Schweiz
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Frankreich macht's vor – das sind die Schweizer «Macrons»

Emmanuel Macron wird mit 39 Staatsoberhaupt. Kommt jetzt die Zeit der jungen Politiker? Macron ist einer dieser Einzelfälle, welche es auch in der Schweiz gibt: Sie haben in jungen Jahren politischen Einfluss gewonnen. Heute regieren die einen, andere gestalten die Parteipolitik und alle sind sie Nachwuchshoffnungen. U40: Die Schweizer Politik-Versprechen.

09.05.17, 09:26 09.05.17, 09:55

Alexandra Fitz / Nordwestschweiz



39 Jahre: Pierre Maudet, Staatsrat Kanton Genf (FDP)

Le conseiller d'Etat genevois Pierre Maudet, en charge du departement de la securite et de l'economie, s’exprime lors d’une conference de presse sur une nouvelle loi sur les taxis et les vehicules de transport avec chauffeur, ce jeudi 27 aout 2015 a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Er war der jüngste Stadtpräsident Genfs: Mit 33 Jahren wurde er gewählt, kurze Zeit später wechselte er als Sicherheitsdirektor in die Kantonsregierung. Maudet wird seit Jahren Bundesratsformat attestiert: Er ist dynamisch, weltoffen und ein guter Kommunikator – wie Macron. Bild: KEYSTONE

31 Jahre: Cédric Wermuth, Nationalrat (SP/AG), Vize-Fraktionschef

Cedric Wermuth (SP-AG) spricht im Nationalrat, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 15. Dezember 2016, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Als Präsident und Provokateur hatte Wermuth die Juso zur erfolgreichsten Jungpartei gemacht. Seit 2011 ist der Aargauer Nationalrat und bereits wird ihm das Parteipräsidium zugetraut. Wermuth redet Klartext und denkt strategisch. So brachte er die Aargauer SP zum Wahlerfolg. Bild: KEYSTONE

38 Jahre: Thomas Aeschi, Nationalrat, Vizepräsident SVP

Thomas Aeschi, SVP Bundesratskandidat, posiert in der Altstadt am Montag, 23. November 2015, in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Sind Sie nicht zu jung, zu unerfahren? Diese Frage wurde Thomas Aeschi oft gestellt, als er 2015 als Bundesrat kandidierte. Das Parlament entschied sich zwar für Guy Parmelin, doch von Aeschi wird man weiter hören. Er stieg rasch auf in den innersten Machtzirkel der SVP. Bild: KEYSTONE

37 Jahre: Kathrin Bertschy, Nationalrätin, Vizepräsidentin GLP

Kathrin Bertschy, GLP-BE, spricht im Nationalrat am letzten Tag der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Freitag, 17. Juni 2016, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Als ärgste (und unerschrockenste) Kritikerin der Bauernlobby wurde sie bekannt, doch Bertschy kann noch mehr: Mit Sachverstand prägte sie etwa die Debatte um die Altersvorsorge mit. Bertschy ist Schirmherrin des GLP-Lab, des ersten Think-Tanks einer Schweizer Partei. Bild: KEYSTONE

35 Jahre: Guillaume Barazzone, CVP-Nationalrat, Genfer Stadtpräsident

Guillaume Barazzone, maire de la ville de Geneve, s'exprime sur les votations communales lors d'une conference de presse, ce dimanche 5 juin 2016 a Geneve. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Barazzone ist ein politischer Senkrechtstarter à la Pierre Maudet – und auch von ihm wird gesagt, er sei «Bundesratsmaterial.» Der Berufspolitiker war einst Anwalt. Der überzeugte Globalist steht in Wirtschaftsfragen denn auch eher rechts, gesellschaftspolitisch ist Barazzone liberal. Bild: KEYSTONE

29 Jahre: Lisa Mazzone, Nationalrätin (GP/GE), Vizepräsidentin GP

Lisa Mazzone, conseillere nationale Les Verts GE, pose pour le photographe, ce vendredi 13 novembre 2015 a Geneve. Presidente des Verts genevois, Lisa Mazzone, 27 ans, sera la plus jeune elue a Berne lors de la prochaine legislature du Conseil national. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Lisa Mazzone macht Politik auf der Überholspur. Mit 18 gründete sie in Versoix das Jugendparlament, mit 23 wurde sie Gemeinderätin in Le Grand-Saconnex, mit 25 Genfer Kantonsrätin und mit 27 Nationalrätin. Sie ist die grosse Hoffnung der Grünen und bereits Vizepräsidentin. Bild: KEYSTONE

