Schweiz
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So viele Ausländer leben in den extremsten DSI-Befürworter-Gemeinden (viele sind es nicht...)

In Horrenbach-Buchen (BE) stimmten 90,2 Prozent der Bewohner für die Durchsetzungsinitiative. In Horrenbach-Buchen leben 3 Ausländer.

03.03.16, 09:47 04.03.16, 09:39

In der Bauerngemeinde Horrenbach-Buchen oberhalb von Thun versteht man sich. Das Örtchen, das zu 60 Prozent von Geldern aus dem kantonalen Finanzausgleich lebt, wurde seiner zweifelhaften Berühmtheit einmal mehr gerecht:

94 Prozent stimmten hier im Jahr 2014 für die SVP-Masseneinwanderungsinitiative, bei den Nationalratswahlen 2015 stimmten 84,5 Prozent für die SVP und am letzten Sonntag stimmten 90,2 Prozent der 250 Einwohner Ja zur Durchsetzungsinitiative (DSI). Im Ort leben drei Ausländer –  ein Portugiese, ein Holländer und ein Deutscher. 

In den restlichen vier Top-Zustimmer-Gemeinden sieht es ähnlich aus. Der Ausländeranteil liegt zwischen 0 und 23,6 Prozent. Im Tessiner Dörfchen Gresso leben 41 Menschen und keine Ausländer, über 85 Prozent stimmten aber Ja zur DSI. 

Die Ausnahme der Regel bildet Zwischbergen. Dort wollten trotz 21 Ausländern eine Mehrheit die DSI annehmen. 

Top 5 der DSI-Pro-Gemeinden und ihr Ausländeranteil

Bild: watson

Anders sieht es in den Top 5 der DSI-Gegner-Gemeinden aus. In Bern, wo die Ablehnung zur DSI am schweizweit höchsten lag (82,7 %), sind fast ein Viertel der Einwohner Ausländer (24,9 Prozent). Im zweitplatzierten Ennetbaden mit seinen 2559 Einwohnern leben 743 Ausländer, 22,5 Prozent. 

Die Ausnahme hier macht das graubündner Dörfchen Tschappina. Hier leben 7 Ausländer (5,5 Prozent) und bloss 20 Prozent der Stimmberechtigten wollten die Initiative annehmen. 

Top 5 der DSI-Gegner-Gemeinden und ihr Ausländeranteil

Bild: watson

Ähnlich sieht es bei der Kriminalität aus. Tendenziell hat die DSI in jenen Bezirken mehr Zustimmung erhalten, in denen Kriminalität tiefer ist, wie der Studentenblog politan.ch analysiert. 

(rar)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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142Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JackMac 04.03.2016 23:48
    Highlight Also, wenn mein Schottisches Hochlandrind mich zwei mal gingt, wird es dann ausgeschafft oder darf ich nur das Filet essen?
    2 2 Melden
  • Ichholeuchalle 04.03.2016 12:51
    Highlight die helvetische Fremdenfeindlichkeit ist keine Kopfsache sondern kommt aus dem Ranzen, ist also eine Herzensangelegenheit.....
    7 1 Melden
  • AltimKing 04.03.2016 00:40
    Highlight Es ist allgemein bekannt, dass eine Negativkorrelation zwischen Ausländeranteil und Ausländerfeinslichkeit existiert. Das liegt vor allem an der Angst vor dem Unbekanten. Personen welche Ausländern ausgesetzt sind wissen, dass sie keine Angst vor ihnen haben müssen.
    18 10 Melden
    • Froggr 04.03.2016 08:17
      Highlight Es gibt solche und solche ausländer. Genauso wie es solche und solche schweizer gibt.
      7 1 Melden
  • Ottson 03.03.2016 18:36
    Highlight Ist jetzt zwar schon mein 4. Kommentar zu dem Thema, es liegt mir aber am Herzen. Die Idee, dass Kontakt zu Fremdem zu grösserer Toleranz führt, ist zwar eine, aus liberaler/progressiver, begrüssenswerte Theorie, da sie mit unseren Werten einhergeht, nur ist sie bis dato nicht per se richtig. Es gibt auch andere Theorien, wie etwa solche nach denen mehr Kontakt zu mehr Rassismus und Ablehnung führen. Ich persönlich glaube zwar nicht, dass diese stimmen, bisher kann man sie aber genau sowenig ausschliessen wie die Idee, dass vermehrter Kontakt zu höherer Toleranz führt.
    14 6 Melden
    • Zerpheros 03.03.2016 21:11
      Highlight Interssiert mich: Welche Kontakte führen unter welchen Bedingungen zu mehr Rassismus?
      12 2 Melden
    • Gantii 03.03.2016 21:21
      Highlight @zheperos - ist bei polizisten häufig anzutreffen, mit der zeit kommt das wenn du immer wieder mit den gleichen ausländer probleme hast... dann kommt aus dem vielen kontakt hass und rassismus.

