Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

12. Greenfield Festival: Vier Tage lang rocken mitten im Berner Oberland.
keystone

Morgen geht's los! So neu startet das Greenfield in den Festivalsommer

Das Greenfield Festival wartet dieses Jahr mit einigen Neuerungen auf. Eine davon: Heuer treten die Bands bereits am Mittwoch auf.

07.06.16, 04:39 07.06.16, 09:03


Morgen startet das Greenfield Festival in die Openair-Saison mit dem neu eingeführten «Super Wednesday». Super alleine deshalb weil eine der bekanntesten kalifornischen Bands auf der Bühne stehen wird: Red Hot Chili Peppers. Sie treten an der zwölften Ausgabe des Festivals neben anderen bekannten Bands wie The Prodigy, Volbeat und Nightwish auf. Super aber auch, weil das Interlakner Festival bislang immer von Donnerstag bis Samstag dauerte. Der Mittwoch ist also neu. 

Red Hot Chilli Peppers

Sie eröffnen das Festival: Red Hot Chili Peppers. keystone

Über 80'000 Tickets sind im Vorverkauf weg, wie die Organisatoren am Montag auf Anfrage mitteilten. Dieser phänomenale Anstieg im Vergleich zu den bisher jeweils genannten Besucherzahlen erklärt sich einerseits durch eine neue Ticket-Verkaufspolitik. Seit vergangenem Jahr verkaufen die Organisatoren nicht mehr nur Dreitagespässe, sondern auch Zweitageskarten.

Besucherrekord erwartet

Und in diesem Jahr gibt es neben Vier-, Drei- und Zweitagespässen auch Billette nur für den Mittwoch. Das hat die Organisatoren bewogen, die Besucherzahlen neu auszuweisen.

Fans raise their hands during the concert of Welsh rock band Skindred at the Greenfield Openair, Friday, June 12, 2015, in Interlaken, Switzerland.  (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Rekordjahr 2013: 81'000 Besucher rockten damals in Interlaken. Bild: KEYSTONE

Bislang vermeldeten diese jeweils total zwischen 18'000 und 27'000 Besucher am Festival und meinten damit die Zahl der Dreitagespassbesitzer und insofern so viele Personen pro Tag. Das sagte Festival-Sprecher Michael Andai am Montag auf Anfrage.

Andererseits addierten auch andere Festivals jeweils die Tagesgäste, sagte Andai weiter, so dass das Greenfield-Festival nun eben von über 80'000 Besuchern in diesem Jahr ausgeht. 100'000 Besucher fasst das Gelände maximal. Bisheriges Rekordjahr war 2013 mit dreimal 27'000 Besuchern pro Tag gleich total 81'000 Personen. Mit anderen Worten zeichnet sich für 2016 ein Besucherrekord ab.

So rockten die Festivalbesucher letztes Jahr. YouTube/Greenfield Festival CH

Neue Namen für die Bühnen

bild: daily-rock.com

Eine weitere Neuerung des Festivals auf dem Gelände des ehemaligen Interlakner Flughafens ist dieses Jahr, dass die Bühnen nun Namen von Bergen tragen. Die bisherige Hauptbühne heisst jetzt «Jungfrau Stage», die bisherige «Club-Stage» heisst neu «Eiger Stage» und eine neue, dritte Bühne trägt den Namen «Mönch Stage».

Die Organisatoren wollen damit laut einer Pressemitteilung der Verbundenheit des Festivals mit Interlaken «und der umliegenden, wunderschönen Natur mehr Ausdruck verleihen». Die Mönchsbühne ist «der dunkleren Seite der Musik gewidmet». Sicher nicht ändern wird hingegen, dass das 2005 erstmals durchgeführte Festival auch dieses Jahr der lauten Gitarrenmusik verpflichtet ist. (rwy/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

