Schweiz

Die Bauern gehen in Bern auf die Strasse.
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Bauern protestieren in Bern gegen die Sparpläne des Bundes

27.11.15, 10:43 27.11.15, 19:38

Tausende Bauern und Bäuerinnen aus der ganzen Schweiz haben sich für eine Demonstration in der Berner Innenstadt versammelt. Sie setzen sich gegen die Sparpläne des Bundes zur Wehr.

Der Bund solle seine Versprechen einhalten, fordern die Bauern. Sie werfen der Landesregierung Wortbruch vor, weil sie in der Agrarpolitik 2014-17 den Bauern zusätzliche Aufgaben auferlegt, aber gleich viel Geld wie bisher versprochen habe. Nun aber wolle der Bundesrat im Budget 2016 und in den Folgejahren auf dem Buckel der Bauern sparen.

Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Die Bauern waren am Vormittag aus allen Teilen der Schweiz nach Bern gereist, viele davon in Bussen, die in langen Reihen vom Aargauerstalden bis zum Guisanplatz parkiert wurden.

Treicheln und Transparente

Beim Bärengraben begann die Kundgebung. An der Spitze des langen Kundgebungszugs marschierten der Präsident des Bauernverbandes, Markus Ritter, und Verbandsdirektor Jacques Bourgeois.

Bild: KEYSTONE

Mit Transparenten und Treicheln zogen die Landwirte unter ohrenbetäubendem Lärm gegen das Bundeshaus. Auf den Transparenten waren unter anderem Parolen zu lesen: «Wir brauchen eine verlässliche Politik» oder «heimische Nahrungsmittel für alle».

Auf dem Bundesplatz wollten die Vertreter des Bauernverbandes im weiteren Verlauf der Kundgebung ein Forderungspapier an einen Vertreter des eidgenössischen Parlaments und an die Bundeskanzlei zu Handen des Bundesrats übergeben.

