Schweiz
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Kundgebungsteilnehmer protestieren gegen den Tuerkischen Praesidenten Recep Tayyip Erdogan, bei einer Kundgebung fuer Freiheit, Frieden Rechtsstaat und Demokratie in der Tuerkei, am Samstag, 25. Maerz 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Zahlreiche Gruppierungen haben zur Kundgebung gegen den türkischen Präsidenten aufgerufen.  Bild: KEYSTONE

Tausende demonstrierten friedlich auf dem Berner Bundesplatz gegen Erdogan

25.03.17, 15:06 25.03.17, 17:38


Friede, Freiheit und Demokratie für die Türkei: mehrere tausend Menschen, darunter viele Kurdinnen und Kurden, haben dieser Forderung am Samstag an einer Kundgebung auf dem Berner Bundesplatz Ausdruck verliehen. Der Anlass verlief friedlich.

Seit dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei würden Demokratie und Rechtsstaats schrittweise abgebaut. Im Land herrsche wieder Krieg und Gewalt, insbesondere in den kurdischen Gebieten, kritisierten die Kundgebungsteilnehmenden. 

Tausende Menschen, die dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan und seiner AKP-Partei kritisch gegenüberstehen, riskierten ihre Arbeit oder gar ihre Freiheit, hiess es auf einem Demo-Flyer. 

Paul Rechsteiner, SP-Nationalrat und Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) forderte einen «Stopp der blinden Repression gegen Andersdenkende». Was derzeit in der Türkei geschehe sei besorgniserregend. 

Eine Box mit der Aufschrift

Die Veranstalter hatten im Vorfeld insgesamt mit 2000 bis 3000 Teilnehmenden gerechnet.  Bild: KEYSTONE

«Beispiellose Repressionswelle»

Tausende Angestellte seien gefeuert, zahlreiche Menschen verhaftet, Schulen und Universitäten geschlossen und Medien zum Schweigen gebracht worden. Die Türkei erlebe eine beispiellose Repressionswelle gegen alle, die der Regierung nicht passten.

Doch eine Demokratie brauche Meinungsfreiheit, wie Menschen die Luft zum Atmen. Rechsteiner rief dazu auf, sich mit «den Demokraten und mutigen Menschen in der Türkei» zu solidarisieren, die nicht verstummten und für die Wahrheit einstünden.

Grünen-Nationalrätin Sibel Arslan kritisierte den «dreckigen Flüchtlingsdeal», den Europa mit der Türkei geschlossen habe. Europa mache sich dadurch erpressbar. Arslan bedauerte, dass die Verfolgung und Denunziation von Oppositionellen sogar bis in die Schweiz getragen worden sei. Es sei daher richtig, dass die Bundesanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen habe. 

Zahlreiche Rednerinnen und Redner kurdischer Vereine und Organisationen warben für ein Nein am 16. April. Dann entscheidet das türkische Volk, ob es die Verfassung ändern und Präsident Recep Tayyip Erdogan mit mehr Machtbefugnissen ausstatten will. Auch türkische Staatsbürger im Ausland sind stimmberechtigt. 

«Ein Nein wird die Türkei wieder in die Demokratie führen», betonte Feleknas Uca, Abgeordnete der linksgerichteten türkischen HDP-Partei, die für die Kundgebung nach Bern gereist war. 

Keine Zwischenfälle

Die Kundgebung auf dem Berner Bundesplatz verlief friedlich und ohne Zwischenfälle. Viele Kundgebungsteilnehmende hatten Fahnen und Transparente dabei. Die Polizei hielt sich im Hintergrund und war kaum sichtbar. Die Kundgebungsveranstalter waren mit einem eigenen Sicherheitsdienst vor Ort. 

Kurz vor 14 Uhr hatte sich vor der Berner Reitschule eine eigene Gruppe mit etwa 150 Demonstrantinnen und Demonstranten aus linksautonomen Kreisen versammelt. Die Gruppe marschierte von der Reitschule zum Bundesplatz, wo sie sich der offiziellen Kundgebung anschloss. 

Die Veranstalter rechneten im Vorfeld insgesamt mit 2000 bis 3000 Teilnehmenden. Eine Zahl, die am Samstag wohl übertroffen worden sein dürfte, wie ein Augenschein auf dem Bundesplatz zeigte. 

