Schweiz
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bild:shutterstock

Nationalrat will Alkoholausschank auf Autobahnraststätten erlauben

13.06.17, 11:05 13.06.17, 11:56

Autofahrer sollen sich künftig auch auf der Autobahn einen Schluck genehmigen können. Der Nationalrat hat am Dienstag eine Motion seiner Verkehrskommission angenommen, die Ausschank und Verkauf von Alkohol auf Raststätten zulassen will.

Bisher hatten Sicherheitsbedenken das Parlament davon abgehalten, das seit über 50 Jahren geltende Verbot aufzuheben. Für die Mehrheit des Nationalrats wiegt nun aber die Wettbewerbsfreiheit schwerer. Ihrer Ansicht nach werden Autobahnraststätten heute diskriminiert, da auch in Restaurants an Autobahnauffahrten Alkohol angeboten wird.

Es gehe um gleich lange Spiesse für alle Gastronomiebetriebe, sagte Kommissionssprecherin Nadja Pieren (SVP/BE). Auch die Tankstellenshops erlitten Nachteile, da sie nicht ein vollständiges Sortiment anbieten können.

Leidtragende seien zudem die Restaurantbesucher, die sich zum Essen kein Glas genehmigen könnten, sagte Pieren. Viele von ihnen setzten sich nicht selber ans Steuer, sondern seien Car-Passagiere oder Beifahrer.

Zwängerei mit Risiken

Dem widersprach Philipp Hadorn (SP/SO) mit dem Hinweis, dass jedes Auto im Durchschnitt mit 1,2 Passagieren besetzt sei. Für ihn ist die Motion eine «Zwängerei mit Risiken für alle Verkehrsteilnehmenden». Bei jedem achten tödlichen Unfall sei mutmasslich Alkohol die Ursache, sagte Hadron.

Er verwies auch auf eine Umfrage der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU). Diese hatte ergeben, dass 82 Prozent der Befragten gegen den Ausschank von Alkohol auf Raststätten sind. «Das Volk will das Verbot nicht aufheben», sagte Hadorn.

Der Bundesrat unterstützte die Motion. Die meisten Unfälle geschähen nicht auf Autobahnen, sondern innerorts, wo Alkohol leicht verfügbar sei, sagte Verkehrsministerin Doris Leuthard. Auf der Autobahn sei meist überhöhte Geschwindigkeit Unfallursache.

Die BFU hingegen warnt vor einer Aufhebung des Verbots. Dank diesem seien Autobahnen heute relativ sicher. Die Schweizer Suchtorganisationen rufen das Parlament ebenfalls dazu auf, am Verbot festzuhalten. Ihrer Ansicht nach ist die eingeschränkte Verfügbarkeit eine der wirksamsten Präventionsmassnahmen.

Der Vorstoss geht nun an den Ständerat. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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44
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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Masche 14.06.2017 22:13
    Highlight Ironie des Schicksals: am gleichen Tag, an dem der Nationalrat den Verkauf von Alkohol in Autobahnraststätten erlaubte, verursacht ein LKW mit 1.8 Promille Alkohol im Blut einen Unfall mit Brand auf der A2, der zu einem mehrstündigen Verkehrskollaps in der Region Basel führte....
    4 1 Melden
  • Walter Sobchak 13.06.2017 14:34
    Highlight Endlich. Die Durststrecke von der Arbeit nach Hause ist jeweils nicht zum aushalten.
    3 3 Melden
  • Toerpe Zwerg 13.06.2017 14:13
    Highlight Bei jedem achten tödlichen Unfall sei mutmasslich Alkohol die Ursache, ...

