Schweiz
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Jetzt besetzen Aktivisten ein Haus auf dem Berner Burgernziel-Areal

Mit ihrer Besetzung protestieren die Aktivisten gegen die Abriss-Pläne. Die Stadt hat eine Räumungsfrist gesetzt. 



Seit Mittwoch besetzen Aktivisten auf dem Burgernziel-Areal ein Haus. Mehr als zehn Leute haben es sich im Gebäude an der Thunstrasse 116 bequem gemacht, wie der «Bund» berichtet. Sie protestieren damit gegen die Pläne der Gebäudeversicherung Bern (GVB) und die Wohnbaugenossenschaft ACHT Bern.

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Dieses Haus an der Thunstrasse 116 wurde besetzt. screenshot: googlemaps 

Günstige Sozialwohnungen

Diese wollen auf dem Gelände Wohnungen, Läden eine Kindertagesstätte und einiges mehr errichten. Das stösst auf Kritik – nicht nur bei den Besetzern. Derzeit ist eine Unterschriftensammlung für die Initiative «Stadtraum Burgernziel» im Gange. Die Initianten wollen das Areal für zehn Jahre als selbsttragende Veranstaltungsplattform nutzen.

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Dazu äussern sich die Besetzer nicht. In einem Brief, der dem «Bund» vorliegt, fordern sie einzig «günstige, verfügbare Sozialwohnungen». Sie stellen auch  klar, dass sie das Haus nicht so schnell wieder verlassen wollen. Von «überwintern» ist die Rede.

Laut den Besetzern setzte Immobilien Stadt Bern eine Frist. Diese müssten das Haus bis gestern Abend verlassen haben. Sonst droht ihnen die Räumung.

Vor einem Jahr sagte das Berner Stimmvolk Ja zur Abgabe des Areals im Baurecht. Damit sollte der Weg unter anderem frei für eine Wohnüberbauung werden. (rwy)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pachnota 05.12.2016 10:17
    Highlight Highlight Wenn die Politiker um die FDP und die SP, weiterhin das Gefühl haben, jedes Jahr 80000 neue EU Bürger zu brauchen, werden die Wohnungen sehr schnell noch unbezahlbarer.

    Die Bevölkerung hat ja dieses Gefühl bekanntlich nicht.
  • Hugo Wottaupott 05.12.2016 09:20
    Highlight Highlight Besser unter der Brücke wohnen. Gratis Dach und fliessend Wasser.
  • pamayer 05.12.2016 07:23
    Highlight Highlight Es geht darum, dass der Wohnraum in den Städten und bis weit in die Agglomerationen hinaus quasi unbezahlbar wird.
    Die autonomen fordern politische Massnahmen, dass vermehrt Wohnungen zu bezahlbaren Preisen erstellt werden.

    Über ihre Methode, leerstehende Häuser zu besetzen, lässt sich streiten. An den Wochenenden bzw ab Freitag Abend sind firmenparkplätze jeweils mit Autos zugepatkt. Am Montag morgen alle Autos Weg, da eben wieder Montag.

    Ist doch normal, oder!?
  • stamm 05.12.2016 06:01
    Highlight Highlight Heieiei....nichts besserers zu T(h)un? Abfahren! Kann doch wohl nicht sein, dass die sich in fremden Eigentum einquartieren.
    • Peldar 05.12.2016 06:40
      Highlight Highlight Dies scheint mir doch eine sehr sinvolle Beschäftigung. Und wie sie schon feststellen konnten handelt es sich hier um Eigentum und daher so oder so um Diebstahl.
  • Gsnosn. 05.12.2016 05:31
    Highlight Highlight "günstige, verfügbare Sozialwohnungen" Das bedeutet die Aktivisten im Haus sind alle Sozialempfänger?
    • Peldar 05.12.2016 06:38
      Highlight Highlight Warum denn das? Mensch kann auch aus solidarität handeln. Bloss weil ich mich für geflüchtete einsetze bin ich ja auch kein Flüchtling.
    • 8004 Zürich 05.12.2016 06:45
      Highlight Highlight Was ist denn das für eine Schlussfolgerung?! Aber ok, ist ja kein Intelligenztest...
    • Walter Sahli 05.12.2016 09:29
      Highlight Highlight Nicht unbedingt. Es soll ja scheint's Leute geben, die sich für die Anliegen Anderer einsetzen - für eine sonnenbebrillte ICH-AG im Anzug mit Krawatte und Pochette vermutlich unverständlich - aber Leute, die nicht nur ICH-ICH-ICH denken, gibt es tatsächlich.
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