Schweiz
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Nach Zürich will auch Basel mehr Flüchtlinge aus solchen Camps im Mittelmeerraum zu sich holen. keystone

Die Stadt Bern will mehr Flüchtlinge als vorgesehen aus der Misere retten

Das Stadtberner Parlament ist bereit, zusätzliche Flüchtlinge von Camps aus dem Mittelmeerraum in die Schweiz zu holen.

30.08.16, 06:32


Zürich hat sich bereits anfangs Jahr dazu bereit erklärt, 1000 zusätzliche Flüchtlinge aufzunehmen. Jetzt will die Stadt Bern nachziehen. In einer einmaligen Aktion sollen laut dem «Bund» 350 Flüchtlinge nach Bern geholt werden. Diese sollen direkt aus den Lagern rund ums Mittelmeer in die Stadt einreisen dürfen.

Breite Zustimmung von links

Das verlangt ein dringliches Postulat der Stadträtinnen Leena Schmitter (GB) und Katharina Altas (SP). Die Postulantinnen fordern, dass die Stadt zusätzlich zu den bereits ihr zugeteilten Flüchtlingen Schutz suchende Menschen in der Grössenordnung von 0,25 Prozent der Berner Wohnbevölkerung holt. Das Postulat stösst bei SP, GB, GFL und der EVP auf Zustimmung.

Der Ball liegt derzeit beim Stadtrat, der am Donnerstag über das Postulat befindet. Gibt dieser grünes Licht, entscheidet der Gemeinderat, ob die Menschen zusätzlich zum Kontingent des Kantons aufgenommen würden oder innerhalb von diesem. Dem Kanton Bern werden 13,5 Prozent aller Asylsuchenden in der Schweiz zugeteilt.

Weitere Berner Städte im Fokus

Zudem muss geklärt werden, ob Bern juristisch befugt ist, Flüchtlinge direkt in ausländischen Lagern und zusätzlich zu den selbst in die Schweiz eingereisten Asylsuchenden aufzunehmen.

Mit ähnlichen Vorstössen befassen sich auch die Parlamenten von Thun, Biel, Burgdorf und Köniz derzeit. (rwy)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 30.08.2016 22:47
    Highlight grandios. ein grund, wieder etwas freude an der schweiz zu bekommen.
    bravo bern!
    5 8 Melden
  • gas_wookie 30.08.2016 19:42
    Highlight Das sehen die weisen Genossen in Dänemark aber anders:

    http://orf.at/m/stories/2355986/
    4 0 Melden
  • Pisti 30.08.2016 12:25
    Highlight Und mit dem Geld aus Zürich, Zug und Schwyz wird das ganze finanziert.
    15 17 Melden
    • Lowend 30.08.2016 16:32
      Highlight Sie verwechseln da die finanziell sehr gut dastehende, von RGM regierte Stadt Bern mit dem finanziell nun halbwegs wieder auf die Beine gekommene, nun bürgerlich regierten Kanton Bern, dessen erdrückende Schuldenlast auch noch aus den Zeiten der vorhergehenden bürgerlichen Regierung stammt. Dazwischen habe die Linken diesen bürgerlichen Saustall leider nur kurz ein wenig aufräumen dürfen.

      Zum Artikel hingegen kann ich nur sagen, dass ich echt stolz auf meine Stadt bin!
      15 15 Melden
    • Pisti 30.08.2016 17:52
      Highlight Das tut überhaupt nichts zur Sache, die Kosten im Asylwesen teilen sich Bund und Kantone. Die Stadt Bern wird frühstens nach 5-7 Jahren zur Kasse gebeten, je nach Status der Migranten.
      6 6 Melden
    • Lowend 30.08.2016 18:04
      Highlight Ich kann einfach als Stadtberner diesen Unsinn mit der Finanzausgleichs-Keule nicht mehr hören, weil die Stadt Bern de fakto genau so Nettozahlerin ist, wie Zürich, Zug, oder Schwyz.
      Sie disqualifizieren sich mit solchen reisserischen "Argumenten" leider nur selber.
      10 9 Melden
    • gas_wookie 30.08.2016 19:40
      Highlight Lowend: Wer in der Stadt Bern ist genau Nettozahler? Die zig anonymen Bundesbüros die keine Steuern zahlen, die Reithalle, die Nullverdienerin Loraine und Länggasse oder Post und SBB die durch reine Subventionierung wirtschaften? Bitte klär mich auf? Oder Leben die Nettozahler nich in Muri, Schönbühl, Moossee, Köniz oder Niederscherli?
      7 8 Melden

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