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ZUR HERBSTSESSION AM FREITAG, 25. SEPTEMBER 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Severin Schwander, Schwinger, Denis Zakaria, Fussballer bei Young Boys Bern, und Franziska Widmer, Kanufahrerin, von links, fotografiert waehrend der Brevetierung der Absolventen der Spitzensport Rekrutenschule, am Freitag, 3. Februar 2017, in Magglingen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

«Wehrdienstverweigerung ist ein Grundrecht, welches nicht eingeschränkt werden darf», sagt Balthasar Glättli, Nationalrat der Grünen. Bild: KEYSTONE

«Dienstverweigerung ist ein Grundrecht» – Grüne wehren sich gegen Zivildienst-Hürden

Die Armee braucht mehr Soldaten. Deshalb will der Bundesrat die Hürden für den Zivildienst erhöhen und die Zulassungen «substanziell» verringern, wie er heute bekannt gab. Das sorgt bei linken Politikern für rote Köpfe. 



Der Bundesrat will die Hürden für den Zivildienst erhöhen. Heute entschied er daher, die Zahl der Zulassungen zum Zivildienst substanziell verringern zu wollen. Eine konkrete Zahl nennt er nicht. Der Grund: Die Armee hat zu wenig Rekruten. Pro Jahr werden rund 20’000 Rekruten gebraucht, um die Bestände zu füllen.

Lisa Mazzone, Nationalrätin der Grünen und Co-Präsidenten des Zivildienstverbandes CIVIVA, kritisiert den Angriff auf den Zivildienst scharf. «Ich bin sehr enttäuscht vom Vorschlag des Bundesrates und halte ihn für absolut unangemessen. Personen, die den Zivildienst absolvieren, leisten einen wichtigen Beitrag an die Gesellschaft», sagt Mazzone.

Und fährt fort: «Zudem gibt es jedes Jahr mehr Schulen, Bauernhöfe oder Altersheime, wo es Zivildienstler braucht». Mazzone ist zudem der Meinung, dass man ein Recht hat, auf die Armee zu verzichten und stattdessen Zivildienst zu leisten.

«Wehrdienstverweigerung ist ein Grundrecht, welches nicht eingeschränkt werden darf.»

Balthasar Glättli

Auch der Zürcher Nationalrat Balthasar Glättli spricht in einer Mitteilung der Grünen von einem «schweren Rückschritt». «Wehrdienstverweigerung ist ein Grundrecht, welches nicht eingeschränkt werden darf», so Glättli.

Auch die SP wehrt sich gegen den Vorstoss

Keine Wahlfreiheit

Dem widerspricht SVP-Nationalrat Hans-Ueli Vogt. Er ist gegen die Wahlfreiheit zwischen Zivildienst und Militär. «Der unüberwindbaren Gewissenskonflikt, den man früher nachweisen musste, ist heute keine Voraussetzung mehr für den Zivildienst. Die Leute wollen einfach nicht mehr in die Armee. Das darf nicht sein», so Vogt zu watson. Er unterstützt den Vorstoss des Bundesrates. «Es ist richtig und wichtig, damit die bereits stark dezimierte Armee die Rekruten erhält, die sie braucht.»

«Der unüberwindbaren Gewissenskonflikt, den man früher nachweisen musste, ist heute keine Voraussetzung mehr für den Zivildienst. Die Leute wollen einfach nicht mehr in die Armee. Das darf nicht sein.»

Hans-Ueli Vogt

Vogt sieht auch kein Problem in der Reduktion der Zivildienststellen: «Die Betriebe haben sich an die Zivildienstler gewöhnt. Es kann jedoch nicht sein, dass beispielsweise ein Altersheim sich darauf abstützt, Leute vom Staat zur Verfügung gestellt zu bekommen. Wir leben nicht in einer Staatswirtschaft.»

Zivildienstverband droht mit Referendum

Sollten die vorgeschlagenen Massnahmen des Bundesrates tatsächlich umgesetzt werden, droht der Schweizerische Zivildienstverband CIVIVA mit einem Referendum. Dies bestätigt auch Co-Präsidentin Lisa Mazzone.

(mit Material von sda)

Ein Krieg an der Schweizer Grenze sei praktisch undenkbar

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • mghelfi 17.11.2017 11:22
    Highlight Highlight Zitat NZZ: Im Jahr 2015 wurden im Kanton Jura nur 47 Prozent der stellungspflichtigen Männer als tauglich eingestuft. Im Kanton Appenzell Innerrhoden hingegen waren es rund 76 Prozent.

    Idee: In allen Kantonen eine Quote von 60% erzielen und schon schwimmt das Militär in Rekruten.
  • Petrum 16.11.2017 19:20
    Highlight Highlight Bei der Aushebung, bei dem Fragebogen am PC einfach immer folgendes tippen "TAB -> Leertaste -> Enter"

    Damit ist man innert 15 Minuten durch und hat immer Antwort A angewählt. Damit ist man dann zu 90% weg.

    • Hierundjetzt 16.11.2017 22:28
      Highlight Highlight ...und zahlt danach dann 10 Jahre lang 10% seines Bruttolohnes als Wehrpflichtersatz.

      Wenn man trotzdem gesund ist, wird man einfach in eine Looser-Truppengattung eingeteilt und muss 330 Tage sinnloses Zeug machen.

      Jetzt stimmt der Satz.

      Aber hey immerhin hatte man ja 15 Minuten voll the fön at the recruiting-day.

  • MacB 16.11.2017 14:07
    Highlight Highlight Solange wir ein Milizsystem haben, ist es am Bundesrat dafür zu sorgen, dass ausreichend "Nachwuchs" reinkommt. Das macht er und es ist legitim.