Kundgebungsteilnehmer protestieren gegen den Tuerkischen Praesidenten Recep Tayyip Erdogan, bei einer Kundgebung fuer Freiheit, Frieden Rechtsstaat und Demokratie in der Tuerkei, am Samstag, 25. Maerz 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Demonstration verlief friedlich.  Bild: KEYSTONE

Aufgerufen zur Kundgebung hatten unter anderem kurdische Vereine, SP und Grüne sowie die Organisationen medico international schweiz, solidaritéS und solifonds. Unterstützt wurden sie von rund 30 weiteren Organisationen darunter beispielsweise der Schweizerische Gewerkschaftsbund, Terre des Hommes Schweiz oder die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSOA). 

Nicht immer verliefen prokurdische Kundgebungen in Bern friedlich. Vor zwei Jahren forderte eine Auseinandersetzung mit protürkischen Gegendemonstranten 22 Verletzte. Ein Auto war in eine Gruppe kurdischer Demonstranten gefahren. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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73
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gavi 26.03.2017 08:49
    Highlight Einmal sind es die Kurden, dann die Türken, dann die Jesiden, dann die Tibeter, dann die Eritreer, dann die usw.
    Mich interessieren die Probleme, die diese importieren NICHT? Sie sollen es zu Hause austragen. Jedes WE eine andere Demo von Ausländern - dazwischen die Chaoten, die Linksexremen, Hausbesetzer. Ich lebe offensichtlich in einem Chaos-Anarchie-Land. Und mir reicht es langsam aber sicher.
    3 4 Melden
  • ch ch ch 25.03.2017 20:02
    Highlight Friedlich? Sehe ich anders wenn Fackeln in der Menge abgefeuert werden...
    10 40 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.03.2017 20:12
      Highlight Manchmal sieht man einfach nur das, was man sehen will. Das verrät dann allerdings mehr über den verblendeten Anderssehenden als über wirkliche Tatsachen.

      Hier noch mehr solche unfriedliche Ereignisse, von Google zusammengestellt, extra für dich:
      http://bit.ly/2nUpvah
      8 9 Melden
  • Silent_Revolution 25.03.2017 19:17
    Highlight Ach wie süss. Der böse demokratisch gewählte Diktator. Und wer protestierte heute am Flughafen in Genf? Gestern,vorgestern, oder die letzten 365 Tage? Hier gehen wirkliche Diktatoren mit besten Beziehung in unserem Bundeshaus ein und aus. Sie werden hier königlich empfangen und ihr beklagt Erdogan. Lächerlich! https://twitter.com/GVA_Watcher

    9 32 Melden
    • fabain 25.03.2017 19:40
      Highlight Königlich empfangen? Also bitte, Sie Populist.
      18 6 Melden
    • Silent_Revolution 25.03.2017 19:52
      Highlight http://www.srf.ch/news/schweiz/schweiz-empfaengt-offiziell-den-koenig-von-bahrain

      Ich kann nichts dafür, dass sie sich nicht informieren, aber hängen sie mir deswegen nicht Populismus an!
      10 9 Melden
    • Silent_Revolution 25.03.2017 20:09
      Highlight Bitte auf den Link klicken und das Video ansehen und dann nochmal behaupten die Bezeichnung "königlicher Empfang" sei populistisch!
      6 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.03.2017 20:23
      Highlight Silent_Revolution: Es gäbe eine rechtliche Handhabe, um die Schlimmsten unter diesen Leuten an der Einreise zu hindern, oder sie gleich an der Grenze festnehmen zu lassen.

      StGB Zwölfter Titel(bis/ter): Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen, Verletzung der Genfer Konvention, etc.
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#id-2-12bis

      Art. 264m StGB: "Strafbar ist auch der Täter, der im Ausland eine Tat nach dem zwölften Titel(bis), dem zwölften Titel(ter) oder nach Artikel 264k begangen hat, wenn er sich in der Schweiz befindet."
      5 0 Melden
    • Silent_Revolution 25.03.2017 21:10
      Highlight @ Lorent

      Ja klar gäbe es die. Wird ja auch bei anderen autokratischen Regimes angewandt. Je nach wirtschaftlichem Nutzen für die Eidgenossenschaft des jeweiligen Regimes wird grosszügig darüber hinweggesehen oder eben nicht.
      10 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.03.2017 22:43
      Highlight Es ist doch so, dass wir uns immer wieder darüber aufregen müssen, und dann motzen, weil diese Verbrecher frei und ungezwungen im Beau Rivage und anderen Luxus-Hotels herumlungern, als ob nichts wäre.

