Schweiz

Jonas Fricker von den Grünen wollte Transparenz schaffen und hat damit eine Diskussion ausgelöst. Bild: KEYSTONE

Darum kassiert Grünen-Politiker 9540 Franken für Übernachtungen, obwohl er daheim schläft

Ein Facebook-Streit zwischen Andreas Glarner (SVP) und Jonas Fricker (Grüne) entzündet sich an der Frage, ob letzterer sich eine Übernachtungspauschale auszahlen lassen darf, obwohl er während der Session gar nicht in Bern schläft. Die Antwort ist Ja – doch das könnte sich bald ändern.

22.05.17, 11:27 22.05.17, 22:25

Den Steilpass hat der grüne Aargauer Nationalrat Jonas Fricker selber geliefert: Im Rahmen einer «kurzen Transparenz-Aktion» stellte er eine Auflistung der Entschädigungen online, die er als Parlamentarier im vergangenen Jahr bezogen hatte. Ein gefundenes Fressen für seine politischen Gegner: «Wieso kassierst du 9540 Franken für Übernachtungen?», wollte Andreas Glarner (SVP) wissen. «Du übernachtest doch praktisch nie in Bern, sondern fährst dank dem GA immer gratis nach Hause.»

So nahm der Facebook-Fight seinen Anfang. Quelle: facebook

Verbale Haue musste Fricker dafür auch von der Aargauer CVP-Grossrätin Marianne Binder einstecken: Für Leistungen, die man nicht bezieht, solle man gefälligst keine Entschädigungen kassieren, massregelte sie den Grünen laut Aargauer Zeitung. Frickers Rechtfertigungsversuche und auch der Verweis auf seine drei kleinen Kinder vermochten die Kritiker nicht zu besänftigen.

Einige Stunden und 83 Kommentare später wusste sich der Grüne schliesslich nur noch mit einem Bibel-Zitat zu helfen: «Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? (Matthaeus 7:3)», schrieb er in einem weiteren Facebook-Post an die Adresse von Andreas Glarner – mit dem Verweis, dass dieser im Nationalrat zahlreiche Transparenz-Vorstösse abgelehnt habe.

quelle: facebook

Wer – Luftlinie – weniger als zehn Kilometer vom Sitzungsort entfernt wohnt, muss auf die Pauschale verzichten.

Fakt ist: Rechtlich hat sich Fricker nichts vorzuwerfen. Hat ein Ratsmitglied an zwei aufeinanderfolgenden Tagen eine Sitzung, darf es für die Nacht dazwischen eine steuerfreie Entschädigung von 180 Franken beziehen. So sieht es die Verordnung vor, die die Parlamentarier-Entschädigungen regelt. Einzige Einschränkung: Wer – Luftlinie – weniger als zehn Kilometer vom Sitzungsort entfernt wohnt, oder wer mit dem öffentlichen Verkehr in einer halben Stunde nach Hause kommt, muss auf die Pauschale verzichten.

Zwischen Frickers Wohnort Baden AG und dem Bundeshaus in Bern liegen laut Google Maps allerdings 88 Kilometer Luftdistanz, die Fahrt mit den ÖV dauert eine Stunde und zehn Minuten. Damit hat Fricker Anrecht auf die Pauschale, ob er nun zu Hause oder im Hotel schläft.

Allerdings ist es denkbar, dass sich der Grüne künftig umgewöhnen muss – so wie auch zahlreiche seiner Parlamentskollegen, die ebenfalls von der heutigen Regelung profitieren. Denn derzeit sind zwei parlamentarische Initiativen hängig, die das Übernachtungs-Regime ändern wollen. 

Umfrage

Findest du es richtig, wenn Parlamentarier Übernachtungspauschalen beziehen, obwohl sie gar nicht im Hotel schlafen?

  • Abstimmen

5,377 Votes zu: Findest du es richtig, wenn Parlamentarier Übernachtungspauschalen beziehen, obwohl sie gar nicht im Hotel schlafen?

  • 9%Ja, das ist ihr gutes Recht.
  • 38%Wer das heute macht, hat sich nichts vorzuwerfen – ich würde die Regeln aber ändern.
  • 53%Nein, ich finde das dem Steuerzahler gegenüber nicht fair.