    Gut oder schlecht? Naja, hängt von der Perspektive ab, System- und Armeebefüworter oder -gegner. Ich find den Entscheid nachvollziehbar aber auch ich würde das System mal umkrempeln.
  • Ohniznachtisbett 16.11.2017 10:53
    Highlight Highlight Wenn Dienstverweigerung ein Menschenrecht ist, dann müsste ja Steuernzahlenverweigerung auch ein Menschenrecht sein. Warum soll ich mich überhaupt noch an irgendein Gesetz halten? Tempolimits? Nope Menschenrecht auf Tempoexzess. Oder wie wärs mit der Wasserrechnung? Menschenrecht. Allgemein, im Coop fürs Essen bezahlen pahh, Ernährung --> Menschenrecht. Arztrechnungen? Auch Gesundheit ist doch ein Menschenrecht. soooo und jetzt kommet mit euren BLITZEN... denn auch das ist ein Menschenrecht!
    • Globidobi 16.11.2017 21:30
      Highlight Highlight Es ist eine Pflicht für einen schweizer Mann den Dienst für den Staat zu absolvieren. Viele junge Menschen sehen jedoch den Militärdienst nicht mehr als Dienst für das Volk, sondern als Zwang für Militärphanatiker. Ich sehe im Zivildienst ein viel grösserer Dienst für die Gesellschaft. Und eigentlich niemand macht Dienstverweigerung. Dies wäre der Fall, wenn kein Dienst absolviert wird und die Ersatzzahlungen nicht getätigt werden.
  • sherpa 16.11.2017 10:11
    Highlight Highlight «Wehrdienstverweigerung ist ein Grundrecht, welches nicht eingeschränkt werden darf.» Diese Aussage eines sog. "Grünen" ist so nicht richtig, denn nach der BV ist die Dienstpflicht obligatorisch und die Verweigerung ist gem. dem Militärstrafrecht unter Strafe gestellt. Den Grünen einfach nicht alles glauben, was sie in die Welt hinaus posaunen.
    • Liselote Meier 16.11.2017 17:29
      Highlight Highlight Die Aussage stimmt so gewiss nicht, aber dennoch darf niemand zum Militärdienst gezwungen werden, muss aber den zivilen Ersatzdienst machen.
      siehe
      824.0 Art. 11Grundsatz

      Militärdienstpflichtige, die den Militärdienst mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren können, leisten auf Gesuch hin einen länger dauernden zivilen Ersatzdienst (Zivildienst) nach diesem Gesetz.
      Sprich jeder der ein Gesuch stellt und drauf schreibt bin Pazifist, dem muss gemäss Verfassung ein Recht auf Zivildienst eingräumt werden, nebst dem Waffenlosen-Dienst in der Armee. Unter Strafe ist nur gar kein Dienst zu leisten.
  • das Phlama™ 16.11.2017 09:38
    Highlight Highlight Es ist wiedermal klar das Vogt schreit, wenn sein perfektes Bild des Eidgenossen angekratzt wird.
    Wenn er wirklich das Gefühl hat, man mache den Zivi zum Spass und nimmt die 1.5 Mal längerere Dienstzeit und das EO Minimum freiwillig auf sich, hat er sich geschnitten. Sollen sie doch froh sein, entscheiden wir uns trotzdem zu einem Dienst im Sinne der Öffentlichkeit und lassen das Schikaneverfahren über uns ergehen, statt einen auf untauglich zu machen.
    Ich bin als Zivi zugelassen, starte im Februar meinen ersten Einsatz und könnte nicht glücklicher sein.
  • Alfadas 16.11.2017 09:04
    Highlight Highlight Immer wieder lese ich den Kommentar, man müsse die Armee attraktiver gestalten. Was stellt ihr euch genau vor dabei? Mich würde wunder nehmen, was Ihr euch denkt oder was man genau machen soll.
    Versuche dies dann bei meinem nächsten WK umzusetzten (wenn es sinnvolle Vorschläge sind). :)

    Noch ein kleiner Punkt zur Armee, den häufig vergessen oder übersehen wird.
    Dank ihr habe ich viele Freundschaften in der ganzen CH schliessen können (über viele Grenzen und Vorurteile hinweg). Fördert dies nicht auch ein gewisses unser Staatsgebilde?

    Grüsse
    • Barracuda 16.11.2017 10:15
      Highlight Highlight Die Armee als milliardenschwere Freundschafts-Plattform? Klar, klasse Argument, deswegen brauchen wir die Armee:D Es geht gar nicht darum, die Armee attraktiver zu machen. Aber die Armee muss von Grund auf neu reformiert und komplett neu ausgerichtet werden. Und dann braucht es auch nicht mehr Leute.
    • Globidobi 16.11.2017 21:34
      Highlight Highlight Vielleicht weniger jufle und warten oder auch mal Rückfragen über eine Regel stellen können und nicht ist so weil ist so als Antwort erhalten.
  • Karl33 16.11.2017 08:39
    Highlight Highlight Führt die Wehrdienstpflicht für beide Geschlechter ein, stoppt die Diskriminierung der Männer, und zwei Probleme sind auf einen Schlag gelöst.
  • tb.7783 16.11.2017 07:26
    Highlight Highlight Solange nur der Übertritt vom Militär in den Zivildienst erschwert wird, sehe ich nicht so grosse Probleme. Es werden eifach mehr Männer von Beginn an Zivildienst leisten.
    Aber trotzdem ein Armutszeugnis aller Beteiligter, dass man wieder nur den Zivildienst unattraktiver macht. Die Armee bleibt leider unantastbar...
  • Rumpelstilzchen 16.11.2017 07:10
    Highlight Highlight Der Dienst mit der Waffe ist im Sinne eines Grundrechts verweigerbar.... Nicht der (Militär-)Dienst selber, welcher eine demokratisch festgelegte Pflicht ist. Über dessen Sinnhaftigkei darf man gerne diskutieren. Die Aussage selber ist aber stumpfsinnig.
  • 2fel 16.11.2017 03:37
    Highlight Highlight Ein Grundrecht.. 😂 Wenn man den Wehrdienst verweigert soll man doch bitte auch zumindest den Anstand und die Eier mitbringen das Gesetz zu brechen. Toughen up people.
  • Hierundjetzt 16.11.2017 01:09
    Highlight Highlight Würde jeder Kanton seine Aushebungsquote erfüllen, hätten wir das Thema nicht. Aber in meinem Kanton (ZH) haben plötzlich mit 20 Jahren ca. 60% voll Rückenweh oder sind wohl per Zufall auf den Kopf gefallen (jaja Klischee) wohin gegen in Landkantonen wie Bern oder Waadt nur 10% Untauglich sind (was wohl eher der Realität entspricht).

