Schweiz
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Pleiten, Promille und Pech(vögel): Die 8 besten Polizeimeldungen des Pfingstwochenendes



Viel Alkohol, einige Tier-Rettungen und kleinere Vergehen: Die Polizeimeldungen über Pfingsten haben so manche Perle zu bieten. Vor allem verirrtes Geflügel war im Trend. Das sind die besten 8 Medienmitteilungen des Pfingstwochenendes:

Die Polizei, dein Freund und (Umzugs-)Helfer

Basel, 16. Mai 2016: Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt  hat seit Anfang April bereits zehn Entenmütter und rund 80 Entenkinder aus einer misslichen Lage befreit. (Bild: Berufsfeuerwehr Basel)

Seit Anfang April rettete die Berufsfeuerwehr zehn Entenmütter und rund 80 Entenkinder.
Kantonspolizei Basel-Stadt

Die Berufsfeuerwehr Basel-Stadt hatte alle Hände voll zu tun – mit Problem-Familien. Sie machen sich nämlich seit dem Frühlingsanfang scharenweise in Richtung Innenstadt auf. Es handelt sich dabei allerdings um Entenfamilien: 

«Sobald sich der Frühling ankündigt, ziehen sie los: die frischgebackenen Entenfamilien gehen auf Entdeckungsreise. Diese Ausflüge enden nicht selten in den Gassen der Innenstadt, auf Balkonen oder in Hinterhöfen. Auch in diesen misslichen Lagen steht die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt bereit und half so seit Anfang April bereits zehn Entenfamilien beim Umzug.»

Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt

Die Umzüge waren ein voller Erfolg und alle 80 (sic!) Entenkinder befinden sich wieder in freier Wildbahn.

Rätsel der Woche: Wer hatte Grün?

ZUM ANGENOMMEN ANGEBOT VON GENERAL ELECTRIC AN ALSTOM STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG --- Der franzoesische Alstom-Konzern will das Kooperationsangebot des US-Konzerns General Electric (GE) annehmen. Der Verwaltungsrat habe einstimmig dafuer gestimmt, gab das Unternehmen am Samstag in Paris bekannt. Im Uebernahmepoker um den Konzern hatte sich zuvor bereits die franzoesische Regierung für das Angebot der US-Amerikaner ausgesprochen - und damit gegen die Offerten von Siemens und Mitsubishi Heavy Industries (MHI). Photo shows the headquarter of Swiss unit of Alstom SA in Baden, Switzerland on Friday, 22, 2008.(KEYSTONE/Eddy Risch)

Wessen Ampel stand auf Rot? Die Kapo St.Gallen steht vor einem Rätsel.  Bild: KEYSTONE

Dass sich auf den unzähligen Kreuzungen der Schweiz manchmal zwei Verkehrsvehikel in die Quere kommen, ist ganz normal. Ein Problem gibt es aber, wenn keiner der beiden glaubt, einen Fehler begangen zu haben. Die Kantonspolizei St.Gallen schreibt deshalb:

«Ein 44-jähriger Autofahrer fuhr auf der Hauptstrasse von Weite her in Richtung Trübbach. Er bremste sein Auto beim Lichtsignal ‹Seidenbaum› bis zum Stillstand ab. Als dieses auf Grün wechselte, fuhr er gerade aus in Richtung Trübbach. Gleichzeitig fuhr ein 45-Jähriger mit seinem Auto von der Seidenbaumstrasse her und bog rechts in Richtung Trübbach ab. Auch er gab an, dass ihm das Lichtsignal Grün anzeigte. Es kam zur seitlich-frontalen Kollision der beiden Autos. Der Sachschaden wird auf über 10‘000 Franken geschätzt.

Personen, die Hinweise zur angezeigten Farbe des Lichtsignals machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeistützpunkt Mels, 058 229 78 00, in Verbindung zu setzen.»

Wir hoffen auf baldige Klärung des Rätsels.

Gerade gekauft und schon geschrottet

Bild

Das ist definitiv nicht die Strasse.
bild: Kapo Appenzell ausserrhoden

Das ging schief: In Appenzell Ausserrhoden gönnte sich ein Neulenker ein neues Auto und fuhr dieses leider am gleichen Tag noch zu Schrott: 

«In der Freitagnacht vom 13.05.2016 fuhr ein Junglenker von Teufen in Richtung Appenzell. Ausgangs der Rechtskurve bei der Liegenschaft Oberbühl beschleunigte er das am gleichen Tag eingelöste Auto so fest, dass bei diesem das Heck ausbrach. Das Auto durchbrach anschliessend den Zaun und kam ca. 50 Meter von der Strasse entfernt auf der angrenzenden Wiese zum Stillstand. Für die Bergung musste ein Pannendienst aufgeboten werden.»

Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden

Wir hoffen, der Neulenker habe etwas dazugelernt. 

Nur ein Wort: WARUM?

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Eine unbekannte Täterschaft verschmiert im Kanton Basel-Landschaft einen Kinderspielplatz mit Motorenöl. Bild: Giphy

Diese Polizeimeldung macht uns fassungslos:

«In der Nacht vom Freitag, 6. Mai 2016, auf Samstag, 7. Mai 2016, wurde der Kindergartenspielplatz an der Breitenbachstrasse 5 in Brislach durch eine unbekannte Täterschaft mit Öl verschmutzt. Mehrere Spielgeräte und Fallschutzplatten sowie Teile des Areales selbst wurden durch mitgebrachtes Motorenöl verunreinigt. Es entstand beträchtlicher Sachschaden. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen.»

