Schweiz

Der Brand SVP war schon zugkräftiger. Bild: KEYSTONE

Eine Pleite nach der anderen: Die SVP kommt vom Erfolgsweg ab

Seit dem historischen Erfolg bei den Wahlen 2015 läuft es für die SVP nicht mehr rund. Sie hat bei Wahlen und Abstimmungen einige teils deftige Niederlagen kassiert, zuletzt in Neuenburg. Was ist los mit der Volkspartei?

04.04.17, 08:57 04.04.17, 17:46

Einen solchen Absturz hat es in der Schweizer Parteiengeschichte selten gegeben. Bei den Wahlen ins Neuenburger Kantonsparlament am Sonntag verlor die SVP mehr als die Hälfte ihrer Sitze. Ihre drei Bewerber für die Kantonsregierung waren im ersten Wahlgang chancenlos. Der Neuenburger Nationalrat Raymond Clottu reagierte bestürzt: «Ich stehe unter Schock.»

Von der SVP war man sich ähnliche Ausschläge bislang nur in die Gegenrichtung gewohnt. Seit die Blocher-Partei nach dem EWR-Nein vor 25 Jahren ihren Siegeszug angetreten hat, gab es für sie scheinbar nur eine Richtung: Nach oben. Aus dem einstigen «Juniorpartner» im bürgerlichen Lager wurde die mit Abstand stärkste Partei der Schweiz. Bei den nationalen Wahlen 2015 kam sie auf 29,4 Prozent, das beste Ergebnis einer Partei seit Einführung der Proporzwahl 1919.

Parteipräsident Toni Brunner kommentiert den SVP-Erfolg bei den Wahlen 2015. Bild: KEYSTONE

Den historischen Erfolg hat die Volkspartei nicht nur aus eigener Kraft errungen. Sie verdankte ihn auch der geopolitischen Grosswetterlage, genauer der Flüchtlingskrise in Europa. Sie verstärkte die isolationistischen Reflexe in der Schweiz, was sich auch darin äusserte, dass die bilateralen Verträge mit der EU in Umfragen an Rückhalt verloren. Die SVP konnte profitieren.

Die Erwartung oder Befürchtung, der Rechtsrutsch (auch die FDP legte zu) werde die Schweizer Politik verändern, hat sich erfüllt – aber anders als erwartet. Er hat in der Gesellschaft Abwehrreflexe geweckt. Für die SVP sind die Erfolgsmeldungen seit dem Wahlsieg rar geworden, dafür häufen sich die Pleiten. Die Partei ist auf mehreren Ebenen mit Problemen konfrontiert.

Problem Romandie

Das Neuenburger Debakel ist in erster Linie hausgemacht. Der frühere Nationalrat Yvan Perrin – ein einstiger SVP-Hoffnungsträger in der Romandie – war 2013 in die Kantonsregierung gewählt worden. Nur eineinhalb Jahre später musste er mit einem Burnout zurücktreten, seinen Sitz schnappte sich die FDP. Formal ist Perrin immer noch Präsident der Kantonalpartei, faktisch ist die Neuenburger SVP führungslos. Auch die Querelen um Jean-Charles Legrix, der als Stadtrat von La Chaux-de-Fonds erst entmachtet und dann abgewählt wurde, haben ihr geschadet.

Guy Parmelin wird nach seiner Wahl in Nyon gefeiert. Ein positiver Effekt ist bislang ausgeblieben. Bild: KEYSTONE

Das Problem aber reicht tiefer. Der positive Effekt, den die Wahl des Waadtländers Guy Parmelin in den Bundesrat auslösen sollte, ist bislang ausgeblieben. Vielmehr erlebte die SVP mit der Abwahl von «Skandalnudel» Oskar Freysinger aus der Walliser Regierung einen weiteren Tiefschlag. Er war faktisch das «Gesicht» der SVP in der Westschweiz, insbesondere während der Präsidentschaft von Toni Brunner, der kaum einen geraden Satz auf Französisch herausbringt.

Nun ist die SVP in der Westschweiz in keiner Kantonsregierung mehr vertreten, sofern man den Bernjurassier Pierre Alain Schnegg nicht mitzählt. In der Waadt soll sich das am 30. April ändern, die SVP will den nach dem Tod von Jean-Claude Mermoud 2011 verlorenen Sitz mit Nationalrat Jacques Nicolet zurückerobern. Doch die Waadtländer SVP ist angeschlagen, seit der nationale Romandie-Koordinator und Partei-Vize Claude-Alain Voiblet vor einem Jahr aus der Partei geworfen wurde. Er hatte im Wahlkampf 2015 Plakate von Parteikollegen mit eigenen überklebt.

Problem Abstimmungen

Seit den Wahlen haben die Fraktionen von SVP und FDP im Nationalrat mit 101 Sitzen die absolute Mehrheit. Bewirkt hat sie wenig, im Gegenteil. Die SVP hat bei wichtigen Geschäften im Parlament schmerzhafte Niederlagen kassiert, insbesondere bei der Umsetzung ihrer Masseneinwanderungs-Initiative (MEI) und bei der Altersvorsorge 2020.

Betrübte Mienen bei der SVP nach dem Nein zur Durchsetzungsinitiative. Bild: KEYSTONE

An der Urne ist ihre Bilanz nicht besser: Bei bedeutenden Abstimmungsvorlagen stand die SVP auf der Verliererseite. Gleich drei Niederlagen kassierte sie in ihrem «Kerngeschäft». Die Durchsetzungs-Initiative, das Referendum gegen das revidierte Asylgesetz und der Kampf gegen die erleichterte Einbürgerung von Ausländern der dritten Generation gingen verloren. Besonders bitter für die SVP: Die Pleiten fielen nicht etwa knapp aus, sondern deutlich.

Der Kampfbegriff «Verfassungsbruch», mit dem sie die MEI-Umsetzung bezeichnet, scheint ebenfalls nicht richtig zu zünden. Und neues Ungemach zeichnet sich ab. 2017 wird über zwei weitere grosse Vorhaben abgestimmt: Die Energiestrategie 2050 am 21. Mai und die Altersvorsorge 2020 am 24. September. Beide werden von der SVP bekämpft. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie in beiden Fällen erneut auf der Verliererseite stehen wird.

Problem Glarner

Die Wahlen spülten einige illustre Figuren ins Parlament, allen voran Roger Köppel und Christoph Blochers Tochter Magdalena. Eine Personalie gibt immer wieder zu reden: Andreas Glarner. Der Aargauer Nationalrat wurde auf Anhieb zum Verantwortlichen für die Asylpolitik ernannt. Seine Devise lautet: Maximale Provokation bis an die Grenze des Erlaubten.

