Schweiz
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Anne Will (ARD), Jonas Projer (SRF, «Arena») und Maybrit Illner (ZDF): In Deutschland wird häufiger über Politik berichtet als in der Schweiz.
bild: ARD, SRF, ZDF

SRF berichtet nur halb so viel über Politik wie die ARD – TV-Macher wehren sich

Schweizer Sender berichten laut deutschen Forschern seltener über Politik als deutsche Sender, weil dies wirtschaftlich wenig lukrativ ist.

08.08.16, 05:53 08.08.16, 07:14

Lorenz Honegger / Nordwestschweiz



Diesen Sommer erhielten die Verantwortlichen des gebührenfinanzierten Fernsehens einen Rüffel von höchster Stelle. In seinem Service-public-Bericht beanstandete der Bundesrat, die Grenzen zwischen den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern der SRG und den privaten Anbietern seien gerade bei der Unterhaltung «nicht immer ersichtlich». Die Landesregierung forderte, dass Informationssendungen auch in Zukunft Priorität haben.

Luft nach oben gibt es insbesondere bei der Politikberichterstattung. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Freien Universität Berlin kommt zum Schluss, dass die öffentlich-rechtlichen TV-Sender in der Schweiz deutlich weniger oft über Innen- und Aussenpolitik sowie internationale Politik berichten als ihre Pendants in Deutschland.

«Statt auf qualitativ hochwertige Inhalte wie Politsendungen setzen die Fernsehmacher häufiger auf ökonomisch erfolgsversprechende Inhalte.»

Berliner Studie

Für ihre Studie haben die Forscher der renommierten Hochschule das Programm der ersten Kanäle von SRF, RTS und RSI jenem der deutschen Sender ARD und ZDF gegenübergestellt. Das Resultat ist für die SRG ernüchternd: Der Anteil der Politikberichterstattung bewegt sich zwischen 4,5 Prozent in der Westschweiz, 8,8 Prozent in der Deutschschweiz und 10,8 Prozent im Tessin. In Deutschland widmet die ARD 16 Prozent ihrer Sendezeit der Politik. Das ZDF kommt auf 12,7 Prozent. Wie erklären sich die grossen Unterschiede?

Mehr unterhaltende Inhalte

Die Autoren der Studie bezeichnen wirtschaftliche Faktoren als wichtigen Grund, weshalb die SRG-Sender weniger über Politik berichten. In der Schweiz seien die Produktionskosten für eigene Inhalte «ebenso hoch wie in grossen Märkten», die Ertragsmöglichkeiten jedoch deutlich geringer.

Statt auf «qualitativ hochwertige Inhalte» wie Politsendungen setzten die Fernsehmacher deshalb häufiger auf «ökonomisch erfolgsversprechende Inhalte»: Boulevard, Unterhaltung und Sensationalismus. Das Programm orientiere sich an den «vermeintlichen Unterhaltungserwartungen des Publikums».

16 Prozent ...

... ihrer Sendezeit widmet die deutsche ARD der Politik.

8,8 Prozent beträgt der Anteil der Politikberichterstattung des Schweizer Fernsehens in der Deutschschweiz.

Für die SRG kommen die Forschungsergebnisse aus der deutschen Hauptstadt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der knappe Ausgang bei der Abstimmung über das neue Radio- und TV-Gesetz im Juni 2015 sitzt ihr noch in den Knochen. Zahlreiche bürgerliche Politiker im Parlament wollen das Angebot der Öffentlich-rechtlichen einschränken.

Anfang Jahr ist die «No Billag»-Initiative zustande gekommen, welche die SRG im Fall einer Annahme faktisch abschaffen würde. Das Volksbegehren dürfte an der Urne kaum Chancen haben, könnte SRG-Kritikern aber als Vehikel dienen, um eine Verkleinerung des Mediengiganten durchzusetzen.

«Ein wichtiger Teil der Politikberichterstattung findet am Radio statt.»

