Schweiz

Dieser Hobby-Musiker rechnet mit den Burka-Plakaten ab – und mit Andreas Glarner

Die SVP provoziert im Abstimmungskampf um die erleichterte Einbürgerung mit dem Bild einer Burkaträgerin. Das ging einem Schweizer Hobby-Musiker zu weit: In seinem Video rechnet er nun mit dem Politiker ab, der für das Plakat verantwortlich ist: Andreas Glarner.

04.02.17, 23:10 05.02.17, 17:23

Sandra Meier / az

Mit Mistgabel, SKA-Mütze und Edelweisshemd richtet sich ein junger Mann mit Dreitagebart per Video-Botschaft an seine Social-Media-Gemeinde. Aus der Brusttasche blitzt eine Packung «Krumme» hervor. Im Hintergrund ist Ziegengemecker zu hören, untermalt von Schwyzerörgeli-Klängen.

Doch bereits nach seinen ersten Worten – «Hochvertruuti liäbi Mitstimmbürgerslüüt» – wird klar: Nicht nur das Erscheinungsbild des Redners trügt, sondern auch sein Name «Buur K.». Sam National alias Sammy Frey ist kein Bauer, sondern Seklehrer. Und das Video hat nichts mit Landwirtschaft zu tun. In seiner Botschaft «Oh Andi» richtet er sich stattdessen an keinen anderen als SVP-Nationalrat Andreas Glarner. 

Das Thema: Erleichterte Einbürgerung und die von Glarner initiierte Burka-Plakatierung der Schweiz, mit der er gegen die Abstimmungsvorlage vom 12. Februar Stimmung macht. Die Kritik, das Motiv der Burka habe keinen Zusammenhang mit Ausländern der dritten Generation, kam postwendend. Selbst aus eigenen Kreisen erntete Glarner Unverständnis. Sam National doppelt nach: «Und au mit falschi Fakte wird nöd gspart, drohe mit em Kalifat - das und nöd vill meh ghörtme vome Komitee us Oberwil-Lieli», singt er zur Melodie vom Queen-Hit «Bohemian Rhapsody». 

Glarner-Headline als Motivation

Es ist nicht das erste Video von Frey und auch nicht das einzige, in dem er politische Töne anschlägt. Bereits vor der Abstimmung zur Durchsetzungsinitiative produzierte er eine Parodie zum SVP-Lied «Welcome to SVP». Wieso auch für diese Abstimmung? «Das Thema der erleichterten Einbürgerung ging während des Abstimmungskampfes etwas unter», so Frey.

Sam National & Friends - Au oisi Schwiiz (Welcome to SVP-Parodie)

Video: © Youtube/Sam National

Überall sei über die Unternehmenssteuerreform III diskutiert worden, obwohl das Schicksal der «Terzos» mindestens genauso wichtig sei. Ausserdem hätten die Gegner der Initiative auf dem öffentlichen Parkett stets die Überhand gehabt – trotz Organisationen wie Operation Libero, die dagegen ankämpften.

Ausschlaggebend war aber ein anderer Beweggrund: «Plötzlich habe ich auf allen möglichen Portalen die gleiche Headline gelesen: ‹Andreas Glarner freut sich darüber, wenn Schweizer Angst haben›. Das hat mich so geärgert, dass ich mir dachte: ‹Jetzt muss ich etwas unternehmen›.»

Nur positives Feedback

Und das war eine «Hau-Ruck-Aktion», wie er sagt. In nur zehn Tagen wurde aus der Songidee ein Video – und das ist ein Erfolg. Schon jetzt. «Es ist noch keine 24 Stunden online und hat bereits knapp 12'000 Klicks erreicht.» Auch die Feedbacks seien ausnahmslos positiv ausgefallen – Andreas Glarner dagegen hat nicht reagiert. «Die Antworten auf meine Fragen wären aber sicher eine Bereicherung.»

Kulisse und Kleidung sind nicht zufällig gewählt. Frey fühlte sich ungewollt inspiriert von den Burka-Plakaten. Ihnen fühlte er sich an öffentlichen Plätzen widerstandslos ausgeliefert. Daraus entstand der «Buur K.», in dessen Haut sich Frey an Glarner wendet.

Wird Sam National auch zukünftig Wahlkämpfe mit politischen Videos aufmischen? «Wenn es sein muss», meint Frey vage. Und fügt an: «Wenn es brennt, muss man es löschen – einer muss es ja machen.»

