jagen. Burkas und Minarette verbieten taugt nämlich nur für die Wahlurne, sonst für nichts.
      9 15 Melden
    • ujay 16.12.2017 17:03
      Highlight Hävi der Hetzer in seinem Element. Undifferenziert, verallgemeinernd und einfachstes links/rechts Weltbild.
      10 19 Melden
    • Kubod 16.12.2017 19:45
      Highlight @ujay
      oder Hävi hat’s so gut begriffen, dass er das Begriffene in klare Worte fassen kann.
      Das lässt natürlich keinen oder wenig Spielraum für Schönrednerei und um den heissen Brei reden.
      Das kann unbequem sein, für Leute, die es nicht gewohnt sind, mit klaren Gedanken und Aussagen konfrontiert zu werden.
      8 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.12.2017 00:03
      Highlight Enzasa
      "Grüne und Linke, sind die, die Programme und Aufklärung gegen die Radikalisierung verlangen."
      Soso.
      Wo denn? Und wenn, dann machen sie nichts gegen antisemitische Tendenzen unter Migranten, sondern stürzen sich auf Islamkritiker, weil sie dort den rechten Feind verorten. Sie sind zur Hauptsache immer noch blind vor lauter Wut auf ihr Feindbild, die Rechten, für das was sich unter ihrer Obhut so tut. Merken nicht, dass das, was sie bei "Rechten" bekämpfen, durch die Hintertür bereits in ihren Stuben hockt.
      Es erinnert an eine Glucke, die Krokodileier ausbrütet.
      8 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.12.2017 00:08
      Highlight Nun ja, in den letzten paar Monaten bemerkt man eine leise Umkehr, oder wenigstens den Anflug einer gewissen Einsicht, dass es so nicht weitergehen kann. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass die "Rechten" ihnen schon alle ihre Themen weggenommen haben und die Linke quasi im Regen stehen liess. Schön in DE zu sehen.
      5 2 Melden
    • ujay 17.12.2017 05:21
      Highlight @Kubot. OK, Wenn du dieses Wischiwaschi mit ein bisschen Nostradamus Wahrsagerei und schwarz/weiss Denken als klares Gedankengut siehst? Manche geben sich halt mit warmer Luft zufrieden.
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    • Enzasa 17.12.2017 07:24
      Highlight Rabbi Jussuf
      Sie haben jetzt ganz pauschal mich und Linke und Grüne kritisiert und „uns“ vorgeworfen nichts gegen antisemitische Tendenzen unter den Flüchtlingen zu tun. Sie unterstellen mir ganz pauschal, dass ich nur auf der Rechten Seite kritisiere und bei Flüchtlingen blind bin.
      Persönliche Angriffe verpuffen, da wir uns nicht kennen.
      Abgesehen davon, dass ich keine speziellen Feindbilder in mir trage, gibt es durchaus rechte politische Argumente die ich unterschreibe, genau wie es linke Positionen gibt, die ich vertrete. Ich lehne Extremismus ab rechts und links
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    • Rabbi Jussuf 17.12.2017 12:35
      Highlight Enzasa
      Es geht weniger um extreme Positionen. Die sind sicher problematisch, aber wichtiger scheint mir das, was ideologisch ausgeblendet wird. Ganz besonders wenn Linke, die ja gerne Integrationsmassnahmen machen, nicht merken, wie sich bei ihren Schützlingen ultrarechte, patriarchale und antisemitische Tendenzen bemerkbar machen. Leider gibt es dazu einige ganz prominente Beispiele: Jaqueline Fehr wäre eine davon. In DE ist es der gesamte "Fundi"-Flügel der Grünen und quer Beet durch die SPD bis tief in die CDU hinein. Da muss man sich echt nicht wundern, wenn eine AFD gross wird.
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    • Rabbi Jussuf 17.12.2017 12:40
      Highlight Enzasa
      Wenn du mir nicht glaubst, dann lies dich einmal bei El Ghazzali ein:
      https://www.kacemelghazzali.com/
      Das und seine Zeitungsartikel.
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    • hävi der spinat 17.12.2017 18:34
      Highlight Sehr interessanter Blog von El Ghazzali. Habe ich nicht gekannt.
      wenn nur mal unsere Islamverliebten linken Westler sowass lesen würden.
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    • Citation Needed 18.12.2017 08:25
      Highlight El Ghazzali wird durchaus gelesen und kommentiert (und kritisiert) von der Linken. Nur weil Du davon bisher nichts gehört hast, Hävi, heisst nicht, dass es nicht stattfindet. Übrigens sollten ihn auch Rechtspopulisten lesen: er bezeichnet z.B. Rechtspopulismus als eine Gefahr für die Demokratie. Ein unbequemer Mann, der vieles zu Recht anspricht. Aber auch mir ziemlich idealistischen Vorstellungen herkam, die zwangsläufig enttäuscht wurden.
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    • Citation Needed 18.12.2017 08:44
      Highlight El Ghazzali wird gelesen und kommentiert (und kritisiert), auch links (sogar von nicht 'islamverliebten', stell Dir vor!). Nur weil Du davon bisher nichts mitbekamst, Hävi, heisst nicht, dass es nicht stattfindet. Übrigens sollten rechte Islamophobe bei El Ghazzali etwas genauer hinschauen: er bezeichnet den Rechtspopulismus nämlich zusammen mit dem Islamismus als die grösste Gefahr für die Demokratie.
      Ein unbequemer Denker, der in vielem, aber nicht in allem Recht hat.
      1 1 Melden
    • Citation Needed 18.12.2017 08:47
      Highlight Hier übrigens zwei Zitate von El Ghazzali (so in der NZZ zitiert):

