Schweiz
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Ein Berner wagt den Selbsttest: So lebt es sich mit 2500 Franken im Monat

Nach Anlaufschwierigkeiten kam dieser Berner mit wenig Geld über die Runden. Ob er da noch arbeiten würde?

26.05.16, 09:45 03.06.16, 16:11

Daniel Fuchs / Nordwestschweiz



Im April reichten André Chatelain 2500 Franken zum Leben.
© Roland Schmid

Im April reichten André Chatelain 2500 Franken zum Leben.
Bild: Roland Schmid

Im April endlich, da klappte es. André Chatelain hatte Ende Monat noch mehr als 100 Franken übrig. Gespart. Für Steuern, dringende Anschaffungen, Reparaturen eines kaputt gegangenen Haushaltgeräts zum Beispiel. Oder zum Vergnügen.

Weder für einen Kino- oder Konzertbesuch noch für Alkohol hat das Geld gereicht, damit er sein Vorhaben erfüllen konnte. Im Herbst hatte er sich zum Ziel gesetzt, monatlich nicht mehr als 2500 Franken auszugeben. Exakt den Betrag also, der von den Initianten des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) genannt wird. Am 5. Juni stimmen die Schweizer darüber ab.

«Ich begann, meine Ausgaben für Ausgang, Restaurantbesuche und Alkohol drastisch zu senken.»

Gegenüber der «Nordwestschweiz» legt der 33-jährige Berner seine Milchbüechli-Rechnung offen. Chatelains Motivation für die Sparübung: Er wollte herausfinden, ob seine Erfahrungen einem vielfach geäusserten Argument der BGE-Gegner recht oder unrecht gibt. Es lautet: «Da würde doch niemand mehr arbeiten.» Weil der Politikwissenschafter sich beruflich umorientieren wollte, musste er seine Ausgaben zudem sowieso drosseln.

Eine gemischte Bilanz

Das Leben allerdings ist auch in der Bundesstadt nicht günstig, wo Chatelain in einem WG-Zimmer wohnt. Täglich notierte er seine Ausgaben. In den ersten beiden Monaten seines Selbstexperiments scheiterte er kläglich. Die Ausgaben überstiegen das gesteckte Ziel um bis zu mehr als 1000 Franken. An den Fixkosten liess sich nicht viel machen. Mit Ausnahme der damals relativ hohen Ausgaben wegen seiner angeschlagenen Gesundheit waren sie ohnehin tief.

Chatelain musste anderswo sparen. Im Winter kam die Einsicht: «Ich begann, meine Ausgaben für Ausgang, Restaurantbesuche und Alkohol drastisch zu senken.» Der Erfolg stellte sich erst im April ein, als Chatelain ganz auf Alkohol verzichtete.

Trotzdem findet Chatelain: «Unter dem Strich habe ich im Monat April sehr gut gelebt und es mangelte mir im Prinzip an nichts Wesentlichem.» Und doch musste er sich einschränken «und jeden noch so kleinen Betrag überdenken». Er räumt ein, sich mehr als einmal ein höheres Budget gewünscht zu haben.

Ohne Steuern und aussergewöhnliche Ausgaben

In seinem Experiment unberücksichtigt blieben die Steuern und Ausgaben, die nur hin und wieder anfallen. Chatelain ist klar, dass ersparte 100 Franken pro Monat nirgends hinreichten, um auf Dauer mit 2500 Franken über die Runden zu kommen. «Erst letzthin brach ein Teil der Tiefkühlertüre. Die Reparatur kostet mehr als 800 Franken, weil gleich die ganze Tür ersetzt werden muss.» Oder der Laptop gibt seinen Geist auf. Ein Szenario, das sich Chatelain gar nicht ausmalen will. Wo nähme er bei 100 Franken im Monat plötzlich all das Geld her?

Selbst bei einem Ja der Schweizer zum BGE will Chatelain nicht dem Sofa gegenüber der Arbeit den Vorzug geben. Zu deutlich überwiegt bei ihm der Wunsch, einer Arbeit nachzugehen und mehr finanziellen Spielraum zu erlangen.

Das Leben in der Schweiz ist teuer, das zeigt André Chatelains Milchbüechli-Rechnung deutlich. Ihn stört das vielfach gehörte Argument, bei 2500 Franken pro Monat gehe sowieso kaum noch jemand arbeiten. Vor allem dann, wenn es gut verdienende Schweizer äussern. 2500 seien weder zu wenig noch zu viel, sagt er. Eine Grundexistenz könne der Betrag sichern. «Nicht aber die Bedürfnisse jener Schweizer, die nicht auf die Konsumfreuden verzichten wollen, die mit 2500 Franken schlicht nicht drinliegen.» (aargauerzeitung.ch)

Dieses Luxus-Seepferdchen würdest du gerne reiten

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163
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163Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • marcog 27.05.2016 18:43
    Highlight ich sehe das Problem nicht, man muss nur wollen (und auf den Kaffee in der minibar verzichten)

    miete inkl. nk 650
    kk 200
    essen 200
    ga 200
    telefon 10
    notebook 50
    versicherung 40
    restaurants 100
    ferien 100
    geschenke 0
    gesundheit 0
    mitgliedschaften 30
    kleider etc. 50
    fahrrad 20
    gleitschirm 150

    total 1800
    4 29 Melden
    • AdiB 27.05.2016 20:10
      Highlight lebst du bei mami?
      versicherung 40.-? telefon 10.-? miete 650.-?
      38 2 Melden
    • andersen 28.05.2016 08:03
      Highlight Und Steuern?
      Es kann nicht sein das gesunde Menschen das Geld in den Hintern gesteckt werden soll und ein Mensch, die ein Behinderung hat, nicht.
      Das ist Pfui.
      Solche Systeme gab es schon im Orient vor 4000 Jahren.
      Der Staat als Ernährer zerstört, die Anreize zur Tüchtigkeit und muss die Leute zur Arbeit zwingen.
      Erwerbsarbeit macht aber zufrieden, ein BGE ist Dekadent und Bequem.
      Es gilt :wer nicht arbeiten will, soll auch nicht Essen.
      Weil das gesunde Individuum Verantwortung tragen soll.
      2 13 Melden
    • andersen 28.05.2016 08:34
      Highlight Verzicht hat an sich kein Sinn und Fasten finde ich so wieso, auch Heuchlerisch.
      Dieser Initiative wäre die Königsweg in der Barbarei, solche Verführung wird auch von Drogenhändler auch angewendet.
      Somit wird die Schweiz mit dem BGE zur Despotie.
      Nach den Initianten soll man lieber Geld für drei Gesunde ausgeben, als für einem Behinderten.

