Schweiz
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Severin Schwander, Schwinger, Denis Zakaria, Fussballer bei Young Boys Bern, und Franziska Widmer, Kanufahrerin, von links, fotografiert waehrend der Brevetierung der Absolventen der Spitzensport Rekrutenschule, am Freitag, 3. Februar 2017, in Magglingen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Rückenweh und Anpassungsprobleme zwangen manche Rekruten zum Abbruch. Bild: KEYSTONE

335 Rekruten warfen den Bettel schon in der ersten Woche hin – das sind die Gründe dafür

Rund 7700 Rekruten rückten Anfang Juli in die Sommer-RS ein. Inzwischen haben über dreihundert von ihnen der Armee schon wieder den Rücken gekehrt. Das sind die Gründe dafür.

19.07.17, 16:12 20.07.17, 05:29


In der Panzerschule in Thun sind in der ersten Woche der Sommer-RS 29 Rekruten wieder abgereist. Fast gleich viele packten an den Infanterie-Standorten in der Ostschweiz ihre Siebensachen. Und in Freiburg warfen 39 Personen den Bettel hin.

Alles in allem sind 335 Rekruten in der ersten Woche aus dem Armeedienst ausgeschieden, wie das Verteidigungsdepartement VBS auf Anfrage von watson mitteilt. Von den 7668 Rekruten, die Anfang Juli in die Sommer-RS eingerückt sind, standen am darauf folgenden Montag also nur 7333 wieder auf der Matte.

Das sind die Gründe für die Abgänge:

Psyche oder Körper machen nicht mit: Minus 249 Rekruten

Dass jemand die Rekrutenschule abbreche, könne verschiedene Gründe haben, sagt VBS-Sprecherin Delphine Allemand. Am häufigsten seien «Probleme im Bereich des Bewegungsapparats», beispielsweise Verletzungen oder Rückenbeschwerden, und im Bereich der Psyche, etwa «Anpassungsstörungen». In manchen Fällen führe auch eine Kombination aus psychischen und somatischen Problemen zur Entlassung aus der RS. 

Insgesamt 249 der Abgänge in der ersten Woche wurden als medizinische Entlassungen abgebucht. Meist handle es sich um Probleme, «welche zwischen Rekrutierung und RS-Start neu oder mindestens intensiviert aufgetreten sind», so Allemand weiter. In solchen Fällen könne der Rekrut die RS «aktuell» nicht absolvieren. Eine medizinische Entlassung sei aber nicht gleichbedeutend mit MIlitärdienst-Untauglichkeit.

Familiäre oder andere Probleme: Minus 82 Rekruten

In insgesamt 82 Fällen warfen Rekruten den Bettel in der ersten Woche aus «administrativen Gründen» hin, wie die Statistik weiter verrät. Darunter fallen etwa «familiäre Probleme», aber auch Terminkonflikte mit dem Studium, so Sprecherin Allemand.

Der Zivildienst lockt: Minus 4 Rekruten

Die bei Sicherheitspolitikern gefürchteten Übertritte in den Zivildienst waren bislang nur in einer Handvoll Fälle der Grund, warum ein Rekrut seine Uniform an den Nagel hängte. Vier Personen wurden in der ersten RS-Woche in den Zivildienst entlassen.

Diese Zahl dürfte in den nächsten Wochen allerdings noch steigen: In den letzten Jahren verabschiedeten sich jeweils rund 500 Personen während der RS in Richtung Zivildienst. Wie es bei der zuständigen Vollzugsstelle für den Zivildienst auf Anfrage heisst, stellten während der laufenden Sommer-RS bisher 128 Rekruten Gesuche für einen Wechsel – diese gilt es nun zu beantworten.

Noch viel grösser ist in der Regel jedoch die Zahl der Personen, die bereits vor der Rekrutenschule in den Zivildienst wechseln oder das Gesuch erst danach einreichen. Nur rund jeder zehnte Gesuchsteller wird während der RS zum «Abschleicher».

quelle: geschäftsbericht zivildienst 2016

Armeechef über das Militär: «Wo sehen Sie da die Attraktivität?»

