Schweiz
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Erklärt gegenüber dem Nachrichtensender al-Dschasira (englisch: al-Jazeera) seine Handschlag-Verweigerung: Einer der beiden Therwiler Schüler.
bild: facebook/al Jazeera

Therwiler Schüler äussert in Video Unverständnis über Wirbel um Handschlag und will diesen weiterhin verweigern



Einer der beiden Schüler, die in Therwil BL ihrer Lehrerin den üblichen Handschlag verweigerten, und sein Vater haben gegenüber dem Portal AJ+ des Nachrichtensenders al-Dschasira (englisch: al-Jazeera) ihr Unverständnis darüber geäussert, welchen Wirbel ihr Fall ausgelöst hat.

Die Schweiz sei ein multikulturelles Land, sagte der Vater in dem Video, das sich über Facebook verbreitete und über das blick.ch berichtete. Wenn die Leute ihm nun sagten, dass das Händeschütteln in der Schweiz zur Tradition gehöre, bedeute das, das eine Tradition über die andere gestellt werde.

Sein Sohn sprach darüber, dass er sich gut integriert fühle: Er lebe schon fast sein ganzes Leben lang in der Schweiz und kenne nichts anderes. Alle seine Klassenkameraden seien seine Freunde, sagte der 15-Jährige. Und auch mit diesem Problem, das eigentlich keines sei, seien seine Klassenkameraden ihm gegenüber aufgeschlossen.

Auch Einbürgerungsgesuch sistiert

Er und sein Bruder wollen aus religiösen Gründen generell Frauen nicht berühren. Die Schulleitung der Sekundarschule Therwil BL hatte mit ihnen deswegen vereinbart, dass sie auf den in dieser Schule üblichen Handschlag mit den Lehrpersonen verzichten können.

Der Fall sorgte Anfang April über die Landesgrenzen hinaus für Schlagzeilen. Der Kanton Baselland entschied daraufhin, dass eine solche Verweigerung nicht angehe. Die temporäre Regelung der Sekundarschule Therwil wurde aufgehoben. Wenn an Baselbieter Schulen der Händedruck weiterhin verweigert wird, drohen Sanktionen.

Der Wirbel um die Verweigerung des Handschlags hatte auch dazu geführt, dass das Einbürgerungsgesuch der muslimischen Familie der beiden Schüler sistiert wurde. Nach dem Medienwirbel will das Amt für Migration die ganze Familie vorladen. (tat/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 11.07.2016 19:23
    Highlight Highlight Offensichtlich keine Einsicht was sich in einem anderen Kulturkreis bewegen heisst.

    Nur ich ich ich.

    Man darf davon ausgehen, dass blancho der Familie den rücken stärkt und sich über das trara ins Fäustchen lacht.
  • E Gauer 06.07.2016 11:03
    Highlight Highlight "Wenn die Leute ihm nun sagten, dass das Händeschütteln in der Schweiz zur Tradition gehöre, bedeute das, das eine Tradition über die andere gestellt werde."
    Wieso bitte stellen Sie dann Ihre Tradition über unsere?
  • Gregorian 06.07.2016 10:38
    Highlight Highlight Meine Meinung:
    Wer in der Schweiz leben will, hat sich gefälligst auch zu integrieren. Ich bin dafür, dass Menschen, die in der Schweiz Schutz suchen (Asylsuchende), auch hier bleiben dürfen und Asyl bekommen. Jedoch finde ich, dass sich diese bis zu einem gewissen Grad auch der schweizer Kultur anpassen. Dazu gehört halt auch ein Händedruck beim Grüssen.
    Wenn wir in ein fremdes Land gehen, passen wir und ja auch deren Kultur an und verhalten uns angemessen.
  • Gaspadin 06.07.2016 10:01
    Highlight Highlight Der Intoleranz muss man mit Intoleranz entgegentreten, will man nicht Oper der Intoleranz werden.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.07.2016 13:18
      Highlight Highlight Noch nie in der Menschheitsgeschichte konnte Unrecht mit Unrecht beseitigt werden.

      Es ist ein gefährlicher Irrglaube zu meinen, man könne/dürfe gegen Unrecht mit Unrecht (oder gegen Intoleranz mit Intoleranz) kämpfen. Das ist ein Trugschluss für rückständige Dummköpfe.
    • Gaspadin 07.07.2016 15:04
      Highlight Highlight @Lorent: Intoleranz und Unrecht sind überhaupt nicht dasselbe, tragen nicht analoge Gesetzmässigkeiten in sich und hängen nicht zsm.
      Du machst einen Fehlschluss durch eine unzutreffende Analogie.
      Eine passende Analogie wäre: Wie man Feuer mit Feuer bekämpfen kann, kann man auch Intoleranz mit Intoleranz bekämpfen. Das bedeutet, dass Intoleranz niemals geduldet werden darf, wenn man Intoleranz nicht will. D.h. zum Beispiel, dass rassistische Aussagen in der Öffentlichkeit verboten sind, trotz garantierter Redefreiheit. D. h. z. B. dass die Zwangsheirat verboten ist, trotz Religionsfreiheit.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.07.2016 18:30
      Highlight Highlight Dein Vergleich passt nicht, Gaspadin.

      Den Fehlschluss machst du, indem du dich und andere mit einer Sache vergleichst.

