Schweiz
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Das Henkerbrünnli war zweimal Tatort. Quelle: Googlemaps

Drei Angriffe in der Nähe der Berner Reitschule fordern ein Todesopfer



Drei gewalttätige Vorfälle vom vergangenen Wochenende in Bern haben inzwischen ein Todesopfer gefordert. Ein weiterer Mann befindet sich in kritischem Zustand im Spital. Die Polizei ermittelt wegen vorsätzlicher Tötung respektive Versuchs dazu.

Die Vorfälle ereigneten sich alle in demselben Perimeter in der Umgebung der Reitschule. Ob zwischen den Vorfällen ein Zusammenhang besteht, wird von der Polizei geprüft. Dies werde «bei ähnlich gelagerten Fällen immer gemacht», sagte Polizeisprecher Dominik Jäggi auf Anfrage der SDA.

Opfer in kritischem Zustand

Bei einem ersten Vorfall wurde in der Nacht auf Sonntag kurz nach zwei Uhr früh auf der Schützenmatte ein 43-jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt. Der Streit war auf dem Vorplatz der Reitschule ausgebrochen.

Wie die Berner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte, befindet sich der aus Algerien stammende Mann in kritischem Zustand im Spital. Die Polizei hat Ermittlungen zu versuchter vorsätzlicher Tötung aufgenommen.

Mann erliegt seinen Verletzungen

Am Sonntagmorgen wurde zudem ein 32-jähriger Schweizer schwer verletzt im Gebiet Henkerbrünnli, ein paar hundert Meter hinter dem Reitschulareal, aufgefunden. Er ist am Mittwoch im Spital seinen Verletzungen erlegen, wie die Regionale Staatsanwaltschaft und die Berner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilten.

Der Mann wurde ersten Erkenntnissen zufolge zwischen sieben und acht Uhr morgens bei der Verzweigung Schützenmatt-/Neubrückstrase schwer verletzt. Von dort bewegte er sich auf der Neubrückstrasse stadtauswärts, wo er wenig später gefunden wurde. Die Polizei ermittelt in diesem Fall wegen vorsätzlicher Tötung.

Bei einem weiteren Vorfall am Sonntagmorgen wurde ein Mann von Unbekannten beim Henkerbrünnli ausgeraubt und leicht verletzt. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 08.12.2016 21:03
    Highlight Highlight Mutmasslicher Täter ist ein Somalier, welcher des öfteren aufgefallen ist! Haut mir eigentlich nicht die Butter vom Brot, dass die Tat von einem Ausländer begangen wurde. Aber so ganz langsam müssen mal die Konsequenzen gezogen werden daraus. Sogar wenn man Links ist! Und wenn ihr die bei uns wollt, dann unterhaltet sie!

    Es ist ein Mann gestorben, verdammt nochmal! Kann doch nicht sein! Und ich kann euch garantieren, dass Erich Hess die Verantwortung nicht tragen muss, eher die andere Seite. Ist einfach so, Punkt! Ich wünsche den Angehörigen viel Kraft und mein herzliches Beileid.
    • Switch_On 08.12.2016 23:53
      Highlight Highlight Es spielt doch keine Roller ob der Täter aus Somalia, der Schweiz oder vom Mars kommt. Hauptsache er wird mit aller Härte des Gesetzes bestraft. Aus meiner Sicht sollte er nie mehr frei kommen.
      Aber das hat mit der Herkunt gar nichts zu tun!
  • pedronja 08.12.2016 17:52
    Highlight Highlight an alle Besserwisser und Reitschulbeschützer wie Lowend, Knight etc. folgende Fakten
    - der Getötete arbeitete im Dead End, aber nicht in dieser Nacht, und wurde auch nicht im Dead End abgestochen!
    - er versuchte sich aus dem Raum der Henkerbrünnli Kreuzung schwer verletzt ins Dead End zu retten
    - In der gleichen Nacht gabe es eine Massenschlägerei vor der Reitschule mit einem Schwerverletzten
    Wenn man sich nun darüber aufregt, dass hier der Name der Reitschule fällt, verfällt in die gleiche Polemik wie diejenigen, die den oder die Täter schon als Reitschulbesucher verdächtigen!
    • ElendesPack 08.12.2016 22:08
      Highlight Highlight Die Reitschule ist im Fall immer unschuldig. Die wollen dort die total freiräumigen Projekte verwirklichen und deshalb ist alles, was dort oder in der Nähe passiert einfach lebendig und voll spannend.
      Im Fall.
  • Paaradohre 08.12.2016 17:41
    Highlight Highlight ...falls im Henkerbrünnli der Boden einstürtzt...und ein grosses Erdloch entsteht...dann waren das ganz sicher die subversiven Elemente der Reitschule...die tragen für alles die Verantwortung in diesem Perimeter!...
  • Ref 08.12.2016 17:35
    Highlight Highlight Liebes Watsonteam.