SRG

Vergleich mit Deutschland «ist heikel»

Entsprechend deutlich und ausführlich wehrt sich die SRG auf Anfrage gegen die Befunde der Berliner Studie. Ein Sprecher räumt zwar ein, dass die Forschungsarbeit wissenschaftlich sauber durchgeführt worden sei.

Doch ein 1:1-Vergleich zwischen den deutschen und schweizerischen Sendeanstalten sei nicht möglich. Es sei «heikel», die TV-Programme unterschiedlicher Sprach- und Kulturkreise einander gegenüberzustellen. Die Unterschiede im Fernsehverhalten und den Publikumsansprüchen seien gross. Auch die Betrachtungsperiode – eine Woche im April 2013 – sei «eine schmale Grundlage für allgemeine Schlüsse über die politische Berichterstattung».

Die Autoren hätten auch nur die ersten Kanäle von SRF, RTS und RSI berücksichtigt. Gerade im Fall der Tessiner und Westschweizer Sender finde politische Berichterstattung auch auf den zweiten Kanälen statt. Ausserdem sei die Schweiz im Vergleich zu Deutschland «ein ausgeprägtes Radioland». «Ein wichtiger Teil der Politikberichterstattung findet am Radio statt.»

«Die viel knapperen Ressourcen sind der einzige Grund, weshalb die SRG SSR insgesamt weniger politische oder nicht-politische Sendungen produzieren kann.»

SRG

Als wichtigstes Argument gegen die Befunde der Studie nennt die SRG jedoch «die krasse Diskrepanz der finanziellen Mittel». «Die viel knapperen Ressourcen sind der einzige Grund, weshalb die SRG SSR insgesamt weniger politische oder nicht-politische Sendungen produzieren kann.»

Alleine die ARD verfüge umgerechnet über ein Budget von 8.4 Milliarden Franken und produziere an einem Tag bis zu zwölf Nachrichten-Sendungen. Das könnten sich SRF, RTS und RSI «bei weitem nicht leisten». Die öffentlichen Anbieter in der Schweiz müssten mit nur 1.6 Milliarden auskommen für Radio und Fernsehen in vier Sprachen.

Die SRG hat laut eigenen Angaben in den vergangenen drei Jahren Geld von der Verwaltung ins Programm verlagert und dabei auch die politische Berichterstattung ausgebaut: «2015 war es der grösste Zuwachs in unserem Budget.» (aargauerzeitung.ch)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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47
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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • naaah 08.08.2016 13:45
    Highlight IMHO kann man diese "Studie" gleich in die Tonne treten. ARD und ZDF haben noch x kleinere Sender (e.g. ZDF Neo etc.) somit können sie auf den Hauptsendern auch mehr Politik bringen. Wurde für diese Studie tatsächlich was bezahlt...?

    Gibt es allenfalls noch interessantere Ergebnisse aus der Studie? Ist die online verfügbar?

    @Watson wäre es eine Idee (sofern verfügbar) jeweils bei solchen Meldungen die originale Studie automatisch zu verlinken?
    5 5 Melden
    • Normi 08.08.2016 19:22
      Highlight srf1,2,3
      4 1 Melden
    • Normi 08.08.2016 19:22
      Highlight und srf info
      4 1 Melden
  • menakis 08.08.2016 13:23
    Highlight 10vor10 ist mir immer ein wenig kurz gehalten, daher informiere ich mich lieber durch das Internet über internationale Nachrichten, aber für Innenpolitisches gefällt mir Jonas Projer's Arena sehr :)
    6 2 Melden
  • silverback 08.08.2016 13:19
    Highlight Die Quantität von politischen Berichten sagt nichts aus, sofern nicht (möglichst) neutral berichtet wird, was ja der Auftrag der ÖR ist.

