Schweiz

SVP-Nationalrat Thomas Burgherr: «Keine Zeit, um sofort alles zu löschen.» Bild: KEYSTONE

«Linker Parasit», «Idiot» – sind Nationalräte für ihre Facebook-Comments verantwortlich? 

«Als Fan immer informiert» – so preist der Aargauer SVP-Nationalrat Thomas Burgherr seine Facebook-Seite an. Wer jedoch kein Fan ist, der muss mit Beschimpfungen, Beleidigungen und Bedrohungen rechnen, die nicht nur unter die Gürtellinie gehen, sondern teilweise auch justiziabel sind. Der Nationalrat und Unternehmer Burgherr rechtfertigt seine Facebook-Aktivität, Opfer Christian Levrat freut sich nicht aufs Kennenlernen mit ihm. 

06.02.17, 07:06 06.02.17, 13:50

Vor zwei Wochen war es SVP-Nationalrat Thomas Aeschi, der mit provozierenden Postings und dem Entfernen kritischer Kommentare auf Facebook für Aufsehen gesorgt hat. Vergangene Woche dann löste SVP-Nationalrat Thomas Burgherr mit einem Facebook-Post eine Debatte weit unter der Gürtellinie aus.

Was war passiert? Burgherr postete als Reaktion auf Christian Levrats Ankündigung, in die USA reisen und US-Parlamentarier treffen zu wollen, einen Artikel auf seiner Facebook-Seite. Der Tenor: Die geplante Reise des SP-Präsidenten könne unter «Ausser Spesen, nichts gewesen» abgebucht werden. «Leider nehmen sich viele Politiker viel zu wichtig! Das Treffen wird der Schweiz ausser Kosten sicher NICHTS bringen!» schreibt Burgherr zum geposteten Artikel.

bild: screenshot/facebook

Die klare Stossrichtung des Beitrags und der grosszügige Einsatz der Ausrufezeichen animieren die Facebook-Fangemeinde des Aargauer Nationalrats ganz offensichtlich zu Beiträgen weit unter der Gürtellinie: «Dummkopf», «linker Vollidiot», «Flachdenker» sind noch einige der harmloseren Zuschreibungen, mit denen Levrat bedacht wird. Der Parteipräsident muss sich auch als «linker Alki», «SP-Parasit» und «blöde huere chotzbrocke» bezeichnen lassen, die SP ist in den Augen eines Facebook-Users eine «Piss-Gruppe», die ganze Sache sowieso «linker Mist».

bild: screenshot/zvg

«Verrohung der Diskussionskultur»

Martin Steiger, Rechtsanwalt und IT-Spezialist ist über die Beiträge auf der Facebook-Seite des Aargauer SVP-Nationalrats nicht weiter überrascht. «Die Verrohung der politischen Diskussionskultur auf sozialen Medien ist kein neues Phänomen.» Und Beschimpfungen und Beleidigungen habe es auch schon am Stammtisch gegeben. «Politiker stehen aufgrund ihrer Stellung im ständigen Fokus der Öffentlichkeit – wer keine dicke Haut hat, hat es schwierig.» Ob die Inhalte der Kommentare persönlichkeitsverletzend oder strafbar seien, müssten im Einzelfall die Gerichte entscheiden, so der Rechtsanwalt.

Auf IT-Fragen spezialisiert: Rechtsanwalt Martin Steiger Bild: zvg

Steiger sieht Politiker jedoch nicht allgemein in der Pflicht, von ihnen losgetretene Debatten auf Facebook zu moderieren. «Politiker pflegen je nach Couleur und politischem Stil verschiedene Arten der Öffentlichkeitsarbeit auf Facebook. Von der Provokation über gelenkte Diskussionen bis hin zur Verweigerung.»

Eine wichtige Ausnahme sieht Steiger dort, wo sich Direktbetroffene oder Dritte an Politiker wenden: «Dann sollten sie reagieren.»