8
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dareos 07.06.2016 08:48
    Highlight Neben dem vierten Tag wurde auch noch eine Getränke-Limitierung (nicht Alkohol, generell Getränke) von einmalig (!) 6L pro Ticket eingeführt. Was pro Person insgesamt 1.5L pro Tag ausmacht. Ich nehme an dies hat damit zu tun, dass man mehr Getränke (hohe Margen) verkaufen kann. Und nebenbei wurde der Ticketpreis ebenfalls noch um 30% erhöht. Obwohl ich trotzdem gehe (Greeeeenfield! \m/), betrachte ich dieser Entwicklung mit ein wenig Unbehagen.
    18 0 Melden
    • Dschungelpartei 07.06.2016 09:44
      Highlight Getränke können günstig im Festivalshop bezogen werden, was meiner Erfahrung nach ziemlich einzigartig ist.
      7 2 Melden
    • stef2014 07.06.2016 09:52
      Highlight Ich frage mich, wie sie das überprüfen mit der Einmaligkeit. In SG z.B. sind es m.W. gar nur 3L, dafür aber bei jedem Eintritt in das Gelände. Eine Regelung, die bis heute niemand so richtig versteht. Sie bieten zwar einen HomeDelivery für Getränke an zu fairen Preisen. Angesichts der Tatsache, dass die Leute da aber halbe Haushalte aufs Gelände tragen dürfen, erscheint mir diese restriktive Regel ausgerechnet für Getränke völlig daneben.

      Meiner Meinung nach nimmt die Kommerzialisierung dieser Festivals immer wie mehr bedenkliche Züge an. Schade.
      7 0 Melden
    • Dareos 07.06.2016 10:02
      Highlight Ein Festivalshop ist jetzt nicht soo einzigartig (Summer Breeze, WOA, Graspop, Hellfest und WFF) haben alle einen Shop auf dem Camping-Gelände. Aber ja, wir schätzen die Möglichkeit auch und werden dies auch nutzen, keine Frage! Jedoch bereitet mir der Trend trotzdem Unbehagen. Dieses Jahr kostet das Eichhof noch 1.20 CHF und das Heineken 2.- CHF. Nächstes Jahr kostet es dann 1.50 / 2.30, dann 2.- / 3.-, dann 3.- / 4.-, etc. Für das aktuelle Jahr ist es ok, ich glaube es kommen alle damit klar. Es geht mir lediglich darum, dass sich aus dieser Massnahme ein negativer Trend entwickeln könnte.
      7 0 Melden
    • Dareos 07.06.2016 10:06
      Highlight @stef2014: Das Greenfield hat an den Stoffbändchen zwei Markierungen am Ende, eines mit 16 und eines mit 18. Ist man jünger als 16 (resp. 18) wird einem dieser Teil abgeschnitten. Ich könnte mir vorstellen, dass sie etwas ähnliches machen. Sobald man einmal eingetreten ist mit 6L, wird einem etwas vom Ende des Bändchens abgeschnitten. Nur eine Vermutung. Aber anders ist es wohl schwierig die Einmaligkeit zu kontrollieren. Es wird wohl einfach 6L pro Eintritt werden.
      4 0 Melden
    • Silas89 07.06.2016 15:25
      Highlight Ich sehe den Sinn dieser Regel nicht wirklich. Im Denner auf dem Gelände kostet das billigste Bier CHF 1.15 pro 0.5-Liter-Dose. Dadurch, dass dieser Preis so tief ist, sehe ich den Grund für diese Regel nicht. Ich werde sowieso kein Essen und keine Getränke mitnehmen.
      2 0 Melden
    • Dschungelpartei 07.06.2016 16:25
      Highlight Dass Festivals immer teurer werden steht ausser Frage. Dies den Veranstaltern anzulasten finde ich aber unfair, da die Preiserhöhungen hauptsächlich durch die geldgeilen Main-Acts bedingt sind.
      Die Limite ist wohl dazu da, damit keine Privatpersonen auf dem Gelände Alkohol verkaufen, vielleicht sogar als Vorgabe der Polizei.
      0 0 Melden
    • moi*-* 07.06.2016 23:03
      Highlight Also letztes Jahr am Gampel haben sie's so überprüft, dass du nur dann mit Getränken reinkamst, wenn du dein Ticket noch nicht in einen Bändel getauscht hast; sprich zum ersten Mal durch den Eingangsbereich gingst.
      0 0 Melden

So abgefahren wäre es, wenn die Streetparade ein Metal-Festival wäre

Hunderttausende Menschen finden sich ein, um Party zu machen und lautstarke Musik zu feiern – das trifft sowohl auf die alljährliche Streetparade als auch auf Heavy-Metal-Festivals zu. Würde man aber die Strassenparty am Zürcher Seebecken tatsächlich als Metal-Festival aufziehen, gäbe es doch den einen oder anderen Unterschied. Zum Beispiel ...

Artikel lesen