Schweiz
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Knapp vier von fünf Schweizern sind armee-tauglich – und 368 zu gefährlich

08.03.18, 12:02 08.03.18, 15:35


ZUR MELDUNG, DASS DER HOCHSCHULRAT 100 MILLIONEN IN DEN AUSBAU DER MEDIZINAUSBILDUNG IN DER SCHWEIZ INVESTIEREN WILL, STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, 18. NOVEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein junger Mann wird beim Gesundheitstest von der Aerztin gemessen, aufgenommen am 5. August 2013 in einem Rekrutierungszentrum der Schweizer Armee in Rueti, Kt. Zuerich. Stellungspflichtige aus den Kantonen Zuerich, Schaffhausen, Thurgau und Zug absolvieren die Rekrutierung in diesem Zentrum. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

In der Schweiz sind im vergangenen Jahr knapp vier von fünf Stellungspflichtigen tauglich für den Militärdienst oder den Zivilschutz gewesen. Im Rahmen der Personensicherheitsprüfung wurden 368 Risikoerklärungen erlassen.

In den Rekrutierungszentren der Schweizer Armee sind 2017 insgesamt 36'538 Stellungspflichtige abschliessend beurteilt worden, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Donnerstag mitteilte. 24'982 von ihnen waren tauglich für den Militärdienst und 3803 für den Zivilschutz.

Die Tauglichkeit betrug damit 78,8 Prozent, was einer leichten Steigerung um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht. 7753 Personen wurden als medizinisch untauglich beurteilt. Die restlichen 1624 Stellungspflichtigen wurden aus verschiedenen Gründen zurückgestellt.

Die Militärdiensttauglichkeit hat sich laut VBS gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent erhöht, jene für den Zivilschutz ist um 1,7 Prozent gesunken. Je nach Kanton war die Tauglichkeitsquote sehr unterschiedlich. Sie variierte zwischen 55,8 Prozent im Kanton Neuenburg und 83,3 Prozent im Kanton Nidwalden.

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3849 aller Militärdiensttauglichen wurden als Durchdiener rekrutiert. Sie leisten ihre gesamte Militärdienstzeit am Stück. 406 Frauen stellten sich freiwillig der Rekrutierung. Davon erhielten 341 einen definitiven Entscheid: 280 waren militärdiensttauglich, 16 schutzdiensttauglich und 45 medizinisch untauglich.

Probleme mit Rücken und Gelenken

Gründe für medizinische Untauglichkeit haben rein körperliche, rein psychische oder gemischte Ursachen. Bei den körperlichen Ursachen standen Probleme im Bereich des Rückens und der grossen Gelenke sowie der allgemeinen Konstitution im Vordergrund. Im psychischen Bereich waren laut VBS Defizite bei der psychischen Belastbarkeit, depressive Verstimmungen und Ängste sowie Drogenkonsum häufige Gründe.

Im Rahmen der Personensicherheitsprüfung sämtlicher Stellungspflichtigen seien 368 Risikoerklärungen erlassen worden, genau gleich viele wie im Vorjahr, schreibt das VBS weiter. Mit der Durchführung von Personensicherheitsprüfungen anlässlich der Rekrutierung will die Armee verhindern, dass Menschen, die ein mögliches Risiko für sich oder ihr Umfeld darstellen, eine Armeewaffe erhalten. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mrmikech 08.03.2018 18:29
    Highlight Wie wäre es mit professionelle armee? Viele länder haben das, so schlecht kann's nicht sein.
    7 10 Melden
  • Peace93 08.03.2018 18:04
    Highlight Ich habe mich nach der RS sogar gemeldet für das Berufsmilitär, als Antwort bekam ich ein klares Nein man hätte genügend Personal ...
    6 2 Melden
    • Watson=Propagandahuren 08.03.2018 21:06
      Highlight Und wie passt das mit deinem Nickname zusammen?
      5 1 Melden
  • Hinkypunk 08.03.2018 14:38
    Highlight Was bin ich froh dass ich nicht in diesen Verein musste. Hat mich zwar Geld gekostet, aber immerhin keine Lebenszeit verschwendet.
    48 35 Melden
    • SpikeCH 08.03.2018 15:50
      Highlight Viele sagen das.
      Wissen Sie, was das Problem daran ist?
      Ganz egal wie viele Geschichten, Meinungen, Fotos, Videos, News oder Debatten man an Menschen wie Sie heran trägt:

      Sie werden nie verstehen wovon Sie sprechen.

      28 17 Melden
    • Nasi 08.03.2018 16:42
      Highlight @SpikeCH

      War in der RS und in allen WKs (letzte Woche endlich der letzte WK vorbei - gottseidank).

      War alles Zeitverschwendung. Klar gab gute Momente mit Kameraden etc blabla. Trotzdem war alles für nichts.

