Schweiz

SRG-Trendumfrage: Stimmvolk sagt Ja zur AHV-Reform

18.08.17, 06:20 18.08.17, 11:17

Fünf Wochen vor der Abstimmung über die Reform der Altersvorsorge 2020 lässt eine Umfrage die Befürworter der Vorlage hoffen: Sie hat für Alain Bersets Reformpaket eine knappe Mehrheit ausgewiesen. Die Zeit sei reif für einen Kompromiss, lautet der Tenor.

Konkret hätte Anfang August eine knappe, absolute Mehrheit von 53 Prozent den beiden Einzelvorlagen zur Altersvorsorge zugestimmt – also sowohl dem obligatorischen Referendum zur Erhöhung der Mehrwertsteuer wie auch dem fakultativen Referendum zur eigentlichen Reform der Altersvorsorge 2020.

Meinungsbildung noch im Gang

41 Prozent der teilnahmewilligen Stimmberechtigten wären gegen die Mehrwertsteuer-Erhöhung, 42 Prozent wären gegen die Reform. 5, beziehungsweise 6 Prozent sind noch unentschieden. Dies geht aus der ersten von zwei Trendumfragen zum Urnengang am 24. September hervor, die das Forschungsinstitut GFS Bern im Auftrag der SRG-Medien realisiert hat.

Die Autoren der SRG-Umfrage gehen jedoch davon aus, dass es bis zum Urnengang weniger Stimmberechtigte geben wird, welche die beiden Vorlagen unterschiedlich beurteilen. Denn die Meinungsbildung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gefestigt, sondern laut den Autoren erst «mittel fortgeschritten».

Junge noch unentschieden

Anders als vielleicht vermutet ist bei der Altersreform der Alterskonflikt hingegen nur schwach ausgeprägt. Jüngere sind verstärkt unentschieden. Sowohl 40- bis 64-Jährige als auch Personen im Rentenalter wollen mehrheitlich der Vorlage zustimmen.

Bei den Frauen ist eine Ablehnung der Reform zwar etwas stärker verbreitet als bei den Männern. Dennoch würde aktuell eine hauchdünne Mehrheit der teilnehmenden Frauen Ja stimmen – auch wenn bei einem Ja zur Reform das Frauenrentenalter auf 65 Jahre erhöht wird.

Für die SRG-Trendumfrage wurden zwischen dem 31. Juli und dem 10. August insgesamt 1205 repräsentativ ausgewählte Stimmberechtigte befragt. Der statistische Unsicherheitsbereich beträgt plus/minus 2,9 Prozent. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schnuderbueb 19.08.2017 19:52
    Highlight Das die Linken für die Erhöhung der Mwst. und das Rentenalter der Frauen sind, ist schon allerhand! Eine Transaktionssteuer von 1 ‰ wäre sehr gerecht und wir könnten alle locker mit 60 in Rente gehen. Wo sind die echten Linken, sehe weit und breit keinen mehr. Vermutlich sind die ein Fall für die Archäologie geworden. Nein und nochmals Nein.
    3 3 Melden
    • Platon 20.08.2017 00:03
      Highlight Öhm ich wäre beispielsweise ein Linker... Eine Transaktionssteuer ist ver mutlich der feuchte Traum eines jeden Linken, nur politisch kaum umsetzbar mit all den Bürgerlichen.

