Schweiz
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Feuer, Laser, Verletzte: Was die Berner Reitschule zu den Krawallen sagt



Zum dritten Mal innert einer Woche kam es in Bern am Samstagabend zu Protestkundgebungen. Dabei gab es eine wüste Strassenschlacht zwischen der Polizei und rund 50 Vermummten. Die Protestierenden zündeten einen Lastwagen an und blendeten die Polizei mit Lasern. Zehn Polizisten und eine weitere Person wurden verletzt. 

Stattgefunden haben diese Szenen vor der Berner Reitschule, welche nun wieder einmal ins Zentrum des Interesses rückt. Der Berner SVP-Nationalrat Erich Hess forderte am Sonntag auf Facebook, dass die Lokalität unverzüglich geschlossen werden müsse. «Was letzte Woche in Bern passiert ist, ist eine Katastrophe», schimpft Hess. Immer stehe die Reitschule im Zentrum des Chaos. 

Doch inwiefern hat die Reitschule überhaupt mit den Ausschreitungen zu tun? Am Samstagabend fanden dort mehrere Veranstaltungen statt, viele der Besucher verhielten sich absolut friedlich. Werden die Krawalle von der Reitschule überhaupt unterstützt?

Reitschule nimmt Stellung

In einem Statement auf Facebook nimmt die Reitschule nun Stellung zu den Vorfällen. Dabei solidarisiert sie sich mit den Anliegen der Hausbesetzer: «Die Reitschule - selbst das Ergebnis einer Hausbesetzung - solidarisiert sich ausdrücklich mit diesen Anliegen. Es ist wichtig, dass in Bern besetzte und anderweitig genutzte Freiräume möglich sind.»

Gleichzeitig ruft die Reitschule aber auch zur Vernunft aller Akteure auf. Sie fordert «Respekt gegenüber der körperlichen und psychischen Integrität unserer Mitmenschen».

«Keine politische Botschaft»

Stadtpräsident Alec von Graffenried sieht die Krawalle in seiner Stadt nicht gerne. Er habe keine politische Botschaft bei den Protestierenden erkennen können, sagt er gegenüber der «Berner Zeitung». «Es gab auch kein Angebot der Demonstrierenden, um über eine politische Forderung zu diskutieren. Mit allfälligen legitimen politischen Anliegen hatte das gar nichts zu tun.»

Weiter sagte der Stadtpräsident, dass diese Woche Gespräche mit der Reitschule anstehen würden. Eine Schliessung der umstrittenen Lokalität ist vorerst nicht geplant. (cma)