      es kommt immer auf die erfahrungen an
      18 3 Melden
    • Zerpheros 03.03.2016 21:27
      Highlight Also Generalisierung. Was ist mit tatsächlichen und wahrgenommenen Verteilerkämpfen?
      7 6 Melden
    • Ottson 03.03.2016 21:29
      Highlight @Zerpheros: Ich muss zugeben, dass ich mich in dem Bereich nicht so sehr auskenne. Es ist im Kern die Theorie, dass vermehrter Kontakt zwischen unterschiedlichen Rassen/Ethnien zu mehr und nicht weniger Ablehnung führt. Die Überlegung kommt aus den USA, wo die grössten Rassenkonflikte in den Südstaaten existieren, die historisch mit die grössten Minderheitenanteile aufweisen.
      Ich kenne aber keine Details und ob diese Theorie allfälligen Falsifikationen standhält.
      7 0 Melden
    • Zerpheros 03.03.2016 21:31
      Highlight @ Gantii
      wobei der Verweis auf die Polizisten nicht auf die genannten Gemeinden passt - da leben ja nur sehr wenige Ausländer...
      4 3 Melden
    • Zerpheros 03.03.2016 21:48
      Highlight @ Ottson
      Ich bin alles, nur kein Statistiker..., aber hat Xenophobie eher etwas mit der persönlichen Umfeld zu tun als mit den persönlichen Kontakten? Welche Rolle spielen politisch-mythische Erzählungen, in die man seine Xenophobie einordnen kann?
      3 3 Melden
    • seventhinkingsteps 03.03.2016 22:57
      Highlight Ich würde behaupten, es hat vor allem mit der Art von Erfahrungen zu tun, die du mit Ausländern machst, auch je nach Alter oder Ersterfahrung. Das würde auch das Tessin erklären, das als an Italien angrenzender Kanton am meisten mit Immigration umgehen muss und wo das Thema auch stärker politisch instrumentalisiert wird. In Gebieten wo es keine Ausländer gibt, gibt es weder Kriminelle noch "Gute", aber man liest nur von kriminellen Ausländern in der Zeitung. In den Städten hast du meistens Unis und viele gebildete Ausländer, weshalb die Stadtgemeinde meist links ist aber der Kanton bürgerlich
      8 0 Melden
    • Zerpheros 04.03.2016 06:36
      Highlight Könnte man den vorliegenden Datensatz dann noch einmal auf diese Fragen hin durchbürsten?
      3 0 Melden
  • Ottson 03.03.2016 17:53
    Highlight 2. (Sorry zu wenig Zeichen) Es ist wie gesagt wissenschaftlich nicht zulässig von Kollektivmerkmalen allein auf Individualmerkmale, wie bsp. die Gründe für ein Ja/Nein zu schliessen. Das nennt man auch Basissatzproblem. Um die wirklichen Beweggründe zu finden, müsste man die Menschen selbst fragen.
    16 2 Melden
    • seventhinkingsteps 03.03.2016 22:58
      Highlight Watson, könnt ihr die maximale Anzahl Zeichen in Kommentaren erhöhen oder, noch demokratischer, die User darüber abstimmen lassen?
      9 0 Melden
    • Zerpheros 04.03.2016 08:52
      Highlight @seventhinkingsteps
      und zwar mit der Option: "ich will gar nicht mitmachen, aber könntet ihr noch ein paar Otten posten?"
      😊
      1 0 Melden
  • Ottson 03.03.2016 17:49
    Highlight Ich finde es ehrlich gesagt schon etwas fragwürdig, dass hier suggeriert wird, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen der Anzahl Ausländer in einer Gemeinde und der Zustimmung zu Initiativen wie der DSI bestehen. So ein Zusammenhang konnte soviel ich weiss (meine Referenz ist, dass ich Politikwissenschaften studiere und wir uns genau mit dieser Frage befasst haben) bis heute nicht empirisch nachgewiesen werden.
    Es ist überdies auch wissenschaftlich nicht zulässig, von Kollektivmerkmalen (Anzahl Ausländer/Stimmanteile i. Gemeinde) auf Individualmerkmale (individuelle Gründe für das*
    16 5 Melden
    • Ottson 03.03.2016 18:32
      Highlight Frage an die Blitzer: Was ist genau an meiner Aussage falsch? Ich hätte das Ganze vermutlich etwas sensibler formulieren können, das ändert aber nichts daran, dass meine Aussagen faktisch richtig sind.
      Ich wünschte mir übrigens auch, dass Rassismus bzw. das Stimmen für derartige Initiativen nur etwas mit fehlendem Kontakt zu tun hätte, nur ist es so weit ich weiss eben etwas komplizierter.
      12 2 Melden
    • Dr. B. Servisser 03.03.2016 19:18
      Highlight Ottson, du studierst Politikwissenschaft, nicht Politikwissenschaften!
      4 2 Melden
    • Ottson 03.03.2016 20:47
      Highlight @ Dr. B. Servisser: Ja, stimmt natürlich. ;-)
      2 0 Melden
    • E7#9 03.03.2016 21:15
      Highlight Beim Blitz geht es oft nicht darum wie richtig ein Kommentar ist, sondern wie gefällig er für den Leser ist. Oft wird auch viel hinein interpretiert. Im Sinne: Der wettert ja gar nicht gegen die SVP sondern relativiert, also muss er geblitzt werden. Dabei hat man vielleicht nur mit belegten Fakten eine Falschaussage richtig gestellt. Ihre Statistik ist aber immer noch schwer in Ordnung, dafür dass Sie das hiesige Gesellschaftsbild gekonnt in Frage stellen. Ja, es ist ungerecht und erbärmlich, wie starke und gut formulierte Gegenpositionen oft von einer Übermacht genau deswegen geblitzt werden.
      12 7 Melden
    • Hierundjetzt 03.03.2016 22:25
      Highlight jaaa aber in der Tendenz stimmt es ja schon. Es gibt hingegen zuviele Variablen um hier je eine Empirik herstellen zu können

      Umgekehrt ist es durchaus einfacher falsifizierbar. Falls Watson unrecht hätte, müssten wir im K4 oder 12 ja permanent Ausländerjagd haben.

      Haben wir aber nicht.

      Was sicher auch ein Punkt ist: Alle genannten Gemeinden sind sehr arm und strukturschwach. Das spielt unter Garantie eine Rollen.
      7 1 Melden
  • Heinz Kremsner 03.03.2016 15:51
    Highlight Horrenbach-Buchen ist extrem. Nicht nur Politisch. Stimmt. Wie jede SVP-Hochburg extrem vom Steuerzahler finanziert. Horrenbach-Buchen, 258 Einwohner, lebt vom Steuerzahler. Die Gemeinde erhält jedes Jahr Fr 430'000.- vom Kanton aus Steuergeldern Unterstützung. Jeder der 36 Bauernhöfe wird subventioniert, geschätzt Fr 50'000./Hof. Ergibt 1'800'000 plus Fr 430'000. Eine Gemeinde mit 258 Einwohner erhält somit vom Steuerzahler jedes Jahr 2,23 Millionen. Ohne Leistung. Das Geld kommt vom Finanzausgleich vom Kt ZH als grössten Geldgeber und wenig von ZG
    60 8 Melden
    • Scott 03.03.2016 19:02
      Highlight Als alles bezahlender Zürcher haben Sie das Recht in Horrenbach-Buchen eine Geiss (Ziege) zu melken.
      29 6 Melden
    • sheimers 03.03.2016 22:41
      Highlight Ohne Leistung? Hast Du eine Ahnung wieviel Arbeit ein Bauer hat? Weisst Du woher Dein Essen kommt und wieso es so billig ist?
      8 18 Melden
    • paddyh 03.03.2016 23:09
      Highlight Bestimmt nicht wegen den hiesigen Bauern. Das ist ein bisschen Landschaftspflege und vielleicht etwas, dass wir uns Schweizer leisten dürfen. Aber ohne saisonale Importzölle wären unsere Bauern gar nicht mehr konkurenzfähig.
      11 2 Melden
    • seventhinkingsteps 03.03.2016 23:10
      Highlight @sheimers
      Weil sie dank der SVP 2014 fast 3 Milliarden Franken Direktzahlungen erhielten, Tendenz steigend, zu 61 Prozent vom Staat subventioniert sind und so den Preis auf dem gleichen Niveau halten können wie die ausländische Landwirtschaft?
      11 0 Melden
  • heinrichfrei 03.03.2016 15:25
    Highlight
    «Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. ... » laut Artikel 7 der Menschenrechtskonvention.
    Mit neuen Gesetz das nun nach dem Nein in Kraft gesetzt wird, wird jetzt klar ein Unterschied gemacht zwischen Menschen die einen Schweizer Pass haben und denen die kein solches Papier haben. - Das ist Zwei-Klassen-Justiz. - Das sind etwa 25 Prozent der Bewohner unseres Landes, das sind über zwei Millionen Menschen die hier arbeiten und leben. Der Schweizer Täter bekommt eine Strafe und der Ausländer droht Ausschaffung.
    19 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 15:53
      Highlight Ich bin auch kein Freund der AI. Aber fairerweise muss ich schon fragen: in welchem Land der Erde, wird das Bürgerrecht zu gleichen Bedingungen entzogen, wie eine Niederlassungsbewilligung eines Nicht-Bürgers desselben Landes?
      24 4 Melden
    • E7#9 03.03.2016 21:42
      Highlight Zaafee: Ich scheine das als einziger nicht zu verstehen. Peinlich, aber was solls? Kann einem Schweizer das Bürgerrecht entzogen werden? Was heisst denn das konkret?
      0 1 Melden
    • Timmy :D 03.03.2016 22:14
      Highlight @sound so viel wie ich mich mit dem Schweizer Gesetz auskenne, kann jemandem, der nur den Schweizer Pass Besitz, dieser nicht entzogen werden. Bei Doppelbürger braucht es ein grosses Interesse der Öffentlichkeit, damit dessen Pass entzogen werden kann.(Terrorist o.ä.) Oder kurz gesagt: Wer nur Schweizer ist, bleibt es auch.
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 08:20
      Highlight Sound, siehe auch timmy.