(aargauerzeitung.ch)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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58
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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 05.02.2017 14:05
    Highlight Wunderbar, wie der bodenständige Sam National aus braunen hochrote Köpfe machen kann, weil sich die Angesprochenen derart über die Wahrheit aufregen!
    28 13 Melden
  • Herr Je 05.02.2017 12:47
    Highlight Mit einer SKA-Kappe, hihi!
    21 5 Melden
    • barbablabla 05.02.2017 16:01
      Highlight Zu cool💪
      6 3 Melden
  • alingher 05.02.2017 12:10
    Highlight Was?? Die legendäre SKA-Mütze wird hier profan als "Zipfelmütze" bezeichent? Das ist noch nicht mal eine Zipfelmütze!!
    In kaum einem anderen Artikel widerfuhr der SKA-Mütze so viel Geringschätzung wie in diesem! Wo soll das enden wenn schon kaum mehr jemand die SKA-Mütze trägt??
    24 3 Melden
  • Normi 05.02.2017 11:28
    Highlight 😍
    7 8 Melden
  • ElendesPack 05.02.2017 11:28
    Highlight So kann sich endlich jeder sein 15 Minuten Ruhm abholen...einfach voll krass "Zivilcourage" zeigen.
    *gähn*
    18 98 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.02.2017 01:13
      Highlight Ist jedenfalls besser als über Zivilcourage zu lästern...
      9 2 Melden
    • ElendesPack 06.02.2017 12:20
      Highlight Findest Du, dass das Zivilcourage ist, was der da in seinem Video macht? Echt jetzt?
      0 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.02.2017 13:11
      Highlight Zumindest mehr Zivilcourage als rumlästern, statt deutlich Stellung gegen Glarnersche Doppelmoral zu beziehen, ist es allemal.
      Über den Grad der Courage lässt sich - wie immer in solchen Fällen- diskutieren - oder nachdenken (wen man diese Mühe nicht scheut).
      1 0 Melden
    • ElendesPack 06.02.2017 19:14
      Highlight Zivilcourage oder überhaupt Courage wäre es, wenn er für diesen platten Laber von Irgendwem Etwas zu befürchten hätte. Da er dies nicht zu tun braucht, ist es einfach ein wenig hipper Discount-Protest ins Vakuum, womit sich dann Konsumenten wie Du superduper-mitcouragiert fühlen können.
      Ach ja, was das Lästern anbelangt, bist Du ja auch nicht gerade zurückhaltend und ob Du Die Mühe des Nachdenkens auf Dich nimmst, lass ich mal dahingestellt.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.02.2017 22:21
      Highlight Wow! Du bist ja ein richtiger Charmebolzen! 👍 Und jetzt darfst Du das letzte Wort haben. Es scheint, dass Du das nötig hast, guet Nacht.😴
      1 0 Melden
    • ElendesPack 07.02.2017 12:12
      Highlight Sagt mal Watson: Wieso darf ich den Leuten nicht mehr im selben Tonfall antworten, in dem sie mir kommen? Gibt's da irgendwelche rationalen Gründe dafür?
      0 0 Melden
    • Anna Rothenfluh 07.02.2017 12:37
      Highlight @ElendesPack: Ich weiss leider nicht, was hier genau passiert ist, weil bei uns immer mehrere Leute die Kommentare freischalten. Deinem gehässigen Ton von obigem Kommentar entnehme ich aber, dass deine Wortwahl wohl nicht sehr nett war. Ich finde diese Diskussion über was Zivilcourage ist und ab wann ein politisches Statement wirkungsvoll ist oder nicht, sehr spannend. Aber du kannst deine Argumente sicher vorbringen, ohne die anderen zu beleidigen. Josef Hader würde dir übrigens in vielen Punkten beipflichten. (Falls mans nicht lesen kann: http://www.watson.ch/!863695742)
      1 0 Melden
    • ElendesPack 07.02.2017 12:50
      Highlight Sorry, Anna, aber Yallix unterstellt mir einfach ein wenig verblümter genau die Dinge, die ich einfach ausformuliere. Mir einen gehässigen Tonfall zu unterstellen und zu insinuieren, dass er sich anständig mit mir austauschen würde, ist heuchlerisch.
      Und ja, ich habe hier schon x Mal bewiesen, dass ich meine Argumente vorbringen kann, ohne jemanden zu beleidigen, aber ich passe mich einfach dem Gegenüber an, was den Tonfall anbelangt.
      0 0 Melden
    • Anna Rothenfluh 07.02.2017 12:58
      Highlight Ich lese von Xallix hier nur den "Charmebolzen", den er an dich gerichtet hat. Das ist nicht mega fies, wie ich finde. Aber ich möchte jetzt nicht diskutieren, wer hier jetzt zu wem ungehobelter war, wenn das eigentliche Thema doch die Zivilcourage ist. Ich hab dir dazu einen Input geschickt, findest du den nicht spannender zu diskutieren?
      1 0 Melden
    • ElendesPack 07.02.2017 14:53
      Highlight Dass Du das nicht möchtest, merke ich, will aber dennoch anmerken, dass er mit "rumlästern" und dem "wenn man die Mühe (zum Nachdenken) nicht scheut" eingebracht hat und das ist eben unterschwellig unverschämt, da er mir indirekt unterstellt, ich würde diese Mühe scheuen.

