Schweiz
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Knapp vier von fünf Schweizern sind armee-tauglich – und 368 zu gefährlich



ZUR MELDUNG, DASS DER HOCHSCHULRAT 100 MILLIONEN IN DEN AUSBAU DER MEDIZINAUSBILDUNG IN DER SCHWEIZ INVESTIEREN WILL, STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, 18. NOVEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein junger Mann wird beim Gesundheitstest von der Aerztin gemessen, aufgenommen am 5. August 2013 in einem Rekrutierungszentrum der Schweizer Armee in Rueti, Kt. Zuerich. Stellungspflichtige aus den Kantonen Zuerich, Schaffhausen, Thurgau und Zug absolvieren die Rekrutierung in diesem Zentrum. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

In der Schweiz sind im vergangenen Jahr knapp vier von fünf Stellungspflichtigen tauglich für den Militärdienst oder den Zivilschutz gewesen. Im Rahmen der Personensicherheitsprüfung wurden 368 Risikoerklärungen erlassen.

In den Rekrutierungszentren der Schweizer Armee sind 2017 insgesamt 36'538 Stellungspflichtige abschliessend beurteilt worden, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Donnerstag mitteilte. 24'982 von ihnen waren tauglich für den Militärdienst und 3803 für den Zivilschutz.

Die Tauglichkeit betrug damit 78,8 Prozent, was einer leichten Steigerung um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht. 7753 Personen wurden als medizinisch untauglich beurteilt. Die restlichen 1624 Stellungspflichtigen wurden aus verschiedenen Gründen zurückgestellt.

Die Militärdiensttauglichkeit hat sich laut VBS gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent erhöht, jene für den Zivilschutz ist um 1,7 Prozent gesunken. Je nach Kanton war die Tauglichkeitsquote sehr unterschiedlich. Sie variierte zwischen 55,8 Prozent im Kanton Neuenburg und 83,3 Prozent im Kanton Nidwalden.

Das waren die Schweizer Bunker im Zweiten Weltkrieg

3849 aller Militärdiensttauglichen wurden als Durchdiener rekrutiert. Sie leisten ihre gesamte Militärdienstzeit am Stück. 406 Frauen stellten sich freiwillig der Rekrutierung. Davon erhielten 341 einen definitiven Entscheid: 280 waren militärdiensttauglich, 16 schutzdiensttauglich und 45 medizinisch untauglich.

Probleme mit Rücken und Gelenken

Gründe für medizinische Untauglichkeit haben rein körperliche, rein psychische oder gemischte Ursachen. Bei den körperlichen Ursachen standen Probleme im Bereich des Rückens und der grossen Gelenke sowie der allgemeinen Konstitution im Vordergrund. Im psychischen Bereich waren laut VBS Defizite bei der psychischen Belastbarkeit, depressive Verstimmungen und Ängste sowie Drogenkonsum häufige Gründe.

Im Rahmen der Personensicherheitsprüfung sämtlicher Stellungspflichtigen seien 368 Risikoerklärungen erlassen worden, genau gleich viele wie im Vorjahr, schreibt das VBS weiter. Mit der Durchführung von Personensicherheitsprüfungen anlässlich der Rekrutierung will die Armee verhindern, dass Menschen, die ein mögliches Risiko für sich oder ihr Umfeld darstellen, eine Armeewaffe erhalten. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • mrmikech 08.03.2018 18:29
    Highlight Highlight Wie wäre es mit professionelle armee? Viele länder haben das, so schlecht kann's nicht sein.
  • Peace93 08.03.2018 18:04
    Highlight Highlight Ich habe mich nach der RS sogar gemeldet für das Berufsmilitär, als Antwort bekam ich ein klares Nein man hätte genügend Personal ...
    • Watson=Propagandahuren 08.03.2018 21:06
      Highlight Highlight Und wie passt das mit deinem Nickname zusammen?
  • Hinkypunk 08.03.2018 14:38
    Highlight Highlight Was bin ich froh dass ich nicht in diesen Verein musste. Hat mich zwar Geld gekostet, aber immerhin keine Lebenszeit verschwendet.
    • SpikeCH 08.03.2018 15:50
      Highlight Highlight Viele sagen das.
      Wissen Sie, was das Problem daran ist?
      Ganz egal wie viele Geschichten, Meinungen, Fotos, Videos, News oder Debatten man an Menschen wie Sie heran trägt:

      Sie werden nie verstehen wovon Sie sprechen.