    Wie wird das gezählt?
    5 9 Melden
  • fantastic 13.06.2017 13:42
    Highlight Ich wusste nicht mal, dass das verboten ist, so nicht-vorhanden war mein Bedürfnis mein Leben lang, auf einer Raststätte ein Bier zu trinken, haha.
    8 3 Melden
  • Lowend 13.06.2017 13:26
    Highlight Es ist total skizophren, wenn wegen islamistischem Terror unsere Freiheit und die Menschenrechte eingeschränkt werden und die totale Überwachung gefordert wird, währen gleichzeitig im Strassenverkehr, wo es tatsächlich immer noch viel zu viele Verletzte und Tote gibt, von den genau gleichen bürgerlichen Politiker und da besonders von der SVP Fraktion die totale Freiheit gefordert wird!

    Für die Freiheit von Blochern opfert die Gaspedalfraktion plötzlich hunderte Menschen auf dem Altar der Mobilität!

    Eine widerliche Doppelmoral!
    11 12 Melden
    • Maranothar 13.06.2017 14:36
      Highlight Die Freiheit der Betriebe Geld zu machen womit sie wollen ist gemeint, nicht die Freiheit der Menschen.
      6 2 Melden
    • stamm 13.06.2017 17:30
      Highlight Ououou....haben wir wieder mal SVP gehört? Leuthard unterstützt es! Und sie ist weiss Gott gegen Alkohol im Strassenverkehr. Eine widerliche Doppelmoral.....

      Ich fänds super, wenn man sich auch auf der Raststätte eins gönnen könnt.
      3 4 Melden
    • Lowend 13.06.2017 19:34
      Highlight Frau Leuthard ist für etwa 70% der Schweizer eine bürgerliche Bundesrätin und Politikerin, ausser natürlich für jene, die sehr weit rechts aussen stehen.

      Ansonsten bleibe ich dabei. Wer durch seine Politik in Kauf nimmt, dass durch seine Gesetze zusätzlich Menschen verletzt, getötet oder nur gefärdet werden können und gleichzetig null Toleranz gegenüber Terroristen oder einer an sixh friedlichen Religion fordert, politisiert extrem skizophren.
      Da hilft natürlich nur viel Alkohol, um solche Politik schön zu saufen, dass kann ich gut verstehen, stamm!
      5 6 Melden
    • andrew1 13.06.2017 21:33
      Highlight Mit einem grossen unterschied: die unfälle im strassenverkehr sind nicht absichtlich, lassen sich nicht auf 0 reduzieren und dienen nicht der verängstigung der bevölkerung. Zudem liegt es in der verantwortung jeden einzelnen sich nicht betrunken hinters steuer zu setzen. Man kann ja auch bei jedem belibigen tankstellenshop ausserhalb der autobahn was kaufen. Das macht das verbot besonders unsinnig. Alkohol darf man sogar zu hause lagern(unglaublich aber wahr) und jederzeit konsumieren. Auch so kann man theoretisch vor dem fahren trinken.
      5 4 Melden
    • stamm 13.06.2017 23:47
      Highlight Danke Lowend, umgekehrt genau dasselbe.... aber lassen wir das.