Andreas Glarners Stil stösst auch in der eigenen Partei auf Kritik. Bild: KEYSTONE

Damit hält er den rechten Rand der SVP-Wählerschaft bei Laune. In der Mitte der Gesellschaft aber stösst seine Masche auf Ablehnung. Glarners Strategie, die erleichterte Einbürgerung mit Burka-Plakaten zu bekämpfen, wurde laut der Tamedia-Nachbefragung sogar von einem Teil der eigenen Basis nicht goutiert. Auch in der SVP-Fraktion ist sein Stil umstritten.

Die «Weltwoche» hat Anfang März ein kritisches Porträt über Andreas Glarner veröffentlicht, mit – anonymen – Voten aus den eigenen Reihen. Für SVP-Politiker ist es nie ein gutes Zeichen, wenn sie vom Köppel-Blatt ins Visier genommen werden. Glarner reagierte entsprechend verärgert.

Nicht alles ist in den letzten Monaten schief gelaufen. Im Glarner-Kanton Aargau eroberte die SVP mit der zuvor kaum bekannten Bezirksrichterin Franziska Roth einen zweiten Sitz im Regierungsrat. Auch in den Kantonsparlamenten legt sie tendenziell weiter zu, das Neuenburger Debakel ist ein «Ausreisser». Aber die Zeit der grossen Sprünge nach oben ist vorbei.

Bislang haben Niederlagen und Rückschläge wie Christoph Blochers Abwahl aus dem Bundesrat die SVP nur stärker gemacht. Die Misserfolge der letzten Monate aber sind ein neues Phänomen. «Die Form der SVP spüre ich in der Tendenz negativ, das müssen wir korrigieren», sagte Parteipräsident Albert Rösti dem Sonntags-Blick. Der Berner kritisierte insbesondere die aus seiner Sicht ungenügende Mobilisierung in den Kantonen Solothurn, Basel-Stadt, Freiburg und Wallis.

Hat der Erfolg die SVP träge gemacht? Haben die «Antikörper», die mit dem Kampf gegen die Durchsetzungs-Initiative geweckt wurden, eine nachhaltige Wirkung? Ist es mit dem angeblich konservativen Trend in der Gesellschaft gar nicht so weit her, wird das Schweizer Stimmvolk im Gegenteil offener und multikultureller? Oder ist die SVP einfach in einem Formtief?

Eine klare Antwort gibt es nicht. Ein Verlierer-Image aber ist nie gut für eine Partei – man frage nur die CVP. Für die Schweizerische Volkspartei, die sich permanent auf den Volkswillen bezieht, ist es besonders gefährlich. Sie lebt von der Empörung und der Angst, die sie in den Medien und bei der Konkurrenz erzeugt. Setzt sich die Niederlagenserie fort, schwindet dieses Drohpotenzial.

Die SVP könnte dann etwas werden, was sie keinesfalls sein will: Eine ganz gewöhnliche Partei.

SVP-Abstimmungsplakate

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    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 05.04.2017 23:06
    Highlight Unser Schweizerbünzlibürgerproblem ist, dass niemand dem Anderen die Faust im Mund gönnt. Die SVP ist die reichste Partei, was aber ganz sicher nicht von ungefähr kommt. Reiche Ausländer tun der Schweiz sicherlich mehr Gutes, als Schlechtes (und umgekehrt ebenfalls!). Jeder Einzelne ist seines Glückes Schmied! Wenn also jemand Geld korrekt erwirtschaftet hat, dann steht ihm das Geld auch zu! Und wenn jemand kaum Geld hat, um sich zu ernähren, dann bekommt er leihweise Geld vom Sozialstaat Schweiz! Also hackt nicht auf den Reichen herum, nur weil wir es nicht sind!
    4 11 Melden
  • LandeiStudi 05.04.2017 21:55
    Highlight Don't jinx it
    1 0 Melden
  • KING FELIX 05.04.2017 20:31
    Highlight Pssst. Holz alange.
    3 0 Melden
  • rodolofo 05.04.2017 07:47
    Highlight Die SVP ist Opfer ihres eigenen Erfolgs!
    Einerseits entwickeln die Schweizer gegenüber Erfolgreichen einen gewissen Argwohn, da man sich hierzulande gerne unauffällig und "eingemittet" präsentiert und andererseits wurden die Classe-Poltique-Miglieder der SVP übermütig, da sie glaubten, eine Rechtsnationale Revolution, wie wir sie gerade in der Türkei mitverfolgen müssen, stünde bevor, mit einer autoritären Diktatur durch eine Rechtsbürgerliche Mehrheit, mit der Zurückbindung des Rechtsstaates, mit der Gleichschaltung der Presse und mit der Bespitzelung und Verfolgung von Ausländern und Linken.
    24 3 Melden
  • Michael Mettler 04.04.2017 19:57
    Highlight Raymond Clottu steht unter Schock. Dann soll er mal Aleppo besuchen. Die haben da gerade Giftgas-Anschläge im Angebot. Das löst ein Schock aus, das andere ist eine verdiente Ohrfeige...
    50 6 Melden
  • ThePower 04.04.2017 17:27
    Highlight Ein Hoffnungsschimmer, nicht mehr und nicht weniger. Bei den nächsten nationalen Wahlen wird dann wieder mit der ganz grossen Kelle angerichtet, mit Willys und idyllischen Bilder unserer wunderbaren Landschaft oder wasauchimmer. Und die Schafe werden wieder reihenweise drauf reinfallen🙄
    67 9 Melden
  • pamayer 04.04.2017 17:10
    Highlight Sehr Vermeidbares Problem

    ganz einfach, indem Frau/Mann anders stimmt.

