Schweiz
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Philipp Müller ist ein Freund markiger Worte. Bild: KEYSTONE

Philipp Müller und die «Wählerbeschimpfung»: Wie weit darf ein Politiker gehen?

FDP-Ständerat Philipp Müller kanzelt einen Mann ab, der ihn wegen der MEI-Umsetzung kritisiert. Seine Reaktion ist nicht klug, aber verständlich. Als Politiker muss man sich heutzutage vieles gefallen lassen.

13.12.16, 16:10 13.12.16, 16:27


Der kontroverse Dramatiker Peter Handke brachte 1966 mit erst 23 Jahren ein Stück zur Uraufführung, das für Furore sorgte. Es hiess «Publikumsbeschimpfung» und war eine Attacke auf das im damaligen Deutschland noch immer stark präsente Nazi-Gedankengut. Am Ende des Sprechstücks wurde tatsächlich das Publikum im Theater beschimpft.

Handke erfüllte damit den heimlichen Wunsch vieler Bühnenkünstler, die sich über ignorante Zuschauer – und Kritiker – aufregen. Politikern geht es in dieser Hinsicht nicht besser. Sie stehen ebenfalls im Rampenlicht, und das um einiges exponierter als Schauspieler, denn sie tragen wesentlich mehr Verantwortung. Als «Dank» für ihre oft mühselige Arbeit erhalten sie häufig kritische bis unflätige Reaktionen.

Der TeieM1-Beitrag über Müllers «Beleidigung». Video: kaltura.com

Einem hat es nun «den Nuggi rausgejagt». Der Aargauer FDP-Ständerat Philipp Müller hat einen Mann zurechtgewiesen, der ihn per SMS wegen der aus seiner Sicht mangelhaften Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative kritisiert hat. Und sich dabei orthografisch nicht ganz korrekt ausdrückte. «Lernen Sie mal zuerst Deutsch. Abstimmen sollte nur dürfen, wer zumindest eine Landessprache beherrscht. Sie gehören nicht dazu», erwiderte Müller laut TeleM1.

Nun stellt sich die Frage: Darf ein Politiker in einer derart schnoddrigen Art auf Kritik reagieren?

Die simple Antwort lautet: Er darf nicht. Politik ist ein hartes Geschäft, wer sich darauf einlässt, muss auch hart im Nehmen sein. Es gilt die Redensart «Man soll nicht Koch werden, wenn man die Hitze nicht erträgt». In einer Demokratie ist man als Politiker den Wählern verpflichtet. Man sollte ihnen mit Respekt begegnen, auch wenn das nicht auf Gegenseitigkeit beruht.

Viele Politiker machen auch aus ihrer Handynummer nicht unbedingt ein Staatsgeheimnis. Einige veröffentlichen sie auf ihrer Website. Und trotzdem, alles müssen sie sich nicht gefallen lassen. Das gilt gerade im Social-Media-Zeitalter, in dem die Hemmschwelle so niedrig ist wie nie zuvor. Früher erfolgten Beschimpfungen meist anonym, heute stehen die Leute mit Namen dazu.

Im konkreten Fall kommen zwei Aspekte hinzu. Bei dem Serviceangestellten, der Müller kritisierte, handelt es sich wohl um einen SVP-Sympathisanten. Die Verwendung des Begriffs «Eidgenosse» deutet darauf hin. Gerade diese Partei hat den politischen Diskurs in der Schweiz auf einen Tiefpunkt gebracht. Man muss dafür nicht einmal notorische Provokateure wie Christoph Mörgeli anführen. Es genügt, eine Ausgabe der «Weltwoche» zu lesen.

Roger Köppels Postille hat Philipp Müller schon seit längerem zu einem ihrer Lieblingsfeindbilder erklärt. Erst kürzlich hat ihn Köppel wieder scharf angegriffen. Worauf der FDP-Ständerat auf Facebook mit übelsten Drohungen eingedeckt wurde. Viele aus der rechtsnationalen Ecke können es offenkundig nicht ertragen, dass ausgerechnet der Mann, der einst mit der 18-Prozent-Initiative den Ausländeranteil begrenzen wollte, nun die MEI nur «verwässert» umsetzt.