Bis jetzt verlief die bewilligte Veranstaltung friedlich, da und dort kam es zu Verkehrsbehinderungen. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 29.11.2015 08:50
    Highlight Die hauptberuflichen Landwirtschaftsbetriebe haben im Zeitraum 2000 bis 2014 in der Schweiz um 21% abgenommen (BFS). Das liegt im Rahmen des Generationenwechsels. Wenn die Strukturbereinigung in der Landwirtschaft in diesem sozialverträglichen Rahmen gehalten werden kann, sollten sich die Bauern nicht beklagen. Auch sollten sie stolz sein auf ihren Auftrag, die Biodiversität im Kulturland zu fördern.
    1 0 Melden
  • kliby 28.11.2015 13:49
    Highlight die höchsubventionierte berufsgruppe protestiert gegen den zu langsamen ausbau ihrer subventionien. vielleicht sollten alle anderen berufe ohne subventionen auch mal protestieren gehen.
    -
    bauernweisheit gefällig: weshalb onaniert der bauer nicht? es gibt keine subventionen und kommt aus dem eigenen sack.
    3 0 Melden
  • Jol Bear 27.11.2015 22:04
    Highlight Es ist auch mal an der Zeit, die staatl. Subventionspolitik zu hinterfragen. Bsp. werden Stallbauten mit zinslosen Darlehen und a-Fonds-perdu-Beiträgen stark gefördert. Viele Bauern steigen fast ohne Finanzpolster darauf ein und verschulden sich auf Jahrzehnte hinaus. Gleichzeitig sinken die Erlöse für die Produkte aus diesen neuen, teuren Ställen (Fleisch, Milch) stetig. Für den Bauern heisst das, ausgleichen mit Nebenerwerb u./o. Direktzahlungen. Kündigt der Bund Kürzungen bei Direktzahlungen an (wie jetzt), ist des Bauern Zukunft dann düster: Schuldenfalle, Stress, Perspektivlosigkeit..
    13 15 Melden
    • Rim 27.11.2015 22:49
      Highlight Warum sollte die Düsterkeit uns belasten? Die Zukunft der Kunden der Bauern sieht nicht heller aus. Zumindest sind die der SVP nicht auf den Leim gekrochen. Düsterkeit ist das Produkt einerseits neoliberalen (auf die Interessen der Reichsten ausgerichteten) und andererseits der rechtsnationalen (auf die Stimmen des tumben Volchs ausgerichteten) Politk der SVP. Schuldenfalle, Perspektivlosigkeit? Aufwachen Jol Bar: Das ist die Realität der Unterschichtler (dazu gehören, trotz Boden und Einbildung) auch die Landwirte. Nur haben die es noch nicht begriffen. Wir leben nicht mehr im 17 JH.
      27 9 Melden
    • Jol Bear 27.11.2015 23:14
      Highlight @Rim: cool bleiben und nicht alles aus dem Blickwinkel der SVP-Phobie betrachten. Es geht um widersprüchliche Agrarpolitik, man setzt Anreize an diesem Ort, trifft Massnahmen an jenem und die nicht erwarteten Folgen treten am dritten Ort zutage. Das Ergebnis ist, dass die Agrarpolitik im 4-Jahres-Turnus umgekrempelt wird und neue Unsicherheit schafft. Die SVP trägt dazu genau soviel bei, wie die andern Parteien und all diese zusammen wahrsch. sogar weniger als die Bundesverwaltung. Die Agrarpolitik krankt an einem Zuviel an Plan- und Beamtenwirtschaft und einem Zuwenig an Ehrlichkeit.
      6 2 Melden
    • Rim 28.11.2015 09:25
      Highlight Sicher, sicher Jol Bear. Die "Schuldigen" sind immer die andern, am besten gleich die Bundesverwaltung. Damit ist der Mist gekärrelet. Und die Landwirte mit ihren Genossenschaften, der Fenaco z.b? Würde wohl etwas mehr als archaischer Lärm und plumpe Sprüche erfordern, den eigenen Stall auszumisten. Nicht wahr?
      8 4 Melden
  • Kza 27.11.2015 21:20
    Highlight Seh ich das richtig? Wenn bei der Bildung - unserer Zukunft - eine halbe Milliarde eingespart werden soll, weil die von den Bauern gewählten Bürgerlichen ihren reichen Buddys Steuergeschenke machen wollen, dann ist das den Bauern egal. Aber sobald bei ihrer eigenen, teilweise bis zur Absurdität durchsubventionierten Branche auch mal was gespart werden soll, finden sie das empörend? Is klar...
    38 10 Melden
  • Sverige 27.11.2015 20:17
    Highlight Für die Meisten hier. Nicht die SVP hat die Sparmassnahmen angekündigt, sondern die Linken, um die krankhafte Asylmaschinerie nicht aufgeben zu müssen. Ist dermassen unlogisch dass ich nicht weis ob ich lachen oder weinen soll. Wenn man schon immer mehr in die Schweiz lässt, braucht es auch mehr Gemüse Weizen, Hafer, Gerste etc. Daher ist es logisch dass die Rechnung mit der evtl Kürzung für die Bauern nicht aufgehen kann. Aber viele Jungspunte ohne Lebenserfahrung sind die Lautesten.
    13 53 Melden
    • Kza 27.11.2015 21:17
      Highlight Die Linke will Sparmassnahmen? Echt? Wer denn genau? Wann? Wo?
      29 5 Melden
    • TheRabbit 27.11.2015 21:38
      Highlight Leg deine Quellen offen, dann können wir sachlich diskutieren.

