Schweiz

Diese beiden Damen setzten SP-Nationalrat Cédric Wermuth während der Sendung zu.  Bild: srf

Wermuth erst souverän, dann kommt er unter die Räder – «Grenzerfahrungen» in der «Arena»

In der zweiten Ausgabe der Sendung «Arena/Reporter» ging es um «Grenzerfahrungen». Die Personen, die aber tatsächlich Erfahrungen an der europäischen Aussengrenze gemacht haben, gehen im politischen Hick Hack der Sendung unter.

18.09.17, 02:30 18.09.17, 15:36

Es ist die zweite Sendung für Christa Rigozzi und Jonas Projer. Letztes Mal ging es um die KESB, diesen Sonntag stand die Flüchtlingsdiskussion auf dem Programm. Dafür wurde zuerst der Film «Grenzerfahrungen» gezeigt.

Im Film wurde einerseits Pilot Fabio Zgraggen porträtiert, der aus eigener Initiative mit einem Flugzeug über das Mittelmeer fliegt, um in Seenot geratene Flüchtlinge zu spotten. Andererseits dreht sich der Film auch um Patrick Benz, der Schweizer Grenzwächter ist.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit dürfte aber – wie auch schon in der ersten Sendung – Rigozzi gestanden haben. Auch heute war es ihre Aufgabe, Anrufer und Studiogäste bei der Leine zu halten. Alles andere als einfach. Gleich zu Beginn hat die Ex-Miss Mühe, einen Anrufer zu unterbrechen, der nicht mehr aufhört zu sprechen. 

Video: streamable

SP-Nationalrat Cédric Wermuth gelingt es dagegen besser, in die Sendung einzusteigen. Gleich zu Beginn, als es um die Unterscheidung zwischen Wirtschafts- und Kriegsflüchtlingen geht, meint er spitz: «Verhungern ist am Schluss nicht sehr viel lustiger als erschossen zu werden.»

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Auch auf den Vorwurf, dass die NGOs im Mittelmeer nur noch mehr Flüchtlinge auf diese Route locken würden, hat er eine klare Antwort: «Menschen flüchten nicht, weil es NGOs gibt, es gibt NGOs, weil Menschen flüchten.»

Nicht nur in der Arena, sondern auch politisch auf der anderen Seite steht Lega-Politiker und ehemaliger SVP-Bundesrats-Kandidat Norman Gobbi. Dieser wirft Flüchtlingshelferin Liska Bernet auf ihr Votum, man müsse für stärkere Frauenrechte in Afrika schauen, um die Geburtenrate zu senken, einen «neuen Kolonialismus» und Bevormundung vor.

Daraufhin holt Wermuth zum Gegenschlag aus und wirft Gobbi und der gesamten bürgerlichen parlamentarischen Mehrheit vor, es sei bei Rohstoffausbeutungen und Waffenlieferung nie ein Problem, imperialistisch zu wirken. Wenn es jedoch darum gehe den Menschen zu helfen, komme man sofort mit dem Argument Kolonialismus.

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Hilfe kriegt der SP-Nationalrat aus dem Publikum. Dort sitzt Okbaab Tesfamariam, der selbst vor acht Jahren über das Mittelmeer nach Europa und schliesslich in die Schweiz flüchtete. Dieser fragt, an Gobbi gerichtet: «Nur weil man in der Schweiz geboren ist, darf man überall hin reisen, als Eritreer aber nicht?»

In Eritrea gebe es Freiheit für Waffen, Geld und Ressourcen, nicht aber für Menschen. «Niemand flieht ohne Grund», beendet Tesfamariam sein Statement.

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In der Folge treibt es Wermuth aber zu weit. Laut Projers Zählung bringt er Schleichwerbung für gleich vier SP-Vorstösse in der Sendung unter und wird darum kurzerhand vom Moderator zum Schweigen gebracht.

Nun wird der angeschlagene Wermuth in die Mangel genommen und zwar von zwei Damen aus dem Publikum. Sie werfen dem SP-Nationalrat vor, er würde die Probleme mit den Flüchtlingen als Einzelfälle herunterspielen. Wermuth hingegen versucht die beiden mit Zahlen aus der Kriminalstatistik zu beruhigen – vergeblich. 

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Doch nicht nur mit Wermuths Einzelfällen sind die beiden unzufrieden, sondern mit dem politischen System. Es sei ihr «zum Kotzen», wie die in Bern keine Politik mehr betreiben würden, sondern nur noch auf die Person des Gegners zielten.

«Und Sie Herr Wermuth, sind genau so einer!», beendet die Dame ihre Kritik. Wermuth macht sich in seiner Antwort währenddessen bei Moderator Projer unbeliebt, weil er für die AHV-Abstimmung wirbt. 

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Lunte gerochen hat hingegen Norman Gobbi. Dieser befeuert die aufgebrachte Stimmung im Publikum noch. Dort wird eifrig genickt, als Gobbi die in Vergessenheit geratenen mittellosen Schweizer anspricht, auf deren Rücken das Asylwesen lastet. Gobbi kann damit die «Büezer» aus dem Publikum erfolgreich hinter sich scharen – Wermuth muss hilflos zuschauen.

Dem Ganzen ein Ende setzt der ehemalige Direktor des Bundesamtes für Flüchtlinge, Peter Arbenz. Er meint: «Wir haben eine menschenwürdige und korrekte Asylpolitik.» Und das koste halt nunmal Geld.

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Und Christa Rigozzi? Sie wird im Verlauf der Sendung immer souveräner. Die nächsten Anrufer, die nicht mehr auf den Punkt kommen, unterbricht sie und sorgt für Ordnung. Zum Schluss blendet sie noch einen Tweet ein, in dem steht: «Frau Rigozzi, diese Sendung passt einfach nicht zu ihnen.»

Sie meint dazu keck: «Schade, ich fühle mich so wohl hier!» Alle lachen, die Sendung ist zu Ende. Dass es eigentlich um die beiden Männer an den Grenzen ging, hätte man beinahe vergessen können. Denn obwohl sie im Studio sind, kommen sie kaum zu Wort. 

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Brikne, 20.7.2017
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183Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TomJoad 20.09.2017 09:59
    Highlight Ich bin nicht der Ansicht, dass Cédric Wermuth "unter die Räder" gekommen ist. Seine Argumentation war während der ganzen Diskussion gradlinig, offen und ehrlich, und er blieb bei bis zum Schluss der Sendung bei seinen Standpunkten.
    Die beiden Frauen argumentierten in bekannter SVP-Manier, wie wir sie nun zur Genüge kennen. Wer sich auch nur ein bisschen mit der Schweizer Politik befasst hat in den letzten Jahren, kennt diese Rhetorik zur Genüge. Offenbar haben bei den beiden Damen die zahlreichen Wiederholungen in jeglichen Debatten leider Früchte getragen...
    2 3 Melden
  • Ohniznachtisbett 18.09.2017 18:29
    Highlight Hach der Rote Cedi... er würde am liebsten jeden einwandern lassen, dem es zu Hause bicht gefällt. Ein Irrsinn. Ich meine: Kriegsflüchtlinge und politisch Verfolgte müssen hier Asyl erhalten. Wirtschaftsmigranten konsequent zurückgewiesen werden. Dafür muss man die Fluchtursachen dieser Menschen bekämpfen. Sprich Investitionen die Jobs in Afrika schaffen fördern. Bildung fördern vor Ort fördern und endlich diesen Korruptsionssumpf von Kairo bis Kapstadt trocken legen.
    45 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.09.2017 20:30
      Highlight Sag das den Amerikanern und Franzosen. Verursacherprinzip!
      20 9 Melden
    • TomJoad 20.09.2017 13:15
      Highlight @Ohniznachtisbett: Da befürworten Sie ja dieselben Ziele wie "der Rote Cedi" - Hilfe vor Ort leisten, die Fluchtursachen bekämpfen, Bildung fördern, Korruption stoppen, Demokratie vermitteln. Nun sagen Sie mir, welche Politiker/innen und welche Partei(en) bei der Entwicklungshilfe sparen und diese Gelder kürzen wollen?!
      1 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 20.09.2017 18:22
      Highlight Ja, aber ich verfolge einen komplett anderen Ansatz. Entwicklungshilfe ist fehlgeschlagen. Es braucht höhere Bildung für breite Schichten. Es braucht Investitionen die lokale Jobs bringen. Nach China floss nie Entwicklungshilfe, es gab Investitionen, ähnlich ist es in Südamerika. Afrika muss indistrialisiert werden, nicht von Fastenopfer gegaumed. Dafür brauchts Bildung und Investitionen. Letztere kann über steuerliche Anreize im Westen gefördert werden.
      0 0 Melden
  • PenPen 18.09.2017 17:03
    Highlight Interessant:
    Meine Kommentare von heute Morgen sind soeben mit Blitzen überhäuft worden. Obwohl, diese am Mittag noch einen 3fachen Herz-Überschuss auswiesen.
    Stimmungswechsel am Nachmittag?
    Soweit so egal.
    Mich nimmt nur wunder:
    @Watson
    Wie schützt Ihr euch gegen Bots & Co?


    15 54 Melden
    • Angelo C. 18.09.2017 18:11
      Highlight Könnte u.a. auch damit zusammenhängen, dass die arbeitende Leserschaft erst im Laufe des späteren Nachmittags die Online-Plattformen genauer unter die Lupe nimmt, oder Fremdleser, die z.T. aus FB und Co. stammen, erst nach längeren Stunden auf ein angesagtes Thema aufmerksam wurden und sich eben erst ab dann beteiligen 🤔!
      39 1 Melden
    • Moti_03 18.09.2017 18:40
      Highlight Schon mal überlegt ob nicht alle Alles am Morgen lesen, sondern auf den ganzen tag verteilt? Wenn alle die gleiche Meinung haben ist die Welt in Ordnung, wenn nicht sind es böse bots und Schreiberlinge.... Komisches Verständnis, hauptsach in der eigenen wohlfühlblase fühlt man sich wohl. Ganz einfach, verschiedene Meinungen zu haben nennt man DEMOKRATIE. Dein Kommentar hört sich so an, nur meine Meinung zählt und ich habe recht.....
      43 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.09.2017 16:34
    Highlight Mich erstaunt dass KEINER hier zu der manipulatorischen Propagandasendung Arena etwas abzusondern hat. Wie konnte es auch anders sein, dass SRF diesen Piloten Zgraggen für einen Propagandareport gewonnen hat. Die Migration betrifft uns marginal verglichen mit Resteuropa, daher ist diese Sendung tatsächlich parteipolitische Stimmungsmache. Der Projer ist ein manipulatorisches Arschloch sondergleichen.
    18 46 Melden
    • Juliet Bravo 18.09.2017 17:54
      Highlight Immer schön auf den Mann spielen - und dann noch unflätig werden, was?! Ganz toll - ein wichtiger Diskussionsbeitrag! Momoll
      38 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.09.2017 18:59
      Highlight Den Typen habe ich satt. Was er mit Ganser abgezogen hat war unflätig!
      14 15 Melden
    • Juliet Bravo 18.09.2017 20:45
      Highlight Aber "Arschloch"? Findest du solche Beschimpfungen wirklich in Ordnung?
      18 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.09.2017 21:01
      Highlight Nein natürlich nicht. Das gehört sich nicht. Der Projer ist meine einzige Ausnahme. Versprochen.
      12 6 Melden
  • Dieter Widmer 18.09.2017 16:11
    Highlight Da könne noch Heerscharen motzen: Christa Rigozzi war sehr souverän. Ich wünschte mir, dass im Fernsehen noch mehr so charmante und souveräne Moderatoren auftreten.
    39 16 Melden
  • Angelo C. 18.09.2017 15:01
    Highlight Ich habe die Sendung aufmerksam verfolgt und der WATSON-Artikel kommt in etwa hin. Selbst die wenig überzeugende und oede Phrasendrescherei Wermuths wird für einmal erwähnt...

