Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Basler Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels gab am Bahnkongress die Pläne zur Finanzierung des Projekts Herzstück Regio-S-Bahn bekannt.  Dominik Plüss

Basler Regierung will Millionen in das Herzstück der S-Bahn reinbuttern

Bis 2030 soll der geplante S-Bahn-Tunnel unter der Stadt Basel fertig sein. Dafür spricht die Basler Regierung Millionen in dreistelliger Höhe.

27.04.16, 07:03 27.04.16, 07:14


Laut dem Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels soll die unterirdische S-Bahn-Verbindung zwischen den Bahnhöfen Basel und Badischer Bahnhof mit einem dreistelligen Millionenbetrag vorfinanziert werden, wie dieser gestern an einem Bahnkongress in Basel mitteilte. Damit soll die Planungssicherheit des Projekts Herzstück Regio-S-Bahn gewährleistet werden.

Derzeit wird die Entwicklung einer trinationalen S-Bahn dadurch behindert, dass die Züge in den Sackbahnhöfen SBB und Badischer Bahnhof wenden müssen und viel Zeit verlieren.

Das Geld für das Darlehen soll dem Bahninfrastrukturfonds des Bundes (BIF) entnommen werden. Ziel ist, dass das für die Region zentrale Verkehrsprojekt ins Bundesprogramm STEP AS 2030 aufgenommen wird. Wessels hofft, dass ein Vorfinanzierungsvorschlag in einem Jahr auf dem Tisch liegt.

Direkt zur Uni mit der S-Bahn

Inzwischen ist auch das Projekt selber verbessert worden. So sollen Haltestellen an Orte mit vielen Arbeitsplätzen verlegt werden. Zwei Tiefhaltestellen sind demnach bei der Universität und beim Unispital sowie im Bereich Badischer Bahnhof, Messe und Roche geplant. In Basel SBB ist ein Tiefbahnhof geplant. Ans S-Bahn-Netz angeschlossen werden soll auch der Flughafen Basel-Mülhausen.

Auch die Streckenführung des Milliardenprojektes wurde verändert. So sollen zwischen den Bahnhöfen Basel SBB und St.Johann neu nicht nur S-Bahn-Züge, sondern auch der Fernverkehr zirkulieren können, wie Wessels weiter sagte. Der Tunnelbogen unter dem Rhein ins Kleinbasel wurde verkürzt und leicht verlegt, was ihn einfacher und günstiger macht.

Die verschiedenen S-Bahn-Äste, die teils über die Landesgrenzen aus gehen, sollen bis 2030 im Agglomerationskern um Basel mindestens im 15-Minuten-Takt fahren, respektive 30 Minuten auf den Aussenästen.

Verhandlungen mit dem Bund

Als nächster Schritt wird der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt mit dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) und dem Bundesamt für Verkehr (BAV) Verhandlungen über die Vorfinanzierung des Herzstücks aufnehmen. (sda/rwy)

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bebby 27.04.2016 10:33
    Highlight Seit wann ist Bahnhof SBB ein Sackbahnhof?
    1 0 Melden
    • Fabio74 27.04.2016 21:45
      Highlight Seit dem es hinten raus nur nach Frankreich geht aber dort praktisch kein durchgängiger Verkehr unterwegs ist
      1 0 Melden
  • pamayer 27.04.2016 10:12
    Highlight toll. würde viel erleichtern. öv-unterdotierte hotspots wie eben die uni, die messe verkehrstechnisch besser zu bedienen wäre echt toll.
    aber schonn etwas sehr teuer...
    4 0 Melden
    • bebby 27.04.2016 10:34
      Highlight sicher nicht teurer als die 1,55 Mrd für die Nordtangente damals...
      1 0 Melden

Verdächtiger Koffer ist harmlos: Grosseinsatz am Flughafen in Basel

Am Euro-Airport in Basel ist gemäss Medienberichten ein Grosseinsatz im Gange. Grund dafür ist ein verlassenes Gepäckstück in der Abflughalle. Teile des Flughafens sind derzeit geschlossen. 

Laut dem Regionalsender «Telebasel» wurde der Betrieb nach einer Stunde wieder aufgenommen. Der verdächtige Gegenstand entpuppte sich als harmlos. 

Die Passagiere müssen mit Flugverspätungen rechnen. 

Update folgt...

(ohe)

Artikel lesen