    Das stimmt.
    32 2 Melden
  • piedone lo sbirro 04.04.2017 15:40
    Highlight köppels weltwoche - ein parteiblättchen, mit einem opportunistischen lohnschreiber „his masters voice“ an der spitze.

    wenn er nicht ein thema besetzen kann, schaut er, wie der wind dreht, und nimmt dann konsequent und unbesehen von fakten eine gegenposition ein. so inszeniert er sich als angeblich freier denker, anti-mainstream, unabhängig.

    köppel hat nur einen blick, und der ist nach herrliberg gerichtet. von dort kommen die direktiven die er in seiner weltwoche verarbeiten muss.

    köppel, trump plus blocher sind in einem rückwärtsgang in die dreißiger jahre, am vorabend der katastrophe.
    58 17 Melden
  • Gleis3Kasten9 04.04.2017 15:07
    Highlight Die Umsetzung der MEI war eine Niederlage für die SVP und ihre Reaktion darauf (Verfassungsbruch? Wie bitte?) war nicht diejenige, die ich von einer etablierten Partei erwartet hätte. Dazu kommt noch, dass der Partei momentan die Aushängeschilder fehlen. Rösti ist ein farbloser Präsident, Glarner macht in der Öffentlichkeit (Arena usw.) einen überforderten Eindruck und der Rest. Wo ist der Rest? So sehr ich die SVP nicht mag, wenigstens waren ihre Vorstösse interessante Gesprächsfüller mit ihre nahestehenden Mitmenschen, aber auch das sind tempi passati.
    48 7 Melden
  • simiimi 04.04.2017 15:06
    Highlight Nicht zu unterschätzen ist wohl auch, dass FDP und CVP wieder nach rechts gerückt sind, und der SVP dadurch das Wasser abgraben können. So hat letztes Wochenende in NE die FDP fast im selben Umfang Sitze zulegen können, wie sie die SVP verlor.
    42 4 Melden
  • Döst 04.04.2017 14:41
    Highlight Zur Erinnerung: nach der nationalen Wahlschlappe 2011, erfolgte dann 2015 der "historische Erfolg" (watson). Und das sogar nach BDP Abspaltung. Jede Wahlschlappe oder von Medien heraufbeschworene Krise hat die SVP letztlich wieder stärker gemacht.
    23 35 Melden
    • Majoras Maske 04.04.2017 16:24
      Highlight Vielleicht hat die BDP-Abspaltung der SVP auch Aufwind gegeben und die Menschen an die Urne gelockt um die SVP zu wählen? Aber der "Anti-Widmer-Schlumpf-Effekt" verpufft eben auch mal.
      27 1 Melden
    • Fabio74 04.04.2017 17:02
      Highlight Naja diese Effekte verpuffen zum Glück irgendwann. Anti irgendwas hört halt irgendwann auch auf
      14 3 Melden
  • Sandokan 04.04.2017 14:16
    Highlight Die Leute haben verstanden das man nicht unterteilen kann zwischen Parteien und Rechts ,Links. Ausserdem stecken hinter den Parteien Oligarchen wie Blocher und CO die in erster Linie an sich und Ihrem Nachwuchs verpflichtet sind.
    42 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.04.2017 14:10
    Highlight Ich wähle SVP weil,

    1. FDP eine Waschlappenpartei ist, die statt Freisinn heute nur noch Weichsinn produzieren. Partei der Abzocker und Möchtegernabzocker. Der Opportunisten und Weichgespühlten.

    2. SP die Schweiz verkaufen will und gegen ureigenste CH Interessen politisiert.

    3. Grüne in einer Märchenwelt leben, in der es weder gesunden Menschenverstand, noch Politiker, die etwas von Wirtschaft verstehen gibt.

    4. CVP ein Verein der politisch undefinierten, nach Macht und Einfluss strebenden Windfähnchen ist. Man darf sich wundern und amüsieren, für was das C stehen soll.




    30 182 Melden
    • phreko 04.04.2017 15:02
      Highlight Wer will den die Lex-Koller auflösen?
      55 4 Melden
    • Juliet Bravo 04.04.2017 15:17
      Highlight Und wie siehst du die SVP?
      69 2 Melden
    • phreko 04.04.2017 15:45
      Highlight Wer hat die Alusuisse ans Ausland verscherbelt?
      64 0 Melden
    • manhunt 04.04.2017 15:58
      Highlight wer verdiente ein vermögen damit, schweizer traditionsunternehmen ins ausland zu verschachern? 🤔
      67 1 Melden
    • Platon 04.04.2017 16:00
      Highlight @Aron
      Du hast keine Ahnung von Realpolitik, kann das sein?
      64 3 Melden
    • Sauraus 04.04.2017 16:48
      Highlight Ich wähle die SVP nicht:

      1.Weil sie Politik für die Reichen macht.

      2.Sie so tut als währe sie für den kleinen Mann.

      3.Weil sie Politik gegen arme Menschen aus anderen Regionen der Welt macht.

      4. Weil sie Politik für reiche Menschen aus anderen Regionen der Welt macht.

      5.Weil sie urschweizerische Werte wie die Diskussionskultur zerstört.

      6. Weil sie unsere Zukunft mit Kürzungen beim Bildungswesen zerstören will.

      7. Weil sie unsere Zukunft zerstören will, weil sie sich ein Dreck um unsere Umwelt schert. Von ihr ist das Fortbestehen unserer Spezies abhängig.
      Leiderhabichkeinezeichenmehr
      117 8 Melden
    • Fabio74 04.04.2017 17:04
      Highlight Gut abgeschrieben aus der Parteizentrale. Keine sachlichen Argumente, sondern ausgelutschte Phrasen.
      Wen es glücklich macht.
      49 6 Melden
    • banda69 04.04.2017 17:12
      Highlight @aron - Super! Dann kannst du bestimmt sagen was die SVP in den letzten JahrenGutes für die gemeine Schweizer Bevölkerung gemacht hat. Ich meine gemacht.
      Und nicht nur darüber geredet. 😃
      54 8 Melden
    • Daniel Caduff 04.04.2017 18:27
      Highlight Bezeichnend, dass er keinen einzigen positiven Grund nennt, wieso er SVP wählt. Frust auf die anderen ist offenbar das einzige Motiv.

      Beim Satz "Partei der Abzocker und Möchtegernabzocker" in Bezug auf die FDP wird es dann aber vollends absurd. 😂

      Die Büezer Blocher, Ebner, Frey, Spuhler, Matter und Köppel werden es ihm danken.

      50 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.04.2017 19:12
      Highlight Also ihr Svp hater nun die pro svp Gründe :

      1. Die svp ist die einzige Partei, der wir es zu verdanken haben, dass wir bis heute kein EU Mitglied sind. Selbst linke Kreise haben mittlerweile realisiert, dass dies beim Bürger keine Chance hat.

      2. Die svp ist die einzige Partei, die für Kürzungen beim Staatsapparat eintritt. Wieso die übrigen das nicht sind, kann sich jeder selber vorstellen.

      3. Die svp ist die einzige Partei, denen ein verfassungsbruch scheinbar nicht egal ist.

      4. Die svp ist die einzige Partei, die gegen die Zerstörung schweizerischer Werte Eintritt.
      8 70 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.04.2017 19:17
      Highlight 5. Die svp hält sich auch Monate und Jahre nach Abstimmungsniederlagen an gemachte Aussagen. Andere Parteien sehen das scheinbar anders (wir müssen die MEI pfefferscharf umsetzen aka Herr Windfahne Müller).

