Schweiz
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Bild: EPA/EPA

Wie die Schweiz plante, in Eritrea Heimaturlaubern aufzulauern – und kläglich scheiterte

Für die Schweizer Migrationsbehörden ist es schwierig, eritreische Flüchtlinge bei ihrem Heimaturlaub zu erwischen. Darum wollte die Schweiz einen Beamten auf den Flughafen in Asmara schicken – ohne Erfolg. 

11.04.18, 12:49 12.04.18, 06:32

Flüchtlinge, die in ihrem Heimatland Ferien machen, sorgen immer wieder für Schlagzeilen. In den vergangenen Jahren stand dabei aber eigentlich nur eine Nationalität im Fokus: die Eritreer.

Dass viele Flüchtlinge für ein paar Wochen zurück in ihre verschiedenen Heimatländer reisen, zeigen die neuesten Zahlen des Staatssekretariats für Migration (SEM). Im Jahr 2017 entzog die Behörde 231 Personen den Asylstatus, weil sie unerlaubt in ihr Heimatland gereist sind. Das ist ein Anstieg von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. «Das SEM geht jedem Hinweis sorgfältig nach», sagt Lukas Rieder, Sprecher des Staatssekretariats für Migration.

Wer jetzt aber davon ausgeht, dass den Behörden vor allem Eritreer ins Netz gehen, sieht sich getäuscht. Denn unter den Top-3-Nationen fehlt Eritrea.

bild: piktochart/watson daten: sem

Man muss auf der Rangliste noch weiter nach unten scrollen, bis auf Rang 8 der Name Eritrea doch noch auftaucht. Mit lediglich 4 Fällen, in denen wegen einer Heimatreise der Asylstatus widerrufen wurde. «Im öffentlichen Diskurs wird immer wieder vermutet, dass es viele Heimatreisen von eritreischen Staatsbürgern gibt», sagt SEM-Sprecher Lukas Rieder. «Dies wird aber von keiner Stelle bestätigt. Das zeigt, dass die öffentliche Wahrnehmung und die Realität vielleicht nicht ganz übereinstimmen.»

bild: piktochart/watson daten: sem

Anders tönt es bei Toni Locher, Honorarkonsul des Staates Eritrea in der Schweiz. Für ihn steht ausser Frage: Die Fallzahl im Zusammenhang mit Eritrea kann nicht mit der Realität übereinstimmen. Er zieht den Vergleich zum Jahr 2016, als Eritrea 25 Jahre Unabhängigkeit feierte. Damals seien 120'000 Auslanderitreer ins Land gereist. «Darunter hatte es sicher einige aus der Schweiz, die nach Schweizer Recht nicht hätten hinreisen dürfen», sagt Locher.

«Die Eritreer sind einfach zu clever, sich dabei erwischen zu lassen», fährt Locher fort. Nach seinen Aussagen reisen sie von der Schweiz aus zuerst in ein anderes Land, bevor sie die Reise mit einem Flugzeug nach Eritrea fortsetzen. Diese Weiterreise lässt sich von den Schweizer Migrationsbehörden so gut wie nicht kontrollieren.

Wann wer nach Hause reisen darf

Flüchtlingen ist es nicht erlaubt in ihren Heimatstaat zu reisen. Vorläufig aufgenommenen Personen ist es aber im Ausnahmefall gestattet, wie das Staatssekretariat für Migration mitteilt. Und zwar insbesondere bei schwerer Krankheit oder dem Tod von Familienangehörigen. Im vergangenen Jahr wurden 2290 Gesuche gestellt – 1384 davon lehnten die Schweizer Behörden ab.

2015 entwickelten die Behörden darum einen Plan. Die Schweizer Botschaft im sudanesischen Khartum, die auch für Eritrea zuständig ist, stellte an die eritreischen Behörden einen Antrag: Die Botschaft fragte an, ob auf dem Flughafen in Asmara ein Schweizer Beamter positioniert werden dürfe – ein sogenannter Airline Liaison Officer. Deren offizielle Aufgabe: Fluggesellschaften bei der Dokumentenkontrolle in Drittstaaten zu helfen. Derzeit hat die Schweiz in fünf Ländern Airline Liaison Officier vor Ort. Um welche es sich dabei handelt, darüber gibt das SEM keine Auskunft.

Doch zumindest am Flughafen in Asmara hätte der Beamte eine weitere Aufgabe gehabt: Er sollte Eritreer, die in der Schweiz Schutz suchten, beim unerlaubten Heimurlaub erwischen und es der zuständigen Schweizer Meldestelle berichten. Dies bestätigt Katrin Schmitter, SEM-Sprecherin, gegenüber watson. Doch der Plan konnte nie umgesetzt werden, da die eritreischen Behörden die Anfrage unbeantwortet liessen.