      Das ist MEINE Meinung.
      22 14 Melden
    • Datsyuk 08.03.2018 21:02
      Highlight SpikeCH:
      Ich war Panzergrenadier. Ganz klar verlorene Lebenszeit.
      6 2 Melden
    • Hinkypunk 09.03.2018 11:14
      Highlight @SpikeCH

      Mag sein, aber auf gewisse Dinge kann ich in meinem Leben sehr gerne verzichten. Militär gehört dazu.
      5 0 Melden
  • He nu.. 08.03.2018 14:35
    Highlight Magdalena, in die Hosen! Die CH-Frauen sollen endlich wieder Kinder machen, sprich Soldaten und dem Ehemann wieder eine gute Suppe auf den Tisch stellen. Die Schweiz wird sonst untergehen!
    19 31 Melden
    • Zorulu 08.03.2018 17:02
      Highlight Geht's noch?!
      4 3 Melden
  • Hugo Wottaupott 08.03.2018 14:34
    Highlight Das Beste an der Aushebung ist, dass du ein Mittagessen gesponsert kriegst wenn du UT bist.
    19 13 Melden
    • Roterriese 08.03.2018 21:09
      Highlight Viel Spass beim bezahlen :)
      1 4 Melden
    • Blutgrätscher 08.03.2018 21:47
      Highlight Die zwei Franken Sold erst!
      2 1 Melden
  • einmalquer 08.03.2018 14:09
    11 27 Melden
    • MacB 08.03.2018 14:55
      Highlight Das Leben ist lebensgefährlich: 100% der Leute sterben irgendwann. Am besten auch abschaffen.
      41 7 Melden
  • MeineMeinung 08.03.2018 12:58
    Highlight Gibt ne einfache Lösung um genügend Personen zu haben: Für Frauen auch obligatorisch machen! (Oder für Mann und Frau freiwillig, hauptsache für beide gleich)
    133 17 Melden
    • Flötist 08.03.2018 13:43
      Highlight So gleichberechtigt, wollen viele Frauen dann auch nicht werden (Habe noch gar keine Feministin gehört, die sich für Militärdienstpflicht eingesetzt hätte...). Für beide freiwillig schon.
      58 11 Melden
    • Tartaruga 08.03.2018 14:24
      Highlight Du betrachtest es aus einer falschen Perspektive. Die Männer werden hierbei klar diskriminiert, also soll mann die Militärdienstpflicht abschaffen und freiwillig machen. Wieso soll man sich, wenn man gegen eine Dienstpflicht ist, FÜR eine Pflicht für beide sein?
      Nein es ist den Männern gegenüber nicht fair. Ich habe persönlich jedoch selten Männer getroffen, die offen dagegen waren (wahrscheinlich aus Angst davor als "Pussy" bezeichnet zu werden) und was dagegen unternehmen wollten. Statt sich das Recht auf freiwilligen Dienst zu erkämpfen wird das andere Geschlecht als Sündenbock gesehen.
      14 23 Melden
    • ElasticBean 08.03.2018 15:36
      Highlight @Tartaruga

      Es ist im Grund ganz simpel.

      Ist man für Gleichstellung (also gleiche Rechte UND gleiche Pflichten), dann ist man dafür das Frauen ebenfalls die Dienstpflicht leisten zu haben.

      Wie man bei der letzten Abstimmung sah, waren nur 27% für die Abschaffung der Wehrpflicht. Wie will auch die Minderheit, der wehrpflichtigen Männer sich wehren? Viele meiner weiblichen Kolleginnen stimmten auch gegen die Abschaffung. Skandalös nicht? Jetzt stell dir mal vor Frauen müssten auch. Wie schnell würde wohl, die Dienstpflicht für alle abgeschafft werden...
      Stichwort: "Strategie".

      20 3 Melden
    • ElasticBean 08.03.2018 15:45
      Highlight Nachtrag:
      Ich bin übrigens einer dieser Männer, die sich offen gegen diese Diskriminierung wehrt.

      Weisst du warum sich viele nicht mehr offen darüber aussprechen? Weil man von vielen Frauen oder Männern direkt als "Frauenhasser" abgestempelt wird und die Diskussion automatisch auf Kinder kriegen oder "Lohnungleichheit" versucht wird umzupolen.

      Ich frage dann meistens diese Sorte Mensch: "Wo steht denn in der Verfassung, dass eine Frau ab 18 Jahren ein Kind kriegen muss und ansonsten Kinderersatzsteuer bezahlen muss"?

      Habe bis heute keine Antwort erhalten.
      22 3 Melden
    • w'ever 08.03.2018 16:30
      Highlight wie lange es wohl noch dauert, bis ein mann darauf klagt nicht in die RS zu müssen oder ersatzzahlungen zu leisten, weil er sich genötigt/diskriminiert fühlt?
      8 0 Melden
    • lykkerea 08.03.2018 17:02
      Highlight Dann aber auch Lohngleichheit bitte!
      4 9 Melden
    • Wambolium 08.03.2018 20:28
      Highlight Gute Idee! Dass heute nur Männer dienstpflichtig sind, ist sehr diskriminierend. Die Dienstpflicht für alle einzuführen wäre eine Möglichkeit diese Diskriminierung aufzuheben. Bei der Dienstpflicht für alle (Wahl zwischen Militär und Zivi bei Tauglichkeit) gibt es aber einen Hacken: Es gäbe zu viele Personen und zu wenig Stellen. Der Sollbestand der Armee wird auf 100'000 Soldaten reduziert und viel mehr Zivi-Stellen anbieten könnte mMn nicht Arbeitsmarktneutral umgesetzt werden. Die Lösung: Die Dienstpflicht auszuweiten, sodass zB auch das Hüten des Nachbarkindes als Dienst zählt.
      8 0 Melden
    • Watson=Propagandahuren 08.03.2018 21:09
      Highlight @Warmbolium: Entgegen der Märchen aus dem VBS gibt es auch heute schon zu viele "Anwärter" für den Bedarf.
      Darum ist UT heute auch "einfach" zu bekommen.
      5 0 Melden

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