      Und ganz ehrlich bei den Bauern gibt es sehr viel Sparpotential:

      http://www.handelszeitung.ch/politik/diese-absurden-subventionen-erhalten-schweizer-bauern-797857
      23 7 Melden
    • Sille 27.11.2015 21:57
      Highlight TheRabitt, sagt das ein Städter der vermutlich nicht mal mehr weiss woher die Milch kommt.
      Urteilt bitte nicht über etwas das ihr nicht von der Quelle her kennt, oder haben Sie schon einmal mit einem Bauer gesprochen?
      Bereiten Sie sich schon mal darauf vor, dass die Schweiz ihre Grundnahrungsmittel im Ausland überteuert kaufen muss nur weil man den Bauern, welche mehr als 8 Std. im Tag arbeiten, den Geldhahn immer mehr zudreht.. da würd ich als Bauer auch den Bettel hinschmeissen.
      10 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.11.2015 22:29
      Highlight Rabbit - gucken wir mal!
      - Laubbläser killen unzählinge Kleinstlebewesen
      - Freilauf für Tiere ist was Tolles und Gesundes
      - Findlinge beherbergen seltene Tierarten
      - Holz als Plastik in der Natur ist besser
      - Tümpel sind lebenswichtig für aussterbende Arten
      - Naturwege halten Verkehr fern und Fauna gesund
      - Heckenmangel brachte viele Tiere auf die rote Liste
      - Trockensteinmauern behergen zig seltene Tierarten

      Den meisten Bauern sind Tiere egal. Dank Subventionen bewahren sie aber Arten, die sonst ausgerottet würden. Das müsste im Sinne von JEDEM mit gesundem Verstand sein.

      5 9 Melden
    • TheRabbit 27.11.2015 22:32
      Highlight @Sille
      Ich bin zufálligerweise für mehrere Buchhaltungen von Bauern zustàndig. Ich weiss sehrwohl über die sozialen und finanziellen Aspekte der Bauern bescheid.

      Verdammtnochmal eine Zulage fûr einen Elektrolaubbläser ist nicht vertretbar.
      Was sagen Sie zum Beispiel Neuseeland. Keine Subventionen aber voll Wettbewerbsfàhig!

      http://www.wiwo.de/politik/ausland/freier-markt-neuseeland-die-cleversten-bauern/5156254.html

