Schweiz

Muss der Mittelstand die Rechnung für die USR III bezahlen? Bild: KEYSTONE

USR III: Der Kampf um das Portemonnaie des Mittelstands

Im Abstimmungskampf über die Unternehmenssteuerreform III konzentrieren sich die Gegner auf den Mittelstand. Er müsse die Zeche zahlen. Die Befürworter kontern, die Kantone hätten kein Interesse daran, den Mittelstand zu belasten.

12.01.17, 13:50 01.02.17, 14:45

Der Name der Vorlage ist kompliziert: Unternehmenssteuerreform III. Die offizielle Bezeichnung ist noch um einiges umständlicher. Auch inhaltlich ist sie von einer Komplexität, die viele überfordert. Folglich müssen sich Befürworter wie Gegner ein möglichst griffiges Argumentarium einfallen lassen, um in der Volksabstimmung vom 12. Februar bestehen zu können.

Bislang scheint keine der beiden Seiten die argumentative Lufthoheit erobert zu haben. Dies zeigt die Analyse des Instituts GFS Bern zur ersten SRG-Trendumfrage. Demnach verfügen «beide Seiten über mehrheitsfähige Botschaften». Populär seien sowohl das Argument der Befürworter, wonach die Schweiz ihre Konkurrenzfähigkeit im internationalen Standortwettbewerb erhalten muss, als auch die Warnung der Gegner vor Steuerausfällen.

Die Kampagne der Gegner zielt auf den Mittelstand. Bild: KEYSTONE

Die Umfrage erbrachte ein entsprechendes Ergebnis. 50 Prozent befürworten die USR III, 35 Prozent sind dagegen und satte 15 Prozent noch unentschlossen. Gefordert ist das Nein-Lager, angeführt von der SP, die das Referendum gegen die Steuerreform ergriffen hat. Seine Kampagne segelt unter dem Motto «Aufruf zum Schutz des Mittelstands». Dieser müsse die Rechnung für die Entlastung der Unternehmen zahlen, «mit Abbau, höheren Gebühren und mehr Steuern».

Der Mittelstand bezahlt

Der frühere Preisüberwacher und Berner SP-Nationalrat Rudolf Strahm schrieb in seiner Kolumne in «Tages-Anzeiger» und «Bund», aus der Reformvorlage sei «ein unübersichtliches Steuersenkungsprogramm geworden, das die Milliardenausfälle durch den Mittelstand bezahlen lässt». Auch Daniel Leupi, der grüne Finanzvorsteher der Stadt Zürich, warnt vor einer höheren Belastung des Mittelstands.

Solche Argumente haben Gewicht. Umso seltsamer wirkt die Passivität der Befürworter bei diesem Thema. Selbst in der Abstimmungszeitung, die der Schweizerische Gewerbeverband an alle Haushalte verteilen liess, gehen sie kaum darauf ein. Sie verweisen lieber auf die Sicherung der Arbeitsplätze und warnen, dass ein Nein die Schweiz in eine missliche Lage bringen würde. 

«Bei einem Scheitern der Reform gibt es weniger Geld für die Kantone und Gemeinden.»

Frank Marty, Economiesuisse

Erschwerend kommt hinzu, dass unklar ist, wie viel die Reform Bund, Kantone und Gemeinden kosten wird. Denn das Bundesgesetz gibt die Eckwerte vor, die Umsetzung aber liegt bei den Kantonen. Diese sind damit unterschiedlich weit voran gekommen. Einzelne wie die Waadt haben bereits abgestimmt, andere haben die entsprechende Vorlage noch nicht einmal vorgestellt.

Umfrage

Was wirst du bei der USR III stimmen?

13,278 Votes zu: Was wirst du bei der USR III stimmen?

  • 12%Ja.
  • 75%Nein.
  • 13%Weiss noch nicht.

«Niemand kann genau sagen, was es kosten wird», sagte Serge Gaillard, der Direktor der eidgenössischen Finanzverwaltung, im letzten Herbst an einem Medienseminar in Bern. Eine vorläufige Auflistung der Zahlen aus elf Kantonen ergab Mindereinnahmen von 1,9 Milliarden Franken. Allerdings wird der Bund rund 1,1 Milliarden Franken pro Jahr an die Kantone überweisen, um die Kosten der Reform abzufedern, sofern sie in Kraft treten wird.

«Die USR III ist eine Blackbox. Die Reform ist völlig unausgewogen.»

Christian Levrat, SP-Präsident

Für die Befürworter ist dies ein wichtiger Punkt in der Mittelstands-Debatte. «Bei einem Scheitern der Reform gibt es weniger Geld für die Kantone und Gemeinden», sagt Frank Marty, Leiter Finanz- und Steuerpolitik beim Wirtschaftsverband Economiesuisse, der zusammen mit dem Gewerbeverband die Ja-Kampagne koordiniert. Auch bei einem Nein müsse die Schweiz ihre Gesetzgebung anpassen: «Entweder wird dieser Prozess mit einem geordneten Übergang abgefedert, oder es gibt ein Chaos.»

Ein heikler Punkt sind die geplanten Massnahmen zur Entlastung von Firmen, die international (noch) akzeptiert werden. Dazu gehören die Patentbox (Einnahmen aus Patenten dürfen weiterhin privilegiert besteuert werden) und die zinsbereinigte Gewinnsteuer (Firmen dürfen auf hohem Eigenkapital einen «fiktiven» Zins abziehen). Für die Gegner handelt es sich um «undurchsichtige Steuertricks, die nur eine Handvoll Steuerberater und Wirtschaftsanwälte versteht».

«Zückerchen» für den Mittelstand

«Jeder Kanton kann genau justieren, wie er diese Massnahmen nutzen will», kontert Frank Marty von Economiesuisse. Keine kantonale Reform habe eine Zusatzbelastung für den Mittelstand geplant. Tatsächlich ist eher das Gegenteil der Fall. Waadt und Basel-Stadt, die stark von den nun verpönten Steuerprivilegien für gewisse Unternehmen profitiert haben, wollen die Reform mit Prämienverbilligungen und Familienzulagen abfedern. Auch in der SVP-Hochburg Thurgau will die Kantonsregierung ihrem Stimmvolk die Entlastung der Firmen mit höheren Kinderzulagen «versüssen».

Die Unternehmenssteuer-Reform III so einfach erklärt, dass es sogar Hündchen Elli versteht

Video: watson.ch

«Die USR III ist eine Blackbox. Die Reform ist völlig unausgewogen», sagte SP-Präsident Christian Levrat im AZ-Interview. «Sie ist kein Fass ohne Boden und enthält klare Entlastungsbegrenzungen», erwidert Marty. Letztlich sind Steuervorlagen auch eine Glaubensfrage. Unklar bleibt etwa, wie die 1,1 Milliarden kompensiert werden, die der Bund den Kantonen primär aus der direkten Bundessteuer überweisen soll.