«Eritrea war zum Glück nicht dazu bereit, bei diesem fiesen Spiel mitzumachen», sagt Toni Locher, der immer wieder in der Kritik steht, dem eritreischen Regime nahe zu stehen. In die Heimat zu reisen, sei das gute Recht jedes Menschen, fährt Locher fort. «Die Eritreer, die in ihre Heimat reisen, liegen danach nicht am Strand und lassen es sich gut gehen, wie viele Medien behaupten. Sondern sie haben jeweils einen guten Grund für die Reise.» Als Beispiel nennt er eine kranke Mutter oder die Beerdigung eines Bekannten.

Der Bund will mehr Eritreer ausweisen

Eritreer in Angst – ihr Status wird überprüft

Video: srf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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74
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74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 12.04.2018 23:46
    Highlight Es wird noch ganz viel von Medien nicht erwähnt, was vorfällt. Aber dass kontrolliert wird, ist mal ganz sicher nicht schlecht....
    1 0 Melden
  • Madmessie 12.04.2018 11:29
    Highlight Kein Wunder will Eritrea keinen Schweizer am Zoll. Die Regierung profitiert ja stark von der Emmigration. Wird auch bestätigt durch den Kommentar von Bamboom.

    Könnte der Author ruhig auch mal erwähnen anstatt mit dem Titel den Eindruck zu erwecken, es gehen kein Eritreer in ihr Land in die Ferien.
    3 0 Melden
  • James McNew 12.04.2018 00:37
    Highlight Regime-Locher sollte man vielleicht nicht alles glauben, wenn er versucht, Flüchtlinge – aus seiner Perspektive natürlich zu bestrafende Dissidenten – zu diffamieren...
    7 16 Melden
  • Bamboom 11.04.2018 21:04
    Highlight Beweise will die Schweiz nur von Stellen, aber Sie nimmt die Meinung von Löcher ernst!
    Ich bin Eritreer und wohne in der Schweiz seit 12 Jahren. Es Stimmt das Eritreer besuchen Eritrea für Ferien.
    Leider habe ich nicht selber zurück gekehrt. Vor ein Jahr habe versucht meine Eltern hier zu sehen. Leider meine Gesuch war Abgelehnt.
    Was ich euch erzählen wollte ist das Eritrea macht es Leichter für Asylanten, weil dass ist Hard Currency Quelle. Asylmisbrauch nur weil schlecht kontrolliert von Schweiz und Ganzes Europa.
    13 11 Melden
  • kleiner_Schurke 11.04.2018 19:51
    Highlight Neulich bei der Ausreise aus der Schweiz, wurde am Zoll meine ID eingelesen. Die Schweiz weiss also dass, ich nun irgendwohin unterwegs bin und sie weiss auch, wenn ich wieder zurückkomme. Warum zum Donner geht das bei mir und bei einem Eritreer nicht? Bringen es unsere dämlichen Behörden nicht fertig die Datenbank mit den Flüchtlingen und die Datenbank vom Zoll zu vernetzten?