      Als erstens müssten die Schweiz denn die Grenzen schliessen um den Kapitalabfluss zu verhindern.
      3 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus K. 27.05.2016 18:16
    Highlight bin heute bei der arbeit über dem letten vorbeigefahren. der steg war schon wieder massig gefüllt mit menschen, die in badkleidern in der sonne lagen. würden die in zukunft alle ein bge erhalten, bezahlt von uns arbeitenden?
    8 23 Melden
  • DerTaran 27.05.2016 08:23
    Highlight Steuern zahlen, vom Grundeinkommen? Das ist ja Bireweich.
    Ich glaube, sogar 2000 würden durchaus reichen um damit akzeptabel zu leben, sogar in Zürich.
    Ich werde übrigen trotzdem ja Stimmen, auch wenn ich 2500 für zu viel errachte. Grundsätzlich hat die Schweiz ja jetzt schon ein an Bedingungen geknüpftes Grundeinkommen, es nennt sich Sozialhilfe, arbeiten muss auch heute schon niemand, der das nicht möchte. Ich denke den administrativen Aufwand kann man sich sparen.
    25 22 Melden
    • Stefan von Siegenthal 27.05.2016 09:48
      Highlight Ich bin erstaunt wieviele Menschen glauben, dass wir im Juni über diese 2500 Franken abstimmen würden. Das ist absolut nicht der Fall. Bei Annahme der Initiative muss der Staat die Höhe und die Finanzierung abklären. Hier wird es Tests benötigen, wie es andere Länder auch bereits machen. Im übrigen gibt es bereits erste Tests in diese Richtung in Lausanne mit Sozialhilfeempfängern.
      22 4 Melden
  • Piwi 27.05.2016 06:35
    Highlight Für einen Familienhaushalt mit 2 Erwachsenen (je 2500.-) und 2 Kindern (je 625.-) liegen pro Monat 6250.- BGE drin.
    Jede Familie, deren Haushaltseinkommen jetzt schon unter darunter liegt, braucht künftig nicht mehr zu arbeiten. Zudem fallen dann auch die ganzen Berufsauslagen weg (direkte wie Reisekosten und auswärtige Verpflegung, wie auch indirekte durch teureres Wohnen in Stadt und Agglo).
    Der Anreiz, einer bezahlten Arbeit nachzugehen, ist so schnell weg.
    23 32 Melden
    • Stefan von Siegenthal 27.05.2016 09:46
      Highlight Wir stimmen in keiner Weise über die von dir genannten Beträge ab. Es ist sehr gut möglich, dass die Berechnung bei Haushalten anders läuft, als bei Einzelpersonen, wie dies bei der Sozialhilfe auch der Fall ist.
      22 9 Melden
    • ovatta 27.05.2016 09:55
      Highlight Weniger ausgelasteter ÖV und geringerer Siedlungsdruck in Stadt und Agglo hat auch seine Vorteile.
      14 4 Melden
    • maxy 27.05.2016 10:22
      Highlight Ich glaube aber nicht dass die beiden Kinder keine Arbeit machen.

      Und nur weil es keinen Lohnausweis dafür gibt heisst das noch lange nicht dass diese Arbeit der Gesellschaft nichts nützt. Genau diese beiden Kinder werden in Zukunft für mich Arbeiten wenn ich pensioniert bin. Das kommt nur gut wenn die Eltern nicht permanent gestresst von der Nachtschicht zurückkommen oder verzweifelt-resigniert auf Stellensuche sind.
      12 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 26.05.2016 23:50
    Highlight Es sind ja wahre Helden, die Befürworter, nein es braucht ein Konsumfreudige Gesellschaft, damit es im allem Bereich läuft und mehr Risikofreudige Menschen.
    Wenn ich blicke nach Romandie, sind sie der dynamische Kanton von der ganze Schweiz.


    8 19 Melden
    • Stefan von Siegenthal 27.05.2016 11:42
      Highlight Wo blickst du hin? Du klingst doch wie ein Welscher... ;-)
      13 2 Melden
  • Simonj 26.05.2016 21:30
    Highlight Ich habe mal ohne es wirklich zu merken 2 Jahre lang von Ca 2500 gelebt. An einem grossen Projekt viel gearbeitet und wenig verdient. Ich habe ok gelebt aber in der Zeit 20'000 Schulden bei steuern und co. angehäuft. Ich denke aber mit rund 3500 lässt sich in Zürich auf bescheidenem Niveau anständig leben. Ich würde natürlich mit BGE genau gleich weitermachen. Etwas entspannter und könnte noch mehr Risiken eingehen. Eigentlich haben wir ja durch die Sozialhilfe schon ein BGE aber der Bezug ist mit Demütigung und sozialer Ächtung verbunden. Dass diese Schikane wegfällt können wir nur hoffen.
    35 4 Melden
  • Turi 26.05.2016 20:22
    Highlight ich bräuchte das bge von 6 monaten, um meine jährlichen steuern zu bezahlen. da bliebe nicht mehr viel übrig zum leben.
    6 18 Melden
  • Homes8 26.05.2016 18:33
    Highlight Eventuel wäre es sinnvoll die Kosten pro Tag zu berechnen. so kann man seltene Kosten besser einbringen und Vergleiche/ Wertschätzung vornehmen. 2500.- wären dann Fr. 82.19/Tg
    zB. - Miete Fr. 29.59/Tg
    - Hausrat-Versicherung, Fr. 0.54/Tg
    - Billag :-( Fr. 1.24/Tg
    - Matratze (alle 10Jahre) zB. Fr. 0.33/Nacht
    - Rauchen Fr. 0.40/Stk. = Fr. 6.-/Tg
    etc.
    11 4 Melden
  • PV3L0 26.05.2016 18:16
    Highlight lol, danke. lebe auch seit 3 jahren von 2500.- im monat. weiss nicht wo das problem sein soll?
    28 17 Melden
  • Lapsusius 26.05.2016 15:49
    Highlight Also ich lebe seit Jahren mit 2400.- im Monat und kann mich nicht wirklich beklagen... Klar, Ferien(verreisen) waren in dieser Zeit nicht wirklich ein Thema doch für das nötigste reichts... Trotzdem würde ich auch mit BGE weiter arbeiten, dann könnt ich mir all den "unverzichtbaren" Luxus wie Ferien oder neue Tech-Gadgets auch wieder leisten😁
    24 11 Melden
    • Charlie Brown 26.05.2016 21:39
      Highlight Mit den 100 mehr im Monat? Du weisst schon, dass das BGE nicht zusätzlich zu deinen 2'400 kommt?
      29 2 Melden
    • ovatta 27.05.2016 10:00
      Highlight Charlie, das wären 1200.- im Jahr. Damit kommt man schon ein paar Kilometer! Und wenns nicht bis über die Grenze reicht haben wir alle wieder etwas davon!
      2 1 Melden
    • maxy 27.05.2016 10:29
      Highlight Das BGE kommt nicht zusätzlich, aber der Markt spielt. Wahrscheinlich würde sich das Angebot an billigen Arbeitskräften in der Branche verknappen, was zu steigenden Löhnen führt.
      7 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 26.05.2016 14:32
    Highlight Ich kündige alles, lass meine Adresse auf das Eltern Haus umschreiben. Mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen kann ich wunderbar eine Backpacker Reise für ein paar Jahre machen. Freu mich schon, werde mit Ja Abstimmen.
    39 64 Melden
    • Stefan von Siegenthal 26.05.2016 16:14
      Highlight Nö, das wirst du nicht tun. Kein Staat der zur Zeit das BGE einführen will, zieht es in Betracht das Geld Leuten Auszuzahlen, die in einem anderen Land leben wollen. Die Schweiz wohl auch nicht. Aber, dass du ein Sozialschmarozer sein willst ist schade. Die meisten Schweizer wollen arbeiten und tun dies auch, trotzdem jeder hier Anspruch auf Sozialhilfe hat, ohne wenn und Laber.
      83 15 Melden
    • Stefan von Siegenthal 27.05.2016 12:33
      Highlight Malin worum es beim BGE geht ist wie bei anderen Themen dasselbe: Jeder hat seine eigene Motivation. Sobald das BGE sich tatsächlich weltweit etablieren würde (oder einer anderne Form) kann es sehr gut möglich sein, dass Leute in ein anders Land gehen und den jeweils im Land gültigen Betrag erhalten können. Die Ausgestaltung des BGE muss durch und durch getestet werden. Die ersten Testd laufen.
      4 3 Melden
  • Propellerli 26.05.2016 13:37
    Highlight Nun, ich weiss von einem geschiedenen Familienvater, dass ihm ganz sicher keine 2500.- bleiben. Brutto einkommen ist 5800.- macht netto 4800.-
    Alimenten für 3 kinder 2550.-
    Miete 900.-
    KK 320.-