      Ein Feuer ist (wie vieles anderes auch) unbeseelt. Eine "Sache". Man kann damit Feuer bekämpfen, das stimmt, und ist eine gute Sache. Man kann auch Flüchtlingsheime anzünden. Stimmt auch, ist intolerant und ungerecht.

      Ungerechtigkeit und Intoleranz sind im Gegensatz dazu subjektive Empfindungen. Sie manifestieren eine Absicht, die nur beseelt sein kann.

      Somit unterliegst du dem Trugschluss.

      Ungerechtigkeit "schreit" nach Gerechtigkeit.
      Intoleranz verlangt nach Toleranz.
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  • who cares? 06.07.2016 09:47
    Highlight Highlight Solange die Jungs eine weibliche Persone in erster Linie als Frau warnehmen und nicht als ihre Funktion (Lehrerin, Vorgesetzte, Ärztin etc.) ist das für mich eine Degradierung zum Sexualobjekt und sollte nicht toleriert werden.
  • Bruno Wüthrich 06.07.2016 09:22
    Highlight Highlight Bei uns gilt: Frauen und Männer sind gleichberechtigt. Dies haben - ungeachtet der Herkunft - alle Menschen, die hier leben bedingungslos zu akzeptieren. Ausnahmen werden nicht geduldet. Punkt!

    Aber: Verbessert das Bestehen auf einem Handschlag irgend etwas? Wird die Frau ein klein wenig gleichberechtigter, wenn wir muslimische Männer und Jungs zum Handschlag zwingen?

    Diese Frage müssen andere beantworten. Doch ich finde, wir haben in der Frage der Gleichberechtigung noch andere, grössere und wichtigere Baustellen. Und zwar sowohl bei den Muslimen als auch bei uns selbst.
  • Stachanowist 06.07.2016 08:33
    Highlight Highlight Um etwas zu klären, das hier viele falsch verstehen: radikale Muslime geben Frauen die Hand nicht, weil sie vom andern Geschlecht sind. Nicht, weil sie als Frauen minderwertig sind. Radikale Muslimas geben auch Männern die Hand nicht, aus demselben Grund.

    Körperlichen Kontakt jeglicher Form zwischen den Geschlechtern sehen Sie nur innerhalb der Ehe als legitim an.

    Dennoch bin ich gegen das Gebaren der Familie: Durch das Unterlassen des Handschlags involvieren sie die Lehrerin in eine religiose Handlung, und das gegen deren Willen. Auch das explizite Unterlassen ist eine Handlung.
    • Gaspadin 06.07.2016 10:18
      Highlight Highlight Mit Deiner Betrachtung über die Unterlaßung als (hier religiöse) Handlung gehe ich einig.

      Doch bleibt mMn eine geschlechtsspezifische Ungleichbehandlung eine Diskriminierung, trotzdem die Gleichwertigkeit der Geschlechter behauptet wird.
      Denn mit dieser Ansicht kann man jede Form der Geschlechtertrennung scheinbar rechtfertigen: Ist doch gerecht wenn er arbeiten gehen muss, und sie den Haushalt machen darf, denn Mann und Frau sind ja trotzdem gleichwertig.
      Das ist falsch, weil die Gleichberechtigung von Mann und Frau beiden Geschlechtern dasselbe Selbstbestimmungsrecht gibt.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.07.2016 02:06
      Highlight Highlight Das Kirchengeläut involviert mich auch gegen meinen Willen.

      Schwaches Argument, Stachanowist.

      Der Handschlag-Zwang involviert die Schüler in eine fragwürdige Tradition. Gegen ihren Willen.

      Das müsste doch dann auch gelten, mmh?
    • Stachanowist 07.07.2016 08:13
      Highlight Highlight Lorent, ist in erster Linie das Argument des Kantons BL. Finde es schlüssig, weil hier etwas unmittelbar zwischen zwei Menschen geschieht, die sich - wird der Handschlag unterlassen - darauf einigen, *gemeinsam* eine radikalislamische Handlung zu vollbringen. Nicht nur der Schüler unterlässt den Handschlag, sondern auch die Lehrerin. Es ist reziprok.

      Das Kirchengeläut ist erstens nicht fundamentalistisch, zweitens nicht reziprok. Du tust wegen dem Geläut nichts und unterlässt nichts, was du sonst tun würdest.
  • Kstyle 06.07.2016 08:29
    Highlight Highlight Das geheimniss einer multi kulti gesellschaft ist es das alle ihr religion zuhause ausleben. Religion hat an schulen ausser am religionsunterricht nichts zu suchen. Klar geben wir uns auch nicht jeden tag die hand. Darum geht es auch nicht es geht um respekt und toleranz. Schlimm finde ich das der Vater die instrumentalisierung zulässt. Aber sehrwahrscheinlich wird er vom Vater noch bestätigt.
  • Keewee 06.07.2016 08:22
    Highlight Highlight Ein Weiteres Problem der Globalisierung! In eurem Land dürft ihr alles was eurer Religion entspricht. Was zu kuckuk macht ihr in einem kristlichen Land?
  • Thomas_v_Meier 06.07.2016 08:18
    Highlight Highlight Was für ein Theater um diesen Handschlag. Vor 15-20 Jahren als ich noch zur Schule ging begrüssten wir die Lehrer nie mit Handschlag. Auf der Arbeit gebe ich auch nicht jeden morgen jedem die Hand. Auch im Alltag gebe ich nicht jedem welchen ich treffe und Hallo sage die Hand. Werte, Tradition? bla bla bla.
    Umverständlich wie hier plötzlich eine Kulturelle existenzielle Debatte entsteht.