Wie es kommt, weiss man erst im Nachhinein. Wie bei der Unternehmenssteuerreform II, die 2008 mit 50,5 Prozent Ja hauchdünn angenommen wurde. Die Ausfälle bei der Dividendenbesteuerung waren weit höher, als Finanzminister Hans-Rudolf Merz prognostiziert hatte. Die Gegner der USR III schlachten dies aus. Zu Löchern in den Staatskassen aber kam es trotzdem nicht. Das Geld floss auf anderen Wegen, und die Firmen zahlten am Ende sogar mehr als zuvor.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gavi 14.01.2017 11:38
    Highlight Mein Arbeitgeber hat 100 AN eingestellt. 10% davon sind Schweizer. Rufe ich in CH irgend eine Firma an, muss ich Hochdeutsch sprechen. Arbeitsplätze sichern? Für wen, die Ausländer?
    Die Politiker lügen uns ständig an. So z.B. Bei der Personenfreizügigkeit. Von den versprochenen paar tausend sind es dann i. Durchschnitt 80T geworden. Unsere Arbeitslosen sind auf 3.3% , im Jahr 2000 bei ca. 0.75%.
    Ich denke, ich werde ein Nein in die Urne legen.
    5 1 Melden
  • piedone lo sbirro 13.01.2017 09:43
    Highlight viele schweizer wählen immer die gleichen volks(ver)treter, die ganz offen und unverschämt alles tun, damit die ganz reichen noch reicher werden.

    die USR II hat schon zu steuerausfällen von 20 milliarden geführt. der nächste schritt ist die USR III, die die ganz reichen um weitere milliarden entlastet, auf kosten des mittelstandes versteht sich.

    31 7 Melden
  • rodolofo 13.01.2017 08:50
    Highlight Mich hat ein SP-Vertreter aus Basel überzeugt, der kürzlich in die Sendung 10 vor 10 (oder war es die Rundschau?) eingeladen und konfrontativ befragt wurde.
    Er sagte in etwa, dass Steuersenkungen bis zu einem gewissen Mass einen Standort attraktiver machen, dass sie aber dann zu schaden beginnen, wenn "das Fuder überladen" wird:
    Dann nämlich sinkt die Qualität der Öffentlichen Verwaltung, die Infrastruktur wird marode, die Sicherheit nimmt ab, die Volksschule wird schlechter, der Zusammenhalt in der Gesellschaft wird kleiner und der Mittelstand bezahlt mehr Steuern, anstatt zu konsumieren...
    31 5 Melden
    • Herbert Anneler 13.01.2017 15:08
      Highlight Genau! Und wenn die Zustände schlechter sind, kommen keine neuen Firmen mehr - ergo: noch weniger Steuern - die USRIII kann uns in einen fatalen Abwärtsstrudel ziehen. Das Kapital wandert dann weiter, aber wir sitzen dann im Elend...
      17 1 Melden
    • bebby 14.01.2017 09:17
      Highlight Es gibt noch einen weiteren Grund: wer weniger Zuwanderung möchte, der muss die Schweiz weniger attraktiv machen, ergo macht es keinen Sinn, wenn bürgerliche Parteien für die Reform sind. Wenn Firmen abwandern, dann kommen automatisch weniger Leute.
      8 0 Melden
  • kusel 13.01.2017 08:10
    Highlight Familien sollen zum Ausgleich entlastet werden, Kinderbetreuung soll entlastet werden etc.
    Und wo bleibt der Alleinstehende Bürger ohne Kinder? Muss der wieder mal für alles hinhalten?
    32 2 Melden
    • Eteokles81 16.01.2017 15:15
      Highlight So sieht es leider aus, es ist halt so einfach, Familien zu bevorzugen.
      3 0 Melden
  • meine senf 13.01.2017 06:47
    Highlight Überlege ich etwas falsch, wenn ich das ewige Mantra "Weniger Steuern = Mehr Arbeitsplätze" in Frage stelle?

    Steuern bezahlt man doch auf die Einnahmen, sondern auf den Gewinn.
    Wenn die Steuern vergleichsweise eher hoch sind, sollte das doch den Effekt haben, dass Firmen statt den Überschuss statt als Gewinn "abzusahnen", diesen in das Unternehmen selbst zu investieren. Und das würde doch die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern.
    27 0 Melden
    • meine senf 13.01.2017 07:29
      Highlight Ich meinte natürlich "... *nicht* auf die Einnahmen, sondern auf den Gewinn."
      9 0 Melden
    • Daniel Caduff 13.01.2017 08:16
      Highlight Ein Häretiker! Ein Ketzer! Blasphemie!

      Was fällt Dir eigentlich ein, das Glaubensbekenntnis des Neoliberalismus in Frage zu stellen?

      Auf dem Scheiterhaufen sollst Du brennen! 😂
      30 3 Melden
    • Eteokles81 16.01.2017 15:17
      Highlight Theoretisch richtig, sofern die Firmen Ortsfest wären. Heute ist es für internationale Firmen einfacher, den FIrmensitz zu verlegen und anderswo günstig ihren Gewinn zu versteuern.
      0 2 Melden
    • meine senf 16.01.2017 15:51
      Highlight Dann gehen die Firmen halt einfach immer zum nächsten noch billigerem Land. Bis sie am Ende gar keine Steuern mehr zahlen.

      Sich erpressen lassen mag einem kurzfristig etwas Luft verschaffen. Langfristig ruiniert es aber alle.
      5 1 Melden
  • Schneider Alex 13.01.2017 06:16
    Highlight USR III: Wer kompensiert die Steuerausfälle? Der Mittelstand!

    Zu den Gewinnern der Steuerreform III gehören vor allem jene Unternehmen, die heute ordentlich besteuert werden. Das sind etwa KMU, Detailhändler oder Finanzdienstleister, die vorwiegend im Inland tätig sind. Sie profitieren von Mitnahmeeffekten. Denn die meisten Kantone wollen die Gewinnsteuern senken – in der Waadt ist dies bereits beschlossen. Und wer muss dann diese Steuerausfälle kompensieren? Einmal mehr der Mittelstand. Auch die bürgerlichen Parteien sollten daran denken, dass sie ein paar Mittelstandswähler haben.
    22 3 Melden
  • meine senf 13.01.2017 06:06
    Highlight Die Logik der Befürworter: Wenn weniger Steuern bezahlt werden müssen, schaut insgesamt trotzdem mehr hinaus, weil man anderswo mehr Steuern zahlen muss.
    Wenn aber alle Länder und untergeordnete Einheiten nach diesem Prinzip verfahren und alle sich laufend gegenseitig unterbieten, was bleibt dann am Ende noch übrig?
    Am Ende werden einfach die Verbrauchssteuern erhöht, die keine Progression kennen. Oder hat irgendjemand schon mal erlebt, dass die MWST gesenkt und Einkommenssteuern erhöht wurde? Es gibt immer nur das Gegenteil. Schön langsam, damit man sich daran gewöhnt. Umverteilung nach oben.
    27 1 Melden
    • rodolofo 13.01.2017 08:58
      Highlight Ich kann das weit verbreitete Misstrauen von BürgerInnen gegenüber der Institution Staat, das aufgrund historisch gemachter Erfahrungen mit diesem Gebilde gewachsen ist, durchaus nachvollziehen.
      Wer hat die beiden Weltkriege und unzählige weitere gewalttätige Konflikte angezettelt und mit grausiger Konsequenz bis ins Verderben weiter geführt?
      Die Nationalstaaten und die Supermächte!
      Aber im Mittelalter, mit den vielen Königtümern, war es zwar hölzern und "Bio", aber nicht weniger gewalttätig.
      Darum sehe ich keine wirkliche Lösung, weder in der Vorwärtsbewegung, noch in der Rückwärtsbewegung...
      6 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 22:52
    Highlight Klares nein auch hier Gruss von der Oberschicht. Die Schicht die keine Kinder hat und einiges mehr zahlt als die Mittelschicht aber egal ;-)
    22 5 Melden
    • rodolofo 13.01.2017 09:05
      Highlight Besonders stossend an dieser USTR III ist ja, dass den Unternehmungen ermöglicht wird, die Ausgaben von Steuern auf GEWINNE zu senken!
      So wird ein zusätzlicher Anreiz geschaffen, damit diese Unternehmungen hohe Gewinne ausschütten.
      Das freut die Aktionäre (Blutsauger)!
      Geprellt sehen sich einerseits der Staat (ca. drei Milliarden Franken Steuerausfälle) und auch die Unternehmungen selber!
      Denn wegen den ausgeschütteten Gewinnen kann weniger in die Modernisierung der Betriebe investiert werden!
      Da viele Aktionäre im Ausland leben, zieht viel Kapital dort hin, als Entwicklungshilfe für Reiche...
      17 0 Melden
  • JackMac 12.01.2017 21:50
    Highlight Ist doch eine ganz einfache Rechnung.
    Die Oberen bezahlen weniger wie vorgesehen, die unteren haben noch nie etwas bezahlt wie bisher, also wer darf dann die Differenz begleichen? Es bleibt ja nur der Mittelstand.
    Deshalb und weil undurchsichtig, NEIN !
    26 4 Melden
  • Kevin Cummins 12.01.2017 20:23
    Highlight Aus dem Gesetzestext:
    Der Gewinn aus Patenten und vergleichbaren Rechten
    wird vom übrigen Gewinn getrennt und tiefer besteuert.
    Die Entlastung darf höchstens 90 Prozent
    betragen.