34 Jahre: Lukas Reimann, Nationalrat (SVP/SG), Auns-Präsident

Lukas Reimann, Nationalrat und Praesident AUNS, spricht an der 32. ordentliche Mitgliederversammlung der AUNS, am Samstag, 6. Mai 2017 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Mit 24 wurde Reimann Nationalrat. Er politisiert radikal und eigenständig. 2008 brachte er die SVP mit dem Referendum gegen die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit unter Zugzwang. Kürzlich überrumpelte er die Partei mit den Plänen für eine Kündigungsinitiative. Bild: KEYSTONE

35 Jahre: Christian Wasserfallen, Nationalrat (FDP/BE), Vizepräsident FDP

ZUR MELDUNG, DASS DIE SEKTIONEN DES AUTOMOBIL CLUB SCHWEIZ (ACS) DEN FDP-NATIONALRAT CHRISTIAN WASSERFALLEN ZUM NEUEN ACS-PRAESIDENTEN GEWAEHLT HABEN, STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG 23. JUNI 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Portrait von Christian Wasserfallen, Nationalrat der FDP des Kantons Bern, aufgenommen am 1. Dezember 2015 in Bern. (KEYSTONE/Gaetan Bally). *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Nach vier Jahren im Parlament der Stadt Bern gelang Christian Wasserfallen vor zehn Jahren der Sprung aufs nationale Parkett. Seit 2012 ist er Vizepräsident der FDP und prägt die Energiepolitik mit. Vor einem Jahr kam er in die Kränze für das Fraktionspräsidium. Bild: KEYSTONE

34 Jahre: Marco Romano, CVP-Nationalrat, Gemeinderat

Nationalrat Marco Romano, CVP-TI, spricht an einer Pressekonferenz der Sicherheitspolitischen Kommission, SIK, zur Situation der Asylbewerber im Suedtessin in Mendrisio, am Dienstag 23. Juni 2015. (KEYSTONE/TI-PRESS/Benedetto Galli)

Er machte bei den Nationalratswahlen 2011 exakt gleich viele Stimmen wie eine Parteikonkurrentin. Dank Losglück kam der damals 29-Jährige nach Bern. Seither gilt er als Kompetenz in Ausländerfragen. Zudem politisiert er seit 2016 in der Exekutive (Municipio) von Mendrisio. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

39 Jahre: Pascale Bruderer, Ständerätin (SP/AG)

Pascale Bruderer Wyss, Staenderaetin SP-AG, spricht zu Journalisten waehrend einer Medienkonferenz zum Start der Abstimmungskampagne zur Volksinitiative

Sie hat die Ochsentour im Schnellzugtempo abgespult: Mit 20 Jahren schaffte Pascale Bruderer die Wahl in den Einwohnerrat Baden, mit 23 in den Grossrat und mit 24 in den Nationalrat, den sie mit 32 präsidierte. 2015 gelang ihr die Wahl in den Ständerat. Bild: KEYSTONE

Umfrage

Wer ist der Schweizer Macron?

  • Abstimmen

1,956 Votes zu: Wer ist der Schweizer Macron?

  • 6%Pierre Maudet
  • 19%Cédric Wermuth
  • 3%Thomas Aeschi
  • 27% Kathrin Bertschy
  • 3%Guillaume Barazzone
  • 13% Lisa Mazzone
  • 2%Lukas Reimann
  • 4%Christian Wasserfallen
  • 1%Marco Romano
  • 22%Pascale Bruderer

Emmanuel Macron, 39

Weder links noch rechts, parteilos, Investmentbanker, Senkrechtstarter, die 24 Jahre ältere Lehrerin geheiratet. Alles spannend. Aber wirklich staunenswert ist sein Alter. Mit zarten 39 wird Emmanuel Macron Präsident der Grande Nation.

In diesem Alter wurde ein gewisser Donald Trump bekannt, weil er seinen Trump-Tower an der Fifth Avenue baute und eine Airline kaufte. Staatschef wurde er erst als 70-Jähriger. Angela Merkel war mit 39 erst Landesparteichefin der CDU. Kanzlerin wurde sie 2005 mit 51 Jahren.Es gibt auch die anderen Beispiele wie Tony Blair und David Cameron, beide 44 Jahre alt beim Amtsantritt. Und dennoch: Macron übertrifft sie alle.

