Schweiz

Wie weiter? Die Parteien sind sich uneinig. Bild: KEYSTONE

Rentenalter 67 oder die Pensionskasse abschaffen? Plan B fieberhaft gesucht

Die Zeit für eine neue Rentenreform drängt. Da sind sich Gewinner und Verlierer einig. Wenn es jedoch um die Lösung des Problems geht, gehen die Ansichten himmelweit auseinander. 

25.09.17, 07:23 25.09.17, 16:37

Kaum stand fest, dass Alain Bersets Rentenreform eine Bruchlandung erleidet, entbrannte in Bundesbern der nächste Streit. Wie weiter?, lautete die Preisfrage. Denn zu den Siegern der gestrigen Abstimmung gehören die JUSO genauso wie die SVP, linke Gewerkschafter genauso wie die FDP. Sie alle hatten die Rentenreform bekämpft – wenn auch aus diametral unterschiedlichen Gründen. 

Entsprechend schwierig gestaltet sich nun auch die Suche nach einem Plan B – wie mehrere Twitter-User nicht ohne Häme bemerkten.

Bereits kursieren teilweise extreme Lösungsvorschläge, deren Stossrichtungen himmelweit auseinandergehen:

Erhöhung des Rentenalters

Eine AHV-Schuldenbremse «mit schrittweise höherem Rentenalter» sei jetzt «zwingend»: Mit dieser Aussage provozierte der Schweizerische Gewerbeverband die Verlierer der Abstimmung bereits am frühen Sonntagnachmittag auf Twitter.

Diese reagierten postwendend: «Neoliberaler @gewerbeverband lässt Katze aus dem Sack und fordert Rentenalter 67. So nicht!», twitterte etwa der Co-Präsident der Jungen Grünen, Luzian Franzini.

Im Gespräch mit watson präzisiert Hans-Ulrich Bigler, FDP-Nationalrat und Direktor des Gewerbeverbands: «In einem ersten Schritt müssten AHV und Pensionskassen getrennt reformiert werden. Bei der AHV mittels Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre und eine moderate Anpassung des Mehrwertsteuersatzes – bei der BVG muss der Umwandlungssatz auf 6 Prozent sinken.» Damit soll das Finanzierungsproblem der Sozialversicherungen für die nahe Zukunft gelöst werden.

Erst in einem zweiten Schritt gelte es sicherzustellen, dass sich die Sozialversicherungen langfristig nicht mehr verschulden können, so Bigler. «Dafür sind Interventionsmechanismen nötig, mit denen man in kleinen Schritten am Rentenalter schrauben kann.» Vom Szenario Rentenalter 67, das linke Gegner an die Wand malen, sei man aber noch weit entfernt.

Gewerbedirektor Hans-Ulrich Bigler. Bild: KEYSTONE

Dass die bürgerlichen Sieger zumindest mit dieser Option liebäugeln, zeigt ein Blick in die Wahlhilfe Smartvote. Nicht nur Bigler gab vor den Wahlen 2015 an, eine «Erhöhung des Rentenalters für Frauen und Männer (z.B. auf 67 Jahre)» zu befürworten. Auch FDP-Chefin Petra Gössi und SVP-Präsident Albert Rösti sowie viele Mitglieder ihrer Fraktionen drückten den entsprechenden Button.

Linker Angriff auf die zweite Säule

Tamara Funiciello. Bild: KEYSTONE

Ein radikaler Vorschlag kommt von den Jungsozialisten: Sie möchte die zweite Säule in der Altersvorsorge komplett streichen, die sich gemäss JUSO-Präsidentin Tamara Funiciello schon lange in der Krise befindet. «Mit der zweiten Säule wird Geld gescheffelt, das nicht an die Rentnerinnen und Rentner geht.»

Sie führt weiter aus: «Wir sprechen von einer monatlichen Rente von über 4000 Franken für alle, wenn wir das Geld von der zweiten Säule in die erste umverteilen.» Damit würden sich alle zusätzlichen Massnahmen erübrigen, ist die JUSO-Chefin überzeugt und die Rente wäre gerettet.

Die JUSO steht mit ihrem Vorschlag nicht alleine da. Die Partei der Arbeit (PDA) hat die Idee schon länger geäussert und hat eine praktisch pfannenfertige Volksinitiative in der Schublade. Diese verlangt, dass der obligatorische Teil der zweiten Säule in den AHV-Topf umverteilt wird. Zudem sollen die AHV-Mindestrenten von 1175 auf 4000 Franken erhöht werden und die Maximalrente von 2350 auf 6000 Franken.

Jacqueline Badran hat das Nein kommen sehen

Video: streamable

Eine Abschaffung der zweiten Säule war auch schon Thema in einer Fragestunde im Parlament. Dabei warnte SP-Bundesrat Alain Berset vor einem solchen Umbau. Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen seien kaum absehbar und die Rentenrevolution könnte das Vertrauen in die volks- und finanzwirtschaftliche Stabilität der Schweiz erschüttern.

Notfalloperation «Höhere Mehrwertsteuer»

Eine Art Mini-Lösung stellt dieser Vorschlag dar: Die Mehrwertsteuererhöhung, die das Stimmvolk gestern ebenfalls abgelehnt hat, soll nochmals vors Volk kommen – dieses Mal allerdings «nackt», also ohne Kopplung an eine Erhöhung der AHV. Die neue Reform bestünde also rein in einer Erhöhung der Mehrwertsteuer von 8 auf 8,3 Prozent. 

Ein Verfechter dieser Lösung ist der Grüne Fraktionschef Balthasar Glättli. «Dies wäre wie ein Notoperation, um den AHV-Topf zu retten und ein paar Jahre zu gewinnen», sagt er. Dies verschaffte dem Parlament etwas Luft, um den nächsten Kompromiss anzustreben.

Balthasar Glättli will plant eine «Notoperation».

«Vielleicht ist dies wirklich eine gute Übergangslösung. Auch wenn es nicht das Gelbe vom Ei ist.»

Tamara Funiciello, JUSO-Präsidentin

Der Vorschlag werde sicher im Parlament aufgenommen, sagt CVP-Ständerat Konrad Graber. «Wobei, nachhaltig ist sie nicht.» Und JUSO-Chefin Tamara Funiciello meint: «Vielleicht ist dies wirklich eine gute Übergangslösung.» Und fügt dann an: «Auch wenn es nicht das Gelbe vom Ei ist.»

Die Rentenreform von Redaktions-Hund Elli einfach erklärt

1m 19s

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Video: watson/Angelina Graf

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162Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • murrayB 25.09.2017 20:13
    Highlight Einfache und logische Lösung, wenn wir immer älter werden - wieso nicht bis 67 arbeiten?

    Und dafür keine politische Spielereien wie bis anhin mehr! Ich will das und gebe dir das... Pragmatismus vor!
    4 4 Melden
  • stefan meili 25.09.2017 17:55
    Highlight bis 67 arbeiten und keine geld aber immerhin haben wir zuessen dank der ernährungssicherheit
    4 1 Melden
  • Schweizer Bünzli 25.09.2017 15:05
    Highlight Bedenklich ist nur die Ablehnung der MWST-Erhöhung, denn sie wird der Rentenalter-67-Fraktion in die Hände spielen.

    Der AHV-Fonds wird über kurz oder lang leer sein. Und wenn FDP und SVP ein bisschen schlau sind, werden so lange mit dem Plan B zögern, bis kein realistischer Weg mehr daran vorbei geht.
    7 3 Melden
    • Kengru 25.09.2017 22:19
      Highlight Wenn die MwSt. ende 2017 Um 0.3% sinkt dann wird doch sehr wohl irgendeine "Dienstleistung" wie Sozialgeld, IV (wird bald auch nicht zusatzfinanziert), Arbeitslosengeld oder Kinderzulagen abgeschafft? @Bünzli Du hast es mal angesprochen, keiner will länger arbeiten da die Rente sich aufs Alter verkürzt ( je nach mensch halt) . Da eine kürzung der bezogenen Rente nie angenommen wird, könnte das doch ein grund sein die AHV- Beiträge zu erhöhen. Ich finde da muss man konsequent sein und für ein neues Konzept abstimmen. Ich weiss alles die selbe Leier und mehr Lohn wird dann auch verlangt.
      0 0 Melden
  • Pirat der dritte 25.09.2017 13:26
    Highlight Eine Lösung muss auf der Basis von Eigenverantwortung und Selbstvorsorge gefunden werden. Sozialistische Staatsmodelle haben zum Glück in der Schweiz keine Chance.
    7 36 Melden
  • piedone lo sbirro 25.09.2017 13:21
    Highlight eine rechte AHV-reform nach dem gusto der milliardärs-lobbyisten und rentenklauer der SVP und ihres peinlichen nachwackeldackels FPD wird ganz sicher zum nachteil der normal verdienenden steuerzahler sein. das ist so sicher, wie das amen in der kirche.

    die angstmacher-partei zusammen mit den freisinnigen werden den nein sager jetzt das messer an den hals setzen: entweder ihr sagt ja oder der kollaps der AHV ist sicher und es gibt überhaupt keine rente mehr!

    eine verbesserung für rentner durch die SVP und FDP - wie kann man nur so naiv sein?
    27 12 Melden
  • drb 25.09.2017 12:52
    Highlight Die AHV muss auf ein Niveau skaliert werden, wo jedem die Existenz ohne Ergänzungsleistungen und ohne Sozialhilfe möglich wird. Die AHV ist ein Generationenvertrag und beinhaltet die Sicherung des Altersunterhalts. Die AHV soll nicht komplizierter, sondern einfacher werden.
    Beim BVG andererseits werden laufend der Kapitalbezug beschnitten und die Umwandlungssätze gesenkt. BVG ist Zwangssparen, das zuerst den Spekulanten nützt. Das BVG gehört privatisiert, jedem sein Guthaben ausbezahlt, soweit Geld noch vorhanden ist. Mit den frei werdenden Lohnabzügen kann locker die AHV finanziert werden.
    10 3 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 15:10
      Highlight «Die AHV muss auf ein Niveau skaliert werden, wo jedem die Existenz ohne Ergänzungsleistungen und ohne Sozialhilfe möglich wird.»