      Ich weiss nicht, ob man in irgend einem Staat sein Bürgerrecht verlieren kann, daher habe ich es als Möglichkeit offen gelassen. Wenn, dann sicher schwerer als eine Niederlassungsbewilligung eines Ausländers. Jetzt von einem Verstoss gegen die EMRK (gleiches Recht) zu orten, weil in der CH die Bedingungen für den Entzug der Niederlassungsbewilligung gesenkt wurden, halte ich für falsch. Und wenn doch, dann nicht wegen der AI, sonder er hätte schon immer und in ziemlich allen Ländern der Erde bestanden, ohne dass jemals ernsthafte Kritik aufgekommen war.
      1 0 Melden
  • Scott 03.03.2016 12:58
    Highlight Die Anteile von Zwischenbergen (Pro) oder aber Tschappina (Contra) widersprechen dem tendenziösen Titel dieses Artikels. Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!
    24 44 Melden
  • hektor7 03.03.2016 11:50
    Highlight Uraltes Phänomen... Niemand hat Angst vor dem, was er kennt. Die Abgrenzung gegen das Fremde ist die klare Nummer 1 unter den Faktoren zur Selbstidentifikation.
    117 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 12:56
      Highlight Es gibt eine weitere Erklärung: Menschen mit konservativen Werten oder Abneigung zu Multikulti zieht es eher in solche kleinen Dörfer mit wenigen Ausländern. Das sagt per se noch nichts über das Kennen oder nicht aus.

      Ausserdem bewegen sich auch diese Menschen. Sie verbringen nicht ihr ganzes Leben abgeschottet in der dörflichen Isolation.

      Die Argumentation von nicht kennen gleich Angst greift viel zu kurz.
      44 37 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 14:18
      Highlight Was gibt es bei meinem Kommentar zu blitzen? Ist irgend eine Aussage nicht nachvollziehbar oder unlogisch?

      Ehrlich gesagt riecht das für mich reflexartig zum Ausdruck gebrachte Abneigung der Befürworter dieser Initiative...
      21 30 Melden
    • surfi 03.03.2016 14:25
      Highlight @ Zaafee
      ... einzig meine Meinung ist die Richtige!
      Amen.
      7 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 15:39
      Highlight Surfi, Meinung ist etwas subjektives. Ich liefere nur zusätzliche Ursachen für das Ergebnis, denn ich glaube, meist führen verschiedenste Faktoren zu einem bestimmten Ergebnis. So (meiner Meinung nach) auch hier. Wenn Sie aber allen Ernstes glauben, das ausschliesslich der Faktor "nicht kennen" massgeblich ist und die von mir genannten keinerlei Einfluss auf dieses statistische Ergebnis haben, nehme ich das so hin. Es nähme mich dann aber schon wunder, wo Sie den logischen Fehler meiner Argumente sehen? Davon könnte ich vielleicht profitieren? Es wurde ja nicht gefragt, was schöner sei.
      10 10 Melden
    • paddyh 03.03.2016 23:20
      Highlight Ich glaube das Wort Statistik löst bei den meisten Usern hier ein Flashback in alte Schulzeiten aus und dann hagelt es Blitze. STATISTIK.
      Aber zur ganzen Diskussion: Natürlich kann man DSI Ja-Sager-Anteil mit Anzahl Ausländern vergleichen. Die damit gemachte Schlussfolgerung ist aber nicht sehr aussagekräftig. Mit weitern studien könnte man aber Fehleinschätzungen auszuschliessen beginnen. Z.B. wie viele Leute wohnen in so einem Dorf, weil sie aus der Stadt geflüchtet sind. Diese Lehrbüechli Rechnungen von Politikwissenschaftlern sind auch nicht über alle Zweifel erhaben.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2016 08:34
      Highlight Paddyh, das sehe ich genauso und würde mich auch sehr interessieren. Zumindest in Bezug auf die Agglomeration (Zustimmung MEI) wurde diese Analyse meines Wissens gemacht und bestätigt.

      Die Aussage diese Artikels ist aber, dass wo wenig Ausländer leben, die DSI eher angenommen wird. Der Kausalzusammenhang und das Argument "kennen und Angst" wird nicht ausgesprochen aber offenbar verstanden. Dass diese Erklärung zu einfach sein könnte wird mit im Artikel nicht angedeutet, obwohl schon bei der MEI die gleiche Behauptung aufgestellt und nach genauerer Analyse massiv relativiert werden musste.
      1 0 Melden
  • Menel 03.03.2016 11:43
    Highlight Habe gerade gestern rausgefunden, dass in meiner Gemeinde rund 60% "Ja" zur DSI sagten. Stehe immer noch unter Schock. Würde am liebsten ein paar Leute mal heftig durchschütteln.
    Die Logik "Werte retten, in dem man Werte aufgibt!" geht mir einfach immer noch nicht in den Kopf.
    105 33 Melden
    • C0BR4.cH 03.03.2016 12:23
      Highlight Mir gehts da bei meiner Gemeinde ähnlich : (
      41 17 Melden
    • goldguegji 03.03.2016 13:05
      Highlight Ist bei meiner Gemeinde auch so. Ich war ehrlich schockiert. Auch deshalb, weil die Gemeinde fast nur vom Tourismus lebt und das Gastgewerbe auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen ist.
      40 18 Melden
    • royal 03.03.2016 14:58
      Highlight Am meisten geschockt hat mich mein weltoffener, reisender Vater der nur mit der Aussage daher kam; "wer Mist baut soll raus". Ansonsten sich aber scheinbar kaum damit beschäftigt hat :(

      19 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 18:47
      Highlight Mol muss sagen zum ersten mal konnte ich für meine Stadt stolz empfinden. Sind zwar immer noch zu beschränkt beim Benützen vom Öffentlichen Verkehr und allgemeinem Hirn benutzen,aber beim Wählen bei der DSI haben sie es doch noch Benutzt :)
      10 2 Melden
    • goschi 03.03.2016 19:04
      Highlight Meine Gemeinde hat die höchste Ablehnung, ich zahl dann gerne weiter Steuern hier :-)
      16 2 Melden
  • saukaibli 03.03.2016 11:22
    Highlight Ist doch logisch. Dort wo man Ausländer persönlich kennt, hat man keine Angst vor ihnen, dort wo man keine Ausländer kennt, fällt die SVP-Angstmacherei auf fruchtbaren Boden. Vielleicht sollte man in diesen subventionierten Hinterwäldlerdörfchen mal mit Konfrontationstherapie beginnen. So wurden schon viele Menschen ihre Arachnophobie los, vielleicht hilft das ja auch bei Xenophobie.
    157 31 Melden
    • Gähn on the rocks 03.03.2016 11:31
      Highlight Genau so machen wir es!
      46 14 Melden
    • HansPeterMeier----Patriot. 03.03.2016 11:32
      Highlight Wir Landeier sind auf euch Städter sind angeweisen.Übrigens Subventionieren die kleineren und mittelgrossen Gemeinden(Mit den ach so verhassten SVP Wählern )die grösseren Linken Hochburgen bzw. Städte wie Bern,Zürich und co.Aonst wehrt ihr linken schon längst pleite.