FDP-Ständerat Joachim Eder und SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler verlangen beide, dass die Entschädigung künftig nur noch Ratsmitgliedern ausbezahlt wird, die tatsächlich extern übernachten. 

Die heutige Regelung sei «stossend» und dürfe nicht länger aufrechterhalten werden, schreibt Eder in seinem Vorstoss. Angesichts der anstehenden Spardebatten wirke das Parlament «glaubwürdiger, wenn es auch bei sich spart und damit einen Beitrag an das Stabilisierungspaket des Bundes leistet». Während er an eine Selbstdeklaration denkt, verlangt Geissbühler, dass die Ratsmitglieder nach der Session jeweils eine Quittung des Hotels einreichen müssen.

Will strengere Übernachtungsregeln: SVP-Frau Andrea Geissbühler. Bild: keystone

Fingerzeig, Ratlosigkeit, Fremdgehen: 3 Dinge, die an der Frühlingssession 2017 aufgefallen sind

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • stan1993 24.05.2017 07:10
    Highlight Komisxh.. Eine gewisse Fraktion mischt sich hier überhaupt nicht ein, warum wohl..
    0 0 Melden
  • Anonymous 23 23.05.2017 22:22
    Highlight System à la Billag;
    Abkassieren obwohl nichts genutzt wurde.
    5 0 Melden
  • stamm 23.05.2017 22:04
    Highlight Das darf ja wohl nicht wahr sein, wieviele das gerechtfertigt sehen. Fr 9500.- SPESEN (nur für übernachtung die er gar NICHT bezogen hat!), plus GA, plus Lohn...und was noch alles? Find ich super, fordert so Einer transparenz.... und anstatt, dass man diesem feinen Herrn auf die Füsse tritt und ihm beibringt, dass das kein Benehmen ist, trampelt man auf Glarner rum.

    Gute Gessellschaft!
    10 0 Melden
  • Linksanwalt 23.05.2017 13:07
    Highlight Gefundes Fressen für die SVP, man musste schliesslich am vergangen Wochenende eine Niederlage gegen die Grünen einstecken. Doch was andere Politiker (z.B. ihre eigenen) mit dem Geld anstellen wird natürlich nicht thematisiert.
    Und solange in der Armee noch Material verschlissen wird, nur um das Budget auszuschöpfen, sollte man sich aus meiner Sicht nicht um solche Kleinigkeiten kümmern.
    2 24 Melden
  • Nguruh 23.05.2017 10:19
    Highlight Tatsache ist, dass 90% von uns ebenfalls zugreifen würden!
    Viele verurteilen zwar seine Handlung, an seiner Stelle hätten sie aber ebenfalls Spesen abgerechnet.
    So sind heute leider sehr viele, da sich alles ums Geld dreht. Solange nicht das ganze System ändert, wird das auch nicht besser...
    13 7 Melden
  • splatter 23.05.2017 08:41
    Highlight Watson, wenn ihr den Vorwurf von Empörungsjournalismus vermeiden wollt, könnt ihr vielleicht beim nächsten solchen Bericht noch etwas Hintergrund recherchieren und erwähnen, dass (wie Falco unten erwähnt hat), bereits ein Vorstoss hängig ist (https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20160413). Glarner und Geissbühler, die sich jetzt benehmen, als würden sie im Alleingang für Gerechtigkeit sorgen, sind bei diesem Vorstoss nicht beteiligt. Und ebenso könnte man erwähnen, dass linksgrün schon lange Transparenz fordert, was von Glarner & Co. bekämpft wird.
    4 2 Melden
  • splatter 23.05.2017 08:28
    Highlight Jetzt kommen sie aus allen Ecken gekrochen, die SVP-Moralapostel, die fordern, er hätte die Pauschale ablehnen sollen. (Nähme mich wunder, ob schon mal jemand pauschal verrechnetes Geld abgelehnt hat.)
    Ich verurteile nicht, dass sie sich über die Pauschale empören, sondern ich verurteile, dass sie gleichzeitig ständig gegen Transparenz in der Politik-Finanzierung stimmen, wenn es bspw. um ihre eigenen gut bezahlten Mandate als Lobby-Vertreter geht. Sobald sie für die Transparenz sind, dürfen sie so viel fordern wie sie wollen. Vorher nicht.
    12 13 Melden
  • pachnota 22.05.2017 23:58
    Highlight Also es ist so:
    zuerst will Jonas Fricker den Saubermann markieren, und zeigen wie transparent er ist, dann allerding wird ihm gerade diese Transparenz zu verhängniss, da transparent wird, das der Herr, Spesen kassiert, die eigentlich nicht nötig sind u zudem Unmoralisch.