Wer sich als Politiker exponiert, wird fast automatisch zur Zielscheibe von Attacken Andersdenkender. Das gilt auch für SVP-Vertreter wie Roger Köppel. In diese Kategorie gehört auch SP-Nationalrat Cédric Wermuth. «Tendenziell nehmen die Drohungen zu», sagte er der «Aargauer Zeitung». Wermuth erhält regelmässig solche der widerlichsten Sorte, was nicht einfach ist für den Vater einer kleinen Tochter. Dennoch lässt er sich nicht einschüchtern.

Die Demokratie braucht kantige Figuren wie ihn und Philipp Müller. Er ist als gelernter Gipser ohnehin ein Freund markiger Worte, was wohl schon jeder Journalist zu spüren bekam, der mit ihm zu tun hatte. Als ich ihn in diesem Frühjahr bei sich zu Hause besuchte, schnauzte er mich erst einmal an: «Sie sind drei Minuten zu früh!» Danach aber hatte ich ein sehr ergiebiges Gespräch mit ihm. Müller scheute auch kritische Fragen nicht, am fertigen Interview änderte er nur wenig.

Umfrage

Hat Philipp Müller richtig reagiert?

  • Abstimmen

727 Votes zu: Hat Philipp Müller richtig reagiert?

  • 65%Ja, ein Politiker muss sich nicht alles gefallen lassen.
  • 35%Nein, er sollte mit Kritik souveräner umgehen.

Leute wie er sind mir als Journalist weitaus lieber als jene Politiker, die selbst im informellen Rahmen jedes Wort auf die Goldwaage legen aus Angst, sich zu exponieren. Deshalb sollte man es ihm nachsehen, wenn er einmal aus der Rolle fällt. Zumindest so lange er sich dabei auf Kritik an der Beherrschung der deutschen Sprache beschränkt und nicht selber ausfällig wird.

Denn für Kritiker der Politiker sollte der gleiche Massstab gelten wie für diese: Wer austeilt, muss auch einstecken können.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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70
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    Alle Leser-Kommentare
  • whatthepuck 13.12.2016 21:40
    Highlight Der Sekundenschlaf-Philipp teilt ganz schön aus, für dass er selber ja keineswegs frei von Fehlern ist.
    13 26 Melden
    • Fabio74 14.12.2016 06:50
      Highlight Und? Hasstiraden und Morddrohungen sind ok? Aber zurück schiessen nur wenn fehlerfrei?
      Dann müsste die SVP sehr still sein. Aber für diese gilt dieser Massstab ja nie
      9 6 Melden
  • CASSIO 13.12.2016 19:27
    Highlight Bullshit. Nur weil man Politiker ist, heisst das noch lange nicht, dass man sich jeden verdammten Frust jedes Bürgers antun muss. Respekt ist eine Frage der Gegenseitigkeit. Wenn eine Seite diesen vermissen lässt, dann muss diese Seite mit der Reaktion leben. Und den Rand halten!
    33 33 Melden
    • wasylon 13.12.2016 21:35
      Highlight Genau Cassio zum glück gibt es Politiker die sich wehren.
      14 18 Melden
    • LeserNrX 14.12.2016 15:39
      Highlight @wasylon Ja, zum Glück gibt es Politiker die sich auf einer unsachlichen, sexistischen und primitiven Ebene wehren. Das ist für die politische Diskussion in unserem Land förderlich.

      PS: Um sich mal auf Glarners Niveau zu begeben: Wenn ich mir ihn so ansehe verstehe ich, wieso er sexistisch, patriarchalisch und rechts ist.
      Überleg dir doch mal, was du hier so postest und was es bedeutet (PPS: Du hast imfall eine Mutter ;)).
      2 2 Melden
    • wasylon 14.12.2016 17:42
      Highlight @Leser ich finde beides primitiv. Jemanden auf Grund seines Aussehen anzugreifen ist genau so schlimm wie jemanden wegen seiner Lese- und Rechtschreibeschwäche. Daher gilt immer schön Sachlich bleiben.
      2 3 Melden
    • LeserNrX 14.12.2016 19:33
      Highlight @wasylon Wenn das deine Meinung ist (,dass man sachlich bleiben sollte), verstehe ich dann jedoch nicht, wieso du hier einen unsachlichen, beleidigenden Facebookeintrag postest, den du mit den Worten "zum glück gibt es Politiker die sich wehren" kommentierst??
      2 0 Melden
    • wasylon 15.12.2016 05:48
      1 0 Melden
  • Natürlich 13.12.2016 19:21
    Highlight Mir stellt sich vielmehr die Frage warum Politiker ihre Handynummer der Öffentlichkeit preisgeben?!
    Käme mir als Privatperson jedenfalls nie in den Sinn...