    Was mir darin allerdings fehlt, sind all die vielen Anrufe und Mails der Schweizer Zuschauer die hier kaum erwähnt wurden und die praktisch unisono die heutigen Asylrituale und das Flüchtlingswesen, auch im Hinblick auf nicht asylberechtigte Wirtschaftsmigranten geisselten. Also Kritik a gogo, sodass sich auch Projer mit unbequemen Fragen an die Flüchtlingslobby wandte.

    Die mehrheitliche Volksmeinung ist also klar 🤓!
    84 24 Melden
    • Amadeus 18.09.2017 16:03
      Highlight @Angelo C.
      "Die mehrheitliche Volksmeinung ist also klar!"

      Und unser mehrheitlich rechts-bürgerliches Parlament scheint die Volksmeinung zu ignorieren.
      22 29 Melden
    • Angelo C. 18.09.2017 17:46
      Highlight Amadeus :

      Dazu braucht man das Parlament nicht ins obligo zu nehmen, denn es hat bereits ein teilweise griffiges Asylrecht formuliert. Es wird einfach nicht konsequent umgesetzt, da Sommaruga Obstruktion betreibt wo immer sie nur kann, während die Asylindustrie ebenfalls total von Linken unterwandert ist. Sind ja bekanntlich ja auch Einkünfte und Existenzen damit verbunden 😉!

      In diesen Umständen liegt also der Hase im Pfeffer - und bedeutend weniger beim Parlament...

      Falls du die gestrige Sendung gesehen hast, werden dir die Vorwürfe der Zuschauer per Phon oder Mail nicht entgangen sein.
      39 10 Melden
    • Amadeus 18.09.2017 18:21
      Highlight @Angelo C.
      Die Anrufe sind mir nicht entgangen. Das bedeutet halt, dass der Wutbürger eher zum Telefon greift als der gemässigte Schweizer.

      An Sommaruga liegts nicht. Gut, sie könnte natürlich die Asylgesuche im Keller verschwinden lassen. Wie damals die Leute von Blocher. Dann sieht die Statistik auch besser aus und der Stammtischler ist zufrieden ;-).

      https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Weshalb-die-irakischen-Asylgesuche-im-Keller-des-BFM-verschwanden/story/10235711
      14 18 Melden
    • Angelo C. 18.09.2017 20:27
      Highlight Da konnte jedermann anrufen, sich entweder zustimmend oder unzufrieden äussern - völlig egal!

      Und es haben ja nicht Wenige angerufen und gemailt, wie du sahst - wobei kaum je Einer die herrschenden Zustände verteidigt hat, meist bloss das bare Gegenteil der Fall war.

      Alles nur Wutbürger 🤔?

      Scheint aber mittlerweile nicht gerade wenige von der Sorte zu geben, denn dass gemässigerte Zuschauer nur nicht gern in TV-Sendungen hinein kommunizieren würden, ist mir bis jetzt völlig entgangen 😉
      20 6 Melden
  • luke96 18.09.2017 12:25
    Highlight "Wenn weniger Flüchtlinge kommen, gäbe es weniger arme Schweizer. Zudem stände mehr Geld für Bildung, Pflege usw. zur Verfügung"
    Wirklich?
    Gab es dann weniger Arme als noch weniger Flüchtlinge kamen?
    Und gaben wir damals mehr Geld für Bildung/Pflege aus?
    Der Grund für Armut in der reichen Schweiz sind bestimmt nicht die Flüchtlinge...
    51 93 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 14:54
      Highlight Heute stimmen Ihre Argumente noch. Aber der Flüchtlingsstrom wird nicht einfach versiegen. Und die Reichen betreiben Sozialabbau und Steuervermeidung.
      25 30 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.09.2017 16:21
      Highlight Noch nicht Nase. Sieh dir mal Deutschland und Schweden an. Das sind Beispiele wenn man es falsch macht! Die Schweiz hat es richtig gemacht und kaum Migranten zugelassen.
      14 20 Melden
  • Platon 18.09.2017 12:22
    Highlight Uff, nichts für ungut, aber den beiden Damen sieht man ja schon von Kilometern an, was sie wohl wählen. Mich würde es interessieren, ob die denn auch nur ein wenig andere Themen Bescheid wüssten und wer sich denn da genau für sie einsetzt.
    Und ja tatsächlich, heute hat es der Konsens schwieriger, allerdings nicht wegen Herr Wermuth. Die SVP und FDP beweisen es bei der AHV, wo sie anscheinend nirgends bereit sind von ihren Forderungen abzukommen. Nich einmal von einer Einzigen!
    35 108 Melden
  • Stärnäföifi Fotzucheib 18.09.2017 11:20
    Highlight Eine weitere Diskussion die mir zeigt wie überfordert unsere Miliz Politik ist. Der durchschnittliche Sachverstand reicht daher nicht um als Souverän vernünftig zu agieren.
    Vermutlich ein Folge des Wohlstandes und dem verlorenen Realitätsmassstab hierzulande.
    26 57 Melden
  • Snowy 18.09.2017 11:16
    Highlight Die Weigerung der SP (und allen anderen linken Parteien in Europa) zuzugeben, dass es sehr wohl einen Unterschied zwischen einem Flüchtling und einem Wirtschaftsmigranten gibt, bezahlen wir alle gerade mit dem Aufstieg rechtspopulistischer Parteien in ganz Europa.

    Liebe linke Menschen (zu denen ich mich auch zähle): Versucht endlich Lösungen anzubieten - nicht ideologische Konzepte!
    161 34 Melden
    • CASSIO 18.09.2017 11:52
      Highlight Snowy, Personen wie Dich braucht die Linke! und das sage ich als Nicht-Linker. Menschen, die nicht mit der rosaroten Ideologie-Sonnenbrille durch die Welt marschieren, sondern linke Ansichten mit Weitsicht und Verstand vertreten. Dann kann man die Linke endlich auch wieder ernst nehmen. Dank an Dich für eine leise Hoffnung, dass sich die Linke in Zukunft an Lösungsfindungen anschliesst.
      71 17 Melden
    • Ich mein ja nur 18.09.2017 13:27
      Highlight Aus dem Positionspapier der SP von 2012: "Das Asylverfahren ist ungeeignet, um Arbeitssuchenden aus wirtschaftlich schwachen Staaten ein Bleiberecht zu gewähren. Es muss WirtschaftsmigrantInnen und nach unserem Rechtsbegriff als Flüchtlinge geltende Personen unterscheiden und dafür sorgen, dass erstere die Schweiz rasch wieder verlassen. Ein Asylverfahren ohne vollziehbare Wegweisungen macht keinen Sinn."
      28 31 Melden
    • poga 18.09.2017 13:48
      Highlight Ich glaube, dass die linke Ihr ideologisches Konzept wieder mal durchdenken und danach erklären müsste. Zudem müsste sie sich langsam aber sicher fragen, wieso sie von einer liberalen immer stärker zu einer autoritärer Haltung geht. Da könnte sie viele Ihrer Lösungen finden. @CASSIO @snowy macht mal einen Test, um zu sehen ob ihr wirklich links bzw rechts steht. https://www.politicalcompass.org/ zum Beispiel. So könnt Ihr viel einfach herausfinden, wen Ihr in Zukunft unterstützen könntet und wo euer politischer Schwerpunkt ist.
      32 8 Melden
    • Snowy 18.09.2017 14:02
      Highlight In linken Kreisen gilt es als Unding sondergleichen, wenn man auch nur erwähnt, dass vielleicht nicht alle hier lebenden "Flüchtlinge" gleich stark vom Schicksal gebeutelt wurden.

      Wenn man sich dann noch erdreistet das Thema darauf zu lenken, ob man nicht dafür sorgen müsste, reine Wirtschaftsmigranten von einer Einreise in die (noch) weltbesten Sozialsysteme abzuhalten, ist das Thema mit dem Hinweis auf die Wermuth´sche Antwort-kaskaderie beendet und man erntet Blicke wie ein Babyfresser.

      Viele meiner linken Freunde sagen aus diesem Grund gar nichts mehr (öffentlich) zum Thema.
      61 15 Melden
    • Platon 18.09.2017 14:17
      Highlight @CASSIO
      Nein tut mir Leid, aber solche Personen braucht die Linke nicht. Die Linke braucht genau so Leute wie Herr Wermuth, der noch die Eier hat zu sagen, dass Leuten zu helfen eine Pflicht ist und nunmal etwas kostet! Wenn man es gescheit anstellt, klappt es auch, aber bestimmt nicht mit bürgerlichen Rezepten, die uns das eingebrockt haben.

      Was es wirklich braucht ist eine SVP, die nicht ständig von unten nach oben umverteilt und wirklich ihrer Basis hilft und nicht den Grosskonzernen und ihren Lobbyisten! Bei der USR3 konnte man bestens sehen, dass es sogar den SVP-Wählern zu bunt wurde!
      18 48 Melden
    • Snowy 18.09.2017 14:52
      Highlight Zum Thema: Warum mehr deutsche Arbeiter AfD wählen als SPD: https://www.welt.de/politik/deutschland/article168703343/Der-beispiellose-Niedergang-der-SPD.html
      32 9 Melden
    • Liselote Meier 18.09.2017 16:32
      Highlight Du baust hier einen Gegensatz auf der keiner ist.

      Dass es Flüchtlinge gibt kann verschiedene Ursachen haben, deine zwei Beispiele sind Menschen die vor Kriege fliehen, dass andere sind Menschen die Aufgrund von ökonomischen Bedingungen fliehen.

      Und es ist nun mal so, dass im Gegenwärtigen System durch die wechselseitige Abhängigkeit von Zentrum und Peripherie die Entwicklung des Zentrums begünstigt und die der Peripherie verhindert wird, bewirkt durch die Kapitalakkumulation.

      Als Massnahme die Menschen auszusperren anstatt die ökonomischen Verhältnisse zu ändern und du nenntst die Links?
      6 19 Melden
    • Platon 18.09.2017 16:33
      Highlight @Snowdy
      Nur weil Arbeiter das tun, heisst das noch nicht, dass sich die AfD tatsächlich für sie einsetzt. Aus dem Parteiprogramm entnehme ich das Gegenteil.

      Und jetzt noch ein ganz wichtiger Punkt an alle, die hier behaupten die Linke ist an allen Problemen des Asylwesens schuld. Seht euch die Mehrheiten an und erzählt mir wie dies gehen soll! Man könnte meinen Wermuth ist an der ganzen Krise schuld wie hier gelästert wird!
      8 11 Melden
    • CASSIO 18.09.2017 17:17
      Highlight Dass Platon vom hohen Ross herab philosophiert, wie dies gerne viele Wohlstandslinke (wie Wermuth einer ist) tun, die gerne über Armut schwafeln, Armut noch nie am eigenen Leibe erfahren haben, verwundert mich nicht. Bereits damals waren Ohilosophen Kinder reichen Hauses, die mussten sich nie mit den wahren Problemen der Gesellschaft auseinandersetzen, analog der Linken heute und hier in der Schweiz. Was Wermuth von sich gibt, ist wohlstandsverwahrloster Quatsch! Aber die Linken streicheln sich gern gegenseitig die Köpfchen und sagen sich beim Cüpli, dass sie doch tolle Gutmenschen seien.
      23 8 Melden
    • Juliet Bravo 18.09.2017 17:45
      Highlight CASSIO und Snowy, guter Punkt der Lösungen vs. Ideologie:

      - siehe SP Positionspapier von Sapere Aude erwähnt.