      Manchmal denke ich mir, dass es vielleicht zielführender und wirksamer wäre, wenn wir stattdessen genauer beobachten würden (zB. mit diesem GVA-Watcher), und dann auch entsprechende Anzeigen bei den zuständigen Staatsanwaltschaften einreichen würden. Irgendwie wären wir doch als gute Schweizer selber auch in der Pflicht. Dann würde den Behörden das Wegsehen evtl. nicht so leicht fallen.
      6 0 Melden
    • Silent_Revolution 25.03.2017 23:18
      Highlight Grundsätzlich bin ich bei dir. Nur ist das auch mit erheblichen Risiken verbunden, die sich wohl kaum einer leisten und Privatpersonen in den Ruin führen könnte. Wenn solche Anzeigen und die darauffolgenden Gerichtsverhandlungen verloren gehen, kann das sehr teuer kommen.
      Und leider traue ich gerade den Bundesrichtern zu, dass sie trotz klarer Rechtslage eben hier nicht Recht sprechen würden.
      5 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.03.2017 18:25
      Highlight Ich glaube nicht, dass es so teuer wäre. Es handelt sich ja um Offizialdelikte, die von Amtes wegen zu verfolgen wären. Daher würde eine Anzeige ausreichen. Das ist kostenlos.

      Die ganze (teure) Juristerei müsste die Staatsanwaltschaft erledigen. Selbst wenn das Verfahren verloren ginge, trüge der Anzeige-Erstatter in der Regel keine Kosten (ausser bei mut-/böswilligen, völlig aussichtslosen Anzeigen).

      Der eigentlich Aufwand sehe ich eher in der Beobachtung und vorallem beim Zusammentragen von hinreichend glaubhaften Verdachtsmomenten. Die muss man nämlich schon mit der Anzeige mitliefern.
      1 0 Melden
  • Der Rückbauer 25.03.2017 19:06
    Highlight Vor Jahrzehnten war jegliche politische Aktivität, welche einen ausländischen Staat betraf, v e r b o t e n . Es hiess, dass jeder und jede, die sich für oder gegen einen ausländischen Staat politisch betätigen wolle, dass im ausländischen Staat tun müsse. Es herrschte Ruhe. Und heute? Heute wird das Puff importiert, ja richtig angezogen. Ich meine, ob "man" nun für oder gegen Erdogan ist: Keine politische Aktivität in der Schweiz, die einen ausländischen Staat betrifft!
    16 15 Melden
    • flausch 25.03.2017 19:43
      Highlight Jaja schliesslich musste man Früher ja auch sicherstellen das man mit jedem Unrechtsstaat hander treiben konnte...