    24 7 Melden
  • pachnota 13.12.2016 19:20
    Highlight Herr Blunschi
    Ohne die SVP und "kantige" Figuren wie Blocher od. Mörgeli, währen wir jetzt in der EU.
    Würde ihnen das gefallen?
    22 56 Melden
    • Hierundjetzt 13.12.2016 20:28
      Highlight Hehehe klar. Weil wir ja niiiiiiie darüber abstimmen würden. Klar.

      Wenn wir im EWR wären, hätten wir alle heutigen Probleme wie MEI, Bilaterale II oder "fremde Richter" nicht

      Merci SVP für diese Sackgasse 👊🏼
      47 20 Melden
    • t.i.m 13.12.2016 20:46
      Highlight Ich schliesse mich Herrn Müller an und verweise Sie auf den Duden: "währen"...
      33 6 Melden
    • Fabio74 14.12.2016 06:52
      Highlight Blochers Märchenstunde lebt noch immer.
      Kauf dir ein Staatskundebuch und versuch zu verstehen wie Politik hier funktioniert
      12 6 Melden
    • pachnota 14.12.2016 07:41
      Highlight Ihr seid leider, sogenannten Geschichts-Leugner.
      Ich nehme an, ihr könnt nicht anders, da eure Blase, in der ihr lebt, unangenehme Risse zeigen würde.
      3 6 Melden
    • Fabio74 15.12.2016 07:18
      Highlight @Pachnota Nur für dich die folgenden Fragen: Hat das Volk zu einem EU-Beitritt angestimmt? Nein! Gab es Verhandlungen mit der EU zu einem Beitritt?Nein. Was brauchts für einen Beitritt? Ein obligatorisches Referendum mit Volks- und Ständemehr.
      So und jetzt überdenkst deinen Kommentar nochmal umd ziehst den Geschichts-Leugner zurück!
      0 2 Melden
    • pachnota 15.12.2016 08:26
      Highlight Ideologisch verbrämte Geschichts-Revisionisten.
      Ohne Blocher wären wir jetzt EU.
      Das weiss du genau.
      0 0 Melden
  • Boogie Lakeland 13.12.2016 19:17
    Highlight Sicher darf er. Wenn einer austeilt muss er auch einstecken
    17 9 Melden
  • Beobachter 13.12.2016 19:06
    Highlight Im Grundsatz gehe ich mit Ihnen einig, Herr Blunschi. Bei etwas muss ich Ihnen allerdings widersprechen: Die Kritik von Müller beschränkt sich eben nicht auf die Sprachfertigkeit. Sondern er sagt ja quasi auf gut Deutsch "Jemand der so dumm ist wie du sollte gar nicht abstimmen dürfen". Und das geht dann doch wirklich zu weit, zumal der Mann ihn ja mit keinem Wort beleidigt, sondern ihm lediglich relativ anständig eine Frage gestellt hat. Im Prinzip hat er letztlich einfach genervt den Falschen angeschnauzt. Etwas mehr Souveränität wäre in diesem Fall sicher besser gewesen.
    21 22 Melden
  • rodolofo 13.12.2016 18:43
    Highlight Der Wutbürger muss halt darauf gefasst sein, dass seine geballten Ladungen an Aggression diejenigen, welche er damit "beglückt", ebenfalls auflädt mit Aggressionen!
    Und dann kommt es zurück, wie bei einem Echo, wenn auf einer Wanderung der Wutbürger gegen eine Felswand geschimpft und geschrien hat.