      - Wenn Sommaruga Asylverfahren beschleunigt ist es dann auch wieder nicht recht. Das sind aber eben "Lösungen" und nicht "Ideologie"

      - Wenn eben diese Sommaruga fordert, dass Flüchtlinge und Migranten gleichmässig in die Europäischen Länder verteilt werden. Das sind Lösungen. Nicht Ideologie.

      - Wenn Blocher tausende Anträge im Keller verschwinden lässt: das ist Ideologie - diese Anträge "darfs unter BR Blocher schlicht nicht geben" - also lässt man sie einfach verschwinden.
      12 7 Melden
    • Snowy 18.09.2017 18:00
      Highlight @Platon
      Ja, natürlich trägt die SP eine Mitschuld an der Asylproblematik - zusammen mit der SVP sogar DIE Schuld!

      Beide (SVP und SP) nutzen das Thema seit Jahren um ihre ideologischen Maximalforderungen zu platzieren. Dies mit dem Effekt, dass von den Mitteparteien keine Lösungen gefunden werden können.
      Mit dem Effekt, dass der Durchschnittsbürger in Migrationsfragen immer mehr nach rechts driftet... selbst bei dämlichen und nichtsbringenden Vorlagen wie dem Burkaverbot.
      LIes mal den Bericht von welt.de, den ich oben verlinkt habe.

      12 4 Melden
    • Juliet Bravo 18.09.2017 18:15
      Highlight Also, Simonetta hat doch vorgeschlagen, die Verfahren zu beschleunigen - und das auch zusammen mit der Mitte durchgebracht. Ist doch was, oder?
      4 3 Melden
    • demokrit 18.09.2017 18:30
      Highlight Das Positionspapier der SP ist doch weder die dafür verbrauchte Tinte noch das Holz wert, wenn sich niemand der Führungsriege daran hält. Sommaruga hintertreibt die Dublinverträge, wenn sie für eine Feinverteilung von Migranten weibelt. Eine Lösung ist das mitnichten.
      8 5 Melden
    • CASSIO 18.09.2017 18:42
      Highlight ich sag's mal wie mein vater, ein linker, früher sehr aktiv in orts-, bezirks- und kantonalpartei der sp: "wir linken tun gern gutes, dies aber mit dem geld der andern." dies sagte er nicht mit einem lächeln, sondern beschämt, als er bemerkte, was aus seiner partei geworden ist. mein vater sagt selbst über die sp - auch dies beschämt - dass sie heute keine partei des einfachen arbeiters mehr sei, denn dieser wähle viel mehr die svp. nein, die sp ist eine partei der selbstverliebten gutmenschen (und er verweist darauf, dass blocher diesen begriff nicht zu unrecht nutze).
      9 7 Melden
    • Platon 18.09.2017 19:21
      Highlight @Snowdy
      Mir wirds zu blöd. Zeig mir einen vorstoss der SP, der zu dieser angeblichen Problematik beitrug. Den gibts nicht! Sommaruga hat die Asylverfahren zu den schnellsten in Europa gemacht! Nur die SVP war dagegen
      6 7 Melden
    • Platon 18.09.2017 23:01
      Highlight @CASSIO
      Dein Vater in Ehren, aber wenn man sich für jeden Franken schämt, der vom Staat eingenommen wird, so ist man ohnehin eher ein Liberaler. Ich sehe es aus Sozialvertragstheoretischen Gründen als legitim, von Reichen mehr zu verlangen.

      Der Mittelstand wird aber auch nicht durch steigende Asylkosten ausgehölt, das sind bloss die populistischen Phrasen der SVP. Da kosten Steuergeschenke wie die USR3 viel mehr. Oder bringen sie Fakten, die das Gegenteil beweisen! Eine gelungene Integration darf auch etwas kosten, sonst entstehen Parallelgesellschaften, in denen sich Leute radikalisieren.

      6 4 Melden
    • CASSIO 19.09.2017 05:41
      Highlight Platon, Du willst es wohl nicht begreifen. Die Linken geben gerne Geld aus, dass nicht aus ihren Taschen stammt, vereilen dieses Geld an besonders Bedürftige (man nennt sie auch Staatsangestellte) und geben sich dafür am Ende des Tages die Schulterklopfer.
      7 4 Melden
    • CASSIO 19.09.2017 05:46
      Highlight Eine gelungene Integration darf etwas kosten, sonst radikalisieren sich die Leute??? Was ist denn das für eine Einstellung. Wenn Personengruppen das Risiko bergen, sich zu radikalisieren, weil man sie ach zu wenig unterstützt, dann läuft etwas schief mit unserer Ausländerpolitik, und Du unterstreichst dies hier bestens. Es ist ganz einfach: Du kommst hier her, geniesst unsere Rechte, aber Du hast auch Pflichten. Pflicht Nr. 1: Integration, sonst "Auf nimmerwiedersehn!"
      7 2 Melden
    • Platon 19.09.2017 14:41
      Highlight @CASSIO
      Doch ich habs nun begriffen. Du magst die Linke nicht aufgrund von plumpen Stammtischgeplauder. Auch Linke bezahlen Steuern und die CH besteht nicht aus 25% Staatsangestellten. Hättest du dich jemals mit linker Poliik auseinandergesetzt, würden wir hier gar nicht diskutieren. Und ja, der Integrationswille muss da sein, aber Kriegsflüchtlinge können ihren Deutschkurs nicht selbst bezahlen. Ich finde es gescheiter, wenn sie 5 Tage was zu tun haben, bsp. auch arbeiten, was sie aber nicht fürfen, als 5 Tage in der Moschee zu sitzen. Bring endlich Argumente!
      4 2 Melden
    • Snowy 19.09.2017 17:26
      Highlight Vollkommen einig mit Dir: Wer hier ist soll arbeiten (müssen) und sich integrieren (mit entsprechenden Kursen vom Staat bezahlt).

      Wo wir uns allerdings nicht einig sind:
      Meiner Meinung nach muss es Wirtschaftsmigranten erschwert werden in die Schweiz zu immigrieren. Hier hat die SP keinen akzeptablen Ansatz geliefert (fairerweise muss man sagen - auch sonst niemand).
      2 2 Melden
  • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 10:51
    Highlight Wenn ich diese Kommentare hier lese, kommt mir der Verdacht, dass die SVP wieder mal ihre Basis zum kommentieren mobilisiert hat. Die ist offenbar disziplinierter als die SP-Basis. Na ja, die SP kann ja nicht mit einem Wildsauenessen mit Parteipromis locken, mangels reicher Sponsoren, nicht wahr?!
    39 148 Melden
    • Moti_03 18.09.2017 11:25
      Highlight So ein lächerlicher Kommentar. Nur weil mehr Leser eine andere Meinung als du haben, muss alles von der svp sein? Komische Welt in der du lebst. Wenn doch alles nur so einfach wäre... Ein dummer Kommentar kann jeder schreiben.
      131 34 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 11:50
      Highlight @Moti. Andere Meinungen haben ist o.k.. Hier wetden aber im Moment grad Personen angegriffen, wobei man gerne aus Effekthascherei existische Sprüche macht. Die angebl. unfähige Klavierspielerin lässt grüssen.
      12 59 Melden
    • demokrit 18.09.2017 11:59
      Highlight Watson wird m.W. vorwiegend von sich eher dem linken Spektrum zugehörig fühlenden Menschen besucht. Jedenfalls positioniert sich das Portal so. Die wahrscheinlichere Erklärung ist die Offensichtliche: Die SP politisiert in der Migrationsfrage mit ihrer ungerechtfertigten Tolerierung der Wirtschaftsmigration unter dem Deckmantel des Asylrechts schon längst an ihrer Parteibasis vorbei. Die Leute, welche die Partei wählen (würden?) sehen die Sache mittlerweile praxisbezogener als die Cüpli-Ideologen und geben für Arbeitnehmer eingerichtete Sozialsysteme nicht einfach preis. Ihr gutes Recht.
      63 11 Melden
  • andrew1 18.09.2017 10:50
    Highlight Ich finde es einfach stossend, das sich die heutige sp nur noch für asylanten und ausländer einsetzt und nicht mehr für den schweizer "büetzer" wie es früher mal war. Ganz im Gegenteil: für erstere wird das geld von letzteren ausgegeben. Somit ist der nutzen der sp für büetzer sogar negativ.
    128 54 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 18.09.2017 11:05
      Highlight schwachsinn, lies mal das parteiprogramm der sp durch. thema asyl und migranten ist ein teil der sozialen politik. was macht denn die svp zB für euch arme büezer? chchch
      48 98 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.09.2017 11:12
      Highlight Der grösste Anteil aller verabschiedeten Gesetze in der Schweiz haben nichts mit Asylwesen oder anderer Immigration zu tun. Die SP entscheidet dabei immer danach, was sie für das beste Wohl der Leute halten, die sich am wenigsten gegen Ungerechtigkeit wehren können.
      In Finanziellen Belangen sind dies oft die von Ihnen Büetzer genannte Arbeiterschicht.

      Ich kann Ihrer Feststellung deshalb leider nicht Folgen. Bitte hängen Sie doch noch eine Kurze Erklärung an.
      43 51 Melden
    • Liselote Meier 18.09.2017 11:34
      Highlight So ein Unsinn.

      Die Sozialdemokratie war seit seiner Entstehung eine Internationale Bewegung und keine Nationalistische.