    Hier eine «kurze» Auflistung der Programmbeschwerden bei ARD/ZDF. Dabei handelt es sich nur um die gröbsten «Schnitzer».

    https://publikumskonferenz.de/forum/viewforum.php?f=30
    4 4 Melden
  • Jay_Jay 08.08.2016 11:43
    Highlight So ein blödsinnig, nicht jeder hört Radio um sich zu informieren! Die sollen lieber mehr Sendungen machen!
    8 4 Melden
    • silverback 08.08.2016 13:21
      Highlight Aber jeder guckt TV, oder was willst du uns damit sagen?
      2 2 Melden
  • Hoodoo 08.08.2016 10:47
    Highlight Es stimmt, über politische Themen informiere ich mich wesentlich übers Radio SRF! Echo der Zeit, Kontext, und viele weitere Angebote von SRF4 News sind bei mir abonniert.
    13 4 Melden
  • Lowend 08.08.2016 10:46
    Highlight In der Schweiz dreht sich die Politik eh nur noch um die Blocher SVP gegen den Rest der Welt und diese Geschichte lässt sich eben mit sehr wenig Sendezeit erledigen. Ist mir eigentlich auch recht, denn ich bin froh um jeden Tag, wo ich nichts über diese rechten Bösmenschen lesen oder sie mir gar ansehen muss!
    26 8 Melden
  • sheimers 08.08.2016 09:43
    Highlight Man sollte nebst der Dauer auch auf die Qualität achten. ARD und ZDF haben ellenlange politische Talkshows, ich denke die sind nicht besonders hochwertig, und vermutlich auch nicht allzu teuer zu produzieren. Im grossen und ganzen bin ich mit der Berichterstattung der SRG zufrieden.
    35 10 Melden
    • Jol Bear 08.08.2016 13:41
      Highlight Wenn man all jene Zeit, während der in deutschen Polit-Talkshows alle gleichzeitig reden und schreien ohne dass die Zuschauer ein Wort verstehen, in Abzug bringt, dann haben die unter dem Strich in etwa gleich viel Sendeminuten wie in der Schweiz.
      6 2 Melden
  • c_meier 08.08.2016 09:29
    Highlight Die Schweiz hat wohl gar nicht so viele Politiker/Prominente um jeden Abend eine Talkshow mit 5-6 Personen zu machen.
    Zudem hat die Schweiz ein Miliz-Parlament, bei dem etliche Politiker noch arbeiten und somit nicht immer Zeit haben für Talkshow usw während Deutschland ein Berufs-Parlament hat.
    Mir ist lieber unsere Politiker diskutieren die Probleme statt in TV-Shows zu sitzen und dann Sachen wie den Berliner Flughafen oder Stuttgart21 zu produzieren...
    24 6 Melden
  • sowhat 08.08.2016 09:04
    Highlight Wenn schon mit dem finanziellen Gesichtspunkt argumentiert wird, würde mich interessieren wie der Vergleich ausfällt beim Anteil der Ausgaben vom Budget.
    25 0 Melden
  • elos 08.08.2016 08:42
    Highlight Gibt's denn überhaupt ne gute Politsendung auf SRF?
    28 11 Melden
    • Urs457 08.08.2016 08:59
      Highlight Nein, aber bei den Privaten ganz sicher, gell!
      41 9 Melden
    • Amboss 08.08.2016 11:49
      Highlight Gerade im Lokalbereich wird der Bereich Politik sehr gut abgedeckt durch die Lokal-TV Stationen. Auch mit kaum Gebührengeldern.
      1 6 Melden
  • kliby 08.08.2016 08:32
    Highlight Deutschland mag mehr Sendezeit an den staatlichen Sendern für politische Themen haben. Aber die zugelassene Meinung ist da jeweils eng umreissbar. Wählerstarke Parteien wie die Afd werden boykottiert. Merkelkritik ist undenkbar. Man könnte gar von staatlicher Propaganda sprechen.
