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Verprügeln Securitas in Kreuzlingen Flüchtlinge? – Zweifel an Undercover-Reportage aufgetaucht

Asylbewerber werden in einem Separatzimmer von der Securitas verprügelt, Minderjährige nicht betreut und Flüchtlinge gesetzeswidrig nach Deutschland weitergeleitet. Diese schweren Vorwürfe erhebt ein deutscher Undercover-Journalist in der «SonntagsZeitung», ohne den Anschuldigungen nachzugehen.  

20.01.16, 09:54 21.01.16, 14:14


Blick auf das Empfangs- und Verfahrenszentrum EVZ, aufgenommen am Montag, 4. Mai 2015, in Kreuzlingen. Wie das Staatssekretariat fuer Migration mitteilt, soll das EVZ in Kreuzlingen zu einem Bundesasylzentrum umgewandelt und die Kapazitaet von 290 auf 310 Personen erhoeht werden. Das EVZ in Altstaetten SG soll geschlossen und stattdessen ein neues Zentrum mit einer Kapazitaet von 390 Plaetzen und 110 Arbeitsplaetzen errichtet werden. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Das Empfangs- und Verfahrenszentrum in Kreuzlingen (TG). Hier sollen Flüchtlinge misshandelt und geschlagen werden. 
Bild: KEYSTONE

Es ist starker Tobak, den der Deutsch-Pakistaner Shams Ul-Haq in der aktuellen Ausgabe der «SonntagsZeitung» beschreibt. Ul-Haq hat sich als pakistanischer Asylbewerber ins Empfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen eingeschleust und schwere Vorwürfe gegen die Securitas, das Staatsekretariat für Migration (SEM), die Asylorganisation Zürich und das Grenzwachtkorps erhoben:  

Vorwürfe nicht verifiziert 

Die erhobenen Vorwürfe stammen meist nicht aus erster Hand. Andere, bezüglich untergetauchter Terroristen, die sich in Kreuzlingen aufhalten sollen etwa, lesen sich so: «Hier in Keuzlingen ist mir ein Mann aufgefallen, von dem ich aufgrund des Verhaltens sagen kann, dass er entweder früher einmal für eine terroristische Organisation gearbeitet hat oder gar hier als aktives Mitglied untergetaucht ist.» Auch Schlepper und Drogenhändler hielten sich im EVZ Kreuzlingen auf. 

Mit Ton- oder Bildaufnahmen hat Ul-Haq die Vorwürfe nicht erhärtet und sie auch nicht weiter abgeklärt. Im Einleitungstext zu seiner Reportage ist das auch so deklariert: «Sowenig wie die Neuankömmlinge in einer Schweizer Asylunterkunft die Behauptungen anderer Asylsuchender überprüfen können, sowenig hat Shams Ul-Haq den Anspruch, deren Schilderungen zu verifizieren.» 

EVZ-Seelsorger: «Dem ist nicht so»

Nun tauchen erste Zweifel an Ul-Haqs Darstellungen auf. So kolportiert Ul-Haq, dass es «für die Kinder und Minderjährigen, die ohne Eltern in die Schweiz kommen, kein Unterhaltungsprogramm» gebe. Dem widerspricht der EVZ-Seelsorger Hanspeter Rissi. «Dem ist nicht so, ein Kollege von mir ist zuständig dafür», sagt Rissi im St.Galler Tagblatt.  

Eine andere Angestellte des Empfangszentrums stellt auf Anfrage eine rhetorische Gegenfrage: «Im EVZ Kreuzlingen arbeiten Befrager und Protokollierer des SEM, Asylanwälte, Seelsorger, Securitas, Angestellte der Asylorganisation Zürich und die Polizei schaut auch regelmässig vorbei: Glauben Sie wirklich, wenn dort solche Zustände herrschten, liesse sich das länger als drei Tage geheim halten?»