Mehr zum Thema: So will die Politik den Wechsel in den Zivildienst unattraktiver gestalten

«Benutzt euer Gehirn! F***!»

Video: watson/Luki Bünger, Emily Engkent

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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93
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93Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 20.07.2017 09:11
    Highlight Etwas über 4% kann man verkraften. Sind ja die die nicht wollen oder können. Man sollte eine Truppe mit jenen Formen die wollen+können, den Rest raus. Gilt auch für die Wirtschaft. Drill, Unterwerfung für die Gruppe, Druck und Teamgeist-Entwicklung gehören dazu, weil in einem Ernstfall nicht mit Argumenten gestritten werden kann, sondern Befehle ausgeführt werden müssen. Was im Zivilleben stumpfsinnig ist, hat um so mehr Bedeutung im Extremfall, weil dann die Schwelle des Menschsein ins unterirdische abdriftet. Wir können/müssen uns den Krieg nicht vorstellen. Das Dilemma in Friedenszeiten.
    16 11 Melden
    • Ueli der Knecht 20.07.2017 14:33
      Highlight «weil in einem Ernstfall nicht mit Argumenten gestritten werden kann,»

      Das ist eine Annahme, die einer näheren Überprüfung nicht standhält.

      Die Realität ist immer Ernstfall. Das lehrt die Geschichte ebenso, wie dass man mit Argumenten nicht nur streiten kann, sondern dass am Ende stets die Argumente gesiegt haben.

      Denn die Feder ist stärker als das Schwert. Gerade im Ernstfall.
      In Märchen und Hollywood-Blockbustern verhält es sich oft anders. Aber das sind keine Ernstfälle.
      5 5 Melden
    • Alex_Steiner 20.07.2017 15:06
      Highlight Auch in Kriegszeiten muss man Befehle hinterfragen. Wenn jemand von dir verlangt ein Kriegsverbrechen zu begehen - wirst du das hoffentlich nicht machen. Sonst solltest du kein Soldat sein.
      10 2 Melden
    • Zeit_Genosse 20.07.2017 20:18
      Highlight @Ueli
      Die Armee ist das Durchsetzungsinstrument der Politik. Politik verhandelt, debattiert und gibt Befehle an die Armee. Diese setzt um. Das heisst nicht dass die Armee nicht smart agiert und reagiert. Die Politik ist die Feder und die Armee das Schwert. Darum wird in der RS das Schwert beübt und nicht Politik. die

      @Alex Steiner
      Einverstanden. Ich habe nichts dazu (gegenteiliges) geschrieben. Doch kann es nicht sein, dass jeder Befehl hinterfragt und debattiert wird. Das funktioniert auch bei Polizei, Feuerwehr, Genietruppen und sogar im Hospital so.
      3 3 Melden
  • _stefan 19.07.2017 23:14
    Highlight «administrative Gründe»: Als ich 2009 die RS begann wurde mir mitgeteilt, dass sie 50 Mann zu viel aufgeboten hatten. Ob ich nicht die Sommer-RS machen möchte?