So geschehen auf der Facebook-Seite von Thomas Burgherr. Sam Pirelli, linker Künstler und Unternehmer, schaltete sich in die Diskussion ein. Im Gegensatz zum herrschenden Tenor versuchte Pirelli mit seinen Beiträgen aber, die Diskussion in geregelte Bahnen zu lenken. 

bild: screenshot/facebook

bild: screenshot/facebook

Erst nachdem Pirelli den Nationalrat auch per Mail kontaktiert, reagiert dieser – und bedankt sich in einem Facebook-Eintrag am Mittwochabend für die «angeregte Diskussion» und die «gelebte Demokratie». Im zweiten Satz dann hält er die User dazu an, «Respekt gegenüber anderen Meinungen zu wahren».

bild:screenshot/facebook

Im Gespräch mit watson beteuert Burgherr, dass die Tonalität und die Ausdrucksweise der Kommentarschreiber nicht in seinem Sinn seien. Betont aber auch: «Ich bin nicht verantwortlich für Kommentare, die gegen Christian Levrat gerichtet sind. Ich bin schliesslich nicht sein Anwalt.»

Burgherr empfindet es nicht als seine Pflicht, seine Beiträge zu moderieren: «Ich habe ein Unternehmen und ein politisches Amt – ich kann und will nicht ständig auf Facebook unterwegs sein, um Kommentare zu prüfen», 

Dass seine Partei ein Problem mit pöbelnden Kommentarschreibern habe, glaubt Burgherr nicht. «Diese Kommentare werden ja auf den Privataccounts der Politiker gepostet». Trotzdem werde innerhalb der SVP intensiv über die Gefahren bei der Nutzung von sozialen Medien gesprochen.

Umfrage

Sind Politiker verantwortlich für Diskussionen auf ihrem Facebook-Account?

1,072 Votes zu: Sind Politiker verantwortlich für Diskussionen auf ihrem Facebook-Account?

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Levrat hat keine Lust, Burgherr kennen zu lernen 

Ob Burgherr Verantwortung für die unflätigen Äusserungen über ihn trägt, will SP-Ständerat Christian Levrat nicht kommentieren. «Ich habe Herrn Burgherr bisher nicht gekannt. Und wenn ich sehe, auf welch tiefem Niveau seine Freunde auf seiner Facebook-Seite rumpöbeln, steigt meine Lust auf ein Kennenlernen nicht wirklich», sagt er. 

Er will das Ganze aber nicht hochspielen. Auf Anfrage sagt er: «Die Kommentare sind sehr einfältig und niveaulos, aber letztlich harmlos.» Hingegen seien Drohungen und Verleumdungen nicht zu tolerieren – und leider hätten diese in jüngster Zeit merklich zugenommen. «Nutzerinnen und Nutzer ist es kaum möglich, gegen Drohungen, Gewaltaufrufe oder Verleumdungen vorzugehen», sagt er.

Um das zu ändern, reichte Levrat zusammen mit Parteikollege Jean Christophe Schwaab im Dezember eine Motion ein. Ziel: Internet-Akteure wie Facebook sollten künftig einen Ableger in der Schweiz haben, der fähig ist, der Schweizer Justiz im Fall von Strafuntersuchungen die nötigen Personendaten unverzüglich und direkt zu übermitteln. Heute muss man im Fall von Facebook erst ein Rechtshilfegesuch an Irland stellen, da Facebook seinen einzigen Europasitz in Irland hat.

Facebook soll für strafbare Inhalte haften

Auch Rechtsanwalt Steiger weiss um die gesetzlich ungenau bestimmte Rolle von sozialen Netzwerken wie Facebook. «Facebook kann sich nicht einfach aus der Verantwortung stehlen, das ist klar», sagt Steiger. Gleichzeitig warnt der IT-Anwalt davor, die Meinungsfreiheit auf sozialen Netzwerken strafrechtlich einzuschränken: «Im Zweifelsfall sollte man mehr, nicht weniger tolerieren – sonst ist man als liberale Gesellschaft auf dem falschen Weg.»

Die von Levrat eingereichte Motion zur Offenlegung von Personendaten bei Strafuntersuchungen beurteilt Steiger ebenfalls kritisch: «Mit dem gleichen Argument könnten auch repressive und autoritäre Regierungen von Facebook verlangen, die Daten von Regierungsgegnern herauszugeben.»