      Also sollten Deiner Meinung nach die Leistungen der AHV auf ein Niveau erhöht werden, welches erlaubt, «den Existenzbedarf angemessen zu decken.» (Bundesverfassung, Art. 112)

      Aber die Bürgerlichen werden das zu verhindern wissen!
      9 2 Melden
  • drb 25.09.2017 12:42
    Highlight "Wie weiter? Die Parteien sind sich uneinig." Worum geht es, um ein Spiel, die Parteien gegen die Bevölkerung ?! Wie weiter im Sinn, wie will man die Leute weiter täuschen ? Wie wäre es mit Sachdienlichkeit und Anerkennung der wohl begründeten Existenzängste ? Es gehören nüchtern und ehrlich die Fakten und Zahlen an die Öffentlichkeit, egal was Lobbys und falsche und linke Politiker zu verbergen und zu kaschieren versuchen, oder noch schlimmer, selbst den Schrott glauben. Auch manche Medien gehören entlarvt, die zuweilen wiederkehrend wie ein verlängerter Arm von Bundesbern Kampagnen fahren.
    0 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 15:12
      Highlight Was ist denn Dein Vorschlag? Was Deine Idee zur Verbesserung der wirtschaftlichen Grundlagen der von Existenzängsten geplagten Bevölkerung? So wie Du schreibst, wohl eher eine linke Idee, aber gleichzeitig übst Du Kritik an den Linken. Ein Hinweis wäre vielleicht sachdienlich ...
      6 0 Melden
  • Kengru 25.09.2017 12:39
    Highlight Was wäre wenn die rente von der pensionskasse mit bezahlt wird. Ich mein da kommt so viel geld rein, und es ist doch wichtig das, dass geld liquid bleibt. Dann müssten die pensionskassen teilweise aufhören, imobilien zu kaufen. Das wiederum würde die privat käufer und andere konkurrenzfähig machen.
    Was meint ihr, Schlechter gedanke?
    1 7 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 15:13
      Highlight Die BVG-Rente wird von der Pensionskasse bezahlt, ausschliesslich. Die AHV-Rente nicht.
      5 0 Melden
  • Makatitom 25.09.2017 12:37
    Highlight Ich sehe das Problem nicht. Ganz einfach der Nationalbank verbieten, bei sozialen institutionellen Anlegern (PK) Minuszinsen zu verlangen. Eine Kapitalgewinn- und eine Finanztransaktionssteuer auf Beträge, die an Faktura-, Lizenzfrimen oder Briefkästen ins Ausland fliessen, eine Besteuerung des Hochfrequenzhandels und Sozialabgaben auf Automaten ( pro 10 durch Automaten "ersetzte" Arbeitsplätze für 8 AN AHV einzahlen) und schon können wir alle mit 55 in Pension, mit einer standardsichernden Rente.
    10 7 Melden
  • froeleinherbschd 25.09.2017 12:25
    Highlight Ich habe mir überlegt, dass nur noch die Rente bekommen, die es brauchen? Wie beim Sozialamt. Dass man halt belegen muss, dass man es braucht. Die Reichen können ja auf den Batzen verzichten?
    1 14 Melden
    • dan2016 25.09.2017 14:17
      Highlight wetten dass alle sich gehörig drauf vorbereiten und das Rentenalter in gebührender Armut erreichen?
      7 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 15:14
      Highlight Dann könnte man die gut unter Druck setzen, denn die wären dann eine Minderheit. Die AHV- und BVG-Bezüger sind wenigstens eine Mehrheit.
      3 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 15:33
      Highlight Wenn die Reichen auf den Batzen verzichten müssen, dann werden sie auch nicht erfreut sein, wenn sie den Batzen finanzieren müssen.

      Bei der AHV ist es ja so, dass die Reichen auf dem ganzen Einkommen Beiträge entrichten, ihre Rente aber plafoniert ist. Das heisst, die Reichen zahlen mehr ein, als sie erhalten werden. Die AHV verteilt also Geld um von Reich nach Arm. Deshalb sind die Bürgerlichen stehts gegen einen Ausbau der AHV.
      5 1 Melden
  • Goldbach 25.09.2017 12:21
    Highlight Plan B:
    1. Die Altersrente wird ersatzlos gestrichen. Ebenso alle Sozialgelder. Finanzierungsprobleme gelöst!
    2. Jeder Bürger muss mit den Steuern eine Lizenz zum Leben für ein weiteres Jahr kaufen. Kennen wir ja von den Softwarelizenzen her. Das Leben ist ja eigentlich auch Software, staatlich geschützte Software. Passt!
    Wer keine Lizenz hat wird spätenstens einen Tag nach Verfall der Linzenz amtlich zwangsentlebt. Wiederum wie bei der Software: ohne gültigen Lizenzschlüssel geht gar nichts. Armutsproblem gelöst!
    Man muss halt bloss pragmatisch sein. Dann geht alles.
    5 17 Melden
    • piedone lo sbirro 25.09.2017 14:04
      Highlight @Goldbach

      immer wieder lustig zu bebachten wie rechtsnationale kommentatoren vom eigentlichen thema ablenken um irgendwelchen inhaltslosen nonsens von sich zu geben.

      armutsproblem? ihre kommentare zeigen deutlich das wahre grundproblem auf: die bildung bzw. die fähigkeit sich zu informieren.
      8 3 Melden
  • TI-30XIIB 25.09.2017 12:03
    Highlight Legalisierung vom Cannabis und eine angemessene Steuer drauf würde schon einiges von diesem Loch ich der AHV füllen. Zudem würden die Krankenkassen damit entlastet werden. Win-win-Situation für alle
    10 3 Melden
  • Cuzzer 25.09.2017 12:00
    Highlight Warum kei flexibles Rentenalter?

    BSP: Ein Lehrling zahlt ab Beginn seiner Lehre AHV. Ein Mensch mit Masterabschluss zahlt z. B. ab 26 Jahren AHV. Der Lehrling zahlt also 10 Jahre länger AHV ein bis zur Pension. Warum nicht Anzahl Jahre bestimmen, für die man AHV zahlen muss, z. B. max. 45 Jahre mind. aber bis zum heutigen Rentenalter?

    Oder 100CHF für die Autobahnvignette, 50 CHF davon in die AHV (bin selber auch Autofahrer).

    Beide Ideen nur spontan und nicht im Detail durchdacht, wäre aber ein 'einfacher' pragamtischer Ansatz😉
    5 12 Melden
  • megge25 25.09.2017 11:28
    Highlight Vielleicht sollte man die Steuern auf Tabak und Alkohol wieder senken, Tabak ubd Alkoholwerbung wieder legalisieren. Das hätte dann zur Folge, das mehr konsumiert wird und die Leute wieder früher sterben. Dann wäre keine Reform notwendig, im Gegenteil, man könnte den Umwandlungssatz wieder erhöhen.

    *IronieOff
    53 0 Melden
    • skankhunt42 25.09.2017 15:06
      Highlight Man könnte einen Life fast, die young Lebensstil in der Bevölkerung fördern 😄 Wobei auch das jich "das Gelbe vom Ei" ist und wir relativ lange auf den Effekt warten müssten.
      3 0 Melden
  • Fidelius 25.09.2017 11:01
    Highlight Der Plan der JUSO ist planwirtschafltich, sozialistisch und anti demokratisch. Diese Partei hat wirklich nur Flausen im Kopf. Den Bürger enteignen in dem man die PK auflösen will. Umverteilung des Kapitals. Toller Klassenkampf. Die haben doch den Verstand verloren.
    38 51 Melden
    • Makatitom 25.09.2017 12:38
      Highlight Und was sagst du zu der seit Jahrzehnten andauernden Umverteilung von fleissig nach reich?
      9 3 Melden
    • Platon 25.09.2017 13:14
      Highlight @Fidelius
      Planwirtschaftlich? Planwirtschaft ist schon lange kein Thema mehr bei den Linken, wenn sie mal ein Programm gelesen hätten, wüssten sie das.
      9 4 Melden
  • Sveitsi 25.09.2017 11:01
    Highlight Ich, als Frau, habe nicht Nein zu einem gleichberechtigen Rentenalter gesagt, sondern zum ganzen Paket, das mir dargelegt wurde. Und ich denke, dass ich damit nicht die einzige bin.
    46 15 Melden
    • Aglaya 25.09.2017 15:06
      Highlight Mir ging das genau so. Die Erhöhung des Rentenalters für Frauen (respektive die Anpassung an das Rentenalter der Männer) fand ich den einzig wirklich überzeugenden Punkt der Vorlage.
      6 1 Melden
  • tomdance 25.09.2017 10:45
    Highlight Liebe JuSo's. Die PK abschaffen, die darin angesparten Gelder in einen grossen Topf werfen und damit alle finanzieren? Nein, finde ich. Das ist Diebstahl an meinem Sparkapital. Ich habe nichts dagegen, dass ich bedeutend mehr in die AHV einzahle als ich je erhalten werden. Ich habe nichts dagegen, für IV und ALV zu zahlen und hoffentlich nie Gelder zu benötigen. Und ich habe auch nichts dagegen, hohe Steuern und hohe KK-Prämien zu zahlen und mit Sicherheit weniger zu erhalten als ich einzahle. Aber bei der PK hört der Spass auf. Sie sagte Polo Hofer? "Bin i gopfriedschtutz en Kiosk..."?
    79 19 Melden
    • Liselote Meier 25.09.2017 11:05
      Highlight Zuerst informieren dann meckern. Von Heute auf Morgen alles in einen Topf werfen, davon ist nicht die Rede. Von Schrittweise mit Besitzstandswahrung ist die Rede.