Portrait von Doris Fiala, Unternehmerin und Nationalraetin FDP des Kantons Zuerich, aufgenommen am 31. Mai 2010 in Zuerich. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Hat Zweifel: Doris Fiala.
Bild: KEYSTONE

Auch Doris Fiala, Zürcher FDP-Nationalrätin und Vizepräsidentin der nationalrätlichen Geschäftsprüfungskommission, hegt Zweifel am Inhalt der Undercover-Reportage. «Es ist schon sehr effizient, wenn man innert weniger Tage in einem komplett fremden Umfeld exakt denjenigen Sicherheitsangestellten findet, der gegen seinen eigenen Arbeitgeber vom Leder zieht und angebliche Misshandlungen von Asylsuchenden bestätigt», sagt Fiala.

Unabhängige Untersuchung gefordert 

Fiala, seit 2008 auch Mitglied der Kommission für Migration, Flüchtlinge und Vertriebene im Europarat, fordert eine unabhängige Untersuchung der Vorwürfe Ul-Haqs. «Wenn die Schilderungen erfunden oder nur halbwahr wären, müssten diese zwingend öffentlich korrigiert und als Stimmungsmache entkräftet werden. Würde ein unabhängiger Bericht die Vorwürfe erhärten, müsste es natürlich Konsequenzen haben», sagt Fiala.  

Das SEM, die Securitas, die Polizei, das Grenzwachtkorps und die für die Betreuung der Asylsuchenden zuständige Asylorganisation Zürich (AOZ), reichen den Fall derweil wie eine heisse Kartoffel von Stelle zu Stelle weiter. Das SEM regt an, «dass sich die ‹SonntagsZeitung› oder der Zeuge bei den zuständigen Polizeibehörden melden, damit die gerichtspolizeilichen Ermittlungen eingeleitet werden können». Die Securitas will intern abklären, ist aber laut Mediensprecher Urs Stadler, «als Dienstleisterin des SEM nicht in der Position, eine unabhängige Untersuchung zu den erhobenen Vorwürfen zu fordern oder in die Wege zu leiten». Die AOZ verweist auf das SEM und die Kantonspolizei Thurgau wartet, bis eine entsprechende Anzeige eingeht, dann handle sie «konsequent», teilt ihr Sprecher Andy Theler mit.

Autor bietet watson neue Undercover-Repo an

HANDOUT - Der neue Chefredaktor der ''SonntagsZeitung'' aus dem Hause Tamedia, Arthur Rutishauser, undatiertes Handout. Der 48-Jaehrige folgt auf Martin Spieler, wie Tamedia am Dienstag, 1. Oktober 2013 mitteilte. (TAMEDIA/Nicolas Aebi) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

«SonntagsZeitungs»-Chefredaktor Arthur Rutishauser.
Bild: TAMEDIA

«SonntagsZeitungs»-Chefredaktor Arthur Rutishauser hält fest, dass es im Wesen der verdeckten Reportage liege, «dass nicht alles Gesehene vor Ort verifizierbar ist, sonst fliegt man auf». Der Entscheid, eine Anzeige einzureichen, sei allenfalls Sache des Reporters und das SEM habe man mit den Vorwürfen detailliert konfrontiert. «Es ist nun am SEM, untersuchen zu lassen, ob sich die Situation im EVZ Kreuzlingen so darstellt, wie beschrieben oder nicht», sagt Rutishauser. Shams Ul-Haq hält auf Anfrage fest, dass er keine Anzeige machen werde, weil er aufgrund des Quellenschutzes keine weiteren Angaben machen könne.

Stattdessen bietet Ul-Haq watson seine Dienste an: «Haben Sie Interesse an einer kompletten Geschichte aus einem anderen Flüchtlingsheim in der Schweiz?»

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • head 20.01.2016 21:13
    Highlight Ein Schelm, wer "VERSANDEN WIRDS" dabei denkt.
    3 4 Melden
  • Grundi72 20.01.2016 18:37
    Highlight Es wäre wünschenswert, wenn die in England oder Irland attakierten Konzerne nun in die Schweiz kämen. Ich hoffe da laufen von der Schweiz aus Gespräche auf politischer Ebene.