      6. Die svp ist die einzige Partei, die weder verschleiert in den Iran reist, noch den EU Funktionären in den Allerwertesten kriecht für Ihre opportunistischen Eigeninteressen.
      5 65 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.04.2017 20:26
      Highlight Hat der Watson Kommentarprùfer schon Feierabend? :-)
      4 45 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.04.2017 20:31
      Highlight Platon wir können uns gerne auf ein entsprechendes Meeting treffen und herausfinden, wer denn von realpolitik eine Ahnung hat.
      4 47 Melden
    • Ralph Steiner 04.04.2017 20:44
      Highlight Nein, nein, lieber Aron777 – für dich sind wir immer da ;-)
      42 1 Melden
    • Platon 04.04.2017 21:17
      Highlight @Aron
      1. Das mit der EU, von mir aus. Allerdings geht die anti-EU Haltung oft hirnlos zu weit.
      2. Jaja einfach mal kürzen, interessiert doch niemanden ob man das braucht😒
      3. Den Verfassungsbruch sieht auch nur die svp. Sobald die Initiative zur PFZ kommt kann man weiter reden. Dafür steht am Ende des MEI-Artikels, dass das Parlament noch weiter daran arbeitet falls nötig. Genial nicht?
      4. Was sind schweizerische Werte? Steuerschlupflöcher?😂
      5. War da nicht das Versprechen, die MEI gefärdet die Billateralen nicht?
      6. Uii nein wie schlimm! Solche Leute können doch keine Politik machen.
      42 5 Melden
    • Juliet Bravo 04.04.2017 21:51
      Highlight Es gibt auch Leute,
      - die wollen gute bilaterale Beziehungen mit der EU. Oder beitreten. Das sind Optionen für die Zukunft, und kein Landesverrat.
      - die wollen eine funktionierende Verwaltung und einen Staat, der stark ist und etwa in Bildung investiert.
      - die halten "Schweizer Werte" wie Demokratie, Humanismus und Menschenrechte hoch. Nicht Ausgrenzung und veraltete Rollenbilder für Frauen.
      - die nerven sich über die Umsetzung von Alpenschutzinitiative oder Zweitwohnungsinitiative genau so wie deinereins sich über die MEI-Umsetzung nerven.
      36 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.04.2017 22:02
      Highlight Die Tage werden länger und sonniger, doch mein geschätztes Watson Team nimmt sich dennoch die Zeit und lässt kontroverse Meinungen zu, absolute like 👌 http://👌👌👌
      6 20 Melden
    • phreko 04.04.2017 22:22
      Highlight Ach Aron, die SVP spielt genau gleich mit, beim aufweichen von fremden Initiativen. Entweder bist du bloss unwissend oder lügst gerade heraus. Stichwort: Zweitwohnungsinitiative.

      Warum stört dich das nicht? War ja auch Volkswille.
      42 0 Melden
    • phreko 04.04.2017 22:24
      Highlight Und was hälst du von Ferien in Nordkorea?
      21 0 Melden
    • manhunt 04.04.2017 22:42
      Highlight @aron: zu punkt 2: die svp will bloss dort kürzen, wo es ihre klientel nicht betrifft.
      zu punkt 3: kulturlandinitiative, alpeninitiative und zweitwohnungsinitiative.
      zu punkt 4: schweizerische werte sind nicht nur ideeller, sondern auch physischer natur. der ausverkauf der alusuisse war beispielsweise ein akt, welcher schweizerische werte zerstört hat. knowhow, arbeitsplätze und sachwerte. und gross daran verdient hat c.b. aus h..
      zu punkt 5: das versprechen, die annahme der MEI würde die bilateralen nicht tangieren, hat sich im nachhinein als glatte lüge erwiesen.
      wie stehst du dazu?
      31 1 Melden
    • banda69 05.04.2017 03:07
      Highlight 1. Ok

      2. Kürzungen beim Staat dienen der SVP nur für Steuersenkungen. Auf Kosten von Bildung, Sozialwesen, Infrastruktur. Hinzu kommt die Hetze der SVP gegen "Bern".

      3. Die SVP hat massgeblich dazu beigetragen, dass die angenommene Abzocker-Initiative wirkungslos ist und so sich und ihre Klientel geschützt.

      4. Die SVP hat sich in den letzten Jahrzzehnten durch Hetze, Lügen, Diffamierung und Ausgrenzung ausgezeichnet. CH-Werte?

      5. Die SVP macht Themembewirtschaftung und liefert keine Lösungen.

      6. Blochers Bückling in der Türkei vergessen? https://www.nzz.ch/newzzESVUOJ3G-12-1.65764
      36 2 Melden
    • meine senf 05.04.2017 09:15
      Highlight 3. Die SVP sieht zwar einen Verfassungsbruch, verhindert aber immer, dass es in der Schweiz ein Verfassungsgericht gibt. Sonst hätte es z.B. eine Mutterschaftsversicherung schon Jahrzehnte früher gegeben.

      Wahrscheinlich versucht die SVP mit Murks-Initiaven absichtlich solche Situationen herbeizuführen, damit sie sich bei manchen Leuten als Held aufspielen kann und ein Thema jahrelang in den Medien bleibt. Da wäre ein Verfassungsgericht hinderlich.