    Wir werden im Geschäftsleben darauf trainiert, unflätige Kundschaft ernst zu nehmen und wie rohe Eier zu behandeln. Ebenso müssen wir uns gegenüber dem Chef, oder der Chefin, freche Kommentare verkneifen.
    Aber innerlich kochen wir vielleicht, und dann braucht es nur noch wenig, bis es uns verjagt!
    40 16 Melden
    • Rendel 13.12.2016 19:03
      Highlight Und ihre Kunden rufen sie auch privat an?
      15 6 Melden
    • Hierundjetzt 13.12.2016 20:29
      Highlight Rendel: Topcomment 😂😂😂
      Rodolfo: hast Du natürlich recht ☺
      10 6 Melden
    • rodolofo 13.12.2016 20:31
      Highlight Das nicht. Aber jemand schrieb einen langen "besorgten Brief" an die Verwaltung...
      (Ich spreche von einer "Alternativen" Genossenschaft)
      Du siehst also, dass es überall blöde Leute gibt, auch in der "Gutmenschen-Parallelgesellschaft".
      6 5 Melden
    • Rendel 13.12.2016 23:35
      Highlight Ich schreib ja auch Briefe an Verwaltungen, aber ich war das nicht 😆 . Ich bin aber nicht unflätig nur empört und hab berechtigte Kritik, wenn ich das tue 😁 . Ich bekommen dann entweder eine Wischiwaschi Antwort, eine Beleidigung oder einen Gutschein.
      3 2 Melden
    • rodolofo 14.12.2016 07:26
      Highlight @ Rendel
      Ja klar, feed backs sind wichtig.
      Ich selber habe bei srf auch schon reklamiert, als ein neuer Moderator meine Lieblings-Sendung "world music special" ruiniert hatte, und ich erwähnte bei dieser Gelegenheit auch noch, dass ich keine Schwiegermutter sei und darum nicht begeistert darüber sei, dass immer mehr penetrant dauer-aufgestellte, so richtig POSITIVE Sven-Epinet-Klone zu sehen und zu hören seien.
      Aber ich betonte gleichzeitig, dass sie so weitermachen sollen, dass SIE SELBER an ihrer Arbeit Spass haben und von dem überzeugt sind, was sie machen!
      Kritik ist also zweischneidig...
      1 3 Melden
  • Rendel 13.12.2016 18:41
    Highlight Mich würde interessieren, wie der Frager an Müllers Handynummer gelangt ist. Ist die öffentlich?
    32 2 Melden
    • Fairness_3 13.12.2016 19:36
      Highlight @Rendel: Wenn man Philipp Müller eingibt findet man sie recht schnell.
      2 2 Melden
    • Rendel 13.12.2016 20:24
      Highlight
      Ich hab nix gefunden.
      2 0 Melden
    • Fairness_3 13.12.2016 23:54
      Highlight @Rendel: von Google schon mal was gehört?
      1 1 Melden
    • Rendel 14.12.2016 15:01
      Highlight Duckduckgo :D
      0 0 Melden
  • quarzaro 13.12.2016 18:40
    Highlight Witzig, wie dieselben, welche sonst nicht viel von political correctness halten, nun Herr Müller angreifen, weil dieser nicht "korrekt" genug antwortet. Notabene, obwohl er auf einem Privaten Kanal von jemandem kontaktiert/belästigt wird, den er nicht kennt und dem er somit auch nichts schuldig ist.
    78 11 Melden
  • Bruno Wüthrich 13.12.2016 18:34
    Highlight Müller arbeitete an forderster Front, die MEI zu verwässern. Das brachte viele SVP-nahe Kritiker gegen ihn auf.

