Schweiz
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Gewalt zwischen FCB- und FCZ-Anhängern: Anklage gegen 16 Männer 



Zu den schweren Ausschreitungen nach dem Fussballspiel FC Basel gegen FC Zürich vom April 2016 hat die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt gegen 16 Männer Anklage erhoben. Bei den Ausschreitungen waren Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden und mehrere Personen verletzt worden.

Die Angeklagten müssen sich wegen Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung sowie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte vor dem Strafgericht verantworten, wie die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Gegen einzelne Personen wurden zudem Verfahren wegen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz, das Betäubungsmittelgesetz und das Vermummungsverbot geführt.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um 14 Schweizer, einen Deutschen und einen Spanier. Sie sind gemäss Mitteilung zwischen 20 und 35 Jahre alt. Drei Verfahren – unter anderem gegen zwei Jugendliche – hatte die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zuständigkeitshalber an andere Kantone überwiesen.

20-Jähriger im Baselbiet verurteilt

So hatte das Baselbieter Strafgericht im August einen 20-Jährigen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt. Der Aargauer war Teil einer Gruppe gewesen, die ein Baselbieter Polizeiauto demoliert und angezündet hatte.

Die Ausschreitungen nach dem Fussballspiel am 10. April 2016 hatten sich von der so genannten Eventplattform beim St.Jakob-Park auf den Parkplatz vor der St.Jakobshalle auf Baselbieter Kantonsgebiet ausgedehnt. Mehrere Polizisten sowie ein Kleinkind wurden verletzt.

In der Folge waren 12 mutmassliche Täter festgenommen worden. Sieben weitere Beteiligte wurden über eine Internetfahndung ausfindig gemacht. Nicht identifiziert werden konnte gemäss Mitteilung bis anhin eine weitere Person, gegen die eine Internetfahndung noch läuft.

Eingestellt hatten die Strafverfolgungsbehörden hingegen ein Verfahren gegen einen Polizisten wegen eines Gummischrotschusses, der einen Mann auf der Eventplattform am Auge schwer verletzt hatte. Für diesen Mitteleinsatz hatte es gemäss Staatsanwaltschaft konkrete Rechtfertigungsgründe gegeben. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Digital Swiss 16.10.2017 20:35
    Highlight Highlight Wer hat nun das Kind verletzt? Die Angeklagten?
  • Max Cherry 16.10.2017 15:24
    Highlight Highlight Polizist müsste man sein, da kann man mal so richtig die Sau rauslassen und Leuten ins Gesicht schiessen. Verfahren wird sowieso gleich eingestellt.

    Aber wegen einer harmlosen "Flättere" schreit die ganze Schweiz auf für zwei Wochen.
  • Zaungast 16.10.2017 14:09
    Highlight Highlight Das Bild stammt aber aus dem Mai 2006...
    • Zar Otti 16.10.2017 16:34
      Highlight Highlight Und die Headline ist auch völlig falsch. Die Gewalt damals war zwischen Baslern und der Polizei, die Zürcher waren da schon längst im Zug nach Hause. Hauptsache der Titel geht schön gegen die Fans...

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