Schweiz
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«Ja SRG: No-Billag Ja»: Wer unter diesem Slogan Werbung im «Tagi» einsteckt

Das überparteiliche No-Billag-Komitee wird vom Schweizerischen Gewerbeverband um den notorischen SRG-Schreck und FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler angeführt. Und wirbt im Tarnmodus für die No-Billag. 



Üblicherweise ist die Beilage «Fokus Energie» im «Tages-Anzeiger» ein eher dröges Beiheft. Produziert wird es von einer Marketingagentur und gefüllt ist es mit Themen rund um die Energieversorgung und mit Inseraten von Energielösungs-Anbietern für institutionelle oder private Häuslebauer.  

Vergangenen Donnerstag lag eine Seite im «Fokus Energie» thematisch quer. Sie handelte von Medienvielfalt und unten links prangte das Logo «Ja SRG: No Billag Ja».

Image

Das ganzseitige Inserat in der Beilage zum «Tages-Anzeiger» vom Donnerstag bild: watson

Wer den Text geschrieben hat, ist nirgends zu erkennen. Lediglich oben links steht in Kleinbuchstaben «Publireportage» und unten rechts prangt der Werbespruch «Ja SRG: No-Billag Ja». Bei allen übrigen Beiträgen im Beilagen-Heft, das von der Smart Media Agency produziert wurde, sind die Autoren stets angegeben. 

Auf Nachfrage bei Pascal Buck, CEO des Schweizer Ablegers der Smart Media Agency, bestätigt dieser, dass die Anzeige vom überparteilichen Komitee «Ja zu No Billag» stammt. Doch warum wurde bei allen übrigen Texten des Beiheftes ein Autor angegeben, nicht aber auf dieser Seite? «Grundsätzlich sind die Inserenten für die Gestaltung der Seite zuständig. Bei solcher politischer Werbung gelten aber natürlich schärfere Regeln.»

Die Seite sei deutlich mit dem Aufdruck «Ja SRG: No-Billag Ja» gekennzeichnet. Der Verweis «Publireportage» am oberen Seitenrand kennzeichne zudem, dass es sich um eine Werbeplatzierung und nicht um eine redaktionelle Eigenleistung handelt. «Durch eine kurze Google-Suche des Slogans lässt sich einfach feststellen, von wem die Anzeige stammt», so Buck.

Verantwortlichkeit liegt beim Kunden

Bei der Tamedia sieht man die Verantwortlichkeit für das Inserat bei Smart Media. «Für die Inhalte einer kommerziellen Beilage ist ausschliesslich der Werbekunde, in diesem Falle Smart Media, verantwortlich», sagt Christoph Zimmer, Kommunikations-Leiter bei Tamedia.

Bei allen politischen Inseraten in journalistischen Publikationen von Tamedia gelte grundsätzlich die Regel, dass der Absender mit Name und Adresse klar erkennbar sein muss. Die Anforderungen an eine solche Anzeige liegen damit beim Begleitheft tiefer, als in der eigentlichen Publikation, in dem das Heft erscheint.

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

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Video: undefined/SDA

«Die Spielregeln sind bei solchen bezahlten Beilagen lockerer, als bei eigentlichen journalistischen Erzeugnissen», sagt Medienanwalt Martin Steiger. Denn: Grundsätzlich sei in einem solchen Beilagenheft mit «Publireportagen» und sonstiger Werbung im Stil eines redaktionellen Beitrages zu rechnen.

Es gehöre zwar durchaus dazu, dass man einen Absender angibt, um den bezahlten Beiträgen mehr Glaubwürdigkeit zu verschaffen, dies hänge jedoch auch von der Stilfrage des Inserenten ab. Doch auch die Medien nimmt Steiger in die Verantwortung: «Es herrscht Wild-West-Stimmung bei den Medienhäusern, wenn es um die verbleibenden Möglichkeiten der Finanzierung geht. Bezahlte Beiträge müssten eigentlich klar deklariert werden.»

Das Versteckspiel ist vorbei

Was die Lauterkeit des Inserats anbelangt, sieht Steiger kein Problem. «Politische Meinungen dürfen einseitig und unwahr sein, die Lauterkeitsprüfung betrifft kommerzielle Kommunikation und nicht politische Propaganda vor Abstimmungen, sagt Steiger.

Bei der SRG ist man vom Slogan der Kampagne alles andere als begeistert. «Der Slogan ist nicht ehrlich. Denn ein Ja zur No-Billag-Initiative bedeutet ganz klar das Ende der heutigen SRG und ihren Sendungen und Formaten», sagt Edi Estermann, Leiter der Medienstelle bei der SRG.

Der Auftraggeber des Inserates weist alle Vorwürfe zurück: «Wir haben dieses Inserat geschaltet und mit unserem Logo klar markiert. Wir wollen dieses Logo und die damit verbundenen Argumente des überparteilichen Komitees ‹Ja zu No Billag› bis am 4. März so stark wie möglich verbreiten», sagt Bernhard Salzmann, Kommunikationsleiter des Schweizerischen Gewerbeverbandes (sgv). Der sgv führt das Sekretariat des überparteilichen Komitees.