    Interessanter wäre es den Vater genauer anzuschauen, wo ist er Iman, von wem wird die Moschee finanziert, was ist sein Gedankengut.

    Die Jungs sind sind uninteressant und "Opfer" des Vaters.....
    • Scaros_2 06.07.2016 08:25
      Highlight Highlight Es geht ja nicht um den Handschlag per se sondern darum das dieses Kind einer Frau nie die Hand geben würde. Nicht heute in der Schule und auch nicht morgen bei einem Vorstellungsgespräch. Er diskriminiert damit die Frau und reduziert sie. Und in unserer Kultur oder Tradition (wie man es nihmt) ist Frau/Mann gleichgestellt und sollte so bewertet werden. Das will er damit aber nicht ergo regen sich die Leute so auf weil er das ganz Bewusst tut. Zudem ist es einfach nur herabwürdigend diesen Anstand gegenüber Frauen nicht zu zeigen.
    • Thomas_v_Meier 06.07.2016 08:35
      Highlight Highlight Was ist das den für ein Scheinargument. Die die am lautesten schreien, Politiker, sind doch solche die das Traditionelle Konservative Rollenbild pflegen. Frau am Herd, Mann arbeitet.

      Wenn es wirklich darum gehen würde, dann müsste man zuerst vor unserer eigenen Haustüre kräftig aufräumen.
    • Scaros_2 06.07.2016 08:46
      Highlight Highlight Selbstverständlich müsste man da Frau/Mann noch immer nicht gleichgestellt sind. Denoch darf man solche Auswüchse von Religiösem Bullshit nicht tollerieren. Man darf solchem Zeug keine Akzeptanz zukommen lassen weil es einfach nur schädlichi ist langfristigt. Langfristig müssen Menschen sich einfach einer Region und Kultur anpassen. Wenn sie das nicht schaffen sind sie auf Teufel komm raus verdammt nicht integriert zu sein wenn sie ihre Eigene Schiene lieber fahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 06.07.2016 08:00
    Highlight Highlight Traurig ist doch, dass sich dieser Schüler von seinem Vater/den Medien instrumentalisieren lässt. Ich als Vater würde nicht zulassen, dass mein Sohn mit den Medien spricht.
  • Scaros_2 06.07.2016 07:57
    Highlight Highlight Schwaffelt was von Tradition über der Tradition. Wenn eine Single Frau, freizügig in diese Länder im Nahen Osten reist wird auch die dort übliche Tradition über die Schweizer gestellt, nähmlich das sich Frau "Frei" bewegen kann und nicht als Sexobjekt betrachtet wird etc.

    Was ein bedauernswertes dummes Kind das doch ist. Eigentlich tut er einem ja ein wenig Leid weil er ein nichts weiter als ein Spielzeug der grossen ist und er begreifft das nicht einmal. Viel Spass in unserer Wirtschaft wo in vielen HR's die Personen weiblich sind. Deine Jobaussichten werden rosig sein.
    • Bene86 06.07.2016 09:47
      Highlight Highlight Sozialhilfe... Why not?
    • Gaspadin 06.07.2016 11:07
      Highlight Highlight Herz geklickt.
      Aber: Das Kind ist nicht dumm, es steckt mitten in einem Loyalitätskonflikt (Familie gegen Gesellschaft), während es abhängig ist (von der Familie).
      Das Kind kann praktisch nicht ansers handeln, als sich instrumentalisieren zu lassen. Erst in rund 10 Jahren wird sich zweigen, inwiefern es sich von seinen Eltern emanzipieren wird.
    • Bene86 06.07.2016 12:10
      Highlight Highlight Ja Gaspadin, du hast sicher recht.
  • wiisi 06.07.2016 07:56
    Highlight Highlight Kenn ja die ganze Story nicht. Weiss nur, für die Mitschüler ist es ok und für die Lehrerin auch. Wird ja wahrscheinlich der Kanton oder irgendwelche Politiker dahinter wiedermal zu ihren Gunsten nutzen wollen. Schlechte Vorbilder für die SchülerInnen, die so nur Hass schüren. Sanktionen weil ein kleiner Junge kein Handschlag geben will. Einfach nur peinlich!
    Wohl noch ausschaffen ja am besten die ganze Familie 😂👻
    • Against all odds 06.07.2016 08:33
      Highlight Highlight Wenn du schon nicht die ganze Story kennst, würde ich auch nicht so einen kurzsichtigen Kommentar abgeben...
    • wiisi 06.07.2016 09:19
      Highlight Highlight ...Wer kennt schon die ganze Story. Ich les hier nur ein Artikel
  • Allblacks 06.07.2016 07:54
    Highlight Highlight Übrigens, wir haben unseren Lehrerin Lehrern auch die Hand gereicht !!!
    Also sorry, und das mit der Pubertät.... Ich kenn das (Mein sohn ist auch in dieser doofen pubertären Phase ) nur hat dies nichts mit dem Handschlag zu tun ...
  • sigma2 06.07.2016 07:45
    Highlight Highlight Die Frage stellt sich, weshalb die Familie überhaupt hier ist. Sind das wirklich an Leib und Leben bedrohte Flüchtlinge? Die Mädchen sind ja offenbar wieder in der Heimat, wo also ist die Bedrohung?
  • Mophisto 06.07.2016 07:34
    Highlight Highlight Toleranz und Respekt sind die Grundpfeiler einer multikulturellen Gesellschaft und es gibt auch gute Sitten, die diese vermitteln. Dazu gehört bei uns ein Handschlag, wer das nicht versteht oder sich mit religiösen Argumenten dagegen ausspricht, lehnt unsere Werte ab und muss nicht erstaunt sein über die Reaktionen.
    • wiisi 06.07.2016 07:57
      Highlight Highlight Paperlapapp, gebt ihr euch bei der Arbeit jeden Morgen alle die Hände?
    • maxi 06.07.2016 08:18
      Highlight Highlight Ja meistens... Auch beim fussball vor dem training beim verabschieden...wenn man kollegen trifft...eigentlich immer schnell hand geben& augenkontakt kann ja nicht so schwer sein?
    • E7#9 06.07.2016 09:16
      Highlight Highlight Immer dieses Argument, dass man selber der Lehrerin oder dem Lehrer die Hand nicht gab. Ja, es gibt Schulen, die das nicht praktizieren, aber dann gilt das für die Lehrkräfte beider Geschlächter. Aus religiösen Gründen die Lehrerin anders als den Lehrer zu begrüssen widerspricht unserer Kultur und Sitte. Das zu verstehen kann doch nicht so schwierig sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flugsteig 06.07.2016 07:16
    Highlight Highlight Wenn die Leute ihm nun sagten, dass das Händeschütteln in der Schweiz zur Tradition gehöre, bedeute das, das eine Tradition über die andere gestellt werde.

