Schweiz
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Die fünf wichtigsten kantonalen Resultate 

1. Abschaffung des Frühfranzösisch in Nidwalden

An den Nidwaldner Primarschulen wird nach Englisch ab der dritten Klasse weiterhin Französisch ab der fünften Klasse unterrichtet. Die Nidwaldner lehnten mit 61.7 Prozent Nein-Stimmen eine Initiative der SVP ab, gemäss der an der Primarschule nur noch eine Fremdsprache unterrichtet werden sollte. Nidwalden behält somit das in der Mehrheit der Kantone umgesetzte Sprachenmodell 3/5 bei. Dieses sieht in der Primarschule den Unterricht zweier Fremdsprachen vor, darunter einer Landessprache.

2. Feuerwerksinitiative im Aargau

Im Kanton Aargau wurde die Volksinitiative für ein weitgehendes Verbot von privatem Feuerwerk am Nationalfeiertag und an Silvester mit fast zwei Drittel Nein-Stimmen abgelehnt. Weiter ist ein Sparpaket, das Einsparungen von 17 Millionen Franken vorsah, mit einem Nein-Stimmenanteil von fast 56 Prozent abgelehnt worden.

3. Polizeireform in Genf

Das Genfer Stimmvolk hat einer umstrittenen Polizei-Reform äusserst knapp mit 50.02 Ja-Prozent zugestimmt. Die Differenz betrug lediglich 42 Stimmen. Mit der Reform hat das Volk auch der Videoüberwachung und der präventiven Ermittlung zugestimmt.

Des gendarmes de la police genevoise embarquent une personne menotte aux poings après l'avoir arrete suite a un controle, ce mardi 25 mars 2014 a Geneve. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Die Polizeireform in Genf wurde mit einer Mehrheit von nur 42 Stimmen angenommen. Bild: KEYSTONE

4. Ausstieg aus Kernenergie in Schaffhausen verschoben

Der Kanton Schaffhausen hat zwar den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen, ein erstes Massnahmenpaket zur Umsetzung haben die Stimmberechtigten jedoch mit fast 60 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. 

5. Keine Förderung für Genossenschaften in der Stadt Basel

Gegen die Wohnungsnot gründet Basel-Stadt keine Stiftung: Eine entsprechende SP-Initiative wurde mit 58 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Die mit 50 Millionen Franken zu dotierende Stiftung hätte nach Zürcher Vorbild unter anderem Genossenschaften fördern sollen. (lhr/sda)



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Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

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