    26 70 Melden
    • Volande 08.08.2016 08:45
      Highlight Bullshit. Das ist alles wegen den Chemtrails.
      61 11 Melden
    • Maett 08.08.2016 08:48
      Highlight @kliby: so einige hab ich mir auch schon angetan, aber es lohnt sich genau wegen des von Ihnen beschriebenen Problems einfach nicht: man weiss was man bekommt, denn Meinungsvielfalt ist bei beiden Sendern jeweils absolut Fehlanzeige.
      15 22 Melden
    • DerTaran 08.08.2016 08:50
      Highlight Blödsinn, über die AFD wird mehr als genug berichtet und es ist auch immer einer ihrer Vertreter zu Diskussionsrunde eingeladen. Merkel wird zum Teil heftig kritisiert (in einem Grad den ein Bundesrat so selten ertragen muss), in Deutschland von staatlicher Propganda zu sprechen, ist gleichzusetzen mit dem Unwort 'Lügenpresse'.
      53 11 Melden
    • Scaros_2 08.08.2016 09:04
      Highlight Du guckst auch nie deutsche Politssendungen oder? Die AFD ist mit abstand eines der Headliner in vielen Sendungen. Von der Satiere muss man gar nicht reden dort kommt die AFD ständig unter die Räder, egal ob Heute-Show, Die Anstalz, Böhnerman oder auch andere satiremagazin. Diese Partei bittet so viel angriffsfläche. Aber auch sonst, gearde bei den Amokläufe wurde die dummen statements einer AFD immer wieder ins Licht gebracht.
      26 7 Melden
    • Jay_Jay 08.08.2016 11:38
      Highlight Offensichtlich hast du ei Problem damit, dass die AfD eben doch eingeladen wird jedoch sie jedesmal entblößt wird und eigentlich dann jedem - nach der Sendung - klar ist, dass es sich um eine Nazi- und Fascho Partei handelt. Tja dafür können ja die anderen nichts, es ist eine Nazi- ud Fascho Partei. Ist schwer damit zu leben, is klar
      10 1 Melden
  • Kronrod 08.08.2016 08:11
    Highlight Dafür haben wir Tele Blocher.
    36 5 Melden
  • oXiVanisher 08.08.2016 08:07
    Highlight SRF berichtet lieber mit Fakes und Angstmacherei über Drohnen. Komplett ohne Realitätscheck. Verkauft sich halt besser als die Realität. :(
    13 46 Melden
  • Luca Brasi 08.08.2016 07:33
    Highlight Toll. Die ARD hat also mehr Politsendungen, die keinen interessieren. Ich glaube nicht, dass die Deutschen dadurch gebildeter werden. Zudem hat die Schweiz auch nicht so viele verschiedene Sender (zdfkultur, zdfneo, etc.) und ist verpflichtet für die Sprachregionen Angebote zu offerieren.
    37 22 Melden
  • Schneider Alex 08.08.2016 07:20
    Highlight Solange sich Bundesrat und SRG-Führungspersonal nicht ständig der öffentlichen Diskussion über Gebührenhöhe und Varianten von Programmkonzepten stellen und ihre Entscheide nachvollziehbar begründen können, verstehe ich die Skepsis und Ablehnung gegenüber dem SRG-Konstrukt.
    23 30 Melden
    • Fabio74 08.08.2016 07:30
      Highlight Auch ein Thema das nicht mehr sachlich diskutiert werden kann.
      Goldbach-Rickli ist Partei aber hat zu viel Einfluss
      31 17 Melden
    • Amboss 08.08.2016 09:51
      Highlight @Fabio: "Sachlich diskutieren" heisst für dich wahrscheinlich etwa so viel wie "alles so belassen wie es ist und wer anderer Meinung ist, diskutiert nicht sachlich".