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  • paesu57 28.02.2017 09:03
    Highlight Highlight Unsere Gesellschaft kann sich nur so schnell fortbewegen wie Ihr langsamstes Mitglied. Dies führte immer und führt auch heute überall zu Kollektivstrafen, die oft nicht so wahrgenommen werden. Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Strasse gibt es nur, weil einige wenige sich nicht im Griff haben. Rigorose Kontrollen an Flughäfen gibt es nur, weil einige wenige Sprengstoffe ins Flugzeug bringen wollen. In diesem Sinne - in der Reitschule mal hart durchgreifen, Krawallmacher festnehmen und zur Rechenschaft ziehen. Ich finds schade, bin eigentlich gerne dort, aber es scheint nicht anders zu gehen.
  • blaubar 27.02.2017 23:49
    Highlight Highlight Wenn es der Polizei nicht gelingt, auf Berner Boden für Ruhe und Ordnung zu sorgen, ist das bedenklich. Reitschule schliessen, halte ich für unfair, weil sich die Reitschule ja von der Gewalt distanziert und sicher viele friedliebende Menschen dort verkehren.
    Die Kontrolle seitens der Polizei muss verstärkt werden und die Kapazitäten ausgebaut. Wenn dann mal klar ist, dass das hier so nicht läuft, kann man ja wieder runterfahren damit. Und: Die Randalierer müssen ihre Schäden unbedingt selber berappen.
  • zettie94 27.02.2017 21:36
    Highlight Highlight Wie viele Male haben sich die Berner jetzt eigentlich schon in Volksabstimmungen FÜR die Reitschule ausgesprochen? Und wie war das bei der SVP gleich noch mal mit der "Missachtung des Volkswillens"?
    • zettie94 27.02.2017 22:31
      Highlight Highlight Hess fordert ja eine weitere Abstimmung, während das selbe Anliegen bei der MEI aus den selben Kreisen als Missachtung des Volkswillens beschimpft wird...
    • satyros 27.02.2017 23:46
      Highlight Highlight Das Volk hat schon fünf Mal über die Reitschule abgestimmt. Jedes Mal zu Gunsten der Reitschule. Und jedes Mal war das Argument der SVP, dass von der Reitschule Gewalt ausgehe. Langsam wird's langweilig.
    • satyros 28.02.2017 16:06
      Highlight Highlight Was genau willst Du mir sagen? Im Artikel steht, dass irgendwo in der Nähe der Reitschule Zäune und Container rumstehen, die dann als Barrikaden genutzt werden. Na und? Dass es Leute gibt, die in der Reitschule verkehren und ein ... naja ... eher unverkrampftes Verhältnis ... zu Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung haben, ist jetzt wahrlich nichts Neues. Das war schon bei den letzten fünf Abstimmungen so. Die Reitschule war schon damals aus einer Besetzung entstanden und teilte die Anliegen der Häuserbesetzer, Antifas, Anti-WEF-Demonstranten etc.
  • Pikkaa 27.02.2017 12:49
    Highlight Highlight Ich finde es ist an der Zeit, dass sich die Reitschule endlich entscheidet für was sie sein will. Für mich ist die Reitschule einfach ein Ort wo man sich wohlfühlen kann, so wie man grad ist.
    Warum können wir uns alle, die uns so oft an diesem Ort rumtreiben, nicht endlich gegen jegliche Gewalt abgrenzen und die Reitschule endlich zu dem machen, was die meisten ja eh schon an ihr schätzen. Nämlich ein friedlicher Ort wo alle willkommen sind.
    Und falls das nicht im Sinne der Reitschule ist, dann sollte sie das endlich kommunizieren. Dann suchen wir uns was anderes.
    • Randy Orton 27.02.2017 17:05
      Highlight Highlight Die Reitschule kommuniziert in diesem Statement und auch in den Grundsätzen der Reitschule klar, dass sie gegen Gewalt ist und Gewalt jeglicher Art in der Reitschule nicht toleriert wird.
  • HunterCH 27.02.2017 12:36
    Highlight Highlight Vielleicht ist hier jemand aus der Hausbesetzterszene unterwegs oder von den Randalierern:

    Bitte, erklärt mir doch einfach mal, womit ihr euren Lebensunterhalt bestreitet? Studiert ihr, bezieht Stipendien, Arbeitslosengeld? Dann Schnauze tief und Klappe zu, damit profitiert ihr nämlich von dem bösen Staat, dem ihr schaden wollt. ;-)

    Solltet ihr berufstätig sein: Was und wofür Spendet ihr? Gebt ihr einen Teil eures Lohns des kapitalistischen Systems ab um Mitmenschen zu helfen? Wenn nein, Schnauze tief,..... :-)

    Und wenn ihr Anarchie wollt: In dem System gibt es keine Deeskalation. ;-)
    • Duweisches 27.02.2017 13:07
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um Staat oder Anarchie, wenn die Ausschreitungen überhaupt etwas mit der Hausbesetzerszene zu tun haben dann geht es um das Recht an Grundbesitz, sprich ob ein Mensch das Recht haben soll zu sagen "Dieser Boden gehört mir, du musst mir etwas geben um hier zu wohnen."
      Was ein Protest gegen dieses System mit Stipemdien zu tun heben soll erschliesst sich mir nicht. Auch ist ein Protest gegen Grundbesitz kein Protest gegen den Staat.
      Aber auch ich unterstütze die Ausschreitungen auf keinen Fall, diesem Anliegen muss anders Ausdruck verliehen werden.
    • Hierundjetzt 27.02.2017 13:27
      Highlight Highlight Es gibt ein (1) Land auf diesem Planeten, in der der Mensch kein Recht hat "Boden" zu besitzen.

      Nordkorea.