      Die Bauernlobby ist zu stark und schadet schlussendlich den Bauern!
      13 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.11.2015 22:36
      Highlight Sverige
      Bitte mit Link belegen. Ich kann nichts dazu finden. Es steht nur überall, dass die svp die Sparwut im Land forciert.
      13 4 Melden
  • 7immi 27.11.2015 18:56
    Highlight wir sind verwöhnt, leben von billigimporten und können es uns leisten, einen drittel der esswaren in die tonne zu schmeissen. die zeiten waren mal anders und werden auch wieder anders werden. wenn wir die heimische industrie (inkl bauern) nicht schützen, geht know how und kulturgut verloren. und schlussendlich auch die selbstständigkeit. mit der kulturlandknappheit, welche durch die zuwanderung sicher nicht gelindert wird, habens unsere bauern sowieso immer schwerer. wir sollten nicht bei der hand sparen, die uns nährt.
    11 32 Melden
    • Rim 27.11.2015 19:31
      Highlight Keine Sorge 7immi! know how/Kulturgut (wie man den Boden ohne "ausländische"/ agrochemische Mittel bewirtschaftet ist gespeichert und für jeden zugänglich, der sich dafür interessiert) Die heutigen Schweinezüchter und sonstigen Pseudolandwirte (Subventionsjäger) haben davon eh keine Ahnung mehr. Sollten die Umständ erforden, dass wir uns "selbstversorgen" müssten, wäre der Zustand der Welt so desolat, dass Rücksicht auf "Besitzverhältnisse" obolet würden. Ganz klar. Die "Hand die uns nährt" ist eine Farce. Wir "ernähren" diese Hand. Vorläufig noch. Der Rest ist Kitsch!
      40 12 Melden
    • 7immi 27.11.2015 23:36
      Highlight nun ja, wissen und können sind bekanntlich zwei verschiedene dinge. wenns so einfach wäre, könnte man alle lehren abschaffen und den lehrlingen einfach ein buch in die hand drücken.
      so wie sie über unsere landwirtschaft schreiben, scheinen sie nicht wirklich einen schimmer davon zu haben (im gegensatz zum latein, natürlich... "obolet", wow...)
      falsch, wir ernähren diese hand nicht, wir bezahlen sie. unsere vorfahren erlebten auch zeiten, in denen sie das geld hatten, die nahrung aber nicht... kulturland entsteht nicht von heute auf morgen, es muss gepflegt werden.
      4 1 Melden
    • phreko 28.11.2015 13:39
      Highlight Sehrwohl entsteht Kulturland von Heute auf Morgen, es ist nur eine Frage der Technik. Glaube kaum, dass die bei der Abholzung von Regenwald so lange auf ihr Kulturland warten müssen...
      0 2 Melden
    • 7immi 29.11.2015 08:30
      Highlight wahnsinnig sinnvoller vergleich, phreko.
      2 0 Melden
    • phreko 29.11.2015 13:40
      Highlight Doch sehr wohl, als Prävention gegen das Kriegsargument und die Abhängigkeit vom Ausland...
      0 2 Melden
  • AdiB 27.11.2015 18:05
    Highlight tja unsere schweizer bauern. zu verwöhnt. die sollte man mal alle für ein halbes jahr in den ostblock oder den balkan aufs land schicken. die würden nie mehr jammern. den sie würden spüren was es bedeutet richtiger bauer zu sein der chrampft. so wie ihre urgrossväter noch chrampften.
    was mich an den bauer stört ist die absichtliche überproduktion, damit es mehr subventionen gibt. jedes stück land wird für nur ein produkt verwendet. fast keiner pflanzt noch was für sich selber was an.
    15 20 Melden
    • Jol Bear 27.11.2015 18:26
      Highlight Ihre Argumentation ist ziemlich antiquiert; mit dem grundlegenden Wechsel anfangs 90er Jahre im letzten Jahrhundert wurde dieses System beendet. Mehrproduktion bedeutet nicht mehr Steigerung der Subventionen. Heute geht es in die andere Richtung: je weniger Produktion und je mehr "unproduktive" Landschaftspflege ohne Nahrungsmittelherstellung, desto höher die Subventionen.
      14 10 Melden
    • AdiB 27.11.2015 20:00
      Highlight sah aber vor ein par jahren anderst aus. ich sag nur zuckerrüben.
      http://m.srf.ch/konsum/themen/konsum/schweizer-zuckerberg-teuer-und-klimaschaedlich
      da gabs mal einen besseren bericht darüber. ich glaub war von der nzz. bin immer aber nicht sicher.
      5 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 27.11.2015 15:11
    Highlight Um einen Spruch aus SVP-Kreisen zu bemühen:
    "Es gitt lüüt diä schaffed und es gitt lüüt wo demonstriered!"
    :)
    58 10 Melden
  • phreko 27.11.2015 15:05
    Highlight Vom Staat maximale Beiträge verlangen und gleichzeitig beim Wählen die Steuern auf ein Minimum senken wollen. Ich mag die Bauern!
    48 7 Melden
    • TanookiStormtrooper 27.11.2015 15:17
      Highlight Bei MEI Ja stimmen und osteuropäische Erntehelfer wollen. Ich mag die Bauern auch!
      58 7 Melden
    • Rim 27.11.2015 17:59
      Highlight mit archaischem Krach die Stadt zu dröhnen, die Linken und Netten beschimpfen, die Wischiwaschi und Weichsinnigen verspotten, die Staatsangestellten am liebsten eliminieren wollen (Als treue Kundschaft sind sie aber erwünscht, keine Frage) und Solidarität fordern? Obwohl sie bereits zu 2/3 ihre Existenz dem Steuerzahler zu verdanken haben...Ich mag die Bauern auch!
      53 4 Melden
  • Adi E. 27.11.2015 15:00
    Highlight Ich bezweifle stark, dass sämtliche Kommentarschreiber hier drin wissen, wie essentiell wichtig eine gut funktionierende Landwirtschaft ist und ebenso, was für eine harte Arbeit dahintersteckt. Die Bauern haben übrigens ebenso recht auf eine Demonstration wie die JUSO oder die UNIA.