      Du hast keine Ahnung von Sozialdemokratie mit deinen verwendeten Begriffen.
      32 50 Melden
    • demokrit 18.09.2017 12:02
      Highlight Die MWST-Erhöhung für die AHV ist z.B. so eine Forderung der SP, die sich klar gegen Arme richtet.
      64 35 Melden
    • Platon 18.09.2017 12:12
      Highlight @andrew1
      Dann wähl doch die Bürgerlichen! Man sieht ja wie sehr sich diese für die Büezer einsetzen🙄
      17 34 Melden
    • poga 18.09.2017 13:52
      Highlight @Platon die SVP setzt sich tatsächlich für die Büezer ein. Natürlich nicht auf einer wirtschaftlichen Basis. Da steht die SP wahrscheinlich tatsächlich besser da. Nur ist der Büezer an die SVP gebunden. Weil ohne SVP hätte er niemanden mehr, der Ihn so belässt wie er ist. Er muss sich nicht mental verbiegen, um den Ansprüchen der Partei zu genügen, die er wählt. Ein Umstand den linke Parteien im Westen gerne übersehen.
      31 10 Melden
    • demokrit 18.09.2017 13:55
      Highlight Denn die Konsumsteuer belastet Arme bekanntlich überproportional.
      30 3 Melden
    • Platon 18.09.2017 14:10
      Highlight @demokrit
      Stimmt! Nur ist dies eine der vielen Forderungen, die auch die Bürgerlichen verlangt haben. Genau genommen eine aller Forderungen der Bürgerlichen, ausser den 70 CHF. Und dabei sieht man schon wie sehr sie sich um die Büezer scheren, nämlich einen Dreck! Indem sie eine so wichtige Reform versenken wollen, zu behaupten die 70 CHF machen alles kaputt mit 2% der Gesamtausgaben und einer höheren Gegenfinanzierung als Ausgaben durch mehr Lohnprozente ist einfach nur gelogen!
      13 17 Melden
    • demokrit 18.09.2017 15:22
      Highlight Nö, letzteres ist nicht gelogen, die von linker Seite eingebrachten Mehrausgaben untergraben die Reform und gehen die strukturellen Schwächen nicht an. Auch aus diesem Grund: Zurück an den Absender.
      20 3 Melden
    • Moti_03 18.09.2017 15:29
      Highlight @Platon ; weiter denken, in 10 Jahren machen diese 70Fr im Monat ein riesiges Loch und die nächste Sanierung schmerzt dann umso mehr. Es ist gar nichts gelogen, die frage ist nur wer es finanziert und dann bluten muss. In diesem Thema sind Ideologien mehr als fern am Platz. Hier muss nüchtern mit Fakten, zahlen und Realität argumentiert werden. Und nein, die linke und cvp sind nicht entgegengekommen, siehe Arena letzten Freitag wurde vom glp präsi schön erklärt. Bürgerliche haben MwSt erhöhung und mehr lohnprozente akzeptiert. Nicht einfach was behaupten was nicht stimmt!!!
      13 9 Melden
    • peeti 18.09.2017 15:57
      Highlight @demokrit: Schön gibst du freiwillig noch die Erklärung dazu:)
      Die Erhöhung ist sicher keine Hauptforderung der Linken, eher ein Kompromiss, den man momentan eingehen muss. Im Gegensatz zu Mitte-Rechts versucht die Linke immerhin die AHV vor der Untergrabung der Finanzwirt. zu schützen und generell zu stärken.
      Sorry, den Kommentar von Andrew kann ich angesichts des bestehenden Sozialsystems und neueren Forderungen wie Erbschaftsinitiative und USRIII-Nein nicht ernst nehmen.
      4 10 Melden
    • demokrit 18.09.2017 16:53
      Highlight @peeti: Man muss nichts eingehen. Politik ist nie alternativlos. Der Ausbau eines Sozialwerkes, das sich bereits in Schieflage befindet, macht keinen Sinn. Der Zusammenhang zur Migrationsdebatte ist nun der, dass Asylbewerber gerade im erweiterten Sozialbereich durchaus viel bezahlt bekommen (gerade kürzlich hat mir einer, der noch nicht einmal einen Bescheid hatte, erzählt, er habe ein MRI gemacht), wenn aber der Schweizer eines machen will, blockt der Hausarzt i.d.R. gleich ab. Zahnärzte frei Haus. Da stehen Wermuth und Ihre AHV-Kostenüberwälzung ziemlich quer in der Landschaft.
      7 2 Melden
  • whatthepuck 18.09.2017 10:34
    Highlight «Menschen flüchten nicht, weil es NGOs gibt, es gibt NGOs, weil Menschen flüchten.»

    > Da liegt er mMn falsch, und das ist fatal. Die Wahrheit liegt eher im sowohl-als-auch. Solange Leute wie er das nicht einsehen, wird man kaum zufriedenstellende Lösungen finden können.

    «Nur weil man in der Schweiz geboren ist, darf man überall hin reisen, als Eritreer aber nicht?»

    > Das stimmt nicht. Auch als Schweizer wird man bei der Reise in gewisse Länder eingeschränkt bzw. schlechter gestellt als andere Nationen. Sowieso: Wieso muss hier die Schweiz gegen die Situation in Eritrea ausgespielt werden?
    73 31 Melden
    • demokrit 18.09.2017 11:28
      Highlight Menschen sind rational, regieren also dennoch stärker auf vorhandene Anreize. Die Realität gibt Wermuth und seinen NGO-Rettern mit dem Rückgang der Todeszahlen überhaupt nicht Recht. Im Gegenteil, wie Herr Pelda bei Schawi hervorragend ausgeführt hat: http://www.srf.ch/sendungen/schawinski/roger-schawinski-im-gespraech-mit-kurt-pelda-3

      Als Tourist kann man fast überall hin reisen, in fremde Sozialsysteme einwandern, ist allerdings nur in Westeuropa möglich. Der Eritreer lügt schamlos, auch mit seiner Behauptung Menschen würden wegen(!) Goldimporten (von privatwirtschaftlicher Seite) fliehen.
      60 16 Melden
    • peeti 18.09.2017 16:18
      Highlight Wo seht ihr beide denn den Anreiz einer Seerettung im Mittelmeer? Wenn man Monate durch Wüsten, gescheiterte Staaten, und Bandengebiet muss und zudem noch Tausende $ bezahlt, sind wohl nicht die NGOs in Küstennähe von Libyen die entscheidenden Pull-Faktoren.
      Wie entscheidend andere in unserem Land (Sicherheit, Aussicht auf Sozialhilfe etc.) sind, ist dann ein anderes Thema.
      5 9 Melden
    • demokrit 18.09.2017 17:08
      Highlight @peeti: Doch, sind sie: Die NGOs erlauben den Schleppern ihre Stückkosten mit Alibaba-Schlauchbooten in Küstennähe zu senken. Der Pro-Kopf-Preis einer Fracht sinkt, da die Hauptstrecke von den NGOs frei Haus übernommen wird und weil billige Boote verwendet werden, der Motor kann dank NGO-Beihilfe auch wiederverwendet werden. Mit der Zunahme der NGO-Tätigkeit und der Verlagerung immer näher an die Küste sind sowohl die Migrationszahlen als auch die Todesfälle stark angestiegen. Mit der Eindämmung des Unwesens durch Italien stark zurückgegangen. Das sind die Fakten. Diese NGOs sind Mordhelfer.
      11 3 Melden
  • AlteSchachtel 18.09.2017 10:30
    Highlight Zum Glück habe ich gestern auch die Worte von Arbenz, Wermuth und anderen vernünftigen Menschen hören können.

    Und auch mich nähme Wunder (wie Zraggen vermerkt), wie die rechtspopulistischen Wutbürger wohl reden würden, wenn sie direkt mit einem dehydrierten, leidenen Flüchtling konfrontiert wären.

    Ich finde es ekelhaft, wie sehr in der Schweiz diese absolute Menschenverachtung von rechts in den letzten Jahren wieder salonfähig geworden ist.

    Vergessen ist die Nazizeit , vergessen sind die vielen armen Schweizer, welche mit Schleppern einst in die USA flüchteten.
    67 120 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 11:01
      Highlight Sie haben Recht. Wahrscheinlich würd ich sogar mein eigenes Leben aufs Spiel setzen um jemandem vor dem Ertrinken zu retten. Aber es kann nicht einfach jeder nach Europa kommen und dann bleiben. Abgewiesene verlassen uns nicht, höchstens freiwillig. Was mich stört ist die Hilflosigkeit von Politik und Gesellschaft gegenüber dieser Völkerwanderung. Sie kommen auch mit falschen Etwartungen, die ihnen die Schlepper einflüstern-sofort Wohnung, Auto, gutes Essen und Kleider. Dann kommt die Enttäuschung, die Wut. Man hats gestern in der Sendung gehört und gesehen.
      47 18 Melden
    • Moti_03 18.09.2017 11:32
      Highlight Und gleich mit der nazikeule schwingen, sehr erbärmlich. Wir leben nicht 80 Jahre zurück! Sind wir für die ganze Welt verantwortlich? Wieso immer wutbürger? Es gibt viele Leute welche normal im leben stehen aber gegen das Schlepper System sind, welches ngo s mitfördern. Ihre Aussagen mit wutbürger zeigt mir auch ihre Gesinnung. Jemand muss es danach auch tragen, Menschen retten und in Italien absetzen löst ja das Problem. Mo moll, die anderen müssen ja für den Unterhalt aufkommen. Keinen Meter weit überlegt.
      42 11 Melden
    • Eskimo 18.09.2017 12:16
      Highlight Dehydriert sind sie erst auf dem Meer. Aufs Meer gehen sie weil man ihnen falsche Hoffnungen macht und weil ja der Taxishuttle schon nach wenigen km bereitsteht der sie ins gelobte Land bringt.
      33 9 Melden
    • AlteSchachtel 18.09.2017 13:00
      Highlight @wölfli beim Lamm
      Das grösste Problem ist die generelle Gier der Wirtschaftsmächte (und deren Bevölkerung!), die hemmungslos rohstoffreiche Länder ausbeutet und mit Mächten operieren, denen ein Menschenleben nichts wert ist.
      Dass Menschen in Armut, Hunger, Krieg und Perspektivelosigkeit flüchten ist logisch. Dass sie in die Länder der reichen Ausbeuter flüchten ist nachvollziehbar.
      Nicht normal ist hingegen, dass man sich darüber wundert, dass schutz- und mittellose Menschen aus der (von uns unterstützten) Perspektivelosigkeit flüchten....
      17 25 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 13:50
      Highlight Auch damit haben Sie Recht. Bin Ihrer Meinung. Aber wir hätten schon vor 200 Jahren "Gutmenschen" sein müssen. Jetzt wo die Völkerwanderung da ist, kommen wir zu spät damit, bzw. das Gutmenschentum kann nur noch zu falschen Resultaten führen. Nämlich Überflutung. Entsprechend der Volkszorn.
      14 10 Melden
  • Rumbel the Sumbel 18.09.2017 10:00
    Highlight Auf dem Rücken der mittellosen Schweizer wird Asylpolitik geführt. Hat er recht? Ja das hat er. Aber soziale Unruhe ist der linken politik Wurst.
    78 42 Melden
    • Platon 18.09.2017 12:16
      Highlight @Rumbel
      Wenn man die Zahlen vergleicht einer völlig verfehlten Finanzpolitik mit denen des Asylwesens, so wird einem schnell bewusst, was da für ein Populismus betrieben wird.
      Könnten sie mir übrigens noch verraten, wie die Linken mit der Bürgerlichen Mehrheit für irgend etwas verantwortlich sein können?
      17 22 Melden
    • Ich mein ja nur 18.09.2017 13:29
      Highlight So ein Schwachsinn. Es sind sicher nicht die Linken, denen die kleinen Leuten egal sind. Sie streuen ihnen einfach keinen Sand (bequemes Feindbild) in die Augen...
      11 24 Melden
    • Rumbel the Sumbel 18.09.2017 14:29
      Highlight Mache ich gerne. Dann schauen sie doch mal, wer vorwiegend Soziale Posten, inkl. Flüchtlingswesen inne hat! Und in die Augen streuen sie, wie gut es uns geht!
      16 5 Melden
    • grumpy_af 18.09.2017 14:55
      Highlight @Platon:
      Immer dieses schwarz-weisse Denken. Nicht jeder "Bürgerliche" handelt gleich, genauso wie jeder "Linke" nicht gleich denkt wie die anderen. Das Mehrheitsargument ist Schwachsinn. Nur weil mehr als 50% ein Parteibüchlein besitzen welches als rechts einzustufen ist, heisst das noch lange nicht, dass jeder gemäss diesem Buch politisiert.
      13 4 Melden
  • nimmersatt 18.09.2017 09:40
    Highlight Wermuth ist einer der wenigen gegenwärtigen Politiker, welche im Stande sind, komplexe Zusammenhänge zu denken und diese auch zu kommunizieren. Der "Kommentar-Spalten"-Mob, den die Medien ach so gerne in Ihre Gefässe lassen, und sich dadurch den Anschein von Volksnähe und Demokratie erhoffen, ist einer Demokratie mit hohem Bildungsgrad nicht würdig.
    92 148 Melden
    • PenPen 18.09.2017 10:40
      Highlight Wenn man ernsthaft behauptet, entgegen der Statistik, dass der Rückzug der NGO's keine Auswirkung auf die Anzahl Flüchtlinge im Mittelmeer hat, dann fehlt jegliche Fähigkeit die Zusammenhänge zu erkennen.
      77 89 Melden
    • grumpy_af 18.09.2017 10:45
      Highlight Obwohl du von Komplexität sprichst, machst du es dir gar einfach. Bürgerlich= blöd, eh?
      Ein weiteres Beispiel für jemanden, der mit zwei Ellen misst. Solange alles in die "richtige" Richtung geht, ist alles erlaubt. Aber wehe die Andersdenkenden bedienen sich der gleichen Mittel.
      64 15 Melden
    • reaper54 18.09.2017 10:54
      Highlight "nimmersatt
      18.09.2017 09:40
      Wermuth ist einer der wenigen gegenwärtigen Politiker, welche im Stande sind, komplexe Zusammenhänge zu denken und diese auch zu kommunizieren."