    Er lebt schon seit 14 jahren so, wollte x- mal eine Senkung der Alimente, aber seine Ex- Frau will mehr und für sich ebenfalls noch mind. 400.-
    Und das im Kanton AG. O- Ton Gericht: Sie leben aber auf finanziell grossem Fuss... Was für ein Hohn!!!
    2500.- würden ihn sicher entöasten, aber vermutlich wird das gleich eingesackt, Mann hat hat ja genug....
    43 19 Melden
  • BetterTrap 26.05.2016 13:30
    Highlight Teil 2: Das Leute aufgrund des BGE's aufhören würden zu arbeiten kann ich mir aus diesem Grund nicht vorstellen.. 2500.- sind wahrlich kein Luxus, sondern viel eher muss man jeden Rappen umdrehen wenn man nur davon Leben will. Dieses Argument ist m.M.n. einfach ungültig, tut mir Leid. Warum schaffen wir es nie eine Politik durchzubringen, welche dem Grossteil der Bevölkerung helfen würde? Das kann doch nicht sein.

    Ps. hab noch 20.- diesen Monat und 300.- Schulden, falls mir jemand Geld überweisen will schicke ich gerne die IBAN ;-)!
    33 10 Melden
    • BetterTrap 26.05.2016 18:39
      Highlight @fön x

      Danke, das wäre wahnsinnig freundlich. Aber sowas könnte ich niemals annehmen ;-)!!!
      Trotzdem sehr sehr herzhaft!
      23 2 Melden
  • no0815girl 26.05.2016 13:27
    Highlight Naja, zu zweit hat man ja schon 5000, plus evt. noch Geld für die Kinder. Davon lässt es sich dann schon leben.
    33 39 Melden
    • Rachid Ben Maatoug 26.05.2016 17:17
      Highlight es ist klar, bei einer Umsetztung müsste die HausHaushaltsgrösse berücksichtigt werden, da bei mehrern Personen im Haushalt nicht mehr gleichviel Geld benötigt wird für den gleichen Lebensstandard. aber auch bei 6250.- für zwei Erwachsene mit 2 Kindern ists noch längstens keine bequeme Hängematte und wie im Artikel hier mit viel Verzicht verbunden... siehe Budgetberatung Schweiz in diesem Artikel: http://www.blick.ch/news/politik/bedingungsloses-grundeinkommen-wie-weit-reichen-die-2500-franken-id5017781.html
      8 6 Melden
    • DerTaran 27.05.2016 08:30
      Highlight Wenn man die Haushaltsgrösse berücksichtigt, dann ist es nicht mehr Bedingungslos.
      9 1 Melden
  • BetterTrap 26.05.2016 13:26
    Highlight Teil 1: Ihr wisst schon, dass es Leute gibt deren Eltern nicht alles bezahlen. Ich studiere, meine Familie kann der unteren Mittelschicht angerechnet werden, ohne Stipendien könnten wir das Studium wahrscheinlich nicht finanzieren. Weiterhin kann ich nicht nebenbei Arbeiten, denn das Geld was ich vom Stipendium bekomme, würde dann gekürzt werden und ich würde nicht durch Teilzeitarbeit auf dessen Summe kommen. Nie! Lebe ihm Jahr von 22'000.- etwa, man kann sich ab und zu was leisten, aber von Luxus etc. kann nicht die Rede sein. Da wäre ein BGE (30'000.- jährlich) schon eine riesige Stütze..
    39 12 Melden
    • LeChef 26.05.2016 13:45
      Highlight Sicher wärs eine Stütze. Ein Lottogewinn wäre auch eine. Am besten beschliessen wir in einer Abstimmung, dass alle Leute einen bedingungslosen Lottogewinn bekommen.
      31 79 Melden
    • BetterTrap 26.05.2016 14:04
      Highlight Was ist das für ein Argument? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wenn sie diskutieren wollen gerne, aber dann bringen sie etwas anständiges. Oder fehlen ihnen diese? Was ist schlecht an einer Stütze für die Bevölkerung? Die haben wir ja schon jetzt, einfach nicht unbedingt ausreichend.

      Apropo Lotto: Zitat Volker Pispers: Kapitalismus ist im Grunde genommen wie Lotto, jeder kann gewinnen aber nicht alle.
      54 4 Melden
    • Zrombi 26.05.2016 15:09
      Highlight Ich habe mir noch nicht eine abschliesende Meinung zum BGE gebildet, tendiere aber eher zu nein.

      @BetterTrap, ich kenne dich nicht darum will ich dich nicht angreifen/verurteilen oder auf irgend eine Art verletzen.

      Trotzdem eine kurze Frage: Warum machst du denn ein Studium, wenn das Geld eh schon knapp ist? du hättest ja eine Berufslehre machen können. Somit hast du dir diese Finanzielle Knappheit selber ausgesucht.
      16 61 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 26.05.2016 13:19
    Highlight Ausserdem muss die Finanzierung betrachtet werden: Wenn diese über Einkommenssteuern oder Lohnabzüge läuft, verringert das den Arbeitsanreiz zusätzlich und die Arbeitsnachfrage sinkt weiter. Dadurch würde die zu leistende Abgabe pro Arbeitsstunde steigen (weil ja die Ausschüttung an Grundeinkommen konstant bleibt) und die negative Anreizwirkung verstärkt - ein Teufelskreis. Klar, den genauen Umfang prognostizieren zu wollen ist Kaffeesatzleserei. Aber die Richtung der Effekte ist klar.
    13 10 Melden
  • droelfmalbumst 26.05.2016 13:15
    Highlight Es geht schon mit 2'500. Wenn man wie ein "Köter" leben will und sich NICHTS gönnen will. Will ich so leben? Nein eher nicht... Die Welt bietet mir viel zu viel als dass ich nur auf meinem Sofa sitze und warte bis wieder Zeit zum Schlafen ist...
    41 9 Melden
    • andersen 26.05.2016 13:27
      Highlight Bravo!