    Wer z.B. schon einmal in Cork Irland war weiss, welche Arbeitgeber aus der Tech./IT-Industrie dort attraktivste Arbeitspläze anbieten und wie die Region davon profitiert hat!

    0 2 Melden
  • DerWeise 20.01.2016 13:53
    Highlight Naja, ziemlich einfach, hier als "Schreibtisch-Investigativ-Journalist" über die Journalisten zu Hetzen, die sich die Finger schmutzig machen und vor Ort sind. Konnten wir auf Watson ja schon in Verbindung mit Kurt Pelda beobachten...

    Warum nicht einfach mal selber an die frische Luft gehen und mal selber Nachforschungen anstellen, Maurice Thiriet?
    33 37 Melden
    • dickmo 20.01.2016 14:04
      Highlight "An die frische Luft gehen" resultiert nicht automatisch in wahreren Geschichten als "Schreibtisch-Investigativ-Journalismus". Und Informationen, die "an der frischen Luft" gewonnen werden, sind genauso zu verifizieren, wie alle anderen. Man kann nicht einfach irgendwelche Informationen aus dritter Hand weiterverbreiten, ohne deren Wahrheitsgehalt im Rahmen des menschenmöglichen abgeklärt zu haben. Und mit dermassen massiven Vorwürfen muss man die Angeschuldigten konfrontieren. Das sind handwerkliche Grundregeln und die gelten für Pelda genau gleich, wie für alle anderen.
      49 17 Melden
    • DerWeise 20.01.2016 14:07
      Highlight Klar, ihr macht es euch jedoch all zu oft etwas zu einfach.
      29 15 Melden
    • Bijouxly 20.01.2016 14:23
      Highlight Aha. Kritisieren darf man also nicht mehr? Das könnten sich ja dann andere auch vornehmen: die Juso soll nicht mehr gegen "die Reichen" wettern, sondern besser mal selbst Geld verdienen. Kritik darf man überall anbringen, an der frischen Luft und im Büro.
      19 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sobre 20.01.2016 13:21
    25 11 Melden
    • Chlinae_Tigaer 20.01.2016 15:32
      Highlight Und liebe Leute, nur weil ihr Atheisten (oder anderes) seid, auch ihr werdet unter die Räder kommen.

      Ich würde jetzt gerne schreiben... wehret den Anfängen, doch dazu ist's zu spät.
      13 21 Melden
    • fuegy 20.01.2016 16:46
      Highlight Warum und von wem sollen Atheisten unter die Räder kommen? Ist das eine biblische Drohung oder wie soll ich das verstehen? Wehret den Anfängen, was soll das den nun bedeuten?
      Wen man keine Religion im Kopf hat, welche mit ihren unterschiedlichen Auslegungen und unendlichen Streitereien, Kriegen, Diskriminierungen u.s.w mehr depressiv als etwas anderes macht, hat man plötzlich die Möglichkeit, sich mit den wirklich wichtigen Dingen im Leben zu beschäftigen. Diese muss jeder für sich selbst bestimmen aber für denkfaule ist Religion sicher eine bequeme Sache!
      12 9 Melden
    • Matrixx 20.01.2016 19:30
      Highlight Also, ich bin Jedi. Mit mir hat niemand Probleme.

      *duck und weg*
      10 1 Melden
  • Haaz 20.01.2016 12:54
    Highlight Es ist mir nicht möglich Beweismaterial zu liefern. Hätte ich direktes Beweismaterial würde ich mich direkt bei der Redaktion melden und nicht in der Kommentarspalte.
    Mit mit mein vorhergehend Kommentar wollte ich die Reportage stützen ohne all zu klare Personangaben zu machen. Leider habe ich mein Ziel offensichtlich verfehlt.
    5 39 Melden
    • Hierundjetzt 20.01.2016 14:03
      Highlight Aber "Ihre Mutter" hat das doch alles "selber" gesehen!