      «Rechtspopulismus und Islamismus sind die beiden grössten Bedrohungen für die Demokratie.»

      und

      «Wenn die SVP alle Muslime unter Generalverdacht stellt, hat sie unrecht.»

      Hier stehe ich voll und ganz hinter ihm. Sage ich ja dauernd. Seine Ideen bzgl. Burkaverbot teile ich hingegen nicht..
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    • Citation Needed 18.12.2017 10:49
      Highlight Sorry für das doppelte posten - beim ersten Comment schien das Handy sich aufgehängt zu haben.
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    • hävi der spinat 18.12.2017 11:09
      Highlight Citation
      Na ja, das ist jetzt ein typisches Beispiel für die Rosinen pickerei der Linken, bei diesem Thema.
      Ghazzali Wird doch von links hauptsächlich kritisiert, weil er das Mulitikulti Weltbild gefährdet.
      Nach wie vor, gibt es von linker Seite, keine nahmhafte Islamkritik.
      Dafür aber massenhaft Islamversteher.
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    • Enzasa 18.12.2017 13:17
      Highlight Was man nicht kennt, gibt es nicht.
      Kritik bedeutet bestimmte Verhaltensweisen oder Normen aufzuzeigen und zu verbessern.
      Während die Rechten vom Sessel aus jammern. Gehen die Linken auf die besagten Bevölkerungsgruppen zu und zeigen, erklären und betreiben aktive Integration.

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    • Citation Needed 18.12.2017 20:38
      Highlight hävi: ich hab schon Bassam Tibi in vielem kritisiert und in anderem unterstützt. Ghazzali wird von versch. Seite kritisiert, aber weshalb andere ihn kritisieren geht mir am A.. vorbei. Rosinenpickerei? Nenn es wie Du willst, es heisst aber eigenständiges Denken und Differenzierfähigkeit.
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    • hävi der spinat 19.12.2017 00:17
      Highlight So so...DU kritisierst Basam Tibi?
      Einen Koryphäe wie Tibi?
      Tönt für mich schon etwas nach Selbstüberschätzung
      😄
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  • Enzasa 16.12.2017 11:28
    Highlight Die Kommentar Seiten rund um Pierre Vogel sind übrigens höflich, korrekt und grammatisch in einem fehlerfreien Deutsch abgefasst. Auf den ersten Blick wirken dort die Kommentare sogar positiv in dem z.B. zur Bildung aufgefordert oder gegen Drogen geschrieben wird. Der Umgangston ist respektvoll, im krassen Gegensatz zu Seiten der AFD als Beispiel.
    Pierre Vogel ist leider ein gutes Beispiel für die Kraft der Worte.

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    • Enzasa 16.12.2017 15:28
      Highlight Warum die Blitze?

      Noch nie auf einer FB Seite von Vogel gewesen?

      Ok, ich habe auch ein ungutes Gefühl dabei, wegen der hinterlassen Datenspuren.

      Trotzdem finde ich es wichtig die Tricks der Rattenfänger zu kennen. Übrigens nehme ich regelmäßig an Vorträgen, wie man Radikalisierung bekämpft, teil. Islamisierung ist nichts unbekanntes, unsichtbares was sich im Untergrund bildet, sondern es gibt konkrete, nachgewiesene Strukturen und Arbeitstechniken über die Organisationen in ganz Europa.


