Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUM NEUEN VIERJAHRESVERTRAG DES BERNER STADTPARLAMENTS MIT DEM AUTONOMEN KULTURZENTRUM REITSCHULE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG – Ein Tischtennistisch steht auf dem Platz vor dem Kulturzentrum Reitschule am Freitag, 20. Dezember 2013 in Bern. Nach neuerlichen Gewaltakten in der Umgebung des alternativen Berner Kulturzentrums Reitschule laesst die Stadtregierung abklaeren, ob deren Betreiber den Leistungsvertrag mit der Stadt verletzt haben. Bis die Resultate vorliegen, sistiert die Stadt allfaellige Zahlungen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Das Kantonsparlament fühlt sich nicht zuständig für die Reitschule.
Bild: KEYSTONE

Die Schliessung der Reitschule hat keine Chance – die SVP scheitert mit ihrem Vorstoss

Die SVP konnte das bürgerliche Parlament nicht überzeugen – die Schliessung der Reitschule für einen Monat kam nicht durch. 

Rebecca Wyss
Rebecca Wyss



Eigentlich ist die Reitschule Sache der Stadt. Für einmal befasste sich am Donnerstag nun aber das Kantonsparlament damit – auf Initiative von Thomas Fuchs. Der SVP-Grossrat verpackte in seinem Vorstoss einen Katalog von Forderungen.

Schliessung hat keine Chance

Klar im Vordergrund stand für ihn die Schliessung der Reitschule für mindestens einen Monat. Dies vor dem Hintergrund der Krawalle vom März, als vermummte Aktivisten vor der Berner Reitschule elf Polizisten verletzen. Daher verlangte er zudem die Einreichung einer Standesinitiative mit der Forderung nach strengeren Strafmassnahmen bei Gewalt gegen Blaulichtorganisationen. Die beiden Anliegen wurden klar von der Ratsmehrheit abgelehnt.

Laut dem «Bund» waren sich die Grossräte einig, dass die Reitschule Sache der Stadt ist und «nicht der Kanton handeln muss», wie EVP-Fraktionssprecherin Barbara Streit-Stettler betonte.

Fuchs' weitere Forderungen, dass alle rechtlichen Mittel genutzt werden, um die Täter der Krawalle vom März zu verhaften und dass die Kantonspolizei, den «rechtsfreien Raum» um die Reitschule nicht länger dulde, kamen besser an. Der Grosse Rat nahm die beiden Punkte deutlich an und schrieb sie als erfüllt ab.

Nächstes Geschäft: Reitschul-Initiative

Die Reitschule wird das Kantonsparlament auch in Zukunft beschäftigen. Voraussichtlich 2017 berät dieses die Initiative «Keine Steuergelder für die Berner Reithalle» – ein Vorstoss der Jungen SVP unter Erich Hess. Ihr Anliegen: Solange das Jugendzentrum besteht, soll die Stadt jährlich 55 Millionen Franken weniger aus dem kantonalen Finanz- und Lastenausgleich erhalten.

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Über 20'000 Schüler demonstrieren für Klimaschutz

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Del Curtos ZSC-Debüt geht in die Hose

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • icaruus 03.06.2016 11:02
    Highlight Highlight Wait.. 55 Millionen Franken weniger für die Hauptstadt der Schweiz wegen eines Gebäudes? Ich weiss die konkreten Zahlen jetzt nicht aber ich glaube Eric Hess hat sich etwas verrechnet, genau wie bei dem Höchstalter von JSVP Mitglieder ;)
  • dä dingsbums 03.06.2016 09:52
    Highlight Highlight Eric Hess ist mitte dreissig und noch bei der jungen SVP?
    • almlasdn 03.06.2016 10:21
      Highlight Highlight Man darf glaube ich bis 35 bei "Jungparteien" bleiben.
  • _kokolorix 03.06.2016 07:14
    Highlight Highlight Ja, ja, die SVP, die macht was. Viel Geschrei und keine Wirkung. Vielleicht sollten die Polizisten besser ausgebildet werden, damit sie endlich mal einen der Täter verhaften können? Aber das ist wie mit den Bauern, jammern ist einfacher

Der Wakkerpreis geht an die Stadt Langenthal. Warum? Darum!

Die Stadt Langenthal wird vom Schweizer Heimatschutz mit dem diesjährigen Wakkerpreis ausgezeichnet. Das Zentrum des bernischen Oberaargaus erhält die Auszeichnung für seinen Umgang mit dem baulichen Erbe der Industriegeschichte.

Ein Beispiel dafür ist für den Schweizer Heimatschutz das sogenannte «Porzi»-Areal, also das Industrieareal der ehemaligen Porzellanfabrik. Gut hundert Jahre lang wurde in den vom Architekt Hector Egger gebauten Fabrikgebäuden das Langenthaler Geschirr hergestellt. …

Artikel lesen
Link zum Artikel