      Und Wahlen geben mir recht die Mehrheit der Schweizer steht hinter der SVP.
      28 244 Melden
    • HansPeterMeier----Patriot. 03.03.2016 11:35
      Highlight Sind angeweisen ist natürlich falsch.

      Ich meine natürlich "nicht angewiesen".
      10 97 Melden
    • chrisoleg 03.03.2016 11:37
      Highlight Zum Glück ist der "Linke Affenzirkus" noch nicht bis in die Bergen vorgedrungen, wäre ja noch schöner ! Die Bergler lassen sich eben nicht von linken Pseudo- Argument linken !😉
      26 123 Melden
    • Gähn on the rocks 03.03.2016 11:40
      Highlight Ui, Patriot Hanspeter, irren ist menschlich.
      86 14 Melden
    • Menel 03.03.2016 11:41
      Highlight @HansPeterMeier: Wie war das nochmal mit dem Baselland und Basel-Stadt? Wer erpresst da wen und wer rettet da wem den Allerwertesten?
      98 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 12:03
      Highlight ou so viele falsche aussagen und dann noch diese rechtschreibung. abgeleeeeeehnt. wie kann die mehrheit der schweizer hinter der svp stehen, wenn gerade mal die hälfte abstimmen geht?
      119 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 12:13
      Highlight jop. oder den teil des nfa, welcher von ausländern bestritten wird, einfach mal bei der überweisung weglassen :)
      47 9 Melden
    • The oder ich 03.03.2016 12:14
      Highlight Sehr geehrter Herr HansPeterMeier----Patriot.,
      Wieso beherrschen Sie die Rechtschreibung nicht und haben schon im ersten Satz eine sinnstörende Verbaldoppelung? Sind Sie etwa ein "linker" Provokateur, der damit das Vorurteil gegen "rechte" Internet-Trolle verstärken will. Oder können Sie es einfach nicht besser.

      P.S.: Basel haben Sie absichtlich vergessen?!

      P.P.S.: Ich bin in einer 450-Seelen-Gemeinde aufgewachsen und wohne auch jetzt noch auf dem Land. Das hindert mich weder daran, gegen linke und rechte Extremisten zu sein, noch daran, mich an die Rechtschreibung zu halten.
      74 14 Melden
    • The oder ich 03.03.2016 12:17
      Highlight Und noch ein Nachsatz zu HansPeterMeier----Patriot.: Rechnen hätten Sie auch etwas besser lernen müssen: Um eine Mehrheit zu sein, muss man über 50% hinter sich haben. Das kommt schon in der Primarschule vor.
      56 7 Melden
    • Knut Knallmann 03.03.2016 12:25
      Highlight @Patriot
      Rechnen mit Christoph Kapitel 1: 30% von Der Hälfte der Bevölkerung ist wie viel? 15%? FALSCH -> Die Mehrheit! Und Wirtschaftskriminelle, intransparente Parteienfinanzierung und Atomkraftwerke sind super - Im Fall...
      50 6 Melden
    • Duweisches 03.03.2016 12:31
      Highlight Ich kann mich gerade auch nicht entscheiden, ob der Liebe HansPeter ein Troll oder einfach nur dumm ist... 🤔
      So viele Falschaussagen und dann diese Rechtschreibung... 🙄
      46 7 Melden
    • HansPeterMeier----Patriot. 03.03.2016 12:45
      Highlight @Menel und Theoderich.
      Das Argument mit Basel Land und Stadt ist ungültig. Das wüsstet ihr Linken auch wenn Ihr euch mit der vergangenen Geschichte beider Kantone befasst hättet.Denn dann währe euch aufgefallen das der Bürgeliche und mehreitlich dominierte SVP Kanton schon im Jahr 1940 Basel Stadt mit einer Finanziellen Spritze ausgestattet hat und daher zahlt jetzt Basel Stadt das geld zurück.Die linken Medien haben aber typischer weise wieder alles verdereht und haben es sich so hergerichtet das Basel Land verschuldet währe.Lest lieber unabhängiger die Weltwoche kann ich euch nur empfehlen.
      7 81 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 12:58
      Highlight aah ein weltwoche-leser. na dann ist die sache ja klar :P
      59 8 Melden
    • arriving somewhere but not here 03.03.2016 12:59
      Highlight "...die Mehrheit der Schweizer steht hinter der SVP." - Hmmm... 30% = Mehrheit? Interessante Sichtweise... 🤔
      53 6 Melden
    • Duweisches 03.03.2016 13:00
      Highlight Linke Lügenpresse und unabhängige Weltwoche... Ich glaube immer mehr an einen Troll... 🙄
      61 4 Melden
    • Zerpheros 03.03.2016 13:08
      Highlight @HansPeterMaier ---- Patriot
      Vielleicht bieten Sie nicht eine so offensichtliche Steilvorlage und nutzen wenigstens bei jedem zweiten Wort dieses wahnsinnig hilfreiche Instrument:
      45 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 13:33
      Highlight Liebe Kritiker von Hanspeter
      Seht doch einfach das Positive in ihm. Er gehört zu den 30% Schweizern, die etwas kaufen, nur weil es schön verpackt ist und laut schreit.
      Jeder der mal eine Verkaufsschulung gemacht hat, kennt den Satz: " Es steht jeden Tag ein Dummer auf, man muss ihn nur finden"
      Sollte in der Schweiz nicht so schwer sein, sind doch immerhin ca. 2 Millionen...
      44 3 Melden
    • a-n-n-a 03.03.2016 13:49
      Highlight @Zerpheros: Gute Idee. Man man da sogar den ganzen Text (bis 300 Zeichen, glaub ich) kontrollierten lassen. Hoch lebe Duden!
      21 2 Melden
    • a-n-n-a 03.03.2016 14:04
      Highlight Oops.. Man *kann 😁
      21 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 14:40
      Highlight @Hans Peter Meier

      Falsch. Gerade im Kanton Bern ist es so, dass die Stadt Bern zwar wirtschaftlich stark ist, aber es gibt in diesem grossen Kanton viele Gemeinden in abgelegeneren Gebieten die unterstützt werden müssen durch den kantonalen Finanzausgleich. Wäre der Grossraum Bern ein eigener Kanton, dann wäre er ein Nettozahler an den NFA und müsste nicht subventioniert werden. Es gab deshalb-und weil die Städter häufig von den Ländlern überstimmt werden-auch schon Stimmen die zwei Halbkantone bilden wollten (wie Basel in Stadt und Land).
      27 2 Melden
    • paddyh 03.03.2016 23:26
      Highlight Und sorry, 1940? SVP? Haben sie einen Sitzen?
      7 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 11:13
    Highlight Watson schliesst Versicherungen auch erst nach dem Schaden ab?
    24 103 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 12:28
      Highlight ausländer sind also schaden und die mei die versicherung? gibt leider keine nazi-versicherung :((
      56 11 Melden
    • Duweisches 03.03.2016 12:32
      Highlight Den Post mit den Verbrechen auch gesehen? Wenn wir gerade bei Versicherungen sind...
      17 5 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 03.03.2016 12:56
      Highlight Bestes Argument ever? Das können wir gleich noch weiterführen: Warum steckt man nicht alle Ausländer ins Gefängnis, dann können sie dir auch nie etwas antun! Oder warum lässt man Menschen überhaupt noch Kinder haben? Keine Kinder = Keine zukünftige Verbrechen.
      38 4 Melden
    • Zerpheros 03.03.2016 13:16
      Highlight Wieso sind Ausländer per se Schaden?
      24 2 Melden
    • leonidaswarmegahappy 03.03.2016 20:55
      Highlight Was ist ein "Ausländer"?
      7 0 Melden
    • Zerpheros 04.03.2016 07:31
      Highlight @ leokn
      Was ist eine Versicherung?
      Womit wir den ursprünglichen Post bis zum Ende dekonstruiert haben...
      😆
      4 0 Melden
  • Alex23 03.03.2016 11:11
    Highlight Ist ja in Deutschland auch so. In Sachsen z.B. ist der Anteil der Ausländer vergleichsweise unbedeutend und doch feiert Pegida da enorme Erfolge.
    Bei Interviews die mit Sympathisanten dieser Gruppierungen gemacht wurden, sofern sie sich den "verlogenen Medien" gegenüber überhaupt äussern wollten, wird deutlich, wie konfus die Gründe der Leute sind. Bei genauem Nachfragen kamen sie total in Erklärungsnot.
    Meist ist der Bildungsstand gering und die Fähigkeit Zusammenhänge zu erkennen niedrig.
    Dass diese Leute leichte Beute beim Einspannen für politische Interessen sind, liegt auf der Hand.