    Als ein Nachbar von mir ein paar Drucksachen n den öffentlichen Müll schmiss, wurde er verzeigt und musste, weil er die Busse nicht berappte in den Knast. Ging ganz einfach....
    65 12 Melden
    • phreko 11.04.2018 23:07
      Highlight Hat die Schweiz deine ID auch in einem Drittland gescannt?
      9 3 Melden
    • kleiner_Schurke 12.04.2018 07:57
      Highlight Von welche Bedeute wäre das? Es ist ja nur wesentlich was an der CH Grenze passiert. Von mir Kennen die Behörden Pass und ID Nummer, auch die AHV Nummer. Wenn ich das Land verlasse werde ich gewissermassen "ausgebucht". Ich sehen nicht ein warum das bei einem Eritreer nicht auch funktionieren sollte.
      15 1 Melden
    • Shlomo 12.04.2018 09:50
      Highlight Wo jetzt auch immer der Zusammenhang ist zwischen aus der Schweiz ausreisen und in Eritrea einreisen?
      4 4 Melden
    • phreko 12.04.2018 10:37
      Highlight kleiner Schurke, wie kommst du darauf, dass dies bei Eritreern anders ist?
      2 0 Melden
  • LubiM 11.04.2018 19:11
    Highlight Das Problem ist, dass keine Eritrer aus der Schweiz in ihr Heimatland reisen. Darum werden diese auch nicht deswegen ausgeschafft (siehe Statistik vor einigen Tagen).
    Sie Reisen nach Italien, und fliegen von Mailand oder Rom nach Asmara, kehren zurück und reisen über die unkontrollierte Grenze in die Schweiz. Auch wenn sie kontrolliert werden... sie waren ja nur in Italien...
    48 3 Melden
  • MrJS 11.04.2018 18:43
    Highlight Noch eine Frage, woher haben die Flüchtlinge überhaupt das Geld einen 750.- Franken teuren Flug (nach Eritrea) zu bezahlen?
    66 8 Melden
    • α Virginis 11.04.2018 20:37
      Highlight @MrJS: einen 750.-- Franken Flug könnte ich mir notfalls von der Sozialhilfe zusammensparen, dauert aber einige Zeit...
      6 2 Melden
    • Roterriese 11.04.2018 20:42
      Highlight Du bezahlst das, mit deinen Steuern.
      29 4 Melden
    • LubiM 11.04.2018 21:40
      Highlight Sozialhilfe, Kindergeld (5x>200.- pro Monat)... da lebt es sich sehr gut wenn man das alles auf die Seite tun kann, weil man auch fürs Essen nichts zahlen muss (Migros-Gutscheine und Caritas-Laden sowie Tischlein-Deck-Dich).
      21 6 Melden
    • Slypher 11.04.2018 23:40
      Highlight von dir und mir :)
      23 3 Melden
    • Shlomo 12.04.2018 09:51
      Highlight Ach Lubi ich möchte dich mal sehen wie du von Sozialhilfe lebst.
      4 6 Melden
  • Abbaio 11.04.2018 18:14
    Highlight Es ist leider so, dass Bundesbern sowohl den Eritreischen Migranten, als auch dem "menschenrechtsverletzenden" Regime in die Hände arbeitet. Und da ist nicht die von Rechts gescholtene BR Sommaruga schuld, sondern das EDA unter ABR Burkhalter und das DEZA! Burhalter wehrte sich mit Händen und Füssen gegen eine Botschaft in Eritrea, obwohl der Nationalrat das will! Und das DEZA erhöhte die Entwicklingshilfe für Eritrea! Zum Dank wofür? Ein Rücknahmeabkommen muss her!
    34 7 Melden
  • α Virginis 11.04.2018 17:53
    Highlight Leute, ich denke, da geht ihr vor Allem vom eigenen Standpunkt/Lebenserfahrung aus. Selbst ein Flüchtlingskind, wollte ich immer die Verwndten und Freunde sehen, das war uns aber vorschlossen. Ich kann die Menschen aus Eritrea verstehen, auch wenn es nun viele Blitze gibt. Familie ist das Oberste, und wenn, wie in meinem Fall, von der Familie abgeschnitten wirst, dann bist Du echt in der Sch..... . Naja, das kann sicherlich nicht jeder verstehen, aber ich hoffe, dass sich auch ein paar Herzen finden ;)

    In diesem Sinne...
    32 61 Melden
    • Eric Lang 11.04.2018 20:42
      Highlight Wenn die Familie so wichtig ist, warum kommen dann nur lauter junge und gesunde Männer als Flüchtlinge in die Schweiz und zwar nicht nur aus Eritrea?!!
      Wenn in meiner Heimat Krieg wäre, dann würde ich als gesunder, junger Mann, meine Familie nicht einfach so zurück lassen.
      Vielleicht machst Du dir mal Gedanken darüber und gleichzeitig leuchtet Dir dann auch der Heimaturlaub eher ein.
      29 9 Melden
    • gas_wookie 11.04.2018 20:50
      Highlight Du hast mit jedem Punkt recht. Allerdings bezweifle ich, dass z.B. ein tibetischer Dissident, ein türkischer Gülen-Anhänger, ein iranischer Aktivist im Anbetracht der Konsequenzen. freiwillig in ihre Heimat reisen. Auch bei Familienangelegenheiten. Auch bezweifle ich, dass sie ihre Angehörigen zuhause sie dazu auffordern, im
      Gegenteil. Die Eritrer tun das jedoch offensichtlich zu tausenden. Der Grund liegt auf der Hand.
      28 0 Melden
    • Pbel 11.04.2018 23:46
      Highlight Sorry, aber wir waren auch Flüchtlinge aus der ehemaligen Tschechoslowakei und ich verstehe dass man seine Familie sehen will. Und dennoch wäre es uns nie eingefallen nur im Ansatz daran zu denken zurück zu kehren für einen Besuch oder eine Beerdigung, weil man wusste, dass man den Rest des Lebens im Gefängnis verbringen würde, so wie die Grosstante die zu spät zu fliehen versuchte. Das ist aus meiner Sicht auch die Definition eines Flüchtlings. Ob man anderen Leuten auch Schutz bieten möchte ist eine andere Frage, aber sie gehören einfach nicht in diese Kategorie.
      36 0 Melden
    • α Virginis 12.04.2018 06:27
      Highlight Leute, ich sagte ja nicht, dass das in Ordnung ist, nur, dass ich die Leute verstehe...
      4 8 Melden
    • Abbaio 12.04.2018 08:43
      Highlight Ja das ist die menschliche Seite. Die versuchen einfach auch nur ihr Leben zu optimieren so gut es geht unter den Bedingungen.
      3 0 Melden
  • Judge Dredd 11.04.2018 17:07
    Highlight "Wie die Schweiz plante, in Eritrea Heimaturlaubern aufzulauern – und kläglich scheiterte"