Der Vorwurf, jemand wolle sich hinter diesem Logo verstecken, findet Salzmann sonderbar: «Es ist Abstimmungskampf, wir wollen das Komitee und seine Argumente so breit wie möglich bekannt machen und uns sicher nicht verstecken.» Das Logo wird in allen Kommunikationsaktivitäten des überparteilichen Komitees eingesetzt und soll nun bis am 4. März als Wiedererkennungszeichen dienen.

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

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Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

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  • Schneider Alex 09.01.2018 09:07
    Highlight Highlight Die Argumentation des NoBillag Komitees passt mir auch nicht. Ich will eine starke, aber schlankere und ethisch verantwortungvollere SRG mit Gebühren. Wenn die SRG im Vorfeld angekündigt hätte, in Zukunft auf die Hälfte der Krimi-, Gewalt- und Zynikerfilme und die Hälfte der Sportsendungen zu verzichten und Satiriker aus allen politischen Lagern zum Zuge kommen zu lassen und dafür die Gebühreneinnahmen entsprechend zu senken, hätten wir jetzt diese unsägliche Abstimmungsdiskussion nicht. Aber die SRG und die damit verbandelten PolitikerInnen bewegen sich nicht.
  • go for it 09.01.2018 03:59
    Highlight Highlight Der bekennende Christ Bigler, Fan des ICF (International Christian Fellowship), FDP-Mitglied (damals Pharisäer bzw. Philister), sympathischer Zeitgenosse von so manchen irregeleiteten Schäfchen, Karrierist um jeden Preis (Bezahlung bitte in Silberlingen) möchte SRF (Samson) kahlrasieren. Gemäss dem modifizierten christlichen Motto: Eure Rede sei Ja! Ja! Nein! Nein! verwirrt er Freund und Feind mit der Aussage "Eure Rede sei Jein! Jein! ", damit des Kaisers (Privatwirtschaft) gegeben wird, was des Kaisers ist. Wahrscheinlich wird er erhört, denn selig sind die Armen im Geiste (Mt 5,1-12a).
  • Zap Brannigan 08.01.2018 19:34
    Highlight Highlight Werbung bleibt Werbung. Auch wenn man sie "Publireportage" nennt. Oder "Paid Content", wie die dauernde Weinwerbung auf Watson.
  • Lowend 08.01.2018 15:33
    Highlight Highlight Der einzige "Fehler" von SRF ist es, dass sie uns nicht täglich mit SVP Propaganda zudröhnen und dazu den Blocher-Psalm singen, denn eines ist sicher; Hätte sie brav im Sinne der SVP stramm rechtes Fernsehen wie Fox u.ä. gemacht, hätte es nie diese fundamentalistische und radikal neoliberale Zerstörungsinitiative gegeben!
    • mogad 08.01.2018 18:32
      Highlight Highlight Verstehen Sie doch: Nur die SVP macht ausgewogene Politik - innerhalb des bürgerlichen Schulterschlusses, die Linke stört und bringt die Ausgewogenheit aus der Balance. Ende Ironie.
    • mein Lieber 08.01.2018 23:27
      Highlight Highlight Langweilige Linksrechtsrufer, die Schubladen sind falsch beschriftet, ich stimme JA und bleib trotzdem noch Links. Geht nicht in euren Schädel gell?
  • äti 08.01.2018 15:26
    Highlight Highlight Wieviel wird mich der equivalente Medienkonsum zur SRG kosten bei gleicher Qualität und schweizerischem Informationsgehalt? #NoBillagNO
    • zialo 08.01.2018 18:59
      Highlight Highlight Wenn sie bereit sind ganz starke Abstriche zu machen - Nachrichten, Skirennen usw. aus Deutschland schauen und auf viel verzichten - etwa 30-80 Franken pro Monat (Abo von teleclub sky mit sky sport).
      Sie bezahlen zukünftig mindestens soviel wie heute bekommen und bekommen garantiert weniger.
    • amRhein 09.01.2018 09:03
      Highlight Highlight Die gleiche Qualität kann es nicht geben.

      Schlicht deshalb nicht mehr, weil man im Prinzip nicht mehr *allen* Bevölkerungsschichten verpflichtet ist, sondern der Quote, den Geldgebern, den Lobbyisten, vom Markt und seinen zum Teil schrägen Trends profitieren will, den lokalen aber auch überregionalen Aspekten gerecht werden kann. So fällt der nationale Zusammenhalt auseinander – und einzig der Markt regelt das. Welches unabhängige Medienunternehmen deckt die ganze Schweiz mit möglichst allen Bevölkerungsschichten ab und macht etwas für den nationalen Zusammenhalt?
    • amRhein 09.01.2018 09:08
      Highlight Highlight Korrektur *und den lokalen aber auch überregionalen Aspekten nicht mehr gerecht werden kann.
  • MikeT 08.01.2018 14:54
    Highlight Highlight In einer Demokratie darf man immer dafür oder dagegen sein. Dass man aber auf so bewusst verwirrende und unehrliche Art für seine Seite Stimmung macht, ist beschämend und der Schweizer Demokratie unwürdig.
    • Sportfan 08.01.2018 17:10
      Highlight Highlight Was ich auch beschämend finde, dass es dafür (Stand jetzt) 4 Blitze gibt. An die Ehrlichkeit und Lauterkeit zu appelieren ist also in der heutigen Zeit schon falsch. Verrückt wie weit wir schon gekommen sind!
  • Normi 08.01.2018 13:58
    Highlight Highlight Das Selbstherrliche und Arrogante verhalten vom BR & SRG ist doch viel schlimmer denn:

    erst nach der Initiative wurde was gegen die immer noch zu hohen Gebühren unternommen.