      Sie könnte sich demnach ohne Probleme der Polizei anvertrauen. Oder dem EPA (Personalamt des Bundes), dem Ombundsmann des Bundes. Immerhin ist Sie ja von der Eidgenossenschaft angestellt. Diverse Merkblätter sprechen eine klare Sprache für anonyme (!) Hinweise. Dies wird auch explizit vom Arbeitgeber gefördert. Als Angestellte des EVZ verfügt Sie zudem über genügend Glaubwürdigkeit. (Das alles weis Ihre Mutter, wenn Sie den dort arbeiten würde...)

      Zack, die Securitate wäre draussen.

      Soviel zum Thema...
      19 2 Melden
    • dickmo 20.01.2016 18:17
      Highlight Bitte beim mir melden, falls es was zu erzählen gibt, Quellenschutz ist garantiert: maurice.thiriet@watson.ch Vielen Dank!
      8 4 Melden
  • Schuhmeister Flaig 20.01.2016 12:52
    Highlight Solch unseriöse Berichterstattung sollte gar nicht publiziert werden. Shame on you Sonntags Zeitung.
    54 9 Melden
  • Robert K. 20.01.2016 11:36
    Highlight Eigentlich sollten aufgrund interner Kontrollen, diese Anschuldigung sehr einfach widerlegbar sein. Also bitte liefern.
    60 12 Melden
    • trollo 20.01.2016 12:42
      Highlight Eigentlich sollten aufgrund interner Kontrollen, diese Anschuldigung sehr einfach BEWEISBAR sein. Also bitte liefern.
      30 16 Melden
  • Schnapphahn 20.01.2016 11:02
    Highlight "Haben Sie Interesse an einer kompletten Geschichte? Dann machen Sie doch zuerst mal den Geldbeutel auf. Dann kann ich sehen, was ich für sie machen kann"
    137 5 Melden
  • sobre 20.01.2016 10:57
    72 7 Melden
    • Chlinae_Tigaer 20.01.2016 11:50
      Highlight Ja, so ist das... solche Dinge werden eben gerne verschwiegen, unter den Teppich gekehrt.

      Und ich bin mir fast zu 100% sicher, das dies in der Schweiz auch so aussieht.

      Vielleicht könnte ja mal ein Reporter von watson das Gespräch mit Betroffenen aus erster Reihe suchen?

      Ich mein, wär doch mal eine gute Alternative zu den ständigen "Hau- den- Blocher" Artikel.
      89 23 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 20.01.2016 12:23
      Highlight Aber Hau-den-Blocher macht so viel mehr spass :(
      38 22 Melden
    • WatsonGrammarControl 20.01.2016 12:26
      Highlight Aha, da erscheint ein Artikel in einer der grösseren deutschen Tageszeitungen und das heisst, dass es unter den Teppich gekehrt wird?
      13 29 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 20.01.2016 10:53
    Highlight Warum meldet er den angeblichen Terroristen nicht? Ich wüsste nicht, welche Quelle er da schützen müsste. Er hat das ja selbst gesehen.
    122 3 Melden
  • Haaz 20.01.2016 10:51
    Highlight Meine Mutter arbeitet beim EVZ Kreuzlingen. Die Schilderungen aus der Reportage waren mir bereits durch die Erzählungen meiner Mutter bekannt. Sicher ist, dass die Securitas teils sehr brutal auf kleinste Vorfälle reagiert. Es ist wird vermutet, dass die Securtias Asylbewerber krankenhausreif schlägt, jedoch fehlen die Beweise. Das Problem ist jeweils, das Zeugen fehlen und so Aussage (Securitas) gegen Aussage (Asylbewerber) stehen.
    Den Mitarbeiter des EVZ ist es verboten mit den Medien zu reden. Meine Sicht ist, dass Frau Fiala die Reportage kritisiert um Schadensbegrenzung zu betreiben.
    52 110 Melden
    • Hierundjetzt 20.01.2016 12:11
      Highlight Meine Mutter hat mir erzählt...
      Sicher sei...
      Es wird vermutet...
      Zeugen fehlen...

      Es ist nicht sehr hilfreich gegenüber möglichen Opfern, sich hinter dem Konjunktiv zu verstecken, um einer schlicht frei erfundenen Geschichte einen seriösen Anstrich zu geben.