    Was ist vergleichbar? Franchise Unternehmen? Das sind doch Lizenz/Patenteinnahmen? Da wird jeder der kann, alles auslagern und die Erträge als Patent oder Lizenzeinnahmen taxieren soweit keine Steuerumgehung beanstandet wird. Die grössten Profiteure werden die Steuerberater sein. Einfach schade, die Personalintensiven Betriebe werden gegenüber den neuen digitalen und immateriellen Betrieben benachteiligt. Falsche RG
    23 1 Melden
  • Angelo C. 12.01.2017 18:43
    Highlight Pflichte den Erwägungen im Artikelinhalt umfänglich zu, es ist eine echte Blackbox - ohne wenn und aber...

    NIEMAND kann verlässlich garantieren was geschehen wird, wobei die Argumente beider Parteien, Befürworter und Gegner, auch positiv erscheinende Elemente beinhalten.

    Ergo ist es eine reine Meinungssache, je nach Standpunkt den jemand vertritt. Erst die Einführung würde aufzeigen, was wirklich Sache ist - und dies kann riskant sein, leere Kassen und missmutige Steuerzahler hinterlassen.

    Und so werde ich, der sich sonst allgemein eine gute Präkognition zutraut, passen und leer einlegen.
    19 7 Melden
    • Besserwisser 12.01.2017 19:32
      Highlight Absolut, da gebe ich dir recht. Es ist auch eine Frage, welcher Seite man mehr vertraut: Trotzdem finde ich es schade, wenn du dein Recht abstimmen zu dürfen, nicht nutzt. Sonst müssen wir uns überlegen, das Modell vom Kanton Schaffhausen national einzuführen;)
      11 12 Melden
    • Angelo C. 12.01.2017 19:51
      Highlight Nett der erste Teil deines statements, weniger hilfreich dagegen die nachfolgende Fragwürdigkeit...

      Erstens ist dieser Wahlzettel nicht repräsentativ, weil ich ja die anderen einsende, sodass der Vergleich mit Schaffhausen und Busse ein unbedachter ist. Wahlcouvert kommt an = teilgenommen.

      Und zweitens wäre es nachgerade idiotisch, für etwas konsequenzenreiches uninspiriert die Stimme abzugeben, das man weder guten Gewissens annehmen oder ablehnen kann.

      So ist das, du "Besserwisser" 😉!
      7 3 Melden
    • Platonismo 12.01.2017 20:25
      Highlight Äh, leer einlegen ist Abstimmen, da hätte Schaffhausen nichts dagegen.
      13 0 Melden
  • Majoras Maske 12.01.2017 17:50
    Highlight Also ist die "Patentbox" jetzt doch keine geächtete "Lizenzbox" mehr? Oder nur eine neue Bezeichnung?
    6 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 17:19
    Highlight USR3 = Blackbox?
    2008 prognostizierte der Bundesrat durch die USR2 Steuerausfälle von rund 80 Mio. Fr.
    3 Jahre später zeichnen sich für 2011 mind. 1,2 Mrd. Fr. Verlust ab und in den folgenden 10 Jahren ist mit mind. 7 Mrd. Fr. zu rechnen (NZZ, Dez.11).
    2012 halbierte der Kt. Luzern die Unternehmenssteuer und wurde zum steuerlich attraktivsten Firmenstandort der Schweiz. Höhere Steuereinnahmen blieben aus. Das entstandene Loch hatten v.a. die Privatpersonen zu stopfen (zentralplus, 9.12.13).
    Wer die Sparpolitik der vergangenen Jahre anschaut, weiss, wer solche Verluste am Ende zu bezahlen hat.
    117 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 18:36
      Highlight Und als Dreingabe:
      Die Steuerprogression ab Einkommen von über 500'000 Fr. Wird in der Schweiz wieder degressiv, d.h., die Belastung nimmt für die Reichen eher ab (Tagi, Mai14).
      49 1 Melden
  • Bene_ 12.01.2017 17:18
    Highlight Als Ergänzung: Alle Kantone, welche sich bisher zu ihrer geplanten Umsetzung der USR III geäussert haben, wollen ihre Gewinnsteuern senken. Somit profitieren KMU's von der USR III. Das wird aber von den Gegnern der Initiative elegant verschwiegen.

    Quelle: https://www.estv.admin.ch/dam/.../usr-3/USR-III-Kantone.../USR-III-Kantone_de.pdf
    12 51 Melden
    • Daniel Caduff 12.01.2017 17:26
      Highlight ... und Privatpersonen zahlen die Zeche :-)
      69 6 Melden
    • peeti 12.01.2017 17:27
      Highlight Ok, und wer gleicht die fehlenden Einnahmen aufgrund der tieferen Gewinnsteuer aus?
      61 4 Melden
    • Besserwisser 12.01.2017 18:36
      Highlight @caduff,@peeti ihr habt gute Argumente im Köcher. Was würdet ihr jedoch auf die Statistik von @alnothur erwidern?
      2 6 Melden
    • Daniel Caduff 12.01.2017 19:00
      Highlight Disclaimer: Kenne die Zahlen nicht im Detail, sondern interpretiere nur die Grafik.

      Die Grafik sagt nichts darüber aus, wie sich die Steuerbelastung (=Steuersatz) entwickelt hat, sondern gibt nur die Gesamtsumme wieder. Kann also auch einfach heissen, dass die Unternehmen mehr EBIT erwirtschaftet haben. Oder, dass die Gesamtzahl der juristischen Personen gestiegen ist. Ebenso wird das Bevölkerungswachstum ausser Acht gelassen.