    Hät ich zugesagt wäre dies in der Statistik wohl als "familiäre Gründe" aufgenommen worden ;) Ich hab die RS dann an einem anderen Standort in einer anderen Funktion abgeschlossen...
    25 0 Melden
  • D.L. 19.07.2017 23:02
    Highlight Vielleicht wäre das die Lösung? Diese Buben dürfen Ihr Mami mitnehmen.
    35 38 Melden
  • ldk 19.07.2017 21:46
    Highlight Ein weiterer Grund wäre dann noch das allseits bekannte "Mimimimimiiii"!
    77 39 Melden
    • Ramy 20.07.2017 09:01
      Highlight Kenne einige die früh abgebrochen haben, immer offiziell wegen "gesundheitlichen Gründen". Doch wenn man dann fragt "ne war mir halt einfach doch zu anstrengend hatte halt keine Lust mehr". Also diese "mimimimimiii" sind oft in der "gesundheitliche Gründe"-Abteilung zu finden
      13 10 Melden
  • Päsu 19.07.2017 20:11
    Highlight Habe meinen Dienst als Fahrer im KA Bern geleistet. Dabei bin ich regelmässig mit einem Bus voll Rekruten nach Sumiswald zur ärztlichen Abklärung gefahren. Es war immer wieder spannend wie ruhig sie bei der hinfahrt waren, und wie gelassen bei der rückfahrt 😅
    86 6 Melden
  • Triumvir 19.07.2017 19:55
    Highlight Solche Pussys hatten wir auch bei meiner RS. Entweder man(n) ist ein richtiger Kerl oder halt eine Sissy 😂😃
    102 205 Melden
    • Goon 19.07.2017 22:02
      Highlight Klabusterbeere:

      Obersissy eher
      56 19 Melden
    • Irgendwas2 20.07.2017 02:57
      Highlight Zivildienstverweigerer? Sind das dann die Rekruten?
      27 5 Melden
    • La Plaga 20.07.2017 12:09
      Highlight


      ;)
      0 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 19.07.2017 19:28
    Highlight Der Titel ist falsch; Nur 86 haben den Bettel hingeworfen.
    46 15 Melden
    • Michael Heldner 19.07.2017 21:33
      Highlight Jain vor allem psychische Probleme sind recht leicht zu Faken - macht man aber gleich vor der Rekrutierung damit man UT bekommt und galt bis 30 dafür blecht, dass man seine Ruhe hat (gibt sogar Arbeitgeber wo den Betrag dem Lohn hinzufügen damit man keine finanziellen Einbußen hat.)
      21 4 Melden
    • Eldroid 19.07.2017 23:56
      Highlight @Michael Heldner
      Hast du Qullen für die Aussage in Klammer?
      11 1 Melden
    • Bits_and_More 20.07.2017 15:52
      Highlight Ein internationaler Kunde hat mich schon gefragt, ob er nicht einfach meinen Wehrpflichtersatz bezahlen kann und ich dafür nicht in den WK gehe.
      Habe Nein gesagt... Und erstaunlicherweise hat sich die Welt für uns beide weitergedreht
      5 2 Melden
  • Olaf44512 19.07.2017 19:25
    Highlight Das Symbolbild ist selbstverständlich hoch repräsentativ für die Schweizer Armee und auch voll nicht gestellt ;)
    54 8 Melden
    • Wald Gänger 20.07.2017 08:18
      Highlight Ich finde es diskriminierend. Transmenschen werden dabei nicht sichtbar gemacht, genausowenig wie Inuit, polynesische Kopfjäger und vegane Freibeuter aus der Karibik.
      26 4 Melden
  • lemon_girl 19.07.2017 19:21
    Highlight Bei uns haben zwei über Alpträume geklagt, wurden aufs KA geschickt und wurden dann abgerüstet. Wenn man wegwill, kommt man ziemlich einfach weg. Aber besser so, als ständig unmotivierte Rekruten, die die anderen runterziehen.
    91 3 Melden
  • lukas97 19.07.2017 19:04
    Highlight Naja, die Zahl Rekruten, die "den Bettel hingeworfen" haben ist deutlich kleiner als die oben genannte Zahl, denn vor allem körperlich untaugliche werden entweder durch den Arzt ausgemustert, zum Teil schon am ersten Tag wenn krank eingerückt (ob es ihnen passt oder nicht) oder zu einem späteren Zeitpunkt in die RS aufgeboten. Dass die Zahl vom Zivi so klein ist, ist nicht weiter erstaunlich: Die Informationen werden in den ersten 2 Wochen der RS obligatorisch vermittelt, bis die Gesuche gestellt, der Infoanlass besucht und das Gesuch bestätigt wurde dauert es noch ein Zeitchen.
    31 2 Melden
    • spiox123 20.07.2017 01:58
      Highlight Durfte auch nach 1.5 Stunden wieder gehen weil ich noch unter dem pfeifferischen Drüsenfieber und dessen Nachwirkungen leide. Darum darf ich im Januar wieder. Bin also entlich in einer Statistik "prominent" vertreten.
      10 0 Melden
  • nukular 19.07.2017 18:47
    Highlight Ich war auch nach 5tagen wieder weg... war so einfach da weg zu kommen... dürfen gerne jene diesem verein beitreten die wollen und ein bisschen spielen..
    80 101 Melden
    • äti 19.07.2017 19:21
      Highlight ... immer schön: die 'anderen' sollen, dürfen, müssen ....
      90 32 Melden
    • DonDude 19.07.2017 19:31
      Highlight Weichei!!! 👎
      96 100 Melden
    • nukular 19.07.2017 21:27
      Highlight Warum soll ich was machen, was ich eh nicht will? Jene die gerne militär spielen dürfen.. auch waren die meisten firmen, wo ich ein Vorstellungsgespräch hatte, froh darüber, dass ich keine WK machen muss...dies ist nicht mehr wie früher, wo es hiess, militär sei sowas von gut. Als pfadileiter kann ich selber auch “gländspieli“ machen.
      51 44 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 19.07.2017 18:42
    Highlight Kann mir irgendjemand sagen, was man in der RS lernt, was ich als Nicht-Rekrut NICHT kann?
    76 47 Melden
    • lukas97 19.07.2017 18:59
      Highlight Man LERNT nicht etwas im praktischen Sinn, ich kann aber als Armee-Kritiker und Ehemals-Durchdiener sagen, dass man eine andere Art von Freundschaft kennenlernt, eine Art Abhängigkeit von anderen, wobei man dann auch die intimsten Dinge erzählt und den "Kameraden" vertraut. Und man lernt, "uf d Schnure ds hocke", was bei einigen sehr ein positiver Effekt war ;)
      123 30 Melden
    • Matrixx 19.07.2017 19:04
      Highlight Also nichts, das ich nötig hätte.