      Danke selten so herzhaft gelacht!
      Ich frage mich ernsthaft wie man einen solchen Satz schreiben oder gar Glauben kann...
      77 89 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.09.2017 11:20
      Highlight Wermuth ist ein Populist.
      Ich bin mit vielen seiner Meinungen einverstanden aber nicht mit dem Weg indem er diese Kommuniziert. So wird man auch niemanden von den Argumenten überzeugen.

      Ich finde es jammerschade, dass viele Linke stark populistisch werden, aus Panik, dass die Rechte übernimmt nach dem Rechts rutsch in den letzten Wahlen.
      Geben wir unsere Prinzipien auf um die Opposition zu bekämpfen haben wir den Kampf bereits verloren ohne es zu wissen.

      Beide Seiten in der Schweiz sollten versuchen wieder vermehrt Streit durch konstruktive Debatte zu ersetzen. Nur so kommen wir vorwärts.
      44 13 Melden
    • Richu 18.09.2017 12:14
      Highlight @Sir Jonathan Ive: Besonders der letzte Abschnitt deiner Stellungnahme "Beide Seiten in der Schweiz sollten versuchen, wieder vermehrt Streit, durch konstruktive Debatten zu ersetzen. Nur so kommen wir vorwärts" finde ich ausgezeichnet.
      17 76 Melden
    • nimmersatt 18.09.2017 12:55
      Highlight klar ist Wermuth ein Populist - nenne mir doch bitte einen Politiker mit nationalem Bezug der dies nicht ist.

      Ich habe ihn auch bloss als Politiker betrachtet und ihn in Beziehung mit seinesgleichen gesetzt. Und da komme ich zum Schluss, dass er in Sachen Inhalt einer der reflektiertesten Politiker ist. Dass er sich an eine klare Wählerschaft wendet finde ich dann auch nicht verwerflich sondern authentischer als die bürgerlichen Weichspüler, die auch mal mit dem Teufel ins Bett gehen um ihre Partikularinteressen durchzusetzen. Und diese Zusammenarbeit wird für die Schweiz zunehmend gefährlich
      8 23 Melden
    • nimmersatt 18.09.2017 13:00
      Highlight @grumpy: es geht hier schon lange nicht mehr um andersdenken, hier gehts um Diskriminierung

      Diskriminierung des Anderen, des Schwächeren und dies aus niedersten Motiven (Bereicherung, diffusen Existenzängsten und Streben nach Macht etc.)
      9 25 Melden
  • PenPen 18.09.2017 09:19
    Highlight Schade war Kurt Pelda nicht zu Gast.
    Aber das hätte wohl die numerische Überlegenheit der Asyllobby gestört.
    88 107 Melden
  • Ökonometriker 18.09.2017 09:09
    Highlight Am Ende ist die Flüchtlingskrise eine Armutskrise. Die Welt ist ungerecht und in vielen Ländern werden die Leute brutal unterdrückt.
    Vielleicht sollte man die Doktrin, das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" über die Menschenwürde zu stellen, hinterfragen. Die meisten Unterdrückten würden lieber in einer Kolonie als in einer Diktatur leben. Kolonialismis ist nicht per se schlecht, wenn man Völkern Konzepte wie Menschenrechte und Demokratie 'aufzwingt' - denn für 99 Prozent der Bevölkerung wäre das eine Befreiung.
    34 30 Melden
    • flausch 18.09.2017 10:41
      Highlight "Kolonialismis ist nicht per se schlecht"
      WHAT?

      Im Kolonialismus liegt der Grund wesshalb heute immer noch so viele Menschen auf der Flucht sind.
      Kolonialismus war nicht einfach so beendet nur weil neue, "freie" Staaten geboren wurden. Kolonialismus wurde einzig und alleine zu Postkolonialismus (sprich den indirekten Kolonialismus).
      16 31 Melden
    • Ökonometriker 18.09.2017 14:55
      Highlight @flausch nun denn, was ist schlimmer: dieser indirekte Kolonialismus by proxy oder der Direkte?

      Im Kolonialismus werden Institutionen und Strukturen geschaffen, während heute gewisse Völker ausgebeutet werden.
      Klar zwingt man den Völkern mit Menschenrechten auch judeo-christliche Konzepte auf. Aber diese Konzepte werden den Leuten auch aufgezwungen wenn sie hierher flüchten.

      Nach einer gewissen Entwicklungsperiode wenn die staatlichen Strukturen stabil und das Land entwickelt ist, soll das kolonialisierte Land dann demokratisch Unabhängigkeit verlangen können.
      5 3 Melden
    • flausch 18.09.2017 16:26
      Highlight 1. Kolonialismus & Postkolonialismus sind geschwister im geiste und ergebniss. Beides rassistische Konzepte der Unterdrückung.

      2. Die Probleme Afrikas bestehen nicht aufgrund Mangelnder Kolonisierung sonder eben genau aufgrund ebendieser.

      3. Ist es ein unterschied ob Menschen hierher kommen oder ob wir zu ihnen gehen um sie zu "erretten". Dieser Missionarisch-Kolonialistische gedankenansatz ist eng verflochten mit der Eugenik. Eugenik ist der absolute tiefpunkt jeglicher Menschlichkeit!

      2 5 Melden
    • Ökonometriker 18.09.2017 16:47
      Highlight @flausch 1. Kolonialismus muss nicht rassistisch sein, kann aber.

      2. Der Grund für die Problene ist umstritten und für mich irrelevant. Es geht um die Zukunft.

      3. Das wäre so wenn die Leute eine echte Wahl hätten. Sie werden aber von ihrer Regierung Gehirnwäschen unterzogen, ausgebeutet und unterdrückt. Das hat nichts mit Genen zu tun sondern ist politisch. Klar steht hinter all dem die judeo-christliche normative Annahme dass der Mensch Rechte hat und frei sein soll. Aber in z.B. Eritrea sind die Hälfte der Leute Christen und die muslimische Hälfte wird sich kaum beklagen.
      4 1 Melden
    • flausch 18.09.2017 18:01
      Highlight 1. Ähm nachdenken bitte! Das Lernt heute ja bereits jeder Grundschüler und im falle dessen das es nicht glaubwürdig ist es gibt tonnenweise Literatur dazu.

      2. Umstritten ist der grund der Probleme in Afrika vor allem hier bei uns. Aber wir sind ja die alwissenden Götter. Tatsächlich Tauschen wir heute de facto Afrikanische Rohstoffe gegen Europäische Waffen. DAS ist der Grund.

      3. Auch Afrikaner glauben das der Mensch gewisse Freiheiten besitzt und gewisse Rechte hat... DIe Annahme das es diese Konzepte der Westlichen Kultur entspringen würden ist Schwachsinn.
      1 4 Melden
    • Ökonometriker 18.09.2017 18:47
      Highlight 1. Die gängige Literatur nennt Rassismus nicht als allgemeines Merkmal des Kolonialismus.

      2. Siehst Du, auch Du siehst mehrere Variablen die zu Afrikas Armut beitragen. Am Ende fehlen einfach die Institutionen, welche Entwicklung erlauben. Dazu gehören Rechte, beispielsweise am Eigentum.

      3. Dann sollte es ja noch einfacher sein sie von den Vorzügen der Freiheit zu überzeugen. Warum denkst Du dann sollen sie lieber unter einem Diktator leben als in einer Kolonie wo sie Rechte und Zukunft haben?
      3 0 Melden
    • flausch 18.09.2017 23:22
      Highlight 1. Wie sonst wird Kolonialismus denn gerechtfertigt als mit dem Grundgedanken die Kolonisierten Menschen seien weniger Mensch und könnten desshalb errettet werden?

      2. Nein ich sehe einzig und alleine Postkolonialismus als Grund. Afrika ist ein Kontinent reich an geschichte, reich an Kultur, reich an Land und doch sind die Menschen arm. Sie sind Arm weil WIR diejenigen sind die immer noch überall die Hände drinn haben und immer noch das allermeiste abschöpfen.

      3. Weil wir an ihren Diktatoren verdienen, weil wir sie daran hindern eigene Wege zu gehen. Desshalb ist es immer noch so.
      1 0 Melden
    • Ökonometriker 19.09.2017 11:17
      Highlight @flausch nun wenn das alles wahr wäre, dann wäre Afrika ja de facto kolonialisiert mit allen Pflichten aber ohne die Rechte einer Kolonie.
      Wäre dann eine echte Kolonialisierung nicht ehrlicher?
      1 0 Melden
    • flausch 19.09.2017 17:18
      Highlight Was genau sind denn die "Rechte" einer Kolonie?
      0 0 Melden
    • Ökonometriker 19.09.2017 21:35
      Highlight Zumindest der Schutz der Menschenrechte nach EMRK sowie die Kontrolle der Institutionen.

      Ein erster Schritt wäre die zwanghafte Unterstellung dieser Länder unter die EMRK und das Schaffen eines Ablegers des EGMR. Die Leute siollten ihre Rechte einklagen und durchsetzen können. Notfalls mit polizeilichen Eingriffen durch den kolonialisierenden Staat.
      0 0 Melden
    • flausch 20.09.2017 01:55
      Highlight Schöner Traum.
      Lies nochmals nach was Kolonialismus bedeutet.
      Hatt rein gar nichts mit Rechtsstaat zu tun.
      0 0 Melden
  • Stibbs 18.09.2017 08:51
    Highlight «Dort wird eifrig genickt, als Gobbi die in Vergessenheit geratenen mittellosen Schweizer anspricht, auf deren Rücken das Asylwesen lastet.» Das gibt ein Nein zu AV2020, in der Hoffnung, die FDP setze sich in der Folge mit der Erhöhung des Schlussalters auf 67 durch.
    27 13 Melden
    • Asmodeus 18.09.2017 10:36
      Highlight Es ist schon pervers, dass ausgerechnet Typen wie Gobbi der Bevölkerung erfolgreich einreden, dass die SP schuld daran wäre, dass die Sozialleistungen abgebaut werden.