    96 12 Melden
    • chrisoleg 03.03.2016 12:00
      Highlight Alex die Frage ist wann Solidarität zur Sippenhaftung wird. Wer die " Wirtschaftliche und funktionierende, finanzierbare Soziale Gerechtigkeit sucht, findet diese nicht links. Herr Gabriell will jetzt ja nochmehr Geld ausgeben das Deutschland nicht hat und dessen Konsequenzen die folgenden Generationen tragen werden müssen. Ist es den asozial das zu schützen was funktioniert und das was eben nicht funktioniert vor noch mehr Schaden, den die Generationen in diesem Land bezahlen werden müssen?! Hört auf den den Leuten die ihr als ach so Aufgeklärt haltet Sand in die Augen zu streuen!
      8 47 Melden
    • Duweisches 03.03.2016 12:34
      Highlight Chrisoleg, wenn es den rechten nur darum geht, das zu schützen was funktioniert, sollen sie aber mal sofort aufhören mit ihren unnützen Initiativen...! 🙄
      30 4 Melden
    • Alex23 03.03.2016 12:38
      Highlight Chrisoleg: Was ich geschrieben habe, hat eigentlich nur marginal mit dem zu tun, was Sie mir in den Mund legen. Ich streue niemandem Sand in die Augen, bitte sorgfältiger lesen und nicht gleich loslegen.
      27 1 Melden
    • Timmy :D 03.03.2016 22:23
      Highlight @Alex23 Nicht persönlich nehmen, er konnte den Zusammenhängen ihrer Argumentation nicht folgen.
      4 0 Melden
    • chrisoleg 08.03.2016 13:57
      Highlight @ Alex ich wollte Ihnen nichts in den Mund legen, sondern dass " Sand in die Augen streuen " passiert auf viel gravierenderen höheren Ebene von Politiker (links) und medial. Wenn in jeden Satz den eine der Mehrheit angehörende Zeitung schreibt, der im Zusammenhang mit der SVP steht ist:" Sie sei radikal, extrem oder populistisch und diese Adjektive niemals in Verbindung mit der SP verwendet werden, ist es für mich sehr bedenklich und stellt für mich eine unstatthafte Form Meinungen herbeizuführen und sollte für professionelle Journalisten strafrechtlich relevant sein.
      0 3 Melden
  • elco 03.03.2016 11:07
    Highlight Die SVP wird leider immer wieder als Bürgerliche Partei bezeichnet. Das ist natürlich grundfalsch. In Tat und Wahrheit ist sie Rechts-National. Und viele konservative Leute - gerade auf dem Land - übernehmen halt ihre Parolen. Weil sie sich selbst ja als Bürgerlich einstufen.
    122 15 Melden
    • leed 03.03.2016 11:16
      Highlight Bürgerlich ist die Partei schon gar nicht. Eher Elitär, es ist ja offensichtlich, dass in deren Führungsetage sich einige der reichsten Menschen der Welt befinden.

      ...Aber leider denken viele gar nicht erst so weit und lassen sich durch einen einfachen Namen täuschen
      89 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 11:32
      Highlight Ich denke, dass die SVP die Partei der Reichen und des Kapitals ist und mit dem "volksnahen", wie sie sich selber bezeichnen auf Wählerfang gehen. Hat bis jetzt ja auch geklappt.

      Wenn es um Belange für den "Durschnittsbürger" geht, ist die SVP nie auf dessen Seite, immer nur für Kapital und Wirtschaft. Die FDP ist da auch nicht anders.

      79 9 Melden
    • Palatino 03.03.2016 11:57
      Highlight Die heute als SVP auftretende Partei zehrt noch von einem in vielen Köpfen verankerten Bild einer nicht mehr existenten bürgerlichen Gruppierung, ich nenne diese die Ogi-SVP. Diese Ogi-SVP war sicher rechts der Mitte, konservativ, aber auch staatstragend und nicht staatszersetzend. Wie sonst hätten Persönlichkeiten wie eben Ogi, Zimmerli, Vater und Tochter Schlumpf, diese Partei für sich ausgewählt? Was heute SVP heisst, hat starke ideologische Ähnlichkeit mit den Schweizer Demokraten. Diese Quasi-SD muss so ins Schämdi-Eckeli gestellt werden wie seinerzeit die SD zu Zeiten eines NR Ruf.
      73 8 Melden
    • paddyh 03.03.2016 23:38
      Highlight Guter Input. Genau genommen ist die SP die einzige bürgerliche Partei. (evtl. die Grünen noch) Denn sie macht Politik vor allem für den Mittelstand. Es ist doch einfach unwahr, dass die SP sozialistische Politik betreibt. Eine Unwahrheit die von rechts bewirtschaftet und selbst von links geglaubt wird.
      4 0 Melden
  • Hans der Dampfer 03.03.2016 10:54
    Highlight Ich habe Mühe damit dass man Leute mit anderen Meinungen in die Rassissten-Ecke stellt. Auch dieser Artikel geht letztlich in diese Richtung. Während der Abstimmung haben private und öffentlich-rechtliche Medien die Diffamierung der Befürworter voran getrieben und sie z.B als ewiggestrige und ungebildete Nazis (ZHB Werbung) abgestempelt. Interessanterweise unterstellt man ja der SVP-Werbung ein solches verhalten aber die linken machen es keinen deut besser. Die Folge wird sein, dass auch in der Schweiz die Hässigkeiten zunehmen werden.
    50 115 Melden
    • sheimers 03.03.2016 11:01
      Highlight Es gibt viele Meinungen. Wenn die andere Meinung nicht rassistisch ist, wird man auch nicht in die Rassissten-Ecke stellt.

      Aber es kann doch nicht sein, dass man bei einem blauen Auto sagen darf, dass es blau ist. Bei einem hohen Turm sagen darf, dass er hoch ist. Aber bei einer rassistischen Meinung soll man nicht sagen dürfen, dass sie rassistisch ist? Irgendwie ist das unlogisch!
      104 27 Melden
    • Hans der Dampfer 03.03.2016 11:15
      Highlight Natürlich soll und darf man das sagen. Mein Einwand ist, dass die Befürworter als böse, ungebildete Leute hingestellt werden. Jeder zeigt mit den Finger auf sie. Wehe du stimmst so ab! Bereits auf Joiz werden Teenies mit einer bestimmten politischen Message indoktriniert und die anderen Meinungen werden als uncool, als ausenseiterisch dargestellt. Die NSDAP hat es in den 20er, 30er Jahren nicht anders gemacht und ja, auch der IS funktioniert letztlich auf diese Weise.
      25 56 Melden
    • leed 03.03.2016 11:21
      Highlight Die Initiative war in hohem grade Rassistisch. Mit nur wenig Verständnis sollte man dies deutlich sehen.