    Ob gut oder schlecht, solange die Wehrpflicht in der Bundesverfassung steht, ist es mir eigentlich egal was ein lustiger Glättli zum besten gibt.
    • Olaf! 16.11.2017 08:46
      Highlight Highlight Die Aushebungsärzte machen es einem auch verdammt einfach. Man könnte fast meinen die wollen gar keine Rekruten. Vielleicht müsste unsere Armee mal interne Strukturen überprüfen.
    • Globidobi 16.11.2017 21:37
      Highlight Highlight An meiner Aushebung war der Chefarzt der Einzige, welcher den Zivildienst angesprochen hat. Kommt aber auch auf den Auftrag der Militärversicherung an, falls diese sagt, beim geringsten Verdacht auf Rückenprobleme wollen wir diesen nicht, dürfen diese solche nicht zulassen.
  • exeswiss 15.11.2017 23:30
    Highlight Highlight an alle die meinen Wehrpflichtverweigerung sei kein grundrecht. ihr habt recht. es ist kein grundrecht, sondern ein menschenrecht.

    "Seit Gründung der UNO verbot die UN-Charta 1945 zunächst den Angriffskrieg bis auf zwei genau definierte Ausnahmefälle. Doch erst 1987 wurde das Recht auf Kriegsdienstverweigerung durch die UNO-Vollversammlung mit nur zwei Gegenstimmen (Irak, Mosambik) als internationales Menschenrecht anerkannt."
    • 4kant 16.11.2017 09:55
      Highlight Highlight Stimmt zwar, aber ist irrelevant.
      Denn Kriegsdienstplicht ist nicht gleich Wehrpflicht.
      Die Uno beschloss damals, dass keiner gezwungen werden soll, an Kriegshandlungen teilzunehmen. Doch die RS und die WKs sind keine Kriegshandlungen.
      Das heisst es ist menschenrechtskonform, die Männer in die RS und die WKs zu schicken.

      Habe eben alle 30 Artikel der allg. Menschrechtserklärung gelesen. Dort kommt Kriegsdienstverweigerung nicht vor, aber Art. 29 über die Grundpflichten kann als Rechtfertigung für die Wehrdienstpflicht herangezogen werden.
  • Telomerase 15.11.2017 22:21
    Highlight Highlight Linke Politiker zu Themen der militärischen und nationalen Sicherheit zu befragen, ist wie ein Veganer zu Cordonbleues zu befragen. Deswegen bietet dieser Artikel inhaltlich ziemlich wenig.
    • Uranos 15.11.2017 23:33
      Highlight Highlight Genau, du sagst es! Wir sollten doch zu politischen Themen jeweils nur die eine politische Seite anhören! Die Rechten sollten z.B. endlich aufhören sich zum Thema Migration zu äussern, ist ja nicht ihr Metier. /s
    • theswissdude 16.11.2017 06:37
      Highlight Highlight Dann sollte die bürgerliche Seite ab jetzt in Bildungsfragen auch nicht konsolidiert werden 😉
  • seventhinkingsteps 15.11.2017 22:08
    Highlight Highlight Scheint eher so als hätte sich die Armee an die Rekruten gewöhnt. Kann ich auch sagen:

    "Es kann nicht sein, dass die Armee sich darauf abstützt Leute vom Staat zur Verfügung gestellt zu bekommen. Wir leben nicht in einer Staatswirtschaft."

    Ist das nicht fundamental gegen die freie Marktwirtschaft? Junge Männer für staatliche Arbeit zwingen, der unattraktiv ist? Das ist doch Marktverzerrung?

    Aber eben, wenn eine Firma pleite geht, dann stehen tausende auf der Strasse, aber das ist halt freie Marktwirtschaft. Aber die Armee bekommt zwangsrekrutierte Arbeiter vom Staat.
    • Telomerase 15.11.2017 23:46
      Highlight Highlight Die Söldnerarmee als Alternative, wie zu Zeiten Louis XIV?
    • Hierundjetzt 16.11.2017 01:13
      Highlight Highlight Nö. Wehrdienst ist sicher kein „Markt“ sonst wäre das Angebot ja Krieg.

      Ode ist seit neustem das obligatorisches Stimmenzählen auch ein VWL-Markt? 😉

      Es steht darum in der Bundesverfassung, weil Wehrpflicht übergeordneten nationalen Interessen entspricht.