      PS: Falls dir etwas an linker Lolitik fehlt, darfst du dich ruhig dafür engagieren. Das Recht dazu hast du und die Pflicht als Nörgler ohnehin😉
      6 2 Melden
  • Platon 19.08.2017 16:11
    Highlight Als Junger finde ich es unsäglich wie die bürgerlichen versuchen, die verschiedenen Generationen gegeneinander aufzuhetzen. Jeder ist einmal jung und es wird jeder einmal alt! Ich werde auf jeden Fall ja stimmen, alleine schon wegen dieser Kampagne!
    4 2 Melden
  • bfm 18.08.2017 19:29
    Highlight Ich bin froh, dass der Abstimmungskampf endlich begonnen hat. Ich war lange unschlüssig, aber nachdem ich die Argumente der Gegner sehe, sowie deren Köpfe, weiss ich nun definitiv, dass ich "ja" stimmen werde.
    8 14 Melden
  • rodolofo 18.08.2017 14:01
    Highlight Die Jungen sollten versuchen, sich vorzustellen, dass sie auch einmal alt sein werden.
    Und die Alten erinnern sich gerne an die Zeiten zurück, in denen sie einmal jung waren und das Leben noch vor sich hatten.
    Die Notwendigkeit im Alter, vieles loslassen zu müssen, bringt eine neue Leichtigkeit ins Sein, aber nur wenn die Altersrente das Existenzminimum sichert!
    Ich wette, dass die Alten für Freiwilligenarbeit motiviert sein werden, wenn die StimmbürgerInnen wenigstens diesem AHV-Reform-Kompromiss zustimmen!
    Im Sinne von: "Wenn Du kulant zu mir bist, dann bin ich auch gerne grosszügig zu Dir!"
    9 10 Melden
  • Caturix 18.08.2017 10:23
    Highlight Mit meinem jetzigen tiefen Lohn (3200 Brutto) werde ich mal nicht viel Rente haben. Blöd wenn man selbständig ist.
    10 9 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.08.2017 12:04
      Highlight Immerhin 70 Franken mehr nach Annahme der Reform. Und auch der Koordinationsabzug im BVG soll durch die Reform gesenkt werden, also Kopf hoch!
      11 16 Melden
    • Richu 18.08.2017 15:36
      Highlight @Schweizer Bünzli: Mit den derzeitigen, jährlichen Erhöhungen der Krankenkassenprämien sind die Fr. 70.- Rentenerhöhung für Neurentner bereits nach ca. 2 Jahren "wieder vollständig weg"! Für diese Krankenkassen-Prämienerhöhungen ist der zuständige BR Berset mitverantwortlich.
      10 5 Melden
    • Juliet Bravo 18.08.2017 22:43
      Highlight Das Problem wäre weit weniger gravierend mit den kantonalen Einheitskassen.
      Aber das hat nur in sofern mit der AHV zu tun, als dass Systeme, die Risiken wie Unfall (suva), Krankheit oder eben Alter komplett über die gesamte Gesellschaft verteilen einen "perfekten Risikoausgleich durch die hohe Zahl erreichen. Dies macht sie günstig und wär auch endlich bei der Grundversorgung der KK nötig!
      2 3 Melden
  • Madison Pierce 18.08.2017 10:08
    Highlight Man sollte eine Formel zu definieren, welche die Renten jährlich der Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung anpasst. Steigt die Lohnsumme, steigen auch die Renten (weil wahrscheinlich auch die Preise steigen). Sinkt in einer Krise die Lohnsumme, sinken auch die Renten.

    Man sollte bei solch komplexen Angelegenheiten auf Fachleute hören. Das sind Politiker meist nicht und sie haben noch andere Interessen, die der bestmöglichen Lösung im Weg stehen.

    siehe auch https://nzzas.nzz.ch/wirtschaft/die-vorlage-zur-ahv-reform-ist-mies-und-verursacht-hoehere-defizite-als-das-heutige-system-ld.1310480
    8 13 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.08.2017 12:05
      Highlight Wo bleibt die Planungssicherheit (Rechtssicherheit)?

      Soll ein 80-jähriger Rentner, nachdem ihm die Rente gekürzt wurde, wieder arbeiten gehen?
      16 6 Melden
    • Posersalami 18.08.2017 12:24
      Highlight @Madison Pierce: Neoliberale Ideologen (sog. Fachleute) sollten auf keinen Fall bei einem System wie der AHV mitreden.
      17 6 Melden
    • Juliet Bravo 18.08.2017 12:40
      Highlight Wir lassen sicher nicht Ideologen wie z.B. Rainer Eichenberger über unsere AHV bestimmen! No way!
      10 5 Melden
  • Radesch 18.08.2017 09:07
    Highlight Unabhängig von Zustimmungs- oder Ablehnungsgrad muss einem eines bewusst sein:

    Jede weitere AHV-Reform muss zwangsläufig noch radikaler bzw. drastischer sein, als die davor. Eigentlich ein unüberwindbarer Teufelskreis. Das ist das eigentliche Problem, das ich sehe.
    31 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.08.2017 10:16
      Highlight Komisch, ihr habt doch immer versprochen, dass die Zuwanderung das Finanzierungsproblem löst?!
      15 15 Melden
    • ujay 18.08.2017 12:00
      Highlight @RenRenRen. Wer hat das versprochen. Quellen, Datum, Fakten......oder einfach so dahergeplaudert?
      10 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.08.2017 12:11
      11 6 Melden
    • Radesch 18.08.2017 16:34
      Highlight @RenRen
      Also erst einmal habe ich selbst gar nichts versprochen. Zweitens geht es hier nicht um Zuwanderung, Whataboutism nennt man das.

      Ja die Zuwanderung mag ein Problem sein nur hat sie nichts mit dieser Vorlage zu tun. Denn die Finanzierungsprobleme entstehen aufgrund des demographischen Wandels.
      5 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.08.2017 21:51
      Highlight @Radesch: Ah, du denkst ausserhalb Grenzen besonders eines Sozialstaates? Haha, wohnst wohl auch open-air gell ^^
      1 1 Melden
    • Radesch 19.08.2017 01:32
      Highlight @RenRenRen

      Ich versuche ja zu verstehen was du meinst, aber ich peile nicht, was das mit der AHV-Reform zu tun haben soll.
      2 2 Melden
  • Herbert Anneler 18.08.2017 09:07
    Highlight Wenn man gerade wieder 277 Mio. CHF EMS-Dividenden garniert hat wie Blochers Töchter, kann man schwer nachvollziehen, was 70 CHF mehr pro Monat bedeuten, zumal dann, wenn gleichzeitig weniger aus der Pensionskasse fliesst. Dieses empatische Unvermögen prägt die SVP und die FDP insgesamt: Sie sind im Falle SVP das Grosskapital und sie vertreten es im Falle der FDP. Dieser gelahrte Schnösel der jungen FDP zitiert doch bloss neoliberale Lehrbücher und vergisst darob den Grund für eine halbwegs funktionierende Gesellschaft: ein Minimum an Solidarität. Die Alternative: Trumpistan. Wollen wir das?
    39 20 Melden
    • Posersalami 18.08.2017 12:26
      Highlight Es ist mir eh ein Rätsel, wieso die SVP und FDP immer einen so hohen Anteil an den Stimmen bekommen. So viele Unternehmer gibt es nicht und nur deren Interessen werden von den beiden Parteien vertreten. Ich kann mir das nur durch wirkmächtige Propaganda der Neoliberalen Ideologie auf der Einen, und auf Unwissenheit auf der anderen Seite erklären.
      11 11 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.08.2017 12:40
      Highlight @Prosersalami

      «Ich kann mir das nur durch wirkmächtige Propaganda der Neoliberalen Ideologie auf der Einen, und auf Unwissenheit auf der anderen Seite erklären.»