Heute Montag wird am Landgericht Würzburg in Bayern ein Fall verhandelt, der in der Causa Facebook Licht ins Dunkel bringen sollte. Im Kern geht es um die Frage, ob und ab welchem Zeitpunkt Facebook für strafbare fremde Inhalte haftet. Das Verfahren wurde vom Anwalt von Anas Modamani, dem «bekanntesten Flüchtlings Deutschlands», angestrebt.

bild: screenshot/facebook

Modamani hatte 2015 ein Selfie mit Kanzlerin Angela Merkel gemacht, seither erscheint sein Bild als Fotomontage immer wieder im Zusammenhang mit Anschlägen von islamistischen Terroristen. Die Überschrift: «Das sind Merkels Tote», oder «Merkel macht Selfie mit einem der Täter». Modamani und sein Anwalt wollen die Weiterverbreitung des Fotos nun auf Gerichtsweg stoppen. Ob das Urteil auch eine Wirkung für die Schweiz haben wird, werde man sehen, so Steiger: «Mal abwarten.»


1.Welche Schweizer Partei ist 2011 mit dem Slogan «Aus Liebe zur Schweiz» in den Wahlkampf gezogen?
SP
CVP
FDP
SVP
Warum nicht «Aus Hass zur Schweiz»? Das wär mal eine Abwechslung.
Grüne
2.Und wie steht's mit «Keine Schweiz ohne uns»?
Haha. So schlecht ...
CVP
SVP
FDP
GLP
BDP
3.Die Freiheit wird auch immer wieder gerne beschworen. Aktuell von der jungen «radikalliberalen» Unabhängigkeitspartei «up!», die dieses Jahr zum ersten Mal ins Parlament einziehen möchte. Mit welchem Slogan will sie das erreichen?
«Wir lieben Freiheit»
«Freiheit kann man nicht kaufen, aber wählen»
Ich pfeif auf die Freiheit.
«Frei bleiben»
«Frei, freier, unabhängig»
«Deine Freiheit – unser Anliegen»
4.«Humanistisch, liberal, progressiv». Welche Partei schreibt sich diese Parole auf die Fahne?
Piratenpartei
GLP
Humanistische Partei Schweiz
FDP
Hmmm .. Sicher nicht die Tierpartei. (Oder doch? Verdammt. Schwierig.)
EVP
5.2007 warb welche Partei «Für eine lebenswerte Schweiz»?
6.Welche Partei hat sich 2011 mit dem minimalistischen Slogan «Ja» in den Wahlkampf gewagt?
Grüne
SP
Nein? Hä? Was?
JUSO
CVP
GLP
7.2011: «Schweizer wählen SVP», «Glückliche Schweizer wählen ...»?
ICH BIN NICHT GLÜCKLICH.
FDP
CVP
EVP
Grüne
SP
8.Welche Partei ist «Nicht links. Nicht rechts. ...»?
CVP
Die Partei ohne Profil?
EVP
Tierpartei
BDP
GLP
9.Und zu guter Letzt: Welcher dieser Wahl-Slogans existierte NIE?

