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12. Greenfield Festival: Vier Tage lang rocken mitten im Berner Oberland.
keystone

Morgen geht's los! So neu startet das Greenfield in den Festivalsommer

Das Greenfield Festival wartet dieses Jahr mit einigen Neuerungen auf. Eine davon: Heuer treten die Bands bereits am Mittwoch auf.



Morgen startet das Greenfield Festival in die Openair-Saison mit dem neu eingeführten «Super Wednesday». Super alleine deshalb weil eine der bekanntesten kalifornischen Bands auf der Bühne stehen wird: Red Hot Chili Peppers. Sie treten an der zwölften Ausgabe des Festivals neben anderen bekannten Bands wie The Prodigy, Volbeat und Nightwish auf. Super aber auch, weil das Interlakner Festival bislang immer von Donnerstag bis Samstag dauerte. Der Mittwoch ist also neu. 

Red Hot Chilli Peppers

Sie eröffnen das Festival: Red Hot Chili Peppers. keystone

Über 80'000 Tickets sind im Vorverkauf weg, wie die Organisatoren am Montag auf Anfrage mitteilten. Dieser phänomenale Anstieg im Vergleich zu den bisher jeweils genannten Besucherzahlen erklärt sich einerseits durch eine neue Ticket-Verkaufspolitik. Seit vergangenem Jahr verkaufen die Organisatoren nicht mehr nur Dreitagespässe, sondern auch Zweitageskarten.

Besucherrekord erwartet

Und in diesem Jahr gibt es neben Vier-, Drei- und Zweitagespässen auch Billette nur für den Mittwoch. Das hat die Organisatoren bewogen, die Besucherzahlen neu auszuweisen.

Fans raise their hands during the concert of Welsh rock band Skindred at the Greenfield Openair, Friday, June 12, 2015, in Interlaken, Switzerland.  (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Rekordjahr 2013: 81'000 Besucher rockten damals in Interlaken. Bild: KEYSTONE

Bislang vermeldeten diese jeweils total zwischen 18'000 und 27'000 Besucher am Festival und meinten damit die Zahl der Dreitagespassbesitzer und insofern so viele Personen pro Tag. Das sagte Festival-Sprecher Michael Andai am Montag auf Anfrage.

Andererseits addierten auch andere Festivals jeweils die Tagesgäste, sagte Andai weiter, so dass das Greenfield-Festival nun eben von über 80'000 Besuchern in diesem Jahr ausgeht. 100'000 Besucher fasst das Gelände maximal. Bisheriges Rekordjahr war 2013 mit dreimal 27'000 Besuchern pro Tag gleich total 81'000 Personen. Mit anderen Worten zeichnet sich für 2016 ein Besucherrekord ab.

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So rockten die Festivalbesucher letztes Jahr. YouTube/Greenfield Festival CH

Neue Namen für die Bühnen

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bild: daily-rock.com

Eine weitere Neuerung des Festivals auf dem Gelände des ehemaligen Interlakner Flughafens ist dieses Jahr, dass die Bühnen nun Namen von Bergen tragen. Die bisherige Hauptbühne heisst jetzt «Jungfrau Stage», die bisherige «Club-Stage» heisst neu «Eiger Stage» und eine neue, dritte Bühne trägt den Namen «Mönch Stage».

Die Organisatoren wollen damit laut einer Pressemitteilung der Verbundenheit des Festivals mit Interlaken «und der umliegenden, wunderschönen Natur mehr Ausdruck verleihen». Die Mönchsbühne ist «der dunkleren Seite der Musik gewidmet». Sicher nicht ändern wird hingegen, dass das 2005 erstmals durchgeführte Festival auch dieses Jahr der lauten Gitarrenmusik verpflichtet ist. (rwy/sda)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dareos 07.06.2016 08:48
    Highlight Highlight Neben dem vierten Tag wurde auch noch eine Getränke-Limitierung (nicht Alkohol, generell Getränke) von einmalig (!) 6L pro Ticket eingeführt. Was pro Person insgesamt 1.5L pro Tag ausmacht. Ich nehme an dies hat damit zu tun, dass man mehr Getränke (hohe Margen) verkaufen kann. Und nebenbei wurde der Ticketpreis ebenfalls noch um 30% erhöht. Obwohl ich trotzdem gehe (Greeeeenfield! \m/), betrachte ich dieser Entwicklung mit ein wenig Unbehagen.
    • Dschungelpartei 07.06.2016 09:44
      Highlight Highlight Getränke können günstig im Festivalshop bezogen werden, was meiner Erfahrung nach ziemlich einzigartig ist.
    • Kyle C. 07.06.2016 09:52
      Highlight Highlight Ich frage mich, wie sie das überprüfen mit der Einmaligkeit. In SG z.B. sind es m.W. gar nur 3L, dafür aber bei jedem Eintritt in das Gelände. Eine Regelung, die bis heute niemand so richtig versteht. Sie bieten zwar einen HomeDelivery für Getränke an zu fairen Preisen. Angesichts der Tatsache, dass die Leute da aber halbe Haushalte aufs Gelände tragen dürfen, erscheint mir diese restriktive Regel ausgerechnet für Getränke völlig daneben.

      Meiner Meinung nach nimmt die Kommerzialisierung dieser Festivals immer wie mehr bedenkliche Züge an. Schade.
    • Dareos 07.06.2016 10:02
      Highlight Highlight Ein Festivalshop ist jetzt nicht soo einzigartig (Summer Breeze, WOA, Graspop, Hellfest und WFF) haben alle einen Shop auf dem Camping-Gelände. Aber ja, wir schätzen die Möglichkeit auch und werden dies auch nutzen, keine Frage! Jedoch bereitet mir der Trend trotzdem Unbehagen. Dieses Jahr kostet das Eichhof noch 1.20 CHF und das Heineken 2.- CHF. Nächstes Jahr kostet es dann 1.50 / 2.30, dann 2.- / 3.-, dann 3.- / 4.-, etc. Für das aktuelle Jahr ist es ok, ich glaube es kommen alle damit klar. Es geht mir lediglich darum, dass sich aus dieser Massnahme ein negativer Trend entwickeln könnte.
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Okay, ist nicht wirklich alkoholisch, aber irgendwie trotzdem passend.

Ja. Richtig gesehen: mit eingebautem Bier-Zapfhahn. Weil lustig. 🙄

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