Schweiz
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Nach Handschlag-Affäre greift das Baselbiet hart durch – Landesverweise «kommen in Frage»

Die Baselbieter Bildungsdirektorin Monica Gschwind will den Handschlag in der Schule gesetzlich verankern. Wegen der Änderung der Kantonsverfassung wird es zu einer Volksabstimmung kommen.



Die Handschlag-Affäre hat im Baselbiet ein Nachspiel. Die Baselbieter Bildungsdirektorin Monica Gschwind (FDP) will mittels einer Änderung der Kantonsverfassung und des Bildungsgesetzes härter gegen Integrationsverweigerer vorgehen, wie diese im Interview mit der «Basler Zeitung» (BaZ) sagt.

Die neue Basellandschaftliche Regierungsraetin Monica Gschwind, FDP, posiert anlaesslich der Gesamtregierungswahlen des Kanton Basellandschaft am Sonntag, 8. Februar 2015, im Landratssaal in Liestal. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Die FDP-Frau Gschwind will Integrationsverweigerer härter anpacken. Bild: KEYSTONE

Schulen in der Pflicht

Geschwind will die Schulbehörden vermehrt in die Pflicht nehmen. So sollen Schulleitungen neu dazu verpflichtet werden, dem Amt für Migration Meldung zu erstatten, wenn sich «Personen oder Familien der Integration grundsätzlich widersetzen». Was das genau heisst, ist noch unklar. Fest steht, dass der Handschlag damit obligatorisch wird.

«In Extremfällen kann es beispielsweise zur Ablehnung des Einbürgerungsgesuchs führen.»

Monica Gschwind

Denn: Gemäss dem revidierten Bildungsgesetz sind Schülerinnen und Schüler dazu verpflichtet, mit ihrem Verhalten die «hiesigen gesellschaftlichen Werte» zu achten. Ausserdem haben sie «an hiesig gängigen Ritualen wie namentlich dem Handschlag» teilzunehmen.

Das neue Gesetz soll den Migrationsbehörden zudem die Möglichkeit geben, mit Integrationsvereinbarungen auf Verweigerer zu reagieren. Verstossen diese dagegen drohen laut Geschwind Sanktionen: «In Extremfällen kann dies beispielsweise zur Ablehnung des Einbürgerungsgesuchs führen. Als Ultima ratio kann meines Wissens auch der Landesverweis infrage kommen.»

Volksabstimmung geplant

In der Kantonsverfassung soll zudem verankert werden, dass welt­anschauliche Auffassungen und religiöse Vorschriften nicht «von der Erfüllung bürgerlicher Pflichten» entbinden. Diese Änderung muss jedoch erst vom Volk abgesegnet werden. Damit wird es im Baselbiet zu einem Urnengang kommen. 

«Ich erhoffe mir von unserem Vorgehen eine Signalwirkung», sagt Gschwind gegenüber der BaZ. Es müsse allen klar sein, dass man sich bei uns an gewisse Regeln und Gepflogenheiten zu halten hat. (rwy)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Shabina 09.12.2016 15:04
    Highlight Highlight http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ein-zu-strenges-Leben-nach-dem-Koran/story/15489305
    0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.12.2016 16:34
      Highlight Highlight Wenn man damit beginnt Schlecht mit Schlechter zu vergleichen (oder umgekehrt), dann verfällt man leicht dem Trugschluss, man könne Schlechtes mit Schlechtem bekämpfen. Das ist aber ein Irrtum. Einfach, aber falsch.