      Dann machts ja nichts, dass ich nicht in die RS bin.
      66 104 Melden
    • Sir_Saku 19.07.2017 19:05
      Highlight LKW-Fahrausweis gratis, Super
      Essen jeden Tag, mindestens 6h schöaf am stück (als Möti😏),
      Freunde fürs Leben und vier
      Wochen mehr Ferien im Jahr😍 mit ist nur das gute geblieben😄
      95 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • glüngi 19.07.2017 18:35
    Highlight es isch fürn arsch: Minus 335
    24 28 Melden
    • äti 19.07.2017 19:27
      Highlight ... und was isch nöd fürn arsch im läbe?
      24 11 Melden
    • glüngi 19.07.2017 20:52
      Highlight jetzt beginnt die philosophiestunde...
      21 2 Melden
  • Olmabrotwurst 19.07.2017 18:10
    Highlight Ich konnte in der ersten Woche nicht mal einem Stuhlgang betätigen so krass war die umstellung aber nach 3-4 wochen war alles normal
    44 6 Melden
    • Päsu 19.07.2017 20:14
      Highlight Warst du das mit den 17Kg Kot im Darm?
      43 1 Melden
    • Olmabrotwurst 20.07.2017 06:38
      Highlight Nöööö xD
      2 2 Melden
  • Jimmy :D 19.07.2017 18:00
    Highlight Es werden noch viel mehr! Wartet nur bis einige Weitermachen müssen ;)
    37 4 Melden
  • Jokerf4ce 19.07.2017 17:57
    Highlight Höchst interessant das ich noch nie gehört habe, dass einer der durchgedreht ist, seine Schusswaffe genommen hat und seine Kompanie niedergemäht hat.