      Neutralität sollte nicht mit Feigheit und Anpasserei Diktaturen gegenüber gleichgestellt werden (siehe IIww)
      15 6 Melden
    • seventhinkingsteps 25.03.2017 20:02
      Highlight Oh nein, jetzt muss man sich auch noch mit dem Auswärtigen auseinandersetzen. Mir persönlich ist ja schon diese Politilk im eigenen Land zu kompliziert!!
      8 5 Melden
    • Der Rückbauer 26.03.2017 15:48
      Highlight seven: one step is enough. Warst Du in St. Gallen an der Deutschen Schule?
      0 0 Melden
  • Dimchs 25.03.2017 17:55
    Highlight Schön das wir in Bern auch noch friedlich demonstrieren können!
    22 12 Melden
  • Hugo Wottaupott 25.03.2017 17:34
    Highlight Ist dieser Erdogan im National- oder Ständerat?
    20 34 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 25.03.2017 16:51
    Highlight Eigentlich sollte man auch die PKK verbieten auf Schweizer Boden. Sie sind nicht besser mit ihren Terroranschlägen. Erdogan ist zwar ein Islamistischer Diktator, der die Islamisierung mit seiner Fünften Kolonne der Türken im Ausland anstrebt sowie den Nahost Flüchtlingen, aber das heisst lange nicht, dass man jetzt mit Terrororganisationen sich verbandeln soll, um ihn zu stoppen.
    34 47 Melden
    • Spooky 25.03.2017 17:27
      Highlight Die Peschmergakämpfer und -kämpferinnen sind keine Terroristen. Das sind Freiheitskämpfer. Die wollen ein unabhängiges Kurdistan.
      47 14 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 25.03.2017 18:49
      Highlight Du scheinst fehlinformiert zu sein. PKK ist nicht Peshmerga. Peshmerga sind die Einheiten der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak die die Autonmie Streitkräfte darstellen innerhalb des Iraks. PKK sind die Türkeikurden die mit Gewalt eine Unabhängigkeit des Kurdischen Teils der Türkei erzwingen wollen. In Zeiten der Friedensverhandlungen nur Autonomie.
      12 11 Melden
    • ma vaff... 25.03.2017 19:40
      Highlight @spooky: Für die einen ein Terrorist, für die anderen ein Freiheitskämpfer...
      9 0 Melden
    • flausch 25.03.2017 19:49
      Highlight Und die PKK hat also gar rein nichts mit Freiheitskampf zu tun?
      Wesshalb?
      Weil der Türkische Staat die Freiheitsbestrebungen nie akzeptieren wollte kann es wohl keinen Freiheitskampf geben. Freiheit steht nicht zur Diskussion also sind alle die diese anstreben automatisch Terroristen.
      11 2 Melden
    • Spooky 25.03.2017 19:56
      Highlight DJ_Terror

      "PKK sind die Türkeikurden"

      Die Kurden sind ein eigenes Volk mit einer eigenen Sprache. Kurdisch hat mit Türkisch soviel zu tun wie Deutsch mit Italienisch.

      Von wegen Gewalt! Wie ist die Schweiz entstanden? Mit Palaver?
      9 3 Melden
    • Spooky 25.03.2017 20:00
      Highlight @ma vaffanc... 😇

      Genau so ist es!
      5 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.03.2017 22:05
      Highlight Apropos: Kurdisch ist eine indogermanische Sprache (http://bit.ly/2nUzrkl) und daher näher mit Deutsch verwandt als Deutsch mit Italienisch.

      Der Freiheitskampf der PKK ist u.a. völkerrechtlich legitimiert durch den Vertrag von Sèvres (http://bit.ly/2o8WDqW) und den Vertrag von Lausanne (http://bit.ly/2n5k58z).

      Die Kurden haben das gleiche Recht auf einen ei genen Staat wie die Juden ein Recht auf Israel haben (durch die gleichen zwei Verträge legitimiert).

      In diesem Sinne geniesst Öcalan (http://bit.ly/2nilDNb) den gleichen völkerrechtlichen Status wie Ben Gurion (http://bit.ly/2ohDALo).
      5 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.03.2017 22:15
      Highlight Spooky: "Von wegen Gewalt! Wie ist die Schweiz entstanden? Mit Palaver?"

      "Genau so ist es!"

      Yep. Genau so war es! In den Jahren 1814 und 1815.

      Das Palaver dauerte fast ein Jahr und fand in den noblen Schlössern und edlen Kaffeehäusern in Wien bei Kaffee, Croissants und Sachertorte statt. Für das gesellige Ambiente sorgte Kaiser Franz der Erste aus dem Hause der Habsburger-Lothringer.

      Aus diesem Palaver entstand die heutige Schweiz.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kongress
      2 6 Melden
    • Spooky 25.03.2017 22:32
      Highlight @Lorent
      Mein Tessiner Vorfahre hat in der Schlacht bei Arbedo gekämpft.

      Kämpfen tun die Kämpfer. Palavern die Palaverer.
      4 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.03.2017 23:52
      Highlight Diese Schlacht von Arbedo war im 15. Jahrhundert, Spooky. Die damaligen Zeiten waren kriegerisch. Geprägt von Machtpolitik. Später auch von Glaubenskriegen.