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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41
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 06.02.2017 13:10
    Highlight Dieser Artikel bestärkt mich in meiner Meinung: Je doofer, desto Facebook (und andere Social Medias).
    Trump ist übrigens ein gutes Beispiel, dass dies auch auf Twitter zutrifft.
    21 4 Melden
  • John Smith (2) 06.02.2017 12:37
    Highlight Natürlich hat die SVP kein Problem mit pöbelnden Kommentarschreibern, da liegt Burgherr richtig. Es würde mich nicht wundern, wenn viele dieser Pöbelkommentare sogar direkt aus der SVP-Zentrale abgesetzt würden.
    29 12 Melden
  • Gummibär 06.02.2017 12:28
    Highlight Jede Aussage und jede Handlung hat Auswirkungen. Darüber ist man sich als Person bewusst. Als Politiker sogar mehr, weil man gewählt um Verantwortung zu übernehmen. Nicht als Anwalt eines Kontrahenten, aber als Vertreter seiner Anhänger und Wähler.
    Ceterum censeo : Fast alle Politiker, links, rechts, mittig, grün, blau, rot oder auch gelb betupft sind parasitär. Sie beschäftigen sich hauptsächlich mit der Verteilung und dem Verbraten von Wertschöpfung Anderer und ziehen daraus Vorteil. Und wie die Zecken infizieren sie den Wirt oft mit Krankheitserregern.(z.B. via facebook)
    8 22 Melden
    • Lowend 06.02.2017 13:21
      Highlight Ein absolut widerlicher, defätistischer Kommentar, der nur bezweckt, Politiker zu diskreditieren, aber auch ein schönes Beispiel wie bestimmte Kreise ganz bewusst gegen den Staat hetzen, denn nur unzufriedene Bürger wählen rechte Extremisten, die dann natürlich nich "parasitär" sind und sich natürlich nicht "mit der Verteilung und dem Verbraten von Wertschöpfung Anderer" beschäftigen.
      Besonders abstossend ist der Schlusssatz: "Und wie die Zecken infizieren sie den Wirt oft mit Krankheitserregern", der in seiner Grässlichkeit direkt an die Naziproaganda eines Göbbels erinnert.
      21 11 Melden
    • CASSIO 06.02.2017 16:25
      Highlight Also, Gummibär. Wie sieht denn Dein Vorschlag für ein weniger parasitäres System aus?
      14 1 Melden
    • Rendel 06.02.2017 17:18
      Highlight Sie sind also für Anarchie, Gummibär? Oder für Monarchie?
      10 1 Melden
    • bastardo 06.02.2017 22:31
      Highlight gummibär hat recht. die demokratie ist einfach das am wenigsten parasitäre von all den parasitären systemen. wer macht hat, nutzt sie aus. manche mehr, manche weniger. es ist naiv zu glauben, dass politiker altruistische diener des volkes sind. sie wollen vor allem wiedergewählt werden.
      3 2 Melden
    • Gummibär 06.02.2017 22:36
      Highlight @ Rendel
      Bin ganz zufrieden mit Demokratie. Wünschte mir allerdings weniger Bürokratie und vor allem ,dass der Ausdruck "gewisse Kreise" zur Abwechslung durch "gewisse Vierecke" oder "gewisse Polygone" ersetzt würde :-)
      2 3 Melden
    • Rendel 06.02.2017 22:52
      Highlight Sie sind wohl Künstler und mögen grün, blau, rot und gelbbetupfte Polygone und Vierecke.
      6 2 Melden
  • Der Zahnarzt 06.02.2017 12:19
    Highlight Da Facebook an den Inhalten verdient, sollte Facebook (besser Herr Zuckerberg persönlich und sein Kader) für strafbare Handlungen und Schäden unbegrenzt haften haften.