      Bezüglich Zivilcourage: Heute noch gegen Glarner und Konsorten Stellung zu beziehen, Gesicht gegen Rechts zu zeigen, Aufzustehen gegen Rassismus etc. braucht NULL Zivilcourage in unseren Ländern. Man wird dafür noch öffentlich subventioniert, wenn man es richtig macht. Links sein ganz allgemein ist Discount-Courage und...
      0 0 Melden
    • ElendesPack 07.02.2017 14:57
      Highlight ...kostet nichts.
      In den bleiernen Jahren war es mutig und ein Zeichen für Zivilcourage, für seine linke Meinung hinzustehen und all die erwähnten Zeichen zu setzen. Es war auch mutig von rechten Bürgerlichen, vor ihre eigene Peer-Group zu stehen und die freie Rede von Linken zu verteidigen.
      Heute wäre es eher Zivilcourage als Linker, hinzustehen vor all die ständig geifernden Empörungsmeuten und zu erklären, dass ein Björn Höcke mit seinem "Denkmal der Schande" den Genitiv obiectus benutzte und sich alle mal wieder abregen sollen. Nur so als Beispiel.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.02.2017 17:50
      Highlight Danke für den anregenden Input.
      Darin stellt sich die - m.E. durchaus allgemeingültige - Frage nach den Grenzen von Menungsfreiheit:
      Ist eine Meinung etwas, das einen Erkenntnisgewinn zum Thema auslösen muss?
      Und was ist dann der Rest? Befindlichkeitsäusserung? Befindlichkeitsäusserung, die der Sache so hinderlich sein kann, dass man z.B. bei der NZZ gar die Kommentarfunktion weitgehend geschlossenen hat?
      1 0 Melden
    • Anna Rothenfluh 07.02.2017 18:21
      Highlight @elendes pack: ich verstehe deine Argumentation und bin weitgehend damit einverstanden, nur nicht in ihrer Radikalität. Das Holocaust-Denkmal-Beispiel ist m.E. schwierig. Denn seine Äusserung kann auch Antisemiten und anderen, richtig grässlich braunen Gruppierungen bekräftigen. Die Empörung darüber kann allerdings auch kontraproduktiv sein, weil sie ebenso den Gemässigten das Gefühl gibt, nichts mehr laut sagen zu dürfen vor lauter politischer Korrektheit, weshalb sie sich dann bei der Rechten eher verstanden fühlen. Mir fehlt wie immer die Mitte, die das Rechts-Links-Schema aufhebeln könnte. http://B
      1 0 Melden
    • Anna Rothenfluh 07.02.2017 18:28
      Highlight @yallix: schwierige Fragen, die du da stellst. Ich glaub, es geht nicht nur um Befindlichkeitsäusserungen und auch nicht darum, dass jede Meinung erkenntnissteigernd sein muss. Dass aber dieses Links-Rechts-Schema dermassen zerfahren ist, dass keine Diskussionen, sondern nur noch Beschimpfungen und gegenseitige Schuldzuweisungen herauskommen. Das ist nur noch aggressiver Wortdurchfall, an dem ich zu erkennen glaube, dass die Ideologie momentan stärker gewichtet wird als die Sache an sich.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.02.2017 21:40
      Highlight Das aktuelle Politisieren scheint tatsächlich die Spur zwischen Links und Rechts zur Mainstream-Autobahn auszuwalzen, am Steuer: die Ideologie, blind für oben, unten, diagonal, hinten und vorn.
      Schade. Wir hätten doch einen runden Kopf, um die Ideen darin kreisen zu lassen - am besten nicht nur um die eigenen Bedürfnisse...
      1 0 Melden
    • ElendesPack 07.02.2017 21:51
      Highlight Anna: Wenn man sich immer darum schert, was die radikalsten Gruppierungen verstehen könnten, kann man nichts mehr sagen. Höcke hat seine Aussage genau in meiner Auslegung gemeint und damit hat er Recht.
      Man muss Geschichte abseits von Erbschuld und ähnlichen Konstrukten abhandeln können.
      Das Rezept dazu: Kümmere Dich nicht mehr um das rechts-links-Schema. Äussere Deine Meinung oder verweise auf Tatsachen. Bei Höcke z.B. darauf, dass heute praktisch kein Deutscher mehr lebt, der irgendeine Schuld trüge. Reden wir über das was IST und nicht, über das was wir WOLLEN.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.02.2017 22:08
      Highlight Die Idee der "Erbschuld" (religiös "Erbsünde") ist tatsächlich ein schlechter Berater bei Lösungsfindungen.
      Aber kann man denn über das, was IST, sprechen, ohne sich des - eigenen und anderer - WOLLENS bewusst zu sein?
      Wäre das nicht fast wie zu sagen: "Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?"
      Mir erscheinen IST und WOLLEN eher wie die beiden Seiten der selben Madaille
      oder wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: ohne das sind die anderen nicht vorstellbar.