      (Ich wäre nach wie vor für eine Initiave gegen das Gesetz der Schwerkraft, dieses wurde vom Ausland aufgezwungen und nie vom Volk gutgeheissen!)
      14 1 Melden
    • Fabio74 05.04.2017 09:42
      Highlight 1. Falsch. Es ging um den EWR anno 92. Nicht um die EU. Ein Beitritt hiesse Obligatorisches Referendum
      2. Nur dort wo es die eigene Klientel nicht trifft. Und sonst die Sense-Methode
      3. Falsch.Kulturlandinitiative, Zweitwohnungsinitiative, PJZ in ZH etc
      4. Was sind CH-Werte? Die SVP vertritt Hass, Missgunst, Neid, Ausgrenzung, Beleidigung. Pfeiffe auf solche "Werte"
      5 Falsch. Lösungen kommen keine, sondern Maximalforderungen die man weiss dass sie nicht umsetzbar sind. Kompromisslos ist nicht schweizerisch
      6. Die SVP bückt sich vor jedem Regime das Geld hat. Egal wie dreckig es ist
      22 6 Melden
    • Sheldon 05.04.2017 13:23
      Highlight Mein lieber Ahorn, ich teile deine spitzigen Bemerkungen zu den anderen Parteien zumindest teilweise. Aber wenn ich nur zwischen Pest (andere Parteien) und Cholera (SVP) wählen kann, versuche ich trotzdem gesund zu werden und wähle sicher nicht die Cholera.
      10 2 Melden
    • Human27 05.04.2017 18:19
      Highlight Bin mit dir einverstanden, dass alle Parteien nicht immer das gelbe vom Ei sind (inklusive SVP), jedoch zeigt das ja nur, dass die wichtigste Errungenschaft der Schweiz die Kompromissbereitschaft aller politischen Parteien ist. Genau dort sehe ich aber die SVP als ganzes schlechtes Vorbild. Zusammen mit der Zerstörung der Diskussionskultur und des Aufbaus von Feindbilder (Classe Politique, Ausländer, Sozialschmarotzer etc.) schadet die SVP langfristig der ganzen Schweiz enorm.
      14 1 Melden
    • KING FELIX 05.04.2017 20:43
      Highlight Wenn sie wirklich denken die lösung unserer probleme, oder besser die probleme der welt, können durch erhaltung des bestehenden wirtschaftssytem gelöst werden, nenne ich sie kleingeistig.
      Wenn sie wirklich denken all die kriege und die gewalt, kriminalität und elend hat seine ursache in hautfarbe, religion oder dummheit der “anderen“ da irgendwo, und nicht wie offensichtlich am immer grösseren gefälle von oben und unten, arm und reich, ja ich weiss auch nicht was dann.
      Die grenze liegt nicht zwischen dir und mir sie liegt zwischen oben und unten (irgend de grosse streetart in berlin)
      7 0 Melden
  • acove 04.04.2017 14:06
    Highlight Es war irgendwann abzusehen, dass die SVP in ihrem Höhenflug ein gebremst wird, denn mit Polemik lässt sich längerfristig keine Politik machen, vor allem dann nicht, wenn man stur gegen alles ist, selbst aber absolut keine Lösungen präsentieren kann. Kommt dazu, dass Leute wie Glarner etc. der Partei einen immensen Schaden zugefügt haben und auch weiterhin zufügen werden. . Alle Exponenten mal ausmisten und einen Neuanfang lancieren könnte allenfalls helfen.. Denn auf dem jetzigen Weg, wird es keine Blumentöpfe mehr zu gewinnen geben. mehr geben.
    32 5 Melden
  • piedone lo sbirro 04.04.2017 13:21
    Highlight die größte kluft zwischen volk und elite besteht bei den selbernannten heimatfreunden.

    während die einen in saus und braus leben, quälen sich die anderen mit IPV, sozialhilfe und AHV-EL durchs leben. während die SVP-geldelite sich als volk bezeichnet, glaubt das SVP-fussvolk zu den auserwählten zu gehören.
    das auserwählte fussvolk als stimmenlieferant und steigbügelhalter.

    der grösste feind der rechtsnationalen ist die bildung, darum glauben diese 30% SVP-besserwisser, die anderen seien die elite, obwohl sie selber die palmwedler des geldadels sind.
    64 13 Melden
  • piedone lo sbirro 04.04.2017 13:08
    Highlight die sennenhund- und volkstanz-partei kennt keine meinungsfreiheit, sie wettert gegen "die netten und die linken" wie radikalisierte moslems gegen die ungläubigen. aber die meinungsfreiheit für andersdenkende ist der trump verehrer partei eben doch nicht so wichtig.

    schlimm nur, dass diejenigen, die sich von der SVP vertreten fühlen, tatsächlich meinen, es ginge denen um die anliegen des durchschnittbürgers.

    das volk ist nur von interesse, wenn es darum geht es aufzustacheln, für sich zu gewinnen, und damit die macht der partei zu konsolidieren.
    60 22 Melden
    • Kollani 04.04.2017 16:48
      Highlight 👏👏👏 so ist es!
      20 6 Melden
    • stamm 05.04.2017 22:45
      Highlight Genau! JUSO an die Macht! Dann Leute, dann geht es ja endlich mal aufwärts!
      0 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.04.2017 13:05
    Highlight Nichts währt ewig.
    9 3 Melden
  • piedone lo sbirro 04.04.2017 13:00
    Highlight ohne blocher wird die SVP geschichte sein.

    seine wähler aus der büezerschaft möchten zwar viele strassen und keine ausländer, aber auch keinen neoliberalen kapitalismus. dies wird von der neuen führungselite um frau martullo, matter und köppel verdrängt. denen fehlt der stallgeruch des einfachen schweizer.

    nur blocher konnte den filet schlemmenden banker und den cervelat mampfenden chauffeur zur volksgemeinschaft vereinen.
    für die einen gab es steuergeschenke, für die anderen "ausländer raus"-themen.

    er verstand es, die schweizer dazu zu bewegen, gegen die eigenen interessen zu stimmen.
    58 16 Melden
  • piedone lo sbirro 04.04.2017 12:52
    Highlight SVP parteiprogramm:
    ausgrenzen! verhöhnen! diffamieren!
    probleme suchen und lösungen verhindern! schuld an allem sind die ausländer, die lösung von allem, sind steuersenkungen für reiche ausländer.
    vertreter der intransparenten parteienfinanzierung, und der rechtsnationalen geldelite.
    hermetisch abgedunkelte parallelwelt - immer im kampf, immer die gleichen fremden sündenböcke.
    notorisch unzufrieden, neidisch, teils bildungsscheu und voller fremdenhass.
    ohne „kriminelle“ ausländer, schein-invalide, schein-arbeitslose, schein-asylanten und schein-sozialschmarotzer würde die SVP untergehen.
    43 18 Melden
  • Wölfli beim Lamm 04.04.2017 12:44
    Highlight Vielleicht haben einige gemerkt, dass sich die SVP vom Volk wählen lässt, dann aber nicht die Interessen des Volkes vertritt, sondern jene von ausländischen Grossaktionären und Spekulanten. Die SVP Haupthemen sind doch: Steuern runter (von dem dann v.a. die Reichsten profitieren) und Sozialabbau.
    46 2 Melden
  • Kommemtar 04.04.2017 11:57
    Highlight Für mich ist das nur logisch.

    Die sogenannte Volkspartei hat gerade bei der USR III Meilenweit am Volk vorbei Politisiert.

    Konnte die Partei bei der MEI umsetzbare Alternativen bieten? Nach meinem Wissenstand nicht.

    Mit schreien und Zwängen kann man eine Zeit lang auf sich Aufmerksam machen. Es ist jedoch wie bei einem kleinen Kind.