Wir wünschen der Kantonspolizei Basel-Landschaft viel Glück. Die unbekannte Täterschaft möge bald zur Rechenschaft gezogen werden!

20'000 Zigaretten geklaut

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Rauchen konnte der Dieb die Zigaretten allerdings nicht mehr.
screenshot youtube

Die Kantonspolizei St.Gallen fand derweil unverhofft den grössten (und vermutlich ältesten) Zigaretten-Dieb der ganzen Ostschweiz: 

«Ein Bewohner eines Hauses stellte in seinem Gartenhaus einen unbekannten Mann fest. Die alarmierte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte den Mann festnehmen. Der 67-Jährige führte in seinen Effekten nebst Einbruchswerkzeugen auch rund 100 Stangen Zigaretten mit. Er gab zu, die Zigaretten in der Nacht bei einem Kioskeinbruch in Wildhaus gestohlen zu haben. Es wird nun abgeklärt, ob der Mann für weitere Straftaten verantwortlich ist.»

Hotspot Chur

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Auf dem Weg zur Schwalbe.  bild: stadt chur

Viel zu tun gab es in Chur. 30 Einsätze vermeldet die Stadtpolizei. Der einzige wirklich erwähnenswerte drehte sich um eine eingeklemmte Schwalbe:

«Am Samstagmorgen hat ein Anwohner der Tittwiesenstrasse bei der Stadtpolizei gemeldet, dass sich eine Schwalbe unterhalb eines Dachgiebels in den Giebelsparren verfangen habe. Die ausgerückte Patrouille konnte den Vogel auf einer Höhe von ca. 12 Metern sichten. Es gab jedoch keine Möglichkeit, den Vogel aus seiner misslichen Lage zu befreien, deshalb wurde die Feuerwehr der Stadt Chur aufgeboten. Dieser gelang es, die Schwalbe zu befreien. An der Rheinpromenade wurde die Schwalbe wieder in die Freiheit entlassen.»

Wir wünschen der Schwalbe alles Gute für den weiteren Lebensweg!

Schlecht im Versteckenspielen

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So geht das, liebe Automatenknacker!
giphy

Drei Automatenknacker haben sich nicht gut genug versteckt – und wurden prompt von der Kantonspolizei Thurgau erwischt:

«In der Nacht zum Sonntag hat die Kantonspolizei Thurgau beim Bahnhof St.Katharinenthal drei Personen nach einem versuchten Automatenaufbruch festgenommen. Die jungen Männer versuchten kurz vor Mitternacht mittels Brecheisen und Schraubenzieher den Ticketautomaten am Bahnhof St.Katharinental aufzubrechen. Als der Alarm des Automaten losging, ergriffen sie die Flucht und versteckten sich in unmittelbarer Nähe. Ein Lokführer entdeckte einen der Männer in Gleisnähe und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte anlässlich der Fahndung insgesamt drei Personen festnehmen. Die beiden 18- und 21-jährigen Kroaten und der 21-jährige Portugiese aus dem Kanton Schaffhausen wurden vorübergehend inhaftiert.»

Glückwunsch an den Lokführer und die Polizisten, die das Versteckspiel gewonnen haben!

17 fahrunfähige St.Galler

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Die Kantonspolizei St.Gallen verschickte eine Medienmitteilung für die 17 fahruntüchtigen Männer, die ihr übers Pfingstwochenende ins Netz gegangen sind: 

«In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (16.05.2016) hat die Kantonspolizei St.Gallen 17 fahrunfähige Automobilisten angehalten. 15 waren alkoholisiert unterwegs. Bei zwei Männern fielen die Drogentests belastend aus. Ein angetrunkener Mann begleitete einen Lernfahrer. Ein Autofahrer war bereits einen Tag vorher alkoholisiert von der Polizei kontrolliert worden. Alle Autofahrer werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.»

Die Chronik des feuchtfröhlichen Wochenendes in St.Gallen findest du hier.

(leo)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Yelina 16.05.2016 20:02
    Highlight Highlight In der Stadt Luzern hats aktuell auch viele Enten-Familien auf Wanderschaft. Anstatt den Tieren den Weg zum Wasser zu weisen, wird das Handy gezückt und die Enten sollen gefälligst für ein gutes Selfie stillhalten... Quo vadis?
  • John Smith (2) 16.05.2016 19:16
    Highlight Highlight Die Enten machen natürlich keine Entdeckungsreise in die Stadt, sondern die Entenmütter nisten irgendwo in der Stadt, und nach dem Schlüpfen suchen sie dann mit den Küken im Schlepptau zu Fuss das nächste Wasser – was in einer Stadt natürlich schwierig sein kann. Andererseits gibt es in Basel auch keine «Stadtpolizei», insofern passt die Meldung dann wieder.
    • Sabina Sturzenegger 16.05.2016 19:41
      Highlight Highlight Richtig, es gibt keine Stadtpolizei in Basel. Haben wir korrigiert. Aber die «Entdeckungsreise» bleibt drin – es ist ein schönes Zitat des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt.
  • maljian 16.05.2016 18:44
    Highlight Highlight Das mit dem Spielplatz ist doch ein Unding.
    Wie kann man sowas nur machen? 😠
  • tromboner 16.05.2016 18:30
    Highlight Highlight "Tittwiesen" :-) ch ch ch. Wo das wohl her kommt?

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