    Wenn er sich nun weigert dies zu tun, dann stellt er doch auch eine über die andere? Bloss dass dann die Ortsfremde dominiert.
  • Allblacks 06.07.2016 07:00
    Highlight Highlight Aha, und er setzt seine Tradition über die andere, und das in einem fremden Land??
  • Bee1 06.07.2016 06:43
    Highlight Highlight Ich bin mehr als die Hälfte meines Lebens gereist und habe mich in jedem Land den jeweiligen Traditionen/Kulturen angepasst. Ich kann nicht verstehen, dass es aus religiösen Gründen ein Problem sein soll, einer Frau die Hand zu schütteln. Jeder Glaube sollte doch genau Menschlichkeit, Verständnis und Mitgefühl dem Gegenüber zeigen, DASS wir Christen oder Muslime sind.
    Alles andere ist eingeredeteter Aberglaube. Das ist eine Sache, die mich sehr traurig macht, nachdenklich.
  • rolf.iller 06.07.2016 02:52
    Highlight Highlight Da wird Toleranz von einer äusserst intoleranten Religion eingefordert - geradezu ironisch ist das.
    Von all den ungläubigen gehöre ich zur schlimmsten Sorte, den Atheisten. Der Islam hat immerhin eine gewisse Achtung gegenüber Andersgläubigen, nicht so aber gegenüber Nichtgläubigen. Entsprechend gabe ich hier ganz speziell Mühe, mit dieser Anapruchshaltung.
  • Vater der Blume 06.07.2016 02:38
    Highlight Highlight Ich gebe niemandem die Hand wenn es mir nicht passt, kommt und schafft mich aus wenn ihr das Zeug dazu habt! Wenn es einem passt heisst es: Leben und leben lassen. Und wenn nicht dann: Ausschaffen das Pack! Und die Medien giessen dann noch öl ins Feuer und fragen sich wieso diese Islamfeindlichkeit. Als Reaktion kommen dann Attentate von Vollidioten und verlieren tut die Allgemeinheit die sich dann an jeden explodierenden Tetra-Pack erschreckt. Die meisten hier sind nichts weiteres als verdammte Heuchler.
    • menzoking 06.07.2016 07:22
      Highlight Highlight Interessant, das sie die Selbstmordanschläge ausschliesslich als Reaktion auf eine Islamfeindlichkeit darstellen. Ich mag mich noch erinnern, dass mich diese Religion nicht die Bone interessiert hatte...naja das war vor newyork, London Barcelona, Paris und all den anderen Anschlägen die verübt wurden weil man Andersgläubige hasst.
    • Anam.Cara 06.07.2016 07:33
      Highlight Highlight Ein Gast erhält in meinem Haus Aufmerksamkeit. Er kann mit Verständnis und Toleranz rechnen, wenn er an meinem Tisch sitzt. Und ich teile gerne mein Mahl mit ihm und schenke ihm meine Zeit.
      In meinem Haus erwarte ich von einem Gast, dass er sich höflich und wetschätzend verhält. Einen Gast, der meine Frau nicht respektvoll behandelt will ich nicht in meinem Haus.

      Ich bestimme in meinem Haus, wo die Grenzen der gesellschaftlichen Toleranz liegen. Und genauso hat der Kanton BL gehandelt.

