Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hier sollen neue Wohnungen und Arbeitsplätze entstehen. Der Bund

Abstimmungen Bern: Nach Ja zu 3000 Wohnungen im Viererfeld – Gegner wollen weiterkämpfen

Gestern nahmen die Berner die Vorlage für die Wohnsiedlung im Vierer- und Mittelfeld an. Noch sind Dutzende Einsprachen hängig.

06.06.16, 06:42
Rebecca Wyss
Rebecca Wyss



Das Grossprojekt im Berner Viererfeld hat gestern eine wichtige Hürde genommen: 53 Prozent der Berner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sagten Ja zur Einzonung des Vierer- und der Umzonung des Mittelfelds. Dies ist der erste Schritt zur Wohnsiedlung für 3000 Menschen.

Wachstumsängste bei der Bevölkerung

Die Stadt freut sich über den Entscheid. «Das war die wichtigste Abstimmung der ganzen Legislatur», sagte Stapi Alexander Tschäppät im Interview mit dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis». Er glaube, die Leute haben langsam die Nase voll von der Wohnungsnot in Bern. Auf der anderen Seite müsse man die Wachstumsängste der Berner ernst nehmen.

«Hocherfreut» zeigte sich laut dem «Bund» auch das Komitee Ja zum Viererfeld, das sich aus mehreren Parteien und Verbänden zusammensetzte. Die SP sprach in ihrem Communiqué von einem Meilenstein. Das neue Quartier habe Vorbildcharakter für eine ökologisch und sozial nachhaltige Stadtentwicklung.

«Die Schlacht ist verloren, der Krieg noch lange nicht.»

Peter Camenzind, Vorstandsmitglied des Vereins Viererfeld Nature 2.0

Gebaut wird noch lange nicht

Die Gegner wollen sich vom Entscheid nicht unterkriegen lassen. Sie hatten sich in zwei Komitees zusammengeschlossen. Das eine bestand vor allem aus Vertretern bürgerlicher Parteien Berns. Ihnen war die Vorlage zu links-grün. Ein zweites Nein-Komitee rund um den Verein Viererfeld Nature 2.0 richtete sich grundsätzlich gegen die Einzonung des Viererfelds. «Die Schlacht ist verloren, der Krieg noch lange nicht», sagte etwa Peter Camenzind, Vorstandsmitglied des Vereins Viererfeld Nature 2.0.

Tatsächlich ist es noch ein langer Weg, bis auf dem Gebiet 1100 Wohnungen und 750 Arbeitsplätze entstehen können. 61 Einsprachen sind gegen das Projekt hängig. Wohl Ende Jahr wird der Kanton darüber entscheiden.

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wilhelm Dingo 06.06.2016 08:18
    Highlight Schade wir schon wieder Grünfläche verbaut. Ich hätte gerne eine Initiative mit dem Ziel, dass schweizweit unter dem Strich keine Grünflächen mehr verbaut werden sondern bereits verbaute Flächen besser genutzt werden.
    15 31 Melden
    • Hoppla! 06.06.2016 08:35
      Highlight Das sehe ich genau so. Aber: Wenn verdichtet und vor allem in die Höhe gebaut werde soll, sind dies die ersten Projekte die mit Einsprachen zugedeckt werden. So von wegen Landschaftsbild und so.
      50 3 Melden
    • Broesmu 06.06.2016 09:42
      Highlight Nun ja, wenn wir ehrlich sind wurde diese Grünfläche nicht wirklich gross genutzt von Bewohnern. Ich meine in diesem Sinne dass das Viererfeld kein Naherholungsgebiet ist sondern nur Kühe und Schrebergärten (welche ersetzt werden) beherbergte. Ich würde mich freuen wenn das Viererfeld insgesamt mehr Leben in das Neufeldquartier bringen würde. Davon profitieren alle, auch die Kleingewerbler.
      26 7 Melden
    • Wilhelm Dingo 06.06.2016 10:13
      Highlight @Broesmu: Ich bin nicht dagegen, dass ein Fleck Land sinnvoll bebaut werden kann. Es sollte dann aber an anderer Stelle gleichviel gleichwertige Fläche renaturiert werden. Unter dem Strich sollten wir in der Schweiz keine unbebauten Flächen mehr verbauen. Pro Sekunde wird 1m2 verbaut...(http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/02/03/blank/key/bodennutzungswandel_pro_sekunde.html)
      10 3 Melden
    • Cloudpanther 06.06.2016 11:36
      Highlight Eine Initative mit diesem Ziel gibt es, besser gesagt ist in dem Sammelstadium.

      https://www.zersiedelung-stoppen.ch
      2 0 Melden

Zürcher Stadtparlament will auch in Zukunft keine Nationalitäten in Polizeimeldungen

Die Nationalitäten von Tätern und Opfern soll die Zürcher Stadtpolizei in ihren Meldungen auch weiterhin nicht nennen. Diese Praxis hat das Stadtparlament am Mittwoch klar bestätigt. Ein SVP-Postulat für die Wiedereinführung der Nennungen fand keine Mehrheit.

Seit dem vergangenen November verzichtet die Stadt Zürich auf die Nennung von Nationalitäten in Polizeimeldungen. Auf Anfrage werden sie jedoch bekanntgegeben. Der damalige Sicherheitsvorstand Richard Wolff (AL) setzte damit ein 2015 vom Stadtparlament überwiesenes Postulat um.

Mit der Nennung der Nationalität werde suggeriert, dass sich die Tat damit erklären lasse. Dies verdecke die eigentlichen Ursachen wie beispielsweise Armut, tiefes Bildungsniveau oder Drogensucht, lautete die …

Artikel lesen