    Aber es ist typisch für den postmodernen Kapitalismus: Gewinn für Private, Kosten für die Allgemeinheit (Ja, auch der Verlust von Vertrauen in die Politik, verbale Gewalt etc. sind Kosten, auch wenn die Ökonomen nicht genügend kognitive Ressourcen besitzen, um sie zu berechnen).
    17 4 Melden
    • CASSIO 06.02.2017 16:27
      Highlight Vielleicht sollte man auch die werbenden Firmen in Verbindung mit diesen Hasskommentaren bringen.... Schliesslich unterstützen/finanzieren diese dieses Volksverdummungsprojekt.
      8 1 Melden
  • senfmayo 06.02.2017 11:49
    Highlight Wo ist das Problem? Levrat kann ja offensichtlich Grösse zeigen und kommt damit bestens klar. Zensur kann ja wohl kaum eine Lösung sein. Das einzige, was sich mit einem solchen Artikel ändert, ist die Bekanntheit von Burgherr bei potentiellen Wählern.
    5 13 Melden
  • FrancoL 06.02.2017 11:36
    Highlight Wer etwas nutzt der soll es auch warten. Wenn er Politiker ist dann erst recht.
    12 3 Melden
  • Yolo 06.02.2017 11:04
    Highlight Die übelsten Hetzer auf Facebook sind gerade die, mit der dünnsten Haut. Bei Herren wie Glarner und Aeschi vertragen nicht einmal konstruktive Kritik, man wir dann sofort gesperrt. So sieht Meinungsvielfalt ala SVP aus
    55 16 Melden
  • reader187 06.02.2017 10:42
    Highlight Egal welche politische Ausrichtung jemand hat, ich finde es immer dann kritisch wenn man jemanden Mundtot machen will oder nicht in der Sache argumentiert sondern sofort sagt "Derjenige ist für XY und deshalb ist eine Diskussion nicht möglich und er soll gesperrt werden"
    Mit einer solchen Einstellung stellt mans ich selbst auf ein sehr hohes Ross und erklärt seine Meinung zur allgemeingültigen.
    14 6 Melden
  • Firefly 06.02.2017 10:33
    Highlight Natürlich ist ein Nationalrat für sein Facebook Profil verantwortlich, wenn er denn eins betreibt. Das nennt man Eigenverantwortung. Oder an wen soll man denn die Verantwortung dafür abgeben können? Facebook ist blos ein Tool.

    36 8 Melden
  • TheMan 06.02.2017 10:22
    Highlight Naja die Rechten, machen es von Politiker zu Politiker. Die Linken, vom Politiker zum Volk. Die Linken sahen das Volk schin mehrmals als Dumm an. Würden dem Volk gerne das Recht zur Abstimmung wegnehmen. Wobei auch von Politiker zu Politiker können Links sehr gut Beleidigen.
    17 68 Melden
    • Hierundjetzt 06.02.2017 11:32
      Highlight exakt das stört mich. Materiell und Inhaltlich komplett frei erfunden und getrieben von reiner Abneigung politisch Andersdenkender

      Will SP-Ständerat Jositsch den Bürgern das Stimmrecht wegnehmen? NEIN.

      Wer hat das Referendum zur USR III gestartet? Die Bürgerlichen? NEIN. Die "Linken" wollen die Meinung des Volkes hören.

      Also TheMan, bitte in Zukunft sachlicher oder mit Begründung. Begründungen beginnen IMMER mit: ...weil,


      32 5 Melden
    • Fabio74 06.02.2017 13:02
      Highlight Unsachliche Attacke gegen links ohne Begründung.
      Wie waren nochmal die SVP-Aussagen zum Thema "heimatmüde" etc zu den Romands
      18 5 Melden
  • piedone lo sbirro 06.02.2017 10:10
    Highlight logisch sind politiker dafür verantwortlich was ihre hassprediger-freunde für kommentare schreiben.

    kommentare die ANDREAS GLARNER auf seiner facebook seite stehen lässt:

    "DASS DIE MEISTEN HÄSSLICHEN FRAUEN LINKS SIND, IST NICHT GRUNDLOS. SIE HOFFEN DASS WENIGSTENS EIN MIGRANT BEI IHNEN DRÜBER GEHT."

    "VERSINKT EIN SCHIFF MIT MIGRANTEN IM MITTELMEER, FINDE ICH DAS EINE GUTE NACHRICHT."

    glarner und burgherr teilen offensichtlich solche ansichten, sonst würden sie sie löschen!

    http://www.woz.ch/1625/kommentar-von-jan-jirat/hassrede-als-strategie
    52 20 Melden
  • Turbi 06.02.2017 09:49
    Highlight Da gibt es nur eine Erklärung: Erwachsenenkindergarten
    23 5 Melden
    • Rendel 06.02.2017 17:22
      Highlight Damit machen sie es sich zu einfach. Und was soll man gegen einen schädlichen Kindergarten unternehmen? Haben sie da einen Vorschlag?
      5 0 Melden
  • R&B 06.02.2017 08:58
    Highlight Wer als Unternehmen oder Politiker eine Facebook-Seite betreibt, kann bei den "Einstellungen" einen"Filter für vulgäre Ausdrücke" aktivieren. Unter "Seitenmoderation" können dann sogar einzelne Worte eingegeben werden, die ein Kommentar nicht enthalten darf.