      Fazit: Die Grafik suggeriert viel, sagt aber wenig aus. Wohl nicht falsch, aber wertlos in dem Kontext. Ich vermute, sie wurde genau zu diesem Zweck geposted.
      25 1 Melden
    • Besserwisser 12.01.2017 20:36
      Highlight @Caduff Wie du, ich interpretiere auch nur die Grafik:) Wertlos würde ich nicht sagen, jedoch fände ich es z.B. auch interessanter, das Bip pro Kopf als Kurve zu sehen, so wäre deinem erwähnten Bevölkerungswachstum Rechnung getragen. Jedoch zeigt die Grafik doch klar, dass die juristischen Personen schon seit 2011 mehr als doppelt so hohe Steuererträge liefern als die Erträge der natürlichen Personen. Es soll wohl einfach damit hingewiesen werden, wie wichtig diese Steuererträge für die ganze Schweiz sind oder nicht? Du darfst mich aber gerne korrigeren oder auf anderes hinweisen:)
      1 5 Melden
    • Daniel Caduff 13.01.2017 09:11
      Highlight Kein Mensch bestreitet, dass die Steuererträge von Firmen wichtig sind für die Schweiz. Niemand. Nur, wenn sie so wichtig sind, wieso sollen wir dann die Steuersätze senken?

      Das macht nur dann Sinn, wenn dadurch insgesamt mehr Steuersubstrat generiert wird. Diese neoliberale These hält einem Realitätscheck aber nicht stand. Aktuelle Beispiele z.B. Kanton Luzern, oder auch die USA. Die USA kennen seit Reagan nur immer noch mehr Steuersenkungen für Unternehmen. - Während der Staat komplett totgespart wird und die Staatsschulden trotzdem laufend steigen.
      9 0 Melden
    • Daniel Caduff 13.01.2017 09:15
      Highlight (Fortsetzung)

      Man kann sich natürlich auch fragen, wieso Alnothur eine Grafik des SGB verwendet, um sein JA zur USTR III zu begründen. - Der SGB ist bekanntlich ein Gegner der USTR III.

      Auch das ist ein Hinweis, dass die Grafik aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gerissen wurde und primär als "Spaltpilz" gepostet wurde. Inhaltlich ist sie dabei weitgehend sinnfrei. Du kannst alles mögliche hineininterpretieren.

      z.B. "Das bestehende Steuersystem der Schweiz ist für Unternehmen so attraktiv, dass es der Schweiz gelungen ist, dadurch ihre Einnahmen zu steigern."
      8 0 Melden
    • Daniel Caduff 13.01.2017 09:24
      Highlight Weitere Aussagen, die sich mit dieser Grafik "beweisen" lassen:

      "Die Unternehmen haben deutlich stärker vom BIP-Wachstum profitiert, als die natürlichen Personen."

      oder

      "Unternehmen sind immer weniger bereit, ihre Mitarbeitenden an den Produktivitätsgewinnen teilhaben zu lassen. Dadurch findet eine Kapitalumlagerung von natürlichen zu juristischen Personen statt."

      oder:

      "Der Staat beschränkt immer mehr die unternehmerische Freiheit der Unternehmen und nimmt sie immer mehr aus."

      Fazit: High-Level Bullshit, gepostet als Propaganda. Deswegen verteidigt Alnothur seine Grafik auch nicht.
      8 0 Melden
    • Besserwisser 13.01.2017 10:50
      Highlight @caduff
      „Nur, wenn sie so wichtig sind, wieso sollen wir dann die Steuersätze senken?“ Damit die Unternehmen nicht abwandern. Natürlich hängt die Standortwahl von internationalen Firmen nicht nur von den Steuersätzen ab. Die Frage ist, ob wir es riskieren sollten, es darauf ankommen zu lassen. Obwohl ich auch kaum glaube, dass sehr viele Firmen gehen würde, ein Teil vielleicht schon. Die Frage ist, ob wir auf diese und Zukünftige verzichten wollen und können
      [nächster Teil folgt].

      1 3 Melden
    • Besserwisser 13.01.2017 10:51
      Highlight @caduff „Die neoliberale These hält einem Realitätscheck nicht stand.“
      Luzern, als Beispiel finde ich fraglich. Der Kanton Luzern besass Stand Dez. 2016 eine Arbeitslosenquote von 2.2%(Quelle: statista.com) und befand sich im Kantonsvergleich somit im obersten Drittel mit der geringsten Arbeitslosenquote (CH: 3.5%, letzter Platz: Neuenburg: 6.3%).
      Die USA als Beispiel halte ich auch für ungeeignet. „Totsparen“ ist eine Übertreibung. Nach dem Internationalen Währungsfond belegt die USA Platz 13 der Staatsverschuldung in Prozent des Bruttoinlandsprodukts 2016 (Platz 1 übrigens Japan).
      0 2 Melden
    • Besserwisser 13.01.2017 10:52
      Highlight @caduff Ausserdem halte ich dir z.B. den Kanton Zug als Bestätigung der neoliberalen These entgegen, welcher durch seine tiefen Unternehmenssteuern ein enormes wirtschaftliches Wachstum inkl. Schaffung vieler Arbeitsplätze verzeichnen konnte. Warum sonst ist der Kanton Zug nach Zürich der grösste Geldgeber des NFA?
      Einig werden wir uns glaube nicht mehr, aber ich finde es trotzdem spannend mit dir zu diskutieren;)
      1 1 Melden
    • Daniel Caduff 13.01.2017 12:44
      Highlight Ich sage: "Die Senkung der Steuern im Kanton Luzern haben zu grösserer Verschuldung geführt".

      Deine Antwort darauf ist: "Die Arbeitslosenquote von Luzern ist 2.2%".

      Widerlegt hast Du meine Aussage also nicht, sondern bist einfach auf einen Nebenschauplatz ausgewichen. http://bit.ly/2ijXjeP

      Zug hat den Faktor Steuersatz geschickt ausgenutzt, beweist aber auch, dass es auf viele Faktoren ankommt. z.B. die Nähe zu Zürich. Deswegen hat das gleiche in Obwalden nicht funktioniert. http://bit.ly/2jLKYjR