    Was mich freut!
    21 33 Melden
    • äti 19.07.2017 22:09
      Highlight Siehst du, das ist eines der Ziele der RS: Respekt vor Waffen und Menschen.
      22 12 Melden
  • mitch01 19.07.2017 17:42
    Highlight Ich hatte am Anfang auch probleme. Ich war so nervös und hatte Angst vor dem ungewissen, dass ich die ersten Wochen kaum richtig essen konnte. Mir gings zum Teil wirklich schlecht. Habe aber schlussendlich doch die RS beendet. Verurteilt einfach niemanden, der ein psychisches Problem hat, es kann jeden Treffen und ist definitiv kein Zuckerschlecken
    130 15 Melden
    • Lümmel 19.07.2017 18:12
      Highlight Ging mir Anfangs genauso. Habs dann aber durchgezogen, und als man dann mal im Rhythmus war, wars auch kein Problem mehr.
      Ich bereue keine Sekunde meiner Infanterie RS und kann es nur jedem empfehlen.
      43 13 Melden
    • Der müde Joe 19.07.2017 18:58
      Highlight Dem kann ich nur zustimmen! Ich hatte in meiner RS-Zeit mit starken privaten Problemen zu kämpfen und musste deshalb abbrechen, da mir alles über den Kopf gewachsen ist. Rückblickend hätte ich die RS sehr gerne gemacht, aber unter diesen Umständen konnte ich leider einfach nicht mehr.
      30 4 Melden
  • Ingolmo 19.07.2017 17:28
    Highlight Was ist los? Die RS ist doch super. Man wird geweckt das Frühstück ist bereit. Dann kann man einen 5 Millionen Panzer fahren, oder HG werfen und Schiessen (Tödlicher geiler Shit) und mit Haubitzen herum Feuern. Natürlich erst nach dem ein Idiot nach geschaut hat, ob ihr auch das Bettchen wirklich, wirklich schön gemacht habt. Und am Abend steht ein Arschloch da und beaufsichtigt wie ihr Schuhe putzt, jeden Abend. Schon ein wenig Schizophren?
    108 65 Melden
    • äti 19.07.2017 19:32
      Highlight ... naja, ein bisschen Struktur schadet nicht. Warum muss man solche Banalitäten in der RS beibringen? Sollte doch in dem Alter längst normal sein.
      32 25 Melden
    • philosophund 19.07.2017 20:03
      Highlight Einige wie @äti finden das nunmal geil.. und die Wurzeln reichen in den eigenen Masochismus, denn gewisse Menschen wollen nun mal kontrolliert und geführt werden.
      36 15 Melden
    • äti 19.07.2017 21:59
      Highlight @philosoph: danke fürs 'geil' und merci fürs 'Macho'. Ist interessant was du zusammenreimst. Ein Tip für dich: etwas strukturiert leben ist das Gegenteil von kontrolliert + geführt werden. Auch eine Prise Selbstdisziplin schadet nicht und lesen auch nicht. Hat mans nicht, kann mans lernen.
      10 23 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 19.07.2017 17:01
    Highlight Dann macht das Militär halt mal attraktiver! Es darf schon hart und fordernd sein, was aber immer genervt hat waren die unzähligen Leerläufe und die Langeweile. Macht halt mal mehr richtige Ausbildung, die war teilweise recht spannend. Der Sportteil könnte problemlos verdoppelt oder verdreifacht werden, dann hat man auch was davon. Es kann ja nicht so schwer sein eine RS vernünftig zu planen. Ist ja alles ewig im Voraus bekannt und eh immer das selbe.
    123 11 Melden
    • Jimmy :D 19.07.2017 17:58
      Highlight Merci!
      28 0 Melden
  • Bijouxly 19.07.2017 16:56
    Highlight Einfach mal durchbeissen. Ich arbeite mit Jugendlichen und Kindern und rege mich oft darüber auf, dass man heute einfach nichts mehr "muss". Überall kann man abbrechen und was anderes machen. Einfach mal dranbleiben, durchbeissen und danach stolz sein, das ist eine Seltenheit. Und da ist es egal, wie sinnvoll eine RS ist, es zieht sich durch alle Lebensbereiche (nächstes Paradebeispiel: Studium, da sagt dann nur noch die Hälfte, es sei "sinnloser Zirkus"...).
    131 141 Melden
    • Mehmed 19.07.2017 17:03
      Highlight Ich würde mal sagen, wenn die Männer in die RS gehen müssen und die Frauen in der Zeit eine Weltreise machen können, haben die Frauen erheblich mehr profitiert als die Männer.
      122 34 Melden
    • Maracuja 19.07.2017 18:40
      Highlight @Bijouxly