      Wenn du 0 Toleranz möchtest, darfst du nie aus dem Haus. Denn du nervst dich immer ab irgend etwas. Wir sollten wieder einmal lernen, dass jeder genug alt sein sollte um zu wissen, was er macht. Es bestehen schon genug Gesetze, welche wohl kaum das bewirken, was sie sollten. Ausser, dass sie die Staatskasse füllen.
      2 3 Melden
    • andrew1 14.06.2017 08:15
      Highlight Stimmt genau. Die verbote und bevormundung nimmt langsam groteske züge an. Insbesondere die linksparteien sind darin sehr stark. Ich bin aber überzeugt mit etwas weniger vorschriften gäbe es eher weniger unfälle. 1. Passt dann jeder besser auf und denkt nicht alles sei sowiso absolut "tubelisicher" und er müsse nicht aufpassen. So nach dem motto die werden schon schauen das mir nichts passiert. 2. Fehlt der reiz des verbotenen. Etwas an die Mündigkeit und gesunden Menschenverstand des bürgers zu appelieren wäre nicht falsch.
      3 5 Melden
    • Martiis 14.06.2017 12:38
      Highlight andrew1, erstens sind es die Rechtsparteien, die die Menschen bevormunden und gegen die Cannabislegalisierung kämpfen. Zweitens starben 1971, als es noch viel weniger Verkehr und auch viel weniger Verbote und Vorschriften für Autofahrer gab, 1773 Personen auf Schweizer Strassen. 2013 starben gemäss BFS (trotz einem Vielfachen an eingelösten Fahrzeugen) "nur" noch 269 Personen. Also hören Sie auf solchen Blödsinn zu erzählen.
      2 2 Melden
  • Bär73 13.06.2017 13:24
    Highlight Jaaaa...das gibt wieder Platz auf den Strassen 😂😂
    5 5 Melden
  • Auf jetzt 13.06.2017 12:58
    Highlight Geht in Deutschland ja auch ohne Probleme... Hauptsach bünzlig dueee!!
    22 29 Melden
  • Schweizer Bünzli 13.06.2017 12:56
    Highlight Hauptsache, die Kasse klingelt, der Rest ist egal.
    27 17 Melden
  • Makatitom 13.06.2017 12:47
    Highlight ist ja klar, dass die Schweizer Volumen Prozente alles was mit Alkohol zusammenhängt, freigeben wollen. Wenn es aber ums Gras geht, wird wieder mit Jugendschutz, bekifft autofahren etc. argumentiert.
    35 13 Melden
  • Eskimo 13.06.2017 12:42
    Highlight Längst nicht jeder Besucher einer Autobahnraststätte ist selber Fahrer.
    Sehe keinen Grund dort Alkohol zu verbieten. Dass der Fahrer nicht trinkt sollte sowieso klar sein. Dann müsste man ja auch an Tankstellen an Seen und eigentlich überall den Verkauf verbieten. Dieses Verbot ist eines von vielen Überbleibseln der Linken Pflästerlipolitik der letzten Jahre das zurecht abgeschaffen werden sollte.
    28 36 Melden
    • Brummbaer76 13.06.2017 13:28
      Highlight "Bisher hatten Sicherheitsbedenken das Parlament davon abgehalten, das seit über 50 Jahren geltende Verbot aufzuheben"
      Das Verbot gilt seit 50 Jahren. Nix von letzten Jahren.
      Vor 50 Jahren waren die Bürgerlichen noch klarer in der Mehrheit statt heute. Die Grünen zb gabs noch gar nicht.
      Also nix mit das Verbot kommt von den Linken.
      11 6 Melden
    • plaga versus 13.06.2017 14:02
      Highlight Jaja... Hauptsache lästern über Linke (oder Rechte). Das Verbot ist über 50 Jahre alt. Steht selbst im Text.
      9 2 Melden
  • Maya Eldorado 13.06.2017 12:39
    Highlight Und dann vor der nächsten Ausfahrt eine Verkehrskontrolle mit Alkoholtest. Das gibt Devisen in die Staatskasse.
    27 1 Melden
    • Mia_san_mia 13.06.2017 13:56
      Highlight Ja genau, meinst es gehen dann alle mit dem Auto an die Autobahnraststätte um sich zu betrinken?
      4 2 Melden
  • Micha Moser 13.06.2017 12:39
    Highlight 🤦🏻‍♂️
    8 9 Melden
  • manhunt 13.06.2017 12:31
    Highlight dann wäre es nur folgerichtig, sämtliche parlamentsmitglieder welche diesem ausgesprochenen schwachsinn zugestimmt haben, weil sie sich einmal mehr durch lobbyisten haben schmieren lassen, sazu zu verplichten, jene rettungskräfte unterstützen zu müssen, welche zu künftigen, durch alkoholeinfluss verursachten, unfällen auf autobahnen gerufen werden. ich könnte mir vorstellen das der/die eine oder andere seine/ihre haltung zu thema noch einmal überdenken würde.
    16 29 Melden
  • "let's dance" 13.06.2017 12:14
    Highlight Egal...wer eine Scheibe möchte der kriegt sein Stoff au sonst wo... das ganze hat auch Vorteile, man muss nicht immer eine Tankstelle auf den Neben oder Hauptstraße suchen um an sein Feierabend Bierchen zu kommen.
    16 16 Melden
  • Martiis 13.06.2017 12:10
    Highlight "Der Bundesrat unterstützte die Motion. Die meisten Unfälle geschähen nicht auf Autobahnen, sondern innerorts, wo Alkohol leicht verfügbar sei, sagte Verkehrsministerin Doris Leuthard."