    Warum erst dann ?

    erst nach der Initiative wurde die unsägliche Billag abgeschafft, wobei wenn man ehrlich ist nur Geldeintreiber AB durch Geleintreiber XY getauscht wurde....

    Und wenn die SRG so ungemein wichtig für die Schweiz ist, warum gibt es nur Alles oder Nichts ?

    Und die Kantone wäre es weiterhin erlaubt Medien zu Unterstützen...
    • Troxi 08.01.2018 15:15
      Highlight Highlight Ich versuche es mal so zu erklären, dass es etwas logisch wirkt. Das RTVG sorgte für viel Zoff, deshalb gab es 2015 das Referendum. Für einen Gegenvorschlag hätte man aus meiner Sicht das RTVG anpassen müssen. Und zwar Kapitel 2 Abgabe für Radio und Fernsehen (Art 68 ff). Eigentlich müsste man alle 114 Artikel überarbeiten aber eben, das würde deutlich länger als 1 Jahr gehen. Mit dem letzten Satz bin ich nicht ganz sicher. Zudem ist es besonders bei Randkantonen schwieriger, da diese selber nicht besonders auf Rosen gebettet sind.
    • Normi 08.01.2018 15:24
      Highlight Highlight @Blitzer/SJW's

      Warum keine Antworten ?

      Logic und so ist leider immer weniger vorhanden Videobeweis unten
      Play Icon
    • Normi 08.01.2018 15:33
      Highlight Highlight @Troxi

      Danke erstmal für die Antworten ist viel besser als als nur Blitzen besonders für unentschlossene Wähler...

      gibt es nicht einen Kantonalen ausgleich wo Reichere Kantone den Ärmeren Kantonen Geld geben ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Strassenfeger 08.01.2018 13:14
    Highlight Highlight Die Smart Media Agency landet mit auf der schwarzen Liste. Ab ins Nirvana!
  • Zeit_Genosse 08.01.2018 12:44
    Highlight Highlight Bei No-Billag entscheiden die älteren Menschen, die SRF nutzen und dafür abstimmen gehen. Wer diese Gruppe erreicht und mobilisiert ist näher am Nein. Die eher rechts orientierten Mittelständler neigen zu einem Ja. Bei den Jungen neigen die linken zu einem Nein und die rechtsorientierten zu einem Ja. Die West-CH und Süd-CH werden nein sagen. Wer die Frauen, speziell die Mütter erreicht, kann das zünglein an der Waage mobilisieren. Einerseits stehen da Haushaltsausgaben einer staatlich ausgewogenen Mediensicherheit gegenüber. Es wird. ein Nein oder eben ein überraschendes Ja (wie bei MEI) geben
    • durrrr 08.01.2018 14:03
      Highlight Highlight "Es wird ein Nein oder ein (überraschendes) Ja geben"
      Mit dieser Aussage hast du dich jetzt aber sehr weit aus dem Fenster gelehnt! ^^

      Und warum sollen Mütter das Zünglein an der Waage sein? Gehen die Haushaltsausgaben die Väter nichts an?
  • Zeit_Genosse 08.01.2018 12:30
    Highlight Highlight Bei diesem Abstimmungskamp stehen sich potente Interessenvertreter und Geld gegenüber. Da wird Propaganda mit entsprechender Schärfe gemacht.