      Während er und seine reichen Kumpels weiterhin AHV, IV und das Bildungswesen abzuschaffen versuchen.
      39 31 Melden
  • Phipsli 18.09.2017 08:46
    Highlight dene wos guet geit
    giengs besser
    giengs dene besser
    wos weniger guet geit
    was aber nid geit
    ohni dass's dene
    weniger guet geit
    wos guet geit
    drum geit weni
    für dass es dene
    besser geit
    wos weniger guet geit
    und drum geits o
    dene nid besser
    wos guet geit... Mani Matter
    98 16 Melden
    • Tapatio 18.09.2017 11:28
      Highlight mani matter hat es auf den punkt gebracht.. sein lied "ballade vom nationalrat hugo sanders" ist übrigens auch super und beschreibt perfekt die politiker von damals wie heute
      10 8 Melden
  • roterriese Team #NoBillag 18.09.2017 08:24
    Highlight Die offenen Aussengrenzen und auch die offenen Landesgrenzen sind ein Segen.

    "Zwei durchquerten die Schweiz als Flüchtlinge, von Süd nach Nord. Zwei andere benutzten die Flughäfen in Genf und Zürich, um in die Nähe des Kriegsgebiets in Syrien zu gelangen."

    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-schweiz-als-transitland-fuer-terroristen/story/14409443

    Toll, mol.
    70 34 Melden
    • Stibbs 18.09.2017 08:55
      Highlight In der Sendung ging's zwar um Flüchtlinge, aber das mit den offenen Grenzen stimmt schon. Die Frage ist, wie wir mit geschlossenen Grenzen leben könnten, man stelle sich einmal den Stau vor, wenn die Einkaufstouristen sich im Ausland Alltagsgütern eindecken gehen. Oder wenn am Ferienbeginn oder an Ostern alle (nicht nur die Schweizer) in den Süden streben.
      31 15 Melden
    • whatthepuck 18.09.2017 10:27
      Highlight Jetzt wo du's grad so sagst: Schon lustig wie zwei verschiedene Arten von Tourismus wahrgenommen werden. Etwas überspitzt:

      Tourismus zum Kauf von Erholungsdienstleistungen, welcher aus Kosten/Nutzen-Überlegungen heraus meist in günstigeren Ländern stattfindet, ist okay. Man kann aber auch in der Schweiz Ferien machen.

      Tourismus zum Kauf von Lebensmitteln, Artikeln des täglichen Gebrauchs oder Kleidung, welcher aus Kosten/Nutzen-Überlegungen heraus meist in günstigeren Ländern stattfindet, ist nicht okay. Es gehen aber auch Leute in London oder New York shoppen.
      16 4 Melden
    • flausch 18.09.2017 10:46
      Highlight @roterriese
      Mit gröster warscheinlichkeit wären so einige Probleme viel einfacher anzugehen wenn es nicht immer welche gäbe denen es nur um billige polemische Hetze ginge...
      Aber Angstbewirtschaftung ist ja alles was die neue Rechte zustande bringt.
      Doch Angst und Nationalismus ist auch die Wurzel des Faschismus!
      15 28 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.09.2017 08:22
    Highlight Cedric Wermuth ist ein junger Mann mit Schneid. Er hat den Mut, zu sagen, was viele nicht gerne hören und stört die Schweizer in ihrem zufriedenen Selbstbild. Er wird hoffentlich einmal Bundesrat!
    107 211 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 18.09.2017 08:49
      Highlight C. Wermuth ist antischweizerisch und ideologisch verkappt und ganz sicher kein Staatsmann (No Borders usw.). Gute Nacht, wenn eine Person wie Wermuth jemals Bundesrat werden sollte.
      136 74 Melden
    • Wisegoat 18.09.2017 08:52
      Highlight Na ja das zufriedenste Selbstbild hat wohl Herr Wermuth selbst. Bitte klären sie mich über die außerordentlichen Errungenschaften des Herrn Wermuth für die Schweiz und die Welt auf.

      Selbstdarstellungen in Blick und SRF ausgenommen.
      94 33 Melden
    • Asmodeus 18.09.2017 09:03
      Highlight Wermuth ist und war schon immer ein Selbstdarsteller und Provokateur.

      Das macht in der Juso noch Sinn. Aber vielleicht sollte er mal anfangen seinen Job ernst zu nehmen und echte Politik machen.
      116 26 Melden
    • grünezecke #teamprobillag 18.09.2017 09:47
      Highlight wermuth for bundesrat!
      32 98 Melden
    • Theor 18.09.2017 09:50
      Highlight Das ist doch das Problem bei Wermuth und seinem "Job". Er hat gar keinen. Hat er nie gehabt. Er ist Berufspolitiker in einem Milizparlament, welches darauf angewiesen wäre, dass die Politiker selber Arbeitserfahrung haben und dadurch den Puls der Bevölkerung und ihrer Probleme nachvollziehen können.

      Es ist irgendwie absurd, dass ausgerechnet der privilegierte Sohn einer gutverdienenden Familie das Geld in der Gesellschaft umverteilen will.
      94 28 Melden
    • Sauäschnörrli 18.09.2017 09:56
      Highlight Wermuth ist doch der moderene Winkelried der SP. Er vertritt eine oft zu extreme Haltung und die anderen SPler können dann eine nicht gar so extreme Haltung einnehmen, die aber ohne Wehrmut schon als zu extrem wahrgenommen werden würde, mit ihm jedoch plötzlich vernünftig/gemässigt erscheint.
      17 15 Melden
    • Darling 18.09.2017 10:03
      Highlight @Theor

      Genau deswegen will er es wahrscheinlich umverteilen.
      Er weiss wie es ist alles zu haben und möchte es jetzt fair verteilen.
      14 38 Melden
    • AlteSchachtel 18.09.2017 10:15
      Highlight @roterriese
      Wer sind Sie, dass Sie Wermuth als antischweizerisch betiteln?

      Zum Thema Flüchtlinge hat Wermuth nämlich eine altschweizerische Haltung und das ist gut so.
      Schon mal was von humanitärer Tradition gehört?
      Diese Tradition wurde übrigens erst seit gut 30 Jahren von einem Grossindustriellen aus einer eingewanderten deutschen Familie demontiert. Und dessen Entourage behauptet heute die braune Gesinnung und Volksverhetzung sei schweizerisch. Was aber keineswegs der Wahrheit entspricht.
      39 54 Melden
    • Theor 18.09.2017 10:31
      Highlight Wobei ich persönlich nichts gegen Herrn Wermuth habe. Da ich aus der Region Aarau stamme, habe ich ihn schon am Bahnhof getroffen, als er dort für Stimmen geworben hat. Er wirkte wie ein kluger Mann.

      Ich bin aber einfach ein Fan von Technokraten-Regierungen. Genauso wie meiner Meinung nach eine Klavierlehrerin nicht das Justizdepartement leiten sollte, so ist Herrn Wermuth für mich einfach aufgrund der fehlenden Wirtschaftserfahrung schlicht unwählbar. Wenn er diesen Makel zukünftig einmal beseitigt, dann reden wir nochmals über meine Stimme.
      26 26 Melden
    • Asmodeus 18.09.2017 10:34
      Highlight @Theor
      Hart arbeitende Schweizer wie Blocher?

      Wirtschaftsmagnaten die sich an der Bevölkerung bereichern, Sozialleistungen einsparen und die Schuld daran den Armen und den Ausländern geben?
      35 26 Melden
    • peeti 18.09.2017 10:35
      Highlight Theor: Bevor du solche deftige Anschuldigungen schreibst, machst Du jeweils auch kurz einen Faktencheck? Eine kurze 5min-google-Recherche würde dir zeigen: Alles erfunden und erstunken.
      Man kann sehr wohl gegen Wermuths Positionen sein. Aber immer dieses "dä hät no nie e Job gha"-Stammtischgeschwafel geht mir auf den Sack!
      25 30 Melden
    • flausch 18.09.2017 10:49
      Highlight @Theor
      Hingegen scheint es niemandem absurd zu erscheinen das ein Herr Blocher gegen das "Establishment" kämpft und sich immer als einfacher "Mann vom Volk" darstellt. Ausgerechnet ein Herr Blocher der äusserst fragwürdig besitzer der EMS wurde, ausgerechnet ein Herr Blocher dessen Familie an der Ems beinahe doppelt soviel Geld verdient als alle seine Arbeiter zusammen...
      25 15 Melden
    • demokrit 18.09.2017 11:02
      Highlight @AlteSchachtel: Wermuth vermischt Flüchtlinge mit Wirtschaftsmigranten. Diese Haltung ist unschweizerisch und gesetzeswidrig. Wermuth ist ein Antidemokrat, der sich nicht um unsere Gesetze schert. Das hat nichts mit humanitären Traditionen zu tun, sondern vielmehr mit Amtsanmassung.

      In meinem Kanton (stellvertretend für viele sind die Kosten für das Asylwesen von 26,6 Millionen im Jahre 1990 auf 90,8 Millionen Franken im Jahre 2015 gestiegen, also um 340 Prozent. Die Teuerung hat in diesem Zeitraum nicht zugenommen. Soviel zur absurden Aussage der Demontage unserer humanitären Tradition.
      27 14 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 11:05
      Highlight @Theor. Aha. Aber ein Bauer darf Parteipräsident der stärksten Partei sein??? Der hat seinen Job übrigens gut gemacht.
      15 15 Melden
    • Theor 18.09.2017 11:19
      Highlight @Asmodeus & Flausch

      Da ich GLP, teilweise auch CVP-Wähler bin, gehen an mir die Blocher-Konters total vorbei. Euch beiden würde ich jedoch raten, euer Wertesystem neu auszurichten, denn wenn ihr sofort bei Kritik an einem Linken-Politiker mit einem Rechten-Konter kommt, riskiert ihr eine Argumentation ins Leere zu schiessen. Nicht jeder, der Kritik an einer politisierenden Randperson hat, muss zwangsweise gleich ins andere Eck gehören. ;)
      24 8 Melden
    • Theor 18.09.2017 11:19
      Highlight @peeti

      Gut, der Faktencheck:

      - Wermuth brauchte zehn Jahre für einen Studiumsabschluss (in einer Fachrichtung, die ich persönlich eher belächle)

      - In seinem CV steht einzig eine Teilzeitstelle bei einer NGO, respektive deren Werbeagentur, welche völlig abseits des Wirtschaftskampfes arbeitet. (Kein Garant für jemanden, der verstehen sollte, was heute Arbeits- und Leistungsdruck bedeutet)
      35 8 Melden
    • Theor 18.09.2017 11:19
      Highlight - Er legt seinen Politikerlohn offen. So verdiente er gemäss Zeitungsartikel 115'000 Franken im Jahr als Politiker. Herr Wermuth verdient damit weit mehr als die meisten von uns und das in einem Politiksystem, das eigentlich so konzipiert wurde, dass Menschen nur nebenamtlich politisieren sollen. Hätten wir ein Berufsparlament, würde ich ihm das nicht mehr ankreiden. Aber im Moment spielt er für mich nicht nach den Regeln, er predigt genauso Wasser und trinkt Wein wie jeder andere Politiker.
      32 11 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 12:15
      Highlight @Asmodemus. Ihre Beurteilung von Cedric ist wirklich sehr "differenziert". Immer schön auf die Person spielen, wenn einem eine Meinung nicht passt. Sie glauben wohl nicht um Ernst damit das Niveau in diesem Forum zu heben?
      5 14 Melden
    • Asmodeus 18.09.2017 14:29
      Highlight @Wölfli
      Wozu das Niveau heben? Das ist in diesen Kommentarspalten sowieso verlorene Liebesmüh.