      Dass die Befürworter dies nicht kapierten merkt man an den häufigen Aussagen wie "Sicherheit schaffen", "denkt an die Opfer", "Wer nichts tut hat nichts zu befürchten", "in 10 Jahren werdet ihr das bereuhen" etc.

      Würden diese Menschen die Initiative überlegt anschauen, wüssten Sie, dass keine der obigen Aussagen Sinn macht. Stellt sich nur die Frage, darf man jemand als Rassist bezeichnen, wenn er sich nur aus unwissenheit für Rassismus einsetzt?
      82 16 Melden
    • Alex23 03.03.2016 11:22
      Highlight In dem Artikel geht es schlicht um die Feststellung, dass in Orten mit geringer Ausländerpräsenz die grösste Ablehnung gegen sie besteht. Ergebnis der Abstimmungsanalyse.
      Das wirft Fragen auf und legt Vermutungen nahe, auch die sind gerechtfertigt. Zum Beispiel die, dass diffuse Angst vor Veränderung im weitesten Sinne vielleicht nicht immer der beste Ratgeber ist. Diffuse Angst ist erfahrungsgemäss ein Nährboden für Rassismus. Meinen Sie nicht?
      67 11 Melden
    • TomTayfun 03.03.2016 11:22
      Highlight Wenn es quakt, watschelt und fliegt wie eine Ente . . . dann ist es eine Ente . . !
      74 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 11:33
      Highlight @derSpecht - Die Absichten der Kommunikation unterscheiden sich grundlegend:

      Die SVP macht seit Jahrzehnten Werbung die der der Nazis ähnlich sieht. Diese Werbung diffamiert und beleidigt immer Personengruppen (mit Vorliebe Schwache) und Andersdenkende. Sie ist grundsätzlich am Rande der Legalität.

      Der Inhalt des Hakenkreuz-Sujets hat aufgezeigt in welche Richtung es bei einer Annahme der DSI gegangen wäre und hat sich in keiner Art und Weise gegen Personengruppen gerichtet.
      56 10 Melden
    • Vincent R 03.03.2016 11:40
      Highlight Könnte auch eine kleine Gans sein. :)
      26 7 Melden
    • Duweisches 03.03.2016 12:43
      Highlight Ich sehe das so:
      -Wer in diesem Artikel einen Vorwurf der Dummheit und "Ewiggestrigkeit" gegen die Ja-Stimmer sehen will, der sieht ihn...
      -Wer im Plakat am HB eine Vorwurf an alle Ja-Stimmer sieht, dass sie Nazis seien, der sieht das etc.
      Aber letztendlich geht es in diesem Artikel um den Ausländeranteil in Ja-Dörfern und beim Plakat um eine Tendenz zum Deutschland der 30er-Jahre und Südafrika zu Beginn der Apartheid...

      Es Reagieren vor allem die, die sich krampfhaft gegen einen Vorwurf wehren wollen, den sie selber kennen und wissen, dass er Zutrifft...
      31 5 Melden
    • E7#9 03.03.2016 13:14
      Highlight "Es Reagieren vor allem die, die sich krampfhaft gegen einen Vorwurf wehren wollen, den sie selber kennen und wissen, dass er Zutrifft..."

      Gilt diese Schlussfolgerung nur einseitig beim Nazi-Vorwurf, oder haben Sie jetzt grad die Begründung geliefert, wieso "Gutmensch" zum Unwort des Jahres 2015 gekürt wurde?
      10 9 Melden
    • Duweisches 03.03.2016 16:33
      Highlight Nun, ich sehe mich als Gutmenschen, ja... Und ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, was daran falsch sein soll.
      Was sind denn die rechten Nicht-Gutmenschen? Schlechtmenschen? Ich dachte, aus ihrer Sicht sind die schlechten Menschen alle nicht heterosexuellen weissen *hier beliebige Nationalität einfügen*...?
      Natürlich, solche "negativen" Begriffe werden vor allem von jenen aufgefasst, die es nicht sein wollen, sowohl links als auch rechts. Da nehme ich mich nicht aus...
      10 0 Melden
    • E7#9 03.03.2016 17:01
      Highlight Achtung bei der Definition. Gutmensch ist nicht gleich guter Mensch. Im Gegensatz zum guten Menschen der aus Nächstenliebe agiert, ist ein Gutmensch jemand der sich gut darstellen möchte. Z.B. Nächstenliebe plädieren aber gleichzeitig Genugtuung verspüren beim Diffamieren der Gegenseite. Das ist typisch Gutmensch und nicht typisch guter Mensch.
      3 14 Melden
    • Patamat 03.03.2016 17:41
      Highlight Ein Gutmensch ist nicht unbedingt ein guter Mensch. Der Begriff beinhaltet, dass die Person zwar oberflächlich "gut" handelt, dies jedoch in naiver Weise oder nur deshalb, um sich selbst moralisch über andere zu erheben. Selbst im Duden ist die Definition negativ behaftet: "[naiver] Mensch, der sich in einer als unkritisch, übertrieben, nervtötend o.ä. empfundenen Weise im Sinne der Political Correctness verhält, sich für die Political Correctness einsetzt". Gutmensch ist quasi die Antwort der Rechten auf die Nazikeule: Ein Vorwurf, der sich argumentativ fast nicht widerlegen lässt.
      1 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 17:43
      Highlight sound - Gutmensch wurde von den Nazis und heute von Rechtspopulisten (SVP) dazu verwendet ihre politischen Gegner zu diffamieren.