    Irgendwann hört niemand mehr hin.

    42 3 Melden
  • Papa Swappa 04.04.2017 11:34
    Highlight Trump trampelt die europäischen Rechtspopulisten nieder - wenigstens eine gute Tat des orangen (Orange is the new Brown)
    107 21 Melden
    • sheimers 04.04.2017 12:25
      Highlight Das denke ich auch. Insbesondere den sogenannten "Protestwählern" dient er als Warunng: Es besteht die Gefahr, dass die Wahl tatsächlich Folgen hat, die man eigentlich gar nicht will.
      27 2 Melden
    • Linus Luchs 04.04.2017 14:31
      Highlight Dass Trump der SVP schadet, weiss auch Blocher. Deshalb betont er bei jeder Gelegenheit, dass er nichts, aber auch gar nichts mit diesem Trömp zu tun hat. Aber Glarner hatte einen Trump-Kleber auf dem Auto, und Köppel hat nach Trumps Wahl von seinem Freudentänzchen berichtet. Tja, es scheint, der Alte hat seinen Laden nicht mehr im Griff.
      56 8 Melden
  • Sheldon 04.04.2017 11:17
    Highlight Die SVP machte in den 90ern und in den 0er Jahren vieles richtig. Sie hatte vorne authentische Sympathieträger wie Toni Brunner und This Jenny, stellte unangenehme Fragen und äusserte sich zu Themen, welche die übrigen Parteien ignorierten. Mitten im Erfolg verpasste sie es, eine staatstragende Partei zu werden und Lösungen anzubieten. Statt dessen lässt sie die notorischen Provokateure wie Glarner, Freysinger und Konsorten vor und versemmelt die Sympathien ihrer Wählerschaft.
    101 17 Melden
    • Snaggy 04.04.2017 12:13
      Highlight Sympathieträger Toni Brunner? :P

      ok fröhlich ist er ja schon, aber naja... das wars dann auch schon.
      30 6 Melden
    • MrJS 04.04.2017 12:19
      Highlight Sehe ich genauso, wenn es um Lösungen geht, ist man bei der SVP an der falschen Adresse.
      32 3 Melden
    • sheimers 04.04.2017 12:28
      Highlight Brunner war mir nie sympathisch und This Jenny war wohl eher die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Diese sogenannte Partei hat auch in den 90ern und 0ern nur Schaden angerichtet. Und wie soll eine Partei, die sich nur durch selbst erfundene Scheinprobleme profiliert, staatstragend werden?
      28 10 Melden
    • Fabio74 04.04.2017 17:06
      Highlight This Jenny war pragmatisch, sachlich und lösungsorientiert. Auch wenn man nicht seiner Meinung war.
      Brunner war Präsident vor Blochers Gnaden wie Maurer auch.
      Kompromisslose Politik und ausgrenzen und beleidigen sind nicht zielführend
      16 2 Melden
    • Patrick Felder 04.04.2017 17:45
      Highlight Hätten wir in den 90er Jahren Blocher, Matter und co. um jene Geldbeträge enteignet, welche uns der wirtschaftliche Schaden des EWR-Nein und die Verhandlungen über die Bilateralen gekostet haben, wäre das Phänomen SVP schon seit 20 Jahren gegessen.
      9 4 Melden
  • Leon1 04.04.2017 11:17
    Highlight Also Freysinger wird nicht gewählt und und im Neuenburg verliert die SVP die Hälfte der Sitze. Das hat mich zwar gefreut, aber einen Trend daraus konstruieren, das ist jetzt doch sehr gesucht!

    NE und VS haben beide eine eigene, nicht dem CH-Durchschnitt entsprechende Parteienlandschaft. Bevor nicht in Kantonen wie z.B. ZH, SG, TG, SH, AG, oder BE die SVP ihre Teils über 30% zu verlieren beginnt, kann man keinen nationalen Trend festhalten, so leid es mir tut!

    Man sollte Analyse und Wunschdenken nicht vermischen, auch wenn ich persönlich den Wunsch teile.
    111 7 Melden
    • sheimers 04.04.2017 12:33
      Highlight Es kommt halt auf die Gründe an. War es eine Ausnahmesituation in Neuenburg wegen lokalen Themen? Ist es ein Anti-Trump Reflex der die rechtsextremen weltweit schwächt? Oder gar schon eine Gegenreaktion, weil die negativen Folgen der Mitterechtsmehrheit auf nationaler Ebene spürbar werden? Letztere beiden Gründe könnten tatsächlich auch die kommenden Wahlen in anderen Kantonen beeinflussen.
      18 0 Melden
    • Angelo C. 04.04.2017 12:55
      Highlight Intelligenter Kommentar - so ist es 🤓!

      Kommt hinzu, dass Totgesagte meist länger leben. Und man auch ganz allgemein den Tag nicht vor dem Abend loben sollte 😉.

      Die SVP ass in der Romandie schon immer ein vergleichsweise hartes Brot und konnte sich mehrheitlich nur vorübergehend durch Personenwahlen durchsetzen.

      Ein leicht gegenteiliger Effekt zu Neuchâtel und dem Wallis könnte also schon in kurzer Zeit im Kanton Waadt stattfinden, wo BR Parmelin zuhause ist.
      22 5 Melden
    • Patrick Felder 04.04.2017 17:48
      Highlight Totgesagte leben länger.
      Wie zum Beispiel die EU.
      Oder die Eurozone.
      Oder die sozialistische Misswirtschaftsdiktatur Frankreich.
      Oder der politische Einfluss von Eveline Widmer-Schlumpf.
      10 2 Melden
  • banda69 04.04.2017 11:04
    Highlight Seit Trump, der Gesinnungsgenosse der SVP, auf der Bildfläche erschienen ist, ist die SVP aus den Medien verschwunden.

    Zudem: Die SVP zeigt sich ungewohnt zahnlos. So zahm, dass es schon fast keinen Spass mehr macht. Keine Drohungen. Keine Diffamierung von Minderheiten. Kein Gepolter. Keine schweizweiten Dreckskampagnen.

    Thats sad. Very sad.
    11 15 Melden
  • Bruno Wüthrich 04.04.2017 10:38
    Highlight Ein Problem haben Sie vergessen. Und das heisst Roger Köppel. Wie Andreas Glarner ist auch Köppel innerhalb der SVP-Anhängerschaft - um es vorsichtig auszudrücken - nicht überall gleich gut gelitten. Seine Doppelrolle als Verleger/Journalist und Politiker sowie sein sehr steiler interner Aufstieg kommen nicht überall gut an. Zumal man allmählich zu merken beginnt, dass solche Doppelrollen heikel sind.