      Alles was Sie mit Ihren sonderbaren Zeilen erreichen, ist kontraproduktiv, sprich zum Schaden der Flüchtlinge. Einfach darum, weil Ihrem Text schlicht die Glaubwürdigkeit fehlt.
      94 20 Melden
    • Serjena 20.01.2016 14:02
      Highlight Hätte ihre "Mutter" Zivilcourage würde sich damit an eine seriöse Stelle wenden und ihre Bedenken und das was sie weiß zu Protokoll geben.
      25 2 Melden
  • Kayenta 20.01.2016 10:26
    Highlight Stossend ist,
    a) dass TeleZüri solchen, ziemlich sicher im Auftrag der Sonntagszeitung arbeitenden, "RäuberundPoli"-Agenten eine Plattform bietet,
    b) dass dieser Herr Frau Fiala nie direkt angesprochen hat – als Frau kommt sie als Frau natürlich für einen Moslem ca. 20 Seiten hinter dem "Ohrenmüggel" in Brehms Tierleben!
    c) dass solche Typen nur fordern (Sozialpädagogen für renitente Asylanten!)
    d) dass dieser Herr als Ausländer (Deutsch/Pakistaner) in einem ihm fremden Land rumspioniert, ohne Folgen für ihn – er gehört angezeigt!
    125 60 Melden
    • FrancoL 20.01.2016 11:46
      Highlight Es war eine schwache Sendung auf Tele Züri.

      Schwach vom Wundercover-Agent und schwach von Frau Fiala.

      Der Agent behauptet, dass er es erlebt haben will.

      Frau Fiala behauptet weil man das ihr so zugetragen hat.

      Also eine ganz eigene Situation die nur durch einen guten Moderator hätte zu einem Ziel führen können, doch dieser war auch nicht auf der Höhe seiner Aufgabe.
      21 7 Melden
    • Babalu 20.01.2016 20:21
      Highlight Diese vielen Herzen tun weh. Du packst in dein Kommentar mehr oder weniger subtilen ausländerfeindlichen Schund. Das beste finde ich, dass du dich aufregst, dass er als Ausländer investigativen Journalismus macht. Für dich gehört er wohl eher hinter die Theke im McDonalds? Hast du Angst vor intellektuellen und kritischen Ausländern? Ich finde es mutig, was der Typ gemacht hat und es braucht solche Leute, denn als Asylant bist du deinen Gewinn-orientierten Betreuern voll ausgeliefert. Du wärest in so einer Situation sicher ein guter Asylant, der sich anbiedert und die Klappe hält?
      10 8 Melden
    • head 20.01.2016 21:24
      Highlight nur so "nice to know":
      das Wort "Asylant" hat so ne subtile braunschattierung
      2 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ferox77 20.01.2016 10:10
    Highlight "Im EVZ Kreuzlingen arbeiten Befrager und Protokollierer des SEM, Asylanwälte, Seelsorger, Securitas, Angestellte der Asylorganisation Zürich und die Polizei schaut auch regelmässig vorbei"
    Daher also die jährlichen Milliardenkosten im überflüssigen Asylunwesen.
    85 113 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 20.01.2016 10:16
      Highlight Bitte verifzieren Sie, was halten Sie für "überflüssig am Asyl-(un)wesen"?
      76 41 Melden
    • yvo 20.01.2016 10:24
      Highlight Lieber ferox77, bevor du es als unnötig bezeichnest, gehe doch bitte ohne eine Menschenseele nach Afghanistan ohne einen Rappen und versuche, ohne Sprachkenntnisse einen Weg in eine neue Existenz zu finden.... Die Narben von erlebten Schicksalsschlägen kommen nich hinzu.
      67 65 Melden
    • wipix 20.01.2016 10:41
      Highlight Ferox77 schaut nicht weit ins Land, schaut runter auf seinen Schuhrand:"da is ja nichts also kümmerts mich nicht"
      57 34 Melden
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