    • Nasi 08.03.2018 16:42
      Highlight Highlight @SpikeCH

      War in der RS und in allen WKs (letzte Woche endlich der letzte WK vorbei - gottseidank).

      War alles Zeitverschwendung. Klar gab gute Momente mit Kameraden etc blabla. Trotzdem war alles für nichts.

      Das ist MEINE Meinung.
    • Valon Behrami 08.03.2018 21:02
      Highlight Highlight SpikeCH:
      Ich war Panzergrenadier. Ganz klar verlorene Lebenszeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ....ich weiss nicht aber: 08.03.2018 14:35
    Highlight Highlight Magdalena, in die Hosen! Die CH-Frauen sollen endlich wieder Kinder machen, sprich Soldaten und dem Ehemann wieder eine gute Suppe auf den Tisch stellen. Die Schweiz wird sonst untergehen!
    • Zorulu 08.03.2018 17:02
      Highlight Highlight Geht's noch?!
  • Hugo Wottaupott 08.03.2018 14:34
    Highlight Highlight Das Beste an der Aushebung ist, dass du ein Mittagessen gesponsert kriegst wenn du UT bist.
    • Roterriese 08.03.2018 21:09
      Highlight Highlight Viel Spass beim bezahlen :)
    • Blutgrätscher 08.03.2018 21:47
      Highlight Highlight Die zwei Franken Sold erst!
  • einmalquer 08.03.2018 14:09
    • MacB 08.03.2018 14:55
      Highlight Highlight Das Leben ist lebensgefährlich: 100% der Leute sterben irgendwann. Am besten auch abschaffen.
  • MeineMeinung 08.03.2018 12:58
    Highlight Highlight Gibt ne einfache Lösung um genügend Personen zu haben: Für Frauen auch obligatorisch machen! (Oder für Mann und Frau freiwillig, hauptsache für beide gleich)
    • Flötist 08.03.2018 13:43
      Highlight Highlight So gleichberechtigt, wollen viele Frauen dann auch nicht werden (Habe noch gar keine Feministin gehört, die sich für Militärdienstpflicht eingesetzt hätte...). Für beide freiwillig schon.
    • Tartaruga 08.03.2018 14:24
      Highlight Highlight Du betrachtest es aus einer falschen Perspektive. Die Männer werden hierbei klar diskriminiert, also soll mann die Militärdienstpflicht abschaffen und freiwillig machen. Wieso soll man sich, wenn man gegen eine Dienstpflicht ist, FÜR eine Pflicht für beide sein?
      Nein es ist den Männern gegenüber nicht fair. Ich habe persönlich jedoch selten Männer getroffen, die offen dagegen waren (wahrscheinlich aus Angst davor als "Pussy" bezeichnet zu werden) und was dagegen unternehmen wollten. Statt sich das Recht auf freiwilligen Dienst zu erkämpfen wird das andere Geschlecht als Sündenbock gesehen.
    • ElasticBean 08.03.2018 15:36
      Highlight Highlight @Tartaruga

      Es ist im Grund ganz simpel.

      Ist man für Gleichstellung (also gleiche Rechte UND gleiche Pflichten), dann ist man dafür das Frauen ebenfalls die Dienstpflicht leisten zu haben.

      Wie man bei der letzten Abstimmung sah, waren nur 27% für die Abschaffung der Wehrpflicht. Wie will auch die Minderheit, der wehrpflichtigen Männer sich wehren? Viele meiner weiblichen Kolleginnen stimmten auch gegen die Abschaffung. Skandalös nicht? Jetzt stell dir mal vor Frauen müssten auch. Wie schnell würde wohl, die Dienstpflicht für alle abgeschafft werden...
      Stichwort: "Strategie".

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