Auch im Vergleich mit seinen Vorgängern – Charles de Gaulle (69), Jacques Chirac (63) und seinem Vorgänger François Hollande (58) – ist er der Jungspund. Nur Napoleon krönte sich mit 35 zum Kaiser. Allerdings verstarb der Mensch zu dieser Zeit auch früher, der Kaiser mit 51. Also dann, als Merkel erst aufthronte.

Kommentar

Warum Macrons Jugendlichkeit keine Garantie für Erfolg ist. Kommentar von Andreas Schaffner.

Ist nun die Zeit gekommen, in der vermehrt junge Politiker an die Macht kommen? «Es gibt tatsächlich eine Veränderung in der Gesellschaft. Heute sind die Chancen für junge Menschen grösser, rasch auf so eine Position zu kommen», sagt Lukas Golder, Politikwissenschafter und Co-Leiter des Forschungsinstituts für Politik und Kommunikation GfS Bern. Das habe insbesondere mit der Digitalisierung zu tun. Sie helfe einem, aus dem Nichts zu kommen und möglichst schnell ein neues Profil zu erreichen und damit gerade Junge für die politische Arbeit zu motivieren. Macron hat erst knapp vor einem Jahr seine Bewegung «En Marche» in Gang gesetzt – die 200'000 Anhänger waren Klicks im Internet.

Macron ist also ein Einzelfall. Einzelfälle gibt es auch in der Schweiz. Sie lassen sich insbesondere unter den Berufsparlamentariern finden, die früh in die Politik gehen. Sehr jung in hohe Positionen kamen: Ruth Metzler, Alain Berset, Toni Brunner und Pascale Bruderer. Der inhaltliche Vorteil der jungen Politiker: Sie bringen neue Lösungsansätze, indem sie Strukturen neu bauen. Laut dem Politologen Golder sind sie oft herausragende Kommunikationstalente.

Doch es geht eben noch um mehr. Sie müssen Mehrheiten bauen, erst dann können sie gemäss Golder erfolgreich sein. Er nennt Barack Obama als Beispiel. Dieser habe zwar ein Talent, Massen zu bewegen. Doch bei der Bildung von Allianzen sei er nicht so stark gewesen. «Er hat vorher kein Netzwerk gehabt und hat es auch nicht geschafft, eines aufzubauen», sagt Golder.

Anti-Establishment-Phase

Doch ohne Netzwerk ist es schwierig, in ein solch hohes Amt zu kommen. Macron und Trump jedoch haben es ohne geschafft. Sie hatten den Aussenseiterbonus und profitierten von der Unzufriedenheit gegenüber den etablierten Parteien. Auch Stefanie Bailer, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Basel, spricht von einer Anti-Establishment-Phase. Da sei die Jugend ein Bonus, doch fehle dabei wiederum die Erfahrung. «Das Alter wird nur unter bestimmten Bedingungen zum Vorteil», sagt Bailer.

Macron muss es als jungem Politiker nun gelingen, Mehrheiten zu zimmern. «Grosse Reden eines Verbesserers reichen nicht mehr», sagt Golder. Gleichzeitig warnt er: «Politik ist langwierig, man muss bereit sein, kleine Schritte zu gehen, man kann nicht bloss sagen: ‹Ich kann alles besser›.» Er spricht von «Politischer Naivität», die er aber mehr Trump als Macron unterstellt und somit zeigt, dass dies nichts mit dem Alter zu tun hat. Macron war Wirtschaftsminister, kennt das Gerüst der französischen Politik. Trump war Neuling.

Golder ist nicht nur für eine Verjüngung der Politiker. Er befürwortet eine Durchmischung mit allen Altersklassen. Auch die ganz Alten seien unterrepräsentiert. Wenn jemand im Alter noch Lust auf Politik habe, dann sei das lobenswert. Er hält nichts von einem Alterslimit. Auch Bailer winkt ab. Im Parlament sei eine Durchmischung wichtig. Gewisse Themen bekommen Aufwind, wenn sie von den Betroffenen vertreten würden (z. B. Junge, Frauen, Migrationshintergrund).