    Ob Müller auf Kritik so reagieren darf, wie er dies getan hat, war Peter Blunschis Frage. Meine Antwort: Es war nicht gerade geschickt, aber er darf das! Die nächsten Wahlen werden dies beweisen. Stellt sich Müller zur Wiederwahl, bleibt er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Ständerat. Müller verletzte weder ein Gesetz, noch gefährdet er seine Wiederwahl. Ihm könnte lediglich ein etwas frischerer Wind aus gewissen Teilen der Bevölkerung ins Gesicht blasen.
    26 26 Melden
    • FrancoL 13.12.2016 18:47
      Highlight Er wird für sein Verhalten auch Zuspruch bekommen, die Rechnung kann sicherlich als ausgeglichen betrachtet werden.
      14 3 Melden
  • humpfli 13.12.2016 18:26
    Highlight Ein Politiker sollte meines Erachtens ein gewisses Niveau haben. Dazu gehört auch der Anstand. Ein Politiker, der jemanden beleidigt, verfügt nicht über ein solches Niveau. Weshalb konnte er dieser Person anständig Antwort geben oder sie ignorieren oder die Nummer sperren? Solch eine Person gehört definitiv in den Ständerat. Solche Leute entscheiden über unser Land. Da muss ich mich ja schämen.
    14 72 Melden
    • Rendel 13.12.2016 18:47
      Highlight Was verstehen sie unter Anstand? Gefühllosigkeit?
      9 3 Melden
    • FrancoL 13.12.2016 18:51
      Highlight Wer Charakter hat muss nicht ignorieren. Man muss auch austeilen dürfen wenn man einstecken mag. Und ich bin der Meinung man kann sich einmal durchaus auch auf die Stufe des Gegenübers bemühen.
      10 3 Melden
    • Firefly 13.12.2016 19:04
      Highlight Sie meinen so wie Köppel in seinem Blatt jeweils alle links von ihm beleidigt?
      18 6 Melden
    • Markus K 13.12.2016 19:35
      Highlight Dann gäbe es aber weder im Stände-, noch im Nationalrat auch nur EINEN SVP-Politiker.
      14 4 Melden
    • Fabio74 14.12.2016 06:59
      Highlight Also muss man sich alles bieten lassen aber dazu schweigen? Sicher nicht. Die SVP beleidigt seit Jahren andersdenkende. Die Zeit des Schweigens ist vorbei
      9 2 Melden
  • Spi 13.12.2016 18:04
    Highlight Hey, da wird wieder einmal nur die halbe Wahrheit erzählt! Schaut einmal die SMS vor der vermeintlichen Anfrage von diesem Simon an! Im Video bei 0:16! Da gab es offenbar schon vorher eine SMS in noch schlechterem Deutsch, denn Müller antwortete mit: "Können Sie mir das bitte auch auf Deutsch schreiben?" Erst darauf kam dieses halbwegs verständliche SMS. Ich finde es unterste Schublade, wenn hier SR Müller angeprangert wird, obwohl nur die halbe Wahrheit erzählt wird. Keine Werbung für Tele M1 und auch schlecht, wenn watson hier ins selbe, bewusst verstimmte Horn bläst.
    96 12 Melden
  • superzonk 13.12.2016 18:00
    Highlight Daumen hoch für Philipp Müller. Er mag auch nicht immer und überall richtig liegen, aber ER sucht Lösungen. Dies im Gegensatz zu vielen Parolenwerfer. Zudem ist er meistens sehr Dossiersicher und gut vorbereitet. Dies im Gegensatz zu - oh, hab ich schon geschrieben...

    Ich fand seine Antwort ziemlich ehrlich und klar. Hätte er auf den Vorwurf die gesamte Parlamentsdebatte wiederholen sollen ?
    66 14 Melden
  • kleiner_Schurke 13.12.2016 17:58
    Highlight Leute anpöbeln geht als Politiker gar nicht!
    19 69 Melden
    • kleiner_Schurke 13.12.2016 18:35
      Highlight Wenn er nicht mal das aushalten kann, wie soll er dann mit der EU verhandeln?
      13 45 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 13.12.2016 18:50
      Highlight 1. Warum und wie/in welcher Tätigkeit sollte Philipp Müller mit der EU verhandeln?