    Aufgrund dieser Erkenntnis soll Alkohol nun auch auf bzw. neben Autobahnen leicht verfügbar sein? Ziemlich absurd!
    40 9 Melden
  • neurot 13.06.2017 12:07
    Highlight Was redet die Doris da: "Die meisten Unfälle geschähen nicht auf Autobahnen, sondern innerorts, wo Alkohol leicht verfügbar sei, sagte Verkehrsministerin Doris Leuthard."
    Die logische Schlussfolgerung: Leicht verfügbarer Alkohol = mehr Unfälle. Als Argument für Alhohol auf Raststätten, weil.... dann die Statistik ausgeglichener wird? Logik eh doof ist? Wir auf Menschen scheissen wenn die Kohle stimmt?
    37 6 Melden
  • Madison Pierce 13.06.2017 11:58
    Highlight Es geht nicht primär darum, dass sich Autofahrer "einen Schluck" genehmigen können, sondern um die Beifahrer und die Passagiere von Cars.

    Persönlich ist es mir egal. Es ist mir nie aufgefallen, dass es keinen Alkohol gibt.

    Ordnungspolitisch ist es sicher richtig, wenn der Verkauf auf Raststätten erlaubt ist, denn an Tankstellen ist Alkohol auch erlaubt und die Verantwortung liegt beim Autofahrer. Es gibt keinen Grund, weshalb das für Raststätten anders sein soll.

    Aber ein wichtiges Thema ist es sicher nicht...
    19 8 Melden
    • Martiis 13.06.2017 14:39
      Highlight Tankstellen führen aber i.d.R. keine Restaurants sondern nur Shops. Man kauft ein und fährt weiter. An Raststätten hingegen verweilt man viel länger und verpflegt sich auch vor Ort. In Zukunft kann man sich dort dann auch gleich ein paar Gläschen Wein zum Essen genehmigen. Als Beifahrer würde ich dort gerne auf Alkohol verzichten, wenn ich dafür die Gewissheit hätte, dass die Fahrer dies gezwungenermassen auch müssen.
      3 1 Melden
  • Hosch 13.06.2017 11:55
    Highlight Kompromissvorschlag:
    Alkoholausschank gegen Promilletest.

    9 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.06.2017 11:40
    Highlight Endlich wird dieses sinnlose Gesetz umgestossen. Und Hadorn macht sich lächerlich mit seinem Statistik Argument. Dann existieren Beifahrer und Car-Reisende also einfach nicht, weil laut Statistik in den Autos ja nur eine Person sitzt?
    Je weniger solche unnötigen Gesetze, desto besser.
    14 20 Melden
  • wipix 13.06.2017 11:38
    Highlight Die Verkaufstellen auf Autobahnen könnten mehr Umsatz machen. Denn der Einkauf von Alkoholika auf dem Weg (nicht während der Fahrt zu konsumieren) fällt so den Tankstellenshops an Landstrassen exklusiv in die Taschen.
    Naja... Wenn die Umsätze auf Autobahnraststätten so steigen, werden auch die Pachtmieten erhöht. So gesehen ein Nullsummenspiel mit erhöhten Risiko!
    12 1 Melden
  • eupho 13.06.2017 11:29
    Highlight Noch mehr Unfälle und noch mehr Stau auf unseren Autobahnen. Ich verbringe meine Freizeit lieber woanders als im Verkehr!
    25 43 Melden
  • who cares? 13.06.2017 11:28
    Highlight Was macht ein Autofahrer(in), der auf einer Raststätte beim Essen merkt, dass er ein bisschen zu viel getrunken hat? Bestellt er ein Taxi und gibt 100+ Franken aus? Lässt er das Auto stehen und schlendert zu Fuss dem Pannenstreifen entlang bis zur nächsten Ausfahrt? Wohl kaum. Er wird ins Auto steigen und mit verminderter Reaktionsfähigkeit mit 120km/h andere Leute gefährden.
    Super!
    71 34 Melden
    • der nubische Prinz 13.06.2017 11:46
      Highlight wer fährt schon 120?
      10 6 Melden
    • reaper54 13.06.2017 11:59
      Highlight keine Angst, dank der gestrichenen Vorsorgeuntersuchung wird kein Lenker 120 fahren können, da die Rentner die Autobahn verstopfen (rechte Spur 80km/h linke so 95 mit Glück 100km/h)