      13 2 Melden
    • Zerpheros 03.03.2016 18:01
      Highlight @leed
      Nein, die DSI war nicht rassistisch: Sie sollte für alle Ausländer gelten. Rassistisch wäre sie gewesen, wenn z. B. nur schwarze Menschen betroffen gewesen wären. So war sie xenophob, nationalistisch vielleicht und unrechtsstaatlich.
      10 3 Melden
    • E7#9 03.03.2016 20:16
      Highlight Mag sein, aber die Definition ist ja trotzdem wichtig zu kennen. Nazis gibt es auch, und gleichzeitig wird das Wort von den Linken gebraucht um Rechte zu diffamieren. Eins ist die genaue Bedeutung, das andere die Motivation solche Wörter zu brauchen. Deshalb bezeichne ich weder Linke als Gutmenschen noch Rechte als Nazis. Ausnahme: Gutmenschen und Nazis.
      2 2 Melden
    • paddyh 03.03.2016 23:44
      Highlight Ich glaube, dass man die SVP einfach zu lange nicht ernst genommen hat oder irgendwie Verständnis für die Ängste der Wähler aufzubringen versucht hat. Und jetzt ist einfach eine Linie überschritten worden und alles entlädt sich. Ich persönlich glaube inzwischen auch, dass man als SVP Wähler entweder Bauer (Subventionen, verstehe ich), stinkreich (Steurgschänkli, versteh ich auch) oder dann eifach ein Rassist ist.
      4 0 Melden
    • Zerpheros 04.03.2016 07:40
      Highlight @ paddyh
      Das Programm der SVP ist ja auch die Quadratur des Kreises.
      Man kann nicht für die Konzerne neoliberal, für die Bauern protektionistisch und zugleich noch wertekonservativ sein, ohne sich ständig in Widersprüche zu verstricken.
      1 0 Melden
    • chrisoleg 08.03.2016 14:57
      Highlight @ Pa@so euere Difinition des Gutmenschen ist korrekt. Nur trifft sie auch generell auf die Politik der SP bis auf seltene Ausnahmen komplett zu. Die SP stellt sich gut dar erreicht aber wenn sie überhaupt was erreicht sozialökonomische Katastrophen. Selbst für die angedachten Nutzniesser ihrer Errungenschaft wird sie zum Bumerang und andere profitieren auf ihre Kosten. Die Folge davon ist ,dass das Geld ausgeben wird das nie Ausgeben werden hätte müssen wenn, die vorhanden Mittel reflektierter und Effektiv eingesetzt würden weil man Kenntnis von der Realität hat. Um die sich die nicht bemüht!
      2 2 Melden
    • chrisoleg 09.03.2016 11:58
      Highlight Zerpheros nur weil man nicht versteht welche Linie die SVP verfolgt, ist sie noch lange nicht inkonsequent. Der einzige Fehler den SVP zur Zeit noch macht ist, das nicht kommuniziert dass sich sehr wohl um "Soziale Belange" kümmert und sich aktiv darin investiert. Leider werden Vorstösse in den Ausserparlamentarischen Kommissionen schon von Anfang an boykottiert von links bis FDP/BDP und erst recht in den Parlamentarischen Kommisionen und führen so den Aderlass unser Gesellschaft herbei für den wir das Volk die Zeche zahlen und werden. Von dem Standpunkt ist die SP alles andere als sozial !
      1 2 Melden
    • Zerpheros 09.03.2016 12:31
      Highlight @ chrisoleg
      Können Sie denn dafür konkrete und überprüfbare Beispiele anführen?
      1 0 Melden
    • chrisoleg 09.03.2016 16:06
      Highlight Ja gerade im vergangen Jahr wurde ein Vorstoss der Gemeinderätin Martina ... SVP einer aargauischen Gemeinde trotz genauster Auflistung und Darlegung exakter Fakten schon aus Eigennutz in der Ausserparlamentarischen Kommission versenkt. Es ging um eine Anpassung im Bereich des Sozialgeldbezugs der zur Zeit jemand der einer geregelten Arbeit nach geht schlechter stellt als jemand der unter Umständen noch nie eine Leistung erbracht hat. Teilweise frisst in Gemeinden (Städten) gar der Sozialgeldbezug das Steueraufkommen natürlicher Personen auf und nur das Steueraufkommen des Gewerbes genutzt ...
      1 1 Melden
    • chrisoleg 09.03.2016 16:11
      Highlight Dass weis ich aus erster Hand von ihr! Leider weis ich ihr Nachname nichtmehr. Sie ist jüngste Gemeinderätin im Aargau der SVP
      1 1 Melden
    • chrisoleg 09.03.2016 16:40
      Highlight Gemeindesozialvorsteherin der Gemeinde Aarburg Martina Bircher SVP. Ihr findet viel interessantes im Netz zu ihr
      1 0 Melden
  • Lumpirr01 03.03.2016 10:49
    Highlight Allgemein: Der Wert von Aussagen werden fast minimal, wenn die Zahlen - Basis auf derart kleinem Zahlenmaterial basiert.
    19 40 Melden
  • Vabilebintin 03.03.2016 10:48
    Highlight Kann mir jemand erklären wie Zwischenbergen VS einen höheren Prozentanteil Ausländer als Prozentuale Nein Stimmen hat? Wie in aller Welt würde ein Ausländer selbst für ein Ja stimmen? Wenn es jetzt nur ganz wenig wären aber graphisch sieht es nach ca 10% aus. Ein Fehler?
    4 80 Melden
    • sste87 03.03.2016 10:52
      Highlight Seit wann dürfen Ausländer abstimmen? ;)
      110 3 Melden
    • AmartyaSen 03.03.2016 12:09
      Highlight Wenigstens hast du den richtigen Nickname ;)
      39 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 10:19
    Highlight mich würde interessieren (seriös), welche ängste und sorgen die menschen belasten, dass sie ein ja zur dsi in die urne legten, obwohl sie keine bis beinahe keine ausländer in ihrem wohn- und lebensumfeld haben.
    113 11 Melden
    • Vincent R 03.03.2016 10:24
      Highlight Ich glaube das die Leute einfach das Unbekannte fürchten. So einfach es klingen mag so schwierig ist es ihnen diese Angst zu nehmen wenn sie immer damit aufgewachsen sind.
      95 12 Melden
    • äti 03.03.2016 10:31
      Highlight Ich denke auch, Angst vor Neuem und Fremdem ist immer da. Eisenbahnen waren ja auch Teufelswerke. Ganz schlimm finde ich, wenn Parteien Ängste zu reinem Selbstzweck erfinden und schüren.
      113 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 10:53
      Highlight angst vor unbekanntem, vor fremdem, das sind doch "nur" oberflächliche ausreden.

      was mich wirklich interessieren würde sind echte ängste und befürchtungen, die man verstehen und darüber diskutieren kann.

      z.b. zu eisenbahnen, sog. stahlrösser
      da war die erste angst ja das laute fauchen und krachen der dampfloks. damit kann ich etwas anfangen, kann es verstehen, ...
      26 9 Melden
    • Vincent R 03.03.2016 11:32
      Highlight Wenn du in einem kleinem Dorf in (z.B.) Emmental aufwächst und in deiner Kindheit nie mit Ausländern zu tun hast aber immer nur davon gehört hast das irgendwo ein Ausländer eine Kriminelle Tat beging, finde ich es sehr nachvollziehbar warum diese Leute diese Ängste haben. Die Angst IST irrational also kann man es nicht mit "Das ist unlogisch hör auf damit" abtun.

      39 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 11:57
      Highlight Die Abneigung gegen Kriminelle bedarf keiner direkten Konfrontation mit Ausländern! Diese Menschen haben Ja zur DSI gesagt, weil sie sich für mehr Sicherheit in der Schweiz einsetzen.
      @thota
      Über 75% der Gefägnissinsassen sind Ausländer!!! Wenn du da die echten Befürchtungen nicht verstehst, dann verstehst du gar nichts!
      7 48 Melden
    • Asmodeus 03.03.2016 12:03
      Highlight Lies Dir mal die Zeitungen durch. "Albaner rast", "Ex-Jugoslawe in Schiesserei verwickelt"

      Leute in solchen Käffern kennen persönlich keine Ausländer oder kaum. Sie wollen sie auch nicht kennen. Aber sie lesen täglich in den Zeitungen von den bösen Ausländern die Verbrechen begehen.

      Dann hast Du eine SVP die genau diese Angst bedient und instrumentalisiert. Das Ergebniss ist eine Xenophobie.

