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Ein verunfallter Radschuetzenpanzer der Schweizer Armee steht in Knonau ZH, am Donnerstag, 20. Juli 2017. Sechs Armeeangehoerige wurden beim Zusammenstoss von zwei Radschuetzenpanzer leicht bis mittelschwer verletzt, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) mitteilte. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Verunfallter Radschützenpanzer der Schweizer Armee in Knonau ZH. Bild: KEYSTONE

Knonau ZH: Sechs Soldaten bei Unfall mit Radschützenpanzer verletzt

20.07.17, 16:02 20.07.17, 17:38


In einem Kreisel bei Knonau im Kanton Zürich sind am Donnerstagmittag zwei Radschützenpanzer Piranha der Schweizer Armee ineinander geprallt. Zwei Armeeangehörige wurden bei dem Zusammenstoss verletzt, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) mitteilte.

Zunächst war das VBS von sechs Verletzten ausgegangen. Eine der verletzten Personen erlitt eine leichte Hirnerschütterung, eine weitere Person zog sich Prellungen am Arm zu, wie Armeesprecher Daniel Reist gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte. Die beiden Verletzten besuchten seit rund zwanzig Wochen die Infanterie-Durchdienerschule 14 in Birmensdorf ZH.

Zum Unfall kam es im Rahmen einer Verschiebung, wie Daniela Cueni, Pressesprecherin der Militärjustiz, ausführte. Insgesamt seien vier Radschützenpanzer unterwegs gewesen. Zwischen zwei Panzern sei es in einem Kreisel zu einem Auffahrunfall gekommen. Gemäss Reist befanden sich zu diesem Zeitpunkt rund 20 Personen in den beiden Panzern.

Die Unfallursache war vorerst unklar. Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eröffnet. Diese werde «voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen», sagte Cueni. (cma/sda)

Mehr Informationen folgen

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • glüngi 21.07.2017 10:26
    Highlight Mit den Dingern macht das Fahren wirklich Spass. Schade das es genallt hat. Wünsche allen gute Besserung.
    6 0 Melden
  • megge25 20.07.2017 17:11
    Highlight Bin per Zufall dabei vorbeigefahren, es hat wirklich nicht schlimm ausgesehen. Trotzdem wurde die Strasse ewig lange gesperrt, was aber auch mit dem Brand heute Nacht in Knonau zusammenhängen kann.
    14 31 Melden
    • trio 20.07.2017 17:51
      Highlight Bei so einem Radschützenpanzer sieht man auch nicht viel, der hat ja keine Knautschzone.
      55 2 Melden
  • Philboe 20.07.2017 16:51
    Highlight Gute Besserung
    57 2 Melden
  • Nuka Cola 20.07.2017 16:47
    Highlight Diese Momente, wenn man froh ist, dass unsere Zwangsarmee keine Nuklearwaffen zu handhaben hat.
    33 134 Melden
    • Philboe 20.07.2017 16:52
      Highlight Ich gebe zu bedenken dass dies meistens knapp 20 Jahre alte junge Menschen sind die bisher im Leben kaum Fahrpraxis erworben haben und moistens gerade Frisch vor der RS den Führerschein bekommen haben
      82 3 Melden
    • derEchteElch 20.07.2017 17:01
      Highlight Können Sie lesen? Unfall >>IN<< einem Kreisel; sehr wahrscheinlich irgend ein Zivilist in seinem PKW mit Handy am Steuer der die Vorfahrt genommen hat, weswegen es zu einem Auffahrunfall kam.
      46 26 Melden
    • Nuka Cola 20.07.2017 17:17
      Highlight Ja klar, hab ich auch Verständnis für, aber wäre unser Militär zeitgemässer aufgebaut, dann hätte man nicht so oft solche Unfälle.

      Andere Länder haben Berufsarmeen, und dann zum Beispiel die Auflage, dass jemand um nen Militär LKW Fahren zu dürfen, mind. 5 Jahre Fahrpraxis im Fahren mit nem LKW mitbringt. Klar, auch da kann es Unfälle geben, aber die Wahrscheinlichkeit, das aus einer brenzligen Situation ein Unfall wird ist doch bedeutend geringer. Nur können Jugendliche, Zwangssoldaten nunmal keine solche Erfahrung mit sich bringen.
      18 84 Melden
    • derEchteElch 20.07.2017 17:33
      Highlight Jungendliche Zwangssoldaten, die aber mit Baumaschinen Arbeiten (Bauberufe, Baustelle) oder später LKW-Fahrer werden schon. Im übrigen ist ein Piranha kein LKW sondern ein wesentlich besser gepanzerter "D1 Bus", Kategorie dito eines Rettungswagens oder Polizeitransporter.
      51 4 Melden
    • trio 20.07.2017 17:55
      Highlight @Django Ryffel
      Irgendwo müssen diese 5 Jahre Erfahrung trotzdem gemacht werden. Mir persönlich ist es egal, ob ich von einem zivilen LKW oder von einem militärischen LKW gerammt werde, ist beides etwa gleich unangenehm.
      43 2 Melden
    • Spi 20.07.2017 17:58
      Highlight Tagtäglich sehe ich Berufsfahrer (LKW und Taxi) in haarsträubenden Situationen. Dies ist mitnichten eine Garantie, dass dann keine Unfälle geschehen. 2016 gab es in der Schweiz 17577 Verkehrsunfälle mit Personenschaden (Quelle: Bundesamt für Statistik), nur kommt jeder Einzelne mit Militärfahrzeugen in den Medien.
      41 1 Melden
    • Mia_san_mia 20.07.2017 19:40
      Highlight @Django: Also bitte, mach Dich nicht lächerlich... Lies bitte den Artikel bevor Du kommentierst 😉
      23 0 Melden
    • Newalley 20.07.2017 21:19
      Highlight Na dann erzähl mal, wo deine Erfahrung unserer Armee herstammt... Warst du selbst Teil davon oder kennst du das aus den Medien?
      21 1 Melden
    • danmaster333 20.07.2017 21:43
      Highlight Ich war selbst einige Monate in dieser Kaserne und lange genug im Militärdienst. Kein einziger Fahrer den ich kannte, würde das Risiko eingehen seine Funktion als solcher zu verlieren oder ein Disziplinarstrafverfahren zu kassieren. Es gibt zwar immer Ausnahmen aber Unfälle passieren auch ausserhalb der Armee tagtäglich. Ausserdem bezweifle ich, dass eine A-Bombe bei einem Verkehrsunfall hochgehen würde, dafür wäre eine weitaus höhere Initialenergie notwendig....
      33 3 Melden
    • Nuka Cola 21.07.2017 11:53
      Highlight @Danmaster, ich befürchte auch nicht ein hochgehen, sondern ein Austreten nuklearen Materials, was zear nicht vernichtend wäre, aber vor Ort schlimme Konsequenzen hätte.
      1 4 Melden

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