      Mit anderen Worten: Selbst wenn der Vater eine soziale Katastrophe wäre, würde das der Regierungsräting nicht erlauben, selber so zu werden.
      0 2 Melden
    • Shabina 09.12.2016 16:51
      Highlight Highlight Verteidige doch noch diese verbohrte, rückständige Weltanschauung! Man muss solches Gedankengut im Keim ersticken. Ich befürworte eine klare Gesetzeslage, die Integrationsverweigerer in die Schranken verweist und nötigenfalls ausweist. Wir brauchen keine Menschen die unser gesellschaftliches Zusammenleben untergräbt.
      Deiner Argumentation hinkt!
      1 0 Melden
  • Shabina 09.12.2016 15:03
    Highlight Highlight https://telebasel.ch/2016/04/22/schwester-der-handschlag-verweigerer-im-frauenhaus/
    0 0 Melden
  • Hausmeister krause 08.12.2016 11:42
    Highlight Highlight In Zeiten von ausuferndem Salafismus durchaus eine Möglichkeit wenigstens die nächste Generation von diesem Schwachsinn wegzubringen. Dem Salafismus DARF man kein Trittbrett geben!!!
    7 6 Melden
  • Kubod 08.12.2016 11:23
    Highlight Highlight Wir alle wissen doch, dass es darum geht, dass Frauen gleichbereichtige Menschen sind. Ganz im Gegensatz dazu steht die Auslegung des Islam, die diese eben als Eigentum der Familie sieht. Eigentum, das man nicht berühren darf, ohne Einwilligung eines männlichen Familienmitgliedes.
    Dazu kommen noch ganz andere abstruse Verhaltensregeln, die eine Integration verunmöglichen und Jahrhunderte der Emanzipation und Aufklärung negieren.
    Darum geht's. Wollen wir diesen Rückschritt tolerieren oder klarmachen, dass andere Länder geeigneter sind als Wohnort.
    7 6 Melden
    • Fabio74 08.12.2016 21:10
      Highlight Highlight Du hast nun wirklich keine Ahnung. Nur weil Extremisten dies so auslegen. Dann müsstest du Evangelikale Christen und orthodoxe Juden auch erwähnen.
      2 3 Melden
  • NumeIch 08.12.2016 11:00
    Highlight Highlight Lächerlich. Handschlag eine bürgerliche Pflicht? Was ist wenn ein Schweizer den Handschlag verweigert? Gefängnis? Abnahme der Staatsbürgerschaft?
    Das ist wiedereinmal eine typische Opium fürs Volk Aktion, wie der Burkaverbotsunsinn, um dieses danach wieder mit Sparmassnahmen und oder Steuererleichterungen für Unternehmen über den Tisch zu ziehen.
    9 5 Melden
  • Digital Swiss 08.12.2016 09:24
    Highlight Highlight Religiöse und Kulturelle Interaktionen die zu Wiedersprüchen im gesellschaftlichem Zusammenwirken führen, gehören abgeschafft.
    27 8 Melden
  • Linus Luchs 08.12.2016 09:22
    Highlight Highlight Der Handschlag soll also zur bürgerlichen Pflicht erhoben werden. Ja, es soll in der Geschichte schon vorgekommen sein, dass die Menschen zu einem bestimmten Gruss verpflichtet wurden.

    Historische Bildung scheint kein Steckenpferd der Bildungsdirektorin zu sein. Und mit dem Freiheitsbegriff kann die FDP-Politikerin auch nicht viel anfangen.
    36 39 Melden
    • Roterriese 08.12.2016 10:59
      Highlight Highlight Sie sehen auch überall Paralelen zum Nationalsozialismus. Übrigens, Hitler war Vegetarier, man sollte alle Vegetarier ächten
      5 5 Melden
    • Linus Luchs 08.12.2016 14:16
      Highlight Highlight roterriese, es geht um Totalitarismus. Man muss sich im Klaren sein, was es bedeutet, wenn jemand unter Androhung von Sanktionen nicht mehr entscheiden darf, beim Begrüssen die Hand zu geben oder nicht. Da wird staatliche Macht in einem Lebensbereich ausgeübt, wo sie nichts zu suchen hat. Die Gründe, weshalb diese Therwiler Schüler der Lehrerin die Hand nicht geben wollen, finde ich ärgerlich und total daneben. Aber deshalb diesen Handschlag als "bürgerliche Pflicht" erzwingen zu wollen, lässt jegliches Augenmass vermissen.
      9 2 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 08.12.2016 09:13
    Highlight Highlight Sofern Handschlagzwang aus Tradition tatsächlich Pflicht wäre, würde Artikel 24.4 der UN-Kinderrechtskonvention verpflichten, solche Zwänge abzuschaffen.

    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19983207/index.html#a24

    "Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Massnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen."

    Jedes Kind muss lernen: MEIN KÖRPER GEHÖRT MIR!

    https://www.kinderschutz.ch/de/parcours-mein-koerper-gehoert-mir.html

    Handschlagzwang an Schulen gefährdet die körperliche Unversehrtheit von Kindern!
    19 56 Melden
    • ConcernedCitizen 08.12.2016 09:48
      Highlight Highlight Hoffentlich ironisch gemeint?
      2 1 Melden
    • Neruda 08.12.2016 11:49
      Highlight Highlight Ehm... Ich bin ja auch gegen körperliche Züchtigung, aber das schlimmste, was bei einem Handschlag passieren kann ist, dass der Lehrer/die Lehrerin die Hand zu fest drückt und sie 2s ein wenig schmerzt xD
      2 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.12.2016 13:29
      Highlight Highlight Ich mein es ernst, Citizen:

      Man predigt Wasser und trinkt Wein, wenn man zwar heuchelt "dein Körper gehört dir!" aber dann im Ernstfall gewalttätig das Gegenteil durchsetzt. Das schafft ein Umfeld für Missbräuche aller Art.