      Ich empfehle diese Kapitel im VWL-Buch nochmals genau zu lesen 😌
    • Bruno S. 88 16.11.2017 08:22
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Wenn wir schon beim VWL Buch sind. Das Angebot im Markt Wehrdienst sind die Soldaten, genau so wie das Angebot im Arbeitsmarkt die Arbeitnehmer sind!
    Weitere Antworten anzeigen
  • sveinn 15.11.2017 21:44
    Highlight Highlight Erstens kann ich mir nicht vorstellen, dass die Armee zu wenig Personal hat. Denn vor wenigen Tagen habe ich selbst meine Rekrutierung gehabt und erlebt, wie andere wegen kleinsten Dingen für untauglich befinden worden sind. Ausserdem sind sehr viele Funktionen schon voll gewesen, so dass diese gar nicht mehr gewählt werden konnten (was dann auch gewisse dazu bewogen hat, Zivildienst zu bevorzugen).
    Zweitens gäbe es ja auch die Möglichkeit die Strukturen der Armee zu überdenken und diese so zeitgemässer und somit attraktiver zu gestalten, statt das Umgekehrte beim Zivildienst.
  • Tepesch 15.11.2017 21:22
    Highlight Highlight Die Armee muss atraktiver werden und fertig. Wird der Zivildienst eingeschränkt werden einfach wieder mehr den "blauen Weg" wählen und gar keinen Dienst mehr leisten, was auch nicht im Interesse der Armee sein kann.
    • Uranos 15.11.2017 23:34
      Highlight Highlight Aber im Interesse der Menschen.
    • 4kant 16.11.2017 10:23
      Highlight Highlight Konstruktive Vorschläge hierzu:
      a) Wer den Wehrdienst absolvierte, kriegt auf alle Hypotheken 1 % Rabatt
      b) Zivildienst dauert 3-fach so lange, wie Wehrdienst.
      c) Wehrdienst gibt 100 Kreditpunkte an FHs/Unis/ETHs
      d) Wehrdienst gibt 10% Steuerermässigung, lebenslänglich
      e) Wer den Wehrdienst leistete, wird mit 64 pensioniert, statt mit 65 und bei voller Rente
      f) SBB-Generalabonnemnent zum halben Preis, für alle, die den Wehrdienst leisten / leisteten.
      g) An Flughäfen, Bahnschaltern und öffentl. Veranstaltungen, gibt es einen privilegierten, schnellen Zutritt nur für Wehrdienstleistende.
  • olmabrotwurschtmitbürli 15.11.2017 21:17
    Highlight Highlight Die Armee will also Leute zu sich holen, die überhaupt kein Interesse daran haben. Das kommt sicher gut.

    Ausserdem ist die Debatte irgendwie verquer: Die Armee weiss mit dem Grossteil der Rekruten nämlich gar nichts anzufangen.

  • Lexxus0025 15.11.2017 21:04
    Highlight Highlight Dieser Mist verstösst gegen so viele Gesetze aus verschiedenen Richtungen, dass mir schlecht wird.
    Bei den Menschenrechten (Freiheit) fängts an, zieht sich übers Diskriminierungsverbot bei Geschlechterfragen, und hört bei „banalen“ Eckpfeilern der westlichen Gesellschaft (freie Berufswahl) letztlich auf.
    Und wer wird im Ernstfall letztlich geschützt? Eine überaltete Gesellschaft mit deren Bonzen-Führung, welche so oder so durch die Mutter aller Bomben brennen würden, egal wie viele menschliche Schilde davor gestapelt werden. Mal abgesehn davon, dass Kriege heute online stattfinden...
    • Olaf! 16.11.2017 08:48
      Highlight Highlight "Mal abgesehn davon, dass Kriege heute online stattfinden..." Erzähl das mal den Leuten in Kriegsgebieten, weiss nicht ob die dir zustimmen.
    • Maragia 16.11.2017 10:46
      Highlight Highlight Weil du ins Militär musst kannst du keine freie Berufswahl ausüben? Häää? Ausserdem ist das Militär leider rechtlich völlig legitim...
  • danmaster333 15.11.2017 20:56
    Highlight Highlight Ich fand die RS an sich spannend und abwechselnd. Klar gab es Leerläufe, aber ich lernte durchaus nützliche Sachen und es war mal was anderes. Danach kam allerdings nichts mehr. Als Durchdiener habe ich die Zeit nach der RS als Verschwendung meiner eigenen Zeit erlebt. Da hätte ich mich z. B. weiterbilden können, anstatt 1 Jahr weg vom Jobmarkt zu sein. Was tut man nicht alles für sein Vaterland.
  • Bruno S. 88 15.11.2017 20:53
    Highlight Highlight «Wehrdienstverweigerung ist ein Grundrecht, welches nicht eingeschränkt werden darf» Genau so sehe ich das auch!
    User Image
    • Telomerase 15.11.2017 23:50
      Highlight Highlight Wehrdienst ist eine Pflicht, dessen Verweigerung ist sicher kein Recht.
    • Bruno S. 88 16.11.2017 08:06
      Highlight Highlight Über MEIN Leben entscheide nur ICH. Das ist MEIN Grundrecht!
      Wenn du dich als Kanonenfutter missbrauchen lassen willst, sei es so! Das ist wiederum dein Recht!
    • Maragia 16.11.2017 10:47
      Highlight Highlight Und ich muss auch Steuern zahlen. Ist auch mein Leben, darüber möchte ich entscheiden...
      Der Staat fordert von uns eben Pflichten ein, so ist das in einem Rechststaat. Aber Bruno S.88 versteht davon wohl nichts.
  • Sharkdiver 15.11.2017 20:41
    Highlight Highlight Herr Glättli ist ein linksgrüner Populist. Finde ich eine witzige Abwechslung weil dass eigentlich SVP‘s und Wermuts spezialität ist. Grundrechte sind klar definierte Sachen und nicht was man persönlich so findet. Seit wan ist Wehrdienstverweigerung ein Grundrecht ausser in seiner „Privaten-Welt“? Doch die Idee die Hürde höher zu setzten ist auch hohl. Dann gehen halt wieder mehr zum Psychiater. Und da ist Zivieldienst und Zivielschutz sinnvoller. Man würde lieber den Zivielschutz als In die Wehrpflicht mit aufnehmen und den Menschen eine sinnvolle alternative bieten
    • exeswiss 15.11.2017 23:18
      Highlight Highlight "Seit Gründung der UNO verbot die UN-Charta 1945 zunächst den Angriffskrieg bis auf zwei genau definierte Ausnahmefälle. >>Doch erst 1987 wurde das Recht auf Kriegsdienstverweigerung durch die UNO-Vollversammlung mit nur zwei Gegenstimmen (Irak, Mosambik) als internationales Menschenrecht anerkannt.<<"
    • FranciscoTarrega 16.11.2017 06:32
      Highlight Highlight Es gibt diverse Grund und Menschenrechte, welche Aussagen, dass die Wehrdienstverweigerung sehr wohl ein Grundrecht ist (und auch die Verweigerung des Zivildienstes). Die Vorstellung, dass der obligatorische Wehrdienst nicht gegen Grundrechte verstösst, ist schlicht nur in der "privaten Welt" der Wehrpflichtbefürworter legitimiert.
      Grundrechte, welche jeden zur Wehrdienstverweigerung befähigen:
      Menschenwürde
      Persönliche Freiheit
      Verbot von Zwangsarbeit
      Hinzu kommt noch der verstoss gegen:
      Rechtsgleichheit und Diskriminierungsverbot
      (da nur Männer in den Dienst müssen).
    • Bruno S. 88 16.11.2017 08:12
      Highlight Highlight @Sharkdiver
      Sich auch mal persönlich mit einem Thema zu befassen und sich darüber genaue Gedanken zu machen, wie man dazu steht, empfinde ich ebenfalls als ein Grundrecht! Blind Befehle nach Algorithmen befolgen gilt für Roboter!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nevermind 15.11.2017 20:37
    Highlight Highlight Eine Armee, die für den kalten Krieg trainiert und die öfters auf die eigenen Bürger als auf gegnerische Soldaten geschossen hat? Gut möglich, dass das nicht jeder als Sinnvoll für sein Land ansieht und den Zivildienst bevorzugt.
    Das die Hälfte der Zivi-Gesuche während oder nach der RS geschrieben werden spricht Bände.
    Sollen sie halt den blauen Weg wieder attraktiver machen. Dann stimmen wenigstens die Zahlen und nur psychisch und körperlich Kranke leisten keinen Dienst für‘s Vaterland.
    • Telomerase 15.11.2017 22:14
      Highlight Highlight Aus Erfahrung befinden sich die Armeegegner in ihrem Denken im kalten Krieg und nicht die Armee, dort ist dieses Denken spätestens in der Armeereform 95 aus der Doktrin verschwunden.
      Diesen Vorwurf hört man ausschliesslich von Leuten die aich nicht mit den heutigen Aufgaben und Einsatztrainings der Armee befasst haben.
      Aber Vorurteile halten sich halt hartnäckig.
    • Nevermind 15.11.2017 23:54
      Highlight Highlight Lustig. Ich hatte meine RS 1999.
      Viel von Reform hab ich da nicht mitbekommen. Reformbedarf dafür um so mehr.