      Haben Sie nicht mal geschrieben, dass Sie ein Frau sind? Wenn man von der Dienstpflicht nicht betroffen ist, dann sollte man sich mit Ratschlägen zurückhalten. Und bzgl. "Durchbeissen, das gemäss Ihnen heute eine Seltenheit sein soll: die Mehrheit der Stifte und Schüler beendet ihre Ausbildung, auch bei der RS halten die meisten durch. Im übrigen braucht es manchmal mehr Mut etwas abzubrechen (d.h. sich eingestehen, dass man für etwas nicht geeignet ist) als weiter zu wursteln.
      46 2 Melden
    • cheeky Badger 19.07.2017 18:53
      Highlight Ach was! Ich hab die RS gemacht (nach dem 1. WK ab in den zivi).

      Jeder faulenzer oder drückeberger ist auch nach der RS noch genau gleich. Die werden einfach mitgezogen.

      Als ob durch eine RS die Persönlichkeit gestärkt würde. Durch 21 wochen Haushaltschule mit gelegtlichen Schikanen und vielen übervorderten Vorgesetzten wird niemand auf irgendwas vorbereitet.
      44 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • droelfmalbumst 19.07.2017 16:52
    Highlight Naja was man in der RS lernt?

    - Mit wenig Schlaf durchaus viel Leistung bringen (positiv)
    - Rauchen bzw. Kiffen (negativ)
    - Ins Puff gehen, weils sonst in den Käffern nichts ist (negativ fürs Portemonnaie)
    - Saufen, weil sonst nichts zu tun ist (negativ)

    Durchaus eher negative Punkte als Positive... das mit dem "Weichei" und Co. kann man sich sparen... wer anständig erzogen wird braucht keine RS um zu wissen was das Leben kostet...
    111 71 Melden
    • Theor 19.07.2017 17:06
      Highlight Beim "anständig erzogen" happerts leider schon bei vielen...
      64 21 Melden
    • Ingolmo 19.07.2017 17:24
      Highlight Ich sage immer meine RS (MP Gren) war nicht wie die Pfadi, die Pfadi war besser Organisiert und kurzweiliger.
      66 13 Melden
    • Chnebeler 19.07.2017 17:56
      Highlight @droelfmalbumst

      Die negativ Punkte welche du erwähnst, sind eher eine Frage des Charakters und nicht ob Militär oder nicht. Ich bin trotz mittlerweile 248 Dienstagen weder zum Raucher noch Kiffer geworden. Ebenso wurde ich nicht zum Puffbesucher. Und wer beim Umgang mit Waffen und Munition dauernd voll ist, dem ist aus meiner Sicht eh nicht zu helfen.

      Also ist es eher ein Indiz für ungenügende Erziehung.
      37 5 Melden
  • Karl33 19.07.2017 16:47
    Highlight Psyche verstehe ich gut. Sinnlosigkeit bis zum Abwinken, da dreht mancher durch.
    121 41 Melden
    • Theor 19.07.2017 17:07
      Highlight Lastwagenbillett machen oder Sanitäterausbildung ist ja auch so sinnlos bis zum Abwinken...
      38 34 Melden
    • Konstruktöhr 19.07.2017 18:42
      Highlight Muss mich Ende August entscheiden, aber von Sanitäter habe ich nicht wirklich gutes gehört...
      12 2 Melden
    • cheeky Badger 19.07.2017 18:56
      Highlight Die schweizer armee besteht kaum aus 180'000 sanis und mötis, oder?