      Was ist daran heuchlerisch?
      "take it or leave it" ist eine Auswahl, keine Heuchelei.
    • Mia Mey 06.07.2016 07:55
      Highlight Highlight Ich mag den Handschlag Zwang nicht. Auch ich gebe nicht allen Leuten die Hand und umgehe das manchmal. Doch gehört der Handschlag auch zu unserer Kultur. Es ist immer umgänglich. Wenn der Junge schon behauptet integriert zu sein, dann soll er sich auch so verhalten. Jeder kann seine Kultur im privaten Leben, doch auf dem öffentlichen Parkett hat er sich anzupassen. ich hoffe für die Familie die Jungs werden mal noch erwachsen und ihre Zukunft ist ihnen wichtiger als ihr eingetrichterter glaube.
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  • Ganjaflash 06.07.2016 01:45
    Highlight Highlight Diese Familie sollte man sofort ausweisen. Wer sich nicht integrieren will soll oder besser gesagt muss gehen. Und ich habe selber einen Migrationshintergrund.
    • Money Matter 06.07.2016 09:12
      Highlight Highlight Da hat das ganja wohl zu fest reingeflasht.
  • glüngi 06.07.2016 00:43
    Highlight Highlight Ich bin selber aus einer familie mit migrationshintergrund. Finde es lachhaft wie die sich hier als opfer hinstellen und einem ein schlechtes gewissen einreden wollen. Es geht hier um respekt. Anstand geht über Religion!

    Was ich jetzt sage wird viele Leute anpissen aber: zurecht wurde ihr antrag eingefrohren wer sich nicht in die Gesellschaft eingliedern kann soll nicht in ein land wie die schweiz kommen!
    • Voss 06.07.2016 08:29
      Highlight Highlight Word!
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  • Amanaparts 06.07.2016 00:22
    Highlight Highlight Wer es nicht versteht, dass gesellschaftliche Normen, Sitten und Bräuche wichtiger sind für das Zusammenleben als Religion, Herkunft oder ethnische Zugehörigkeit, der hat es vielleicht wirklich nicht verdient hier zu sein. Besonders in der multikulturellen Schweiz ist es wichtig, dass wir uns auf gemeinsame Werte einigen.

    Dieses vorgeschobene Argument bezüglich Religionsfreiheit ist für mich inakzeptabel.
    • ströfzgi 06.07.2016 08:01
      Highlight Highlight @salliona: tausche doch Dein Leben mit dem eines Syrers. Geh mit gutem Vorbild voran, und werfe den ersten Stein. DANN nehme ich dein Post ernst.
    • Kstyle 06.07.2016 08:43
      Highlight Highlight In diesem fall kann man sehr wohl sagen das sie es sich ausgesucht haben. Sonst ist die geburt ein glückstreffer da stimm ich dir zu. Aber sie hätten auch in die türkei fliehen können ist auch ein sicheres Land. Dort hätten sie ihre religion voll ausleben können wen ihnen das so wichtig ist.
    • Amanaparts 06.07.2016 18:30
      Highlight Highlight @salliona: Wir haben es alle verdient überall leben zu können wo wir wollen. Gerade in einer offenen Gesellschaft haben aber auch alle die Pflicht genau diese Offenheit zu schützen. Ausgrenzung darf auf keinen Fall toleriert werden. Ob das jetzt ein Rechter ist, der einem Ausländer nicht die Hand gibt weil jemand anders ist oder ein Moslem einer Frau nicht die Hand gibt aus "religiösen Gründen", spielt für mich keine Rolle.

      Die Würde eines jeden Menschen steht an erster Stelle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Momos 06.07.2016 00:06
    Highlight Highlight Hier wird eine Fliege zum Elefanten gemacht! Und zwar von beiden Seiten, huere Theater nomol....
  • Jean de Bolle 05.07.2016 23:56
    Highlight Highlight Ausschaffen! Nicht diskutieren, einfach nur Ausschaffen!
    • Chrigi-B 06.07.2016 02:13
      Highlight Highlight Riad einfach. Ist der Daddy samt Family noch näher bei seinen religiösen Einflüsterer.
    • E7#9 06.07.2016 10:37
      Highlight Highlight @Karando: Wenn jemand Mühe hat sich zu integrieren kann man das Gespräch suchen und Lösungen finden. Wer hingegen auf unsere Werte pfeift und eine Integration aktiv verweigert darf meines Erachtens ruhig von hier weg gemacht werden.
  • Herr Hasler 05.07.2016 23:56
    Highlight Highlight Es geht ihnen um Respekt ind sie sind gut integriert. In unserer Kultur ist es äusserst respektlos einen Handschlag zu verweigern. Und da sie bestens integriert sind wissen sie das sehr wohl.
  • wiisi 05.07.2016 23:22
    Highlight Highlight jemanden zwingen den andern zu berühren hat nichts mir freiheit zu tun. viele überreagieren da total find ich. lasst doch den jungen. versteh den wirbel auch nicht um ihn.
    • Money Matter 05.07.2016 23:49
      Highlight Highlight Wollte gerade die komentare lesen. Bis hier hin reicht mir schon. Teile deine meinung und erspare mir weiter unten kommentare von aufgebrachten, besorgten eidgenossen, die über die "fehlgeschlagene" integration wettern.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 06.07.2016 00:03
      Highlight Highlight Dazu lehren wir den Kindern in den Schulen: "Dein Körper gehört dir!", und dass sie sich von niemandem gegen ihren Willen berühren lassen müssen.

      Es ist hier nicht die Lehrerin oder die Schule, die den Händedruck erzwingt (die Schule hat die Verweigerung des Schülers toleriert), sondern es ist die Kantonsregierung und die Justizministerin Simmonetta Somaruga, die sich ja auch gerne mal in aller Öffentlichkeit von einem sabbernden Jean-Claude Juncker abknutschen lässt.