    Uups dumm gelaufen!
    Und dies von eine Member der Moralpartei...
    49 18 Melden
  • ManuL 22.05.2017 22:48
    Highlight Die Aufregung ist verständlich, auch wenn wohl sehr viele Leute (in der Privatwirtschaft) Spesen erhalten für Ausgaben, die tatsächlich tiefer sind, oder gar nicht angefallen sind. Nur geht es hier halt um Steuergelder. Andererseit frage ich mich was teurer ist: wenn jeder (gem. Voraussetzungen) eine Pauschale erhält und sie vieleicht nicht ausgibt weil er nach Hause fährt, oder jeder die tatsächlichen Ausgaben erhält und dann tatsächlich in Bern in einem Hotel übernachtet, welches teurer ist als die Pauschale. Könnte mir vorstellen, dass dann mehr auch in einem Hotel übernachten würden.
    5 19 Melden
    • play off 23.05.2017 05:32
      Highlight Was teurer ist? Sie haben ein gratis GA, also ist die Heimreise umsonst!
      20 2 Melden
    • Tavares 23.05.2017 07:09
      Highlight ManuL meint die Kontrolle und der Aufwand, jeden Beleg zu prüfen, wenn man die tatsächlichen Ausgaben berappen will.
      wenn ~200 Parlamentarier für jede Nacht ihre Quittung dem HR abgeben, dort dies geprüft, gebucht und ausbezahlt werden muss, ist dies ein grosser Aufwand. Dann sind wohl locker 1-2 Stellen dafür zu schaffen. 1-2 Stellen kosten dann auch schnell mal ~200'000 Fr.
      Somit müsste die Einsparung gegenüber der jetzigen Regelung grösser die 200'000 Fr. sein. A 180 Fr sind dann 1'111 Übernachtungen die eingespart werden müssten.
      3 4 Melden
  • Ron Collins 22.05.2017 22:34
    Highlight Ein Beweis mehr das es diesen Parlamentarier NUR um die eigene Tasche geht! Hauptsache viel rausholen, bei den kleinmöglichsten Leistung. Der Steuerzahler muss ja Blechen. Ob legal oder nicht. Statt aber dies anzuprangern, geht man auf den glarner los. Grotesk.
    33 19 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.05.2017 21:42
    Highlight Jetzt begebe ich mich womöglich selbst auf Glarner-Niveau, aber beim Foto von Frau Geissbühler (die wie ich finde in diesem Fall recht hat) dachte ich eine Sekunde lang: "...und was hat Assange damit zu tun??"
    16 6 Melden
  • Lichtblau 22.05.2017 20:33
    Highlight Vor Jahren hat mal der Ruedi Noser in irgendeiner Homestory erzählt, dass er, wenn er in Bern übernachten muss, in ein einfaches Hotel mit max. 2 Sternen geht und auch nicht mehr Spesen verrechnet. Seither hat der Typ bei mir einen Stein im Brett. Auch wenn ich ihn heute nicht mehr wähle: Die Vorstellung, wie er abends rechtschaffen und einsam in einem Vertreterschuppen am Bahnhof abhängt: Respekt.
    32 2 Melden
  • Max Havelaar 22.05.2017 18:52
    Highlight Erinnert mich irgendwie an Diesen hier:
    27 0 Melden
  • Echo der Zeit 22.05.2017 17:29
    Highlight Unglaublich - eine Frechheit . War mal kurz Arbeitslos - auf dem Raf sagten sie ein Arbeitsweg von 2 Stunden sei ohne wen und aber zu Akzeptieren - als Handwerker.
    80 7 Melden
    • Bruno Wüthrich 22.05.2017 18:56
      Highlight Das Eine hat doch mit dem Andern rein gar nichts zu tun. Ein Parlamentarier ist nicht arbeitslos. Sie aber waren es. Um nicht länger arbeitslos zu sein, sind eben zwei Stunden Arbeitsweg zumutbar. Meistens ergibt sich ja dann in der Nähe des Arbeitsortes (oder näher am Arbeitsort) eine Wohngelegenheit.