      Aber seither hat sich die Welt verändert. Die Machthaber wurden zivilisierter. Diplomatie und Palaver fanden mehr Gewicht.

      zB. beim westfälischen Frieden (http://bit.ly/1Hn2pZc). Da wurde die Glaubensfreiheit (Vorlage der Meinungsfreiheit) eingeführt, und der Machtpolitik abgeschworen.

      Zwar kehrte die Machtpolitik immer wieder zurück, aber dennoch gewann am Ende immer wieder das Palaver.

      Die Feder ist mächtiger als das Schwert.
      3 0 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 26.03.2017 11:22
      Highlight Der Vertrag von Lausanne zählt der von Sevres nicht mehr. Da letzterer von einem aufgelösten Staat gemacht worden ist. Die Republik Türkei hat den Vertrag von Lausanne ausgehandelt daher zählt dieser weil die Türkei immer noch existiert.
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.03.2017 15:39
      Highlight DJ_Terror: Es zählt, was damals gemeint war. In diesem Sinne gehören die Verträge von Sèvres und Lausanne zusammen. Zudem gibt es noch seperate Verträge zwischen Kurden und der Türkei. Alles diese Verträge solltens neu verhandelt werden.

      Auch im Vertrag von Lausanne wird den Kurden ein autonomer Staat versprochen. So verstehen es jedenfalls die Kurden.

      Dann gäbe es auch noch die Armenier, die ebenfalls ihr eigenes Verständnis dieser Verträge und Teile des türkischen Territorium für sich beanspruchen.

      Nicht zuletzt dürfen auch die Yesiden und Juden Ansprüche aus diesen Verträgen herleiten.
      0 1 Melden
  • philosophund 25.03.2017 16:38
    Highlight Öcalan-Fahne schwingen und gleichzeitig gegen Erdogan protestieren.. *ankopflang*
    30 25 Melden
    • Spooky 25.03.2017 17:28
      Highlight philosophund
      Wo ist denn da ein Problem?
      13 10 Melden
    • philosophund 25.03.2017 18:07
      Highlight Beide Charaktere verfolgen totalitäre Strukturen Spooky. Bei allem Respekt vor der Leistung seiner Gefolgschaft in Syrien.. Auch Öcalan strebt wie Erdogan nach narzisstischer Gratifikation, Machterhalt und Ein-Mann Politik - und hierzu sind alle (despotischen) Mittel recht (was Letzterer auch eindrücklich beweist).

      Würde man die beiden gegeneinander austauschen täte sich in der Türkei wohl nicht viel. Ich halte nach wie vor von beiden Despoten nichts.
      13 4 Melden
    • cheeky Badger 25.03.2017 18:18
      Highlight ich kann den Widerspruch auch nicht erkennen.

      Erklär es uns doch bitte.
      5 4 Melden
  • pachnota 25.03.2017 16:04
    Highlight Erdogan finanziert Moscheen in Europa und USA.
    29 7 Melden
    • philosophund 25.03.2017 17:15
      Highlight Umgekehrt finanziert die Schweiz - wie auch viele andere Länder - über direkte und indirekte Subventionen Missionierungstätigkeiten in der Dritten Welt. Denke dabei nur an die vielen, mehr oder weniger (fundi-) christlichen "Hilfsorganisationen".
      31 19 Melden
    • pachnota 25.03.2017 17:24
      Highlight ja, ich bin auch der Meinung, man müsste mit der Entwicklungshilfe (zumindest für gewisse Länder) massiv zurückfahren, wenn du das meinen solltest.
      13 22 Melden
    • flausch 25.03.2017 19:51
      Highlight Missionierungshilfe ist nicht zu verwechseln mit Entwicklungshilfe. ;p
      12 2 Melden
    • philosophund 25.03.2017 20:13
      Highlight Danke @flausch. Das meinte ich auch.
      2 3 Melden
    • seventhinkingsteps 25.03.2017 20:17
      Highlight Problematisch, aber nicht illegal.
      2 1 Melden
  • peterpe 25.03.2017 15:22
    Highlight "Polizei halte sich bisher zurück"
    Ist die Demo nicht bewilligt?
    Bin gerade vorbei gelaufen. Sehr friedliche Stimmung.
    40 7 Melden
    • peterpe 26.03.2017 07:36
      Highlight Besten Dank :)
      0 0 Melden
  • fricktastisch 25.03.2017 15:17
    Highlight Viva la magerita 🍕+🔫
    6 20 Melden
  • Stachanowist 25.03.2017 15:12
    Highlight Ein Kill Erdoğan-Plakat? Ich teile die Abneigung gegenüber diesem Politiker, doch sollte so ein Plakat entfernt werden und erst recht nicht unkommentiert als Teaser-Foto durch die Medien wandern.
    57 21 Melden
    • α Virginis 25.03.2017 16:11
      Highlight Auch wenn ich absolut nicht einverstanden bin damit, wie Erdogan sein Land und die Türken behandelt, gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Das ist genau so reisserisch, wie die Nazi-Vorwürfe Erdogans. Wir sollten uns solchem Niveau bewusst entziehen.
      42 8 Melden
    • Daniel Huber 25.03.2017 16:16
      Highlight @Stachanowist: Das stimmt. Ich wechsle das Bild aus.
      40 6 Melden
    • Stachanowist 25.03.2017 16:47
      Highlight @ Huber