      Mir geht es nicht darum, mit Dir einig zu werden, sondern darum die Leser zu überzeugen.
      2 0 Melden
    • Besserwisser 13.01.2017 14:48
      Highlight @Caduff Interssant, dass du nicht weiter auf die USA eingehst. Dann halt nocheinmal zu LU. Was ich damit sagen wollte ist, dass auch die Arbeitslosenquote ein Indikator für die Gesundheit eines Kantons ist. Du hingegen belegst dein Argument mit einem Tagesanzeiger-Artikel, der nur eine Seite aufzeigt. Die Luzerner Stimmbevölkerung jedoch hat die kant. Initative "faire Unternehmenssteuern" der linken Parteien, welche gegen die Tiefsteuerstratie ausgerichtet war mit 57% bachab geschickt (http://www.lu.ch/downloads/lu/jsd/wahlabst/20160925/w_rkfu00.htm). Die Luzerner stehen hinter der Strategie.
      0 0 Melden
    • Besserwisser 13.01.2017 14:54
      Highlight @Caduff Nein, das hat hauptsächlich mit Zugs Tiefsteuerstrategie zu tun. Sonst müsste nach deiner Logik jeder Nachbarkanton von Zürich so gut fahren wie der Kanton Zug, wenn das der entscheidene Faktor sein soll. Weiter verweise ich wie du auf einen Artikel: "Im Gegensatz zu vielen Kantonen, die erst in den vergangenen Jahren tiefe Steuern als Lockstoff für Gutverdienende entdeckt haben, setzte Zug schon früh auf Steuerprivilegien, die das Fundament für den Erfolg des Kantons legten."http://www.nzz.ch/paradies-am-limit-1.7928146"
      0 0 Melden
    • Besserwisser 13.01.2017 15:14
      Highlight @caduff Der Artikel lässt trotz der publizierten Grafik ausser Acht, wie die Steuereinahmen des Kantons Obwalden von 2000-2003 waren und vergleicht 2006-2009 mit dem Niveau von 2005. Natürlich gab es einen Einbruch der Unternehmenssteuern 2006, das liegt in der Natur der Sache, wenn man eine Tiefsteuerstrategie durchführt (mittel-langfristiger Prozess). Vergleicht man jedoch die Jahre 2006-2009 mit dem Niveau von 2000-2003, nimmt der Kanton viel mehr Unternehmenssteuern ein. Mich würde aber interessieren, was von 2003-2004 passierte, als die Unternehmenss.einnahmen um ca das 1.5fache stiegen.
      0 0 Melden
    • peeti 13.01.2017 15:58
      Highlight @besserwisser: Du hast iwo gesagt, dass dank Steuersenkungen die Unternehmen nicht abwandern. Zwei Bemerkungen:
      - Es geht um eine weitere Angleichung an einen int. Standard; Abwanderung wohin? Zudem würde der int. Druck auf Praktiken der USR III steigen (ev. heisst es in ein paar Jahren Patentboxen adee).
      - Mit dem Steuerwettbewerb hat man u.a. sog. hypermobile Unternehmen ins Land gelockt. Firmen, die wegen des Steuerfusses in der Schweiz sind. Was ist der volkswirt. Nutzen, wenn wir ums Verrecken diese mit immer tieferen Steuern hier behalten wollen? LU zeigt, dass die Rechnung nicht aufgeht
      2 0 Melden
  • Besserwisser 12.01.2017 16:41
    Highlight Eva Herzog, Basler SP-Finanzdirektorin befürwortet die USR III: „Wenn wir nichts tun, dann stehen Einnahmen von 5,4 Milliarden Franken auf dem Spiel. Unternehmenssteuern sind immer Schwankungen unterworfen, gute Schätzungen sind sehr schwierig. Allerdings stimmen wir am 12. Februar gar nicht über die Steuern der Kantone ab, sondern über den Handlungsspielraum der Kantone, welchen uns der Bund mit der Reform gibt. Bei einem Nein fehlt dieser Ausgleich erst einmal: Das wird teurer für Kantone und Gemeinden.“
    11 48 Melden
    • Daniel Caduff 12.01.2017 17:12
      Highlight Umgekehrt ist dafür Silvia Steidle (FDP), Vizepräsidentin der Konferenz städtischer Finanzdirektoren, gegen die USTR III.


      47 3 Melden
    • Besserwisser 12.01.2017 18:35
      Highlight @caduff Wusste ich gar nicht, also 1:1:D Jedoch tritt Steidle wie sie ehrlicherweise zugibt nur für "Ihre" Stadt ein: "In erster Linie bin ich jedoch eine Finanzdirektorin, die für ihre Stadt kämpft."(woz nr. 51). Eva Herzog sorgt sich ihrer Aussage zufolge um mehr als "ihre" Stadt: "Bei einem Nein fehlt dieser Ausgleich erst einmal: Das wird teurer für Kantone und Gemeinden" (nzz: 11.12.2016).
      4 5 Melden
    • Primus 13.01.2017 10:29
      Highlight Basel Stadt, Waadt und Genf haben uns mit ihren Holding Bevorzugungen das Problem eingebrockt. Sie brauchen die Lösung. Mit der USRIII können sie dann auch grosszügig Steuergeschenke verteilen. Ohne USRIII haben Basel Stadt, Waadt und Genf ein Problem. Da knickt dann halt auch mal eine SP-Finanzdirektorin ein.
      3 0 Melden
  • Besserwisser 12.01.2017 16:41
    Highlight Um zur Ausgewogenheit beizutragen, füge ich nun drei weitere Pro-Argumente hinzu, damit sich total 6 Pro und 6 Kontraargumente gegenüberstehen.
    - Durch eine Entlastungsbegrenzung wird es in jedem Kanton eine Mindestbesteuerung geben, welche Milliardenausfälle gar nicht erst zulassen.
    - Die Gegner der USR III bieten keine Alternative zur Reform und die Schweiz muss ihre Unternehmensbesteuerung ändern, da diese international nicht mehr akzeptiert wird. Internationale Firmen mit Schweizer Sitz müssen auch in Zukunft auf konkurrenzfähigen Niveau besteuert werden, was die USR III gewährleistet.