      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Durfte-Juncker-das/story/10656209
    • AJACIED 06.07.2016 00:04
      Highlight Highlight Ja genau als ob das von ihm gekommen ist.
      Da haben die Eltern eine gehörige Portion dazu beigetragen! Jeder normale Jugendliche gibt die Hand. Wo sind wir den hier. 🙈🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • twentynine 05.07.2016 23:17
    Highlight Highlight First-world-problems. Schön, hat die Schweiz keine grössere Probleme…
  • ElendesPack 05.07.2016 23:14
    Highlight Highlight Logisch wird eine Kultur (die schweizerische) über eine Andere gestellt (die arabisch-islamische). Das ist hier nämlich die Schweiz und nicht ein arabisches Land. Der Mann muss in einer Traumwelt leben. Meines Wissens werden in so ziemlich allen Ländern dieser Welt ausser den westlichen, die heimischen Kulturen über diejenigen der Einwanderer gestellt.
    Deshalb heisst das Ding am Ende auch Integration oder Assimiliation.
  • demokrit 05.07.2016 22:36
    Highlight Highlight Es geht nicht um die Tradition, sondern darum, dass eine Diskriminierung mit der Religion begründet wird. Gleichberechtigung ist ein höheres Rechtsgut als Religionsfreiheit (die zudem die Religionsfreiheit der Diskriminierten missachtet und darum in sich absurd ist).
    • Randy Orton 05.07.2016 22:55
      Highlight Highlight Es wird eigentlich nicht diskriminiert, sie argumentieren ja damit, dass man Frauen aus Respekt nicht berührt (ausser diejenige, die man liebt/heiratet).
    • demokrit 05.07.2016 23:15
      Highlight Highlight Würde nicht diskriminiert, gäbe es auch keine unterschiedliche Begrüssung.
    • Randy Orton 05.07.2016 23:43
      Highlight Highlight Ich begrüsse meine besten Freunde auch anders als meinen Chef (Handschlag vs. Umarmung, Küsschen vs. ein freundliches "Guten Morgen"). Diskriminiere ich damit Jemanden? Ich denke nicht.
      Es geht um zwei Jungs, die in der Pubertät sind und für sich entschieden haben, dass sie keine fremden Frauen berühren möchten. Wir mussten in der Schule den Lehrern nie die Hand geben, es kann doch hier nicht ernsthaft von Tradition gesprochen werden? Bei den konservativen Wutbürgern könnte man meinen, es würde ihnen langweilig, wenn sie sich nicht wöchentlich über irgendwas aufregen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 05.07.2016 22:34
    Highlight Highlight So, wie viele der Kommentatoren hier bemerken: es reicht, nervt und ist bei allem Respekt zuviel. Bestimmt wird die Familie es in Riad schöner und bequemer haben. Denn sämtliche Regeln und Vorschriften sind kongruent. Es ist für alle nur gut, das die Familie den Umzug jetzt zügig durchführt. Und auch gleich den IZRS mitnimmt, zur umfangreichen Betreuung dort.
  • Señor Ding Dong 05.07.2016 22:21
    Highlight Highlight Jetzt Mal eine ganz andere Frage: Seit wann ist es denn Tradition, den Lehrern immer die Hand zu schütteln vor dem Unterricht? Ich bin ländlich aufgewachsen. Gabs trotzdem nicht. Auf keiner Stufe. Würde jetzt nicht behaupten, dass das integrales Kulturgut ist, das man erzwingen muss.
    • Bobo B. 05.07.2016 22:25
      Highlight Highlight Und in welchem Zusammenhang steht deine Frage nun zu diesem Fall?
    • Señor Ding Dong 05.07.2016 22:31
      Highlight Highlight Dass man hier von «Schweizer Traditionen» redet, die Keine sind.

      Ein höflicher Gruss an die Lehrperson reicht doch völlig aus. Ist auch hygienischer, wenn man die heutigen Klassengrössen so anschaut.
    • Bobo B. 05.07.2016 22:42
      Highlight Highlight Hier geht es primär um die Motivation die zur Verweigerung des Handschlags führt. Das kann nun wirklich nicht so schwierig zu kapieren sein. Es sei denn man hat ein ziemlich grosses ideologisches Brett vor dem Kürbis...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neokrat 05.07.2016 22:12
    Highlight Highlight "bedeute das, das eine Tradition über die andere gestellt werde." Ja und das zu recht. Sexistische Traditionen haben in der moderne Welt schlicht Wegs nichts verloren. Wenn sie ihre Tradition leben wollen können sie einfach emigrieren.
    • zenbuddha 05.07.2016 22:39
      Highlight Highlight Es ist nicht wirklich schwer zu verstehen, dass dies auch ohne Abwertung verstanden werden kann. Vielleicht nicht hier bei uns. Aber hier darf man den Frauen auch nicht an den Arsch fassen. Das wäre nämlich respektlos. Andere gehen da vielleicht einfach etwas weiter. Kann man blöd finden. Man kann aber auch einfach etwas offener sein.
  • TheBean 05.07.2016 22:07
    Highlight Highlight Es gibt ein effektives Mittel, das eine andere Schule bei einem ähnlichen Fall bereits angewendet hat: Wenn die Schüler ihre Religion ausüben wollen, dann ganz oder gar nicht. Das heisst, alle muslimischen Gesetze MÜSSEN penibel von ihnen angewendet werden, wenn sie den Handschlag weiterhin verweigern wollen. Verzicht auf Alkohol, Tabak, Drogen, Schweinefleisch. Regelmässige Gebetszeiten müssen sie einhalten.