      Merci!
      12 2 Melden
    • pachnota 25.03.2017 16:52
      Highlight Huber...ich find,s ja schön, das du das Foto ausgewechselt hast. Aber es hätte eigentlich schon gar nicht passieren dürfen.
      Ihr wart wohl auf der Suche, nach eine möglichst reiserischen Bildli...
      8 28 Melden
    • Daniel Huber 25.03.2017 16:59
      Highlight @pachnota: Nein, es gab am Anfang einfach noch nicht viele Bilder. Und in der Hitze des Gefechts ...
      Man muss nicht immer etwas unterstellen.
      29 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.03.2017 17:53
      Highlight Das "Tötet Roger Köppel!"-Inserat ging schliesslich auch.
      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Toetet-Koeppel--Inserat-war-legal-22390671

      Angesichts dessen, dass Erdogan in der Türkei die Todesstrafe wieder einführen will, ist "Kill Erdogan" eine erlaubte und nachvollziehbare Kernaussage der Protestierenden. Gedeckt durch die Meinungsfreiheit.

      Meines Erachtens wäre es journalistisch angebracht, diese "Kill-Erdogan!"-Aussage prominent in den Medien darzustellen. Denn sie trifft das Übel zielgenau, und bringt den Protest gegen Erdogans Forderung nach der Todesstrafe deutlich auf den Punkt.
      8 9 Melden
    • α Virginis 25.03.2017 21:40
      Highlight @Lorent: Nein, das ist echt nicht im Sinne der friedliebenden Bevölkerung. Solche Provokationen haben wenig Sinn und nrufen zu Gewalt auf, weshalb ich persönlich solches ablehne.
      3 1 Melden
    • α Virginis 25.03.2017 21:47
      Highlight @Daniel Huber: Ja klar, sowas kann schon mal vorkommen, auf jeden Fall haben Sie das Bild ersetzt, und das ziehmlich schnell. Trotzdem, ein wenig Schelte müssen Sie sich schon gefallen lassen, war es doch sicherlich nicht das einzige Bild zur Auswahl ;) In diesem Sinne, manchmal werden wir von unseren Gefühlen geleitet, statt dass wir unseren Verstand einsetzen, aber das geht allen Menschen so. Alle Pollemiker hier, die Sie angreifen, fassen ins leere, da Sie ja den Lapsus gleich erkannt haben und korrigirten. Nur so viel zu den Polemikern.
      2 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.03.2017 23:04
      Highlight α Virginis: Find ich gut, dass du das ablehnst. Ich stimme dir auch zu, dass solche Banner-Sprüche nicht unbedingt zum Frieden beitragen.

      Aber der Bannerspruch "Kill Erdogan" ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt.

      Die übertriebene türkische Diplomatie und der selbstverschuldete Streisand-Effekt (http://bit.ly/1U4uyOc) zogen das fragliche Plakat trotzdem in den Fokus der Medien (http://www.watson.ch/!963306165).

      Erdogan will die Todesstrafe. Daher sind Protest-Sprüche erlaubt wie zB:

      "SCHENKT DEM ERDOGAN DIE TODESSTRAFE!"

      Davor fürchtet sich Erdogang wie Mursi (http://bit.ly/2n3B5eg)!
      2 0 Melden

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