Schweiz

Du willst deinen VW-Diesel verkaufen? Das dürfte schwierig werden: Verkaufsstopp betrifft auch Private 

28.09.15, 08:28 28.09.15, 08:50

Am Freitag sorgte das Bundesamt für Strassen (Astra) mit seiner Medienmitteilung zum VW-Abgas-Skandal für Aufsehen. Das Astra kündigte einen vorsorglichen Verkaufsstopp für 180'000 Fahrzeuge an – Autos, die potentiell mit der manipulierten Software ausgestattet und in der Schweiz eingelöst sind.

Jetzt ist klar, das Verkaufsverbot gilt nicht nur für Neuwagen, sondern auch für Fahrzeuge im Privatbesitz. Was bedeutet das konkret für den Autohalter?

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • philosophund 28.09.2015 10:05
    Highlight Den Entzug der Typengenehmigung finde ich für den privaten (kleinen) Käufer/Verkäufer doch heftig. Da freue sich, wer kein entsprechendes Modell besitzt.
    4 3 Melden
  • Noach 28.09.2015 09:36
    Highlight Ach wie schön ist es doch,nicht Autofahrer zu sein.mir geht das ganze Getue am Arsch vorbei.Und ja wer Betrügt soll Blechen .Wie wärs mit 30 Milliarden für den Umweltschutz!!
    10 29 Melden
    • Charlie Brown 28.09.2015 10:08
      Highlight @Noach: Naja, betrogen hat VW, das ist der Konzern in Deutschland. Der Schweizer Importeur, die selbständigen Garagenbetriebe und die Privaten können ja nix dafür. Ich finde es in Bezug auf die bereits eingelösten Autos ehrlich gesagt falscher Aktionismus. Gilt das Verkaufsverbot auch für ältere Autos, die legal eingelöst sind und nicht der Euro6-Norm entsprechen?
      9 1 Melden
    • boxart 28.09.2015 12:09
      Highlight VW müsste gezwungen werden, alle betreffenden Fahrzeuge gratis auf Euro6 nachzurüsten.
      10 0 Melden
  • Tornado 28.09.2015 09:15
    Highlight Sorry aber diese Massnahme ist einfach nur lächerlich. Klar wurde betrogen, aber "nur" bei den Abgaswerten, während andere Hersteller bewusst defekte Zündschlösser oder mangelhafte Airbags verbauen, welche auf Kosten der Sicherheit gehen.
    Zudem sind ja eher kleiner Motoren betroffen, die auch ohne geschönte Werte wahrscheinlich weniger Schadstoff ausstossen als so mancher grosse Motor welcher ohne Problem eine Zulassung bekommt. Doppelmoral ole.
    16 15 Melden
    • Urs457 28.09.2015 10:29
      Highlight Bei Stickoxydwerten, die das gesetzliche Limit um das 30-40fache überschreiten stimmt Ihre verharmlosende Argumentation hinten und vorne nicht. Offensichtlich haben Sie von den Fakten keine Ahnung.
      17 2 Melden
    • Tornado 28.09.2015 11:39
      Highlight Ich verharmlose überhaupt nichts. Fakt ist dass der NOx Ausstoss in g /kwh angegeben wird, also ergo je grösser der Motor desto mehr NOx werden legal abgegeben. Dass das überschreiten um das x-Fache nicht ok ist, müssen wir nicht diskutieren. Aber trotzdem ist ein Verkaufverbot übertrieben.
      Richtig wäre es VW für den zusätzlichen Ausstoss massivst zu büssen z.B. mit einer CO2-Strafe.
      6 3 Melden
    • atomschlaf 28.09.2015 14:53
      Highlight @Tornado: Stimmt nicht. Die Schadstoffgrenzwerte richten sich nicht nach der Motorleistung sondern nach der zurückgelegten Strecke und sind in mg/km definiert.
      Hier zum Nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm#Pkw_mit_Dieselmotor
      3 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 28.09.2015 09:09
    Highlight Das ist Betrug, klar. Trotzdem wird da aber mächtig überreagiert.
    27 12 Melden
  • atomschlaf 28.09.2015 09:09
    Highlight Auch wenn ich mir eine gewisse Schadenfreude gegenüber den depperten Diesel-Käufern nicht verkneifen kann - was das ASTRA hier abzieht geht gar nicht!
    Dies kommt einer Enteignung nahe und ist völlig unverhältnismässig. Ich hoffe, dass hier rasch die Politik aktiv wird und das ASTRA in die Schranken weist.
    Ausserdem ist es höchste Zeit, dass in der Schweiz das Instrument der Sammelklage eingeführt wird, damit Konsumentinnen und Konsumenten sich endlich wirkungsvoll und ohne ruinöse finanzielle Folgen gegen gewerbsmässige Betrüger wie VW wehren können. Wo sind die Konsumentenschützer/innen?
    6 28 Melden
    • Charlie Brown 28.09.2015 10:11
      Highlight @atomschlaf: Weihe uns doch in deine Gedankenwelt ein. Warum sind Dieselkäufer deppert? Und warum fühlst du dich besser, wenn es anderen schlechter geht? Ich würde das gerne verstehen. Liebe Grüsse von einem depperten Dieselfahrer.
      15 2 Melden
    • atomschlaf 28.09.2015 10:15
      Highlight Woher kommen die vielen Blitze? Alles beleidigte Dieselfahrer...? LOL
      Zur Info: Ein Euro 5-Diesel darf ganz legal dreimal mehr giftiges NOx ausstossen als ein Benziner.
      7 4 Melden
    • Charlie Brown 28.09.2015 11:48
      Highlight @Atomschlaf: Von mir gabs keinen Blitz, dafür eine konkrete Frage. Also?
      4 0 Melden
    • atomschlaf 28.09.2015 14:15
      Highlight @Tell99: Deine Frage habe ich bereits um 10:15 beantwortet: Euro 5-Diesel stossen auch dann wesentlich mehr giftige Schadstoffe aus als Euro 5-Benziner, wenn alle Vorschriften eingehalten werden.
      Hier zum nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm#Zeichenerkl.C3.A4rung
      1 0 Melden
    • Charlie Brown 28.09.2015 16:45
      Highlight @atomschlaf: Ahhh, wegen dem beleidigst du also alle Dieselfahrer als deppert. Alles klar.