    10 42 Melden
    • peeti 12.01.2017 17:03
      Highlight Danke fürs Beitragen. Aber:
      - Entlastungsbegrenzung braucht es gerade wegen den neuen Steuertricks (patentbox etc). Finde ich nicht unbedingt ein pro-Argument.
      - Oh doch, die Gegner hatten Hand geboten am Anfang, weil auch ihnen klar war, dass die Schweiz eine Reform braucht. Das Referendum wurde ergriffen, weil es unnötig aufgeblasen wurde. Deshalb: Zurück an den Absender!
      - Komisches Argument. Weil eine bessere Reform etwas mehr Zeit bräuchte, muss man jetzt zustimmen? Diesen Handlungsspielraum ist auch bei einer gemässigteren Reform möglich.
      47 3 Melden
    • Peter 12.01.2017 17:04
      Highlight Die Entlastungsbegrenzung wird im letzten Zitat von Frank Marty erwähnt. Ausserdem geht es mir in dem Artikel um das Mittelstands-Argument, auf das die Reform-Befürworter kaum eingehen. Daraus kann diese – vermeintliche – Unausgewogenheit entstehen.
      30 4 Melden
    • Platon 12.01.2017 17:04
      Highlight Natürlich gibt es eine Alternative. Der Bundesrat hatte ein ausgewogenes Konzept vorgelegt mit bloss einer Milliarde ausfällen. Als dann aber nach den Wahlen die SVP und FDP die Mehrheit hatten, ist es völlig überbordet.
      Bei einem Nein wird die Vorlage wieder zurückgeschickt und verbessert. Seit wann muss man denn ein ganzes Gegenkonzept vorlegen bei einem Referendum?! Bist du etwa von der economiesuisse angestellt, um uns in einer Kommentarspalte zu erpressen?!? Deine Argumente sind einfach nur haltlos und verherend!
      50 7 Melden
    • Besserwisser 12.01.2017 17:16
      Highlight Stimmt, mein Fehler, dieses Zitat habe ich wohl überlesen, dann sind es 6 Kontra und 4 Proargumente. Ok, das verstehe ich. Jedoch kontert das Pro-Komitee das Mittelstandsargument bei einem Nein mit dem möglichen Abzug von inter. Unternehmen, wodurch Steuereinnahmen und Arbeitsplätze für den Mittelstand verloren gehen(Herzog: 5.4 Mia Franken). Es ist halt immer die Frage, welcher Seite man glauben soll.
      5 15 Melden
    • Peter 12.01.2017 17:21
      Highlight @Platon Der Begriff "erpressen" ist deplatziert, niemand wird hier zu irgend etwas gezwungen. Besserwisser interpretiert meinen Artikel etwas zu einseitig, aber auch bei komplizierten Themen soll man durchaus eine robuste Debatte führen dürfen.
      18 2 Melden
    • Besserwisser 12.01.2017 18:35
      Highlight @platon, ich kann dir versichern, ich bin nicht von der Economiesuisse und auch in keiner Partei. Ich finde es jedoch ein bisschen erschreckend, wie du mich diffamieren möchtest. Ich sehe das wie @Peter. Man sollte doch noch eine Diskussion führen dürfen und dafür braucht es verschiedene Meinungen oder siehst du das anders? Vielleicht bin ich ja nur ein Student, welcher gerne die Rolle des Advocatus diaboli übernimmt;-)
      12 7 Melden
    • Platon 12.01.2017 18:50
      Highlight @peter @besserwisser
      Stimmt wohl, dass ich etwas übertreibe, aber die Herzen sprechen für sich ;)
      7 5 Melden
    • Besserwisser 12.01.2017 20:14
      Highlight @Platon Willst du damit sagen, dass wer mehr Herzen oder bei einer Abstimmung mehr Stimmen hat, auch immer moralisch im Recht ist?;)
      2 3 Melden
    • Platon 13.01.2017 00:10
      Highlight Um gottes Willen nein! Ginge es darum das moralisch richtige zu tun, hätte der demokratische Mehrheitsentscheid keinen Platz in unserer Gesellschaft. Lies dazu mal mein Buch die Politeia ;)
      Ich denke bloss die Leute haben es satt von selbsternannten Volksparteien dermassen beschissen zu werden und sich mein Votum zur USR 3, trotz "Diffamierung", dadurch schlichtweg einer grösseren Beliebtheit erfreut...
      6 0 Melden
  • Besserwisser 12.01.2017 16:39
    Highlight [weiter mit Teil 2]
    2. Pro: „Jeder Kanton kann genau justieren, wie er diese Massnahmen nutzen will», kontert Frank Marty“
    5. Kontra: „Die USR III ist eine Blackbox. Die Reform ist völlig unausgewogen», sagte SP-Präsident Christian Levrat“.
    6. Kontra: „Die Ausfälle bei der Dividendenbesteuerung waren weit höher, als Finanzminister Hans-Rudolf Merz prognostiziert hatte.“
    3. Pro: „[Nach USR II] Zu Löchern in den Staatskassen aber kam es trotzdem nicht. Das Geld floss auf anderen Wegen, und die Firmen zahlten am Ende sogar mehr als zuvor.“

    Total: 6 Kontra-Argumente und 3 Pro-Argumente.
    5 19 Melden
    • peeti 12.01.2017 16:53
      Highlight hm wenn es nicht mehr Pro gibt, soll man dann die Kontra-Argumente verschweigen? Dann heisst es ja wieder #Lügenpresse... :-D
      19 2 Melden
    • Alnothur 12.01.2017 19:26
      Highlight "und die Firmen zahlten am Ende sogar mehr als zuvor." ist doch für alle Linken DAS Argument schlechthin, oder?
      3 6 Melden
    • Aged 12.01.2017 20:28
      Highlight @alnothur: du meinst, nur die Linken wären froh es gäbe keinen Verlust? Da könntest du recht haben. Ja, so ist es schon.
      2 0 Melden
  • Besserwisser 12.01.2017 16:38
    Highlight Wie viele Pro- und Kontra Argumente wurden im Artikel vorgestellt? 6 Kontra-Argumente und 3 Pro-Argumente. Ausgewogenheit? Nicht wirklich.
    Chronologische Abfolge:
    1. Kontra: „Mittelstand bezahlt“/„solche Argumente haben Gewicht“
    2. Kontra: „selbst in der Abstimmungszeitung[...] gehen sie kaum darauf ein.“
    3. Kontra: „Unbekanntheit der Kosten“
    1. Pro: „Bei einem Scheitern der Reform gibt es weniger Geld für die Kantone und Gemeinden“
    4. Kontra „Ein heikler Punkt sind die geplanten Massnahmen zur Entlastung von Firmen, die international (noch) akzeptiert werden.“
    [geht gleich weiter]

    5 17 Melden
  • Grégory P. 12.01.2017 16:33
    Highlight bei mir persönlich geht es bei dieser Abstimmung um vieles mehr. Als durchhaus liberalen Mensch werde ich mit 40 Jahre zum ersten Mal in diesen Zusammenhang Nein abstimmen. Ohne Uni- oder Hochschul-Abschluss habe ich nach 20 Jahre Berufserfahrung mein Vertrauen an die Wirtschaft aufgegeben. Diesen sozial- liberalen Werten, also die wohlwollende, rücksichtsvolle Haltung der Wirtschaft mit seinen MA, welche uns von soziale Konflikte beschützte und uns so erfolgreich machte, ist heute verschwunden. Also ich sage fertig mit Geschenke, die Zitrone sind ausgepresst.
    86 6 Melden
    • teufelchen7 12.01.2017 19:39
      Highlight das ist genau das, was ich auch denke, gregory p! mag sein, dass USR III wirklich gelingen kann. aber die steuerausfälle muss bestimmt jemand bezahlen. mehr arbeitsplätze wird es vermutlich auch nicht geben. also glaube ich auch, dass der mittelstand bluten wird...
      9 0 Melden
  • Daniel Caduff 12.01.2017 16:32
    Highlight Die ganze USTR III geht vom heiligen Gral des Neoliberalismus aus: "Sinkt der Steuersatz, steigen insgesamt die Steuereinnahmen".

    Diese Sichtweise ignoriert komplett, dass der Steuersatz nur ein Faktor für die Standortattraktivität unter vielen ist.

    Anschauungsunterricht, dass das auch ganz gehörig schief gehen kann, gibt aktuell z.B. der Kanton Luzern. Nach mehreren Steuersenkungsrunden ist man heute trotz Finanzausgleich tief in den roten Zahlen.

    Auch Logik hilft: Wäre die Annahme richtig, so müsste ein Staat mit einem Steuersatz von Limes null unendlich hohe Steuereinnahmen haben.
    72 3 Melden
    • rodolofo 13.01.2017 09:23
      Highlight Theoretisch könnten wir die ca. 3 Milliarden an Steuerausfällen, welche die Annahme der USTRIII nach sich ziehen würden, dadurch kompensieren, dass wir die Armee-Ausgaben entsprechend reduzieren, von den jetzt 5 Milliarden pro Jahr auf zwei Milliarden pro Jahr.
      Wären die "Rechtsbürgerlichen" Sparapostel bei einer solchen konsequenten Sparübung und dem Abbau einer total unproduktiven Staatlichen Institution mit von der Partie?
      Ganz sicher nicht!
      Und genau darum ist das ganze Gerede dieser verlogenen Bande von Privatinitiative und Staatsbürokratie einfach nur widerlich, verlogen und überflüssig.
      6 0 Melden
  • piedone lo sbirro 12.01.2017 16:30
    28 5 Melden
    • Pisti 12.01.2017 20:36
      Highlight Und jetzt? Ist doch gut, unser Wohlstand kommt sicher nicht von einer hohen Steuerbelastung. Übrigens zahlen in der Schweiz alle wenig Steuern, nicht nur die juristischen Personen. Das einzige wo ich mit den Linken einverstanden bin, ist dass die Pauschalbesteuerung abgeschafft gehört.
      1 11 Melden
  • Alnothur 12.01.2017 16:16
    Highlight Damit sollte das Thema eigentlich schon erledigt sein. Ein grosses JA von mir.
    14 48 Melden
    • Der Zahnarzt 12.01.2017 19:12
      Highlight @Alnothur: Danke für die Statistik, ist sie doch das beste Argument für ein NEIN!