      Der Übergang wäre erst vollendet wenn die erste Person in Rente kommt welche rein in die Neue AHV einbezahlt hätte sprich das wäre dann in ca. 60 Jahren.

      https://pda.ch/2017/09/ein-radikaler-wechsel-ist-noetig/

      29 15 Melden
    • satyros 25.09.2017 11:26
      Highlight Der Vorschlag der PdA ist ausgereifter. Die bereits eingezahlten PK-Gelder bleiben erhalten und werden später als Rente ausbezahlt. Ab jetzt wird allerdings nichts mehr in die PK einbezahlt, dafür mehr in die AHV. Die AHV wird dann schrittweise erhöht, bis jene Jahrgänge pensioniert werden, die nie in die PK einbezahlt haben (das wären die jetzt 24 jährigen).
      27 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 12:10
      Highlight «Ich habe nichts dagegen, dass ich bedeutend mehr in die AHV einzahle als ich je erhalten werden.» Nicht alle denken so wie Du.
      2 1 Melden
  • Theor 25.09.2017 10:43
    Highlight Pensionskasse abschaffen find ich nichtmal so eine schlechte Idee. Denn das löst (oder lockert zumindest) auch die Problematik, dass viele Leute gar nicht mehr bis ins Pensionsalter beschäftigt wird. Die Pensionskassenbeiträge für 50+ sind dermassen teuer, dass immer mehr Firmen ihre alten Mitarbeiter entlassen.

    Fällt die Pensionskasse weg, dann gibt es vieleicht auch wieder mehr Gründe, Leute mit 50+ wieder einzustellen.
    37 20 Melden
    • Denk nach 25.09.2017 13:08
      Highlight Leute enteignen ist gut, mol... Super!

      Und was machst du mit Leuten die Kapital bezogen haben? Wohneigentum haben? Etc.?
      3 3 Melden
    • Theor 25.09.2017 14:25
      Highlight Hat doch nicht zwingend mit Enteignung zu tun.

      Das Angebot zukünftig nicht mehr fortzuführen und von heute auf morgen alles wegzunehmen sind immernoch zwei Paar Schuhe.
      3 1 Melden
    • Denk nach 25.09.2017 19:14
      Highlight Das würde dann mindestens 80 Jahre dauern, da ab 25 jeder in die PK einzahlt... Und somit ein altersguthaben besitzt.

      So einfach löst man das ohne Enteignung nicht ab
      0 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 25.09.2017 10:34
    Highlight Tja so ist es halt, wenn unheilige Allianzen solche Abstimmungen gewinnen. Die Linken sind nicht bereit den kleinsten Kompromiss bei den Leistungen einzugehen, die Rechten haben wegen den 70 Franken getäubelet. Und nun stehen wir vor einem Scherbenhaufen. Je später die Reform, desto einschneidender wird sie. Diese Reform war nicht super, aber sie hätte etwas Zeit verschafft und alle hätten ihren Obulus geleistet. Nun werden zuerst eine zu rechte und dann eine zu linke Reform scheitern... wetten? und am Ende wird man entweder massiv Schulden machen, oder massiv sanieren müssen...schade
    30 18 Melden
  • Scaros_2 25.09.2017 10:27
    Highlight Ich war am WE in Deutschland und am Sonntag morgen kamen wir weil im Radio auf SWR3 berichtet wurde zur Diskussion wegen Rentenalter. Mein deutscher Kollege war fassungslos warum Frauen bei uns nicht gleich lange arbeiten müssten weil müsste doch Part of the Game sein wenn man von Gleichberechtigung etc. redet. Frauen wollen in allem Gleichberechtigt sein aber nicht bei der Dauer ihrer Arbeit?

    32 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 10:58
      Highlight Sprich ihn doch mal auf den Vaterschaftsurlaub an! 0 (null) Tage dauert der bei uns. Die Schweiz ist eines der rückständigsten Länder in Sachen Geschlechtergleichstellung. 1971 und so...
      45 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 12:12
      Highlight «Die Schweiz ist eines der rückständigsten Länder in Sachen Geschlechtergleichstellung.» Ja, sogar der Iran hat vor der Schweiz das Frauenwahlrecht eingeführt (1963).
      8 1 Melden
    • Scaros_2 25.09.2017 12:24
      Highlight Ja darüber lachen wir auch oft.
      1 1 Melden
  • melounies 25.09.2017 10:26
    Highlight Ich bin dafür, dass man beim Militär Kürzungen vornimmt oder das Militär nur noch als Berufsmilitär führt. Da würde viel Geld locker werden ...

    Und wie wäre es mit einer Legalisierung von Marihuana? Da kann man auch eine Steuer darauf erheben ...

    Es gibt so viele Ideen, man müsste diese nur endlich mal umsetzen.

    Geld wäre genügend da, die Verteilung stimmt nur nicht.
    60 11 Melden
    • Darth Unicorn 25.09.2017 11:01
      Highlight Eventuell braucht es dafür wieder eine Volksinitiative, denn offenbar schafft das Parlament diesen Gedankengang nicht von alleine :D
      25 1 Melden
    • Goldbach 25.09.2017 12:23
      Highlight Eine Berufsarmee ist nicht unbedingt billiger. Sie ist wahrscheinlich sogar teuerer.
      3 2 Melden
    • froeleinherbschd 25.09.2017 12:26
      Highlight Legalisierung Marihuana -> mehr Menschen beim Psychologen -> Problem verschiebt sich zur Krankenkasse
      0 7 Melden
    • 7immi 25.09.2017 12:46
      Highlight @melounies
      dies wäre äusserst kurzsichtig und müsste über eine initiative passieren. ich denke unser land kann sicherheit UND sozialsystem finanzieren. stattdessen könnte man auch einfach die bundessteuer erhöhen. diese ist fair und einkommensabhängig (im gegensatz zb zur mwst), da muss man kein neues system erfinden. die schweiz ist ohnehin ein steuergünstiges land, da kann man schonmal ein bisschen erhöhen.
      1 2 Melden
    • Darth Unicorn 25.09.2017 14:14
      Highlight @froeleinherbschd

      Netter versuch Andrea Geissbühler
      2 0 Melden
  • Taebneged 25.09.2017 10:25
    Highlight Der Startschuss für die Bastelrunde ist gefallen. Die Eier legende Wollmilchsau wird es nicht geben. Vorallem werden die Bürger die Lösung teuer bezahlen.
    18 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 12:17
      Highlight Was heisst «teuer»?

      1 Franken Rente kostet 1 Franken.

      (Auch die heute zwar kaum noch vorhandenen Zinsen im BVG müssen von irgend jemandem finanziert also erarbeitet werden. Geld regnet nicht vom Himmel.)

      Die grundsätzlichen Fragen lauten:
      - Wieviel Rente wollen wir uns zugestehen?
      - Wieviel lassen wir uns den Lebensabend kosten?
      - Wieviel Umverteilung wollen wir?

      Alles andere sind dann Detailfragen resp. hängen von den wichtigen Grundsatzfragen ab.
      4 1 Melden
    • Goldbach 25.09.2017 12:24
      Highlight Wer sonst, als der Bürger könnte es denn bezahlen?
      Es ist letztendlich immer der Bürger der bezahlt.
      4 1 Melden
    • Taebneged 25.09.2017 14:20
      Highlight Wenn die Wirtschaft in «weiter Zukunft» noch Produkte und Services verkaufen will, braucht sie Konsumenten. Wenn die Konsumenten in «weiter Zukunft» kein Geld haben um zu konsumieren...
      0,3, 0,6 1Prozent 65, 67 oder gar 70 Jahre im Beruf. Und das mit dem Umwandlungssatz ist dann ja noch das geringste. Ich schau manchmal, und nur wenn ich Lust habe in unser Betriebsheftli. Da werden die neu Rentner und die in Rente verstorbenen gelistet. Und es sind nicht wenige, welche mit 65 das Zeitliche segnen. Doch doch, die Rechnung könnte aufgehen.
      3 1 Melden
  • zialo 25.09.2017 10:16
    Highlight Wie es mit der 1. und 2. Säule weitergehen soll, hängt von der Reform der Ergänzungsleistungen ab. Auch diese trifft Frauen (kleinere Pensionskassenvermögen) besonders!