      Beweisführung für Deine seltsamen Gedanken abgeschlossen.
    • Liselote Meier 27.02.2017 14:17
      Highlight Highlight @Hierundjetzt; Auch in Nordkorea gibt es Privateigentum und auch "Eigener" Boden, aber nicht als Produktionsmittel. Aber ist nicht nur dort so, Kollektives Eigentum gibt es in duzenden Ländern z.B. Chiappas Mexiko, Kibuznik Israel.
      Auch in der Schweiz gab es mal viel Land im Kollektiven Besitz die Allmenden. Gibt heute noch fast in jedem Dorf irgend einen Platz der noch so heisst. Nordkorea ist aber mehr ein Feudales System.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HunterCH 27.02.2017 12:28
    Highlight Highlight Die Reitschule bietet den Randalierern immer wieder Unterschlupf und solidarisiert sich mit ihnen. Als Kulturlokalität ist diese Institution absolut in Ordnung, aber in dieser Funktion finde ich Support von jugendlichen Krawallkids, welche einfach Randale machen möchten, widerlich! Mag sein, dass die Reitschule ebenfalls Produkt einer Besetzung ist, was aber die Grundsache nicht legalisiert. Die Leute, welche sich immer wieder mit der Polizei anlegen und dann in die Reitschule flüchten, haben absolut kein politisches Statement, sondern missbrauchen linke Anliegen für ihre Zerstörungswut.
    • Duweisches 27.02.2017 13:09
      Highlight Highlight Die Reitschule kann für die Krawallbrüder genauso wenig wie Fussballfans für Ultras. Die Masse kann nichts dafür wenn jemand in ihr untertaucht.
      In den anderen Punkten stimme ich aber ganz klar zu.
    • Hierundjetzt 27.02.2017 13:29
      Highlight Highlight Frei erfundener Chabis. Jeder Fussballclub verurteilt Gewalt öffentlich. Jeder Fussballclub muss die Polizeikosten mittragen. Jeder Fussballballclub extra Personal für die Deeskalation abgestellt.

      Die Reitschule macht nichts von alledem.

    • satyros 27.02.2017 14:02
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Hast Du den Text der Reitschule überhaupt gelesen? Falls nicht, hier der entscheidende Teil: "Seit jeher appelliert die Reitschule an die Vernunft aller Akteure und fordert den Respekt gegenüber der körperlichen und psychischen Integrität unserer Mitmenschen."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomlate 27.02.2017 12:26
    Highlight Highlight Im Video sagt Erich, dass sich das alte Bern im Grab umdrehen würde. Hatten wir denn eine Altstadt vor der Altstadt, die heute die Halbinsel ziert? Wann wurde diese vom ihm genannte Altstadt begraben? Und wie?
  • http://bit.ly/2mQDTjX 27.02.2017 12:00
    Highlight Highlight In England nennt man die Polizisten liebevoll "Bobbies". Das geht zurück auf einen Herrn Peel, der zum Vornamen Robert hiess, und 1829 die Metropolitan Police. Seine "generellen Instruktionen" an jeden neuen Polizeibeamten enthielen neun Grundsätze, die noch heute für jeden britischen Polizeibeamten gelten. Darauf sind die Bobbies stolz:

    https://www.gov.uk/government/publications/policing-by-consent/definition-of-policing-by-consent

    Es täte auch der hiesigen Polizei gut, statt ständig zu jammern, sich einmal ernsthaft mit diesen bewährten Grundsätzen guter Polizeiarbeit auseinanderzusetzen.
    • Hierundjetzt 27.02.2017 13:30
      Highlight Highlight Und in Uganda wird zuerst geschossen und danach gefragt.
    • Genital Motors 27.02.2017 17:18
      Highlight Highlight und dann wir gegessen sagt der Gute Alte IDI AMIN. EIn Pfundskerl!
  • Ein Wanderer 27.02.2017 11:44
    Highlight Highlight Und wieso gibt es überhaupt Menschen in unserer ach so tollen Schweiz, die zu wenig Geld haben um sich eine Mietwohnung zu leisten? Wieso hast auch du, lieber Watson-Leser, Ende Monat nach dem bezahlen der stetig steigenden Krankenkassenprämien und Steuern beinahe kein Geld mehr für dich selber während ein paar Wenige sich auf deine Kosten bereichern? Und wieso findest du das auch noch normal? Status Quo aufrechterhalten und hoffen, dass es gut geht? Sehr blauäugig aber so scheinen die meisten zu ticken...