      Nicht zu unterschätzen ist die Angst vor wirtschaftlichen Nachteilen für die (damals noch) Volkswirtschaft. Lange hat das ja auch funktioniert: In der Hochkonjunktur fiel genug vom Tisch, so dass alle satt wurden. Heute (im Zeitalter der Globalisierung und wirtschaftlicher Stagnation) kommt noch die Angst vor dem sozialen Abstieg dazu, und damit der Neid gegenüber denjenigen, die nichts zum Kuchen beigetragen haben.
      4 4 Melden
    • rodolofo 18.08.2017 14:10
      Highlight @ Posersalami
      Es gibt mehr eigenverantwortlich reich gewordene EFH-Besitzer in der Schweiz, als Du denkst!
      gemäss Neoliberaler Ideologie ist jeder Mensch eine Ich-AG und unternehmerischer Schmid seines Erfolgs!
      Dass ich in der Schweiz geboren bin, in einem relativ friedlichen Umfeld, mit einer Europäischen Union, anstatt 2.Weltkrieg?
      Mein Verdienst!
      Gutes Aussehen (wir nehmen es mal an)?
      Mein Verdienst!
      Menschen, die in der Gosse landen, sind gemäss dieser Logik ebenfalls selber schuld.
      Der Hammer "Selbstverschulden" saust unerbittlich nieder auf all die Looser und Versager!
      Esst doch Kuchen!
      6 2 Melden
    • Posersalami 18.08.2017 15:49
      Highlight @rodolfe: Eigenverantwortlich klingt immer so, als hätte man sich seinen Reichtum selbst erarbeitet.. was faktisch nicht möglich ist in 99.99999999999999999999999999999% aller Fälle von Reichtum. Reich wird man, indem man andere für sich Arbeiten lässt ohne sie angemessen am Gewinn partizipieren zu lassen.
      7 3 Melden
  • Wölfli beim Lamm 18.08.2017 08:20
    Highlight SVP und FDP wollen diese Reform an der Urne zum Scheitern bringen. Sie fühlen sich gekränkt, weil die Rentenreform im Parlament gegen den Willen von SVP und FDP äusserst knapp mit Hilfe der GLP angenommen wurde. Jetzt hetzen sie auch noch die Generationen gegeneinander auf! So untergräbt man die Demokratie. Die Solidarität zwischen reich und arm, gesund und krank, jung und alt ist die Grundlage des Sozialstaates. Was es heisst OHNE soziale Absicherung zu leben weiss niemand von den gegnerischen Stimmungsmachern und mancher bekäme das Schlottern, wenn er es wüsste.
    35 37 Melden
    • Triumvir 18.08.2017 08:45
      Highlight Wenn SVP und FDP gegen irgend eine Vorlage sind, dass stimme ich grundsätzlich das Gegenteil. Das werde ich auch weiterhin so handhaben. Bislang bin ich jedenfalls sehr gut damit gefahren. Denn rechte Politik ist primär egoistische Politik, die nur den Reichen und Abzockern dient und die ich deshalb nie unterstützten werde!
      30 38 Melden
    • Radesch 18.08.2017 08:57
      Highlight Wie wäre es, wenn man sich selber eine Meinung bildet (in dem man sich das Gesetz durchliest), anstatt für oder wider irgendwelcher Parteien zu stimmen. Wenn wir schon die Möglichkeit haben parteiunabhämgig Gesetze zu beschliessen.
      40 4 Melden
    • grumpy_af 18.08.2017 09:14
      Highlight Falls Pflästerlipolitik ablehnen gleich rechte Politik ist, dann stimme ich nur zu gerne rechts.
      Linke Politik ist ja primär utopisches Wunschdenken.
      21 22 Melden
    • LeChef 18.08.2017 09:18
      Highlight Momoll, schön wie bei euch geistige Unabhängikeit im Vordergrund steht. Die Rechten sind natürlich gegen die Reform, weil sie "gekränkt" sind, ja das macht Sinn...

      Da sollte man am besten das Denken einstellen und einfach alles ablehnen, wo FDP draufsteht.

      Kant wäre beeindruckt von eurem Vermögen, sich des eigenen Verstandes zu bedienen.
      19 11 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.08.2017 10:37
      Highlight @LeChef. Bitte nicht gleich das Kind mit dem Badwasser den Abfluss runterspülen. Ob man bürgerlich wählt oder links, man sollte die Argumente der "eigenen" Partei hinterfragen, sprich selber denken. Bin auch nicht mit allem einverstanden, was von links kommt. Aber sorry: Wenn eine Partei deren Klientel sich bei Lohnverhandlungen immer querstellt, sich plötzlich Sorgen macht um die soziale Sicherheit der Jugend und das wegen 70 Franken mehr AHV, dann ist etwas sehr unaufrichtig an diesem Argument!
      14 1 Melden
    • FrancoL 18.08.2017 11:56
      Highlight @LeChef;
      Man kann gut geistig unabhängig sein, nur sollten es die Politiker vormachen und geistig unabhängig sein.
      Man soll alle Parteistellungnahmen gut hinterfragen und ja wenn FDP darf steht kann man häufig einen Trend weg vom Sozialen hin zur privaten Sicherung feststellen.
      Das wäre nichts Negatives, wenn die Grundlagen für die private Sicherung für alle einigermassen stimmen würden, doch das tun sie nicht, darum steht die Ansicht der FDP häufig nur auf einem Bein und das zweite Bein geht vergessen. Also eine glatte Schieflage.
      8 1 Melden
    • Radesch 18.08.2017 22:29
      Highlight @grumpy_af

      Die 40 Stunden Woche war auch einmal "utopisches Wunschdenken". Das Frauenstimmrecht erst recht.