    So würden dann 2030 bei den Ärmsten 300 Millionen weggespart:

    Der Kapitalbezug der Pensionskasse würde abgeschafft (Ausnahme Hauskauf). Die volle EL bekommt nur noch, wer weniger als SFr 30'000 Vermögen hat. Bei Verheiraten wird der Freibetrag SFr 10'000 kleiner UND Einkommen des Partners würde voll angerechnet (bisher 2/3). Kuren und Heimaufenthalte unter drei Monaten sollen selbst finanziert werden (bleiben abziehbar).
    6 9 Melden
  • Denk nach 25.09.2017 10:12
    Highlight Es ist interessant, dass die einzig faire Lösung nie diskutiert wird. Umwandlungssatzanpassung für alle. Sprich die Rentner müssen auch ihren Teil beitragen und mit kleineren Renten auskommen, da sie ja mit ihren viel zu hohen Umwandlungssätzen ein Teil des Problems sind. Hier hat aber natürlich keine der Parteien die courage...
    33 13 Melden
    • Bonzino 25.09.2017 17:11
      Highlight Sie erhalten als Rentnerpaar 3500 CHF monatlich. Möchten Sie, dass Rentner von ihrer eingezahlten Rente einen Teil abgibt. Den Umwandlungssatz gibt es nur in der PK. Die 70-Jährigen haben einbezahlt, als der Rückgewinn bei den Kassen hoch war. Wieso sollten sie jetzt die Neuen mitfinanzieren?
      1 2 Melden
    • Denk nach 25.09.2017 19:12
      Highlight 1) ich rede von der PK.
      2) das Kapital das umgewandelt wird in eine Rente hat jeder selber eingezahlt
      3) wenn das Kapital nicht reicht, für Rentner die anstelle von 78 Jahren nun 84 Jahre alt werden, zahlen das die Aktivversicherten. Da es aber kein Umlageverfahren ist, die PK, ist das unfair.

      Klar soweit?
      0 1 Melden
    • Bonzino 26.09.2017 18:09
      Highlight Herr denk nach, machen Sie das. Ich schrieb, dass Altrentner in die PK einbezahlt hatten, wo diese mit Leichtigkeit 8% Gewinn einfahren konnten. Somit ist das Einbezahlte ihr Geld und wollen keine mitfinanzieren!
      Jetzt auch klar?
      1 0 Melden
    • Denk nach 26.09.2017 20:03
      Highlight Nein, nicht wirklich. Sieh dir doch mal an, wieviele PK in Schieflage sind, weil die Rendite nicht stimmt. Das kommt daher, dass die Entwicklung der Verpflichtung weit schlechter ist als die der Aktiven. Wer diesen Missstand berappen muss sind die Aktivversicherten mit Sanierungs- und risikoprämien. Kein Rentner hat je etwas beigesteuert an die Schieflage einer Kasse.

      Das Geld ihrer Rentner ist mit 78 schon lange Weg... Aufgebracht... Bye bye
      0 1 Melden
  • tk1974 25.09.2017 09:55
    Highlight Bis fast 70 arbeiten geht ja gar nicht, wenn man schon ab 40 eine Last ist, die spätestens mit 50 (aus Firmensicht) entsorgt sein muss - sehr traurig...
    57 5 Melden
    • derlange 25.09.2017 11:05
      Highlight Und ich glaubte immer das ältere Arbeitnehmer erfahrener sind und dadurch produktiver.... stimmt ja wohl nicht? Seit ihr denn alle überfordert?
      7 20 Melden
  • Schnuderbueb 25.09.2017 09:51
    Highlight Minimalrente auf 4000 Fr. und Maximalrente auf 6000 Fr.? Schön und Gut! Aber wie soll das durchkommen, wenn man nicht mal einen Mindestlohn von 4000 Fr. einem Vollzeitarbeiter zugestehen will? Und wie viele kommen nicht auf 6000 Fr. Das die Rentner mehr Geld erhalten sollen als die Vollzeitbeschäftigten, kann ja auch nicht im Interesse der Linken sein! Oder sollen Omis und Opis ihre Enkel quersubventionieren?
    22 8 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 10:25
      Highlight Machen wir doch einfach mal einen transparenten Abstimmungskampf. Vor jeder Aussage und auf jedem Plakat muss stehen, wer diese Meinungsäusserung finanziert hat. Dann kommt dieses Anliegen sofort durch, wenn das Volk mal sehen würde in wessen Namen die FDP und SVP Politik macht.
      22 5 Melden
    • satyros 25.09.2017 11:29
      Highlight Es ist ein bisschen unfair, der PdA vorzuwerfen, dass Arbeit zu schlecht bezahlt wird.
      14 0 Melden
  • loplop717 25.09.2017 09:45
    Highlight Rentenalter 70.
    7 46 Melden
  • .:|HonigTroll|:. 25.09.2017 09:43
    Highlight Ich sage nur Grundeinkommen du kommst, so oder so.

    Die Mehrheit will/kann es noch nicht wahrhaben aber du kommst!
    39 21 Melden
    • Wölfli beim Lamm 25.09.2017 10:27
      Highlight Das kommt nie durch. Das Sagen in der CH haben ausländische Grossinvestoren, die ihre Sitze in China, USA, Katar, Asarbeitschan usw. haben. Diekennen kaum soz. Verantwortung und diktieren über hiesige Berater den Politikern die Agenda.
      14 12 Melden
  • Thomas_v_Meier 25.09.2017 09:43
    Highlight Wie wäre es mit einer gestaffelten Erhöhung der Lohnabzüge?
    bis 100'000 keine
    von 100'000 - 180'000 1-2%
    180'000- 300'000 2-3%
    300'000-500'000 3-5%
    ab 500'000 5-8%
    Irgendwie so?
    32 12 Melden
    • mrcharliebrown 25.09.2017 11:46
      Highlight Oder alle denselben Satz, aber erst ab 150'000 Fr. plus?
      1 0 Melden
    • froeleinherbschd 25.09.2017 12:28
      Highlight !!!! mag die Idee.
      1 0 Melden
    • dan2016 25.09.2017 14:24
      Highlight oder bis 150'000 1-2%, 150'000-250'000 keine, 250'000 bis 500'000 3-5% nd ab 500'000 5-8% - damit ich zu den Gewinnern gehöre:)
      0 1 Melden
  • Bonzino 25.09.2017 09:36
    Highlight Die Politiker müssen den Plan B da suchen wo er ist. Ganz bestimmt nicht bei Politikern. Es dürfte wohl klar sein, dass viele, die Meisten, nur auf ihren Vorteil hin, plaudern. Ein Blick, in das von Zeitungen übersätem Parlament genügt. Der Plan C findet sich bei Anlageprofis, die zuerst nach ihrer Gesinnung hin durchleuchtet wurden. Diese knobeln so lange, max. 3 Monate, bis sie eine gängige Lösung haben. Diese wird vorgetragen und akzeptiert. Alles Andere ist Parteigewusel.
    14 9 Melden
  • IMaki 25.09.2017 09:30
    Highlight Das Kapital, das durch die Pensionskassen angehäuft wurde, beläuft sich Schätzungen gemäss auf rund 800 Milliarden Franken. Ein grosser Teil davon ist in Immobilien geflossen. Die PK-Zahler zahlen somit doppelt: (meist) überzogene, auf Rendite getrimmte Mieten, Verwaltungskosten für die PK-Gelder und für die von ihnen finanzierten Bauten. Es gibt keine Transparenz über die so jedes Jahr bei Banken, Versicherungen und Immobilientrusts versickernden Gelder. Mit Sicherheit sind es hunderte Millionen. Es gibt nur eine einzige Lösung: Auflösung der PK und Ueberführung in eine Volkspension.
    42 11 Melden
  • Thinkdeeper 25.09.2017 09:28
    Highlight Eine Abschaffung der PK wie die Juso fordert ist ein No Go.

    Besser wäre ein Verfassungsmässiges Grundeinkommen für alle in der Höhe der AHV, welches AHV, IV, ALV, EO und Sozialhilfe ersetzt. Das reduziert den PK Leistungsbedarf erheblich.
    Die Finanzierung leicht modifiziert und übergangsmässig wie bisher mittelfristig aber über Kapitalgewinn-, Transaktions- allen Sonder- und Gewinnsteuer, Zölle, Bussgelder, MWST und Erträge einzurichtendener Staatsfonds.
    21 16 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.09.2017 09:25
    Highlight DIe gute Jacqueline Badran hat das Nein kommen sehen? Wirklich?

    Ich gebe euch einen Tip, da kann man den Longchamps in den Abstellschrank stellen. Lest die Kommentare auf 20min und ihr kennt den Ausgang einer Abstimmung schon Monate vorher. Ist wirklich so.
    11 11 Melden
    • dan2016 25.09.2017 11:14
      Highlight wobei dort in den Kommentaren schon der übelste Bodensatz abgebildet ist.
      12 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 25.09.2017 12:18
      Highlight ...und das stellt selbstredend die Mehrheit im Lande dar.
      3 0 Melden
  • Schweizer Bünzli 25.09.2017 09:24
    Highlight 1. Die Erhöhung des Rentenalters wird umgesetzt werden, weil die AHV saniert werden muss. Die Erhöhung der MWST wurde gestern abgelehnt, und eine Alternative gibt es nicht.
    2. Die Pensionskasse wird garantiert nicht abgeschafft werden. Das geht nie und nimmer durch. Für solche radikalen Spiele geht es uns allen viel zu gut!
    3. Nochmals über eine Erhöhung der MWST abstimmen, aber diesmal «nackt»? Will man das Volk für blöd verkaufen? Oder ist es tatsächlich so blöd und würde diesmal JA stimmen? Wohl kaum ...
    21 15 Melden
    • dan2016 25.09.2017 11:15
      Highlight Die Erhöhung des Rentenalters wurde auch abgelehnt. Insofern wollen wir uns schon selber ein bisschen für blöd verkaufen....
      8 2 Melden
    • Schnuderbueb 25.09.2017 11:25
      Highlight Wieso soll es keine Alternative zur Mwst. geben? Robotersteuer und Transaktionssteuer wären gerechte Alternativen.
      4 3 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 11:39
      Highlight Ja, die Erhöhung des Rentenalters wurde auch abgelehnt. Aber sie wird trotzdem kommen, wetten? Und zwar nicht nur für Frauen auf 65, sondern für alle auf 67.