    PS: und jetzt bitte nicht kommen mit: "in der CH geht's uns noch besser als sonst wo"
    • blaubar 27.02.2017 23:58
      Highlight Highlight @Wanderer: Gute Frage. Die richtige Frage ist aber: Was kann man dagegen tun? Bin mir nicht ganz sicher, ob Scheiben einschlagen und Menschen verletzen das richtige Gegenmittel sind.
      Kaufst du Tommysenf? Ja? Dann sollstest du z.B. da ansetzen. Gehört nämlich Nestlé. Einer der grössten Abszocker. Köpfchen! Nicht draufhauen. Sonst machst du z.B. noch die grossen Versicherer reicher.
  • Töfflifahrer 27.02.2017 11:08
    Highlight Highlight Um es vorweg zu sagen ich bin gegen jegliche Art von Extremismus. Aber wenn in irgend einem Gasthof auf dem Lande die PNOS ein Konzert veranstaltet, ist die Empöhrung schweizweit riesig, ja sogar die Absetzung des Polizeikomandanten wird gefordert. Dabei fand keinerlei Zerstörung statt, die Rechnungen wurden bezahlt, die Lokalität blieb sauber. Warum nun frage ich wird für die Linksextremen, die Leute verletzen, Tote in kauf nehmen, fremdes Eigentum zerstören ein anderer Masstab angelegt? Für mich sind das nichts anderes als eine andere Form von Terroristen, die solen auch so behandelt werden.
    • Echo der Zeit 27.02.2017 11:50
      Highlight Highlight Die Vorfälle lassen sich nicht vergleichen - ausser sie wollen uns glaubhaft machen die Pnos Leute sind so Friedlich. Dazu Passend - http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-02/rechtsextremismus-deutschland-gewalt-niveau-hoch-anfrage-petra-pau
      Im Jahr 2016 zählte die Polizei nach bisherigen Erkenntnissen insgesamt 12.503 rechte Delikte. Neben den Gewalttaten sind das auch Delikte wie Volksverhetzung, Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung. 6.076 Tatverdächtige wurden ermittelt und davon 149 vorläufig festgenommen. In Untersuchungshaft kamen allerdings nur 15 Rechtsextremisten.
    • Duweisches 27.02.2017 11:51
      Highlight Highlight Wieso genau links? Das waren einfach auf Krawall gestimmte Jugendliche. So etwas kann leider immer passieren, das hat wenig mit links oder rechts zu tun, sogar kleine Partys können mit genügend Alkohol zu so etwas ausarten. Ich rufe da vor allem "aus versehen auf Facebook geteilte" Geburtstagspartys und ähnliches...
    • paddyh 27.02.2017 12:05
      Highlight Highlight Schon toll, nach ihrer Logik darf ich Genozid propagieren (oder sogar begehen?) wenn ich nachher aufräume und die Verbrennungsanlage bezahle. Das haben die Nazis ja auch gemacht. Die blöden Amis haben sie ja nur beim aufräumen gestört.
      Sorry, aber ihre Aussage ist so verkorkt bünzlig, dass es mir weh tut.
  • sherpa 27.02.2017 10:53
    Highlight Highlight Offenbar glauben auch die Betreiber Reitschule, dass die Besetzung einer Liegenschaft legal ist. Ist ja verständlich, wurde die Reitschule auch illegal besetzt und man will sich wohl kaum selbst als Unrechtmäßige bezeichnen. Nur haben diese Leute noch immer nicht begriffen, dass jede Besetzung ein krimineller Akt ist und wenn sie sich nun mit den Chaoten solidarisieren, sind sie ebenfalls dieser Gruppe zu zuordnen.
    • todesnachti 27.02.2017 11:28
      Highlight Highlight Leider ist es legal, Gebäude (aus spekulativen Gründen) leer stehen zu lassen. Besetzer, die solche Häuser besetzen schaden wesentlich weniger wie die Besitzer, die die Häuser leer stehen lassen. Ziviler Ungehorsam muss in einer Gesellschaft auch seinen Platz haben, wenn niemand zu Schaden kommt. Natürlich sind Strassenschlachten keine geeignete Form des Zivilenungehorsams, Wasserwerfer und Gummischrot aber vlt. auch nicht die richtige Antwort.
    • Judge Dredd 27.02.2017 12:20
      Highlight Highlight @todesnachti, was wäre denn die richtige Antwort auf Strassenschlachten? Über "s'Chöpfli" streichleln und "meimei" sagen?
      Ach ja, der Grund für die Räumung des besetzten Hauses war, dass der Eigentümer es selber wieder nutzen wollte. Also wollte er darum besorgt sein, dass niemand mehr durch ein leerstehendes Haus "geschädigt" wird, wie du so schön sagst.
    • Hierundjetzt 27.02.2017 12:23
      Highlight Highlight Und wer definiert den was "ziviler Ungehorsam" ist? Du? Oder ein Verein der an der Schützenmatte eine Disco betreibt?

      Im Krieg keinen Menschen töten gehört dazu.