      Schon die Leerläufe und Wartezeiten waren eine Katastrophe. Kein Wunder wurde die RS wieder verlängert.

      Spasstruppe ohne Ziel und Konzept, dass dann auch schon wieder obsolet ist bevor die Änderung greift.
  • "Dave" 15.11.2017 20:19
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt kann man ja heute schon den Dienst verweigern, ohne zwangslaeufig den Zivi machen zu muessen. Als Grund fuer ein Doppel UT reichte bei mir schon anzugeben das ich befehle hinterfragen werde und sie solange ich in ihnen keinen Grund sehe auch nicht befolgen wuerde.
    Dafuer gebe ich jetzt brav 3 % meines Lohnes ab.
    Ich bin grundsaetzlich fuer eine Abschaffung der Wehrpflicht, die Moeglichkeit den Dienst zu verweigern besteht jedoch schon jetzt. Man bezahlt halt einfach dafuer.
    • Uranos 15.11.2017 23:38
      Highlight Highlight Die Möglichkeit besteht höchstens inoffiziell. Wenn du also einen Weg siehst, dich herauszureden. Aber falls dem nicht so ist (knorriger Vorgesetzter bei der Entscheidung?), machst du dich strafbar. Dafür kamen in der Vergangenheit tatsächlich Leute ins Gefängnis!
    • "Dave" 16.11.2017 07:10
      Highlight Highlight Heute ist das zum Glueck nicht mehr so. Du musst am PC unglaublich viele Fragen beantworten bei denen du dich meist zwischen 1-5, von trifft voll zu zu trifft gar nicht zu, durchdruecken musst. Je nach Antworten wirst du dann zum Psychologen geschickt welcher entscheidet ob du tauglich bist oder nicht. Wenn du dort noch einmal bestaetigtst das du Befehle hinterfragen und nicht unbedingt befolgen wirst hast du das Doppel UT auf sicher. Der knorrige Vorgesetzte der dir den Entschluss am Ende mitteilt hat nicht viel mit dieser Entscheidung zu tun. Das entscheidet hauptsaechlich der Psychologe.
  • Big-Blue 15.11.2017 20:17
    Highlight Highlight 1 x 4 Wochen Vaterschaftsurlaub = Wirtschaft wird zu stark belastet, verkraftet dies nicht.

    6 x 3 Wochen WK = Sinnvolle Investition in die Zukunft.

    🤦🏼‍♂️
    • The Destiny // Team Telegram 15.11.2017 22:39
      Highlight Highlight Wusste nicht dass man Vater nur einmal werden kann, aber im Schnitt stimmt das wohl.
    • Big-Blue 15.11.2017 23:53
      Highlight Highlight Hehe, ja da hast du wohl recht.
      Meine Milchbüchlein Rechnung wäre einfach; Anzahl Diensttage/WKs drastisch runter, Vaterschaftsurlaub einführen (würde wohl auch von der EO finanziert, somit Nullsummenspiel). Und als Startkapital kann man die 8 Mrd. für die Kampfflugi nehmen, dann hätte man so 15-20 Jahre schon mal finanziert...
  • Aki Zeta 5 15.11.2017 20:09
    Highlight Highlight Ja, die Kapital- und Bodenbesitzer wollen, dass ihr im Notfall für sie kämpft, um deren Hab und Gut zu verteidigen. Glaubt aber nicht, dass euer persönlichen Wohlstand und Leben geschützt wird. Wollt ihr euch wirklich dafür ausnutzen lassen? Euch im dümmsten Fall gegen eure eigenen Brüder und Schwestern wenden, nur für diese Elite?
    Wer sitzt in Syrien in seinem vom Militär geschützten Palast? Und wer wird in den Randgebieten zerbombt? Bzgl. Schweiz: Wollt ihr wirklich diesen paar alten Sä***, diesem sentimentalen Trachtenverein, weiterhin Milliarden CHF und Lebenszeit vor die Füsse werfen?
    • Cerulean 15.11.2017 20:54
      Highlight Highlight Deine Klassenkampfrethorik ist genauso ewiggestrig wie das Kampfkonzept der Armee.