      1 0 Melden
    • ElendesPack 08.02.2017 08:32
      Highlight Bevor man wissen kann, was man realistischerweise wollen kann, muss man erstmal wissen, was überhaupt da ist.
      Das ist das Hauptproblem bei den althergebrachten Ideologien: Das Wollen negiert die Realität. Der neue Mensch muss ermöglicht werden auf Biegen und Brechen, die bessere Welt erschaffen und wenn dafür die Alte zertrümmert werden soll.
      Ein Blick auf die anthropologischen und geschichtlichen Tatsachen schadet nichts, bevor man anfängt zu wollen.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.02.2017 18:06
      Highlight Der Wunsch als Vater des Gedankens, leider eine alte Weisheit. Innehalten statt in blinden Aktionismus zu verfallen, erachte ich da auch als eindeutig bessere Methode.
      1 0 Melden
    • ElendesPack 09.02.2017 08:17
      Highlight Eben...aber Innehalten bedeutet ja, dass man zuerst mal eine Bestandesaufnahme macht und erst dann in Aktion tritt, wenn man sich das, was ist, betrachtet hat.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 16:51
      Highlight Bin ganz derselben Meinung. 👍
      1 0 Melden
    • ElendesPack 09.02.2017 19:41
      Highlight Coole Gesprächsentwicklung. Danke, Yallix.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 20:32
      Highlight Ja, find' ich auch. Danke Dir. :-)
      1 0 Melden
    • Anna Rothenfluh 09.02.2017 21:13
      Highlight So ist's fein. 😉
      1 0 Melden
    • ElendesPack 09.02.2017 21:41
      Highlight Gibt's ein Leckerli?
      1 0 Melden
  • whatthepuck 05.02.2017 11:27
    Highlight Der Text ist cool (musste allerdings auf 1.25x Speed stellen, viel zu träge um die Message knackig rüber zu bringen) - aber warum die Verkleidung? Da das ganze von einem Zürcher Lehrer kommt - der sich wohl ganz und gar nicht so kleidet - finde ich das einfach nur verwirrend. Was bezweckt die Aufmache? Eine Anspielung auf die üblicherweise vermutete Wählerschaft Glarners? Oder will man mit Kleidung auf Themen aufmerksam machen bzw. davon ablenken? Die schubladisierende Methode-Glarner also?