    Es wird in nächster Zeit noch einiges an Ungemach auf die Partei zukommen. Denn die ständige Provokation hat sich abgenutzt. Und Christoph Blocher wird zwar alt, ist aber nicht mehr der Alte.
    122 11 Melden
  • Max Havelaar 04.04.2017 10:26
    Highlight Einzig und allein entscheidend sind die Parlamentswahlen in 2 Jahren. Ich glaube noch nicht daran, dass die SVP vom "Erfolgsweg" abgekommen sind. Es wird leider immer noch genug Schafe geben, die die Pleiten-Pech-und-Pannen-Partei wählen werden.
    81 23 Melden
  • Thomas Rohrer 04.04.2017 10:19
    Highlight Sie schlagen sich mit Ihren eigenen Waffen.
    38 14 Melden
  • Majoras Maske 04.04.2017 10:11
    Highlight Die SVP hat auch bei der USR3 und der MEI-Umsetzung, insbesondere mit ihrer Weigerung das Referendum zu unterstützen, keine gute Figur gemacht. Auch hat man das Gefühl, sie radikalisiere sich zunehmend (angespornt durch das Ausland), was die Schweizer nicht mögen. Ausserdem hat das MEI-Debakel die Position der Schweiz in Europa nachhaltig geschwächt.
    Alles in allem nimmt die Partei Positionen ein, die ihnen zwar selber (finanziell) etwas bringen, aber der Allgemeinheit herzlich wenig oder sogar auf ihre Kosten geht.
    68 13 Melden
  • Thom Mulder 04.04.2017 10:07
    Highlight Die Frage ist, warum passiert das nicht Schweizweit? Oder besser gesagt, warum hatte diese Partei überhaupt jemals Erfolg? Die meisten SVP Politiker sind ja eher ilustre Figuren die vor allem mit überzeugt von sich gegebenem Halbwissen glänzen. Und das Parteiprogramm nützt nur einer Minderheit, nämlich denen die schon sehr viel haben und deren Gesinnung zudem ziemlich rechts aussen angesiedelt ist. Man muss schon ziemlich gesellschaftsfeindlich sein um für diese Partei zu stimmen.
    73 23 Melden
    • poga 04.04.2017 12:10
      Highlight @Thom das stimmt nicht ganz. Die SVP hat bei vielen Wählern Sympatien, weil sie gewisse Dinge in Frage stellt, welche man bei anderen Parteien ignoriert. Daran hat sich nicht viel geändert. Würde sie noch brauchbare Lösungen liefern, wären wohl sogar 40% drinn. Aber und da hast du recht ssteht ihr da das Parteiprogramm im Weg.
      7 7 Melden
    • meine senf 04.04.2017 12:33
      Highlight "das Parteiprogramm nützt nur einer Minderheit, nämlich denen die schon sehr viel haben":

      Das entscheidende ist wohl, dass das endlich/hoffentlich (vielleicht dank Trump) mehr Wähler bemerken.

      Bisher gingen solche wichtigen Zusammenhänge für jene, die sich nicht sonderlich politisch interessieren und sich vor allem über Boulevard-Medien informieren halt im ganzen EU/Ausländer-Getöse unter.

      Und jene die sich sagen "die SVP macht zwar vieles falsch, aber ich will halt 'ein Zeichen setzen', es wird sich ja schon nichts ändern" wurden dank Trump vielleicht auch eines besseren belehrt.
      14 0 Melden
  • sansibar 04.04.2017 10:07
    Highlight Ist und bleibt im Wesen halt eine Oppositionspartei... In manchen Kanton regiert sie problemlos mit aber aufs Land betrachtet, ist es halt schwierig mit der SVP Mehrheiten zu schaffen!
    35 2 Melden
    • exeswiss 04.04.2017 13:53
      Highlight das ist ja der witz... man ist stärkste kraft im parlament und trotzdem Oppositionspartei...
      13 1 Melden
  • m:k: 04.04.2017 09:53
    Highlight Als die SVP 2011 Sitze im Nationalrat verlor, gab es genau dieselben Abgesänge. Es hiess der Zenit sei überschritten. Leider wurde sie danach erfolgreicher denn je. Ich wünschte mir, die SVP würde ihre Vormachtstellung langfristig verlieren. Ich bin allerdings - auch aufgrund der Ratlosigkeit der anderen Parteien - skeptisch.
    61 9 Melden
    • Fabio74 04.04.2017 17:08
      Highlight Spätestens mit Blochers Abgang wirds schwierig. Sehe keinen der den Laden zusammenhalten kann
      2 0 Melden
  • Herbert Anneler 04.04.2017 09:46
    Highlight Allmählich wird dem Fussvolk klar, dass die von SVP-Milliardären geführte Partei nicht seine Interessen wahrnimmt: USR3 und Rentenalter 67 und keine 70 Fr. mehr für NeurentnerInnen zeigen, dass sich das Fussvolk nicht mehr allein mit kostenlosen Xenophobie- und Fremdenhass-Sprüchen bei Laune halten lässt, derweil der neoliberale Wirtschaftskurs der SVP immer noch mehr Vermögen an den Habenichtsen vorbei in die Kassen der Milliardäre spült. Irgendwann machen auch die SVP-AnhängerInnen einen Strich unter die Ertragrechnung und fragen sich: Was hat es mir gebracht (ausser heisser Luft)?
    75 10 Melden
  • Seralina 04.04.2017 09:45
    Highlight Whooop whooop🎉🎉🎉find ich gut💪🏼
    33 17 Melden
  • Daniel Caduff 04.04.2017 09:42
    Highlight Das ewige Täubelen und Mimimi-Gebrüll dieser Partei langweilt mittlerweile wohl einfach zu viele Leute. Ich glaube, viele Leute haben genug davon, dass unser tolles Land von dieser Partei immer schlecht geredet wird.

    All die wegen Rassismus vorbestraften Leute wie Toeltl, Bär, Baltisser etc. und die übrigen Straftäter in den Reihen der SVP wurden wohl auch einigen bürgerlichen Protestwählern zu viel https://www.woz.ch/-6831

    Nicht zu letzt haben wohl einige Wutbürger erkannt, dass der Sozialabbau der SVP ihnen persönlich schadet, auch wenn sie dafür über die Ausländer motzen dürfen.