      Und da die SVP lange die einzige Partei war, die das Wort Ausländerkriminalität überhaupt benutzt hat, glaubt man sie wären die einzigen die sich mit dem Thema auskennen.
      40 5 Melden
    • Mr. Kr 03.03.2016 12:39
      Highlight @Libertas, wieviele der 75% Ausländer im Knast wären von der DSI betroffen gewesen? Der grösste Teil dieser Knastis hat nicht mal eine Aufenthaltserlaubnis, also von dem her macht dieses Argument keinen Sinn. Du verstehst hier wohl garnichts. Irgendwelche Statistik zu nennen ohne diese zu verstehen.
      28 3 Melden
    • stef2014 03.03.2016 12:43
      Highlight Libertas, die von Ihnen zitierte Statistik wurde nun doch schon zur Genüge ins richtige Licht gerückt. Ignorieren Sie die Fakten absichtlich?
      30 2 Melden
    • Duweisches 03.03.2016 12:53
      Highlight Libertas, ich würde dich ja gerne ignorieren, weil es die offensichtlich egal ist, irgendwelche Argumente zu bringen, die keine sind und auch, dass diese hier schon zigmal wiederlegt wurden...
      Aber trotzdem:

      -Die Initiative hätte NICHT mehr Sicherheit geschaffen, wie auch? Verstärkt sie Polizeikontrollen? Hält sie irgendwie Verbrecher von Verbrechen ab?
      Wer Sicherheit schaffen will, geht gegen Kriminelle vor, nicht gegen Ausländer!

      26 2 Melden
    • Duweisches 03.03.2016 12:54
      Highlight -Es wurde geschätzt, dass ca. 25 Prozent der Gefängnisinsassen in der Schweiz lebende Ausländer sind und der Rest überwiegend Kriminaltouristen...
      Diese 25% entsprechen gut dem Anteil der Ausländer in der Schweiz, weshalb eine Diskreditierung aller Ausländer einfach nur unangemessen ist...

      -Ich verstehe nicht, warum sie einfach nur nachplappern, statt selber zu denken. So schwierig ist das nicht...

      PS: Hast du überlegt, jetzt mit Täterschutz zu kommen? Gib es zu... Einfach nachplappern... 🙄
      25 3 Melden
    • goldguegji 03.03.2016 13:14
      Highlight In meiner Gemeinde besteht Gefahr durch Steinschlag, Lawinen, Gletscherabbruch, Murgängen und Überschwemmung. Vor was die Leute am meisten Angst haben? Vor der Überfremdung.
      33 1 Melden
    • Schlumpfinchen 03.03.2016 13:19
      Highlight @Libertas
      1. Es sind 73% ausländische Gefängnisinsassen, nicht über 75%.
      2. Der grösste Teil davon sind Kriminaltouristen, welche nach Verbüssung ihrer Strafe ausgewiesen werden.
      3. Auch mit der DSI wären es nicht weniger geworden, da die Strafe in der Schweiz abgesessen werden muss, vor der Ausschaffung.
      4. Wären manche auch nicht ausgeschafft worden, weil gewisse Länder keine Staatsbürger zurücknehmen möchten oder man niemand dorthin zurückschaffen kann, da ihnen Verfolgung, Folter, Krieg, lange Haftstrafen oder/und die Todesstrafe drohen.
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    • SLimon 03.03.2016 17:15
      Highlight Ich kenne relativ viele Ausländer und überlegte mir sehr lange wie ich stimmen soll... Schlussendlich stimmte ich Ja, weil mein bester Kollege (er ist aus Serbien) sagte: "Gastfreundlich ist die Schweiz ja... und der DSI gibt einem ja 2 Chancen... und diese reichen komplett aus zum hierbleiben..."
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    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 17:39
      Highlight 1) Die genannte Angst vor unbekanntem mag teilweise mitspielen. Ich halte es aber für zu stark vereinfacht zu behaupten, Menschen, die in eine Dorf mit wenigen Ausländern leben, hätten keine oder sehr wenige Kontakte zu diesen. Diese Menschen bewegen sich, gehen Einkaufen, Arbeiten, Shoppen, Kaffee trinken, in den Ausgang, etc. sie leben nicht in einer sauber abgeschotteten dörflichen Isolation. Menschen die es aber ruhig und traditionell schweizerisch mögen, werden tendenziell eher in solche Dörfer ziehen und dementsprechend wählen.
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    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 17:40
      Highlight 2) Ich bin selber in einem Dorf mit damals ca. 1000 Einwohnern und < zehn Ausländern aufgewachsen. Im Ausgang in der Stadt, besonders im Ausgang gab es häufig Pöbeleien mit jungen Männergruppen aus dem Balkan. Jene fielen auch überproportional oft aggressiv auf. In meinem heutigen Beruf betreue ich öfters traumatisierte Frauen, die von Ihren (Ex-)Männern geschlagen, bedroht (mit Mord), verletzt (Messer) und terrorisiert (sms, Telefon, nachstellen) werden. Fast ausschliesslich Immigranten aus dem Balkan.
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    • Gelöschter Benutzer 03.03.2016 17:40
      Highlight 3) wenn zusätzlich dann auch noch grosse Zuwanderungszahlen bestehen, fördert das ein Gefühl von Kontrollverlust (die EU verweigert uns Steuerungsmöglichkeiten sogar tatsächlich), was zusammen mit den häufigen negativ en Erfahrungen wohl zu einer Polarisierung und letztlich auch häufigeren irrationalen Haltungen, weil "jetzt einfach einmal Schluss sein muss".

      Die vielen positiven Beispiele von integrierten Ausländern drängen sich selbsterklärend viel weniger auf und sind damit im Bewusstsein untervertreten. Dasselbe gilt übrigens auch umgekehrt.
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    • paddyh 04.03.2016 00:00
      Highlight "so und so viel Prozent der Gefängnisinsassen sind Ausländer". Das ist so ein Argument, das sich so einfach missbrauchen lässt, wenn man es nicht verstehen möchte. Ca. 95% der Gefängnisinsassen sind männlich. Ca. 90% sind männlich UND aus sozial "schwächeren" Schichten. In dieser Schicht ist der Ausländeranteil über 50%. Daher frage ich als "Gutmensch", wie wäre es, die soziale Ungerechtigkeit in diesem Land zu reduzieren? Dann wäre die Schweiz vermutlich sicherer.
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  • revilo 03.03.2016 10:18
    Highlight Stolz auf Bern!
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    • C0BR4.cH 03.03.2016 10:34
      Highlight Sowas von! Bravo : )
      72 10 Melden
    • Asmodeus 03.03.2016 12:04
      Highlight Und obwohl ich das als gebürtiger Basler niemals zugeben würde. Auch ein grosser Dank an Zürich.
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    • Schlumpfinchen 03.03.2016 13:21
      Highlight Auch grossen Dank an Basel, als Zürcherin, Asmodeus :)
      28 4 Melden
  • franky_fix 03.03.2016 10:16
    Highlight Sehr amüsante Statistiken.
    26 7 Melden
  • elco 03.03.2016 10:03
    Highlight Dafür hat es in den ablehnenden Dörfern mehr Apfelbäume!
    82 3 Melden
    • äti 03.03.2016 10:26
      Highlight Hochstämmer?
      53 4 Melden
    • elco 03.03.2016 10:36
      Highlight Je höher je sicherer!

      ;-)

      46 3 Melden
    • Gähn on the rocks 03.03.2016 11:29
      Highlight Es hat auch mehr Mist.
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Heimatreisen für Flüchtlinge weiter unter Beschuss

Reist ein Flüchtling in seinen Heimat- oder Herkunftsstaat, soll ihm die Flüchtlingseigenschaft einfacher aberkannt werden können. Die Staatspolitische Kommission des Ständerates (SPK) befürwortet eine Umkehr der Beweislast.

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