      Selber schuld ...
      8 4 Melden
    • Stibbs 25.09.2017 11:42
      Highlight Ja, auch die Erhöhung des Rentenalters (für die Frauen) wurde (implizit) abgelehnt.

      Blöd sind wir nur insofern, als dass wir nun mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über Rentenalter 67 für alle abstimmen werden müssen. Ob es dann beim Volk durchkommt oder nicht, steht natürlich noch in den Sternen.

      Aber irgend etwas müssen wir zur Sanierung der AHV unternehmen, und die MWST wurde explizit abgelehnt.
      7 3 Melden
    • dan2016 25.09.2017 12:46
      Highlight ja, Schweizer Bünzli, das Rentenalter und die Mehrwertsteuer wird kommen....
      0 1 Melden
    • Makatitom 25.09.2017 13:56
      Highlight natürlich gibt es Alternativen, bspw. eine Kapital- und eine Finanztranasktionssteuer, eine Besteuerung des Hochfrequenzhandels und eine Automatensteuer (pro10 durch Automaten eingesparte Arbeitsplätze müssen für 8 AN Sozialabgaben bezahlt werden). Keine Alternativen gibt es nur für die Umverteilungsturbos von SVP und FDP. Umverteiliung von fleissig nach reich
      4 1 Melden
    • dan2016 25.09.2017 14:38
      Highlight dem Hochfrequenzhandel, den Automaten ist es normalerweise herzlichst egal wo sie stehen. Die schätzen bedauerlicherweise die gute Schweizer Luft kaum.
      Und bezahlt jetzt Watson die Automatensteuer, weil Du Deinen Beitrag nicht brieflich abgesandt hast oder Du selber?
      1 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 14:51
      Highlight Klar gibt es alle diese Alternativen. Sie werden bloss nicht rechtzeitig bereit sein. Eine Umsetzung ist folglich nicht sehr realistisch. Und FDP und SVP arbeiten auf eine Erhöhung des Rentenalters hin. Ergo?
      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 09:08
    Highlight Rentenalter 67 für ALLE. Punkt.

    Das "Pfand" linker Frauen der GLEICHHEIT im Rentenalter wird aufgewogen mit dem Verzicht auf IHREN ANTEIL der DIENSTLEISTUNG an der Gesellschaft im Sinne des Militärdienstes.

    Punkt.
    13 42 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 10:23
      Highlight Wieso sollte Rentenalter 67 irgend ein Problem lösen? Damit verzögert man nur die Probleme und das ist ja das, was die Rechten an der Vorlage bekämpft haben! Seid doch wenigstens mal konsequent! PUNKT.
      20 9 Melden
    • Wölfli beim Lamm 25.09.2017 10:31
      Highlight Ich kenne Frauen, die voll arbeiten und nebenher noch den ganzen Haushalt machen müssen. Der Mann kocht ab und zu und die Frau wäscht nachher ab und putzt.
      15 7 Melden
    • Stibbs 25.09.2017 11:50
      Highlight @Posersalami

      Rentenalter 67 bedeutet: zwei Jahre (oder drei für die Frauen) länger Beiträge bezahlen, zwei Jahre (oder drei für die Frauen) kürzere Rente.

      Das löst die Probleme solange, wie die Lebenserwartung (nachdem sie nun lange gestiegen ist) stagniert. Falls die Lebenserwartung weiter steigen sollte (irgend einmal hört es auf!), dann muss eben das Rentenalter weiter erhöht werden.
      2 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 12:03
      Highlight @Posersalami

      Also erstens haben wir nicht über Rentenalter 67 abgestimmt, und zweitens hätten sich die Rechten nicht dagegen gewehrt, hätten wir darüber abgestimmt.

      Nein, die Rechten haben sich vor allem gegen die 70 Franken AHV gewehrt. Das Referendum aber haben nicht die Rechten ergriffen, sondern die ganz Linken, wegen der einseitigen Erhöhung des Rentenalters für Frauen.
      6 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 12:06
      Highlight @meint:

      Weder GROSSSCHREIBUNG noch explizite «Punkte» sprechen für Deine Argumentation. Gute Argumente sind weder auf Hervorhebungen noch auf besserwisserische «Punkte» angewiesen.

      Massimo Rocchi hatte mal einen Sketch im Programm, da sagte er nach jedem Satz: «So isch es, u fertig!»
      3 0 Melden
    • froeleinherbschd 25.09.2017 12:30
      Highlight ich frage mich, ob wir mit ehöhung des rentenalters das problem nicht einfach auf einen späteren Zeitpunkt verschieben?
      0 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 14:59
      Highlight @froeleinherbschd

      Wir müssen das Rentenalter nur so lange erhöhen, wie die Lebenserwartung steigt. Sobald sie wieder stagniert, können wir auch das Rentenalter stehen lassen.
      3 0 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 15:18
      Highlight @Schweizer Bünzli: Unsinn. Es spielt natürlich eine viel grössere Rolle, wie viele Rentner es gibt und wie viele für diese Rentner einzahlen.

      Übrigens ist es eine Zumutung, einfach das Rentenalter 67 zu fordern. Viele Berufe kann man schon mit 60 nicht mehr ausführen, was sollen all die Menschen machen bis zur Rente? Man könnte aber den Renteneintritt endlich mal wirklich frei gestalten.
      1 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 16:20
      Highlight Oh ja richtig, der Geburtenrückgang ... Der darf natürlich nicht mit der Erhöhung des Rentenalters kompensiert werden.

      Nun, wenn Du meine Kommentare gelesen hast, bin ich vehement gegen die Erhöhung des Rentenalters, genau aus dem Grund, den Du genannt hast: Zunahme der Arbeitslosigkeit, vor allem der Ü50.
      0 0 Melden
  • Posersalami 25.09.2017 09:03
    Highlight «Mit der zweiten Säule wird Geld gescheffelt, das nicht an die Rentnerinnen und Rentner geht.»

    Ich mag die Juso nicht, aber wo sie Recht hat hat sie Recht! Die zweite Säule ist eine Cashcow für die Versicherungen.

    "Bei der zweiten Säule sind 2009 Verwaltungskosten von rund 391 Franken pro Versicherten und Jahr angefallen."
    http://www.arbeitgeber.ch/allgemein/zweite-saeule-391-franken-pro-versicherten-fuer-verwaltungskosten/

    Das Geld ist verloren und würde besser in die AHV gesteckt werden. Da kostet die Verwaltung massiv weniger.
    33 7 Melden
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 10:43
      Highlight Moment: Das ist doch auch wieder nur die halbe Wahrheit. Warum sind die Verwaltungskosten in der PK höher? Richtig: Wohneigentumsförderung, Scheidungen, Einkäufe, Auszahlungen wegen Selbstständigkeit, Planwechsel der Firmen etc. kosten halt Geld. Manchmal macht ihr es euch halt schon einfach. Diese 391 Fr. sind aber nicht verlorenes Geld. Es fliesst in diverse Jobs, der Pensionskassenangestellten, die damit wiederum Sozialabgaben zahlen.
      2 20 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 11:17
      Highlight Doch das Geld ist verloren. Ich will damit keine Löhne oder Dividenden zahlen (ja, auch das wird damit gemacht) sonder Rente zahlen! Das System ist Ineffezient, das ist ein Fakt. Das Umlageverfahren ist das Mittel der Wahl, wenn man möglichst viel von seinem Geld in Rente umgesetzt sehen will.
      12 3 Melden
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 11:34
      Highlight Falsch! BVG-Geld wird in Stiftungen angelegt. Stiftungen sind gem. Gesellschaftsrecht immer nicht Profitorientiert und müssen Überschüsse - im Fall von PK Stiftungen - an die versicherten zurückzahlen. Die Kosten sind also effektiv hauptsächlich Lohnkosten, Dividenden werden gar keine bezahlt. Warum auch? Da ist kein Kapital von Investoren drin, sondern nur von Versicherten.
      2 7 Melden
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 11:37
      Highlight Nochmals Falsch: Das Umlageverfahren ist überhaupt kein mittel, wenn man von seinem Geld viel Rente sehen will... Von "deinem" Geld siehst du gar nichts. Wohl aber von dem der arbeitenden Bevölkerung, wenn du mal pensioniert bist.
      Das 3 Säulenkonzept ist ein Königsweg: Grundsicherung durch Umlage, Sicherung der gew. Lebensumstände durch die halbsolidarische PK und Luxussicherung durch die persönliche 3. Säule.