    Tja, aber was rede ich an eine Wand... in einer Zeit in der Bauer als Schimpfwort gebraucht wird ist eh schon einiges schiefgelaufen.
    27 28 Melden
    • Die Super-Schweizer 27.11.2015 16:24
      Highlight Ich schätze gut funktionierende Landwirtschaften auch, z.B. die deutsche oder die französische.

      Aber als Steuerzahler und Konsument habe ich echt keine Lust, 60'000 Agrarsozialhilfe-Bezüger zu ernähren...
      27 17 Melden
    • Mate 27.11.2015 17:40
      Highlight @Adi E ja die landwirtschaft ist wichtig, das wissen wir alle. aber mein problem ist, es wird überall gespart (zb bildung, bei jugend und sport, ect.), ausser bei den bauern und der armee. da hört mein verständnis für quengelnde bauern auf.
      24 9 Melden
  • Paul_Partisan 27.11.2015 14:52
    Highlight Na was sagt man dazu....
    20 6 Melden
    • phreko 27.11.2015 15:01
      Highlight Demnach wollen sie den Lebensstandard eines Flüchtlings...
      37 3 Melden
  • Lumpirr01 27.11.2015 14:14
    Highlight Für mich kommt es überhaupt nicht in Frage, dass die Landwirtschaft bei diesen notwendigen Sparübungen ausgeklammert würde. Würde man nämlich die Bauern schonen, müsste an anderem Ort noch mehr gespart werden. Eigentlich richtig frech, wie sich diese Schreihälse heute in Bern aufführen. Null Solidarität mit den anderen Bereichen, wo ebenfalls der Rotstift angesetzt werden muss! Würde mich nicht wundern, wenn sie wie schon einmal das Bundeshaus mit Eiern bewerfen würden.
    33 5 Melden
  • Monti_Gh 27.11.2015 13:51
    Highlight eines muss man den Bauern geben. sie haben das Lobbying richtig im Griff und bringen die Leute auf die Strasse.
    24 18 Melden
    • Rim 27.11.2015 20:11
      Highlight Erstaunt Sie das? Die Bauren sind doch seit 20 Jahren bloss nur noch schamlos. Dieser ohrenbetäubende Zug heute, war eine einzige grenzenlose Peinlichkeit /Schamlosigkeit. Landwirte sind heute so. Die meisten haben wohl sehr grosse Kartoffeln. Anders lässt sich dieser heutige Fasnachtsauflauf kaum erklären.
      27 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.11.2015 13:42
    Highlight Ich dachte, die svp nennt sich Bauernpartei. Warum kümmert sich die nicht um ihre Wähler? Ach ja, ... die Wahlen sind vorbei. Die müssen sich jetzt um ihr eigenes Geld und die Geldgeber kümmern. Bauern sind nur Wahlvieh.