      Lustiges stehlen von Eigentum und Menschen verletzen gehört nicht dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BeWi 27.02.2017 10:19
    Highlight Highlight Wäre doch mal so schön wenn irgend jemand bei solchen Auseinandersetzungen mal irgendwie ein kleines bisschen bestraft würde. Ich würde vorschlagen eine halbe Stunde Blätter wischen vor dem Bundeshaus, oder eine Viertelstunde Jätte oder 10 Minuten im Altersheim helfen. Dann aber mit Gratis Mittagessen und einen 500 Franken Gutschein vom Globus. Ja, es darf ja nicht zu hart sein, sonst werden die Armen ja wieder auffällig. Und Freiräume, ja genau, ich schlage vor, dass die Hausbesitzer-Bonzen enteignet werden und jeder von diesen armen kleinen Steinwerferkinderli ein Haus geschenkt bekommt..
  • manhunt 27.02.2017 10:07
    Highlight Highlight keine/r die/der steine oder flaschen gegen polizisten schmeisst, tut das für "freiräume". dies wird bloss als vorwand missbraucht, um randale zu machen. freiräume sind ein berechtigtes anliegen, diesem jedoch mit gewalt nachdruck verleihen zu wollen, ist absolut inakzeptabel! das sich die reitschulbetreiber ein weiteres mal nicht von der gewalt distanzieren, mit ihrem statement sogar noch den eindruck vermitteln verständnis für die ausschreitungen zu haben, ist ein armutszeugnis und eine affront gegenüber allen friedlichen besuchern dieses kulturzentrums.
    • Duweisches 27.02.2017 11:56
      Highlight Highlight Man solidarisiert sich mit dem Anliegen der Hausbesetzer, distanziert sich aber klar von der Gewaltanwendung. Sie zeigen sich froh, dass es bei der Halle selbst so ruhig blieb. Wo blitzt da das Verständnis durch?
    • manhunt 27.02.2017 13:23
      Highlight Highlight @duweisches: in welcher textpassage distanzieren sich die reitschulbetreiber klar von der gewaltanwendung? kannst du mir da eventuell weiterhelfen? die solidaritätsbekundung für die anliegen der besetzer war auf jeden fall nicht zu überlesen.
    • satyros 27.02.2017 14:38
      Highlight Highlight @manhunt: "Seit jeher appelliert die Reitschule an die Vernunft aller Akteure und fordert den Respekt gegenüber der körperlichen und psychischen Integrität unserer Mitmenschen."
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 27.02.2017 10:04
    Highlight Highlight Mich stört diese stumpfsinnige Gewalt und Zerstörerei masslos (masslos ist noch untertrieben), aber ich verliere nicht aus den Augen, dass das Zerstören von Eigentum nicht nur auf der Strasse passiert sondern in vielen anderen Bereichen und diese Schäden sind um vieles grösser als das was die dämlichen Chaoten in Bern verursacht haben, der Aufschrei ist aber umgekehrt proportional viel kleiner.

    Jegliche Zerstörung von Eigentum geht für mich nicht.
  • upworthy 27.02.2017 09:57
    Highlight Highlight Wäre es der Reitschule ernst, sich für die kulturellen Anliegen einzusetzen, wäre das Statement anders ausgefallen und vor allem, würden sie Druck machen auf die (anscheinend) wenigen Krawallbrüder/schwestern. Schön, sich gegen das System aufzulehen, von welchem ihr profitiert. Habt sicher alle Schulbildung oder Studium genossen, hmmm..wer hat das wohl finanziert? Wenn man die *Liker* so auf RaumRaub betrachtet...hoffe Eure Arbeitgeber informieren sich auch. Unis, sollten solche vom Studienplatz verweisen, subito. Mami & Papi sollen dann für die enstandenen Schäden zahlen! Verwöhntes Saupack!
    • Duweisches 27.02.2017 11:58
      Highlight Highlight Sie haben anscheinend ein ziemlich geprägtes Bild von Reithallebesuchern/allgemein Linken(?). Woher das?
    • paddyh 27.02.2017 12:11
      Highlight Highlight Wow, mit ihren Fähigkeiten Täterprofile zu erstellen, sollten Sie subito zur Polizei gehen und ruck zuck sind diese Saugoofen gefasst.
    • upworthy 27.02.2017 15:13
      Highlight Highlight @paddyh: ja wer weiss was ich so den ganzen Tag mache...das mit dem Profiling kommt schon sehr nah ;) aber egal...
      @Duweisches: ich hab überhaupt kein geprägtes Bild, wenn man jedoch das ganze ein bisschen näher betrachtet, ist es schon verwunderlich wie gewisse Leute Wasser predigen und Wein trinken ;) sag ich doch: die *braven* sollen sich distanzieren von den Chaoten - alles andere ist unglaubwürdig.
  • Daniel Martinelli 27.02.2017 09:52
    Highlight Highlight Die Lokalität "Reitschule" sollte schon längst geschlossen werden. Wäre es ein "normales" Lokal, wäre es schon seit Jahren dicht gemacht worden.
  • pedronja 27.02.2017 09:35
    Highlight Highlight Reitschule Bern = nichts gesehen, nichts gehört, nichts gesagt.
    Aber sie boten am Samstag Abend den Demonstranten Raum zum besammeln, damit diese dann geschlossen aus der Reitschule ihren Demonstrationszug starten konnten.. verlogene Schönredner!
  • Micha Moser 27.02.2017 09:29
    Highlight Highlight Ich mag die Reitschule eigentlich, doch warum müssen "besetzte Freiräume" möglich sein? Freiräme absolut! Aber besetzt? Sie distanzieren sich auch nicht genug bezüglich der Sachschäden die durch die Demonstrationen verursacht werden. Einen Gefallen haben sie sich mit diesem Statement nicht gemacht.
  • Dewar 27.02.2017 08:55
    Highlight Highlight Diese Krawallbrüder machen mich sowas von sauer. Das hat nichts mit politischer Gesinnung zu tun, ihnen geht es nur darum, sich zu nehmen, was sie wollen und dabei soviel zu zerstören wie möglich. Ist wohl ein besonderer Kick, feige vermummt Dinge in Brand zu stecken und Polizisten anzugreifen.
    Als Reitschulgänger weiss ich, dass eine überwältigende Mehrheit der dortigen Besucher ganz normale, wenn nicht sogar überdurchschnittlich friedliche und offene Menschen sind. Dass die Betreiber die Stadt nicht unterstützen und sich sogar noch mit den Idioten solidarisieren geht einfach gar nicht.
    • Mix Master Mike 27.02.2017 10:27
      Highlight Highlight Kann ich bestätigen. Abgesehen von diesen Krawallbrüdern, habe ich dort noch nie einen Akt von Gewalt gesehen.
      Auch als ich mal jemandem aus Versehen ein bisschen Bier angeschüttet habe. Sorry gesagt, Taschentuch angeboten und schlussendlich friedlich angestossen. An einem anderen Ort hätte es wohl einen bösen Blick und Beleidigungen gehagelt.
  • Angelo C. 27.02.2017 08:50
    Highlight Highlight Wenn man das unvoreingenommen liest, fühlt man sich im falschen Film 😳 !