      Das Leben ist kein Himmelfahrt in den Fahrstuhl, sondern ein Motor der Bewegung.

      Ich gehe jetzt, wie nachzuvor Arbeiten.
      8 4 Melden
    • Art Emis 26.05.2016 13:56
      Highlight Ich lebe mit 2400.- CHF im Monat und kaufe nur Bio-Produkte ein.
      Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben und habe es noch viel besser als viele andere....es nennt sich Studentenleben :))
      24 5 Melden
    • droelfmalbumst 26.05.2016 14:18
      Highlight Ewig studieren und am Ende doch nichts wissen oder können? ;-)
      28 25 Melden
  • andersen 26.05.2016 13:14
    Highlight Nun, wer die Schweiz kennt, weiss, das viele Menschen Weltmeister ist, schlechte Arbeitsverträge abzuschliessen und wundern sie sich noch, dass es nicht Reicht um zu Leben.
    Ich bin ein absolute Gegner von Teilizeit- und Stundenlohnverträge oder sonst noch so Wischi-Waschi-Verträge.
    Zum jeder Tanz braucht immer zwei und wer an der Errungenschaft, wie die GAV-Verträge festhält, wäre das Thema vom Tisch.

    5 36 Melden
  • LeChef 26.05.2016 13:12
    Highlight Es geht ja nicht nur um die, die ganz aufhören würden zu arbeiten. Solche gäbe sicher ein paar, genau wie solche die einfach normal weiterarbeiten. Aber was ist mit Pensumreduktionen? Aufgegebenen Nebenjobs? Zweitverdienern, die ganz aufhören zu arbeiten, oder die gar nicht erst wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen? Das ökonomische Modell dazu ist die Arbeitsnachfrage abhängig von Sozialtransfers. Natürlich nur ein Modell, allerdings schon hundertfach empirisch überprüft. Die Aussage ist klar: Transferzahlungen verringern die Nachfrage nach Arbeit und damit die geleisteten Stunden pro Person.
    9 13 Melden
    • Stefan von Siegenthal 26.05.2016 15:08
      Highlight Und die Automation verringert das Arbeitsangebot in Zukunft. Win win?
      14 8 Melden
    • LeChef 26.05.2016 16:08
      Highlight Die Zukunft liegt in der Zukunft, deshalb heisst sie so. Ausserdem hält sie sich relativ selten an unsere Prognosen. Was zählt ist heute. Und heute haben wir alles andere als ein zu knappes Arbeitsangebot (deshalb auch die jährliche Nettozuwanderung von >70'000). Das Grundeinkommen könnte - falls die viel getätigten Roboter-stehlen-unsere-Jobs-Prognosen wirklich einmal eintreffen sollten und die Fakten auf dem Tisch liegen - tatsächlich ein sinnvolles Instrument sein, um die gestiegenen Kapitaleinkommen umzuverteilen. Aber sicher nicht heute und auch nicht innerhalb der nächsten paar Jahre.
      9 8 Melden
    • paddyh 26.05.2016 17:15
      Highlight Aber wäre es nicht sinnvoll heute einen Plan für die Zukunft auszuarbeiten? Und der Anstieg des Arbeitsangebots ist alles andere als in Stein gemeisselt. Nur schon dieses Jahr ist die Arbeitslosigkeit um rund 1% gestiegen.
      Die Initiative ist offen formuliert. Man könnte z.B. mit einem kleinen bedingungslosen Betrag beginnen. Z.B. in der Höhe der heute üblichen Kinderzulagen (rund 250.-) und schauen, was passiert und auch genauer überlegen, wie das finanziert werden soll. Ihr Argument einfach nichts zu tun wird ganz bestimmt niemandem etwas bringen.
      8 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 26.05.2016 13:08
    Highlight Solche Artikel sind ein echter Hohn für alle, die von der AHV, der IV, oder gar von der Sozialhilfe, welche noch viel geringer ist, vegetieren müssen. In der reichen Schweiz sind dass zwischen 1-2 Millionen Menschen, die zudem noch durch die vielen asozialen Kampagnen der SVP gegen die Bedürftigen gedemütigt werden!
    44 18 Melden
    • Stefan von Siegenthal 26.05.2016 14:00
      Highlight Sorry aber das ist Unsinn. Ein Sozialhilfeempfänger erhält 985.- plus Wohnung, plus Versicherungen (plus Selbstbehalt der KK), plus Zahnarztkosten, plus Betreuung, was oft mehr als 2500 im Monat ausmacht.
      28 11 Melden
    • Lowend 26.05.2016 14:20
      Highlight Sorry, aber hier die Höhe, oder besser Tiefe der AHV und IV Renten (Seite 4+5):
      https://www.ahv-iv.ch/p/1.2015.d
      und die von Ihnen genannte Sozialhilfe erhalten bestenfalls Einzelhaushalte.
      SKOS Richtlinien (Seite B.2-4)
      http://skos.ch/uploads/media/2016_SKOS-Richtlinien-komplett-d.pdf
      Wobei dies auch nur Empfehlungen sind, welche auf dem Land sicher ein gutes Leben ermöglichen, wogegen diese Beträge z.B. in der Stadt Bern, wo dank der Rasenmäherkürzungen durch die Motion Studer (SVP), diese Minimalbeträge noch zusätzlich gekürzt wurden, nur schwer ein menschenwürdiges Dasein möglich ist.
      15 3 Melden
    • Lowend 26.05.2016 14:23
      Highlight Danke für das leicht vergiftete Lob, Safran.
      11 2 Melden
  • Dewar 26.05.2016 13:06
    Highlight Zu Beginn meines Studiums musste ich mit ca. 2250 Fr. auskommen. Ich wohnte in Zürich in einem 10qm grossen Zimmer in einer Altbau-WG ohne Wohnzimmer. Im Winter war's meist nicht wärmer als 17-18 Grad. Da ich am Wochenende zu meinen Eltern ausweichen konnte, wo ich "gratis" Essen etc. hatte, kam ich durch, konnte mir sogar einmal im Jahr Ferien leisten. Ich bin ein sparsamer Mensch, aber auf Dauer ist es nicht lustig, sich so einschränken zu müssen. Qualitätsprodukte liegen kaum drin (bei Kleidern, Essen etc.). Für grössere Anschaffungen und Unvorhergesehenes mussten meine Eltern einspringen.
    30 1 Melden
    • Homes8 26.05.2016 17:33
      Highlight Ein Studium sollte ja auch nicht auf Dauer sein :-)
      Ich denke aber auch, dass 2500.- zu wenig auf Dauer wäre. Wenn man das BGE über Mwst. Finanzieren würde, würde eh nochmal alles teurer.
      7 1 Melden
    • who cares? 29.05.2016 11:12
      Highlight Wow, ich wünschte ich hätte über 2000.- jetzt während des Studiums verfügbar.
      Natürlich wäre es für mich mit dem Grundeinkommen einfacher, trotzdem bin ich froh, das ich es nicht bekomme. Meine Nebenjobs sind eine wertvolle Erfahrung, ich würde jedoch momentan nicht arbeiten, wenn ich Geld bekommen würde, da es doch sehr anstrengend ist während dem Studium
      0 2 Melden
  • Asen 26.05.2016 12:31
    Highlight Und wenn alles noch 8% teurer wird?
    (MwSt.)
    18 2 Melden
  • ma vaff... 26.05.2016 12:12
    Highlight Ich habe über ein Jahr mit 2400.- monatlich gelebt.
    900.- Wohnungsmiete
    400.- Benzin fürs Auto
    200.- Studiengebühren
    Undundund....
    Und mein Studium war praxisbegleitend, also habe ich 60% gearbeitet. Ich hatte 29h Dienste mit Nachtpikett.
    Es ist möglich, wenn man kein Mensch ist und keinerlei Bedürfnisse hat. Deshalb habe ich das Studium trotz guter Leistungen nach 1,5 Jahren abgebrochen.
    Ich war kurz vor einem Privatkonkurs.
    Mit dem BGE hätte ich definitiv die besseren Chancen gehabt.
    Also JA für BGE
    69 42 Melden
    • offspring 26.05.2016 12:42
      Highlight Die CHF 100 hätten es besser gemacht pro Monat? Schwer vorstellbar.
      19 21 Melden
    • ma vaff... 26.05.2016 13:10
      Highlight Nein die 100.- hätten es nicht besser gemacht...
      Aber das BGE gibt auch Menschen, welche nicht über eine Papa und Mama-Bank verfügen bessere Möglichkeiten eine Höhere Ausbildung zu absolvieren...Und gewisse Institute müssten ihre gängige Praxis, Studierende zu Hungerlöhnen in sehr Verantwortungsvollen Jobs zu beschäftigen.
      Es kann nicht sein, dass ich als Quereinsteiger ohne HF- Ausbildung 6300.- 1 Jahr später als Student noch etwa 4000.- /100% für den gleichen Job bekomme....
      17 4 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 26.05.2016 13:14
      Highlight Er hätte die 29h Dienste nicht mehr machen müssen...
      18 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 26.05.2016 12:05
    Highlight
    Ein beschränktes Einkommen führt in der Isolation und stoppt der Bewegungsfreiheit.