      Und grade Wermuth ist jetzt nicht grade jemand bei dem das Wort "Niveau" im selben Satz wie sein Name stehen sollte. Ausser es ist in Kombination mit "hat keins"
      9 2 Melden
    • peeti 18.09.2017 15:42
      Highlight @Theor: Da du ja nicht ins rechte Stammtischlager gehörst, bin ich doch sehr über Dein Politiker und Eliten-Bashing erstaunt.

      Ich frage mal anders: Würde sich eine Hausfrau und Mutter dazu entscheiden, (Berufs-)Politikerin und zu werden, hätte sie ja auch keinen Job und würde dann aufgrund fehlender Arbeitserfahrung den Puls der Bevölkerung und deren Probleme nicht nachvollziehen können?

      Und: Alle Politiker verdienen soviel wie W. Einige wie zB Kranken-Cassis dank VR-Mandaten in der Privatwirtschaft sogar ein Vielfaches. Ändere Du es doch mit einer Initiative oder geh in die Politik!
      6 3 Melden
    • Theor 18.09.2017 16:42
      Highlight Wie ich bereits oben geschrieben habe, bin ich persönlich ein Fan der Technokraten-Regierung. Ich finde es daher durchaus erstrebenswert, wen jemand von der Materie eine Ahnung hat, die er so massgebend beeinflusst. Im Gegenzug würde ich es mir wünschen, das wenn man von etwas keine Ahnung hat, auch mal den Schneid aufbringen würde uns sich seiner Stimme enthält. Aber das passt ins Lobbyisten-/Milizsystem der Schweizer Politiker nicht. Erstens würde man dafür keine Sitzungsgelder kassieren (auch dies ein kleiner Seitenhieb an Wermuth), zweitens würde man sich damit öffentlich die Blösse geben.
      3 0 Melden
    • Theor 18.09.2017 16:45
      Highlight Es läuft stattdessen so ab, das man aufgrund parteiinterner Weisung gemäss der Empfehlung eines einzigen dossierkundigen Parteimitglieds abstimmt, obwohl alle anderen ein Dossier oftmals nicht einmal überflogen haben.

      Zumindest bei der SVP hat ein ehemaliger Studienfreund von mir, der dort politisch sehr aktiv ist, zugegeben, dass das genau so funktioniert.

      Nun meine Gegenfrage: Finden Sie, dass dieses Vorgehen eine qualitative Legislative sicherstellt? Da wäre mir der Politiker der sagt "Davon verstehe ich nichts, darum halte ich mich zurück" wesentlich lieber.
      3 0 Melden
    • Theor 18.09.2017 16:51
      Highlight Ich würde übrigens schon in die Politik gehen, aber leider würde ich nicht gewählt werden. Dieser schnippische Vorwurf enttarnt Sie schon ein wenig als Nichtkenner des Systems. Nur mit guten Ideen wird man heutzutage nicht zum erfolgreichen Politiker. Ein Herr Minder ist da die ganz seltene Ausnahme.

      Ich habe es selber noch nie versucht, habe aber sehr schlaue Köpfe um mich herum scheitern sehen, weil sie nicht der richtigen Partei angehört haben. Man ist in der Politik nicht erfolgreich mit Visionen, sondern mit Kontakten. Und wenn man mit seiner Moral sehr flexibel, sprich Parteitreu, ist.
      5 0 Melden
  • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 07:53
    Highlight Liska Bernet hat es auf den Punkt gebracht: Fluchtursache ist nebst Armut die hohe Geburtenrate in Afrika. Die Frauen sind rechtlos. Sie dürfen nicht verhüten, kein Wort mitreden bei der Familienplanung. Das Wort kennen die wahrsch. gar nicht. Der Mann fühlt sich in seiner Männlichkeit bestätigt, wenn er möglichst viele Kinder zeugen kann, und wenn es ihm zuviel wird, lässt er seine "Familie" oft sitzen und lässt die Frau allein mit den Kindern. Es braucht mehr Bildung, vor allem für die Frauen, das wäre EINE der besten Armutsbekämpfungen.
    119 12 Melden
    • Moti_03 18.09.2017 09:06
      Highlight Stimmt leider nicht, habe eine Doku gesehen. Nach dem 1. Schuljahr 20% Frauen weniger als zum Anfang. 3. Schuljahr noch 40% der Frauen welche die schule begonnen haben. Wieso? Die Frauen wurden Mütter. Verhütung muss gefördert werden, dann klappts auch mit der Bildung. Geburtenüberschuss muss gesenkt werden. Ich könnte auch nicht sieben Kinder finanzieren. Die Mentalität ist dort völlig anders und so produziert man Überbevölkerung. Hart aber wahr.
      55 7 Melden
    • Amadeus 18.09.2017 09:36
      Highlight @Wölfli beim Lamm
      Mit mehr Bildung gegen Armut bin ich einverstanden. Aber ihre pauschalisierende Beschreibung der afrikanischen Lebensweise ist totaler Unsinn. Als ob man alle Afrikaner verallgemeinernd in einen Topf werfen könnte. Und Afrikanerinnen sind auch nicht rechtlos.
      25 26 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 09:38
      Highlight @Moti.Meinen Sie, Bildungsmöglichkeiten seien vorhanden, aber die Frauen brechen die Schule ab, weil sie schon als Teenager schwanger werden?
      18 3 Melden
    • Enzasa 18.09.2017 10:05
      Highlight Man kann Afrika nicht mit Europa vergleichen. Moti_03 Wenn Sie alt sind erhalten Sie Rente egal wieviel Kindr sie haben.
      In Afrika gibt es kein Sozialsystem, die Kinder müssen die Eltern ernähren. Also bedeuten viele Kinder, eine
      Alterssicherung.
      15 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 10:32
      Highlight @Amadeus. Die hohe Geburtenrate (durchschnittlich 7 Kinder pro Frau), hat sicher mehrere Gründe, wie z.B. hohe Kindersterblichkeit, Hoffnung auf Versorgung durch die Kinder im Alter. Aber es hat AUCH mit der Stellung der Frau zu tun. S. auch Klitorisbeschneidungen usw. Mir wär es auch lieber, wir müssten keine "Genderdiskussionen" mehr führen. Das ist nämlich nicht lustig.
      9 12 Melden
    • demokrit 18.09.2017 11:07
      Highlight Die AHV funktioniert dennoch ebenfalls nach dem Umlageprinzip.
      2 11 Melden
    • Amadeus 18.09.2017 11:16
      Highlight @Wölfli beim Lamm
      Wie können gerne über die Faktoren diskutieren. Allerdings bedingt das, dass man differenziert und nicht verallgemeinert. In Afrika leben 1,216 Milliarden Menschen. Die sind nicht alle gleich und haben auch nicht die gleichen Probleme. Beispiel: Die Geburtenrate in Botswana (22.1/1000E) ist etwa halb so hoch wie in Mali (43.9/1000E).
      15 6 Melden
    • demokrit 18.09.2017 11:46
      Highlight Halb so hoch, aber trotzdem viel zu hoch.
      12 9 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 12:11
      Highlight @Amadeus. "Undifferenziert" und "pauschalisierend" sind Killerphrasen um Leute blöd hinzustellen, deren Meinung einem nicht passt und oft treffen diese Ausdrücke auf jene zu, die nicht auf Augenhöhe diskutieren wollen, obwohl sie natürlich das Gegenteil behaupten.
      5 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 12:22
      Highlight @Amadeus. Ich hab nichts gegen Kinderreichtum. Fakt ist aber, dass auf dem afrikanischen Kontinent die Bevölkerung explodiert. Und das führt zu weiterem Migrationsdruck.
      11 5 Melden
    • Amadeus 18.09.2017 13:36
      Highlight @Wölfli beim Lamm
      Gegen das Argument des Kinderreichtums und damit verbundenen sozialen Problem ist nichts einzuwenden. Und das kann und soll besprochen werden. Zudem habe ich nie behauptet, ihre Meinung passe mr nicht. Aber ich wehre mich gegen Pauschalisierungen, politisches Halbwissen und ideologische Bauchgefühle. Die haben in einer sachlichen Diskussion nichts zu suchen.
      9 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 14:29
      Highlight @Amadeus. Pauschalisierungen. Sie wiederholen sich nun schon zum 3. Mal, inhaltlich teilen Sie nichts mit ausser Beleidigungen.



      4 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 14:47
      Highlight @Amadeus. Und jetzt Schluss mit Gratiswellness für Ihr Ego.
      4 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.09.2017 15:48
      Highlight Ich geb euch mal ein Beispiel aus Südafrika. Nach Ende der Apartheid ist dort jede zweite Frau vergewaltigt worden. Es ist weltweit die höchste Quote.
      3 1 Melden
  • Telomerase 18.09.2017 07:38
    Highlight «Nur weil man in der Schweiz geboren ist, darf man überall hin reisen, als Eritreer aber nicht?»

    Bin gleich zurück, versuch nur kurz ins eritreeische Sozialsystem einzuwandern.
    156 54 Melden
    • Bobo B. 18.09.2017 08:45
      Highlight Genau das habe ich mir auch gedacht. Der Spruch des Eritreers zeigt aber exemplarisch das "Denken" solcher Leute und deren Helfer...
      82 24 Melden
    • Enzasa 18.09.2017 10:09
      Highlight Telomerase und Bobo B.
      Komisch bei der Ex DDR hatte ganz Europa Verständnis, dass die Menschen in Freiheit leben wollten. Bei Eritrea wird man zynisch.

      Aber vielleicht würde es Ihnen gefallen, willkürlich rekrutiert zu werden, vielleicht mal für die nächsten 18 Jahre ganz wie essen Prätendenten passt und nebenbei müssen sie noch die Feinde des Präsidenten töten unabhängig ob es ihre Greinde sind
      14 43 Melden
  • Theor 18.09.2017 07:22
    Highlight Wer wen gekonnt gekontert hat oder wer wie souverän dastand, ist doch letzten Endes eine Frage des eigenen politischen Gusto's. Bei Berichterstattungen über vergangene Arenasendungen würde ich daher eigentlich eine Kommentar-Überschrift erwarten.
    46 6 Melden
  • Grundi72 18.09.2017 07:08
    Highlight Cedric ist ein Held, wenn es darum geht Geld von anderen zu verteilen, zu dem er selberer nichts beigetragen hat.