      Ich habe die Tabelle rasch studiert; beim CO ist es dafür Faktor zwei zu Gunsten des Diesel. Um abzuschätzen, was von beidem nun schlimmer ist, fehlt mir die Ausbildung. Kannst du mir da weiterhelfen?
      1 0 Melden
    • Charlie Brown 04.11.2015 07:50
      Highlight @atomschlaf: Nun hat's also auch die schlauen Benziner erwischt... Du schuldest mir noch eine Antwort auf die obenstehende Frage. Allenfalls kannst du die ja jetzt beantworten und den Aspekt mit dem Benziner gleich mit einbeziehen?
      0 0 Melden
    • atomschlaf 04.11.2015 13:25
      Highlight @Tell99: CO ist per se nicht harmloser, z.B. in einer geschlossenen Garage sogar sehr gefährlich, aber es ist lufthygienisch kein Problemschadstoff (mehr). Daher ist ein erhöhter CO-Ausstoss einem höheren NOx- oder Feinstaub-Ausstoss klar vorzuziehen.
      Was die aktuelle Berichterstattung über Benziner angeht: Da geht es ja bloss um den nichttoxischen CO2-Ausstoss. Es ist mir nicht ganz klar, weshalb da jetzt so ein Theater veranstaltet wird, zumal wegen der praxisfremden Testzyklen die Praxiswerte bei fast allen Herstellern und Modellen erheblich von den Prüfstandswerten abweichen.
      0 0 Melden
  • 7immi 28.09.2015 09:09
    Highlight Euro 6 ist ausgenommen... Dabei wird auch diese norm mit dem nefz bestimmt, der seeehr schwammig und realitätsfremd definiert ist. Aber ja, die autolobby ist halt stark.
    10 2 Melden
    • atomschlaf 28.09.2015 09:16
      Highlight @7immi: Das Problem bei VW ist ja nicht der NEFZ, sondern die Software, die erkennt wann der NEFZ gefahren wird und nur dann die Abgase korrekt reinigt.
      5 0 Melden
  • winston 28.09.2015 08:50
    Highlight Wie ist es mit den selbst importierten Fahrzeugen? Typengenehmigung X?
    2 0 Melden
  • Asmodeus 28.09.2015 08:44
    Highlight Im Grunde genommen handelt es sich bei der ganzen Geschichte um Betrug. Ich hoffe ein VW-Kunde nutzt diesen Fall um seine alte Rostlaube zum Neupreis an VW zurück zu schicken und zieht es vor Gericht durch.
    Mit diesem Präzedenzfall müsste VW jeden einzelnen Kunden entschädigen und das Fahrzeug zurück nehmen.

    Ein simples Softwareupdate in Garagen kommt einem "ups hoppla" der Firma gleich und wird Nachahmer nicht davon abhalten zu betrügen. Aber theoretisch jedem Kunden sein Geld zurück zu geben wäre eine extrem empfindliche (ruinierende?) Strafe die anderen Firmen Angst macht.
    14 10 Melden
  • tronic_fx 28.09.2015 08:40
    Highlight Man kanns auch übertreiben.
    23 10 Melden

Zahnarzt muss gegen den Willen der Bürgergemeinde eingebürgert werden

Er spricht Deutsch, hat hier studiert und seine Kinder gehen in Vereine. Er hat aber auch Sozialhilfeschulden, äussert sich unklar zur Rolle der Scharia, und seine Frau ist nicht integriert. Die Bürgergemeinde wollte den libyschen Zahnarzt nicht einbürgern. Das Verwaltungsgericht schon.

Wilhelm Tell kannte er nicht. Und auf mehr als 300'000 Franken Sozialhilfeschulden sitzt der libysche Zahnarzt auch. Trotzdem muss der mehrfache Familienvater jetzt mit seinen Kindern eingebürgert werden. Das hat das Solothurner Verwaltungsgericht entschieden – gegen den Willen einer Bürgergemeinde im unteren Kantonsteil. Sie hatte dem Mann, der seit 19 Jahren in der Schweiz lebt, die Einbürgerung verweigert – zum zweiten Mal. Der 46-Jährige wollte sich schon 2011 einbürgern lassen.

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