    Mal schauen, wie lange sie das durchziehen. Ganz oder gar nicht!
    • Igas 05.07.2016 22:33
      Highlight Highlight Die Religionsfreiheit in der BV besagt, dass der Staat nich sagen kann und darf, wie man eine Religion auszuüben hat. Woher wollen wir sagen, was richtig und falsch ist.
    • goschi 05.07.2016 22:38
      Highlight Highlight Welche Form des islams gilt denn gerade bei ihnen?
      Was ist, wenn man der falschen folgt?
      Und gehört kein Schweinefleisch essen schon zu ihrer Bedingung "ganz oder gar nicht"?

      Und wie ist das bei Christen, Juden, Hindus?
    • zenbuddha 05.07.2016 22:44
      Highlight Highlight Lieber Bean, ja genau! Damit kann man sich im Kindergarten bei den anderen Kindern sicher Respekt verschaffen. Wir können froh sein, dass Muslime und Christen die alten Bücher nur selektiv anwenden.
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  • yoh 05.07.2016 22:02
    Highlight Highlight "Er und sein Bruder wollen aus religiösen Gründen generell Frauen nicht berühren."

    Wie lange das wohl noch gut geht? 😂
    • bendr 05.07.2016 23:34
      Highlight Highlight Naja, vielleicht mögen die beiden ja.... ach lassen wir das!
    • AJACIED 06.07.2016 00:11
      Highlight Highlight Religiösen Gründen !! Als ob sie mit 14! 15! Wissen was sie wollen. Da wurde eine zweit Person tätig.
    • MaskedGaijin 06.07.2016 06:53
      Highlight Highlight Geschwisterliebe...
  • wonderwhy 05.07.2016 21:43
    Highlight Highlight Ich weiss nicht genau was mit diesen Statements in diesem Video hätte erreicht werden sollen, aber sie haben sich damit mehr geschadet als sonst was. Ja die Schweiz stellt ihre eigene Tradition über andere Tradition, die der schweizer Tradition widerspricht. Was soll das für ein Vorwurf sein? Ich bin wirklich froh darüber dass in der breiten Meinung der Gesellschaft doch ein Konsens gefunden wurde, der diese Geschichte nicht als fremdenfeindliche Bagatelle abschreiben wollte. Diese Tendenzen waren nämlich vorhanden.
    • zenbuddha 05.07.2016 22:47
      Highlight Highlight Es handelt sich dabei tatsächlich um eine Fremdefeindlichkeit. Allerdings nicht um eine Bagatelle. Wir reden hier über das Händeschütteln! Dabei handelt es sich weder um eine Tradition noch um eine unerschütterliche und oberwichtige Errungenschaft unserer Gesellschaft. Eine oberwichtige Errungenschaft unserer Gesellschaft ist Tolleranz und Offenheit.
    • ElendesPack 05.07.2016 23:18
      Highlight Highlight Die Fremdenfeindlichkeit ist vor allem bei diesen Gästen anzutreffen. Sie kommen in unser Land und meinen, dass ihre Kultur in unserem Kulturkreis unserer gleichgestellt wäre. Wie kommen sie auf diese Idee? Wo auf dieser Welt ist dies so?
      Wer auf diese Argumentation aufsteigt, hat noch nie im Leben ein Geschichtsbuch gelesen.
    • eskimolimon 05.07.2016 23:26
      Highlight Highlight @zenbuddha - die unerschütterliche und oberwichtige Errungenschaft ist die Gleichstellung der Frau und nicht das Händeschütteln. Toleranz und Offenheit sollten auf Gegenseitigkeit beruhen
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  • amRhein 05.07.2016 21:42
    Highlight Highlight Die Schule ist schlicht nicht der richtige Ort, um seine persönlichen Glaubensvorstellungen auszuleben. Das dürfen die Knaben zuhause halten wie sie wollen.