Macron spricht die Sprache der Jungen, Kein Wunder, er ist ja selber jung. Bräuchte nun die Schweiz nicht auch einen Macron? Derzeit, so Golder, ist das Schweizer Parlament im Schnitt älter als die Gesellschaft und bald ist jeder zweite Wählende älter als 60. So könnte man also sagen: Junge Politiker würden junge Wähler an die Urne locken.

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55
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55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Peter Schlemihl Wrobel 09.05.2017 15:53
    Highlight Die Macrons der Schweiz sind eindeutig die Grünliberalen oder hier konkret Kathrin Bertschy. Wie Macron sind die Grünliberalen gesellschafts- und wirtschaftsliberal, sind weltoffen und stehen ein für Freihandel.

    Wermuth ist eher ein Mélenchon Junior. Und Aeschi und Reimann sind Le Pen-Söhnchen.
    14 9 Melden
  • Volande 09.05.2017 14:42
    Highlight Aeschi und Reimann sind uralt: siehe Inhalt, nicht Fassade.
    6 7 Melden
  • Schnuderbueb 09.05.2017 14:07
    Highlight ... und übrigens. Warum gibt es keinen Button. Will nur das Ergebnis sehen.
    6 2 Melden
  • Schnuderbueb 09.05.2017 14:03
    Highlight Aeschi, Reimann? Dachte es geht um Macrons und nicht um Le Pens.
    16 11 Melden
  • wipix 09.05.2017 12:52
    Highlight Da sucht sich unter dieser Liste vergebens einen Vergleichbaren!
    Die müssten nämlich parteilos sein! Also:
    Nochmals über die Bücher, Ihr Schreiberlinge!😉
    16 4 Melden
    • Liselote Meier 09.05.2017 13:37
      Highlight Der Artikel dreht sich rein ums Alter.

      Macron und der grossteil von En March kommen von der PS.

      Eine Bruderer kann z.b auch aus der SP austreten und eine "Links-Liberale" Bewgegung gründen mit Jositsch & Co und paar sozial-liberalen fdpler.
      7 4 Melden
    • Sam Büsser 09.05.2017 14:14
      Highlight So richtig parteilos ist ja der Macron auch nicht, war er doch früher bei den Sozialisten dabei, bis er abgesprungen ist um selbst Präsident zu werden.
      2 2 Melden
    • wipix 09.05.2017 14:40
      Highlight @Liselote Meier
      Tun sie aber nicht. Das Alter... OK. Aber eher nicht relevant. Das alleine wäre kürzer und vorallem genauso unspektakulär abzuhandeln... Quasi eine Randnotiz.
      1 2 Melden
  • cubus72 09.05.2017 12:14
    Highlight Was der Wermuth ist schon über 30ig? Dachte der wäre um di 20ig seinen Ideen zufolge.
    16 25 Melden
    • phreko 09.05.2017 15:11
      Highlight Welche Ideen denn?
      6 1 Melden
  • Pisti 09.05.2017 11:57
    Highlight Ausser Reimann, sind alle zusammen Politiker die massiv Politik gegen die Interessen unseres Landes machen.
    13 36 Melden
    • äti 09.05.2017 13:52
      Highlight
      6 8 Melden
  • #10 09.05.2017 11:31
    Highlight Bei allem Respekt für Cédric Wemuth und seine Arbeit: innerhalb der jungen SPS sehe ich viel eher Jon Pult als Brückenbauer, der rund um Mitte-Links etwas En Marche! bringen könnte.
    12 7 Melden
  • Bene86 09.05.2017 11:11
    Highlight Oh man, hört mir mal auf mit C Wermuth.
    29 26 Melden
    • phreko 09.05.2017 15:12
      Highlight Weshalb?
      1 4 Melden
  • Dummbatz Immerklug 09.05.2017 11:07
    Highlight Gewissen genannten "Kandidaten" fehlt halt schon die Fähigkeit, Begeisterung zu entfachen.