      Aber wir wollen da nicht Chrut und Rüebli vermischen.
      14 79 Melden
    • Sensenmaa 22.05.2017 19:54
      Highlight Eigentlich wollt ich was schreiben aber ich lass das mal, bringt eh nichts. Echo der Zeit ich bin deiner Meinung.
      26 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2017 21:52
      Highlight Herr Wüthrich, so spricht nur jemand der auf der Sonnenseite des (Arbeits-)lebens stand. Mit Kindern die zur Schule gehen ist solches (ein Umzug oder der angeblich zumutbare Arbeitsweg) eine absolute Zumutung zumal ein Parlamentarier im besten Fall auch mal einen richtigen Beruf gelernt hat und freiwillig in die Politik geht...
      32 3 Melden
    • Bruno Wüthrich 22.05.2017 22:42
      Highlight @ Wurst

      Was heisst hier stand. Ich bin noch einige Jahre nicht im Pensionsalter.

      Und was ist das für eine Arroganz, bitteschön. Sie argumentieren in übelster SVP-Manier. Wer nicht Ihrer Meinung ist, muss "Soundso" sein, gell. Etwas anderes haben Sie nicht vorzubringen?

      Es gibt halt Menschen, die finden immer Gründe, etwas nicht zu tun. Sie werden meistens die Verlierer bleiben. Gewinner sind viel häufiger diejenigen, die einen Grund finden, etwas zu tun und auf sich zu nehmen. Aus der Arbeitslosigkeit muss man heraus finden. Um jeden Preis. Ist dies geschafft, regelt sich vieles leichter.
      6 37 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.05.2017 05:37
      Highlight Stand, weil man nicht weis was die Zukunft bringt und unsere Urteile auf unseren Erfahrungen beruhen.

      Ich habe viel vorzubringen, wie zum beispiel die Erfahrung als Kind aus seinem gewohnten Umfeld herausgerissen worden zu sein weil Papa es vorzog ein 'Gewinner' zu sein.

      Es kann nur einen Gewinner geben. Die anderen bleiben dank dem rücksichtslosen Sack der es unbedingt sein will auf der Strecke. Eine arrogante und sozialdarwinistische Haltung!

      Und abschliessend, mich kotzen Menschen an die sofort persönlich werden. Ich äussere eine Vermutung und sie bezeichnen mich Arrogant...
      16 3 Melden
    • play off 23.05.2017 05:40
      Highlight @Wüthrich...Sie haben Recht, Wurst argumentiert in SVP-Manier, er beleidigt nicht. Sie in ihrer Gutmenschen-Manier, wie man es von den Rot-Grünen gewohnt ist schon!!!
      16 7 Melden
    • Bruno Wüthrich 23.05.2017 07:54
      Highlight Wo bitteschön wurde ich beleidigend? Der liebe Wurst schrieb wörtlich: «so spricht nur jemand der auf der Sonnenseite des (Arbeits-)lebens stand.» Er brachte keinerlei Argument, sondern berglich Äpfel mit Birnen, versuchte jedoch meine Meinung abzuqualifizieren, weil ich angeblich immer auf der Sonnenseite gestanden haben soll.

      Ich mag solche Diskussionsstrategien nicht. Sie bringen niemandem irgend etwas. Wer so argumentiert, will vor allem eines: recht haben um jeden Preis. So wie eben die SVP.
      2 12 Melden
    • Bruno Wüthrich 23.05.2017 08:08
      Highlight @ Wurst

      Ich glaube Ihnen, dass Sie viel vorzubringen haben und einen reichen Erfahrungsschatz haben. Mit Erfahrungsschätzen ist dies jedoch so eine Sache. Nicht jeder macht das Gleiche daraus.

      Wir definieren «Gewinner» unterschiedlich. Jemand, der aus Karrieregeilheit Verlierer hinterlässt und vor lauter Arbeit das Leben verpasst, ist für mich kein Gewinner!

      Wer aber in einer Krise (z.B. bei langer Arbeitslosigkeit) immer Gründe findet, dieses oder jenes nicht zu tun (z.B. eine Arbeit nicht anzunehmen), weil dieses oder jenes nicht stimmt, wird sein Verliererdasein nie los.
      4 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.05.2017 09:46
      Highlight Beim letzten abschnitt gebe ich ihnen recht. Dialektik lässt sich aber nicht in parteilager einteilen. (Dazu schrieb schoppenhauer ein gutes buch).