      "Hände übertragen Infektionen, Schweiss und Frühstückskonfitüre", Neruda.

      http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/bitte-gut-schuetteln/story/17081016

      Dass Justizministerin Sommaruga Mühe mit dem Thema hat, zeigt sich zB. auch da:

      http://www.blick.ch/news/politik/sommarugas-kuesschen-treffen-das-hat-der-besuch-bei-der-eu-gebracht-id3453353.html
      2 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Louie König 08.12.2016 09:08
    Highlight Highlight Und das alles wegen einem Handschlag?! Echt jetzt?
    Ich finde ja diesen Satz ganz toll: "Ausserdem haben sie «an hiesig gängigen Ritualen wie namentlich dem Handschlag» teilzunehmen." Was zählt wohl sonst noch alles unter "hiesig gängige Rituale"? Und überhaupt, jemanden, egal welcher Herkunft, Religion etc., dazu zu zwingen andere Menschen anzufassen, ist doch total übergriffig. Eine Begrüssung sollte schon Pflicht sein, aber das muss doch nicht zwingend mit Handschlag sein "Guete Morge" tuts doch auch... Ich gebe auch nicht jedem im Büro jeden Morgen die Hand...
    26 19 Melden
    • Asmodeus 08.12.2016 10:48
      Highlight Highlight Wenn man sauer ist einen anonymen Zettel an die Pinnwand hängen zum Beispiel :-)
      3 1 Melden
    • Neruda 08.12.2016 11:54
      Highlight Highlight Ich sehe such nicht viel Sinn im morgendlichen Handschlag, aber wenn es die Lehrerin will, dann macht man es halt. Ist ja auch nichts weltbewegendes und ist kein zusätzlicher Aufwand, ich hatte in der Schule andere Probleme, wie sinnlose Aufgaben etc. Und was wirklich problematisch ist, ist die religiöse Begründung. Religion hat in der Schule nichts verloren, also gehört auch solches Verhalten sanktioniert. Darf man auch auf alle anderen Religionen ausweiten.
      3 3 Melden
  • bebby 08.12.2016 09:07
    Highlight Highlight Wenn ich sehe, was für engstirnige und hilflose Regierungsrätinnen und -räte der Kanton BL offenbar hat, bin ich gottenfroh, dass das BL die Wiedervereinigung abgelehnt hat.
    20 28 Melden
  • koks 08.12.2016 08:56
    Highlight Highlight finde ich gut. es geht nicht an, dass ausländische männer inländischen frauen aufgrund ihres patriarchalischen weltbildes den handschlag verweigern.
    60 18 Melden
    • Asmodeus 08.12.2016 10:47
      Highlight Highlight Stimmt. Sie sollen wie der Rest von uns die Frauen nur als Gebährmaschinen, Preise und Amusement betrachten ;-)
      0 2 Melden
  • oliversum 08.12.2016 08:44
    Highlight Highlight Handschlagzwang im Namen der Freiheit! Wie liberal!
    28 34 Melden
    • Maett 08.12.2016 09:13
      Highlight Highlight @oliversum: ich glaube dass es in diesem Fall um den Umgang mit Integrationsverweigerern geht, um gesellschaftliche Schäden bereits in einem frühen Stadium vorzubeugen.

