Schweiz
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Doppelmord in Basel: Polizei verhaftet 41-jährigen Albaner



Polizeiabsperrung vor dem Cafe 56 an der Erlenstrasse in Basel, am fruehen Freitag Morgen, 10. Maerz, 2017. Am Abend des 9. Maerz 2017 kam es im Cafe 56 zu einer Schiesserei, bei welcher zwei Maenner getoetet und einer schwer verletzt wurden. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Tatort an der Erlenstrasse in Basel. Bild: KEYSTONE

Nach dem Doppelmord in einem Café an der Basler Erlenstrassen vom 9. März hat die Polizei einen Tatverdächtigen verhaftet. 

Es handelt sich dabei nach Angaben der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt um einen 41-jährigen albanischen Staatsangehörigen. Er steht unter dringendem Tatverdacht. Das Appellationsgericht verfügte drei Monate Untersuchungshaft. Weiterhin auf der Flucht sei ein weiterer Verdächtiger, ebenfalls albanischer Staatsbürger.

Durch die Sonderkommission der Kriminalpolizei wurden zahlreiche Personen befragt und Spuren ausgewertet. Ob es sich um eine Abrechnung im Drogenmilieu handle, sei noch nicht abschliessend geklärt.

Laut der Polizei sei die Untersuchung sehr schwierig und umfangreich. Der genaue Hergang der Tat sowie das Motiv seien weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Schwerverletzter aus Spital entlassen

Die Täter hatten das Cafe 56 in der Nähe des Musical Theaters am 9. März gegen 20.15 Uhr betreten und mehrmals geschossen. Bei den Getöteten handelt es sich um zwei Albaner im Alter von 28 respektive 39 Jahren. Schwerverletzte wurde ein 24-jähriger Albaner.

Der 24-jährige albanische Staatsangehörige, welcher bei der Tat verletzt wurde, konnte zwischenzeitlich aus dem Spital entlassen werden. In der Folge wurde er aufgrund einer bestehenden Einreisesperre vom Migrationsamt zuerst in Ausschaffungshaft gesetzt und anschliessend in seine Heimat ausgeschafft.

Nach wie vor werden Personen gesucht, die sachdienliche Hinweise zu dieser Tat geben können. (bzbasel/aeg)

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Frau übergibt 50'000 Franken: Falsche Polizisten treiben wieder ihr Unwesen

Nach einem vorübergehenden Rückgang kam es zu weiteren Fällen von falschen Polizisten. Gestern Freitag meldeten sich rund ein Dutzend Personen beim Notruf der Kantonspolizei Basel-Stadt, weil sie von «Kriminalpolizisten» bzw. «Polizeibeamten» aufgefordert wurden, ihnen aus Gründen der Sicherheit Geld und Wertsachen auszuhändigen.

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