    Zu den Publireportagen. Diese Fremd-Kundenbeiträge sollen sich an den redaktionellen Inhalt anlehnen und klar markiert sein dass sie das nicht sind. In der Regel sind die Publireportagen 35% günstiger, für kommerzielle Unternehmen und akzeptieren im Layout das Firmenlogo. Tamedia akzeptiert scheinbar auch politische Propaganda zum Rabattpreis und politische Parolen als Logo. Da wünscht ich mir, dass man besser hinschaut und überlegt, ob das so gut ist.
  • Thinktank 08.01.2018 12:30
    Highlight Highlight In einem Artikel über NoBillag Werbung setzt watson zwei Videos der Initiativgegner. Ist das Ideologie oder erhält watson dafür vom Bund oder den Kommitees Geld?
    • Leo Helfenberger 08.01.2018 13:28
      Highlight Highlight @Thinktank: Nein, wir erhalten weder vom Bund noch von einem Komitee Geld.
  • Christo 08.01.2018 12:21
    Highlight Highlight Schön, dass uns die No-Billag-Initianten immer wieder selber vorführen, wie es nach einem „Ja“ aussehen würde. Propaganda statt Fakten. Täuschung statt Information.
  • a-minoro 08.01.2018 12:15
    Highlight Highlight In der Gratiszeitung "20 Minuten" druckt Tamedia beinahe täglich Artikel, welche Stimmung gegen die SRG machen. Die bringen sich schon mal in Position. Ist die SRG nach Annahme der Initiative zerschlagen, möchten sie sich dann ein gaaaaanz grosses Stück vom Werbekuchen abschneiden. Aber nein, die Befürworter der Initiative behaupten doch ständig, es geht nur um die Abschaffung der Gebühren... Was für ein Märchen! Eigentlich sollte auch der Hinterletzte endlich bemerkt haben, dass hinter dieser Initiatve ein bisschen mehr steckt.
    • DäPublizischt 08.01.2018 12:52
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht ganz. 20 Minuten schreibt reisserische Artikel (logo, Boulevardmedien halt), aber es gab schon einige Berichte über Initiativgegner und sogar einen Artikel darüber, wie gefährlich NoBillag sein kann. Selbst im Blick gab es einen Kommentar eines Redaktors, der sich gegen die Initiative ausgesprochen hat.
      Es gibt nebst der Weltwoche und der BAZ kaum Medien, die sich wirklich für diese Initiative aussprechen. Bei der NZZ sitzt halt ein Freund Blochers in der Chefredaktion. Da ist so etwas zu erwarten.

      Deiner letzten Aussage stimme ich aber voll und ganz zu! Drum Nein stimmen!
    • mein Lieber 08.01.2018 23:35
      Highlight Highlight Naja, auch Watson schreibt reisserische Artikel. Hans was Heiri
  • Roterriese 08.01.2018 12:06
    Highlight Highlight "Der Slogan ist nicht ehrlich. Denn ein Ja zur No-Billag-Initiative bedeutet ganz klar das Ende der heutigen SRG und ihren Sendungen und Formaten»
    und genau das stimmt nämlich auch nicht!
    • Troxi 08.01.2018 12:20
      Highlight Highlight Nicht? Schon mal etwas Wirtschaftslehre gehabt?
    • Sportfan 08.01.2018 12:21
      Highlight Highlight ... weil?
    • Hinkypunk 08.01.2018 12:29
      Highlight Highlight Natürlich wäre es das Ende der HEUTIGEN SRG!
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasylon 08.01.2018 11:50
    Highlight Highlight Natürlich wird die SRG durch ein unabhängiger. 75% der Einnahmen sind staatliche Gebühren.
    Ich zitiere Roger Schawninski in der Zeitung Cash vom 20.12.1996:
    «Die Schweiz hat ein Staatsfernsehen, und das finde ich fatal. Der Bundesrat bestimmt was bei uns im Fernsehen kommt. Es gibt kaum ein Land, selbst in Osteuropa nicht, wo das Fernsehen so an der Kandare ist.»
    • rosen nell 08.01.2018 12:19
      Highlight Highlight bitte? jetzt kommst du echt mit einem zitat von 1996?! kann es sein, dass sich seither die medienwelt etwas verändert hat? überlege doch mal...
    • wasylon 08.01.2018 12:37
      Highlight Highlight @rosen nell bei der SRG nicht. Sie ist immer noch gleich oder mehr abhängig vom Staat wie 1996.
    • Sportfan 08.01.2018 12:42
      Highlight Highlight wasylon:
      Super, sie brauchen für Ihre Initiative Aussagen, die älter als sie sind. Respekt!

      Dann freue ich mich doch auf die

      - Unabhängigkeit der Bauern, die natürlich auf den Staat verzichten werden, weil sie nachher viel besser sind,

      - Unabhängigkeit unserer Sport- und Jugendvereine, weil die ohne Staat soviel freier sind,

      - auf die Unabhängigkeit unserer Randregionen

      - auf die Unabhängigkeit unserer Bahn

      - auf die Unabhängigkeit unserer Strassen, mit PayStrassen (Maut) oder Werbung am Strassenrand wird alles viel besser und fairer.

      - Endlich Schulen, die Frei und gut sind!


    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 08.01.2018 11:43
    Highlight Highlight Rechtlich ist das Inserat wohl in Ordnung, es steht ja in einer Beilage, die als Werbung deklariert ist und nicht im redaktionellen Teil.

    Aber der Tagi sollte sich Gedanken machen, für was er sich her gibt. Inserate sollten nie aussehen wie redaktionelle Artikel, auch nicht, wenn "Anzeige" oder "Publireportage" darüber steht.
  • ricardo 08.01.2018 11:35
    Highlight Highlight Solche Publireportagen liefern schon mal einen Vorgeschmack, was Tamedia und der Gewerbeverband unter "Medienvielfalt" verstehen. Da lobe ich mir doch den Status Quo mit unabhängiger Information.
    • Sportfan 08.01.2018 12:53
      Highlight Highlight ... und welche bei Fehlleistungen noch gerügt werden können. Was nachher ja nicht mehr geht.