      Ist doch gut?
      29 12 Melden
    • oliversum 08.12.2016 10:57
      Highlight Highlight Na, die werden sich bestimmt integrieren lassen, wenn man sie zu einem Händedruck zwingt.
      Ausserdem: Warum in aller Welt soll der Staat einem vorschreiben, wem er die Hände zu drücken hat?! Privates muss privat bleiben.
      5 0 Melden
    • Fabio74 08.12.2016 11:28
      Highlight Highlight @Maett: gesellschaftliche Schöden haben wir höchstens durch solche Regierungen
      3 0 Melden
  • panaap 08.12.2016 08:43
    Highlight Highlight War die FDP nicht mal für weniger Regulierungen?
    19 18 Melden
  • Fabio74 08.12.2016 08:31
    Highlight Highlight Also ist Händedruck bürgerliche Pflicht im Pleitekanton BL?
    Spannend, dass unfähige Regierungen, anstatt Problrme zu lösen, mit solchen idiotischen Geschichten kommen. Muss wohl abgelenkt werden.
    Der letzte obligatorische Gruss.... man wills gar nicht schreiben.
    26 26 Melden
    • Asmodeus 08.12.2016 10:45
      Highlight Highlight Bei innenpolitischen Problemen muß ein Krieg her.
      Da das in der Schweiz nivht geht, muß das nächstbeste herhalten. Böse Ausländer
      6 1 Melden
    • reaper54 08.12.2016 12:13
      Highlight Highlight Der Kanton Bern ist links Regiert und um einiges mehr verschuldet also sind linke um einiges Unfähiger. Ihre Logik find ich cool man kann sie super gegen Sie verwenden.
      0 4 Melden
    • Fabio74 08.12.2016 21:15
      Highlight Highlight @reaper: Es geht um den Kanton Baselland und nicht um Bern.
      Die Regierung des Kt Bern besteht aus 2 SVP, 1 FDP, 1 BDP, und 2 SP, 1 Grüner
      Sprich 4:3 bürgerlich.
      Man schaue in den Spiele reaper
      1 0 Melden
  • seventhinkingsteps 08.12.2016 07:59
    Highlight Highlight Eine Volksabstimmung über einen fucking Handschlag. Damit sind wir wieder das Gespött und AfD-Politiker haben ein Beispiel mehr, wieso sie auch in DE Volksabstimmungen wollen
    32 44 Melden
    • Asmodeus 08.12.2016 10:44
      Highlight Highlight Noch mehr weil die Bünzlischweizer auch das annehmen werden.

      Künstliche Empörung + man selber ist sowieso nicht davon betroffen? Nehmen wir an.

      Minarettverbot und Burkaverbot lässt grüßen
      2 2 Melden
    • reaper54 08.12.2016 12:17
      Highlight Highlight Und wenn man beim Handschlag nichts macht, wollen sie als nächstes Gebetsräume geschlechtergetrenntes Turnen Halal Fleisch und und und. Seht ihr Gutmenschen nicht, dass der Islam die freie Westliche Welt zerstört wenn man ihn nicht unterbinded? Schau in den Osten, Iran Irak waren alle einst offener im letzten Jahrhundert bis die Fundamentalisten kamen. Ohne solche verbote sind wir in europa in 50 Jahren am selben Punkt.
      5 6 Melden
    • zombie woof 08.12.2016 13:25
      Highlight Highlight Wenn ich so Kommentare wie die von reaper lese, bin ich gerne ein Gutmensch
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 08.12.2016 07:46
    Highlight Highlight Erzwungenen Integration.

    Mol mol. Das wird super funktionieren.
    44 59 Melden
    • Maett 08.12.2016 09:16
      Highlight Highlight @Asmodeus: entweder so, oder tschüss.

      Warum sollte man mit unseren Werten inkompatible Eskapaden anderer Kulturen, die die Parallellgesellschaftsbildung fördern, nicht entgegentreten?
      26 17 Melden
    • Fabio74 08.12.2016 11:30
      Highlight Highlight @maett Wer definiert unsere Werte? Hände schütteln ist keiner.
      Und die rechte Selbstbeweihräucherung mit Jodeln und Jassen sicher auch nicht
      4 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.12.2016 12:11
      Highlight Highlight Weil es Kinder betrifft, Maett.

      Die Interessen der Kinder müssten bei allen Überlegungen im Mittelpunkt stehen.

      Da geht's um Recht auf Bildung (nicht Pflicht); es geht um gesunde Entwicklung, um ihre köperliche und sexuelle Integrität; um Kultus-, und Meinungsfreiheit, um Chancengleichheit und noch viel mehr.

      Aber offensichtlich kennt niemand im Baselbiet die elementaren Kinderrechte. Vermutlich haben die noch nie davon gehört.