    ps: Ich kauf so regional und saisonal wie möglich und gerne auch mal beim Bauern in der Nachbarschaft.
    47 6 Melden
  • Lowend 27.11.2015 13:34
    Highlight Hoffentlich schlagen diese Staatsangestellten nicht wieder die Stadt Bern kurz und klein, oder legen am Bundeshaus Feuer, wie sie dass schon 1992 gemacht haben. Erstaunlich ist, dass bei Google nichts mehr über diese bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen zu finden ist. Wird wohl daran liegen, dass sich die mächtige Bauernlobby um Löschung dieser Einträge bemüht hat und dass wäre widerliche Geschichtsklitterung! Man findet nur noch das Bundesgerichtsurteil 120 IV 98:
    http://relevancy.bger.ch/php/clir/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=atf%3A%2F%2F120-IV-98%3Ade
    34 8 Melden
    • TheRabbit 27.11.2015 21:45
      Highlight Wäre ein Artikel wert Watson. Ich bitte darum!
      7 3 Melden
    • Tomlate 28.11.2015 08:29
      Highlight Interessant!
      2 0 Melden
  • tintzke 27.11.2015 13:25
    Highlight - Die Pflege und nachhaltige Bewirtschaftung des Kulturlands ist die Grundlage für unsere Ernährung - lebenswichtig für jede und jeden von uns. Dies kann unter anderem auch als Dienst für die Allgemeinheit und Gesellschaft verstanden werden, und diese Dienste werden nicht nur in unserem Land von den Steuern finanziert (da die globalisierte Marktwirtschaft eben leider nichts für solche nicht zu kapitalisierenden Dinge übrig hat).
    - In der Landwirtschaftsbranche gilt die gesetzlich verankerte 55-Stunden-Woche. Und das bei einem sehr geringen Lohn.
    17 14 Melden
    • phreko 27.11.2015 14:18
      Highlight Keiner zwingt sie, und sie ist nicht überlebenswichtig die Landwirtschaft. (Wer das Gegenteil behauptet muss beweise liefern...)
      12 15 Melden
    • AdiB 27.11.2015 17:58
      Highlight gehe mal in den osten europas oder in den balkan. dan erlebst du mal was bauer sein bedeutet.
      6 7 Melden
    • Charlie Brown 27.11.2015 20:03
      Highlight @AdiB: das ist ein sinnloses Argument. Das trifft auf den ganzen Lebensstandard zu. So what?
      5 1 Melden
    • AdiB 27.11.2015 22:01
      Highlight ist es nicht. den unsere bauern lafern die ganze zeit sie hätten es am härtesten und keiner auf der welt arbeitet so hart für so wenig.
      im balkan bekommen bauern pro liter milch umgerechnet 5 rappen und die kühe melken sie von hand.
      auf dem feld wird bei 99% bauern noch mit der sense gearbeitet und 99% haben keinen richtigen traktor oder immernoch pferdewaggen. und dort jammern sie praktisch gar nichts. sie sind bauern vom staat brauchen sie nichts, wenns drauankommt verpflegen sie sich über monate selbst.
      4 3 Melden
    • Charlie Brown 27.11.2015 22:28
      Highlight @AdiB: Kennst du whataboutism?

      Die Schweizer Bauern müssen in der Schweiz zu unseren Preisen leben. Balkan hin oder her.

      Wann hast du zum letzten Mal mit einem Bauern gesprochen? Ich heute Morgen. War interessant. Nicht dass ich politisch mit ihm das viel zitierte Heu auf der selben Bühne hätte.... Aber ich habe auch Verständnis für seine Probleme.
      6 0 Melden
    • AdiB 28.11.2015 11:07
      Highlight ich bin momentan in ländlichen gebieten auf montage. glaub mir höre genug von den bauern. jammern und jammern, aber haben alle top moderne traktoren und landwirtschaftsmaschienen. fahren ein besseres auto als ich und haben allei schönes einfamilienhaus. und es ist ihnen zu wenig. da hätten wir vom bau mehr gründe zum jammern.
      1 4 Melden
    • Charlie Brown 28.11.2015 12:39
      Highlight @AdiB: Genau das tust du und deine Baugenossen ja: Auch jammern. Ich erinnere an die Streiks von vor en paar Wochen.

      Ich schlage mal den selben Ton in der Argumentation an: Auf einer Baustelle arbeitet in der Regel einer von fünf. Die restlichen vier stehen rum. Nicht sehr differenziert, gell? Voilà. Das meine ich.
      2 0 Melden
    • AdiB 28.11.2015 16:18
      Highlight ja aber wir verlangen nichts vom staat. wir verlangen fairnes von arbeitsgebern. wir werden nicht subventioniert.
      man kann halt nicht äpfel mit birnen vergleichen.
      und das mit einer arbeitet un vier stehen herum ist strassenbau. obwohl strassenbau ist ein krampf. man arbeitet bei jedem wetter und bei praktisch allen temperaturen.
      natürlich gibts im bau positionen wie meine als chefmonteuer oder polier die mehr kopfarbeit vor ort leisten.
      die bauern sind aber immer unzufrieden obwohl sie besser leben als der grösste teil der schweiz.
      1 1 Melden
    • Charlie Brown 28.11.2015 17:14
      Highlight @AdiB: Viele Bauern wollen einfach faire Preise für ihre Produkte und nicht Subventionen.