      Übrigens ist Eigentum ein Menschenrecht - anderer Hab und Gut zu verteidigen heißt folglich, Menschenrechte zu verteidigen
    • Telomerase 15.11.2017 22:17
      Highlight Highlight Ein hypothetischer Gegenspieler der Schweiz hat natürlich nur das Wohl der Besitzlosen im Sinn.
      Schön vergleichst du unsere Milizarmee mit der syrischen Berufsarmee.
  • bobi 15.11.2017 20:05
    Highlight Highlight A propos Altersheim: Als Zivi kann ich sagen, dass nur dank den Zivis die Bewohner für längere Zeit und regelmässig Spaziergänge machen können (insbesondere solchr die an den Rollstuhl gebunden sind)
  • Turi 15.11.2017 19:59
    Highlight Highlight Gleiche Rechten und Pflichten unabhängig vom Geschlecht wäre ein Grundrecht.
    Nur leider nicht in der Schweiz, nicht im Jahr 2017.
  • danmaster333 15.11.2017 19:58
    Highlight Highlight Ihr war zuerst verwirrt. Grüne weigern sich. Also die Partei, nicht die mit den grünen Uniformen xD
    • danmaster333 15.11.2017 20:51
      Highlight Highlight *ich (damn you autocorrect)
  • D(r)ummer 15.11.2017 19:57
    Highlight Highlight Die Vorreiter des ehemaligen Söldnertums haben jetzt Mühe bei der Rekrutierung. Ziemlich vernünftig finde ich.
    Wo liegt das Problem?
    In der Gesellschaft denke ich nicht, denn wenn die Bevölkerung wüsste woher die Beurteilungen der Weltlage und wie die Interpretation ebendieser herkommt, dann gäbe es vermutlich weniger Polarisation. Also Klartext vom Bundesrat (z.B. 30ig 6.5er in Regenbogenfarbe trockenehrlich ;-))

    Es ist nicht alles schlecht, aber bitte nicht übertreiben. Merci

    (Ironie am Rande: "Die Leute wollen einfach nicht mehr in die Armee. Das darf nicht sein" - Vogt... *hust*)
  • ATHENA 15.11.2017 19:55
    Highlight Highlight War das nicht die, die wollte, dass ab 16 Jahre abgestimmt werden sollte, weil man da ja auch Sex haben könne ... Ein solcher Missbrauch des Wortes "Grundrecht" find ich einfach nur peinlich. In anderen Ländern wäre man froh, wenn man das Grundrecht Recht auf Leben oder die Meinungsfreiheit hätte. (Ihre Meinung toleriere ich übrigens. Trotzdem teile ich sie nicht.)
  • äxgüsi 15.11.2017 19:47
    Highlight Highlight Habe sowohl Militär (RS + 1Wk) als auch Zivildienst (5 Monate) geleistet. Fazit RS; war hart, teilweise langweilig, teilweise nicht nachvollziehbar, aber ne witzige Erfahrung. Auch Positiv war, das ich sowohl Tessiner, Welsche als auch Rätoromanen kennenlernen durfte. Fazit WK - absolute Zeitverschwendung, da bin ich mir zu schade für. Fazit Zivildienst - absolut erfüllende Aufgaben - und weil es mir und meinem Zivi-Arbeitgeber so gut gefallen hat, konnte ich auch noch auf Teilzeit weiter arbeiten. Und da ich meine Dienstpflicht erfüllt habe: Ich zahle lieber den EO von Zivis als von WKlern.
  • Papas fritas 15.11.2017 19:43
    Highlight Highlight
    Und Herr Vogt hat ja auch recht...Was früher mal war, muss zwingend den Leuten aufgedrückt werden. Egal ob sie das nun wollen oder nicht! Gopf!!! Ich bin so stolz auf unsere Politiker welche immer im sinne der Bürger handeln. Olympia, Kampfjets, mehr Soldaten... Was kommt wohl als nächstes? Vieleicht eine höhere Besteuerung für Leute welche soziale dienste leisten? Von denen hats eh zuviele. DAS VOLK HAT SOWIESO GENUG GELD. 500 000 Fränklis im Durchschnitt. Die sollen mal nicht so tuhn. AHV braucht so ja sowieso keiner? Verstehe all die probleme nicht. Bin glaubs es bitz abgedriftet. Sorry.
    • Luku luku 15.11.2017 21:56
      Highlight Highlight Und um die Armee aufzuwerten macht man alles andere schlechter anstatt den Armeedienst attraktiv und sinnvoll zu gestalten. Wäre ja keine Option denn die beste Armee der Welt ist perfekt wie sie ist
  • DonDude 15.11.2017 19:42
    Highlight Highlight Seit wann gehört Dienstverweigerung zu den Grundrechten?
    Fantasievolle Auslegung der Rechte und Pflichten 😂😂😂😂
    • Lord_Mort 15.11.2017 21:23
      Highlight Highlight Pazifist sein ist ein Grundrecht. Niemand kann dazu gezwungen werden Gewalt anzuwenden, bzw. einer Organisation beizutreten, welche für das Ausüben von Gewalt geschaffen wurde.
    • exeswiss 15.11.2017 23:20
      Highlight Highlight Seit Gründung der UNO verbot die UN-Charta 1945 zunächst den Angriffskrieg bis auf zwei genau definierte Ausnahmefälle. Doch erst 1987 wurde das Recht auf Kriegsdienstverweigerung durch die UNO-Vollversammlung mit nur zwei Gegenstimmen (Irak, Mosambik) als internationales Menschenrecht anerkannt.
  • midval 15.11.2017 19:36
    Highlight Highlight Müssen also gezwungen werden. Und dann ist es sinnvoller?
    Wir sind keine Staatswirtschaft ist ja ein hammer argument :)
    Habe vergessen das wir in einem zwangsstaat leben.
  • mAJORtOM95 15.11.2017 19:36
    Highlight Highlight Ich leiste Zivildienst in einer gemeinnützigen Organisation, welche wegen den Rechten (sorry) bereits jetzt massiv unter Finanzproblemen zu leiden hat.
    Verliert diese Organisation jetzt auch noch Zivildienstleistende, folgen in Zukunft noch mehr Probleme.