      *Achtung dieser Beitrag kann Spurenelemente von Ironie enthalten...
      18 4 Melden
    • Lukeros 13.06.2017 11:59
      Highlight Dies merkt man natürlich erst wenn das Glas/die Gläser leer ist/sind?
      Man kennt die Wirkung auch schon beim bestellen.
      Und sowieso, ich kann auch im Dorf im Pronto 6 Dosen holen und danach auf die Autobahn andere gefährden gehen (- mit 120 km/h, huiiii). Wenn es jemand vor hat, ist es egal wo der Stoff herkommt.

      Sonst könnten wir ja auch die Parkplätze in der Stadt entfernen, falls jemand plötzlich nach dem Ausgang merkt dass er zuviel getrunken hat...

      Die eigene angemutete Selbstverantwortung kann man ruhig auch den anderen zutrauen.
      22 5 Melden
    • Wiesopferd 13.06.2017 12:27
      Highlight Wie realistisch ist wohl dieses Szenario? Wer geht schon in einer Raststätte "in den Ausgang"?
      21 7 Melden
    • who cares? 13.06.2017 15:25
      Highlight Niemand geht in einer Raststätte in den Ausgang und wurde auch nicht behauptet. Es geht mir darum, dass man an Raststätten öfters auch essen kann und wenn vorhanden, jemand eher noch ein Glas Wein oder Bier dazutrinkt, als wenn es einfach nicht verfügbar wäre. Schon geringe Mengen an Alkohol (die man selbst gar nicht merkt) vermindern die Reaktionsfähigkeit. Bei einer Geschwindigkeit von 120km/h (oder 140 für die krassen Typen hier) macht bereits 1 Sekunde einen Unterschied.
      2 2 Melden
    • reaper54 13.06.2017 15:54
      Highlight @who cares? und wo ist jetzt der Unterschied wenn man bei einem Freund zu Besuch war und zum Nachtessen ein bis zwei Gläser Wein trinkt?
      0.0 Promille gilt nur für Junglenker wenn ich das recht im Kopf habe...
      1 1 Melden
    • who cares? 13.06.2017 16:36
      Highlight Also rechtfertigt das eine Übel das andere?
      Nur das eine nicht verhindern, weil es beim anderen nicht auch geht?
      0 2 Melden
    • reaper54 13.06.2017 17:04
      Highlight Jein, auf der Autobahn geht es meiner Ansicht nach mehr um die Beifahrer und die mitteisenden in Cars. Das Fahren unter Alloholeinfluss ist ein generelles Übel, welches mit diesem Entscheid nicht beinflusst wird. Wenn man es bekämpft dann auf einer anderen Ebene.
      3 2 Melden
  • Charlie B. 13.06.2017 11:16
    Highlight "Autofahrer sollen sich künftig auch auf der Autobahn einen Schluck genehmigen können" ...
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  • FancyFish 13.06.2017 11:10
    Highlight Die Alkohollobby hat zugeschlagen
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      Highlight Verteufelt das böse böse cannabis :P
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