    26 14 Melden
  • raisma 26.05.2016 11:53
    Highlight Ich selber verdiene nur 2400.- in einem Praktikum, bin aber fast Dreissig! Natürlich bin ich in einem Praktikum und ja ich habe mir das selber so ausgewählt, ABER wie jeder weiss eine Umschulung/Weiterbildung führt vielfach zu einem kurzem Praktikum/Einarbeitung zu reduziertem Lohn. Und ja, die Fixkosten sind gedeckt (ca. 2100.-), aber Sparen, Steuern und Unvorhergesehenes sowie einmal essen gehen nicht. Deshalb gibts neben 90% arbeiten noch 40% Freitag und Samstags einen Nebenjob. Also Fazit somit: Ja zum BGE, denn ja, es muss noch gearbeitet werden!
    39 21 Melden
    • FrancoL 26.05.2016 13:54
      Highlight Und dies weil Du in dieser Praktikumsphase bist? Sollen nun zB auch begüterte Menschen einen Zustupf von 2500 bekommen damit sie noch etwas mehr ausgeben können?
      Nein da bevorzuge ich schon Lösungen die das Geld dort einsetzen wo es wirklich Unterstützung braucht. ZB für einen gebundenen Beitrag an Studierende oder Praktikanten.
      12 2 Melden
  • andersen 26.05.2016 11:32
    Highlight Ich habe oft Menschen erlebt, die sehr hart arbeiten, um nicht arbeiten zu müssen.
    Wo sie auflauert, mache sie einen grossen Bogen.
    Es gibt auch welche, die einer manische Arbeitsaversion hat.
    Dieser Initiative ist so unsinnig und sie Stünde für eine grösser Anstrengung, als jeder reguläre Job.

    19 46 Melden
    • Mietzekatze 26.05.2016 12:42
      Highlight Echt? Ich hab das noch nie erlebt! in meinem Kreis gibt es nicht einen Arbeitsverweigerer! An deiner Stelle würde ich mal deinen Freundeskreis überprüfen! Und sowieso, jemand der nicht arbeiten will, machts jetzt schon nicht und wirds auch danach nicht machen! Wieso sollten wir also auf diese schwinden geringe Menschenzahl rücksicht nehmen? BGE Ja!!!
      26 5 Melden
    • Danyboy 26.05.2016 13:49
      Highlight Mietzekatze: Ach, das sind doch immer die gleichen Argumente der Gegner. Jeder glaubt, selbst besonders fleissig und gut zu sein, und mehr verdienen zu müssen als "faulere" Andere. Auch ich kenne so gut wie keinen (vielleicht eine ganz seltene Ausnahme), der Arbeit scheut wie der Teufel das Weihwasser. Ich kenne aber sehr viele, die unglaubliche Mühe haben, überhaupt eine Job zu finden, bzw. einen solchen der anständig bezahlt wird. Es ist halt momentan der Mainstream, sich über seltene faule Tomaten und wenige Schmarotzer aufzuregen. Und gleichzeitig die wahren Probleme zu ignorieren.
      16 1 Melden
    • FrancoL 26.05.2016 14:01
      Highlight @Mietzekatze; Ich muss Dir da teilweise widersprechen. Es ist nicht ganz einfach über die Arbeitsmoral zu sprechen. Wenn ich in meinem sehr grossen Bekanntenkreis darüber spreche, bestätigen mir 99 von 100 dass sie eine Top-Arbeitsmoral haben.
      Da bei einem so grossen Bekanntenkreis unweigerlich auch Arbeitgeber der so mit Arbeits-Moral beschlagenen Bekannten zu finden sind ist es immer sehr interessant zu erfahren wie es denn nun mit der Arbeitsmoral denn wirklich steht. Und da sehe ich grosse Unterschiede zwischen dem Sagen und dem Liefern. Und dies ohne einen Ausbeutungsmassstab anzusetzen.
      3 2 Melden
  • Charlie Brown 26.05.2016 11:28
    Highlight Schön macht ein Hipster einen Selbsttest.

    Es gäbe genug Menschen in der Schweiz, die mit dem genannten schmalen Budget auskommen müssen. Man könnte ja die fragen.