    Da wäre dann wohl statt "En Marche" eher "Am Arsch" angesagt 🙊
    17 4 Melden
  • Sillum 09.05.2017 11:05
    Highlight Ich bin mir einfach nicht so ganz sicher, ob das Parteiprogramm "Jung sein" wirklich genügt.
    25 4 Melden
  • paedesch 09.05.2017 10:52
    Highlight Ja genau wermuth... falls der mal bundesrat wird, dann gute nacht
    20 28 Melden
    • äti 09.05.2017 14:03
      Highlight Wermuth ist die einzige Person die hier mehrfach genannt wird. Parteiproblem?
      Die Frage war primär, wen man als Macron sehe. Viele Antworten sind 'gegen wen bin ich'!
      Schon verblüffend, dass man lieber 'gegen' was ist, als 'für' was. Klar, 'gegen' was zu sein ist mancherorts chic, man muss auch nicht wissen 'warum' und muss zu gar nichts stehen. Einfach und simpel.
      6 5 Melden
    • paedesch 09.05.2017 17:55
      Highlight Miimiiimiiimii
      2 0 Melden
  • äti 09.05.2017 10:51
    Highlight Ich kann mir gut 5 Macrons vorstellen. Ohne knallharte Partei-Scheuhklappen kann ich eben nach anderen Kriterien wählen.
    8 4 Melden
  • derhobi 09.05.2017 10:28
    Highlight auf der Suche nach dem Älpler-Macron...
    69 3 Melden
  • Luca Brasi 09.05.2017 10:21
    Highlight Naja, die meisten der Erwähnten sind Fliegengewichte oder kommen nicht in höhere Ränge, weil ihre Partei unbedeutend ist und das höchste Exekutivamt der Schweiz der Bundesrat ist mit 6 weiteren Kollegen, die allesamt vom Parlament gewählt werden, welches wiederum auf Vernetzung, Landesregion, etc. bei einem Kandidaten schaut. Hinzu kommt noch, dass man eher ältere wählt, da man nicht die Bundesratsrente zu lang bezahlen will.
    24 6 Melden
  • pachnota 09.05.2017 10:17
    Highlight Gute Nacht, SP ...mit Leuten wie Wermut wirst du dich noch mehr verabschieden, von dem Bedürfnis des Bürgers im eigenen Land.

    Mit deinen Karrieristen im "sozialen" Mäntelchen.

    Sing du doch deine Internationale...
    Und lass deine Korken knallen...




    Auslaufmodell bist du allemal.
    60 65 Melden
    • äti 09.05.2017 10:42
      Highlight Wow, wie tief kann Neid sitzen.
      25 19 Melden
    • Fabio74 09.05.2017 11:17
      Highlight Sagt das SVP-Groupie.
      19 17 Melden
    • boexu 09.05.2017 11:22
      Highlight Erzähl uns doch mal von deinen Bedürfnissen im eigenen Land und welche Partei diese denn deiner Meinung nach abdeckt.
      20 7 Melden
  • Einstein56 09.05.2017 10:15
    Highlight Sorry, Wemuth mit Macron vergleichen? Das ist eine Beleidigung für Macron. Wermuth will ja den Kapitalismus überwinden und Macron war Investmentbanker.
    73 29 Melden
    • FrancoL 09.05.2017 10:45
      Highlight Als ob Investmentbanker eine besondere Tugend sei. Man nehme zu Kenntnis dass Macron trotz seiner Vergangenheit als Investmentbanker gewählt wurde.
      25 10 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 09.05.2017 10:58
      Highlight Es geht ja nicht um politisches Profil der erwähnten Politiker. Hätte beim Lesen des Artikels klar werden sollen.
      11 4 Melden
    • Radesch 09.05.2017 11:11
      Highlight Bei dem Kommentar musste ich lachen .😂 😂😂 Danke!
      6 7 Melden
  • Wehrli 09.05.2017 10:12
    Highlight Cédric Wermuth, Macron? Hahahahaha. Cedi? Unser kleiner Tuenichtsgut Wermuthstropfen?

