Schweiz
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Da ist der Bär los: Bern hat sein Wappentier zurück

29.05.17, 11:42 29.05.17, 17:20


Am vergangenen Freitag wurde in der Berner Gemeinde Eriz ein Bär gesichtet. Es ist der erste Nachweis eines wilden Bären im Kanton Bern seit mehr als 190 Jahren.

Die Wildhut des Kantons Bern arbeitet daran, die Identität des Bären zu klären, den aktuellen Standort einzugrenzen und im Bedarfsfall konkrete Empfehlungen zu publizieren. Beim Tier handelt es sich wahrscheinlich um ein männliches Jungtier, das in kurzer Zeit grosse Distanzen zurücklegen kann. Deshalb sei unklar, ob sich das Tier weiterhin im Grenzgebiet zwischen Emmental und Berner Oberland aufhält.

Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern gab die Sichtung am Montag bekannt und zitierte den kantonalen Jagdinspektor Niklaus Blatter mit den Worten: «Das ist ein historischer Moment». Denn schliesslich handle es sich beim Bären um das Wappentier des Kantons Bern.

Beim fotografierten Tier soll es sich um einen jungen männlichen Bären handeln. Noch ist unklar, ob sich der Bär weiterhin in der Region Eriz aufhält und es sich um den gleichen Bären handelt, der im vergangenen Jahr mehrfach im Kanton Uri gesichtet wurde.

Der Bär hat sich bisher völlig unauffällig verhalten, was laut den Behörden darauf hindeutet, dass er scheu ist. Die letzte Sichtung eines Bären im Kanton Bern datiert von 1823. Damals wurde ein Bär im Saanenland gesichtet. (nfr/sda)

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23
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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 30.05.2017 00:39
    Highlight Gut möglich, dass das der Urner Bär ist. Der Sustenpass ist nämlich offen.
    3 0 Melden
  • urwe 29.05.2017 20:04
    Highlight Und bald wird das passieren in Bern ^^
    10 0 Melden
  • gügschh 29.05.2017 17:44
    Highlight weehee die schiessene ab !!!😡
    34 3 Melden
  • Balbok 29.05.2017 17:01
    Highlight
    5 0 Melden
  • égalité 29.05.2017 14:38
    Highlight "Ja lug ouu, da isch e Bääär."

    -Hermann "Motorsägenhexer" Schönbächler
    41 4 Melden
  • satyros 29.05.2017 13:56
    Highlight träm träm trädiridi
    14 3 Melden
  • Charlie B. 29.05.2017 13:24
    Highlight Man sollte die Menschen im Kanton Bern umsiedeln damit der Bär dort ungestört leben kann.
    53 12 Melden
  • pachnota 29.05.2017 13:10
    Highlight Beim letzten (abgeschossenen) Bären, habe ich gehört, das dieser aus "Jagtkreisen", mit Schlachtabfällen, absichtlich in die Nähe von Siedlungen gelockt wurde, damit er seine Scheu, gegenüber Menschen verliert.
    50 30 Melden
    • mogad 29.05.2017 15:06
      Highlight ...und dann als Problembär, der ins Siedlungsgebiet vordringt und zu zu einer Gefahr für die Menschen wird, abgeschossen werden kann.
      37 8 Melden
    • mogad 29.05.2017 15:11
      Highlight Was gibt es da zu blitzen?! Dieses Vorgehen wurde nachgewiesen, nur konnte man den mutmasslichen Tätern natürlich nichts nachweisen. Es gibt Menschen, die wollen einfach keine Wölfe, Luchse und Bären in ihrer Umgebung dulden.
      46 5 Melden
  • dave1771 29.05.2017 13:04
    Highlight Könnte meiner sein... mir entfloh einer aus meinem Privatzoo! Bitte retournieren!.
    42 7 Melden
  • mogad 29.05.2017 12:53
    Highlight Bitte keine "Futterplätze" am Siedlungsrand einrichten, um den Bär anzulocken, damit er dann als "Problembär" zum Abschuss freigegeben werden kann!!
    121 10 Melden
  • Ylene 29.05.2017 12:31
    Highlight Um einen anderen Bärner zu zitieren: Freude herrscht!!! Ja, ich hoffe doch sehr, dass hier Bär und Mensch keine Probleme miteinander kriegen.
    96 4 Melden
  • elivi 29.05.2017 12:22
    Highlight Walis: erschisst ihn!
    Bern: ein historischer moment!

    145 8 Melden
    • Charlie Brown 29.05.2017 13:26
      Highlight @elivi:

      Nicht ganz:

      Bern: "Ein historischer..." Wallis: "Päng".
      54 5 Melden
    • Telomerase 29.05.2017 14:01
      Highlight Gib den Bernern noch einige Monate Zeit...
      31 8 Melden
  • Saene S 29.05.2017 12:13
    Highlight Lasst ihn bitte diesmal am leben!
    154 9 Melden
  • fischbrot 29.05.2017 11:54
    Highlight Den werden sie wohl auch bald wieder zum "Problembären" machen und abschiessen.. 😒
    73 10 Melden
    • Eskimo 29.05.2017 12:28
      Highlight Das Problem ist nicht der Bär oder dass er zum Problembären gemacht wird. Bären sind Einzelgänger die fast andauernd auf Wanderung sind. In einer Schweiz die völlig überbevölkert ist, wirds halt schwierig einander aus dem Weg zu gehen...
      40 38 Melden
    • mogad 29.05.2017 12:54
      Highlight ....man braucht ihn nur mit Leckerlis in Siedlungsnähe zu locken...!!
      23 9 Melden
    • Charlie Brown 29.05.2017 13:28
      Highlight @Eskimo: Völlig überbevölkert mit Bären? Ein weiteres Zeichen, dass die MEI nicht wie vom Volch gewollt umgesetzt wird!!11!ELF1!
      33 22 Melden
    • Chihirovocale 30.05.2017 04:18
      Highlight @ Eskimo: kein Anfüttern auch nicht unabsichtlich, sprich verschlossene Mülltonnen und öffentliche Mülleimer, die grabschenden Pfoten Widerstand leisten. Dann ist das Risiko, dass der Bär Siedlungsgebiete spannend findet klein. Im Herbst kann man ja in betroffenen Gebieten auch mal E-Zäune benutzen um Meister Petz zu vergrätzen. Verlangt von uns Menschen ein kleines Bisschen Disziplin und bewusstes Handeln.
      2 0 Melden

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