      Die Schweiz braucht eben auch soziale Politik und Idealismus, damit Innovationen entstehen können. Konservatismus ist auch wichtig für die Stabilität.

      Es geht einfach nicht an, dass man sagt: SP = Gut und SVP = schlecht. Unser filigranes politisches System basiert eben auf einem Gleichgewicht der Machtbalance zwischen den Parteien, der gewählten Regierung und dem Volk.
      3 1 Melden
    • grumpy_af 19.08.2017 07:43
      Highlight @Radesch: Das ist mir bewusst. Habe den Satz eher bezgl. Triumvir's "rechts=egoistisch" so geschrieben. Ich hoffe ja immer noch auf eine Zukunft, in der die Leute unabhängig ihrer Parteibücher und kompromissbereit abstimmen bzw. politisieren.
      0 3 Melden
  • Grundi72 18.08.2017 08:12
    Highlight Die Vorlage wird von Links unterstützt. Nie ein gutes Zeichen!
    42 56 Melden
    • ands 18.08.2017 08:24
      Highlight Bloss nicht selbst denken. Das ist gefährlich. Da könnte man von der Parteilinie abkommen.
      54 16 Melden
    • pun 18.08.2017 08:44
      Highlight Du meinst, weil alle Altersreformen, die von der Linken geschlossen bekämpft wurden, massiv gescheitert sind? 😘
      19 11 Melden
    • Radesch 18.08.2017 09:02
      Highlight So Kommentare zeugen von mangelnden Geschichtskentnissen und oder Ignoranz. Die Schweiz benötigt eben auch (aber nicht nur) soziale Politik, damit auch alle an unserer Demokratie teilhaben können.

      Und man kann der Reform vieles vorwerfen, aber eine "kommunistische" Vorlage ist sie sicherlich nicht.

      Und btw. Wenn es nach der FDP und SVP ginge, hätten wir 60 Stunden Wochen und Rente ab 70+. Ich würde mal überdenken, ob diese Parteien wirklich den "kleinen-Mann" vertreten.
      36 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.08.2017 12:13
      Highlight Die AHV wird von links unterstützt. Also ist sie schlecht.

      Ich weiss nicht ob das möglich ist, aber vielleicht darfst Du die AHV, sobald Du das Alter erreichst hast, auch ausschlagen. Zumindest könntest Du sie spenden, wenn sie für Dich schlecht sein sollte.
      13 4 Melden
    • Juliet Bravo 18.08.2017 12:48
      Highlight Gaanz schlimm! Die AHV haben uns diese Linken aufgezwungen mimimi
      6 6 Melden
  • MarZ 18.08.2017 07:39
    Highlight An alle jungen: rechnet aus, was die Reform euch kostet! https://www.srf.ch/static/srf-data/data/2017/altersreform/#/de