    Die gehen aber heute für das Geld arbeiten. Fragt doch dann gleich mal, ob sie für den gleichen mickrigen Lohn weiter arbeiten würden, wenn das Geld auch einfach so kommt.
    69 4 Melden
    • SusiBlue 26.05.2016 13:08
      Highlight Vielleicht bin ich zu naiv, aber ich glaube nicht, dass es reguläre 100% Jobs gibt (exkl. Praktikas, Fam.betrieb, Selbständige), bei denen man nur 2500.-/Mt verdient, jedenfalls nicht im Kt ZH.
      Wenn also eine Person ihren Teilzeitjob aufgibt, um stattdessen mehr Zeit zu haben für Verwandtenpflege/Kinder/Haushalt oder für freiwillige Gemeindearbeit, dadurch entpannter und zufriedener ist durch wegfallender Mehrfach-Belastung, die Person und ihr Umfeld rundum zufriedener sind, dann "zahle ich" gerne das BGE dafür, denn das wirkt sich schliesslich auf die gesamte Gesellschaft positiv aus!
      26 9 Melden
    • SusiBlue 26.05.2016 13:26
      Highlight P.S. Ich weiss wovon ich spreche. Habe vor Jahren während meiner Erstausbildung für rund 2 Jahre Sozialhilfe bekommen... Und jetzt, nach 15 Jahren angestellten Erwerbs, hab ich mich selbständig gemacht.
      Glaube insofern eine ziemlich grosse Spannbreite des Spektrums zu kennen. Nir das Gefühl der Verantwortung für Drittpersonen kenn ich nicht, da ich nie jemand Anderen mit-unterstützten musste (Kinder, Kranke, ...)
      5 0 Melden
    • Charlie Brown 26.05.2016 13:38
      Highlight @SusiBlue: Ja, mit 100% gibt's wahrscheinlich immer mehr als 2'500. Aber es arbeiten nicht alle 100%.
      5 0 Melden
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  • Crecas 26.05.2016 11:26
    Highlight Toll, für diese Konklusion hätte er nicht unbedingt ein Experiment machen müssen. Das ist ja nicht wirklich überraschend. Es bezweifelt auch niemand, dass dann nicht mehr gearbeitet wird.

    Die Angst vor dem grossen Loch am Arbeitsmarkt liegt vor allem bei den Neben- und Teilzeitjobs, welche weniger als die kolportierten 2500.- einbringen. Hier wäre der Anreiz zu arbeiten sehr tief, da dies zu keinem zusätzlichen Einkommen führen würde. Diese Arbeitskräfte würden zu einem grösseren Teil wegfallen.
    24 6 Melden
    • Yippie 26.05.2016 12:45
      Highlight Neben Teilzeitarbeit sind vor allem auch Lebensgemeinschaften betroffen:

      Meine Freundin und ich arbeiten beide 80% bei einem 100%-Lohn von je ca. 5'000 CHF. Macht also je 4'000 und gesamt 8'000 CHF als Einkommen. Gäbe es nun das BGE würden wir es wahrscheinlich so regeln, dass jemand 100% arbeitet und der andere nur das BGE bezieht. Ergibt so ein Einkommen von 7'500 CHF.
      12 3 Melden
    • Charlie Brown 26.05.2016 13:43
      Highlight @Crecas: Es geht noch weiter als nur "weniger als die kolportierten 2500.-".

      Wenn ich für 60% Arbeit 3'000 verdiene (was jetzt nicht unrealistisch ist) gehe ich in fact 3 Tage die Woche zur Arbeit um 500 Franken zu verdienen.

      Natürlich beleuchtet das nur der monetäre Aspekt. Es gibt daneben viele andere Gründe, arbeiten zu gehen.

      Aber das Argument der Initianten ist ja gerade, dass sich dank BGE jeder neue Freiheiten leisten kann. Und das geht im beschriebenen Fall nur, wenn weniger gearbeitet wird. Bei gleichem Pensum gibt's den gleichen Lohn und keine Freizeit (aber dafür u.U. mehr MWST).
      10 1 Melden
    • Crecas 26.05.2016 15:04
      Highlight Genau so sehe ich das auch. Dieses Problem ist vielfältig. Und eine Lösung oder Antwort der Befürworter auf genau diese Probleme hatte man bisher nicht.

      Es gab nur hier und da mal ein simples "dann muss man diesen Leuten mehr bezahlen" - was natürlich weder ein Argument, noch realistisch noch intelligent ist. Wie soll denn das gehen, wenn der kleine Bastelladen für seine Buchhaltung nicht mehr 500 Franken im Monat für eine Teilzeitkraft ausgibt, sondern das doppelte oder dreifache, damit überhaupt noch jemand kommt?
      6 0 Melden
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  • Minoe McLee 26.05.2016 11:25
    Highlight check- lebe von 1800 franken monatlich, habe aber eine deutlich tiefere Miete. Das Gefühl, auf wesentliches verzichten zu müssen, hatte ich noch nie.
    wenig Geld macht kreativ.
    48 8 Melden
  • Grundi72 26.05.2016 10:59
    Highlight Zum Glück wird das ja nie angenommen.

    Nur mal so hypothetisch falls doch und die Politik würde das BGE auf 800.- anstatt 2'500 angesetzt! Was wohl hier drinn los wäre :-)