    62 14 Melden
  • Sillum 04.04.2017 09:37
    Highlight "Ein Verlierer-Image aber ist nie gut für eine Partei", da haben sie recht lieber Peter Blunschi. Das haben nicht nur die Linken sondern auch die Grünen, die Frommen, usw. bereits erfahren müssen. Auch die SVP kann nicht immer gewinnen, ob sie jedoch ihren sehnsüchtigen Wunsch nachkommen und sich auflösen wird, mag ich bezweifeln. Da braucht es dann schon noch einen gehörigen Aufwand der linkspopulistischen Presse. Und genau dies wird die SVP (noch mehr) Aufwind verschaffen.
    18 73 Melden
    • Peter 04.04.2017 11:08
      Highlight Mein Wunsch ist, dass uns die SVP noch lange erhalten bleibt. Sonst wird es langweilig in der Schweizer Politik.
      32 14 Melden
    • sheimers 04.04.2017 12:39
      Highlight Ich finde es gibt interessantere Themen, mich langweilt dieses ewige Migrationsgeplänkel dieser selbsternannten "Volks"-Partei.
      11 1 Melden
    • exeswiss 04.04.2017 13:56
      Highlight @sillum bitte mach dich nicht lächerlich, das einzige was man sich als nicht SVP wähler wünschen kann ist, das sie eindlich politik machen und nicht als stärkste partei im parlament die oppositionspartei stellen.
      13 3 Melden
  • Scaros_2 04.04.2017 09:33
    Highlight Nun ja. Wenn man mal oben angekommen ist, dann ist es schwer weiter hoch zu kommen. Man könnte es auch unter dem Paretoprinzip abwickeln. 80% des Erfolges mit 20% Arbeit.

    Der Fakt aber, das die SVP so ein gutes Resultat erzielt hat hat sicherlich auch diverse Leute dahingehend Mobilisiert gegen die SVP zu agieren denn sind wir ehrlich. Ihre Politik glänzt in vielen Gebieten nicht für den normalen Bürger. Ein bischen was für die Elite/Reiche und für den Bauern. Die dazwischen - who cares. Das wird auch so langsam eben einigen klar weswegen man nicht für die SVP stimm. Und Glarner halt.
    40 4 Melden
  • poga 04.04.2017 09:29
    Highlight Die SVP scheitert daran, dass sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat. Stark wurde sie, weil sie gewisse Grundideen in Frage gestellt hat. So im Bereich der Ausländer und der Sozialwesen. Sie hat aber übersehen, dass die Automatismen überwunden sind, und es an der Zeit währe jetzt Lösungen zu bringen. Weg vom Populismus und hin zum Realismus.
    43 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.04.2017 09:17
    Highlight Könnte man bei Politanalysen von links und rechts nicht einen Autor bemühen, der politisch etwas neutraler ist?
    Eine einzige Person (hier Andreas Glarner) als eine Ursache für die Verluste einer Partei verantwortlich zu machen, ist ziemlich unrealistisch. Denn kein SVP-Wähler wählt wegen Andreas Glarner auf der Liste eine komplett andere - sondern streicht einfach diesen. Und wenn ich aus einem anderen Kanton komme, dann kann ich da sowieso nichts ändern. Wie sollte das also das Wahlverhalten eines SVP-Wählers in einem anderen Kanton beeinflussen?
    (Und das sage ich als kein SVP-Wähler.)
    20 22 Melden
    • Scaros_2 04.04.2017 11:07
      Highlight Naja Ich sehe Glarner schon als eine Ursache, denn er hat den Lead beim Dossier Asylpolitik und er ist es, der ständig polarisiert und nach aussen trägt und omnipräsent dadurch in den Medien ist. Und das Leute streichen ist ihre Meinung. Das lässt sich aber nicht beweisen und es geht ja nicht um Glarner als Person auf einer Liste sondern, das er mit seine Art nationale Wahlen deutlich beeinflusst hat und vielleicht gar mitgeholfen hat da sie bachab geht mit seiner Art wie er ist denn diese Eckt an und das mögen nicht alle in der Schweiz - diese Haltung - selbst bei der SVP intern!
      8 1 Melden
  • Yonderboy 04.04.2017 09:12
    Highlight Freude herrscht :D
    40 12 Melden
    • Telomerase 04.04.2017 11:30
      Highlight Schönes Zitat eines SVP-Bundesrats.
      22 4 Melden
    • Maranothar 04.04.2017 12:30
      Highlight Oh diese Ironie. :D
      9 1 Melden
  • Go-away 04.04.2017 09:12
    Highlight Hmm an was könnte das wohl liegen?

    Vielleicht merken die Wähler jetzt erst, dass Populismus nicht hilfreich ist. Man kann nicht immer nur drohen, Angst machen und die anderen Parteien diffarmieren, selbst aber kein Deut besser sein und nichts unternehmen.
    36 7 Melden
  • Asmodeus 04.04.2017 09:09
    Highlight Ich denke viele Wähler haben sich auch gesagt "Wenn die SVP sowieso nur Politik für die Reichen macht, dann kann man auch direkt wieder die FDP wählen."
    53 7 Melden
    • pachnota 04.04.2017 11:41
      Highlight Und die MEI. Da war ja die FDP dagegen.
      Währe ja gerade für die Arbeitnehmer gedacht gewesen.
      0 16 Melden
    • Barracuda 04.04.2017 12:44
      Highlight Als hätte die FDP bei diesen Themen eine grundlegend andere Einstellung;-)
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.04.2017 14:27
      Highlight Ja das schöne Gegenteil die SP. Alle sollen gleich arm sein, dann wird die Welt perfekt.
      2 20 Melden
    • Majoras Maske 04.04.2017 16:35
      Highlight Der SVP ist es zu keiner Zeit um Arbeitnehmer oder Zersiedlung gegangen. Nur weil sie das einmal als Argument für eine Abstimmung benutzen, setzen sie sich sicher nicht für Arbeitnehmer ein. Im Gegenteil, so wie die SVP gegen die Arbeitnehmer im Parlament politisiert, kommt man nicht umhin festzustellen, dass es keine büezerfeindlichere Partei in der Schweiz gibt als die SVP.
      6 0 Melden
    • Fabio74 04.04.2017 17:30
      Highlight @pachnota der Arbeitnehmer hätte was von besseren Arbeitsgesetzen, einem Kampf gegen Schwarzarbeit und Lohndumping und einen besseren Miterschutz.
      Alles Dinge die weder SVP und FDP wollen. Weil Profite wichtiger sind, als der Arbeitnehmer und weil die eigenen Wähler nicht vor den Kopf gestossen werden wollen.
      Die Zuwanderung nach Bedürfnissen der Wirtschaft hätte nichts gebracht. Schreit die Wirtschaft eilen SVP und FDP und erfüllen die Wünsche
      6 0 Melden

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