      Und wenn ich in diesen vielen Diskussionen sehe, dass Menschen (Leider enorm viele) nicht einmal mehr in der Lage sind, einen einfachen Initiativtext zu lesen und zu verstehen, dann wird mir ehrlich gesagt Angst und Bange um unser Land.
  • durrrr 08.01.2018 11:33
    Highlight Highlight Traut Watson seinen Lesern eigentlich nicht zu, wahre Botschaften hinter Abstimmungsslogans zu erkennen und ihnen kritisch gegenüberzustehen? Oder warum macht man sich extra die Mühe lehrerhaft diese kryptische No-Billag Werbung richtig zu deuten und mit einem Beitrag zu würdigen!?
    • The Destiny // Team Telegram 08.01.2018 11:54
      Highlight Highlight @durrr, das ist nichts neues bei Watson, hat schon Löpfe fertig gebracht. Demnächst ist Watson auf CNN Level.
    • phreko 08.01.2018 12:42
      Highlight Highlight @durrrr: Nein.

      Kannst ja mal die Pisa-Studien im Zusammenhang mit dem Leseverständnis anschauen.
      Der Rest ist dann Dunning-Kruger-Effekt...
    • äti 08.01.2018 14:05
      Highlight Highlight @durrrrr, was dürfte Watson deiner Meinung nach noch publizieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ubu 08.01.2018 11:29
    Highlight Highlight Was für eine Überraschung. Die Tagesanzeiger-Gruppe hat ja das grösste Interesse an einem Ja zur destruktiven No-Billag-Initiative. Follow the money ... . Hier wird's genauer erklärt: https://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/SRG-No-Billag-Tamedia-AZ1
    • Surf & Turf 08.01.2018 13:40
      Highlight Highlight Nochmals. Smart Media hat nichts mit dem Tagesanzeiger zu tun, und auch nichts mit sonst irgendeiner Publikation. Es ist eine Agentur, welche der Wirtschaft Inserate und Publireportagen verkauft. Inhalte sind egal, politische Lager ebenfalls. Themenspecials machen sie jeweils nur, um möglichst viele Bereiche der Wirtschaft abdecken zu können. Und dann kaufen sie bei den Zeitungen einen ganz normalen Werbeplatz in Form einer Beilage. Das ist bekannt. Oder benötigt nur ein kleinstes bisschen Medienkompetenz oder gesunden Menschenverstand, um es herauszufinden.
    • Surf & Turf 08.01.2018 13:40
      Highlight Highlight ... oder machst du den Tagi auch für den Inhalt der Aldi-Werbebeilage verantwortlich?
  • Switch_On 08.01.2018 11:27
    Highlight Highlight Meine Hoffnung ist, dass viele die No-Billag unterstützen „Nein“ ankreuzen weil sie s nicht checken😉
    • Roterriese 08.01.2018 12:14
      Highlight Highlight Der offizielle Titel der auch auf der Abstimmungskarte stehen wird, lautet wie folgt: "Eidgenössische Volksinitiative 'Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag-Gebühren)'".
  • N. Y. P. D. 08.01.2018 11:12
    Highlight Highlight Herrjemine, unser Herr Bigler.

    Ich bin froh, dass Sie, Herr Bigler, mit Ihrem Gewerbeverband die no billag - Kampagne anführen. Ihr Negativimage könnte entscheidende Prozente bringen, dass es bei der no billag ein krachendes NEIN gibt.

    Dieses Inserat zeigt, wenig überraschend, dass Sie mit unlauteren Methoden zum Erfolg kommen wollen.

    Ihr Palmarès umfasst bereits eine krachende Niederlage (USR III). Eine weitere wird im März hoffentlich folgen.

    Danke nochmals, dass Sie helfen, dass no billag mit einem krachenden NEIN enden wird.


    • The oder ich 08.01.2018 13:03
      Highlight Highlight Es wäre schon noch interessant zu wissen, was der Herrgott, an den Nationalrat Hans-Ulrich Bigler zu glauben vorgibt, von dessen grobschlächtigem, um nicht zu sagen hinterhältigem, Propagandakampf hält. Zu Matthaeus 5:37 passt das ja nicht gerade.
    • Sportfan 08.01.2018 14:48
      Highlight Highlight @The oder ich:

      Wir werden morgen seinen grossspurig angekündigten "Plan B" sehen. Er hat ihn auf jeden Fall für den 9.1. angekündigt. Dann muss/kann er zeigen wie er den Plan B sieht.

      Aber von einem, der bei der USRIII log, beim RTVG wusste, dass die Gebühr nachher 1000.-- betragen wird, der einen fertigen "Plan B" bei der AHV Reform versprach und nachher mit seiner Partei mit leeren Händen um die Ecke kam, da erwarte ich ehrlich gesagt nicht so viel. Aber wir werden sehen. Urteilen wir morgen und hören auch den 160 Parlamentarier zu, die gegen NoBillag sind.