    Solange niemand an entsprechenden Handlungen oder Nicht-Handlungen Anstoss nimmt, darf jeder tun und lassen, was ihm/ihr gefällt. Was aber überhaupt nicht geht, ist seine Mitmenschen aus religiösen (oder anderen) Gründen zu diskriminieren. Ein verweigerter Handschlag, weil die Lehrperson eine Frau ist, ist nicht nur eine Diskriminierung, es ist die Missachtung der Lehrerin als Respekts- und Autoritätsperson. Ein No-Go.
    • Tirria 05.07.2016 22:11
      Highlight Highlight Exakt. Es geht hier nicht nur um eine Tradition, sondern um eine Verstoss gegen die Gleichberechtigung und daran gibt es nichts zu rütteln.
    • zenbuddha 05.07.2016 22:51
      Highlight Highlight Wer sagt denn, dass es sich hier um Diskriminierung handeln muss? In unseren Breitengeraden fasst man den "Weibern" unaufgefordert an den "Arsch", glotzt und pfeift ihnen nach. Dies scheint offensichtlich für Muslime ein Problem zu sein. Darum werden Frauen verhüllt und man fasst sie nicht an. Das ist eine andere Ansicht der Welt. Aber ist sie wirklich abwegiger? Ist sie wirklich untolerierbar? Seit wann ist es übrigens so wichtig, dass alle den Lehrern die Hand schütteln? War zu meiner Zeit an meiner Schule nicht der Fall.
    • eskimolimon 05.07.2016 23:38
      Highlight Highlight In Köln am Silvester und neulich auch in deutschen Freibäder haben sie sich 'unser' Arschgrabschen aber recht schnell angeeignet 😄
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  • SJ_California 05.07.2016 21:37
    Highlight Highlight Die lokalen Traditionen stehen nun mal über denjenigen des Heimatlandes. Wenn ich in einem islamischen Land zur Schule ginge müsste ich bestimmt ein Kopftuch tragen...
    • zenbuddha 05.07.2016 22:52
      Highlight Highlight Was Du natürlich nicht tun würdest, da Du das absolut blöd finden würdest.
    • ElendesPack 06.07.2016 00:13
      Highlight Highlight zenbuddha: Doch, das würde er tun, weil er sonst mit scharfen Reaktionen zu rechnen hätte. Es wäre nicht schlecht, würden auch wir uns wieder scharfe Reaktionen angewöhnen. Denn auch unsere Kultur ist eine Kultur und hat ihre Berechtigung. Wer arabisch leben will, hat x arabische Länder zur Verfügung, dies zu tun. Viele davon in friedlichem Zustand.
  • Wilhelm Dingo 05.07.2016 21:28
    Highlight Highlight Diese Familie ist doch geflüchtet weil sie an Leib und Leben bedroht waren. Sind die Typen immer noch in der Schweiz? Verstehe ich nicht.
  • Zynikus 05.07.2016 21:24
    Highlight Highlight Das ist was die unter gut integriert verstehen, schließe mich den anderen Kommentaren an, Koffer packen und tschüss.
  • niklausb 05.07.2016 21:09
    Highlight Highlight Kann eigentlich mal einer die Videos so einrichten das sie wider ganz auf meinem Handy zu sehen sind und nicht nur halb abgeschnitten?

    (Danke für den Hinweis. Unsere IT schaut sich das an. Wir nehmen jetzt mal schwer an, dass deine Beschwerde nicht vom absichtlich nur halberkenntlichen Gesicht in den Interview-Einstellungen herrührt ... Gruss aus der Redaktion.)
    • FuriousPete 05.07.2016 21:28
      Highlight Highlight Äh, ich glaube dieser Beitrag ist so gedacht. Die wollten sich nicht ganz filmen lassen. Verständlich bei so viel Dummheiten die sie rauslassen.
    • niklausb 05.07.2016 22:51
      Highlight Highlight Danke
    • Charlie7 05.07.2016 23:00
      Highlight Highlight Dito. Und weil ich zu faul war, habe ich nie was gemeldet. Ist mir vor allem im EM-Ticker aufgefallen.
      Android 6.0.1
  • Super 05.07.2016 21:07
    Highlight Highlight Natürlich, die eine Kultur über die andere stellen...
    Welche kulturellen werte vertitt den hier wer?
  • Calvin Whatison 05.07.2016 20:56
    Highlight Highlight Es reicht. Bitte unverzüglich ausreisen. Auf Nimmerwiedersehen.
  • amore 05.07.2016 20:44
    Highlight Highlight Bitte beide Familien Koffern packen und in ein islamistisch geprägtes Land ausreisen. Denn so geht's nicht bei uns.
    • Neokrat 05.07.2016 22:17
      Highlight Highlight @kleiner_Schurke
      Ja, ich bin gegenüber Sexismus Intolerant und stolz drauf!
    • zenbuddha 05.07.2016 22:59
      Highlight Highlight Dein Verständnis von Sexismus. Verschieden Standpunkte, verschiedene Perspektiven.
    • Neokrat 05.07.2016 23:17
      Highlight Highlight @zen
      Ich bin generell gegen die Ungleichbehandlung von Menschen, für Eigenschaften, die sie nicht kontrollieren können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ingmar Blessing 05.07.2016 20:37
    Highlight Highlight Hier ist noch so ein Beispiel gelungener Desintegration:

    Ein muslimischer Taxifahrer weigert sich, behinderte Passagiere mit einem Behindertenhund mitfahren zu lassen, "weil es gegen seine Religon" sei... http://inselpresse.blogspot.de/2016/07/daily-mail-ein-muslimischer-taxifahrer.html

    Wenn den Leuten die Religion wichtiger ist als die Sitten, Gebräuche und Gesetze des Gastlandes, dann sollten sie auf der Stelle abgeschoben werden!
  • Gaspadin 05.07.2016 20:32
    Highlight Highlight Der Junge sagt brav, was ihm zu sagen eingeredet wurde: "Wenn die Leute ihm nun sagten, dass das Händeschütteln in der Schweiz zur Tradition gehöre, bedeute das, das eine Tradition über die andere gestellt werde."

    Dabei verschweigt, oder übersieht er geflissentlich, dass, indem er den Gepflogenheiten seines Gastlandes widerspricht, um jenen seines Heimatlandes nachzuleben, er eben gerade das tut, was er implizit anprangert: Er stellt die eine Tradition über die andere.

    Wie die Alten singen, so die Jungen klingen.

    • Alnothur 05.07.2016 21:11
      Highlight Highlight Diese Familie ist ein Paradebeispiel für sämtliche Klischees und Vorurteile, die gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe existieren.

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