      Sie zeigt nämlich, wie das zunehmende BIP von der arbeitenden Bevölkerung (Einkommen) zu den schmarotzenden Parasiten (Kapitalisten) umverteilt wird!

      22 3 Melden
    • exeswiss 12.01.2017 19:24
      Highlight ich seh das problem nicht? die kurve der "juristischen personen" macht genau die selben veränderungen, wie die der "natürlichen personen", oder sollten deiner meinung nach die unternehmen weniger steuern zahlen als die bürger?
      8 0 Melden
    • Sanduuh 12.01.2017 20:08
      Highlight zum Glück zählt dein "grosses" ja gleich viel wie mein nein
      8 0 Melden
    • Oberlehrer 12.01.2017 20:18
      Highlight @Der Zahnarzt: Nette Immunisierungsstrategie!

      Fall 1 (Steuererträge juristischer Personen wachsen weniger schnell als das BIP): "Die Firmen erhielten Steuergeschenke, die Arbeitnehmer zahlten die Zeche! Skandal!"

      Fall 2 (Steuererträge juristischer Personen wachsen schneller als das BIP): "Die Gewinne müssen auf Kosten der Löhne gestiegen sein! Skandal!"

      Fazit: Scheiss-Wetter ist's immer. Entweder ist es zu kalt. Oder es ist zu heiss. Optimal wäre natürlich kalt-warmes Wetter - oder keine Gewinne / Dividendenausschüttungen UND hohe Erträge aus Gewinn- und Dividendenbesteuerung.
      1 6 Melden
  • Raphfa 12.01.2017 15:59
    Highlight Wieder flickt man am gescheiterten Kapitalismus herum, statt ihn zu liquidieren. Ich habe allerdings auch keine Lösung. Ist das aber nicht Sache der Ökonomen?

    Hohe Unternehmenssteuern sind für mich kritisch, landen diese eh am Schluss in der Preiskalkulation. Genauso Steuern auf Löhne. Wer etwas tut, wird bestraft!
    Mehrwertssteuern oder Verursachergebühren sind besser, aber ungerecht, weil sie alle - auch die wirtschaftlich Benachteiligten - in gleichem Masse treffen.
    Soll man die Superreichen mit einer Einmalsteuer zur Kasse bitten und so Vermögen und Schulden in die Waage zu bringen?


    13 9 Melden
    • Daniel Caduff 12.01.2017 16:26
      Highlight Man sollte Vermögen deutlich stärker besteuern als Einkommen. - Wer ein sehr tiefes Einkommen hat, kann sowieso nie wirklich Vermögen aufbauen. Das tiefe Einkommen wird dafür ausgegeben und somit über die MwST besteuert.
      Wer jedoch viel verdient, hätte dadurch einen steuerlichen Anreiz, sein Geld wieder in den Wirtschaftskreislauf einzufügen, anstatt es zu horten.
      Dasselbe bei Firmen. Wird investiert oder Gewinn ausgeschüttet, sinkt das Eigenkapital und damit die Steuern.
      Damit das funktioniert, müssten allerdings auch noch alle heute legalen Verschleierungstricks ausgeMERZt werden.
      47 4 Melden
    • Raphfa 12.01.2017 17:04
      Highlight @Daniel Caduff: Die überhöhte Kaufkraft in Milliardenhöhe, die durch leistungslose Kapitalrenditen oder Spekulationsgewinne erzielt wurde, kann dadurch aber nicht abgeschöpft werden. Wer einmal soviel Geld hat, dass er es bei weitem nicht mehr verkonsumieren kann, wird zwangsläufig immer reicher.

      Dieser Fehler im Kapitalismus ist ein Ärgernis. So hat Soros durch die Wette gegen das Pfund Milliarden eingesteckt und damit vielen Leuten Kaufkraft entwendet. Diese muss zurückgeführt werden.

      Zudem erfolgen Investitionen nicht dort, wo sie nötig sind, sondern dort, wo sie hohe Renditen abwerfen.
      25 1 Melden
    • Daniel Caduff 12.01.2017 17:21
      Highlight In meinem Modell werden die Kapitalrenditen bzw. Spekulationsgewinne eben zu Vermögen. - Entweder zu Privatvermögen oder zu Eigenkapital von Firmen. Wessen Vermögen ständig steigt, weil er das Vermögen nicht mehr ausgeben kann, zahlt ergo auch immer mehr Steuern. - So wird die entzogene Kaufkraft zurückgeführt.

      Natürlich wehre ich mich aber auch nicht gegen eine Kapitalgewinnsteuer, Dividendensteuer oder am allerliebsten: Eine Tobin-Tax.

      Aber leider ist halt Politik "die Kunst des Möglichen".
      15 1 Melden
  • Oxymora 12.01.2017 15:43
    Highlight Leider wird Elli im Video vorenthalten, dass die Landeskirchen auch gegen die USRIII sind;
    da die Kirchensteuer von juristischer Personen mit der Unternehmenssteuer verwoben ist.

    Vielleicht ist die Kirchen-Milliarde (Schätzung über 1'000'000'000.00 CHF über vier Jahre) nur für die Nicht-Kirchenmitglieder, die Ungläubigensteuer zahlen müssen wichtig.

    Falls es bei der Abstimmung knapp wird,
    sind wohl jene die sich etwas mehr Trennung von Religion und Staat wünschen Zünglein an der Waage.
    4 13 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 15:04
    8 34 Melden
    • peeti 12.01.2017 15:15
      Highlight Finde ich nicht. Es braucht wegen int. Druck eine Reform. Ok, einverstanden. Die Schweiz gleicht ihre Gesetze an. Wieso müssen jetzt aber mit Innovationen im Steuergesetz (die wohl bald wieder int. verboten werden) neue Schlupflöcher geschaffen werden, wenn wir nun neu die gleichen Gesetze haben. Wohin sollen denn all die Firmen hin??