      Warum halbsolidarisch? Wenn dein PK-Vermögen aufgebraucht ist, bekommst du die Rente trotzdem bis zum Tode. Bezahlt durch die anderen Versicherten, man spart nicht nur für sich.
      2 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 11:56
      Highlight @Ohniznachtisbett

      Die Stiftung darf das BVG-Geschäft an eine Versicherung auslagern. Die Versicherung kassiert die Risikoprämien, die Verwaltungskosten und manchmal auch die Kapitalerträge, die über dem angebotenen Sparzins liegen. Also können sie durchaus Gewinne machen. Siehe die grossen Versicherungsgesellschaften. Die Swiss Life ist BVG-Marktführer in der Schweiz und macht Gewinne in Milliardenhöhe. Allerdings müssen die Gesellschaften den grössten Teil des Gewinns wieder an die Versicherten auszahlen.
      1 0 Melden
    • Wölfli beim Lamm 25.09.2017 12:05
      Highlight @ohniznachtisbett. Die Pensionskassen haben vom Gesetzgeber die Erlaubis 10% der eingezahlen Prämien als Gewinn abzuschöpfen.
      1 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 12:08
      Highlight Na gut. Auch in er Pensionskasse siehst Du nicht «Dein» Geld. Weil Geld, wenn es nicht immer wieder neu erarbeitet wird, sofort an Wert verliert. Und auch die Pensionskasse schafft einen Risikoausgleich: Ein 90-jähriger Rentner lebt auch in der Pensionskasse schon lange nicht mehr von «seinem» Geld, sondern vom Geld derjenigen, die schon vorher das Zeitliche gesegnet haben.
      4 0 Melden
    • Stibbs 25.09.2017 12:57
      Highlight Und wieso machen Versicherungsgesellschaften mit dem BVG so hohe Gewinne? Weil ein Teil der Prämien und der Margen in die Gewinne einfliesst. Wie wäre deren Gewinn denn sonst zu erklären? Auch das Kapital der Versicherten kann immer noch besser angelegt werden, als die Mindestverzinsung vorschreibt.

      Hinweis: Das BVG kann von der Stiftung an eine Versicherung zur Abwicklung ausgelagert werden.
      2 0 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 13:50
      Highlight @ Ohniznachtisbett: Ich weiss was das Umlageverfahren ist und habe nur überspitzt formuliert. Ersetze "dein Geld" durch "unser Geld" dann passt es.

      Die Angestellten der Verwaltung dürfen kein Argument sein! Das Ziel müssen möglichst hohe Renten sein. Wenn durch das Wegfallen der zweiten Säule Jobs verloren gehen ist das halt so.

      Wir müssen unbedingt die Kaufkraft der Rentner möglichst hoch halten. Hat sich schonmal jemand überlegt was das für den Binnenmarkt bedeutet? Vermutlich nicht. Da gehen dann viel mehr Jobs verloren..
      2 2 Melden
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 13:51
      Highlight Auf dem BVG hast du ja auch einen Risikoteil, nämlich der Teil der dich gegen Invalidität durch Krankheit sowie die Beitragsbefreiung in selbigen Fall versichert. Dies ist ein klassisches Versicherungsgeschäft, wo die Versicherungsgesellschaft das Risiko trägt und dafür Prämien kassiert und im besten Fall damit Gewinn macht. Hat mit dem Sparkapital der 2. Säule relativ wenig zu tun. Risikoprämien müssen auch schon ab dem 18. Lebensjahr, Sparbeiträge erst ab 25 geleistet werden.
      2 1 Melden
    • Posersalami 25.09.2017 14:18
      Highlight Haha, "im besten Fall", ja genau. Das ist eine Gelddruckmaschine, nicht mehr und nicht weniger.
      0 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 14:54
      Highlight Sag ich ja.

      Zusätzlich kann die Versicherung auf dem Sparkapital Gewinne machen, indem die Anlagen einen höheren Zins abwerfen als vom Gesetzgeber verlangt, resp. mit dem Kunden vereinbart.
      1 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 15:03
      Highlight Ja, Salami du magst recht haben, dass gute Renten den Alten mehr Kaufkraft geben. Nur: Es ist eben genau die 2. Säule die trotz relativ hohen Kosten (wobei 400/versichertem nicht so hoch anzuschauen ist), die Kaufkraft der Alten sichert. Wenn wir einfach alle über einen Kamm scheren, dann haben einige mehr, einige etwa gleichviel und viele deutlich weniger. Nebenbei bemerkt auch das Umlageverfahren kostet Geld. Wir sollten unser bewährtes System optimieren und nicht jetzt die Rentenrevolution planen. Das bringt nichts, kostet viel und am Schluss verlieren alle...
      0 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 15:24
      Highlight Ja wieso ist denn die BVG-Rente höher als die AHV-Rente für einen, der anständig verdient hat?

      Weil er a) viel mehr ins BVG eingezahlt hat, er b) von einem gemessen an der Lebenserwartung zu hohen Umwandlungssatz profitiert, und c) die Leistung der AHV plafoniert ist.

      Für weniger gut Betuchte sieht die Situation allerdings ein wenig anders aus.
      1 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 16:08
      Highlight Ja, Bünzli das Ziel unseres Rentensystems ist auch nicht, dass alle im Alter gleich viel haben, sondern dass alle in etwa gleich viel haben wie sie zuvor hatten. Wer gut verdient hat, hat eine gute Rente, wer weniger verdient hat, hat eine kleinere Rente. AHV ist für die Grundsicherung da. Da bekommt jeder gleich viel (ca.). PK spart man für sich selbst und hat dann halt mehr oder weniger. Aber ja der Umwandlungssatz ist zu hoch, da stimme ich Ihnen zu.
      0 0 Melden
  • Wölfli beim Lamm 25.09.2017 08:53
    Highlight 1/2. Ich hab vor Tagen einen Brief von meiner Pensionskasse bekommen. Darin wird eine Senkung des Umwandlungssatzes per 1.1.2019 für Neurentner von bisher 5,9 auf 5,3% angekündigt! Im Brief steht nicht, dass diese Senkung nur über das Ueberobligatorium möglich ist. Ich geh aber davon aus. D.h., wer mind.
    13 x 6500 Fr./Mt. verdient und per 1.1.2019 pensioniert wird, bekommt eine tiefere Rente aus der 2. Säule. Es ist also falsch, dass nur die Jungen zahlen. Richtig ist, dass ein solches Vorgehen bei der AHV nicht möglich wäre.
    23 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 10:16
      Highlight Vielleicht hast Du einen umhüllenden Umwandlungssatz. Dann kann Deine Pensionskasse den Mindestumwandlungssatz im Obligatorium elegant umgehen. Damit finanzierst Du mit Deine über-obligatorischen Beiträgen indirekt Deinen (versteckten) obligatorischen Anteil der Rente. Pech für Dich.
      16 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 10:46
      Highlight Vermutlich hast du einen Mischsatz. z.B. 4.5% im Überobligatorischen, 6.8% im obligatorischen Teil. Daraus wird dann ein Mischsatz generiert und wenn der Umwandlungssatz im Überobligatorium sinkt, dann sinkt logischerweise auch der Mischsatz...
      8 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 11:59
      Highlight @Ohniznachtisbett

      Eventuell handelt es sich um einen Mischsatz. Sehr wahrscheinlich aber nicht, sondern um einen umhüllenden Umwandlungssatz, der durchaus nicht angepasst werden muss. Der obligatorische Umwandlungssatz stellt einfach sicher, dass das gesetzlich vorgeschriebene Minimum nicht unterschritten wird. Aber das überobligatorische Sparguthaben darf sehr wohl zur Finanzierung des obligatorischen Minimums herangezogen werden. Deshalb sind solche umhüllenden Lösungen in jedem Fall abzulehnen.
      4 1 Melden
    • piedone lo sbirro 25.09.2017 13:42
      Highlight @Ohniznachtisbett früher Ruedi89

      wieviel einkommen haben sie? 50'000.- pro jahr?
      alle die weniger als 80'000.- haben, profitieren von unserer AHV plus die von 80'000 bis 150'000 werden davon nicht benachteiligt.

      in der zweiten säule verlieren alle, aber die mit mehr als 150'000 erheblich weniger und die über eine million einkommen am wenigsten.

      rechnen sie nach, was sie bei der AHV abgeben, bei der 2. säule plus alle möglichkeiten ihre steuern zu vermindern.