    Wir haben ein Leben lang nicht gearbeitet und jetzt kriegen wir nur 800.- für unsere Selbstverwirklichungs-Träume die wir hatten??!! Frechheit, so war das aber nicht gemeint gopf!!
    51 64 Melden
    • Stefan von Siegenthal 26.05.2016 11:19
      Highlight Du denkst dir ein Szenario in deiner Fantasie aus und regst dich dann öffentlich darüber auf. What the fuck?
      44 19 Melden
    • FrancoL 26.05.2016 14:16
      Highlight Die Annahme von Grundi72 (bin selten bis nie seiner Meinung) ist ganz gut möglich. Die Auswirkungen im Netz sind dann Ansichtssache.
      Es braucht tatsächlich keine grosse Phantasie um sich ein bGE vom Parlament auf 800 bis 1200 vorstellen zu können, das wäre der Realität klar näher als die 2'500. Klar würde dann vermutlich das Referendum ergriffen und die Folge davon? Nichts erreicht.
      Ohne Referendum würden dann die 800 bis 1200 noch zu finanzieren sein (ca 9 Mia), was wohl erst recht über die MwSt. bewältigt würde. Für mich eine unbrauchbare Lösung.
      3 7 Melden
    • Stefan von Siegenthal 26.05.2016 15:12
      Highlight Ja, FrancoL ist ganz gut möglich, genau wie eine Million andere konstruierte Annahmen, ob positiv oder negativ, auch. Und jetzt?
      6 0 Melden
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  • ovatta 26.05.2016 10:58
    Highlight Ich lebe seit Jahren mit einem ähnlich bescheidenem Betrag. Nein, man macht keine grossen Sprünge!
    Und in einer Urbanen Gegend wären diese bestimmt noch kleiner!
    Hier gibts zum Glück gar keine Kinos die einen in Versuchung führen könnten. Die ohnehin geringen Lebensmittelkosten kann man mit eigenem Gemüse reduzieren. Und manchmal muss halt ein Kaninchen oder Kätzchen dran Glauben.
    Das Alkoholproblem habe ich in den Griff gekriegt, indem ich mittlerweile weiss wie man Bier braut und Beerliwii keltert.
    38 25 Melden
    • niklausb 26.05.2016 11:28
      Highlight Wtf.....?? Du isst Katzen??!!
      20 13 Melden
    • ovatta 26.05.2016 12:13
      Highlight Nö, aber Gevatter Fuchs und Schwester Adler!
      11 7 Melden
    • ovatta 26.05.2016 12:18
      Highlight Und ich bin entsetzt, dass du kein Mittleid mit dem armen Kaninchen hast!
      17 2 Melden
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  • freddy.k 26.05.2016 10:55
    Highlight Geht es nicht um genau das beim BGE, ein menschenwürdiges Leben zu führen?
    Ich denke auch nicht das 2500.- gleich 2500.- sind. Die Preise für Güter und Dienstleistungen werden sich anpassen und somit würde das BGE kaum noch zum Leben ohne Arbeit reichen. Was bringt es dann genau?
    14 10 Melden
    • Stefan von Siegenthal 26.05.2016 11:01
      Highlight Freddy, lies mal das Abstimmungsbpchlein. Weder die Höhe noch die Entwicklung der Höhe ist in irgendeiner Weise definiert. Dies muss bei Annahme der Abstimmung ausgiebig getestet werden, so wie es die andern Länder auch tun. Empört euch doch nicht über Sachen, die noch gar nicht definiert sind.
      48 11 Melden
    • Fumo 26.05.2016 11:16
      Highlight Nein es geht nur um Existenzsicherung, "menschenwürdig leben" ist eh nur subjektiv bewertbar. Es ist nicht Sinn des BGE ohne Arbeit in Saus und Braus leben zu können, es soll eher ermöglichen das mehr Teilzeitstellen entstehen wo dann 2-3 Arbeiter zusammen auf 100% kommen. Dadurch hat man weniger Arbeitslosen und die Arbeitsbedingungen müssen seitens Arbeitgeber attraktiv gestaltet werden.
      25 4 Melden
    • bailey 26.05.2016 12:16
      Highlight Freddy hat aber nicht ganz unrecht! Egal in welcher Höhe der Betrag festgelegt wird, die Preise werden sich anpassen.
      13 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • raisma 26.05.2016 10:45
    Highlight Ach Ihr lieben Gut-Verdiener. Ich finde das Experiment super, nur leider ein wenig unrealistisch. Liebes Watson, warum macht ihr nicht einen Aufruf für Menschen die tatsächlich nicht mehr als 2500.- im Monat verdienen und interviewt die, wie sie die Sache erleben? Das Berner experiment ist zwar nett, aber leider hat der liebe Herr ja mehr Geld zur Verfügung und kann deshalb gewisse Monate ausweichen, wenn nicht reicht. Aber was ist mit denen, die nicht mehr haben?
    57 3 Melden
    • Human 26.05.2016 11:00
      Highlight Hier ich :) Beschissen ;) Ich bin in der Lehre, bekomme Stipendien/Lehrlinsglohn und meine Mutter zahlt meine Miete, ich komme mit knapp 1300Sfr aus - wenn ich meine Fixkosten alles etc mit einberechne würde ich auf knapp 2500 Sfr kommen. (Nur das ich die selber nicht komplett habe) Das ist unlustig, ich freue mich wenn ich fertig bin und einen normalen Lohn hab. Ich würde niemals freiwillig über mehrere Jahre so in der Schweiz leben wollen. Ich freue mich auf die Zeit wenn ich wieder normal verdiene und auch mal sinnlose 10 Sfr raushauen kann....
      45 3 Melden
    • Fumo 26.05.2016 11:13
      Highlight 1300.- nur für dich selbst ist schon ein recht guter Betrag, wenn du später zum vollen Lohn arbeitest und alles selbst bezahlen musst wird eher weniger übrig bleiben.
      19 0 Melden
    • droelfmalbumst 26.05.2016 11:25
      Highlight deine Mutter bezahlt deine Miete? :o
      5 4 Melden
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  • Fussballfan1999 26.05.2016 10:45
    Highlight Er sagt am Schluss; Ihn störe das Argument, wenn die einen sagen die Menschen würde zu Arbeiten aufhören. Ich persöndlich denke nicht das alle aufhören sondern das einige mit der Arbeit herunter fahren. Zum Beispiel nur noch 50%, das kann sich die Schweiz nicht erlauben.
    8 26 Melden
    • Grundi72 26.05.2016 11:01
      Highlight Dann kriegt du die 2500 nicht. Erst wenn du 0% arbeitest...

      Träum weiter!
      33 19 Melden
    • Thrasher 26.05.2016 11:05
      Highlight Mit einem Blick auf unsere steigende Arbeitslosigkeit, verbunden mit der Digitalisierung und der kommenden "Roboterübernahme", und einem anderen auf das Bevölkerungswachstum, erlaube ich mir die Prognose zu machen, dass früher oder später eine neue Arbeitsaufteilung geschehen muss, und die meisten nur noch Teilzeit arbeiten werden. Mit dem BGE wird dies möglich und gibt dem Menschen Raum für Selbstverwirklichung.
      38 8 Melden
    • Stefan von Siegenthal 26.05.2016 11:05
      Highlight Du hast das BGE offensichtlich nicht verstanden und empörst dich über irgendetwas, das du dir ausgedacht hast. Es ist noch überhaupt nicht definiert wie das BGE gerechnet wird. Eine Variante sieht vor, dass nur wer weniger als 2500 Franken verdient überhaupt etwas erhält und nicht einfach so 2500 zusätzlich ausbezahlt bekommt. Es senkt heute ja auch praktisch niemand seine Stellenprozente so, dass er nur 2500 verdient. Die meisten wollen sich mehr leisten können und deshalb haben wir ja auch eine Vollbeschäftigung in der Schweiz. Nur wird dies nicht mehr realistisch sein in 10 Jahren.
      16 6 Melden
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  • Andi Amo 26.05.2016 10:37
    Highlight Also mit 2'500 Franken im Moment könnte ich in Asien über Jahre hinweg ja wie ein verdammter König leben. Und alles wird schön finanziert von den daheimgebliebenen Schweizern, die krüppeln und mir das finanzieren würden? Geil! Wetten, dass dieselbe Idee noch ganz viele andere hätten und sich ganz schnell ganz viele Arbeitende Fragen würden, wieso man tausenden von Aussteigern ihre Pläne finanziert, nur weil sie im der Schweiz geboren wurden und nun in den Genuss eines BGE kommen...?