    Es ist somit nicht schwierig die Kommentare auf einem akzeptablen Niveau zu halten.

    Fazit: Entweder kennen Politiker diese wichtige Funktion nicht oder wollen solche Hass-Kommentare auf Ihren Seiten. Auf jeden Fall gibt es keine Entschuldigung fürs Tolerieren solcher Posts.
    76 7 Melden
    • Deathinteresse 06.02.2017 09:23
      Highlight Die meisten Leute (Politiker inbegriffen) sind doch völlig überfordert mit den sozialen Medien. Das seh ich nur schon wenn ich jeweils Bewerber google...
      38 3 Melden
    • Maett 06.02.2017 11:29
      Highlight @R&B: dieser Filter kann Schweizerdeutsch nicht verstehen, welches auf Facebook nicht selten verwendet wird, besonders bei Rechtspolitiker.

      Auch sind viele Äusserungen an sich beleidigend, aber nicht vulgär.

      Darüber hinaus hoffen wohl nicht wenige Politiker mal auf einen Medienbericht, wenn besonders böse Comments auf ihrer Seite landen, eine Bereinigung wäre deshalb kontraproduktiv.

      Wahrscheinlich hat @Deathinteresse aber auch nicht Unrecht wenn er sagt, dass nicht wenige Politiker schlichtweg keine Ahnung von Social Media haben.
      8 0 Melden
    • R&B 06.02.2017 12:47
      Highlight @Maett: Schweizerdeutsche Begriffe können abgefangen werden, wie ich oben geschrieben habe:

      ...Unter "Seitenmoderation" können dann sogar einzelne Worte eingegeben werden, die ein Kommentar nicht enthalten darf...

      Mit dieser Funktion habe ich meine Seite im Griff.
      4 0 Melden
  • Kronrod 06.02.2017 08:34
    Highlight Könnte es sein, dass auf Watson die Linken und Rechten mit unterschiedlichen Ellen gemessen werden? Das Wort "Parasit" (also jemand, der auf Kosten anderer lebt, was legal ist) soll problematisch sein, aber Trump darf hier ohne Nachweis regelmässig "Rassist" (was ein Straftatbestand ist) genannt werden? Ich habe den Eindruck, liebe Mitleser und Mitkommentatoren, dass ihr der Redefreiheit nur dann kritisiert, wenn "die anderen" sie nutzen.
    40 114 Melden
    • Hierundjetzt 06.02.2017 08:59
      Highlight Das sehe ich nicht so. Es wird sehr mit Augenmas moderiert.

      Je nach politischer Ausrichtung können einem hingegen missliebige Argumente stärker auffallen.