    Und: es wird ALLES schon wieder ebenso geflissentlich wie erwartet heruntergespielt, sei es hier in gewissen Kommentaren, sei es bei den links-grünen Exponenten....


    http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/steine-gummischrot-barrikaden-krawallhauptstadt-bern-id6286172.html?utm_source=blicknews&utm_medium=email&utm_campaign=20170227&utm_content=Bern_pos0

    http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/alle-sechs-gefassten-chaoten-von-bern-sind-schon-wieder-frei-situation-fuer-weitere-verhaftungen-war-zu-gefaehrlich-id6284289.html
    • FrancoL 27.02.2017 09:52
      Highlight Highlight Ja Angelo; Wir sind in einem Zeitalter wo wenig Verantwortung übernommen wird, fast alles von den Adressaten herunter gespielt und verniedlicht wird.

      In Bern geht es um sichtbare Gewalt darum ist der Aufschrei so gross.

      Mich stört diese stumpfsinnige Gewalt und Zerstörerei masslos (Masslos ist noch untertrieben), aber ich verliere nicht aus den Augen, dass das Zerstören von Eigentum nicht nur auf der Strasse passiert sondern in vielen anderen Bereichen und diese Schäden sind um vieles grösser als das was die dämlichen Chaoten in Bern verursacht haben, der Aufschrei ist aber kleiner.
    • Angelo C. 27.02.2017 12:45
      Highlight Highlight Du hast da schon recht, Franco - sogar ein wenig mit dem letzten Abschnitt, der dir diese wenigen Blitze einbrachte 😊!

      Nur weisst du, diese anarchistischen Saubannerzüge sind mittlerweile hierzulande so unpopulär, dass sich die Empörung prioritär und der Aktualität wegen vorab gegen diese richtet.

      Unverständlich, dass niemand aus stadtberner Politkreisen endlich effizient dagegen vorgeht und anstelle dessen immer nur vage Absichtserklärungen gedroschen werden 🤔!

      Käme das Lumpenpack aus der rechten Szene, dann würde das gaaanz anders beurteilt und der Aufschrei wäre ungleich grösser...

  • Thinktank 27.02.2017 08:20
    Highlight Highlight Immer wieder erstaunlich, wie die Linken beim Thema Gewalt ein Brett vor dem Kopf haben. Reden, reden, bis der Arzt kommt. Seit Jahren gibt sich die Regierung der Lächerlichkeit preis und hätschelt ihre missratenen Reitschulkinder. Würden Rechte dasselbe veranstalten, wäre die Armee eingefahren und hätte die Demonstranten getötet. Bern ist zum Schandfleck der Schweiz und zum Mahnmal der Unfähigkeit von linken Regierungen geworden.
    • SuicidalSheep 27.02.2017 10:04
      Highlight Highlight Ich bin Links. Und ich verabscheue was da in Bern passiert ist. Da gibt es kein Schönreden.