    Sorry, aber so kann doch eine Gesellschaft nicht funktionieren...
    22 62 Melden
    • Fumo 26.05.2016 10:50
      Highlight Ein Wohnsitz hier wäre natürlich die Vorgabe um ein BGE zu bekommen, Ausnahmen evtl. für Schweizer. Aber einen Ausländer könnte sowas niemals durchziehen.
      Mach dir also keine Gedanken um solch Schwachsinn ;)
      25 13 Melden
    • Stefan von Siegenthal 26.05.2016 11:08
      Highlight Stimmt, Andi, so kann keine Gesellschaft funktionieren und deshalb hat auch nie jemand behauptet, dass das BGE so eingeführt würde. Oder wo hast du das gesehen? Weder die Höhe, noch die Finanzierung sind zur Zeit definiert. Dies muss der Staat nach Annahme der Initiative testen und definieren. So wie es diverse andere Länder bereits tun.
      11 3 Melden
    • droelfmalbumst 26.05.2016 11:26
      Highlight gibt genug Schweizer die das sicher in Erwägung ziehen würden!
      6 3 Melden
  • menschlich 26.05.2016 10:35
    Highlight also ich bin Mitte 40, CH-Bürger und Vater eines 18-j. Sohnes, lebe in Konkubinat im Thurgau und bekomme 1200.- CHF (!) Sozialhilfe pro Monat!! Einzig die KK zahlt mir das Sozialamt... es ist jedesmal blanker Hohn, wenn ich sowas lese, wow 2500 Franken, so ein armer Mann... das ist mehr als das Doppelte, mit dem ich leben muss! Schande, Schweiz.
    21 19 Melden
    • stan1993 26.05.2016 10:48
      Highlight Arbeiten?
      30 14 Melden
    • Fumo 26.05.2016 10:52
      Highlight Die Wohnung wird nicht bezahlt? (dein Anteil!)
      Arbeiten deine Konkubine und dein Sohn? (Haushaltführungsentschädigung?)
      16 2 Melden
    • Grundi72 26.05.2016 10:52
      Highlight Geh arbeiten! Für den PC oder das Smartphone reichts ja um hier mit zu schreiben..!
      37 25 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Typu 26.05.2016 10:31
    Highlight 441 krankenkasse? Blödsinn. Lebe in stadt bern und bezahle 226 KVG und 26 zusatzversicherung. Mehr ist bei einem halbwegs gesunden menschen nicht nötig. Zu faul zum wechseln??
    12 28 Melden
    • lucasm 26.05.2016 10:51
      Highlight schön für sie, wenn im kt. bern die kk prämien nicht so hoch sind wie andernorts
      16 1 Melden
    • Hoppla! 26.05.2016 10:58
      Highlight Sieht bei mir genau so aus. Aber ich vermute hier ist die Franchisenhöhe der springende Punkt.
      11 0 Melden
    • droelfmalbumst 26.05.2016 11:28
      Highlight Man kann durchaus wenig bezahlen und gut versichert sein. Hängt von vielen Faktoren ab. Ein City Zürcher bezahlt automatisch mehr als ein Agglo Zürcher.. Hat das Unternehmen ein Kollektiv mit der KK wird's nochmal etwas günstiger...etc...etc...
      3 1 Melden
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  • JIK 26.05.2016 10:29
    Highlight Ich komme als Studentin mit weit weniger als 2500.- im Monat zurecht. Ich lebe gut, kann in die Ferien, kann mir im Alltag halt einfach nicht immer alles leisten. Aber ist nicht genau der Verzicht das, was den Konsum umso schöner macht? Die Schweiz ist einfach zu verwöhnt.. Ich finde, jeder sollte mal versuchen mit diesem Gehalt auszukommen, denn nicht nur Student_innen, die später sowieso mal mehr verdienen werden, leben von so wenig Geld im Monat, sondern auch viele Menschen, die aber nie wirklich die Aussicht haben, viel mehr als das zu verdienen. – So was fördert sicher die Solidarität!
    25 12 Melden
    • niklausb 26.05.2016 10:56
      Highlight Also mit weit weniger kann ich nicht glauben oder wohnst du unter einer Brücke?
      16 4 Melden
    • Kunibert der fiese 26.05.2016 10:57
      Highlight daa glaube ich nicht. und wwr hilft wenn man mal zum zahnarzt muss oder studiengebühren anfallen? mami und papi wahrscheinlich. 2500 franken pro monat reichen für essen, telefon, krankenkasse und wohen. in die ferien oder jeden samstag ausgabg kanste vergessen.
      24 0 Melden
    • Fumo 26.05.2016 11:08
      Highlight "oder jeden samstag ausgabg kanste vergessen."

      Als Frau machbar ;)
      6 3 Melden
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  • thomasmore 26.05.2016 10:26
    Highlight Irgendwie komisch, da will uns das BGE von den Zwängen, absurden Resultaten und grossflächigen Armut der Marktwirtschaft befreien und das beste Argument dafür soll sein, dass das erhaltene Geld so mickrig ist, dass die Leute immer noch zur Lohnarbeit gezwungen sind, also ergo alles beim alten bleibt? Versteh ich nicht.
    24 7 Melden
  • droelfmalbumst 26.05.2016 10:06
    Highlight 441.- für die Krankenkasse... dann bist du aber fein versichert?! Bei 2'500.- die monatlich zur Verfügung stehen wäre es das erste was ich drastisch senken würde. Zusätze weg, alles weg. KVG und nichts anderes. Bist halt gef**** wenn dann mal wirklich was schlimmeres vorliegt... daher ist die 2'500.- Geschichte nicht ganz so simpel wie viele meinen... vonwegen 2'500.- "Gratisgeld"
    35 10 Melden
    • Michael Mettler 26.05.2016 10:22
      Highlight Hmmm, in der Stadt Bern ist ein KVG 300 Franchise K+U Hausarztmodell nicht unrealistisch. Einem gesundheitlich angeachlagenen alle Zusätze zu künden ist schlicht GAGA!
      29 1 Melden
    • lucasm 26.05.2016 10:45
      Highlight versicher dich mal für 441 zb in basel, hat dann gar nichts mit fein zu tun, dann bist du bei der assura
      12 0 Melden
    • droelfmalbumst 26.05.2016 11:32
      Highlight Ich kenne schon die Preise.. ab Juli wird es mein Beruf :) schon klar darf eine angeschlagene, kranke Person die VVG nicht weg nehmen... aber was ist die Wahl wenn man die Franchise ende Monat nicht bezahlen kann?
      1 2 Melden
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  • Louie König 26.05.2016 09:54
    Highlight Super Experiment. Ich muss mich zurzeit mit bei meinen Ausgaben ebenfalls einschränken, um für das geplante Studium zu sparen. Ich habe zwar ein bisschen mehr, als 2500.- pro Monat, merke aber auch, dass es garnicht so einfach ist, mit einem knapperen Budget zurecht zu kommen. Wer behauptet, dass die Menschen mit 2500.- im Monat nicht mehr arbeiten gehen, der hat entweder einen sehr sehr bescheidenen Lebensstil oder schlicht und einfach keine Ahnung, wie wenig 2500.- schlussendlich sind. Ich hoffe immer noch auf ein Ja zur BGE.
    60 13 Melden

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