    Die Frage ist schlussendlich: Wollen wir einen gemeinnützigen Dienst, welcher letztendlich allen zugute kommt, oder brauchen wir eine starke Armee, weil die Schweiz sich gegen die USA/Deutschland/Russland..... blablabla
    verteidigen können muss?

    Die Armee verschiesst Steuergelder und leistet keinen gemeinnützigen Beitrag.
    • derEchteElch 15.11.2017 20:01
      Highlight Highlight -> Landesverteidigung
      -> Internationale Einsätze, die zur Sicherheit der Welt beitragen und die Schweiz im Ausland ein sehr hohes Ansehen bringt
      -> SUBSIDIÄRE Einsätze zugunsten GWK, Polizei und die laufend geleistete Katastrophenhilfe (zuletzt z.B. in Bondo)

      ...sind also deiner Meinung nach keine gemeinnützigen Beiträge? Argumentiere warum und wieso.
    • petrolleis 15.11.2017 20:45
      Highlight Highlight @elch
      landesverteidigung... rofl.
      du meinst, wenn die wilden horden mit helebarden kommen 😉.

      denkst du wirklich, dass ein paar verhängte wk-soldaten unsere grenzen schützen können? so wie ich das erlebt habe, eher NEIN.
    • Cerulean 15.11.2017 21:09
      Highlight Highlight > Landesverteidigung: Süß, dann stehen unsere Strammen Soldaten mit ihren Taschenmessern an der Grenze während ein feindlicher Hacker das Stromnetz lahmlegt. Äußerst sinnvoll. Im ernst, für eine effiziente Landesverteidigung bedarf es nicht tausender unmotivierter Jünglinge, sondern gut ausgebildeter Einsatzkräfte. Und so nebenbei: Wann hat die Armee in den letzten 70 Jahren das Land verteidigt?
      > Internationale Einsätze: du meinst die, die jeweils eine NATO-Truppe zum Schutz brauchten, weil unbewaffnet?
      > Katastrophenschutz: da reicht es den Zivilschutz auszubauen. Ist erst noch billiger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir.Isaac 15.11.2017 19:31
    Highlight Highlight Aus dieser Massnahme des BR würde nur eines resultieren: Mehr unmotivierte Rekruten, die bereit wären einen SINNVOLLEN Dienst für die Schweiz zu leisten. Wir sollten endlich verstehen, die Milizarmee abzuschaffen. Die meisten Dienste können durch die Polizei und anderen Institutionen kostengünstiger und erst noch professionelller ersetzt werden. Armeeangehörige, die keine Lust haben nur einen Finger zu rühren braucht unser Land nicht!
  • Hallosager 15.11.2017 19:30
    Highlight Highlight Bis die Schweizer Armee mobilisiert ist, ist der gegnerische Elitetrupp schon einmal über die Grenze rein und auf der anderen Seite des Landes wieder raus 😂
    • Hallosager 16.11.2017 02:25
      Highlight Highlight Noch als Notiz für die Blitzer. Bin im Zivilschutz und leistete letztens eine Woche Aufräumarbeiten in Bondo. Hoffe im WK macht man auch was wirklich sinnvolles für die Gesellschaft ;-)
    • Olaf! 16.11.2017 08:55
      Highlight Highlight Natürlich, mit vollem Elan Gefahrenstoffe wie Alkohol und Gras vernichten, damit das gemeine Volk nicht davon gefährdet werden kann.
  • Dominik Treier (1) 15.11.2017 19:29
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man sich eher fragen wiso niemand mehr in die Armee will anstatt die Hürden für den Zivildienst, der aufgrund der viel längeren Dauer ja sonst schon unatraktiv gemacht werden sollte... Eventuell weil die heutigen Jungen lieber etwas nützliches für die Gesellschaft tun, anstatt für ein unrealistisches Kriegszenario von letzem Jartausend im Dreck rum zu kriechen und für Millionen von Franken Munotion und Material zu verpulvern? Nur eine Vermutung?
    • Roman h 15.11.2017 20:32
      Highlight Highlight Sind wir doch mal ehrlich.
      Es geht nicht darum das man etwas nützliches machen will, sondern es gibt nur einen einzigen Grund.
      Die RS ist strenger als Zivildienst.
      Wer will schon draussen schlafen wenn er zuhause schlafen kann?
      Wer will rennen wenn er laufen kann?
      Denoch ist das kein Grund gegen den Zivildienst, denn er ist für das Land nützlicher.
      Am besten wäre halt ein berufsmilitär.
      Um den Terrorismus zu bekämpfen brauchen wir nicht so viele schlecht ausgerüstete Leute, wenige gut ausgerüstete Leute wären viel besser.
      Und ja die Ausrüstung und alles ist nach Schützenfesten und 2 WK
    • ands 15.11.2017 20:59
      Highlight Highlight Könnte es daran liegen, dass die Armee 16 - 20 Stunden Tage hat, während im Zivildienst in der Regel nach spätestens 8.5 Stunden schluss ist? Könnte es daran liegen, dass ich im Zivildienst zuhause schlafen und am Abend meinen Hobbys nachgehen kann? Könnte es daran liegen, dass der Einsatz im Zivildienst flexibler geplant werden kann? Alles nur Vermutungen.
    • fandustic 15.11.2017 21:20
      Highlight Highlight Liegt wohl eher an der Bequemlichkeit der heutigen Jungen. Auch eine Vermutung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gnoam 15.11.2017 19:28
    Highlight Highlight Zivis sind keine Dienstverweigerer! Es heisst ja sogar ZivilDIENST. Das sollten die Grünen eigentlich wissen. Aber ja, immerhin wehrt sich mal jemand.