      Bitte keine Verallgemeinerung.
    • Blutgrätscher 27.02.2017 10:38
      Highlight Highlight Jesses Gott!
      Bern als "Schandfleck der Schweiz und Mahnmal der Unfähigkeit linker Regierungen."
      Reden Sie heir über Pyongyang oder die Stadt, die letztes Kahr im Ranking der Städtischen Lebensqualität Weltweit Platz 14 einnahm?
    • Hans -würkli- Nötig 27.02.2017 11:22
      Highlight Highlight "..wäre die Armee eingefahren und hätte die Demonstranten getötet."

      Komm mal wieder runter!
      Von einem "Thinktank" könnte man "denken" erwarten und nicht, dass er auf den Zug der Hetzer und Aufwiegel auspringt..
  • ....ich weiss nicht aber: 27.02.2017 08:16
    Highlight Highlight ...ich, als gestresster Steuerzahler sage: Die Krawallbrüder festnehmen und bei Wasser und Brot einen Monat lang Steine klopfen lassen. Warum? Wenn sich die Typen wie im Mittelalter benehmen, sollen sie auch so bestraft werden. Gelinde gesagt, wärs noch eine eine harmlose Strafe, denn im 14.Jh. überlebte solche Taten niemand.
    • Fly Baby 27.02.2017 10:55
      Highlight Highlight Dein Verständnis von einem Rechtsstaat erstaunt mich doch sehr, dein Wissen übers Mittelalter jedoch noch viel mehr.
    • Der Beukelark 27.02.2017 11:09
      Highlight Highlight Wo zahlst du Steuern? Gottlob stecken wir nicht mehr im Mittelalter fest. (Abgesehen von einigen Wutbürgern, die sich immer nach drastischen Massnahmen wie Abrissen, Verbrennungen, Straflager, usw. sehnen)
  • Der Beukelark 27.02.2017 07:48
    Highlight Highlight Es ist erfreulich zu sehen, dass wichtige Akteur wie Stapi Graffenried und die Reitschule besonnen reagieren. Die Reitschule appeliert für eine gewaltfreie Auseinandersetzung und Graffebried zeigt sich offen für Gespräche. Für mich der einzig richtige Weg und ich bin froh, sind nicht alle Menschen solche Kurzschlüssler wie (offensichtlich) die Mehrheit in den Online-Kommentarspalten. Man kann nur hoffen, dass die Besetzter nun auch das Gesprächsangebot annehmen. Es ist ja schon so, dass Freiräume je länger je wichtiger werden, weil legalen Clubs und Kulturhäusern das Leben erschwert wird.
    • Madison Pierce 27.02.2017 08:09
      Highlight Highlight Da bin ich nicht ganz einverstanden. Freiräume und unabhängige (Jugend-)Kultur sind zweifellos wichtig. "Alles schliessen" sollte nicht die Lösung sein.

      Aber es stört mich sehr, dass sich die Reitschule immer nur halbherzig von solchen Gewalttaten distanziert und vor allem den Tätern immer wieder Unterschlupf gewährt. Ein klares "Straftäter bleiben draussen" wäre hier mal angesagt.

      Von jeder Dorfbeiz erwartet man, dass sie der PNOS keine Säle vermietet, von den Moscheen erwartet man, dass sie keine radikalen Prediger dulden, nur bei der Reitschule gehören Extremisten irgendwie dazu.
    • walsi 27.02.2017 08:49
      Highlight Highlight Den Demonstranten geht es nicht um Freiräume, sonst hätten sie das Gespräch gesucht. Es geht um Randale und Widerstand gegen das Establishment.
    • MacB 27.02.2017 08:52
      Highlight Highlight Kurzschlüssler? Das könntest du beim ersten mal sagen. Ist ja in Bern ein Dauerzustand geworden...
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  • lilie 27.02.2017 07:23
    Highlight Highlight Ich habe auch ein gewisses Verständnis für die Anliegen der Hausbesetzer. Freiräume sind wichtig, und in der geordneten, überregulierten Schweiz sind solcje immer weniger zu finden.

    Aber hier sind Chaoten am Werk, die keine politischen Anliegen mehr vertreten, sondern einfach aus persönlichem Frust und latenter Wut-auf-alles-und-jeden auf Zerstörungstrip gehen.