    Und für ihn sind die Flüchtlinge das politische Kapital, das Benzin das er braucht um seinen populistischen Motor am laufen zu halten. Cedric will nicht, dass die Flüchtlings-Stöme aufhören, dann kann er niemandem mehr die imperialistische Schuld geben, würde sein Imperialistisches Feindbild verlieren und würde nicht wiedergewählt! So funktionieren Populisten, passt auf die Geschichte hat uns hier einiges gelehrt!
    125 79 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 09:11
      Highlight Cedric und die SP setzen sich ein für Menschen, die für wenig Geld hart arbeiten und jeden Föifer in der Steuererklärung angeben müssen. Man kann eine andere Einstellung haben, wie offenbar Sie, aber das muss respektiert werden Immer auf den Mann/die Frau zu spielen ist einer Demokratie unwürdig.
      38 65 Melden
  • Töfflifahrer 18.09.2017 07:04
    Highlight "... dass es eigentlich um .... ging, ging fast unter". Das ist doch genau das Abbild unserer Politiker sei es in Bern oder den Kantonen. Denen geht es nur um ihre eigenen bzw. Parteipolitische Position. Das Thema wird doch nicht mehr diskutiert.
    62 5 Melden
    • Bits_and_More 18.09.2017 08:55
      Highlight Das Thema wird schon auch diskutiert, doch gerade die Arena setzt vermehrt auf Populisten, weil dies eine grössere Bandbreite von Zuschauern anzieht.
      22 8 Melden
    • Sir Jonathan Ive 18.09.2017 13:20
      Highlight @Bits_and_More
      Genau!
      Die Arena Redaktoren wissen auf was sie sich einlassen, wenn sie Leute wie Wehrmuth und Gobbi einladen. Der Fakt, dass sie dies trotzdem tun zeigt leider, dass die Sendung mehr auf Einschaltquote als auf konstruktive Debatte setzt.
      5 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.09.2017 06:51
    Highlight Cédric Wermuth hat sich lediglich genervt ob der populistischen Einzelbeispiele dieser beiden älteren, vergrämten Schweizer Frauen. "Echte" Flüchtlinge hätten wohl ein Bleiberecht, meinen diese... aber alle anderen??? Ja woran erkennen und unterscheiden die denn, ob sie einen "echten" oder "unechten" Flüchtling vor sich haben??? Im Geiste unterscheiden sich die Rechten in diesem Land keinen Deut von einem Donald Trump, der um sein Land am liebsten eine Mauer bauen würde. Sie sind zu feige, um dies auszusprechen!
    71 102 Melden
    • Stibbs 18.09.2017 08:57
      Highlight Echte von unechten Flüchtlingen zu Unterscheiden ist Aufgabe der zuständigen Behören. Denen schlechte Arbeit zu unterstellen, ohne sachliche und begründete Kritik zu üben, ist reiner Populismus.
      52 11 Melden
    • Eskimo 18.09.2017 09:14
      Highlight Ja dann nehmen wir doch alle auf und füllen ihnen die Taschen. Wieviele nimmst du zu dir nach Hause lieber Falco und wieviel Sackgeld bekommen sie von dir? Bezahlst du ihre KK Prämien? Oder sollen das dann doch lieber die anderen tun.
      59 28 Melden
    • Konzeptionist 18.09.2017 09:26
      Highlight Echt: Jene welche durch Krieg bedroht sind
      Unecht: Jene welche einfach weg wollen weil sie keine Zukunft haben, nicht ins MIlitär wollen und und und.

      überleg doch nächstes mal kurz 5 Minuten anstatt hinter jeder Frage zig ? zu setzen
      45 16 Melden
    • mw1 18.09.2017 11:03
      Highlight Du würdest demnach im einem land leben, im welchem du jeden tag um dein essen auf den teller kämpfen musst? Wo du paar wenige franken pro tag verdienst, bei härtester arbeit? Aber mit CH pass ist es natürlich legitim auszuwandern, da man auf dem arbeitsmarkt keine chance hat, aus welchen gründen auch immer.
      Welche strassen würden gebaut, wcs geputzt, kranken gepflegt ohne die vielen ausländer in der schweiz? Weil sie der/die feine schweizerIn zu schade dafür ist. Krank ist diese welt!
      Und watson, früher hatten eure kommentarspalten noch niveau. Echt schade!
      10 24 Melden
    • demokrit 18.09.2017 11:13
      Highlight Kozeptionist: Krieg ist gemäss geltender Genfer Konvention keine Begründung als Flüchtling zu gelten, sondern die politische Verfolgung ist es.
      18 4 Melden
  • roterriese Team #NoBillag 18.09.2017 06:04
    Highlight Wermuth ist und bleibt umsympathisch
    Wie kann man den nur wählen
    255 160 Melden
    • Dominic Marc Morgenthaler 18.09.2017 06:58
      Highlight Das will ich Ihnen gerne erklähren.
      Herr Wermuth ist gradlinig, sagt was er denkt. Er ist aufrichtig und ehrlich und er vertritt seine, unsere Meinung, komme was wolle. Er lässt sich von reinem Gewinndenken genausowenig einschüchtern wie von Leuten mit Xenophoben Ansichten und kämpft daher, an vorderster Front für eine gerechte, egalitäre und faire Schweiz, wo jeder die gleichen Rechte, Changsen und Pflichten hat.
      Hab' ich noch was vergessen?
      72 105 Melden
    • Stibbs 18.09.2017 09:01
      Highlight Ich wähle ihn zwar nicht, weil ich nicht im Aargau wohne, aber ich finde ihn sympathisch. Es gibt sicherlich auch Politiker, die ich völlig unsympathisch finde, und Du findest sie vielleicht sympathisch. Das ist nun mal subjektiv.
      26 35 Melden
    • Schweizer Bünzli 18.09.2017 09:05
      Highlight Man muss mit Wermuth nicht einer Meinung sein, aber zumindest ist er ehrlich, und sagt, was er denkt. Das kann man nicht von vielen Nationalräten behaupten, die meisten haben nur wirtschaftliche Interessen.
      38 27 Melden
    • Asmodeus 18.09.2017 09:05
      Highlight Es gibt einen Grund weswegen ich beim Wählen der SP seinen Namen aus Prinzip durchstreiche.
      38 16 Melden
    • Richu 18.09.2017 10:00
      Highlight @Asmodeus: Eine Angabe des Grundes, warum du den Namen C. Wermuth aus Prinzip bei der SP durchstreichst, fehlt. Ich könnte mir vorstellen, dass du Wermuth nicht wählst, weil er seinerzeit vom Bezirksgericht Baden als Hausbesetzer verurteilt wurde!
      9 16 Melden
    • Asmodeus 18.09.2017 14:33
      Highlight Ich wähle Wermuth aus den folgenden Gründen nicht:

      1. Er ist ein Populist. Er schmeisst mit Parolen und grossen Worten um sich aber interessiert sich nicht für echte Politik.
      2. Er hat absolut weltfremde Ansichten teilweise. Es mag sein, dass er diese gar nicht ernst meint sondern nur provozieren will, aber da wären wir wieder bei Punkt 1.
      3. Er ist mir einfach extrem unsympathisch. Das war er schon zu Juso-Zeiten. Jetzt ist er lediglich etwas älter und dicker (von der Politik isst man gut) aber ansonsten derselbe unsympathische Kerl.
      7 3 Melden
  • Spooky 18.09.2017 03:45
    Highlight Wieso gibt sich Christa Rigozzi so zugeknöpft? Bei den Miss Schweiz Wahlen war sie doch auch nicht so zugeknöpft!
    54 195 Melden
    • Raembe 18.09.2017 06:49
      Highlight Dieser Kommentar👆👆👆 kann Spuren von Sexismus enthalten.
      58 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.09.2017 08:24
      Highlight In der Arena sind eben andere Qualitäten von ihr gefragt!
      46 9 Melden
    • Wölfli beim Lamm 18.09.2017 08:35
      Highlight @Bruder.....denen sie voll gerecht wird.
      12 10 Melden
  • Spooky 18.09.2017 03:04
    Highlight Wieso hat man diesen Arbenz eingeladen? Kann mir das jemand erklären?

    Der soll doch mit dem Vermögen, das er mittels den Flüchtlingen kassiert hat, sich zurückziehen und eine ruhige Kugel schieben.
    65 136 Melden
    • Raembe 18.09.2017 06:52
      Highlight Meinst Du den Benz? Ich denke mal das auch seine Meinung gehört werden darf.
      12 8 Melden
    • banda69 18.09.2017 07:34
      Highlight Ach tu doch nicht so kleinlich.

      Der zurecht abgewählte Ex-Bundesrat Blocher, der sein Vermögen mit dem Apartheid-Regime in Südafrika verdient hat, der taucht in der Arena auch immer wieder auf.
      46 32 Melden
  • Spooky 18.09.2017 02:51
    Highlight Wem nützen die Flüchtlinge, das ist hier die Frage.

    123 105 Melden
    • Markus K 18.09.2017 06:46
      Highlight Und wem nützen chauvinistische Rassisten etwas? Das ist eine viel bessere Frage!
      58 75 Melden
    • banda69 18.09.2017 07:35
      Highlight Der SVP.
      45 53 Melden
    • Schnuderbueb 18.09.2017 08:08
      Highlight Ich denke den SVP nahe stehenden Bauern und Bauunternehmen, sowie den SP nahe stehenden Psychologen Betreuern und Sozialarbeitern. Alle links oder rechts haben ihre Freude an den Milliarden, die aus staatlicher oder privaten Kassen fliessen. Flüchtlinge auf zunehmen bedeutet halt auch Gewinnmaximierung.
      40 22 Melden
    • Keinsozi 18.09.2017 08:20
      Highlight Spooky der Sozi Industrie wem den sonst
      52 27 Melden
    • Chääschueche 18.09.2017 08:33
      Highlight Der Schweizer Asylindustrie. Die verdienen sich damit eine Goldene Nase.

      Bezahlt vom Schweizer Steuerzahler.
      43 15 Melden
    • Enzasa 18.09.2017 10:14
      Highlight Zu kurz gedacht.
      Sozialarbeiter, Lehrer, Köche, Hausmeister und und und
      Da werden Sozialversicherungspflichtigen Jobs geschaffen und dadurch wieder Steuern generiert.
      Kurz gesagt Marktwirtschaft.
      Aber vielleicht finden Sie vom Steuerzahler bezahlte Arbeitsbeschaffungsmaßnahmem besser, wodurch keine Arbeitsplätze geschaffen werden.
      7 17 Melden
    • Moti_03 18.09.2017 10:55
      Highlight @enzasa ; falsch. Mit Marktwirtschaft hat dies ja nichts direkt zu tun. Sozial Arbeiter, Wohnungen, Krankenkasse, Sprachschule, Integration wird nicht von der Wirtschaft getragen, sondern vom Steuerzahler, somit deutliche Mehrausgaben. Wenn man die Quote nach 7 Jahren anschauen, kann man ja nicht von arbeiten sprechen. Das kostet nur und immer mehr. Wenn jemand ein Job hwt kann man auch heuzutage legal migrieren. Es ist nicht fertig mit Leute reinlassen, da gehört Viel mehr dazu und die Mehrheit möchte dies langsam nicht mehr.
      17 7 Melden
    • hockeyaner 18.09.2017 20:38
      Highlight Schon jemand daran gedacht wenn es keine Flüchtlinge mehr gäbe sehr viele keinen Job mehr hätten......und wer arbeiten in diesem Bereich? Da kann sich jetzt jeder selber seine Gedanken machen......
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Die «Arena» ist in der No-Billag-Falle – doch dann macht Student Christian alles klar

Im Leutschenbach streiten Politiker über die Zukunft des Schweizer Fernsehens. Da schaltet sich ein junger Mann aus dem Publikum ein. Seine Botschaft: Er wolle sich auch künftig nicht zwischen rechten und linken TV-Sendern entscheiden müssen.

Jonas Projer dürfte es zumute gewesen sein, als plane er seine eigene Beerdigung. Und müsste beim Totenmahl erst noch die Hälfte der Tische für seine Feinde reservieren. Die «Arena» zu einer Initiative zu moderieren, die wohl nicht nur das Aus dieser Sendung, sondern gleich der kompletten SRG bedeuten würde, muss als undankbare Aufgabe bezeichnet werden. Doch dazu gleich mehr.

Man werde über No Billag diskutieren «wie über jede andere Vorlage auch», versprach der Moderator zu Beginn. Um dann …

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