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    • Enzasa 17.12.2017 07:26
      Highlight Rabbi Jussuf
      Sie haben jetzt ganz pauschal mich und Linke und Grüne kritisiert und „uns“ vorgeworfen nichts gegen antisemitische Tendenzen unter den Flüchtlingen zu tun. Sie unterstellen mir ganz pauschal, dass ich nur auf der Rechten Seite kritisiere und bei Flüchtlingen blind bin.
      Persönliche Angriffe verpuffen, da wir uns nicht kennen.
      Abgesehen davon, dass ich keine speziellen Feindbilder in mir trage, gibt es durchaus rechte politische Argumente die ich unterschreibe, genau wie es linke Positionen gibt, die ich vertrete. Ich lehne Extremismus ab rechts und links
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    • Enzasa 17.12.2017 07:35
      Highlight Rabbi Jussuf

      Schade, dass es Ihnen entgangen ist, dass es immer mehr Aufklärung und Beratung und Informationen gegen die Radikalisierung gibt.

      Das ist in meinen Augen, das Problem der Menschen die, die Flüchtlinge als Ursache der Probleme sehen. Sie sitzen da und lamentieren.

      Während ich aktiv bin, mir Informationen verschaffe, auf Menschen zu gehe und in meiner Umgebung für Minderheiten und für Gleichberechtigung eintrete. So habe ich keine Zeit Feindbilder zu zelebrieren.
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  • Wilhelm Dingo 16.12.2017 11:03
    Highlight Es wäre langsam Zeit für ein konsequentes Missionierungs- und Werbeverbot für Sekten und extremistische Gruppierungen (und nichts anderes sind diese Islamisten).
    95 2 Melden
    • flv 16.12.2017 14:21
      Highlight Genau! Und bitte gleich auch Freikirchen und andere christliche Fundis! Ich kann dieses rückständige Religionsgedöns nicht mehr ausstehen!
      23 8 Melden
    • Enzasa 16.12.2017 15:36
      Highlight Ich habe dir ein Herz gegeben.

      Ein generelles Verbot würde denen eher Nutzen. Aber Verbote in Bezug auf Inhalte, damit offenbart wird, wo lauert die Verachtung und Unmenschlichkeit.
      Ein Gebot der Informationen würde nutzen, ich weiß nicht wie man es umsetzen kann.
      7 5 Melden
    • flv 16.12.2017 18:48
      Highlight Enzasa: Leider bringt ein Verbot nichts. Da sind schon die Kommunisten daran gescheitert. Es ist ein Dilemma. Eigentlich ist Aufklärung der einzige Weg. Aber die Aufklärung war noch nie so gut wie heute und trotzdem erleben Religionen ein richtiges Revival...

      Ist es denn so schwierig, einfach an nichts zu glauben und sich selbst und das Leben an sich so zu nehmen, wie es nun mal ist? Ein verdammt glücklicher Zufall und sehr vergänglich.
      4 0 Melden
    • Enzasa 17.12.2017 07:45
      Highlight Mhm, ich bin evangelisch und glaube auch.
      Ich bin aber überzeugt von Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung und trage auch die Verantwortung für mein Handeln.
      Ich sehe das Gemeinsame in den Religionen wie z.b. du sollst nicht töten, du sollst nicht Schlecht über andere reden, nicht neidisch sein, Sozial handeln und schon schließt
      j e d e Religion Krieg aus.

      1 0 Melden
    • redeye70 17.12.2017 10:34
      Highlight @flv
      Ich denke, die Rückkehr der Religion und konservativen Werte ist eine (ablehnende) Antwort auf die moderne Konsumgesellschaft und der Globalisierung. Ich selber bezeichne mich als Agnostiker und stelle fest, wie wenig Halt unsere Konsumgesellschaft gibt. Wir wurden alle zu egoistischen Einzelkämpfern erzogen, so will es der Konsum, so will es die globalisierte Wirtschaft. Mit was können wir uns noch identifizieren? Manche suchen ihr Heil im Extremismus, sei es politisch oder religiös. Nur, ich sehe eine Welt in Grautönen wo so viele nur noch Schwarzweiss sehen.
      3 0 Melden
    • Enzasa 18.12.2017 13:22
      Highlight 🌈 Die Konservativen Juden sind dunkel gekleidet, die Burkaträgerinnen sind dunkel gekleidet, Salafisten sind dunkel gekleidet, viele Extremisten sind dunkel gekleidet.
      🌈 Die Welt 🌎 ist aber bunt und Facettenreich
      1 0 Melden

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