Schweiz
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Bild: KEYSTONE

Das Bundesamt für Strassen zieht Bilanz

68'652 Mal zum Mond: Diese Distanz haben wir 2013 auf Schweizer Autobahnen zurückgelegt – raten Sie, wie lange wir dabei im Stau standen

05.05.14, 14:32 05.05.14, 15:49

658'515

Mal um die Erde: Das ist die Distanz, die auf Schweizer Nationalstrassen im letzten Jahr zurückgelegt worden ist. Diese 26,39 Milliarden Kilometer sind 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Das entspricht 68'652 Mal der Strecke zum Mond.

858

Tage sind die Schweizer Autofahrer letztes Jahr im Stau gestanden. Die Zahl der Staustunden stieg damit um 3,4 Prozent auf über 20'000 Stunden. Das ergibt 858 Tage oder 2 Jahre und 4 Monate Stauzeit – ein neuer Rekord. Schuld dafür sind zu drei Vierteln Verkehrsüberlastungen.

Die liebste Blechschlange der Schweizer: der alljährliche Osterstau in Richtung Süden Bild: KEYSTONE

2,5

Prozent macht der Anteil der Autobahnen am Schweizer Strassennetz aus.

42,7

Prozent des Verkehrs bewältigen die Autobahnen. Wegen des guten Netzes und der Attraktivität der Nationalstrassen würden sich immer mehr Fahrzeughalter entscheiden, statt auf der Kantonsstrasse auf der Nationalstrasse zu fahren, sagte Verkehrsministerin Doris Leuthard am Montag.

Ferienverkehr, auf der Autobahn A1, am Samstag, 22. Februar 2014 bei Wangen a. Aare. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Die A1 bei Wangen an der Aare. Verkehrsministerin Leuthard bezeichnete die A1 zwischen den Verzweigungen Härkingen SO und Wiggertal AG als «Herzstück des Nationalstrassennetzes». Das rund neun Kilometer lange Teilstück wird derzeit saniert und auf sechs Fahrspuren ausgebaut. Mit rund 80’000 Fahrzeugen pro Tag ist die Kapazitätsgrenze des Streckenabschnitts praktisch erreicht. Mit dem Ausbau auf drei Streifen pro Fahrtrichtung wird die Verkehrskapazität zukünftig auf 120’000 Fahrzeuge pro Tag erhöht. Dies entspricht dem prognostizierten Verkehrsaufkommen im Jahre 2030.  Bild: KEYSTONE

3250

Blick auf das Limmatquai und die 90 Tonnen schwere und gut 30 Meter hohe Kunstinallation

3250 Hafenkräne statt Investitionen in die Autobahnen? Gleich teuer wär's ... Bild: KEYSTONE

Zürcher Hafenkräne könnten mit dem Geld gebaut werden, das der Bund im laufenden Jahr ins Nationalstrassennetz investiert – rund 1,95 Milliarden Franken. Davon fliessen 604 Millionen Franken in den Bau von neuen Abschnitten. Für den Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes werden 1,25 Milliarden Franken eingesetzt. 100 Millionen Franken werden in Projekte zur Beseitigung von Engpässen investiert. Dieses Geld fliesst vor allem in den Sechs-Spur-Ausbau des Abschnitts Härkingen-Wiggertal. 

Leuthard will mit neuem Fonds Autobahnen-Kollaps verhindern

Wegen des guten Netzes und der Attraktivität der Nationalstrassen würden sich immer mehr Fahrzeughalter entscheiden, statt auf der Kantonsstrasse auf der Nationalstrasse zu fahren, sagte Verkehrsministerin Doris Leuthard am Montag. Die starke Verkehrsbelastung führe dazu, dass zusehends Schäden an den Nationalstrassen entstehen würden. Die Staustunden dürften nicht zunehmen, weil diese kosteten und die Umwelt belasteten. Die Bundesrätin unterstrich die Bedeutung leistungsfähiger Nationalstrassen. In der Strassenkasse liegt jedoch bald nicht mehr genug Geld, um das Autobahnnetz auszubauen. Darum will der Bundesrat einen Fonds für den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehr (NAF) schaffen. (sda/whr)

(mit Material der sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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