Schweiz

Die Absturzstelle einer PC-7 der Schweizer Luftwaffe im Gebiet des Schreckhorn im Berner Oberland am Dienstag, 12. September 2017. Bild: VBS/SCHWEIZER LUFTWAFFE

Wetter und schwieriges Gelände: Toter Pilot am Schreckhorn ist noch nicht geborgen

13.09.17, 10:48 13.09.17, 17:15

Der Pilot, der beim Absturz des Kleinflugzeugs der Schweizer Armee am Dienstag ums Leben kam, ist noch nicht geborgen worden. Für die Bergung auf 2000 bis 3000 Metern Höhe standen am Mittwoch zwei Helikopter bereit - den ganzen Tag über konnte aber keiner abheben.

«Wir konnten das Gelände bisher nicht erreichen», sagte eine Armeesprecherin am Abend auf Anfrage. Nebel und Schnee würden die Bergung in dem schwierigen Gelände verzögern. Im Laufe der kommenden Tage sei mit der Bergung der Wrackteile zu rechnen. Einen Flugschreiber habe die abgestürzte PC-7 nicht an Bord gehabt.

Die Schweizer Armee hatte das Gebiet rund um die Absturzstelle aus Sicherheitsgründen umgehend für Berggänger gesperrt. Über dem militärischen Schadenplatz richtete sie eine Flugverbotszone im Radius von fünf Kilometern für sämtliche Luftfahrzeuge ein. Grund dafür sei, dass man den Luftraum für die Bergungsflüge freihalten wolle, erläuterte die Sprecherin.

Grösseres Ereignis

Für die Militärjustiz, die erste Schritte zur Untersuchung eingeleitet hat, sei der Absturz ein grösseres Ereignis, sagte eine Sprecherin. So sei in diesem Falle ein Untersuchungsrichter-Team mit den Ermittlungen betraut, die unter anderem Befragungen und Gutachten beinhalten.

Der Milizmilitärpilot war am Dienstag gegen 8.30 Uhr mit dem Propellerflugzeug vom Flugplatz Payerne in der Waadt gestartet und hätte um etwa 9.30 Uhr in Locarno im Tessin landen sollen. Weil er dort nicht planmässig ankam, wurde eine Suchaktion gestartet.

Gegen 16.00 Uhr wurde die abgestürzte Maschine im Gebiet des Schreckhorns in den Berner Alpen gesichtet. Zum vermissten Piloten machte die Luftwaffe keine weiteren Angaben, zu seinem Schutz und zum Schutz seiner Angehörigen. (whr/sda)

Die schwersten Unfälle der Schweizer Luftwaffe der letzten Jahre

Das könnte dich auch interessieren:

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Mit Vollgas in die Vergangenheit – was der Tesla-Chef falsch macht

HÄSSIG! So käme es heraus, wenn du deinen Aggressionen immer freien Lauf lassen würdest

Wir müssen uns dringend über die 00er-Jahre unterhalten! Sitzung! Sofort!

Peter Pan ein Kindermörder? Die absurdesten Fan-Theorien im Filmuniversum

Trump-Kenner Kim Holmes: «US-Verbündete sollten Trumps Tweets nicht allzu ernst nehmen»

Lohnt sich der Umstieg auf den neuen Firefox Quantum? Dieser Speed-Vergleich zeigt es

Liam füdliblutt – wieso Eltern denken müssen, bevor sie ihre Kinder zu Insta-Stars machen

Und dann war das Model zu dick ... Der Zürcher Walter Pfeiffer lebt im Glamour-Himmel

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Neue Studie zeigt: Schweizer Ärzte verschreiben Globuli, glauben aber nicht daran

Es gibt keine wissenschaftliche Belege, dass Homöopathie wirkt. In vielen Globuli ist gar kein Wirkstoff enthalten, in anderen findet man Inhaltsstoffe wie Hunde- und Delfinmilch. Dennoch wird die alternativmedizinische Behandlungsmethode in der Schweiz von den Grundversicherung vergütet und von so manchem Arzt verschrieben. 

Forscher des Instituts für Hausarztmedizin der Uni Zürich haben die Lage im Raum Zürich unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ihrer Studie ist nun in der …

Artikel lesen