      2. Wie stellen Sie sich vor, wie Verhandlungen mit der EU ablaufen?
      19 3 Melden
    • Firefly 13.12.2016 19:01
      Highlight Wer wirde in diesem Fall denn angepöbelt? Auch als Wähler geht das gar nicht.
      9 3 Melden
    • loplop717 13.12.2016 19:05
      Highlight Aha und die SVP, die ja nie leute anpöbeln, würde das besser machen?
      10 3 Melden
    • kleiner_Schurke 13.12.2016 19:08
      Highlight Schaut euch mal Leute wie Helene Fischer, Thomas Gottschalk usw. an. Die werden bis aufs Blut provoziert, können aber souverän damit umgehen. SO macht man das!
      5 16 Melden
    • Phrosch 13.12.2016 20:07
      Highlight Und Parlamentarier anpöbeln geht für Bürger gar nicht. Es wird Zeit, dass wir alle uns wieder auf einen Grundanstand besinnen, der allen gebührt.
      9 3 Melden
    • Fabio74 14.12.2016 07:01
      Highlight Wer verhandelt pöbelt nicht. Ein SR oder NR verhandelt kaum internationale Abkommen. Und nein ein Politiker muss nicht alles akzeptieten
      5 1 Melden
  • Kronrod 13.12.2016 17:51
    Highlight Wer beschimpft wird, darf verhälntismässig zurückschimpfen. Eine Eskalation sollte aber vermieden werden.
    47 7 Melden
    • Döst 13.12.2016 18:44
      Highlight Wurde er denn vom SMS Schreiber beschimpft?!
      3 4 Melden
  • Nosgar 13.12.2016 17:39
    Highlight Ich kann die Umfrage nicht beantworten, weil die ersten SMS von Schläfli nicht gezeigt wurden. Eine Beurteilung ist so nicht möglich.
    45 2 Melden
  • Rendel 13.12.2016 17:39
    Highlight Mir wärs lieber Müller würd offen sagen, sie gehen mir einfach nur auf den Sack, ich finde ihr Frage strunzdumm, stellen sie die doch der SVP und belästigen sie mich nicht. Das wär ehrlich. Stattdessen stellt er den _andern_ bloss. Das ist nur schlechter Stil. Manche werden den Unterschied nicht bemerken.
    23 39 Melden
    • Rendel 14.12.2016 00:00
      Highlight Mit Diplomatie hat Müllers Antwort nichts zu tun. Den Frager als Analphabeten zu bezeichnen ihm das Wahlrecht abzusprechen halten sie für Diplomatie? Seltsame Vorstellung. Ich bin für Ehrlichkeit, aber vielleicht entlarvt er sich so selber, dass er alle SVP Wähle für wahlunfähig hält. Das tu ich manchmal auch 😂 .
      0 5 Melden
  • lilas 13.12.2016 17:21
    Highlight Könnte man auch umdrehen den Spruch: wer einstecken muss darf auch mal austeilen...
    35 6 Melden
    • sowhat 13.12.2016 20:03
      Highlight Die Idee gefällt mir :)
      3 2 Melden
  • Sille 13.12.2016 17:21
    Highlight Als Politiker ist man der öffentlichen Meinung gnadenlos ausgesetzt.Sie ist nicht immer schmeichelnd,kann gnadenlos ehrlich,aber auch unterste Schublade sein.Trotzdem sollte sich jeder der im öffentlichen Dienst,im Rampenlicht steht, bewusst sein,dass eine Reaktion auf derselben Ebene mehr Schaden als Nutzen für die jeweils vertretene Sache anrichten kann.
    Man muss sich nicht auf dieselbe,primitive Stufe stellen um Gehör zu finden.Etwas weniger abgehoben und mehr Bürgernähe würde helfen,aber viele Politiker haben den Bezug zur Realität,zum Bürger und seinen Sorgen schon lange verloren.


    8 31 Melden
  • Bruno S. 88 13.12.2016 16:43
    Highlight Doch, er darf. Er hat ihn privat per SMS kontaktiert und nicht über den offiziellen Weg. Somit darf Müller als Privat Person reagieren. Ich finde die Reaktion angebracht. Was hat dieser Troll den für eine Antwort erwartet?!
    58 7 Melden
    • Döst 13.12.2016 18:49
      Highlight Anscheinend gibt es Politiker, die ihre Handynummer veröffentlichen (steht ja auch so im Artikel). Somit ist ist dieser "Kanal" öffentlich. Ob Müller das auch so handhabt, ist unklar.
      2 5 Melden
  • Firefly 13.12.2016 16:36
    Highlight Nun, wie verhällt es sich denn mit Politikern die mehrere Rollen inne haben? wie zum Beispiel Roger Köppel. Der ist ja auch Politiker aber in seinem Blatt kommt er wiederholt dem Einen oder Anderen der ihm persönlich unliebsam ist, so richtig schnodderig daher.

    Muss man also als Politiker heutzutage erst eine Zeitung kaufen (oder gesponsort bekommen) um unbehelligt seine Meinung sagen zu können?
    38 6 Melden

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