    Das hat mit irgendwelchen berechtigten Anliegen nichts mehr zu zun.

    Es ist zwar löblich, dass die Reitschule sich von den Angriffen auf Polizisten distanziert, von den Sachbeschädigungen allerdings nicht. Das finde ich bedenklich.
  • walsi 27.02.2017 07:04
    Highlight Highlight Kurz gesagt: Die Reitschule findet diese Gewalt gut und richtig, kann dies aber aus verständlichen Gründen so offen nicht sagen.
    • peeti 27.02.2017 08:19
      Highlight Highlight Ähm nein. Lies den Text besser nochmals.
    • satyros 27.02.2017 09:02
      Highlight Highlight Das ist eine Unterstellung. Nichts in der Stellungnahme deutet darauf hin, dass die Reitschule Gewalt gutheisst. Sie distanziert sich sogar davon. Nur weil sie daran erinnert, dass Gewalt nicht vom Himmel fällt, heisst das nicht, dass sie diese gut findet.
    • Wehrli 27.02.2017 09:15
      Highlight Highlight Sagt wer? Unser SVP-walsi?
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  • MacB 27.02.2017 06:57
    Highlight Highlight Euch geht es allen zu gut!
    • Hierundjetzt 27.02.2017 10:13
      Highlight Highlight Niemand muss auf der Strasse leben. Dafür gibts das Sozialamt.

      1100.- Miete / Monat (kriegt man in Bern eine gute Wohnung!!)
      KK / Arzt bezahlt
      980.- / Monat für Dich

      Wenig aber es reicht knapp zum leben. Das letzte Netz ist straff gespannt und das ist gut so.

      Also hör mit Deiner peinlichen Sozialromantik auf und nimm Dich selber an der Nase, den Text hast Du ja nicht mit dem Commodre 64 geschrieben -oder?
    • MacB 27.02.2017 10:33
      Highlight Highlight Dafür kämpft man in bern aber (grad) nicht.
    • Hierundjetzt 27.02.2017 13:36
      Highlight Highlight Selbstverständlich auf dich "Wir sind alle Menschen". Wer ohne Dach lebt macht dies A) Freiwillig und ist kein Opfer den B) es gibt genügend staatliche Institutionen für Hilfsbedürftige.
  • Grundi72 27.02.2017 06:46
    Highlight Highlight "Es ist wichtig, dass in Bern besetzte und anderweitig genutzte Freiräume möglich sind."

    Logo, wir sollten das in der Bundesverfassung verankern! Weiter sollte auch Diebstahl erlaubt werden! Ich bräuchte aktuell nämlich gerade ein neues Auto und das Neue des Nachbarn würde mir eigentlich super gefallen...

    Jesses Gott, sucht euch einen Job..!!! Ah nei blöd, da würdet ihr ja Geld dabei verdienen, was warschindli als unmoralisch angeschaut wird in euren Kreisen...

    Die Bonzen-Steuerzahler sind ja zum Glück da und finanzieren euch!
    • Wehrli 27.02.2017 09:16
      Highlight Highlight Was für ein Statement! Oscarwürdig, direkt vom Stammtisch.
    • FrancoL 27.02.2017 09:58
      Highlight Highlight Vom Stammtisch? nein das stammt aus dem Bereich der Stammtischbeine, unterirdisch.
  • sven_meye 27.02.2017 05:54
    Highlight Highlight Die Gewalt gegen den Polizisten gibt mir zu denken ... aber wehe es verletzt sich dann mal einer der Täter. Dann ist das Geschreie gross!
  • Hustler 27.02.2017 04:27
    Highlight Highlight Man könnte das Problem ganz einfach lösen. Besetzten darf nur, wer nachweisen kann, dass weder er selber noch seine Eltern in der Lage sind, eigenständig eine Wohnung zu bezahlen.
    • Z&Z 27.02.2017 06:13
      Highlight Highlight Das ist dann de facto eine Enteignung. Wenn jemand etwas besetzt, gehört das jemand Anderem. Dieser jemand ist dann enteignet. Sieht man darin modernes Robin Hood oder was? In einem Land, in dem Niemand auf der Strasse leben muss, wenn er das nicht will? Tut mir leid, ich habe 0 Sympathien für die ganze Situation.
    • Raembe 27.02.2017 06:30
      Highlight Highlight Also heisst das wenn ich arm bin, darf ich mir fremdes Eigentum nehmen?
    • Charlie Brown 27.02.2017 06:34
      Highlight Highlight Und welches Problem wäre damit ganz einfach gelöst?
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