    Was ist denn das für ein Titel? Was möchte man damit implizieren? Wieso ist denn die Schweiz kläglich gescheitert? Die Anfrage blieb einfach unbeantwortet, aber hey, ein Versuch wars wohl wert.

    Bitte Watson, eure Titel entsprechen vielfach nicht mehr dem Niveau, dass man von euch gewohnt war.
    62 1 Melden
    • ujay 12.04.2018 05:59
      Highlight @Dredd. Titel stimmt schon. Artikel nicht gelesen?
      2 10 Melden
    • Judge Dredd 12.04.2018 07:11
      Highlight @ujay

      Kläglich:

      Mitleid erregend, jammervoll /
      enttäuschend klein /
      sehr schlecht /
      in beschämender Weise

      Im Titel eine derart reisserisches Adjektiv verwenden ist ehrlich gesagt nicht das, was ich erwarte.

      Nur (oder anscheinend doch nicht nur) meine Meinung.
      14 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.04.2018 11:03
      Highlight "kläglich" impliziert auch die Meinung, dass die Schweiz etwas machen wollte, was moralisch verwerflich gewesen wäre.
      1 1 Melden
  • Snowy 11.04.2018 16:41
    Highlight Wer als Asylant ("an Leib und Leben bedrohte Person") in das Land zurückkehrt wovon er geflohen ist, muss logischerweise den Asylstatus verlieren.

    Dieser Mensch nimmt einem wirklich an Leib und Leben bedrohten potentiellen Asylanten den Platz weg.
    66 3 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi 11.04.2018 16:13
    Highlight Naja... Menschen gefährden täglich ihr Leben zuweilen wegen ganz anderen und dümmeren Dingen, als kranke oder verstorbene Verwandte im Heimatland zu besuchen.
    Das ist für mich noch kein Grund, das zu hinterfragen.