    Die alten haben ihr Leben lang von tiefen Beiträgen und Steuern profitiert und wollen jetzt auch noch - auf Kosten der Jungen - ihre AHV erhöhen!
    33 47 Melden
    • JaneSoda 18.08.2017 08:08
      Highlight http://www.woz.ch/1726/die-maer-vom-generationenkonflikt/die-ahv-nuetzt-den-jungen
      25 17 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.08.2017 08:08
      Highlight Sorry, verzeihen Sie mir. Ich bewahre sonst immer den Anstand und werd es auch künftig tun. Aber was Sie hier schreiben ist blanker Unsinn.
      21 21 Melden
    • Amboss 18.08.2017 08:31
      Highlight @MarZ: Klar, wenn ich von jeden Monat mein Erspartes anzapfe, kann ich auch mehr ausgeben, als wenn ich nur vom Lohn lebe, den ich einnehme.
      8 8 Melden
    • ujay 18.08.2017 12:04
      Highlight @MarZ. Plumpe Meinungsmache ohne Fakten= Schwachsinn
      5 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.08.2017 12:14
      Highlight Nein, die laufenden Renten werden durch die Reform nicht erhöht werden.
      10 1 Melden
    • Nick_ 18.08.2017 13:44
      Highlight @ujay Die Fakten sind im Link enthalten. Es ist nunmal so dass die U45 die grösste Last schultern müssen (AHV +0.3 und BVG Sparbeiträge erhöht). Ü45 hat sich mit dem BVG Sicherheitsfonds die Renten in der 2ten schön gesichert ("Übergangsgeneration"). Deshalb wärs fair wenn die +Fr70 AHV erst nach der Übergangsgeneration greift. Die 45-65 jährigen profitieren nun massiv.
      Auf der anderen Seite müssen die Renten irgendwann an die höhere Lebenserwartung angepasst werden. Werde wahrscheinlich zähneknirschend Ja stimmen.
      2 3 Melden
  • Luca Brasi 18.08.2017 07:20
    Highlight Wenn Ü40 und Männer der Vorlage mehrheitlich zustimmen, dann ist sie durch. Das sind diejenigen, die konsequent an die Urnen gehen.
    33 5 Melden
    • Jein 18.08.2017 08:11
      Highlight Beide Geschlechter werden nach Trend mehrheitlich zustimmen, das ist aber mehr weil 40-64 die stärkste Demographiegruppe darstellen (über ein Drittel der Bevölkerung) und stark an die Urnen gehen.
      7 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.08.2017 08:35
      Highlight Die Stimmbeteilung der 20 bis 40-jährigen wird alle Rekorde schlagen! Sie wollen nicht, dass ein paar neoliberale 26-jährige, die sich ihr Studium von den älteren Generationen mitfinanzieren liessen, die andern Jungen gegen die eigenen Grosseltern aufhetzen! Aufhetzen, weil die gegnerischen Argumenten nicht verheben. Bitte schaut doch mal wie wir alle, jung und alt bei der Pensionskasse bestohlen werden. Die Löhne sind i.d. letzten 5 Jahre um durchschn. 4 bis 5% gestiegen. Die AHV wurde während dieser Zeit weder den gestiegenen Löhnen noch der Kostensteigerung angepasst.
      16 12 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.08.2017 08:41
      Highlight @Jein. Als die Masseneinwanderungsinitiative angenommen wurde hiess es, das ist die Diktatur der Alten, die Gerontokratie. Schuld sind die Alten. Dann hat sich herausgestellt, dass gerade mal 16% der Jugend abgestimmt hat. No further coment!
      18 4 Melden
    • LeChef 18.08.2017 09:09
      Highlight Wölfli/Lamm; reine Emotion, keine Argumente und noch weniger Ahnung.

      Die 20- 40jährigen sind die einzigen, die netto von dieser Reform profitieren, deshalb ist klar dass sie zustimmen.

      4-5% Lohnwachstum liegen nur leicht über dem gesamt wirtschaftlichen Lohnwachstum der letzten 5 Jahre.

      Und selbstverständlich wird die AHV jedes Jahr wieder der Teuerung angepasst. Sie wächst sogar stärker, weil auch das Lohnwachstum berücksichtigt wird (das nennt sich Mischindex).

      Tragisch, wie sehr du überzeugt bist, ohne das geringste Verständnis für die Materie.