  • Olaf44512 15.11.2017 19:19
    Highlight Highlight Ihr könnt ja die Frauen dazunehmen, et voilà: genug Soldaten. 👍
  • petrolleis 15.11.2017 19:15
    Highlight Highlight etwas sinnvolles machen...

    vs.

    sinnloses rumrennen, um dann wieder ewig zu warten... Gelder und Ressourcen zu verpulvern und zu vergeuden, um nächstes jahr nicht weniger zu bekommen...

    Na ja... für mich steht der Favorit fest 😊
  • Nuka Cola 15.11.2017 19:13
    Highlight Highlight Lasst mich raten, wenn das von einem Bundesrat kam, dann war das wohl der Guy Parmelin, oder? Ich mein es ist sein Departement (welches in letzter Zeit nur gequirrlte Scheisse raus lässt) welches dafür zuständig ist.
    • äxgüsi 15.11.2017 19:56
      Highlight Highlight Die 7 Kollegen habe durch das Kollegialitätsprinzip ein einheitliche Meinung. :)
  • derEchteElch 15.11.2017 19:11
    Highlight Highlight Dienstverweigerung ist KEIN Grundrecht. Als Bürger dieses Landes hat man Rechte und Pflichten. Zu den Rechten gehört Abstimmen, mitbestimmen und sich in der Gesellschaft einzubringen und dass der Staat einem den Arsch rettet, wenn man auf der anderen Seite der Welt in Schwierigkeiten ist.

    Zu den Pflichten gehören Steuern zu zahlen, sich ans Gesetz zu halten, die Grundwerte der Schweiz zu vertreten und - für die Männer - Militärdienst zu leisten.

    Will man das ändern soll man die Dienstpflicht abschaffen. Es steht jedem frei, eine Initiative einzureichen. Soviel zum Kommentar von Glättli.
    • OenoPhil 15.11.2017 20:02
      Highlight Highlight Militärdienst ist nicht der einzige Dienst am Staat. ZivilDIENST!
    • petrolleis 15.11.2017 20:34
      Highlight Highlight lieber noch 15 kisten munition verballern oder restliches benzin/diesel verbrauchen, um das Jahres-budget auszuschöpfen... mit anderen worten einfach nur verschwendung...

      Als ob Sozialdienst weniger wert ist... im Gegenteil...

      Übrigens habe ich leider alle meine Diensttage beim Militär (rs+wk) absolviert. Omg, solch eine verschwendung von zeit und ressourcen habe ich sonst noch nie erlebt.

      Würde mich heute auch 100% für den Zivildienst entscheiden.
    • zettie94 15.11.2017 21:26
      Highlight Highlight Zivis sind keine Dienstverweigerer, es heisst ja ZivilDIENST! Immerhin macht man da etwas sinnvolles.
      Die Militärdienstpflicht sollte aber im Zuge der Gendergerechtigkeit sowieso abgeschafft werden, schliesslich besteht diese für die Frauen auch nicht..
    Weitere Antworten anzeigen
  • lars but not least 15.11.2017 19:10
    Highlight Highlight Ganz losgelöst von der Diskussion: Wo steht, dass Dienstverweigerung ein Grundrecht ist?
  • Nelson Muntz 15.11.2017 19:08
    Highlight Highlight Bin kein Freund der Armee und hasste die WKs....bis ich dort war, die Jungs sah und wir das erste Bier öffneten.

    So abgedroschen es klingt... Die RS tut jedem verwöhnten und verweichlichtem Bengel gut. Man lernt zu schätzen was man hat, von Mamas Kochkünste bis zum eigenen Bett und Privatsphäre beim duschen oder schlafen. Habe es 15 Wochen lang gehasst, aber es ist unterm Strich auch eine Abhärtung und mal lernt Teamgeist und Kameradschaft mit Typen, die man privat belächeln oder meiden würde.
    • Hallosager 16.11.2017 11:04
      Highlight Highlight Dazu braucht es keine 15 Wochen RS. Zwei Tage Zivilschutz haben mir da schon gereicht. Aber heij nur wer Militär macht ist ein echter Mann. Blöd rumstehen und sinnlose Befehle ausführen wie ein Sklave aus dem 15ten Jahrhundert. Würde gerne mehr Zivilschutz Tage leisten im Jahr, aber das Gesetz lässt dies nicht zu. Schliesslich ist die beste Armee das einzig Wahre ;-)
  • el_chef 15.11.2017 19:06
    Highlight Highlight Es heisst dienstPFLICHT und nicht dienstwunsch oder freiwilligendienst. Das einzige grundrecht besteht darin, eine abstimmung zu lancieren, welche diese dienstpflicht aufhebt.
    Wie heisst es so schön: wer rechte hat, hat auch pflichten.
    • OenoPhil 15.11.2017 20:05
      Highlight Highlight es heisst auch ZivilDIENST, ist nicht freiwillig, dauert länger und ist wohl sinnvoller.
    • el_chef 15.11.2017 21:16
      Highlight Highlight Meiner meinung nach ist der zivildienst auch sinnvoller, mein kommentar bezieht sich jedoch auf glättis aussage: «Wehrdienstverweigerung ist ein Grundrecht, welches nicht eingeschränkt werden darf». Zurzeit ist das militär verfassungsgemäss eine pflicht, welcher soweit möglich wahrgenommen werden muss. Also sollten die bestehenden vorgaben umgesetzt werden oder diese mittels abstimmung ändern. Ich will also nicht zivildienst mit militär vergleichen, sondern wie mit der jetzigen situation umgegangen werden sollte.
  • reaper54 15.11.2017 19:05
    Highlight Highlight Natürlich ist Dienstverweigerung ein Grundrecht, genauso wie z.B. Steuerverweigerung.
    Nur soll man auch die Konsequenzen tragen, vorbestrafen und ab ins Gefängnis!
    • derEchteElch 15.11.2017 19:55
      Highlight Highlight Sorry, sollte ein Herz sein, kein Blitz 👍
  • FloW96 15.11.2017 19:04
    Highlight Highlight Ich freue mich jedesmal über die Ironie, wenn die Grünen gegen "die Grüene" sind

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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