    Leider lenken die Burkas vom unwichtigen Inhalt der Vorlage ab. No one cares - nicht mal die Terzos!
    12 31 Melden
    • Rendel 05.02.2017 13:32
      Highlight Buur K. (Burka) . Jetzt klar mit der Verkleidung?
      20 1 Melden
  • Dr F 05.02.2017 11:21
    Highlight ... Zipfelmütze??? Retro SKA Kappe!
    12 2 Melden
  • rönsger 05.02.2017 09:52
    Highlight sam national: danke! ich war nicht nur begeistert, nachdem ich dein video gesehen hatte, nein, ich war gerührt, und ich teile deine traurigkeit am ende des videos: ich verstehs auch nicht, echt. freude habe ich hingegen, dass sich noch keine hater-kommentare eingenistet haben: kann es sein, dass ein solch volkstümlich einfaches und engagiertes statement aus dem volk es geschafft hat, die - einst oft selber eingewanderten - burkapolemiker verstummen zu lassen?
    25 9 Melden
  • stamm 05.02.2017 09:40
    Highlight Super gemacht! Nur glaube ich kaum, dass dies auf dem Land ankommt. 1 mal schauen reicht vollkommen.
    8 7 Melden
  • 1779prost 05.02.2017 08:26
    Highlight Eure "Terzos"hätten und hatten immer die Möglichkeit sich einzubürgern.Nur weil die zu Faul oder zu wenig Interssiert sind müssen wir denen den CH-Pass nicht Frei Haus liefern.Übrigens auch die Kinder der Nichtinegrierbaren gehören irgendwann zu den Terzos
    21 75 Melden
    • Fabio74 05.02.2017 13:07
      Highlight Frei Haus wird nichts geliefert. Wer des Lesens mächtig ist, merkt dass an den Voraussetzungen nichts änderz ausser der verkürzten Wartezeiten.
      Wer sind Kinder von Nicht-Integrierbaren? Gibts Sippenhaft für Kinder???
      15 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.02.2017 13:21
      Highlight Unsere Terzos sind auch Ihre Terzos, oder schreibt da ein nicht integriert und nicht CH-Pass Individuum.
      Wenn doch CH-Pass besitzend, würde ich mal die schriftliche Prüfung für Einbürgerungswillige machen und falls dann durchgefallen für immer schweigen.
      13 4 Melden
    • Matrixx 05.02.2017 13:26
      Highlight Die, die sich nicht einbürgern wollen, werden es auch nicht tun, wenn es einfacher ist. Und die, die es tun wollen, sollten keine unnötigen Steine in den Weg gelegt bekommen. Punkt.
      21 2 Melden
    • Charlie Brown 05.02.2017 16:11
      Highlight "Übrigens auch die Kinder der Nichtinegrierbaren gehören irgendwann zu den Terzos"

      Und die können bestens integriert sein. Oder lebst du wie deine Grosseltern lebten vor 60 Jahren? Hast du noch die selben Werte?

      Und übrigens; wenn sie nicht integriert sind, werden sie nicht eingebürgert, nicht ordentlich, nicht erleichtert. Einfach nicht. Könnte man in den Abstimmungsunterlagen nachlesen.
      14 2 Melden
    • Yann Wermuth 05.02.2017 17:20
      Highlight Minus 1 herz. Meine wurstfinger sind am blitz vorbei!
      Lustigerweise sehen informierte leute schnell was für ein salat der kommentar ist. Integration IST EINE BEDINGUNG FÜR JEDE EINBÜRGERUNG.
      11 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.02.2017 01:17
      Highlight @1779prost
      Weniger trinken, dafür die Abstimmungsinfos besser durchlesen:
      Integration inkl. keinen Strafeintrag ist eine von diversen Bedingungen zur erleichterten Einbürgerung.
      4 1 Melden
  • pamayer 05.02.2017 08:12
    Highlight Werde ab jetzt niiiiie mehr bohemian rhapsody hören können, ohne an ANDIII denken zu können.

    Grandios. Danke.

    Und der Mistgabelrocker ist auch vom feinsten.