      Ps. Ich werde wohl ja stimmen.
      5 6 Melden
    • Jein 18.08.2017 09:28
      Highlight @Wölfli: Meine Worte. Ich behaupte auch nichts von Gerontokratie. Fakt ist lediglich dass die 40-64 Jährigen aufgrund ihrer Quantität und Stimmbeteiligung Abstimmungen wie diese, in denen das Alter die Wahlabsicht massgeblich beeinflusst, dominieren.
      3 1 Melden
    • Jein 18.08.2017 09:33
      Highlight @Wölfli: Die AHV wurde übrigens zuletzt am 1.1.2015 der Teuerung angepasst, wenn wir schon über Argumente reden die nicht verheben.
      5 1 Melden
    • Jein 18.08.2017 09:44
      Highlight @LeChef: "Die 20- 40jährigen sind die einzigen, die netto von dieser Reform profitieren, deshalb ist klar dass sie zustimmen." Das stimmt so überhaupt nicht, vielleicht musst du noch ein bisschen recherchieren bevor du dir deine Meinung bildest...
      6 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.08.2017 09:48
      Highlight @LeChef. Keine Argumente hat wohl, wer nicht Ihrer Meinung ist. Wenn Sie behaupten die AHV werde jedes Jahr der Teuerung angepasst, ist das schlicht nicht wahr! Das selbe in Grün seit ewig bei der Pensionskasse. Jedes Jahr kriegen meine Eltern einen Brief. Sinngemäss: Leider können wir die Rente nicht erhöhen, da wir Unterdeckung haben. Dies, sinkende Umwandlungssätze im Überobligatorium und jährlich 4 Milliarden Verwaltungskosten. Zwei Mal wurde in 20 Jahren der gesetzliche Mindestzinssatz gesenkt, ein Mal sogar, als an der Börse Rekordgewinne gemacht wurden.
      12 1 Melden
    • LeChef 18.08.2017 09:52
      Highlight Selbstverständlich meinte ich die 40-60 jährigen.
      1 4 Melden
    • LeChef 18.08.2017 10:03
      Highlight Ja, die PK Rente wird auch nicht der Teuerung angepasst! Die AHV schon.

      In einem Zinsumfeld von um die 0% ist es einfach schwierig mit einem obligatorischen Zinsatz von mehr als 2% zu rechnen.

      Der Umwandlungssatz dagegen ist eine rein demographische Variable.
      5 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.08.2017 10:13
      Highlight @Jein. Sie haben Recht. Aber: "Die Berner Zeitung", weiss Gott kein linkes Blatt: "Gemessen an den Löhnen ging die AHV seit 1980 um 9% zurück." Und 2017 gibts keine Anpassung an die Lohn- und Kostenentwicklung. Und von einer Erhöhung der Mindest- und Maximalrente profitiert nur die Hälfte der Rentner. Übrigens wird unterschieden zw. Inflation und der allgem. Kostenentwicklung, die x-fach höher ist als die Inflation. Schauen Sie sich doch nochmal die Nebenkosten- oder Mietzinssenkungsbriefe an. Sie werden staunen.
      3 1 Melden
    • LeChef 18.08.2017 11:21
      Highlight Ob die Inflation richtig gemessen wird, darüber lässt sich streiten. Aber eben, der Mischindex sorgt dafür dass die AHV stärker als die gemessene Inflation steigt (nicht so stark wie die Löhne, aber immerhin). Seit ihrer Einführung ist die AHV so real stark erhöht worden. Ich sehe nicht ein, wieso ein zur Grundsicherung gedachtes Instrument die Lohnentwicklung auch noch mitmachen sollte - und zwar einmal völlig unabhängig von der Demographie gedacht. Wenn man die Demographie auch noch betrachtet und das Machbare vom Wünschbaren trennt, ist sogar der Inflationsausgleich eigentlich zu viel.
      2 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.08.2017 12:22
      Highlight Im BVG werden laufend die Leistungen gekürzt:

      Umwandlungssatz von dereinst (1985: Einführung BVG) 7.2 Prozent auf aktuell (seit 1. BVG-Revision) 6.8 Prozent und in Zukunft (AV2020) auf 6.0 Prozent.

      BVG-Mindestzinssatz von dereinst (1985-2002) 4.0 Prozent auf aktuell (2017) 1.0 Prozent.

      Vom Überobligatorium ganz zu schweigen.

      Schöne Einbussen! Notabene bei gleichen Beiträgen (Prämien, Kosten).
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    • Schweizer Bünzli 18.08.2017 12:47
      Highlight @LeChef

      «Der Umwandlungssatz dagegen ist eine rein demographische Variable.» Stimmt nicht. Im Umwandlungssatz ist auch ein technischer Zinssatz enthalten.