  • äti 08.01.2018 11:12
    Highlight Highlight Wer eine Polemik-Initiative baut, ohne sich zu kümmern was bei deren Annahme wirklich passiert und sich darin flüchtet, dass sie ja dann hoffentlich nicht umgesetzt wird, der betrügt das Volk und die Direkte Demokratie aufs Übelste. #NoBillagNO
    • EvilBetty 08.01.2018 12:12
      Highlight Highlight und verschwendet Steuergelder.
    • durrrr 08.01.2018 12:36
      Highlight Highlight Es gibt gewiss gute Gründe um gegen No-Billag zu sein, aber hierbei liegst du mMn falsch. Die Initianten stehen nicht Pate zum "Unternehmen SRG". Sie haben auch keine Bringschuld und Verantwortung darüber wie sich die Medienlandschaft ändern wird bei einer anfälligen Annahme weiterentwickelt. Es geht einzig und allein um die legitime Disskusion über eine Finanzierung durch Gebührenerhebung. Gibt es eine Initiative über Steuererhöhung von Unternehmen zB, sind die Initianten hinterher auch nicht in der Pflicht Strategien für die Unternehmen zu entwerfen....
    • Roterriese 08.01.2018 13:10
      Highlight Highlight 1:12, Bedingungsloses Grundeinkommen, usw. wären nach der Logik von EvilBetty wohl auch Verschwendung von Steuergeldern, oder?
  • Butschina 08.01.2018 11:11
    Highlight Highlight Dass politische Meinungen unwahr sein dürfen, da hört es bei mir auf. Das ist das gleiche wie Initiativen, die gar nicht legal umgesetzt werden können.
    Leider wird es langsam zur Normalität, dass uns Lügen aufgetischt werden. Schleierhaft ist für mich, dass viele immer wieder darauf reinfallen. Eine Initiative, die Fordert, dass die Wahrheit gesagt, geschrieben wird würde ich begrüssen.
  • Bert der Geologe 08.01.2018 11:10
    Highlight Highlight "No-Billag" ist sowieso das Unwort des Jahrzehnts. Denn erstens zieht die Billag keine Gebühren mehr ein, da ab 2019 eine Firma mit dem Namen Serafe die Gebühren einziehen wird/würde. Und dann das englische no. Korrekt wäre: Initiative Gegen Gebühren für den öffentlichen Sender. Wenn man dann ja schreibt, meint man nein.
    Weshalb das Parlament nicht einen geistreichen Gegenvorschlag ausgearbeitet hat. Z.B. klarer Auftrag, klare Leitplanken bei Werbung und einfache Finanzierung über die Steuern. Da hätte man schon beim Inkasso einiges eingespart.
    • m. benedetti 08.01.2018 11:35
      Highlight Highlight Ja, da hat das Parlament geschlafen. Zwangsgebühren gehören abgeschafft. Ein Gegenvorschlag für eine gerechtere Finanzierung des Service Public würde wohl locker angenommen. Nun Chance verpasst und jetzt droht der Katzenjammer.
    • Sportfan 08.01.2018 11:52
      Highlight Highlight Ich finde es gut, dass die Gebühr keine Steuer ist, denn dadurch kann sie nicht für Strafaktionen genutzt werden. Das Parlament kann jede Steuer kippen/kürzen. So kann nur das Volk oder der Bundesrat die Gebühren ändern (zumindest ein kleiner Schutz). Und wenn das Geld direkt vom Staat kommt, dann hat der Vorwurf "Staatsmedien" zumindest finanziell seine Berechtigung. So wie es ab 19 kommt, kostet das Inkasso 17 Mio/Jahr.

      Ob die Gebühr allerdings einkommensabhängig gemacht werden kann, das darf man diskutieren. Nur glaube ich, dass die gleichen Kreise dann diese Idee bekämpfen werden.
    • Roterriese 08.01.2018 12:12
      Highlight Highlight Weil sich unter anderem die SP verweigert hat einen Gegenvorschlag auszuarbeiten. Lediglich die SVP hat einen Gegenvorschlag vorgeschlagen, dieser wurde aber versenkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • let,s go 08.01.2018 11:03
    Highlight Highlight Die letzten 3 Monate publiziert die Blick Gruppe 388 anti "No Billag " Artikel.
    Ringier verdient sich an der Billag eine goldene Nase.

    Nur um hier die Kräfteverhältnisse etwas aufzuzeigen.
    Wir werden in Zukunft noch mit pro Billag Artikeln, wie diesem hier, überhäuft.
    Es geht um viel Geld.
    • dan2016 08.01.2018 11:31
      Highlight Highlight Quelle? Ich nehme nicht an, dass du diese gezählt hast. Und unter was läuft der SRG Lohnjammeri? Schawinski rechnet mit SRG ab?
    • P. Meier 08.01.2018 11:33
      Highlight Highlight Für den Ausgleich gibt es das Gratisblatt mit entsprechendem Online-Auftritt von Tamedia.
    • Gustav.s 08.01.2018 11:36
      Highlight Highlight Andere wie z.b 20 Minuten gehören zu Tamedia, die wiederum sind mit Goldbach zusammen, dann gehts zu SevenOne Media.
      SevenOne Media ist der schweizer Ableger der Pro7firma. also das CH Fenster von Sat1, Pro7...
      Ja, es geht um viel Geld, unser Geld das ins Ausland soll.
      Rechts will keine fremde Richter? Wenn die ganze Schweiz nur noch fremdgesteuerte Medien konsumiert ist dies sowas von egal!
    Weitere Antworten anzeigen
  • David Rüegg 08.01.2018 10:55
    Highlight Highlight Alleine dieser Fall zeigt, was unabhängige Medien wert sind, welche nicht auf Werbung oder finanzstarke Investoren angewiesen sind.
    • Sportfan 08.01.2018 12:19
      Highlight Highlight Genau und deshalb will die Initiative ja den "Lauterkeits" Artikel spühlen.