      Sie haben in meine argumente hinein interpretiert. Es ist (wenn in grösster not) trotzdem eine zumutung, vorallem für die familie, bei der es sich fragt ob es ineinem staat mit so hohem lebensstandart nicht zu überdenken wäre.... menschen wegen arbeitslosigkeit zu bestrafen ist in etwa wie bussen wegen armut zu verteilen.
      3 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 23.05.2017 11:49
      Highlight Bestrafen? Bei der tiefen schweizerischen Arbeitslosigkeit besteht für jeden die Chance, nach dem Stellenverlust wieder eine Arbeit zu finden (oft nicht sofort, sonst hätten wir keine Arbeitslosigkeit).

      Die Arbeitssuche erfordert Hartnäckigkeit, Geduld, Flexibilität und Kompromisbereitschaft. Es geht halt oftmals nicht alles miteinander (gleicher Beruf, gut erreichbarer Ort in der Nähe und nahezu identischer Lohn).

      Weil Flexibilität und Kompromisbereitschaft oft fehlen, wird mit der Zeit die Gedult immer ärger strapaziert. Dann folgt die Mutlosigkeit, und dann geht plötzlich nichts mehr.
      0 7 Melden
    • Sensenmaa 23.05.2017 12:12
      Highlight Endlich hat die Diskussion ein sachliches Level erreicht. ☺
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.05.2017 16:48
      Highlight So leicht nicht; Stigmatisierung resultiert oft in der Benachteiligung der Bewerber welche bereits arbeitslos waren. Ich hatte trotz bester Qualifikationen und Erfahrung als Teamleiter nach 6 monatiger Arbeitslosigkeit Mühe als 'normaler Angestellter' eine Stelle zu finden: im Pflegeberuf und mit guten Zeugnissen. Schlussendlich hat mich mein vorletzter Arbeitgeber 'rekrutiert', was uch eigentlich nicht wollte.

      Kann ganz schön auf die Stimmung drücken und das Selbstvertrauen schwindet... und wenn man es behält wird es einem auch gleich angekreidet. Arbeitlosigkeit ist demütigend!
      3 0 Melden
    • Bruno Wüthrich 23.05.2017 19:10
      Highlight Von «leicht» war nie die Rede. Denn am leichtesten finden diejenigen einen neuen Job, die bereits einen haben.

      Deshalb schrieb ich: möglichst schnell raus aus der Arbeitslosigkeit. Fast um jeden Preis. Ist man mal raus, findet sich leichter etwas Neues.

      Wenn man aber den Arbeitsweg scheut, nicht umziehen möchte, oder unbedingt gleich viel verdienen möchte wie zuletzt, oder einem die Art der Arbeit nie passt, dann wird es extrem schwierig.