    Von meiner Position aus betrachtet, anmutet es seltsam an, dass man unter schweren Umständen flüchtet, aber offenbar einfach (?) in das geflüchtete Land wieder ein und ausreisen kann.
    46 4 Melden
    • gas_wookie 11.04.2018 20:54
      Highlight Das habe ich mich auch gefragt. Da setzt man angeblich sein Leben auf dem Weg von Eritrea via Sahara, Libyen und im Seelenverkäufer übers Mittelmeer aufs Spiel. Nur um dann einige Zeit eingach per ganz notmal per Flugzeug Asmara retour zu reisen. Da stimmt doch was ganz und gar nicht....
      23 0 Melden
  • ARoq 11.04.2018 16:00
    Highlight Invalide und Ausgesteuerte darf man überwachen, aber Flüchtlinge nicht?
    60 6 Melden
    • hävi der 3. 12.04.2018 09:07
      Highlight Die SP/GRÜNEN wollen es nich.
      6 2 Melden
    • Shlomo 12.04.2018 09:53
      Highlight Doch darf man auch. Nur die reichen darf man nur mit Samthandschuhen anfassen. Checksch
      6 3 Melden
    • Madmessie 12.04.2018 11:35
      Highlight @Shlomo: Whataboutism. Hat mit dem Themanl nichts am Hut
      1 1 Melden
  • degu03 11.04.2018 15:29
    Highlight Gutes Recht... Ja, natürlich, vollkomen der Meinung. Aber doch nicht wenn mann in diesem Land angeblich bedroht wird?
    163 7 Melden
  • m4in CS 11.04.2018 15:22
    Highlight Wenn man im eigenen Land an Leib und Leben bedroht ist, gibt es ganz bestimmt keinen Grund dorthin zurück zu reisen. Es besteht ja die Gefahr gefangen, gefoltert oder gar umgebracht zu werden. Da ändert auch eine kranke Mutter oder eine verstorbene Schwester nichts daran. Ich bin alles Andere als ein SVP/FDP Wähler und bin der Meinung das die Schweiz Asyl gewähren muss, aber wer ins Land reisen kann woher er geflüchtet ist, ist bestimmt nicht an Leib und Leben bedroht. Das ist Asylmissbrauch vom feinsten.
    517 31 Melden
    • α Virginis 11.04.2018 21:08
      Highlight @m4in CS: Im ersten Teil bin ich absolut Deiner Meinung. Nur gebe ich zu bedenken, dass ich, als "ehemaliges" Flüchtlingskind auch alles daran gesetzt hätte, Familie und Freunde wieder zu sehen. Die Leute riskieren alles, um nach "Hause" zu kommen, auch Gefängnis oder sonstwas. Allerdings wird von Drittländern keine strenge Kontrolle erwartet, deshalb reisen sie von da aus nach Eritrea. Macht es, wie Sie sagen, aber auch nicht legaler oder besser.
      Nur: dass unsere Asyl-"politik" nicht besser ist liegt daran, dass wir immer noch sehr kurzsichtig von der eigenen Sichtweise des Lebens aus gehen.
      5 10 Melden
  • Bowell 11.04.2018 14:54
    Highlight Da wird scheinbar kein Aufwand gescheut um die Schweizer Migrationsbehörde an der Nase herumzuführen. Schade für alle Menschen aus anderen Ländern die Hilfe bitter nötig hätten. Ich hoffe die Schweiz zieht die richtigen Lehren daraus.
    325 17 Melden
    • Eric Lang 11.04.2018 20:45
      Highlight Es wird nicht nur die Migrationsbehörde, sondern alle wir Steuerzahler verascht.
      16 2 Melden
  • Bivio 11.04.2018 14:34
    Highlight Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Urlaub machen im Heimatland ein erhebliches Problem darstellt. Ich habe 2 Jahre am Flughafen gearbeitet und bin sehr oft damit konfrontiert worden, dass Asylanten ins Heimatland oder Nachbarstaaten gereist sind. Jedoch wurde nichts unternommen. Auch bei direkter Nachfrage bei der Polizei. Auf Nachfrage bei den zuständigen Stellen hiess es, man soll es sein lassen, da der Aufwand zu gross sei.
    Es wird von daher Zeit, dass endlich vermehrt der Finger darauf gelegt wird. Auch kl. Reisen sind Beweis, dass die Person nicht verfolgt wird.
    147 14 Melden
    • kleiner_Schurke 11.04.2018 19:54
      Highlight Ja und da werden doch die Pässe und Ids gescannt bei der Ausreise, emul bei mir schon. Bei denen nicht? Und erfolgt da ein Abgleich mit den Personen die in der Schweiz als Asylant registriert sind? Wohl kaum, den so könnte man diese Leute gleich an der Grenze abfangen. es scheint fast als würde man das ums verrecken nicht machen wollen...
      28 1 Melden
  • fcsg 11.04.2018 14:33
    Highlight „In die Heimat zu reisen, sei das Recht jedes Menschen“
    Klar, nur ist er dann kein Flüchtling, weil er offensichtlich nicht an Leib und Leben bedroht ist in seinem Herkunftsland...
    374 14 Melden
  • B-Arche 11.04.2018 14:32
    Highlight Eigentlich ist das was in der Schweiz abgeht unfassbar.
    Da existiert ein Honorarkonsul von Eritrea, der verbündet sich mit namhaften SVP Politikern und schafft es innerhalb weniger Wochen den Diskurs zu bestimmen.
    Militärdienst muss man in Eritrea sein ganzes Leben lang leisten, wer es nicht tut kommt ins Gefängnis. Die Militärübungen sind verglichen was man in der Schweiz oder Deutschland durchführt reinster menschenverachtender Psychoterror.

    Aber egal, der Konsul gilt nun als Experte für Eritrea und ihm wird alles geglaubt ohne zu hinterfragen, Hauptsache man kann Ertireer ausschaffen.
    52 204 Melden
    • Wahrsager 11.04.2018 16:48
      Highlight Wehrpflicht ist kein Asylgrund.
      44 10 Melden
    • atomschlaf 11.04.2018 17:58
      Highlight Was Du schreibst ist völlig irrelevant und am Thema vorbei.
      Asyl ist für politisch und religiös verfolgte, nicht für Drückeberger, egal wie lang und hart der Dienst ist.
      41 10 Melden
    • Roland Bach 11.04.2018 18:03
      Highlight Ist nicht unser Problem was bei denen geschieht, das Wohlsein der Welt liegt nicht auf unseren Schultern. Hat genug andere Länder in die sie "flüchten" können. Nur, sie kommen zu uns weil sie wissen das sie unser Sozialsystem ausnutzen können ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.
      32 13 Melden
    • äti 11.04.2018 20:02
      Highlight Ich denke, ein Generalkonsul kennt das Land und die dortigen Verhältnisse recht gut. Egal welcher Partei er angehört. Andererseits, wenn Asyl-Eritreer wirklich Urlaub dort machen, ohne Bedenken, dann dünkt mich das schon schräg.
      29 4 Melden
  • Denk nach 11.04.2018 14:27
    Highlight "In die Heimat zu reisen, sei das gute Recht jedes Menschen, fährt Locher fort."