      Und mein Beispiel mit den Bauarbeitern sollte nur undifferenzierte Argumentation aufzeigen. Dass du das gleich den Strassenbauern zuschiebst finde ich jetzt grad so - naja.
      1 0 Melden
  • Chrigu91 27.11.2015 13:21
    Highlight Die Steuern für die Reichen immer mehr senken wollen und dann vom Staat immer mehr Geld verlangen, geht halt irgendwie nicht auf.
    47 5 Melden
  • tintzke 27.11.2015 13:21
    Highlight - Die SVP ist vor allem die Partei der neoliberalen (Gross-)Unternehmen. Absurderweise glauben immer noch viele Leute - darunter viele Landwirt_innen - , dass die SVP sich für die Landwirtschaft stark macht. Die Grüne Partei setzt sich jedoch viel mehr für die Anliegen der Landwirtschaft ein.
    - Landwirtschaft, die sicherstellt, dass wir gesunde Lebensmittel produzieren und verteilen können und die ressourcenschonend wirtschaftet, lässt sich nicht mit einer globalisierten Marktwirtschaft kombinieren, da sie an den Boden gebunden ist.
    48 2 Melden
    • Die Super-Schweizer 27.11.2015 16:26
      Highlight Doch, das lässt sich sehr wohl kombinieren. Die Hungerbäuche in Entwicklungsländern sind eine direkte Folge des Agrarprotektionismus!
      16 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.11.2015 12:15
    Highlight Der Bund möchte zwischen 2017 und 2019 eine Milliarde jährlich sparen, da kommt es halt in jedem Ausgabenposten zu Einsparungen. Beispiel Einsparungen 2019 in Millionen: Entwicklungshilfe 243, Bildung und Forschung 215, Soziale Wohlfahrt 177, Landwirtschaft 96, Obligatorische Krankenpflegeversicherung 75, Armee 31... Wenn man diese 96 Millionen mit den vom Bund an Bauern ausbezahlten Beträgen vergleicht (2014 2.8 Milliarden) vergleicht, hält sich das Mitleid in Grenzen.
    39 8 Melden
  • Die Super-Schweizer 27.11.2015 12:15
    Highlight Die Agrarsozialhilfe gehört auf NULL zusammengestrichen! Unglaublich, da leben 60'000 SVPler lebenslang auf Staatskoseten...und wollen immer mehr! Eine Beleidigung für alle, die in einer globalisierten Marktwirtschaft im Wettbewerb stehen!
    41 27 Melden
  • enti 27.11.2015 11:34
    Highlight Der Bürger hat gewählt, dieser Volkswille wird jetzt umgesetzt. Es wird noch mehr Entscheidungen in diese Richtung geben. In 4 Jahren ist die nächste Gelegenheit das an der Urne zu korrigieren.
    36 1 Melden
  • Mnemonic 27.11.2015 11:19
    Highlight Der EINZIGE Berufsstand der Schweiz mit garantiertem Einkommen jammert rum. Pfui!
    49 20 Melden
  • roger.schmid 27.11.2015 11:16
    Highlight die svpler wollen doch immer sparen.. aber wehe sie sind selbst einmal betroffen - das geht dann natürlich gar nicht!
    48 13 Melden

Wenn du in diesem Walliser Dorf ein Haus baust, erhältst du mindestens 25'000 Franken

Für einen Euro ein Haus in Sizilien kaufen oder 70'000 Franken geschenkt bekommen und sich im Walliser Dorf Albinen ein Eigenheim bauen. In Europa und der Schweiz überbieten sich abgelegene Dörfer zurzeit mit Lockvogelangeboten, um die Abwanderung zu stoppen.

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