      wenn die rechte mit ihren vorstellungen durchkommt wird sich ihre situation drastisch verschlechtern!
      3 1 Melden
  • Evan 25.09.2017 08:44
    Highlight Pensionskasse abschaffen.. Na klar
    13 3 Melden
  • Serjena 25.09.2017 08:38
    Highlight Und ich dachte die "Parteien" also alle welche gegen diese Reform wären, hätten praktikable Lösungen parat. Verstehe ich hier die Politik wirklich so falsch, dass man einfach gegen etwas ist, ohne etwas besseres anbieten zu können? Anscheinend!!!
    23 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 10:18
      Highlight FDP und SVP haben sehr wohl etwas parat: Rentenalter 67 (=zwei resp. drei Jahre länger Beiträge einzahlen, zwei resp. drei Jahre weniger Rente beziehen). Ob das vom Volk goutiert wird, ist allerdings noch offen.
      14 7 Melden
  • michiOW 25.09.2017 08:37
    Highlight Wow. Hätte nie gedacht, dass ich die Meinung von Herrn Glättli teile.
    11 2 Melden
  • Flowaningo 25.09.2017 08:36
    Highlight Ich bringe den Vorschlag auch hier:
    Wir erhöhen den Arbeitgeberbeitrag für die AHV um 0.5 bis 1 Prozent. dies Führt zu 8-16% Mehreinnahmen und belastet die Arbeitnehmer nicht weiter. Die Arbeitgeber welche mit Ihren Firmen so oder so steuerlich immer mehr entlastet wurden dürfen so auch mal wieder etwas für die Allgemeinheit leisten. (fast) Allen ist gedient.
    26 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 10:21
      Highlight Das belastet die Arbeitnehmer sehr wohl. Auf der Seite des Arbeitsgebers fallen diese höheren Abzüge einfach und genau wie der Lohn und die bisherigen Abzüge als Personalkosten an, Geld, das der Arbeitnehmer früher oder später beim Lohn vermissen wird.
      11 3 Melden
    • Ridcully 25.09.2017 10:26
      Highlight Doofe Idee. Das führt nur noch mehr dazu, dass nur billige, junge MA beschäftigt werden, da die älteren MA durch höhere Löhne NOCH teurer für Firmen werden. Wäre es für die Firmen nicht teurer ältere MA zu beschäftigen, wäre eine Erhöhung des Rentenalters auch nicht mehr so ein Problem - ich finde da sollte man ansetzen.
      6 3 Melden
  • Wölfli beim Lamm 25.09.2017 08:35
    Highlight 1/1Ich glaube, die Erhöhung der MwSt wurde nur abgelehnt, weil die Mehrheit das ganze Reformpaket in dieser Form nicht wollte, nicht weil sie grundsätzlich gegen diese Erhöhung war. Drum fänd ich es gut nun s.r.w.m. nur die Erh. der MwSt vors Volk zu bringen und dann einige Monate später Rentenalter 65. Damit wären die Rentenkassen nicht ausfinanziert, aber man hätte sich bei 2 x Ja Luft für eine gute Reform verschafft, ohne dass die AHV die nächsten Jahre immer mehr Finanzierungsprobleme bekommt.
    14 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 10:24
      Highlight «Ich glaube, die Erhöhung der MwSt wurde nur abgelehnt, weil die Mehrheit das ganze Reformpaket in dieser Form nicht wollte, nicht weil sie grundsätzlich gegen diese Erhöhung war.» Wenn das so sein sollte, dann wären diese Leute aber nicht besonders intelligent gewesen.

      Ich finde es sinnlos, diese Abstimmung noch einmal durchzuführen. Von mir aus gesehen ist eine Erhöhung der MWST vom Tisch. Bleibt nur noch die Erhöhung des Rentenalters auf 67.

      Selber schuld, wer nicht «richtig», also in seinem Sinn, abstimmt.
      10 17 Melden
    • derlange 25.09.2017 11:20
      Highlight Googelt doch mal Demokratie....
      Einfach nochmals vors Volk bringen...? Gehts noch? Der souverän hat entschieden, akzeptieren, neue Lösung bringen, abstimmen!
      3 7 Melden
    • satyros 25.09.2017 11:34
      Highlight @Bünzli: Dumm waren jene Leute, die nicht kapiert haben, dass die MWST-Erhöhung mit der ganzen Vorlage verknüpft war. Man konnte also durchaus Nein zur MWST stimmen, obwohl man diesen einen Punkt eigentlich unterstützen würde.
      7 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 12:21
      Highlight @satyros

      Sehr sinnvoll, Nein zu stimmen, wenn man eigentlich dafür ist ...

      Wenn Du gegen für die MWST-Erhöhung warst und gegen den Rest, dann hättest Du der zweiten Vorlage (Zusatzfinanzierung) zustimmen sollen und die dritte (AV2020) ablehnen.
      1 0 Melden
    • Stibbs 25.09.2017 12:59
      Highlight Also wenn ich Dich, Satyros, richtig verstehe, dann hast Du zur MWST-Erhöhung Nein gestimmt, obwohl Du eigentlich dafür warst?
      1 0 Melden
    • satyros 25.09.2017 13:52
      Highlight Ich habe bei beidem Ja gestimmt. Das hätte ich auch gemacht, wenn ich zwar gegen die MWST-Erhöhung gewesen wäre, die Vorlage aber insgesamt überzeugend gefunden hätte. Die beiden Vorlagen waren verknüpft. Beim Einen Ja und beim Anderen Nein zu stimmen, wäre ziemlich dumm gewesen. Das war keine Auswahlsendung, sondern zwei Vorlagen die beide nur in Kraft getreten wären, wenn die jeweils andere auch angenommen worden wäre.
      0 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 14:57
      Highlight Richtig. Wenn Du für AV2020 warst, musstest Du auch der MWST-Erhöhung zustimmen, weil AV2020 ohne MWST-Erhöhung nicht ging.

      Aber umgekehrt ging sehr wohl: der MWST-Erhöhung zustimmen (zur Sanierung der AHV), und die AV2020 ablehnen.

      Das hatte ich eigentlich als Resultat von gestern erwartet. Nun, die Ablehnung der MWST-Erhöhung spielt natürlich der Erhöhung des Rentenalters in die Hände, weil der AHV-Fonds über kurz oder lang aufgebraucht sein wird.
      0 1 Melden
    • satyros 25.09.2017 15:15
      Highlight Die MWST wäre auch nicht erhöht worden, wenn die Erhöhung durchgekommen die AV2020 aber abgelehnt worden wäre. Deshalb machte es null Sinn, dafür zu stimmen, wenn man gegen die Vorlage als Ganzes war.
      0 0 Melden
  • gelb 25.09.2017 08:33
    Highlight Die einzige und richtige Lösung ist das drei Säulen Prinzip abzuschaffen und eine Volkspension nach dem Umlageverfahren einzuführen. Dabei sollte es ein lebenswerte Mindestrente geben und eine maximale Rente von 5000 - 6000 CHF.
    Obwohl Volkswirtschaftlich und Verwaltungstechnisch die Vorteile für sich sprechen, ist dies momentan politisch nicht durchsetzbar. Man muss sich auf eine langwierige Überzeugungsarbeit gefasst machen.
    19 15 Melden
    • Denk nach 25.09.2017 10:16
      Highlight Nur Umlageverfahren bei einer überalternden Gesellschaft??

      Lernt ihr denn nie von dem Mist, was die Länder um uns herum machen?
      10 11 Melden
    • Uslandschwiizer 25.09.2017 10:27
      Highlight Das Umlageverfahren ist ein Ponzi-Scheme, oder auch Schneeballsystem genannt. D.h. wenn man wirklich einen 'grossen Wurf' machen moechte, so muesste man das Umlageverfahren der AHV abschaffen.
      4 13 Melden
    • gelb 25.09.2017 11:10
      Highlight Von welchen Ländern sprichst du Denk nach?

      Weshalb ist die AHV ein Schneeballsystem?

      Die Demographische Entwicklung konnte die AHV bisher durch Produktivitätssteigerung und Lohnerhöhungen ausgleichen. Besonders die Mittelschicht profitiert von der AHV deutlich mehr als von der PK. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die AHV das deutlich überlegenere System gegenüber der PK ist. Auch sind bisher alle düsteren Prognosen zur AHV der bürgerlichen, des Bundesrates und sonstigen wirtschaftlichen Gremien bisher nicht eingetroffen.
      4 2 Melden
    • Stibbs 25.09.2017 11:46
      Highlight @Uslandschwiizer

      Nein, wenn das Umlageverfahren richtig finanziert wird, ist es kein Schneeballsystem. Es wurde einfach lange Zeit so über Wasser gehalten, indem man es durch die Zuwanderung finanzieren wollte. Man hat viel zu lange nicht reagiert. Bis zum heutigen Tag nicht!
      1 2 Melden
    • Denk nach 25.09.2017 12:58
      Highlight @gelb, sieh dir mal die Rentenleistungen in D an und das daraus resultierende Defizit.

      Bezüglich Schneeballsystem: Auch beim Umlageverfahren erwirbt man das Recht, zukünftig Rente zu beziehen, wenn man einzahlt. Blöd nur, wenn niemand mehr da ist, der einzahlt. Dann guckst du sowohl beim Schneeballsystem wie beim Umlageverfahren in die Röhre. 10 Rentner VS 5 Arbeiter wird dann blöd für Arbeiter und Rentner!

      Durch das 3 Säulen System haben wir zumindest noch zwei Fallschirme, wenn das Schneeballsystem dann platzt.
      2 3 Melden
    • Denk nach 25.09.2017 13:02
      Highlight Ps: keine Ahnung wo du den Mist mit der Mittelschicht abgeschrieben hast, hast du schon mal versucht mit der AHV eine Altersresidenz zu kaufen?

      Zudem profitieren die heutigen Rentner überproportional stark von der PK mit den alten, viel zu hohen Umwandlungssätzen.
      2 2 Melden
    • gelb 25.09.2017 14:29
      Highlight @Denk nach
      DE ist ein gute Beispiel. Die Einführung der Rister-Rente durch SPD und Grüne kann als gescheitert betrachtet werden. Dabei wurden die Beiträge der Unternehmen gesenkt und viel Geld geht an die Versicherungskonzerne. Ausserdem können es sich die meisten Arbeitnehmer nicht leisten sich privat zu versichern. Durch die Privatisierungen ist das Rentennivieau schlechter als in Österreich.

      Das ist kein Mist. Tiefe und mittlere Einkommen profiteren deutlich mehr von der AHV. Um auf die gleich hohe Rente zu kommen, muss bei der PK deutlich mehr eingezahlt werden.
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    • Denk nach 25.09.2017 21:09
      Highlight Du hast leider schon wieder falsch kopiert, sorry. Rister Rente ist am ehesten vergleichbar mit der dritten Säule, nicht mit der PK, hier eine Zusammenfassen für dich: Die Riester Rente ist eine Versicherung auf freiwilliger Basis, Die privaten Beitragszahlung der Versicherten werden dabei in Abhängigkeit vom Einkommen und er Familiensituation mit staatlich Mitteln bezuschusst. Darüber hinaus, sind die Beiträge teilweise von der Steuer befreit.