    Das Recht wird niemandem abgesprochen. Die Frage ob der entsprechende Asylstatus dann noch gerechtfertigt ist, ist bei einer Heimatreise m. E. aber gerechtfertigt.
    134 3 Melden
  • Ophelia Sky 11.04.2018 14:22
    Highlight Was ich nicht verstehe ist, dass die Asylsuchenden ja Asyl in der Schweiz erhielten, weil sie in ihrem Land bedroht waren. Wie können sie also für eine Beerdigung zurück ohne vom Regime verhaftet zu werden? Sie sind ja geflohen, weil sie bedroht waren. Aber können jederzeit zurück ohne um ihr Leben fürchten zu müssen? Dann könnten sie ja für immer zurück statt in einem Schweizer Bunker herum zu gammeln.
    140 4 Melden
    • atomschlaf 11.04.2018 17:57
      Highlight Im Fall Eritrea ist es wohl so, dass das dortige Regime die Ferienreisenden unbehelligt lässt, weil diese ja durch die weltweite Steuerpflicht gute Devisenbringer sind.
      Die Schweiz sollte endlich aufhören, dieses faule Spiel mitzuspielen.
      34 3 Melden
  • Abbaio 11.04.2018 13:57
    Highlight Die CH braucht eine Botschaft in Eritrea. Das Parlament hat eine enspr. Motion angenommen. Sich mit Oesterreich einen Honorarkonsul in Asmara zu teilen, ist offenbar wirkungslos. Aber das EDA stellte sich quer. Eine Botschaft mache keinen Sinn, solange das Regime in Menschenrechts- und Migrationsfragen keine Gesprächsbereitschaft zeige! Nur vor Ort kann man Druck machen! Aber es geht ums Geld: 1 Million für die Eröffnung, plus jährl. Kosten von 750'000 Fr., lieber zahlt man ein Vielfaches an Fürsorgegeld, gibt noch mehr Entwicklungshilfe und die Leute kommen trotzdem!
    65 8 Melden
  • gas_wookie 11.04.2018 13:47
    Highlight «Die Eritreer, die in ihre Heimat reisen, liegen danach nicht am Strand und lassen es sich gut gehen, wie viele Medien behaupten. Sondern sie haben jeweils einen guten Grund für die Reise.» Als Beispiel nennt er eine kranke Mutter oder die Beerdigung eines Bekannten.

    Dann haben sie aber auch keine Grund mehr aus ihrer Heimat zu "flüchten" da sie offenbar völlig unbehelligt vom Staat ein- und ausreisen können. Bzw. nehmen Schutzbedürftigen hier den Platz weg. Oder wie ist den in solchen Fällen der legitime Anspruch auf Schutz? Und Schutz vor wem oder was?
    128 5 Melden
  • Flötist 11.04.2018 13:35
    Highlight Es ist doch ganz einfach: Menschen sind hier als Flüchtlinge gemeldet. Wieso werden diese bei der Ausreise nicht einfach gemeldet? Jemand der von der Schweiz Flüchtlingsgelder erhält, darf sich durchaus fragen lassen, wohin er gereist ist mit diesem Geld. Falls er kein Flüchtlingsgeld erhält von uns, dann ist ja alles gut und nichts muss unternommen werden.
    75 6 Melden
  • MacB 11.04.2018 13:34
    Highlight Sie mögen einen guten Grund für die Reise nach Eritrea haben, dann entfällt aber damit auch das Recht auf Asyl.

    Sie werden dann ja offensichtlich nicht verfolgt. Ich versteh da die Denke von Hr. Locher wirklich nicht. Wahrscheinlich hilft ihm die dortige Regierung mit ein paar Fränkli, so zu denken.
    80 2 Melden
  • Theor 11.04.2018 13:32
    Highlight Das - entschuldigung für die Wortwahl aber hier kann man es nicht anders sagen - Verschissene an dieser Sache ist, dass uns nicht nur ein paar Asylanten, sondern ein ganzes Land trollt. Eritrea verarscht die Schweiz nach Strich und Faden, positioniert gezielt Asylsuchende hier, weigert sich diese zurückzunehmen und freut sich schliesslich an den Geldern, die diese von der hiesigen Sozialhilfe bekommen und brav zurück nach Eritrea schicken.