      Ich finde, die Diskussion verläuft sehr sachlich, aber sie läuft chaotisch, weil es so viele Anknüpfungspunkte gibt
      - Höhe der Gebühren
      - Grenzen für die SRG
      - Programmgestaltung
      - Wettbewerb (Chancen für andere)
      - ...

      Man sollte versuchen, die einzelnen Punkte moW einzeln zur Diskussion bringen.
      Wichtigster Punkt aus meiner Sicht wären Grenzen für die SRG: kein Online-Bereich. Es gibt genügend gute Online-Portale (zB watson)
      5 7 Melden
  • Cyman 08.08.2016 07:13
    Highlight Was man berücksichtigen muss: Deutschland ist ein riesiger TV-Markt mit ganz starken privaten Playern - so kann sich das Öffentlich-Rechtliche am Grundauftrag orientieren. In der Schweiz sind Private eher schwach und würden ohne SRG vermutlich bald von der deutschen Konkurrenz überrollt. Ebenfalls zu beachten: Zu Grundauftrag der SRG gehört auch Unterhaltung. Weiss nicht, ob das in Deutschland auch so definiert ist...
    43 9 Melden
  • jdd2405 08.08.2016 07:11
    Highlight Wieso vergleichen wir und immer mit anderen Ländern? Fragt die Bevölkerung, ob sie mehr Politsendungen wollen. Schliesslich sind das die Konsumenten und nicht die mediengeilen Politiker, denen solche Studien wie gerufen kommen.
    37 13 Melden
  • Scaros_2 08.08.2016 06:58
    Highlight Budget hin/her. Auf ZDF und ARD gibt es massiv mehr Sendungen über Politik. Selbst die Satiresendungen wie "Die Anstalz" oder auch "Die Heute-Show" können oftmals mehr Politisches Verständnis vermitteln das nicht immer direkt mit der deutschen Politik zu tun hat als das SRF. Klar hat das SRF im Radio noch kleinere Sendungen wie die Rundschau aber eine Diskussion zwischen 2 Personen und politische Serien am TV sind dann doch nochmals 2 Paar Schuhe.
    47 4 Melden
  • oliversum 08.08.2016 06:13
    Highlight Der Telefonrundspruch wurde in der Studie übrigens auch nicht berücksichtigt, was besonders schade ist, da der allergrösste Teil der SRG-Politberichterstattung dort stattfindet.
    6 44 Melden
    • saderthansad 08.08.2016 07:06
      Highlight Telefonrundspruch? Es ist 2016.
      37 1 Melden
    • René Schmid-Bill 08.08.2016 07:10
      Highlight Telefonrundspruch? Den Gibt's doch schon lange nicht mehr.
      31 0 Melden
    • Durtydawg 08.08.2016 07:45
      Highlight Radio? Es ist 2016.
      22 2 Melden
    • Amboss 08.08.2016 08:01
      Highlight Bin 35 Jahre alt und frage mich: Was ist das denn? Bitte klär mich auf
      27 0 Melden
    • Pater Noster 08.08.2016 08:32
      Highlight Kannte ich auch nicht ist aber ein altes Vefahren um über das Telefonnetz Radioprogramme zu übertragen. Dies wurde ursprünglich eingeführt um die schwache Empfangbarkeit in den Bergtälern des Funkradios zu kompensieren. Mit der Einführung von ADSL wurde es dann still gelegt.

      Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Telefonrundspruch
      15 0 Melden
    • Amboss 08.08.2016 09:41
      Highlight Hehe, merci für die Quelle.
      1998 eingestellt... Momol ist natürlich schade, wurde das in der Studie nicht berücksichtigt, wenn da der allergrösste Teil der SRG-Politberichterstattung dort stattfindet.
      10 0 Melden
    • sheimers 08.08.2016 10:01
      Highlight @Amboss: Die TR-Geräte standen früher oft in Hotels und Spitälern. Kleine Radios mit sechs per Tasten oder Drehknopf wählbaren Programmen. Die Sendungen kamen über die Telefonleitung, es war also eine Art Vorläufer des Kabelfernsehens. Man brauchte keine Antenne und es gab ein paar Programme, die nicht per Luft empfangbar waren. http://www.biennophone.ch/telefonrundspruch.htm
      7 0 Melden

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