    Gemäss mehreren Pressemeldungen. u. A.
    Der Bund. wird gesagt, dass die Tat, welche zur Tötung einer Person geführt hat, keinen Zusammenhang mit der Reitschule hat. Es wird ein Somalier, welcher oft negativ aufgefallen sein soll, als Täter gennant. ( nat. im Rahmen der Unschuldsvermutung). Es wäre toll, wenn man diesen Artikel also ein wenig präzisieren würde. Des Weiteren darf man aber auch sagen, dass die Messerattacke gegen ein 43-jährigen Algerier, in direktem Zusammenhang zum Reithallevorplatz und der Schützenmatte steht.
    • ElendesPack 08.12.2016 22:09
      Highlight Highlight Ein Somalier, der einen Algerier abgestochen hat....aha...Cool. Schweizer sind im Fall auch mordlüsterne A....löcher!
    • Ref 09.12.2016 13:38
      Highlight Highlight Lieber ElendesPack

      Du hast den Post auch gar nicht verstanden!
      1. Der Somalier soll der Täter im Tötungsdelikt sein.
      2. Der Algerier ist das Opfer in einem vom 1. Fall unabhängigen versuchten Tötunsdelikt. So zumindest die Anklage der Staatsamwaltschaft.
      3. Wieso darf man Tatsacjen nicht beim Namen nennen?
      4. Gemäss Bundesamt für Justiz werden 71% der Gewalttaten von Ausländer begangen (Bei 22% Ausländer in der Schweiz). Das ist nun halt auch mal ein Fakt.
      5. Und nein deshalb soll nocht jeder Ausländer unter Generallverdacht stehen.
    • ElendesPack 11.12.2016 21:46
      Highlight Highlight Hmm....vielleicht hatte ich ja gerade ein Bisschen Lust auf Sarkasmus. Aber wenns niemand gerafft hat, ist es auch nicht schlimm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nikolas 08.12.2016 15:12
    Highlight Highlight Hauptsach Watson springt auf den Boulevardzug auf und erwähnt zusammenhaltslos die Reitschule.
    • Soli Dar 08.12.2016 18:59
      Highlight Highlight Na ja, Habitus-Effekt, trotz vielen guten Ansätzen, ist und bleibt Watson halt ein Ableger von 20min.

      Ob bewusst oder nicht, womöglich beeinflussen auch die zunehmenden Ausgrenzungs- und Menschenfeindlichkeitstendenzen bei den Usern, die Redaktion von Watson.
    • pachnota 08.12.2016 20:53
      Highlight Highlight Soli dar
      Ich hoffe es...!
      Die Mainstream Meinung ist am kippen.
      Aber kein Grund zu sorge für dich. Irgendwann wirst du halt einfach "etwas anders" denken.
      Und glaub mir,,,, das ist auch nicht schlimm ; )
  • dan2016 08.12.2016 14:15
    Highlight Highlight 1993 gab es - an derselben Stelle - bei der BEDAG-Informatik schon einen Amoklauf mit Todesopfern.
  • knight 08.12.2016 13:32
    Highlight Highlight wieso muss jede schlimme tat in bern durch die medien immer in irgendeinen zusammenhang mit der reitschule gebracht werden. 2 konflikte waren beim dead end, sogar das isc war näher am tatort als die reitschule trotzdem wird immer nur die reitschule gennant.
    • speaker33 08.12.2016 13:47
      Highlight Highlight Bei ein bisschen Reitschule-Bashing gleich mimimi aber wenn watson dann wieder Bashing der Bürgerlichen usw. betreibt, ist es plötzlich wieder in Ordnung.