    Sich von einem Drittstaatenland wie Eritrea so an der Nase herumführen zu lassen, sollte sich die viel zu gutmütige Schweiz eigentlich nicht bieten lassen.
    148 3 Melden
  • Wahrsager 11.04.2018 13:28
    Highlight Ganz einfach:
    Man verpflichte die Flüchtlinge sich regelmässig, z. B. täglich, oder ein bis drei Mal Wöchentlich, persönlich auf dem Polizeiposten zu melden, um den Aufenthalt in der Schweiz nachzuweisen.
    Will er in Drittländer reisen, so hat er sich halt eben dort ersatzweise auf der Schweizer Botschaft regelmässig zu zeigen.
    Zuwiderhandlungen werden mit dem Widerruf des Flüchtlingsstatus sanktioniert.
    Problem gelöst.
    85 14 Melden
    • züristone 11.04.2018 18:57
      Highlight Und der administrative Aufwand wenn sich jeder Flüchtling täglich bei der Polizeistation meldet kostet dann nichts?
      12 5 Melden
    • Wahrsager 12.04.2018 16:09
      Highlight @züristone
      Er kostet. Aber er kostet weniger, als all die Flüchtlinge, die ohne diese Massnahme dazukommen.
      0 0 Melden
  • Abbaio 11.04.2018 13:23
    Highlight Die Eritreer foppen uns, indem sie zuerst in ein anderes Land und reisen, und von dort aus mit dem Flugi weiter nach Eritrea. Woher haben die Leute mit Ausweis F das Geld für die Reise, 90% von denen arbeiten ja nicht? Denen sollte man die Fürsorgegelder um den Preis der Reise kürzen, auch wenn sie mit Erlaubnis ausreisen! Die eritreische Regierung lässt uns ins Leere laufen, beantwortet Anfragen nicht, nimmt keine abgewiesenen Migranten zurück, die ausgeschafft werden sollten, weil sie das Land nicht freiwillig verlassen. Wann kommen endlich effiziente Druckmittel??
    105 7 Melden
    • Pond 11.04.2018 16:14
      Highlight Diese Menschen kommen ja nicht zu uns, da sie kein Geld haben. Sie wollen dem Militärdienst entgehen, da man auf "unbestimmte Zeit" eingezogen wird. Es kann ja auch sein, dass die Betroffenen zu Hause noch über Vermögen verfügen oder die Familien ihnen die Reisekosten bezahlen. Ich finds weder gut, noch Recht.... aber das wäre ein Erklärungsansatz.
      6 18 Melden
    • Abbaio 12.04.2018 08:38
      Highlight @Pond. Stimme zum Teil zu. Nur: Geld von der Fürsorge kriegt doch nur, wer nicht mehr als 4000 Fr. Vermögen hat und nichts oder zu wenig verdient, dass es zum Leben reicht!
      2 0 Melden
    • Pond 12.04.2018 11:01
      Highlight @Abbaio Ich weiss nicht, wie das bei Asylanten abläuft. Ihre Situation ist ja nicht mit der von Einheimischen zu vergleichen. Es ist nur nicht jeder arm, der hier her kommt. Die Vorstellung der armen Flüchtlinge, die mit Fetzen am Körper ausgehungert vor unsren Türen stehen, trifft nur noch selten zu. In den Bettelwerbungen der Hilfsorganisationen werden zwar immer noch gerne ausgehungerte Kinder auf Müllbergen gezeigt, aber das ist nicht in allen Teilen Afrikas so. Auch dort gibt es reiche und gebildete Menschen und Städte mit guter Infrastruktur. Armut ist ja auch kein Asylgrund.
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  • Pond 11.04.2018 13:19
    Highlight In meiner Schulzeit mussten einige Schüler den Schulreisen ins europäische Ausland fern bleiben, da sie kein Visum erhielten. Das waren schulpflichtige Kinder aus den ex-jugoslavischen Ländern. Heute dürfen Asylanten ohne Probleme mit dem Flugzeug aus dem Land aus- und wieder einreisen? Und wie werden die Reisen finanziert? Wieso haben Leute aus Vietnam immer noch Flüchtlingsstatus? Ich war mehrfach dort und versteh das nicht so ganz. So viele Fragen.... kein Wunder trauen die Leute dem Asylgesetz immer weniger.
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  • Guzmaniac 11.04.2018 13:12
    Highlight "Sondern sie haben jeweils einen guten Grund für die Reise.» Als Beispiel nennt er eine kranke Mutter oder die Beerdigung eines Bekannten."