    29 9 Melden
  • rodolofo 05.02.2017 06:54
    Highlight Das ist unsere Geheimwaffe gegen den "Braunen Sumpf":
    Bäuerlich, ländlich, bodenständig und direkt!
    Na ihr Super-Schweizer von der SVP, wie gefällt Euch das?
    Ihr seid wohl etwas irritiert, was?
    Aber jetzt tragen wir die Rot-Grüne Revolution aus den Städten aufs Land hinaus!
    102 43 Melden
    • MacB 05.02.2017 09:51
      Highlight Mit allem einverstanden. Aber die rot-grüne revolution darfst du in der stadt lassen. Es gibt auch was gesundes zwischen svp und rot-grün!
      27 14 Melden
    • E7#9 05.02.2017 11:08
      Highlight Das Video ist witzig, beleuchtend, schlüssig, nicht beleidigend und auch musikalisch gut umgesetzt. Es kommt super an und kann zum Umdenken anregen. Ich bin auch für erleichterte Einbürgerungen und genau so holt man Menschen auf seine Seite. Du fühlst dich zwar bestätigt, doch dein Kampf ist ein anderer. Dein Kommentar wirkt dagegen hämisch, kriegerisch, verurteilend, beleidigend und spaltend. Mit Verunglimpfungen wie "Superschweizer" und "brauner Sumpf" regst du kein Umdenken an sondern vergrössert den Graben. Deine Revolution animiert niemanden zu einem "Ja", er verhärtet nur Fronten.
      19 8 Melden
    • rodolofo 05.02.2017 13:20
      Highlight @ MacB
      Du meinst Eveline Widmer Schlumpf?
      Ja, die habe ich tatsächlich vergessen zu erwähnen.
      2 7 Melden
    • rodolofo 05.02.2017 13:21
      Highlight @E7+9
      Ja. Und jetzt?
      2 5 Melden
    • E7#9 05.02.2017 18:11
      Highlight @rodolofo: Naja, nichts weiter. Wollte nur anmelden, dass ich es zielführender finde, wenn man nicht aus allem eine "ihr seid alles Nazis"-Debatte machen muss. Erstens ist es nicht so und zweitens bewegt man so niemanden zu einem "JA". Es gibt Menschen, die sorgen sich um die Identität der Schweiz (vielleicht berechtigterweise, vielleicht auch nicht) oder sie mögen gesellschaftliche Veränderungen nicht. Das darfst du sicher bemängeln. Ich mag es einfach nicht, wenn man grad die braune Keule schwingen muss und darf das dann ja auch bemängeln und kund tun.
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.02.2017 20:32
      Highlight Ernsthaft rodolofo, du willst das dort hinaus tragen, wo die breiten Rücken ruhen? Ausserhalb des Lichtkegels der Strassenbeleuchtung, der betonierten Gehwege und beschilderten Frauenparkplätze?
      Rührst mich zu Tränen der Vorfreude. Wir erwarten euch.
      2 4 Melden
  • Elki 05.02.2017 06:15
    Highlight Einfach genial! Grossartig gemacht! Danke Sam National!!!
    90 22 Melden
  • blobb 05.02.2017 04:07
    Highlight @SamNational
    110/100 Punkt. Sooooo guet. Chönt brüele! Freddy wäre so stolz auf dich...
    79 25 Melden
  • Osti 05.02.2017 02:24
    Highlight Super gmacht! Hoffendli losts de andi au...
    79 22 Melden
  • WilliMu 05.02.2017 00:47
    Highlight Was macht denn der Andreas Glarner, wenn plötzlich Christoph Blocher und seine Frau Silvia in Burkas erscheinen?
    Das sind ja meines Wissens auch "Terzas".
    Will er sie dann Belangen? Oder ausbürgern?
    Ich wäre dabei!
    Übrigens: diese beiden in Burkas wären echt eine Bereicherung unserer Politszene!
    Auch die Nora Illi hat ja in ihrem geschlitzten Kleid hinreissend ausgesehen in der viel diskutierten TV-Sendung von Anne Will.
    28 32 Melden
    • TobaFett 05.02.2017 04:25
      Highlight Nanana, wir wollen da nichts verrwechseln.
      Die Blochers sind ja von der guten weissen(nicht zwingend), vernögenden(zwingend) Schicht. Solche Menschen haben immer nur gutes im Sinn...vorallem für die Arbeiterklasse...
      56 25 Melden
  • Kollani 05.02.2017 00:24
    Highlight Genial!!! Jede Zeile trifft es auf den Punkt😁
    71 28 Melden
  • Julian2001 05.02.2017 00:12
    Highlight So muss das, satirisch humorvoll und in keinster Weise beleidigend.
    84 28 Melden

«Es Land pisset uf Künschtler» – Büne Huber wettert gegen «No Billag», und zwar so richtig

Dass Büne Huber ein Mann der klaren Worte ist, wissen wir spätestens seit seinem Kult-Interview, wo er Fussballer als Pussys abgestempelt hat.

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