      Der aktuelle sowie der angepeilte Umwandlungssatz ist zu optimistisch in Bezug auf den Zins und zu pessimistisch in Bezug auf die Lebenserwartung, sprich: sowohl der aktuelle wie selbst auch der von AV2020 angepeilte Umwandlungssatz sind zu hoch. Vergleiche mit publizierten über-obligatorischen Umwandlungssätzen von grossen Versicherungsgesellschaften zeigen, dass meistens untern 6 Prozent sind.
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    • Schweizer Bünzli 18.08.2017 12:50
      Highlight @Wölfli beim Lamm, LeChef

      Das Kapitaldeckungsverfahren im BVG birgt eben auch Risiken, die die AHV (Umlagerungsverfahren) nicht kennt (Anlagerisiken und Zinsumfeld).

      Gemeinsam an AHV und BVG ist, dass sie beide von demographischen Risiken (Lebenserwartung) betroffen sind.
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    • LeChef 18.08.2017 12:54
      Highlight Ja, Schweizer Bünzli, das ist richtig. Beim Umwandlungssatz eine direkte Folge der Demographie. Das kannst du dir ganz einfach selbst ausrechnen: Bei einem Umwandlungssatz von jährlich 7.2% reicht das angesparte Kapital genau für 13.9 Jahre. Die Leute werden heute aber so alt bzw. werden gemessen daran zu früh pensioniert, dass sie knapp 20 Jahre Rente beziehen. Das geht rechnerisch einfach nicht auf.

      Der technische Zinssatz ist nicht zum Spass so tief. Es geht um den Marktzins. Der ist heute so tief wie nie zuvor; seit Anfang 2000er etwa 4-6 Punkte unter dem langjähren Schnitt des 20.Jh.
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  • Schneider Alex 18.08.2017 06:37
    Highlight Mit einer Übergangslösung gewinnen wir Zeit, um eine neue Finanzquelle für die AHV zu erschliessen, z. B. eine Finanztransaktionsabgabe.
    26 37 Melden
    • Jein 18.08.2017 06:56
      Highlight "Zeit" = nächste Abstimmung in 2025, da sonst ab 2030 wieder Milliardenlöcher drohen
      28 11 Melden
    • fcsg 18.08.2017 07:33
      Highlight Wenn wir jetzt ja sagen, wird die "Lösung" 2025 genau gleich aussehen wie diese Vorlage, nur teurer. Es gibt für Politiker, dann keinen Grund mehr eine nachhaltige und faire Lösung zu finden, wenn es auch mit einer Lösung auf Kosten der Jungen geht.
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    • Wölfli beim Lamm 18.08.2017 10:16
      Highlight @fcsg. Und wenn wir Nein stimmen? Wirds dann billiger? Bin gespannt auf Ihre Argumente.
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    • fcsg 18.08.2017 11:00
      Highlight @Wölfli beim Lamm
      Das Problem der momentanen Vorlage ist, dass sie unnötige Geschenke mit der Giesskanne verteilt (unnötig teuer). Es wird eine willkürliche Bestandesgarantie eingebaut, was dazu führt, dass die Generation Babyboomer mehr erhält als sie jemals einbezahlt hat und der Zeithorizont ist so gering bemessen, dass wir in nicht einmal 10 Jahren die nächste Vorlage haben müssen. De Facto wird damit die AHV nicht gesichert, die grössten demografischen Auswirkungen sind erst Thema der nächsten Vorlage und dann tragen die pensionierten Babyboomer nicht mehr viel zur Sanierung bei.
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    • Schneider Alex 19.08.2017 07:00
      Highlight Ab 1947, als die AHV eingeführt wurde, zahlten die Arbeitgeber und -nehmer die Renten für jene, die bisher wenig bis nichts einbezahlt hatten. Das war noch Solidarität, nicht Erbsenzählerei wie heute.
      2 0 Melden
    • fcsg 19.08.2017 10:11
      Highlight Damals war die Höchstrente auch gerade einmal knapp über 100 CHF. Eine gewisse Fairness bei der Finanzierung zu fordern ist keine Erbsenzählerei.
      0 2 Melden
    • Schneider Alex 20.08.2017 07:15
      Highlight Vergessen Sie die Teuerung seither nicht und das damalige BIP-NIveau!
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    • fcsg 20.08.2017 07:26
      Highlight Dann darfst du aber auch nicht die viel günstigere Altersstruktur und die durchschnittliche Lebenserwartung von nicht einmal 70 Jahren vergessen...
      1 0 Melden

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