      Wer die Arena gesehen hat, hat dort den Journalisten (Christoph J. Walther) auf der ProSeite sicher auch gesehen. Der fordert eine Medienfinanzierung über gekaufte Artikel, welche kaum als solche zu erkennen sind. Sein Credo in einem seitigen Artikel in der NZZ:

      «Nur Fundamentalisten beharren auf der Trennung von Redaktionellen Inhalten und PR»

      Einfach mal googeln und ihr werded sehen, was die Befürworter für "zeitgemäss" halten. Es ist nur noch erschreckend!
  • mogad 08.01.2018 10:49
    Highlight Highlight 2) Der Slogan: "Ja SRG: Ja No Billag" ist höchst unredlich. Dem Volk wird wieder mal Sand in die Augen gestreut.
    Dass die SRG nach einem Ja zu No Billag weiterexistieren wird, ist eine kühne Behauptung. Wie soll sie weiterbestehen, wenn die Gebühren wegfallen, und ein grosser Teil der Werbeeinnahmen? Die grossen Marken, werden wohl kaum Werbung schalten bei einer zur Bedeutungslosigkeit geschrumpften SRG. Ich frag mich auch, ob die Verlagshäuser und "Agenturen" die SRG-Werbung grad mal so übernehmen und in ihre eigenen Online-Portale stellen können.
    • Roterriese 08.01.2018 12:09
      Highlight Highlight Es ist auch eine kühne Behauptung, dass die SRG nach einem Ja nicht mehr bestehen würde und sofort liquidiert werden müsste.
    • derEchteElch 08.01.2018 12:09
      Highlight Highlight „Dass die SRG nach einem Ja zu No Billag weiterexistieren wird, ist eine kühne Behauptung„

      Es ist auch eine kühne Behauptung, dass sie bei einem Ja zur Initistive nicht mehr weiter existieren kann.

      Man kann darüber nicht urteilen, denn der Verwaltungsrat kann die SRG in jede erdenkliche Richtung umstrukturieren.
    • Walter Sahli 08.01.2018 12:48
      Highlight Highlight Man muss, glaube ich, keinen Nobelpreis für Wirtschaft haben, wenn man daran zweifelt, dass ein Unternehmen, nach Wegfall von 75% der Einnahmen, gleich weiter bestehen kann...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 08.01.2018 10:44
    Highlight Highlight Gehört wohl zum guten Ton den Wählern das Gegenteil von dem zu versprechen, dass sie bekommen würden. Die Art und Weise wie diese NoBillager kommunizieren spricht ja sowieso wieder für sich. Die schweizer Politik ist gar nichts mehr besser als Trump...
  • rodolofo 08.01.2018 10:41
    Highlight Highlight Danke Watson, dass Ihr diese Sache an die "grosse Glocke" hängt, welche mir als regelmässigem und teilweise sogar begeistertem Tagi-Leser auch auffiel und sehr sauer aufstiess!
    Als zunehmend aufmerksamer und hellhöriger Hobby-Polit-Detektiv habe ich noch ein weiteres pikantes Detail gefunden:
    Der unsympathische Anführer der ganzen No-Billag-Vollprivatisierungs-Aktion, Bigler (FDP), behauptete in einem Interview, dass die Abstimmung-Kampagne des Gewerbeverbands am 9. Januar starten werde.
    Wann erschienen diese ganzseitigen, als Tagi-Informationen getarnten, Inserate?
    Datum von heute?
    ...
    • Surf & Turf 08.01.2018 11:54
      Highlight Highlight Egal, ob man dafür ist, oder dagegen: Ein wenig Medienkompetenz zu lernen schadet niemandem. Im Gegenteil. Und sämtliche Publikationen der Smart Media sind nun mal zu 99,9 % bezahlt, d.h. nicht neutral. Und haben nichts mit der Publikation, denen sie beigelegt sind zu tun. Das sollte man eigentlich wissen.