      Die Reform ist abzulehnen und neu auszuhandeln. Die Drohung, dass eine neue Reform zu viel Zeit braucht, ist lächerlich. Ihr hättet halt nicht das Fuder überladen müssen.
      44 2 Melden
    • piedone lo sbirro 12.01.2017 15:22
      Highlight das die nzz als vertreterin der banken, der FDP, der atomlobby und der chemiemultis sich für die USR III und das bankgeheimnis und somit für steuerhinterziehung einsetzt ist ja zu erwarten.

      es gibt zu diesem thema auch seriösere quellen:

      http://www.tageswoche.ch/de/2012_42/schweiz/473901/

      http://www.woz.ch/1649/unternehmenssteuerreform-iii/die-grosse-abrissreform

      45 5 Melden
    • Triumvir 12.01.2017 15:30
      Highlight Ja und. Ein klassischer Fake News Artikel in der NZZ. Das Stimmvolk wurde bereits einmal (USR II) von der Wirtschaftselite und seinen Lobbyisten in der Politik (u.a. dem Bünderfleisch-Merz etc.) sowie Vertretern der Privatwirtschaft (economiesuisse und natürlich auch NZZ, Weltwoche etc.) brandschwarz angelogen. Das darf nicht nochmals passieren! Ich glaube solchen Pseudo-News einfach nicht mehr. Punkt.
      41 6 Melden
    • Cash 12.01.2017 15:44
      Highlight Ist leider auch nur eine gefärbte Meining eines Schreiberlings, fehlen harte Fakten, und zuviele Annahmen und Spekulationen.. Genau die gleichen Annahmen waren auch bei USR II vorgebracht worden... Fool to me once, shame on you, fool to me twice, shame on me! USR III - Nein
      28 3 Melden
    • Alnothur 12.01.2017 16:17
      Highlight Voilà.
      5 22 Melden
    • Triumvir 12.01.2017 16:32
      Highlight @Alnothur: Ja und!? Kein Wunder, dass dank der MASSIVEN Zuwanderung - sowohl von natürlichen als auch juristischen Personen in die die Schweiz in den letzten Jahren, auch die Steuererträge und das BIP gestiegen sind! Das hat so gut wie rein gar nichts mit USR II und USR III zu tun! Auch der gemeine Steuerzahler soll endlich mal steuerlich entlastet werden und nicht immer nur jur. Personen!!!
      35 6 Melden
    • exeswiss 12.01.2017 19:41
      Highlight @Triumvir alnothur wird mit dem copy + paste dieser nichtaussagenden grafik erst aufhören, wenn die schwarze linie unterhalb der roten ist. typisch neoliberalistische ideologie.
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 23:57
      Highlight So ein Bullshit. Warum sollen die Firmen abwandern??? Die Schweiz ist immer noch einiges attraktiver als irgend wo sonst für Arbeitnehmer und -geber... Und die Firmen die abwandern auf die können wir verzichten! Neue werden kommen
      5 0 Melden
  • -woe- 12.01.2017 14:46
    Highlight Ob die Rechnung der Befürworter aufgeht, sei einmal dahingestellt.
    Damit sie aber überhaupt aufgehen KANN, braucht es Wachstum und somit wieder mehr Firmen, die sich in der Schweiz ansiedeln. Das bringt zwar mehr Arbeitsplätze, aber auch wieder entsprechnd mehr GastarbeiterInnen - vom CEO bis zur Haushalthilfe.

    Da verstehe ich die SVP einmal mehr nicht: Gegen die "Masseneinwanderung" ins Feld ziehen, aber gleichzeitig mehr ausländische Firmen anlocken. Das geht m.E. nicht auf.
    81 7 Melden
    • MadScientist42 12.01.2017 17:43
      Highlight Genau. Wirtschaftspolitisch auf Wachstum gehen und zuwanderungspolitisch auf die Bremse treten, ist reine Geldverschwendung.
      8 0 Melden
  • Der Zahnarzt 12.01.2017 14:37
    Highlight Warum nicht das tun, was Economiesuisse seit Jahren predigt: Maximiere Deinen Nutzen!

    Jeder soll sich fragen, ob er mehr Geld bei einem Nein oder bei einem Ja innerhalb der nächsten Steuerperiode hat? Und dann ganz egoistisch entscheiden! Jeder soll - wie die Firmen, die Economiesuisse finanzieren - nur für sich selbst schauen. Ob es für die Gesellschaft oder den Staat gut ist, ist doch egal! Hauptsache meine Aktien stehen gut! Think like a CEO!

    Weil: Wenn jeder nur für sich schaut, dann wird die unsichtbare Hand (Halleluja!) daraus einen Vorteil für alle machen!
    38 4 Melden
    • Daniel Caduff 12.01.2017 16:14
      Highlight Würde aber voraussetzen, dass man die eigenen Optionen halbwegs vernünftig abschätzen kann. Vergangene Steuerreformen funktionierten bisher eher nach dem Motto "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt".
      26 0 Melden
  • Aged 12.01.2017 14:23
    Highlight Hätte man das Ding "Subventionierung" getauft, könnte man die USR III mit der Landwirtschafts-Subventionierung vergleichen. Und merken, dass weder Ziele noch schwammige Vorgaben erreicht werden. Und jene, die man gross als wichtige Nutzniesser propangiert, nichts vom Segen sehen. Eben, wie in der Landwirtschaft.
    32 5 Melden
  • peeti 12.01.2017 14:20
    Highlight Spannend bei der ganzen Thematik ist ja, dass die Linke anfänglich bei der Reform noch mitmachte und erst das Referendum ergriff, als die Bürgerlichen die Vorlage mit Steuertricks überlud.

    Mich aber stört grundsätzlich, dass int. Firmen u.a. dank Schweizer Steuervermeidungsinstrumenten Milliarden Dollar aus Entwicklungsländern abziehen und hier versteuern (gleichzeitig zahlen wir etwas Hilfsgelder - wie heuchlerisch).

    Die CH soll sich besser für eine globale Steuerkooperation einsetzen, bei der auch die Staaten des Südens mitmachen dürfen.
    61 6 Melden
  • echidna prophet des proletariats 12.01.2017 14:17
    Highlight eine unausgewogene blackbox also. aha
    10 7 Melden
  • Sauäschnörrli 12.01.2017 13:58
    Highlight Mein Portemonnaie können sie haben, brauch eh mal ein neues. Weiss jemand wo ich das hinschicken muss oder kann ich es auch direkt auf der Gemeinde abgeben?
    51 2 Melden
  • Rafael Moser 12.01.2017 13:55
    Highlight "Das Geld floss auf anderen Wegen, und die Firmen zahlten am Ende sogar mehr als zuvor."

    Quelle??
    29 5 Melden
    • Oberlehrer 12.01.2017 14:07
      Highlight Voilà:
      6 6 Melden
    • Aged 12.01.2017 14:14
      Highlight Die Quelle ist entweder eine Goldader oder ein Statistiker.
      10 1 Melden
    • Peter 12.01.2017 14:19
      Highlight Siehe unter anderem die Finanzstatistik 2014:

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/oeffentliche-verwaltung-finanzen.assetdetail.1043529.html

      Die Gewinnsteuern von juristischen Unternehmen haben von 2010 bis 2014 tendenziell zugenommen. Die zusätzlichen Dividenden, die aufgrund der Reform ausgeschüttet wurden, gelangen zudem via Einkommens-, Vermögens- und MwSteuer teilweise in die Staatskassen.
      15 7 Melden
    • Oberon 12.01.2017 14:44
      Highlight Leider ist so ein Satz ohne weitere Information nicht viel wert.
      Schade das der Part für die Aufarbeitung der USRII hier nicht gemacht wird.
      12 1 Melden
    • Peter 12.01.2017 15:23
      Highlight @Oberon Das hätte den Rahmen dieses Artikels gesprengt. Ich kann es aber machen, dann wird sich zeigen, dass der Fokus der USR-III-Gegner auf die Mindereinnahmen aus der Dividendenbesteuerung dem Gesamtbild dieser Reform nicht gerecht wird.
      8 4 Melden

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