      Und sonst war ich wohl versehentlich in einem paramilitär.
      32 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tropfnase 19.07.2017 16:42
    Highlight Weicheier!
    83 168 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 19.07.2017 17:01
      Highlight Würde ich nicht sagen. Durchbeissen für Dinge die dir im Leben kaum mehr einen Wert bringen ist keine Stärke sondern plumpes Hirnloses daher Vegetieren. Wenn ich irgendwelche FB Posts Lese von 40 Jährigen die RS Abbrecher als Weicheier bezeichnen denke ich mir das diese "Weicheier" wenigstens ein Hirn haben und nicht irgendwas Sinnloses machen wie ein 40 Jähriger der seine Zeit verschwendet hat und sich wie ein Hirnloser sogar damit brüstet.
      68 37 Melden
    • Tropfnase 19.07.2017 18:00
      Highlight Es Beweist einem zukünktigen Arbeitgeber dass du wass durchstehen kannst. Und auch die Befehle eins Vorgesetzten ausführen kannst ohne jeden Scheiss zu hinterfragen und darüber reden zu wollen.
      15 38 Melden
    • Obey 20.07.2017 00:20
      Highlight Gutes Hundi, hast du ein neues Kunststückchen gelernt, dass du Chefchen vorführen kannst damit er glücklich ist?
      Wer Befehle von Vorgesetzten ausführt ohne sie zu hinterfragen, hat schwere Unzulänglichkeiten bezüglich seiner eigenen Fähigkeiten. Welcher Chef will bitte Angestellte die nicht selber mitdenken? Gut bist du angestellt und nicht Chef..
      14 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 19.07.2017 16:34
    Highlight Fand die Zeit in der RS verschwendet. Die Mattkontrollen die immer wieder gemacht wurden, die Arbeiten für die man wenig Zeit brauchte aber ganze Wochen eingeplant waren. Da hätte man nur einen Arbeitstag gebraucht und hätte Feierabend machen können (nachhause gehen). Es wird einfach zuviel Zeit verschwendet nur fürs Warten. Man hätte immer am Freitag Nachmittag abtreten können aber der Abend wurde Sinnlos verschwendet nur um uns hinzuhalten um am Samstag morgen abzutreten. Es gibt viel mehr aber das wäre zu viel, Das einzig gute waren die Leute die man kennenlernte. Sonst nix.
    148 31 Melden
  • nostawrivelo 19.07.2017 16:32
    Highlight Nationalismus und Wehrpflicht sind Relikte aus alten Zeiten. Ich habe keine Lust die RS machem zu müssen welche mir nur wertvolle Zeit meines Lebens raubt. Ich habe das Gefühl das Problem ist nicht der Dienst an sich sondern die Länge des Dienstes. Länder wie Deutschland argentinien oder selbst die USA setzen auf die Berufsarmee/ Freiwilligenarmee.
    82 107 Melden

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Die Selbstbestimmungsinitiative der SVP mobilisiert die Zivilgesellschaft. Ein Aspekt fällt besonders auf: Der Kampf gegen die Initiative wird zu einem grossen Teil von Frauen geführt.

Frauen in der Politik – ein kompliziertes Thema. Das weibliche Geschlecht ist in den politischen Gremien nach wie vor schwach vertreten. Das zeigt etwa die Debatte um die beiden frei werdenden Bundesratssitze. Und Besserung scheint vorerst kaum in Sicht. Bei den nationalen Wahlen in einem Jahr droht den Frauen sogar ein Rückschritt um Jahrzehnte.

Einen Bereich aber gibt es, in dem die Frauen tendenziell in der Überzahl sind: Die Organisationen der Zivilgesellschaft, oder kurz NGOs. An …

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