      (... und bevor du wieder versuchst, mich politisch in die rechte Ecke zu stellen, mein Lieber: Ich werde Nein stimmen, bin aber sehr dafür, dass das Konzept der SRG überarbeitet wird. Und finde deswegen einen Diskurs mehr als nur wünschenswert.)
    • rodolofo 08.01.2018 17:33
      Highlight Highlight @ Surf & Turf
      Das mag ja sein.
      Aber der Täuschung-Effekt verstärkt die Irreführung und die Lügen sogar noch!
      Das ist nicht nur verlogen, sondern auch noch hinterhältig und an der Grenze zum Kriminellen!
      Aber wie schon in Sachen "Steuerhinterziehung" und Panama-Briefkastenfirmen haben die Herren Bigler, Rickli und Konsorten vorgesorgt:
      Alle Ticksereien völlig Legaaal!
      Der liberale Aal windet sich aalglatt durch alle Maschen, denn die Maschen sind weit, sehr weit...
  • mogad 08.01.2018 10:33
    Highlight Highlight 1)Mir ist es wurscht von wem die Anzeige kommt
    Es reicht mir zu wissen, dass sie von No Billag-Befürwortern stammt. Die gewundenen Erklärungen der Herren Buck (CEO von Smart Media Agency, welche die Beilage zahlte) sowie Zimmer und Steiger, weisen mich aber darauf hin, dass die grossen Verlagshäuser wie Tamedia (Tagi) und bisher unbekannte "Agenturen" ein Interesse an einer Privatisierung von SRG haben müssen. Natürlich wegen des Geldes. SRG mit seinen grossen Werbeblöcken ist offenbar der dukatenscheissende Esel aus dem Märchen "Eslein streck Dich".
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 08.01.2018 10:48
      Highlight Highlight Ja, kein Bauer dieser Welt gäbe seine Kuh die Gold scheisst freiwillig her.
    • martinsteiger 08.01.2018 14:01
      Highlight Highlight @Abbaio: Haben Sie mich gerade zum Teil einer Verschwörung gegen die SRG erklärt? 🤔
  • Mäf 08.01.2018 10:24
    Highlight Highlight Starke SRG? Mit No-Billag? JA zur SRG aber No-Billag JA? Chume nüm drus...
    • rodolofo 08.01.2018 10:42
      Highlight Highlight Kein Wunder. Ist ja auch gelogen!
      Wie können wir Lügner verstehen?
      Indem wir ihren Ratschlag umdrehen!
      Das Gegenteil von dem, was sie vorschlagen, dürfte ziemlich genau richtig sein.
    • _helmet 08.01.2018 10:45
      Highlight Highlight Die Strategie der Initianten ist, der Bevölkerung zu versuchen, weiszumachen, dass die SRG auch ohne Gebühren noch besteht, weil die Umfragen gezeigt haben, dass relativ viele das noch glauben und deshalb wagen, ja zu stimmen. Klassisches Hinters Licht führen der Stimmbevölkerung.
    • Urs-77 08.01.2018 10:59
      Highlight Highlight Dachte das selbe!
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 08.01.2018 10:20
    Highlight Highlight „Politische Meinungen dürfen einseitig und unwahr sein, die Lauterkeitsprüfung betrifft kommerzielle Kommunikation und nicht politische Propaganda vor Abstimmungen.“ Eine Schande für unsere Demokratie, dass bei Abstimmungen und Wahlen einfach so mit Lügen und Unwahrheiten geworben werden kann. Leute, die das tun, sollten strafrechtlich belangt werden können. Und weil sich dazu nichts ändern wird, bleibt Politik im Grunde ein schmutziges Geschäft. Leider.
    • Mafi 08.01.2018 10:55
      Highlight Highlight Wahlen und Abstimmungen könnten aber auch zu gerichtsschlampereien werden, siehe Amerika. Ist eine schwirige Gratwanderung.
    • Bits_and_More 08.01.2018 10:55
      Highlight Highlight Naja, das ist nicht immer ganz einfach zu beantworten. Bei der NoBillag Initative sagen die Befürworter, dass die SRG weiter bestehen kann, die Gegner dass die SRG geschlossen wird und die Mitarbeiter auf die Strasse gestellt werden.
      Wo liegt nun die Wahrheit? Vermutlich irgendwo dazwischen.
      Aber wirklich wissen kann das zum heutigen Zeitpunkt niemand.
      Sind es nun des wegen schon Unwahrheiten?
    • mogad 08.01.2018 11:07
      Highlight Highlight Vom Volk gewählte Politiker, hier vertreten im Abstimmungskomitee dürfen also "einseitig und "unwahr" ihre Meinung vertreten! Dann ist es keine Meinung, sondern unwahr. Darf man Unwahrheit Lüge nennen? Das Volk wird von seinen Vertretern belogen?? Mindestens ist es eine freche Behauptung zu sagen, die SRG werde nach einem Ja weiterbestehen. Ich schätz mal: Zu 100% wird die SRG nach einem Ja Richtung Bedeutungslosigkeit schrumpfen und zu 50% Wahrscheinlichkeit wird sie schleichend ganz verschwinden.
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  • panaap 08.01.2018 10:18
    Highlight Highlight Jetzt unabhängig ob ich es gut oder schlecht finde, welcher Depp hat für den Claime NoBillag bei einer Abstimmung bei der man ein Ja Bewerben will erfunden.
    • P. Meier 08.01.2018 16:05
      Highlight Highlight Das war kein Depp!
      So kann man alle Stimmenden abholen, welche nur Titel und keine Inhalte lesen. Die Billag gehört sicher nicht zu den geliebten Unternehmen. Wenn gegen diese Firma etwas unternommen und gleichzeitig noch im eigenen Portemonnaie gespart werden kann, reicht die Info durch den Titel.
    • panaap 08.01.2018 16:42
      Highlight Highlight Das mit der Billag verstehe ich schon. Aber halbes Jahr lang mit NO bombardiert werden und dann im März den link zu Ja machen finde ich komisch.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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