    Cédric ist eher LePen in Rot.
    62 45 Melden
    • peeti 09.05.2017 12:23
      Highlight Artikel gelesen, Wehrli? Es geht um Politiker unter 40ig.
      7 5 Melden
  • Nedi17 09.05.2017 10:08
    Highlight Han de Berner Igel no vermisst.
    39 3 Melden
    • Schmiedrich 09.05.2017 14:54
      Highlight .
      4 0 Melden
  • Richu 09.05.2017 10:06
    Highlight Nationalrat Wermuth ist sicher kein Macron, denn Wermuth vertritt absolut kein liberales Gedankengut! Bei den Nationalratswahlen im 2015 hat die SP im Aargau einen Sitz verloren und hat nur noch 2 Nationalratssitze im AG. Der bisherige AG-Nationalrat Max Chopard wurde abgewählt. Zudem wurde letzten Herbst die SP-Nationalrätin Feri nicht in den Aargauer Regierungsrat gewählt. Dies zeigt, dass die Aussage in diesem Artikel, Wermuth hätte der SP Aargau zum Wahlerfolg gebracht, nicht stimmt.
    40 19 Melden
    • pun 09.05.2017 10:31
      Highlight Dude, die SP hat die Grossratswahlen 2016 im Aargau gewonnen mit 5(!) zusätzlichen Sitzen.
      Auch beim liberalen Gedankengut muss ich dir widersprechen. Wermuth scheint mir sehr gesellschaftsliberal zu sein aber halt nicht für unkontrollierte Macht der Konzerne und Superreichen. Make liberalism about people again!
      45 32 Melden
    • Wehrli 09.05.2017 10:51
      Highlight Gesellschaftsliberal der Cédit? Anything goes heisst nicht liberal. Der Cédit ist eine Rotmütze aus dem Bilderbuch ...
      13 18 Melden
    • FrancoL 09.05.2017 10:52
      Highlight @Richu; Ich finde es immer gut wenn man mehrere zusätzliche Sitzgewinne bei der Auflistung vergisst. Zeigt natürlich was Sie unter einer neutralen Sicht verstehen.
      Beim liberalen Gedankengut ist es so eine Sache. Welches liberale Gedankengut meinen Sie? Das gesellschaftliche? das neoliberale in der Wirtschaft? das konservativ-liberale in Gesellschaft und Wirtschaft? . . . . .
      13 9 Melden
    • peeti 09.05.2017 12:30
      Highlight Wer vertritt den ein absolut liberales Gedankengut? Die FDP etwa mit ihrer Präsidentin Petra Gössi ev?

      CW ist liberaler als viele in Bundesbern.
      11 3 Melden
  • pun 09.05.2017 09:54
    Highlight Ich wage mal die steile These und sag, dass unser Macron schon mit Thomas Minder abgehakt ist. Das Alter war denke ich nicht so entscheidend bei Macron, da viele Junge keinen Bock mehr auf Neoliberalismus haben, werden viele ihn erst in der Stichwahl gewählt haben.

    In unserem CH-System der Regierungsbildung ist es zudem extrem schwierig, als Aussenseiter in wirkliche Machtpositionen zu kommen. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt.
    18 8 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 09.05.2017 10:35
      Highlight Wenn viele keinen Bock auf Neoliberalismus haben, dann müssten die Franzosen die dümmsten sein Macron zu wählen. Denn er verkörpert genau das. Und ohne massive Hilfe der Medien wäre er nicht Präsident. Traurig das sich die Franzosen so sehr von Medien lenken lassen.
      6 9 Melden
    • boexu 09.05.2017 11:25
      Highlight Nicht wenn man (Martullo) Blocher heisst.
      4 3 Melden
    • pun 09.05.2017 14:23
      Highlight @Terror: ja, Macron ist wohl ein Neoliberaler, aber lieber das als Neofaschismus mit neuem Anlitz und Macrons Positionen gegenüber dem deutschen Ordoliberalismus könnte durchaus Bewegung in der EU-Austeritätspolitik bringen.

      @boexu: Martullo mag ein Phänomen sein, aber sicher keine Aussenseiterin hinsichtlich der Verknüpfungen zu den etablierten Parteien.
      1 1 Melden
  • Scaros_2 09.05.2017 09:39
    Highlight Und trotzdem würde ich niemand von da oben wählen. Keine der besagten Person ist mir zum einen Symphtisch noch habe ich das Gefühl das sie sich wirklich für das Volk einsetzen sondern viel eher Lobby-Politik betreiben oder teils auch eher etwas richtigung Soft-Populismus
    14 18 Melden
    • Luca Brasi 09.05.2017 10:28
      Highlight Willkommen in der Welt der Politik. Ist ja bei Macron und wie sie alle heißen nicht anders. ;)
      23 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 09.05.2017 10:41
      Highlight Ich würde auch keinen Macron wählen aber genauso auch keine Le Pen!

      Beides geht für mich nicht Macron ist der Knecht der Banken und der Bildenberger.

      Und Le Pen hat Ansichten die will ich einfach nicht unterstützten.

      Ich bin echt froh, dass wir hier in der Schweiz das System mit unseren Bundesräten haben. Da haben wir verschiedene Leute drin die sich gegenseitig ausgleichen.
      5 5 Melden

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