    Dann versteh ich nicht ganz weshalb diese Leute überhaupt Asyl gekriegt haben?! Wenn sie unbekümmert in das Land reisen können, aus dem sie ursprünglich geflüchtet sind...
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  • Azrag 11.04.2018 13:10
    Highlight "Die Eritreer, die in ihre Heimat reisen, liegen danach nicht am Strand und lassen es sich gut gehen, wie viele Medien behaupten."
    Das ist unerheblich. Wenn jemand in der Heimat verfolgt wird, so reist er auch für eine Beerdigung nicht an. Denn dann würde er ja dort verhaftet oder zu Zwangsmilitär verpflichtet etc.
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  • majcanon 11.04.2018 13:09
    Highlight Das tömt jetzt vielleicht etwas radikal, aber sollte man nicht anerkannten Flüchtlingen (oder mit ähnlichen Aufenthaltsbewilligungen) den Status aberkennen, sofern sie in ein anderes Land reisen (oder den Schengenraum verlassen).
    Wenn ein Schiff einen sicheren Hafen erreicht, verlässt es diesen ja auch nicht während dem der Sturm am toben ist.
    Wer die Anstrengung auf sich nimmt, $$$ ausgibt, um in ein sicheres Land zu gelangen, weil man an Leib und Leben bedroht ist, geht doch nicht nach hause, wegen einer familiären Angelegenheit. Auch andere Länder kontrollieren Pässe an der Grenze.
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  • atomschlaf 11.04.2018 13:09
    Highlight Ja sicher, ist es das Recht jedes Menschen in die Heimat zu reisen, wie Herr Locher sagt.
    Wenn jemand dies aber unbehelligt tun kann, dann wird er offensichtlich nicht mehr verfolgt und somit gibt es auch keinen Grund mehr für Asyl oder vorläufige Aufnahme in der Schweiz.
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  • rudolf_k 11.04.2018 13:08
    Highlight "Sondern sie haben jeweils einen guten Grund für die Reise." - Asyl bedeutet Schutz vor politischer Verfolgung. Es gibt einen einzigen 'guten' Grund, in dieser Situation in die Heimat zu reisen: Nämlich dann, wenn die politische Verfolgung nicht mehr andauert. In jedem anderen Fall ist der sofortige Entzug des Asyl-Status die einzige Folge, die in Frage kommen sollte.
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  • Hierundjetzt 11.04.2018 13:03
    Highlight Aber aber Russland ist doch das Paradies, wie mir unter jedem Artikel über Russland, Syrien oder der Ukraine weissgemacht wird 🤔

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  • grind 11.04.2018 13:01
    Highlight anfrage unbeantwortet = kläglich gescheitert?
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    • m4in CS 11.04.2018 16:30
      Highlight Kann man so sagen. Diese "Regierungen" machen sich nicht mal die Mühe solche anfragen zu beantworten, wenn nichts dabei rausspringt.
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  • DerSimu 11.04.2018 12:58
    Highlight "Das ist ein Anstieg von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr."

    Das muss ja noch immer echt gefährlich sein. *ironieoff*

    Jetzt wäre es doch langsam mal an der Zeit ein Abkommen für Rückführungen zu vereinbaren. Einfach die Sozialhilfe zu streichen, wenn sie nicht freiwillig gehen bringt nichts. So werden die betroffenen nur kriminell. Wer nicht freiwillig geht, sollte meiner Meinung nach abgeschoben werden.
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    • Hoppla! 11.04.2018 15:56
      Highlight Darüber wird keine Aussage gemacht. Nur dazu:

      "Im Jahr 2017 entzog die Behörde 231 Personen den Asylstatus, weil sie unerlaubt in ihr Heimatland gereist sind." Dass diese Zahl 60% höher ist, bedeutet auch nicht, dass mehr Asylbewerber unerlaubt ins Heimatland gereist sind, es wurden nur häufiger Aufenthaltsgenehmigungen entzogen.

      Ein kleiner aber feiner Unterschied.

      Eine Verbindung von den 60% zu Eritrea ist übrigens auch nicht ersichtlich.
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    • DerSimu 12.04.2018 07:21
      Highlight @hoppla
      Gut, dann ignorieren wir die 120'000 heimaturlaube (aus aller welt) vor 2 jahren einfach mal.
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