      Man beachte die Worte freiwillig und teilweise steuerbefreit. Das hat absolut nichts mit unserer zweiten Säule am Hut, aber wirklich nichts!
      1 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 25.09.2017 08:30
    Highlight Die Linke versucht, die Sozialwerke in Geiselhaft zu nehmen und betreibt ein unredliches Hochrisikospiel. Sie nimmt des ausgewiesenen Sanierungsbedarf zum Anlass für parteipolitische Profilierung und will statt sanieren ausbauen.

    Dieser Schuss wird nach hinten losgehen. Man sollte dem politischen Geschacher ein Ende setzen und die nächste Reform ohne die Linken aufgleisen - ohne ihre Anliegen dabei völlig zu übergehen. Es macht keinen Sinn, wieder alle einbinden zu wollen. Es braucht eine ehrliche und nachhaltige Sanierung. Mit der Linken ist das nicht möglich.
    8 26 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 10:27
      Highlight «... und die nächste Reform ohne die Linken aufgleisen - ohne ihre Anliegen dabei völlig zu übergehen.»

      Abgesehen davon, dass das ein Widerspruch ist, bin ich mit Dir einverstanden: Die Linke soll sich nun gänzlich aus der Reform heraushalten.

      Lassen wir die Rechte machen. Rentenalter 67 löst allein schon die meisten aller Probleme. (Umwandlungssatz 6,8 Prozent mit 67 Jahren, also gekürzt für vorzeitige Abgänge mit 65 Jahren.)

      Die Arbeitslosigkeit der Ü50 wird dadurch natürlich verschärft. Was soll's ...
      11 5 Melden
  • NikolaiZH 25.09.2017 08:26
    Highlight Rentenalter 70 ist die einzige und beste Lösung
    3 30 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 25.09.2017 08:24
    Highlight Das Schweizer Stimmvolk hat entschieden! Am Rentenalter 64 für Frauen wird nicht gerüttelt. Jedenfalls nicht, solange die Lohngleichstellung nicht da ist.

    Also liebe Politiker - Die ganze Vorlage nochmals von vorne, jetzt aber OHNE Erhöhung des Frauenrentenalters, und die Reform kommt durch. Ich denke mal, dann wird sogar das Referendumskomitee den tieferen Umwandlungssatz schlucken
    6 34 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 25.09.2017 10:15
      Highlight Komische Interpretation. Rentenalter 65 war das einzig gute an der Vorlage. Ich habe die Vorlage abgelehnt, weil sie mich schlechter stellt und ich keine Mehrwertsteuererhöhung wollte. Also aufpassen was man in das nein hineininterpretiert.
      22 6 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 10:28
      Highlight Falsch. Rentenalter 67 für Frauen und Männer wird kommen. Garantiert.
      11 13 Melden
    • bokl 25.09.2017 10:30
      Highlight "Das Schweizer Stimmvolk hat entschieden! Am Rentenalter 64 für Frauen wird nicht gerüttelt. Jedenfalls nicht, solange die Lohngleichstellung nicht da ist."
      Die Lohngleichstellung war gestern nicht Thema und hat nichts mit der Altersvorsorge zu tun. Werden solche unnötigen und sachfremden Verknüpfungen gemacht, ist die Reform fast sicher zum Scheitern verurteilt.
      17 5 Melden
    • Evan 25.09.2017 10:30
      Highlight Ich denke, die Erhöhung des Frauenrentenalters wäre genau das, was angenommen worden wäre...
      25 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 25.09.2017 11:06
      Highlight @evan. Meine Pensionskasse zahlt den Frauen erst ab 65 die volle Rente. Wer mit 64 aufhört zu arbeiten kriegt nebst der AHV eine gekürzte Rente aus der 2. Säule.
      5 1 Melden
  • N. Y. P. 25.09.2017 08:18
    Highlight Plan B ?
    Alle interpretieren das Nein auf ihre Weise. Hacken die Abstimmung ab. Und wie von Sinnen geben alle gleich wieder Vollgas. Hopp, hopp, hopp könnte man meinen.
    Leute, fahrt runter ! Blutdruck senken.

    Ich will natürlich auch noch meinen Senf dazugeben. Die FDP interpretiert das Nein ja auch auf ihre Weise.

    Allgemein war der Tenor. Los, stimmt JA oder die Hölle bricht über uns herein. Auch Berset hat sich in diese Richtung geäussert.

    Da haben vielleicht einige gedacht :
    Gahts no, ich lasse mich nicht erpressen. Nicht mal einen Plan B habt ihr. Ohne mich.
    14 3 Melden
  • rodolofo 25.09.2017 08:17
    Highlight "Gute Übergangslösung, wenn auch nicht das Gelbe vom Ei."
    Ach, Tamara Funicello, genau das wäre doch diese AHV-Reform gewesen!
    Ihr hättet ja dann immer noch versuchen können, die 2.Säule zu demolieren und dafür die 1.Säule zu vergrössern!
    Das nennt sich "Politik der kleinen Schritte", ohne dabei das Fernziel "Überwindung des Kapitalismus" aus den Augen zu verlieren!
    Und eine solche REALPOLITIK ist Ur-Sozialdemokratisch!
    Für jugendliche Revolutionäre zu langweilig und zu unspektakulär, ich weiss...
    Aber schau Dich doch mal um in der Welt und in der Geschichte, was aus Revolutionen geworden ist!
    7 7 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 10:29
      Highlight Nein, auch die soeben abgelehnte AV2020 war nicht das Gelbe vom Ei. Ein guter Kompromiss, aber die das Gelbe vom Ei.
      9 2 Melden
  • kettcar #mo4weindoch 25.09.2017 08:13
    Highlight Wie wärs mit einer Abstimmung mit 2 Optionen:
    - Erhöhung des MwSt- Satzes oder
    - Einführung einer Erbschaftssteuer von 20% ab einer Erbschaft von 2 Millionen (pro Erbe nicht pro Erblasser)
    21 6 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 10:29
      Highlight Das eine haben wir gestern abgelehnt, das andere vor ein paar Jahren.
      15 3 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 25.09.2017 10:41
      Highlight Ja, aber irgendwie muss es finanziert werden... und ich finde man sollte den Leuten mal den direkt Zusammenhang aufzeigen:
      Man kann entweder die immer reicher werdenden Reichen ein bisschen mehr in die Pflicht nehmen oder einfach alle.

      Aber kein Problem, ich könnte auch mit einer Tobin-Tax leben als alternative zu den anderen beiden Möglichkeiten.
      9 1 Melden
  • kleiner_Schurke 25.09.2017 07:49
    Highlight Ja Pensionskasse abschaffen, super Idee. Und das einbezahlte Geld wird in Form von Boni unter den CEOs und Co der Kassen verteilt!
    13 9 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 10:30
      Highlight Wieso nur einmal ein Bonus, wenn die jedes Jahr einen Bonus kriegen?
      10 0 Melden
  • Thinkdeeper 25.09.2017 07:47
    Highlight Nun ist der Weg frei für neue Überlegungen und für Diskussionen.
    Meine Forderungen
    1. Abschaffung der Legalquote.
    2. Abschaffung des Koordinationsabzug
    3. Plafonierung der versicherten Lohnes bei 400'000.
    4. Einheitssätze ab Beginn der Erwebstätigkeit
    5. Wahlfreiheit der PK

    Machen die PKs nicht mit dann Überführung in einen Staatsfond.
    11 5 Melden
    • Ohniznachtisbett 25.09.2017 10:56
      Highlight So schlecht finde ich deinen Vorschlag nicht. Aber wenn mir recht ist, dann ist der versicherte Lohn schon heute plafoniert. Zwar meine ich höher als 400k aber es gibt beim BVG obligatorischen Teil eine Obergrenze...

      Natürlich muss es immer möglich sein, dass eine Firma ihren Mitarbeitern auch einen überoblig. Teil ermöglicht und die 3. Säule muss logischerweise auch bleiben...
      5 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 25.09.2017 12:28
      Highlight Der steuerlich abziehbar Betrag für die Säule 3a sollte sogar noch erhöht werden, zumindest für unselbständig Erwerbende (z. Z. 6’768 für unselbständig Erwerbende, 33’840 für unselbständig Erwerbende). Dafür sollten die Abzüge für das BVG, wie Thinkdeeper korrekt sagt, nach oben begrenzt werden, auch im Überobligatorium. Damit das BVG nicht als Steuersparinstrument missbraucht werden kann.
      2 0 Melden
  • Karl33 25.09.2017 07:41
    Highlight Es ist einfach lächerlich, wenn die linke jetzt davon spricht, persönlich angesparte Vermögen der zweiten Säule zu enteignen und für die AHV zu verwenden. Solche Vorschläge können ja nur von wohlstandsverwöhnten Politikerinnen kommen, die nie selber arbeiten mussten.
    17 13 Melden
  • wel_hued_morn_scho_wieder_gester_isch 25.09.2017 07:36
    Highlight Cannabis legalisieren und die grossen Steuereinnahmen in die AHV pumpen. Das wäre meine Idee und sicher auch umsetzbar.
    28 2 Melden

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