      Ich gebe zudem zu bedenken, dass watsons publizistische Leitlinien stark von der Weltwoche oder der Schweizerzeit abweichen.
      49 21 Melden
    • Hierundjetzt 06.02.2017 09:05
      Highlight Zudem werter Kronrod, "Trömps" Äusserung betreffend den Mexikaner würden bei uns unter die Antirassismusstrafnorm fallen...
      75 12 Melden
    • Kastigator 06.02.2017 09:29
      Highlight Trump ist ein Rassist. Das ist Fakt und keine Invektive.
      57 13 Melden
    • alessandro 06.02.2017 09:59
      Highlight Ich glaub mein schwein pfeifft... rassist und parasit auf eine stufe setzen? Ein rassist ist jemand der sich rassistisch äussert oder danach handelt. Jemanden als parasiten zu bezeichnen zielt in erster linie auf ein herabsetzen des gegners auf die ungefähre stufe von ungeziefer. Erst dann kommt der link zum parasitären verhalten. Wenn du dies nicht siehst, dann ist jeder weitere gedankenaustausch diesbezüglich mit dir müssig.
      42 11 Melden
    • panaap 06.02.2017 10:51
      Highlight Ist die legalität der Tätigkeit des Ausdruckes massgeblich obe es elne Beleidigung ist? Darf man jemand also Hund nennen? Sau? Oder Sohn einer Prostitutituierten? Ist ja kein Tatbestand...
      13 2 Melden
    • alessandro 06.02.2017 11:54
      Highlight Medienrechtlich ist dies der fall. Kommentarspalten, fb posts und blogeinträge sind neuere phänomene, welche grundsätzlich auch als medium gelten, wobei die rechtliche aufarbeitung dessen noch nicht abgeschlossen ist. Z.b. mangels prezedenzfällen.
      1 0 Melden
  • Majoras Maske 06.02.2017 08:24
    Highlight Als ob dieser Nationalrat diesen Text gepostet hat, um eine sachliche Diskussion mit seinen Wählern zu ermöglichen. Allgemein werfen rechte Politiker gerne Mal Dinge ihren Fans zum Frass vor, damit sie sich schön empören und richtig schön auf Linie gebracht werden und sich von "ihrem" Politiker verstanden und vertreten fühlen.
    Kann aber auch nach hinten losgehen. Als die FPÖ etwa über das erste homosexuelle Paar herziehen wollte, dass in Österreich ein Kind adoptiert hat, waren die FPÖ-Anhänger für die Adoption und nicht auf Parteilinie.
    69 13 Melden
  • dracului 06.02.2017 08:23
    Highlight Die Wirkung als Vorbildfunktion wird von Eltern gefordert, steht in allen Führungshandbüchern und prägt ganze Unternehmenstrategien. Noch immer scheint es, dass Politiker soziale Medien als unregulierten Raum nutzen und dabei ihre eigene Vorbildfunktion und die Eigenverantwortung unterschätzen. Gewisse Beiträge ziehen Trolle nun mal förmlich an und laden zum Mitablästern ein. Es gibt eine Netiquette, die man auch einfordern kann, aber dafür müsste man sich vom verlängerten Stammtisch klar abgrenzen.
    64 5 Melden
    • Mr.Sixfingers 06.02.2017 08:35
      Highlight Schön formuliert, ganz meine Meinung. :)
      29 4 Melden
  • Madison Pierce 06.02.2017 07:31
    Highlight Aus meiner Sicht muss niemand regelmässig die Kommentare zu seinen Beiträgen durchforsten und "bereinigen". Er muss aber reagieren, wenn sich jemand beschwert. Verantwortlich sind die Kommentarschreiber selbst. Auf Twitter kann man Kommentare bzw. Antworten ja auch gar nicht löschen.

    Verantwortlich ist man aber natürlich für seine Beiträge. Und da haben gewisse SVP-Politiker ja noch ihre liebe Mühe...

    Ein Nationalrat sollte sich aber fragen, ob Medien wie Facebook "staatsmännisch" genug sind oder ob man nicht lieber seine eigene Website aktuell halten soll.
    57 6 Melden
    • Mr.Sixfingers 06.02.2017 08:04
      Highlight Menschen in solchen Positionen sollten umso mehr darauf bedacht sein, einen guten Umgang miteinander zu pflegen und vorzuleben. Zu einer Demokratie gehören verschiedene Meinungen dazu, jedoch sollte die Etikette stets bewahrt werden. Demokratie heisst zusammenarbeiten und nicht gegeneinander hetzen. Solche "gebildeten" Leute, sollten dies wissen.
      41 5 Melden
    • Mr.Sixfingers 06.02.2017 08:42
      Highlight PS: Habe eben bemerkt, dass ich meinen Input als Antwort zu Madison Pierce's Beitrag verfasst habe. Dies war nicht meine Absicht, es sollte ein eigenständiger Beitrag werden. Habe es noch nicht ganz im Griff mit diesem App. :')
      21 2 Melden
    • Qui-Gon 06.02.2017 10:18
      Highlight Sixfingers, siehste mal. Gar nicht so einfach dieses Souschel Media. ;-)
      12 1 Melden
    • Mr.Sixfingers 06.02.2017 11:19
      Highlight Ja, das bringt einen ganz schön durcheinander. ;)
      1 0 Melden

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