Schweiz

Wachen der Kapo Bern bleiben wegen Staatsbesuch aus China geschlossen

12.01.17, 13:49

Der Grossteil der Wachen der Kantonspolizei Bern bleibt am kommenden Montag geschlossen. Grund dafür sind der Besuch des Staatspräsidenten der Volksrepublik China sowie weitere Einsätze, welche in der Summe das Korps stark fordern. Uneingeschränkt bleibe die sogenannte Grundversorgung – die Präsenz auf den Strassen und die Erreichbarkeit, teilt die Kantonspolizei Bern am Donnerstag mit.

Das Korps der Kantonspolizei Bern sieht sich anlässlich des bevorstehenden Besuchs des Staatspräsidenten der Volksrepublik China sowie weiteren Einsätzen vorübergehend mit einer massiven Mehrbelastung konfrontiert. So sind für den Staatsbesuch umfangreiche Sicherheitsmassnahmen mit einem entsprechenden Personalaufwand unabdingbar.

Nur vier Wachen offen

Hinzu erfordern zeitgleich oder in den angrenzenden Tagen weitere Anlässe ebenfalls Aufgebote der Polizei. Der Kommandant der Kantonspolizei Bern, Dr. Stefan Blättler, hat aus diesem Grund entschieden, dass am kommenden Montag der Grossteil der normalerweise in diesem Zeitraum geöffneten Wachen im ganzen Kanton geschlossen bleibt. Dies mit dem Ziel, genügend Personal für die verschiedenen Einsätze stellen zu können und zugleich kantonsweit jederzeit die Grundversorgung sicherzustellen.

Am kommenden Montag, 16. Januar 2017, werden demzufolge ausschliesslich die Wachen Bern-Waisenhaus, Biel, Moutier, Interlaken und Thun geöffnet sein. Sämtliche anderen Wachen im Kanton bleiben geschlossen. (whr)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • ma vaff... 12.01.2017 18:24
    Highlight 🤢
    0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 14:01
    Highlight Mehrfach die Rede von "weiteren Anlässen", was diese sein sollen will man aber nicht verraten. Gspässig.
    8 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 14:43
      Highlight Es sollen halt nicht alle polizeilichen Informationen der Öffentlichkeit zugänglich sein. Besser so.
      16 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 14:56
      Highlight Ist ja nicht so das die Polizei sich von eben dieser Öffentlichkeit finanzieren lässt...
      Ich muss meinem Chef normalerweise sagen was ich so mache. Und hört doch auf mit dem laschen "das können wir aus Sicherheitsgründen nicht sagen", billigste Ausrede überhaupt.
      Oder ist die Berner Polizei jetzt ein Geheimdienst?
      14 34 Melden
    • bernd 12.01.2017 16:02
      14 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 17:16
      Highlight @bernd: Danke für den Link. Ja WEF-Demo macht irgendwie noch Sinn dieses Wochenende ;)
      Das ist dann halt so wenn man den privaten Sicherheitsdienst für Bonzen die sich in Davos zum Cüpli saufen treffen mit Steuergeld unterstützen muss. Dann reichts nicht mehr damit die Polizei ihre Wachen offen lassen kann...
      Wenigstens sind die Reichen Säcke gut beschützt vom Steuer zahlenden Pöbel :)
      15 6 Melden
    • Ruefe 12.01.2017 17:43
      Highlight Das passt wie die Faust aufs Auge ;)
      3 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.01.2017 19:00
      Highlight @DasAuge:
      Tut nichts zur Sache.
      1 0 Melden
    • SemperFi 13.01.2017 06:08
      Highlight @DasAuge: Dann gehören Sie auch zu jenen, die glauben, Mitarbeiter von öffentlichen Verwaltungen seien ihre Angestellten, nur weil sie Steuern zahlen?

      Aber keine Angst, ab Dienstag können Sie wieder im ganzen Kanton Bern Hundemarken kaufen.
      3 0 Melden

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