      Ausserdem sagt einem Nichtberner die Reitschule mehr (aus Gründen) als die restlichen Spunten aussenrum.
    • knight 08.12.2016 13:48
      Highlight Highlight bierhübeli ist etwa auch in der selben distanz wie die reitschule oder auch der bahnhof.
      chaotensbb!!!!!1111!!!EINSELF!!!1!1!!!
    • Ref 08.12.2016 14:52
      Highlight Highlight Lieber Knight!
      Die Tat ist bei der Verzweigung Schützenmatt-/Neubrückstrasse passiert, an welche die Reithalle angrenzt, und erst von dort aus bewegte sich das Opfer stadtauswärts zum Ort an dem es aufgefunden wurde. Also war der Tatort neben der Reitschule. Somit ist es auch OK diese zu erwähnen. Die Kulturorganisationen, welche in der Reitschule Zuhause sind müssen den Dialog mit der Stadt endlich konspirativ führen! Dafür müssen sie aber den Rechtsstaat akzeptieren und somit dem rechtsfreien Raum ein Ende setzten. Das geht aber nicht indem man Woche für Woche die Polizei bekämpft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • boexu 08.12.2016 13:23
    Highlight Highlight Ach Watson. Lausige Berichterstattung. Hauptsache die Reitschule durch den Dreck ziehen (wegen den Klicks?). Habt ihr keine Berner bei euch? Knäck? Hilfe!
    Und ich dachte, ihr seid anders.
    • pachnota 08.12.2016 20:47
      Highlight Highlight Boexu,,,weiss gar nicht was du hast
      Vor (und auch in) der Reitschule kommt es jedes Wochenende zu zum Teil schweren Schlägereien.
      Das ist ja kein Geheimnis.
    • boexu 09.12.2016 08:33
      Highlight Highlight @pachnota: Überall wo Leute ausgehen und trinken kommt es zum Teil zu schweren Schlägereien. In Bern ist der Hotspot dafür wohl eher die Aarbergergasse. Bin regelmässig in der Reitschule und habe selten Schlägereien gesehen.
      Du bist also der Meinung, wann immer in Bern eine Schlägerei oder ähnlich stattfindet, dürfen die Medien schreiben, es sei bei der Reitschule gewesen, da es ja dort oft zu Schlägereien kommt?
      Das Bild, dass in den Medien von der Reitschule gezeichnet wird, ist ziemlich realitätsfern...
  • dimitris muse 08.12.2016 13:19
    Highlight Highlight Abgesehen vom ersten Fall, gibt es keine Beweise dass die Reitschule in irgendeinerweise in Zusammenhang mit den Delikten steht. Man könnte genau so gut den HB als Tatort bezeichnen. Schade Watson dass auch Ihr die Reitschule in ein schlechtes Licht stellt.
    • boexu 08.12.2016 13:36
      Highlight Highlight @AL:BM: Warum nicht "in der Nähe vom Bierhübeli"? Ist in etwa gleich weit vom Dead End entfernt wie die Reitschule. Da geht's leider nur um die Klicks...
    • Sandro Lightwood 08.12.2016 14:13
      Highlight Highlight @AlL:BM: Den Bahnhof kennen mehr! Und der ist nicht weiter weg...
  • Thinktank 08.12.2016 12:55
    Highlight Highlight Für die Berner sind das Breaking News, schliesslich erst vier Tage her.
    • pedronja 08.12.2016 13:23
      Highlight Highlight Der am Sonntag schwerverletzte Mann verstarb gestern und damit haben die Schlägereien von Samstag Nacht eine neue Dimension erreicht. Glücklich wer wie thinktank bei Tötung eines jungen Menschen seine Gedanken nur an den Zeitpunkt der Information verschwenden kann.
  • pachnota 08.12.2016 12:42
    Highlight Highlight Willkommenskultur à la Berne..!
    • Gelegentlicher Kommentar 08.12.2016 14:16
      Highlight Highlight Hast du denn schon ermittelt und weisst, wer der Täter ist?

      Und der Algierer war übrigens Opfer, nicht Täter.
  • Manutschgi 08.12.2016 12:20
    Highlight Highlight Das er im Dead End war das auch in der Nähe der Reitschule ist wird aber nicht erwähnt. Das Dead End hat aber mit der Reitschule nichts aber auch gar nichts zu tun. Momou guet recherchiert.
    • pachnota 08.12.2016 16:08
      Highlight Highlight Sehe den Zsammenhang nicht.
      Zwischen Deal End und Reitschule herrscht am Wochenende ein reges Hin und Her.

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