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19983207/index.html

      Das Vorgehen der Basler Bildungsdirektorin verletzt mehrere Grundrechte von Kindern. Darum.
      4 1 Melden
  • Howard271 08.12.2016 07:46
    Highlight Highlight In meiner ganzen Schulkarriere habe ich meinen Lehrern vielleicht ein Mal pro Jahr die Hand gegeben. Jetzt tut doch nicht so, als wäre ein Handschlag mit einer Lehrperson ein täglich stattfindendes, wahnsinnig bedeutendes Ritual.
    66 22 Melden
    • stookie 08.12.2016 08:22
      Highlight Highlight Ich kann mich nicht erinnern jemals einem Lehrer die Hand gegeben zu haben.
      Und das vor 30 Jahren...
      24 7 Melden
    • azoui 08.12.2016 10:31
      Highlight Highlight In meinem letzte Schuljahr bestand der Lehrer darauf, das jeder Ihm die Hand gab und zwar täglich. Er achtete darauf, das man ihm in die Augen schaute und das es ein Händedruck war und kein schlaffer Hundedreck. Manche fanden das doof, manche nicht.
      4 2 Melden
    • Asmodeus 08.12.2016 13:46
      Highlight Highlight Dieser Lehrer scheint ne arme Wurst gewesen zu sein.
      1 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • 321polorex123 08.12.2016 07:28
    Highlight Highlight "So sollen Schulleitungen neu dazu verpflichtet werden, dem Amt für Migration Meldung zu erstatten, wenn sich «Personen oder Familien der Integration grundsätzlich widersetzen»."

    Ich lehne mich hier mal aus dem Fenster und hole die Orwell-Keule raus.
    43 23 Melden
    • zombie woof 08.12.2016 13:23
      Highlight Highlight Es gab schon mal eine Zeit wo die Bürger in einem Land zur Denunziation des Nachbarn aufgefordert wurden
      6 0 Melden
    • 321polorex123 08.12.2016 19:00
      Highlight Highlight ...und auf Freunde und Bekannte mit einem gewissen... *ahem* Merkmal wurde ein Kopfgeld ausgesetzt.
      0 0 Melden
  • Theor 08.12.2016 07:23
    Highlight Highlight Keine Ahnung, was das bringen soll. Was in einer Kantonsverfassung steht, wird noch lange nicht zum Gesetz, wenn es um grundredhte geht. So einwn Fall könnte man immer noch problemlos an den EMRK ziehen und dort gewinnen. Dann müsste Basel die Regelung einfach wieder aufheben.
    29 17 Melden
  • thierry_haas 08.12.2016 07:11
    Highlight Highlight Endlich!
    32 40 Melden
    • stookie 08.12.2016 08:23
      Highlight Highlight Endlich was?
      Ein super Beispiel diese Bildungsdirektorin auszutauschen?
      22 10 Melden
  • Gantii 08.12.2016 07:10
    Highlight Highlight tragisch. da sieht man mal wieder für wieviel freisinn die fdp steht
    38 21 Melden
    • Asmodeus 08.12.2016 07:48
      Highlight Highlight Man muß sich halt für die Rechte wählbar machen.
      Vor Allem in so redneckgegenden wie im Baselbiet.

      Die trinken dort ja sogar Eptinger.
      28 18 Melden
    • Fering 08.12.2016 08:23
      Highlight Highlight Genau denn wie wir alle wissen ist Kantönligeist das Aushängeschild der intelligenten gesellschaft...
      4 7 Melden
    • The oder ich 08.12.2016 08:56
      Highlight Highlight Nichts gegen Eptinger!


      und wir sind nicht alle Rednecks, manche haben auch einen weissen Hals (nach dem Duschen)
      User Image
      13 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 08.12.2016 06:59
    Highlight Highlight Und was passiert mir, Schweizer, und wenn es nach der SVP ginge ein Super Eidgenosse mit einem zurückverfolgbaren Stammbaum ins 14. Jahrhundert, werde ich am nächsten Baum aufgeknüpft wenn ich mich weigere, jemandem die Hand zu geben? Wird langsam Zeit, dieses nationalistische, scheinheilige Getue einiger Zeitgenossen zu stoppen!
    58 47 Melden
    • Maett 08.12.2016 09:19
      Highlight Highlight @zombie woof: weigern Sie sich auch Frauen aus religiösen Gründen die Hand zu geben?

      Hier geht's um das Frauenbild, nicht per se um den Handschlag.

      Aber Ihnen als Mann ist das ja anscheinend egal...
      11 16 Melden
    • Maragia 08.12.2016 09:33
      Highlight Highlight Was hat das mit der SVP zu tun? Whataboutism!!
      7 14 Melden
    • Fabio74 08.12.2016 11:33
      Highlight Highlight @maett: es geht um ein " Problem" dass man aufgeblasen und skandalisiert hat.
      Schön gehts in BL so brillant, dass man sich um Mumpitz kümmern kann.
      3 0 Melden
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