      Ein Bewerber gibt so den interessierten Firmen immer wieder einen Grund, ihn nicht zu nehmen. Es muss den Firmen aber Gründe liefern, ihn zu nehmen!
      1 4 Melden
  • blabla.. 22.05.2017 17:17
    Highlight Ich finde die Pauschalspesen i.O. über die höhe sollte jedoch mal diskutiert werden. Auch finde ich es stossend das die Pauschale bereits ab 30 min ÖV reise ausbezahlt wird. Beim RAV werden 2 stunden pro Weg als zumutbar angesehen. Dies kann man meiner Meinung nach auch den Parlamentarier zumuten. So würden würklich nur noch diejenigen die Entschädigung erhalten welche sie auch brauchen...
    113 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 22.05.2017 22:26
      Highlight Das Steuerpraxis unterscheidet Fallpauschalen (ersetzt eine Quittung, der Fall muss aber eingetreten sein, hier auswärtige Übernachtung) und Pauschalen (ersetzt alle anderen gleichartigen Vergütungen). Hier liegt eine Vermischung vor. Das würde bei einem Spesenreglement klar als Pauschale gewertet. Da gilt die Faustregel, dass insgesamt nicht mehr als 5% des Nettolohnes bewilligt werden - insgesamt. Hier werden also alleine für Übernachtungen schon weit mehr akzeptiert. Das sind klar Lohnanteile und nicht zu rechtfertigende Privilegien - 2000 AHV und 2000 Steuern gespart ...
      11 0 Melden
  • Peter Wolf 22.05.2017 17:08
    Highlight Klassischer Text um Empörung über Politiker zu generieren. Damit begibt sich Watson auf 20-Minuten-Niveau. Ist ja auch kein Wunder: Watson-Neu-Autorin J. Büchi kommt von dort und hat überreiche Erfahrung als journalistische Empörungsgeneratorin gesammelt.
    32 104 Melden
    • Chuchichäschtli 22.05.2017 18:07
      Highlight Oh, da hat woll die Autorin ihren Wunden Punkt getroffen.
      Taja, die Wahrheit tut weh.
      Wohl auch schon einiges auf kosten der Steuerzahler einkassiert. 😏
      55 11 Melden
    • kledchen 22.05.2017 21:23
      Highlight Lieber Peter Wolf
      Informiere dich doch mal
      darüber, wie watson entstanden ist...
      13 4 Melden
    • Ron Collins 22.05.2017 22:39
      Highlight Wolf: wer ist den hier der schmarotzer? Findest du das gerecht, sich gütlich aus der Kasse zu bedienen, die wir Steuerzahler füllen?? Legal oder nicht. Politiker haben nur ehrbare Ziele?? Haha, ja genau. Und ich bin der Kaiser von China. Es geht denen nur um die Kohle. Ausnahmen ausgenommen.
      18 4 Melden
    • Fairness_3 22.05.2017 23:30
      Highlight @Peter Wolf: diesen Artikel hätte jeder andere auch verfassen können. Wären Sie denn auch so zurückhaltend gewesen wenn ein SVPler an Frickers Stelle gewesen wäre??
      11 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.05.2017 17:03
    Highlight Was finanzieren wir eigentlich sonst noch so alles?
    61 7 Melden
    • pamayer 22.05.2017 19:00
      Highlight Noch sehr vieles, wovon du und ich keine Ahnung haben...
      35 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.05.2017 16:53
    Highlight Dass in dieser Angelegenheit in Bern ein Vorstoss hängig ist, müsste eigentlich auch Glarner wissen. Wahrscheinlich hat er bei dieser Sitzung gefehlt..

    Übrigens: Geissbühler hat diesen Vorstoss nicht unterzeichnet - sie ist lediglich Trittbrettfahrerin!

    https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20160413

    30 12 Melden
  • Meitschi 22.05.2017 16:51
    Highlight Meiner Meinung nach ist das Wichtigste an Frickers Aktion, dass er durch seine Transparenz eine Diskussion ausgelöst hat. Nun kann der konkrete Sachverhalt betrachtet und allenfalls Massnahmen ergriffen werden. Dasselbe könnte man doch mit allen Geldmitteln machen, die in der Politik fliessen. Doch jegliche Vorstösse in diese Richtung, wie auch die kommende Transparenz-Initiative der SP, werden von ebendiesem Glarner und seinen Kumpanen, die sich jetzt so empören, mit allen Mitteln bekämpft ... Hmm.
    53 13 Melden
    • Moti_03 22.05.2017 19:10
      Highlight Ich glaube nicht das diese Initiative auf grosses Echo stößt. Die sp hat schon seit Wochen am limmatplatz jeden Samstag einen Stand für dieses Anliegen, fast niemand unterschreibt, sehr wenig Resonanz. Ich spende auch nicht wenig, an verschiedene Organisationen und möchte auch nicht, dass das jeder sehen kann und weiss. Das steueramt und ich wissen das und finde ich auch gut so und soll so bleiben. Der Ursprung kam von der sp gegen die svp. Die sagen ja immer alles von herrliberg, dann wissen sie es ja schon.... Alles ein bisschen verlogen.
      6 10 Melden
    • Makatitom 22.05.2017 20:05
      Highlight Du bist auch eine Privatperson, Moti, und vertrittst nicht deine Wähler. Ich finde schon, dass (Neben-)Einkommen und Spesen der Parlamentarier offen gelegt werden sollten, damit man ein bisschen besser sieht, wen sie wirklich vertreten. Bei den Nebeneinkommen könnte man ja eine Untergrenze einführen, z.B. 30'000 ChF pro Jahr, die Spesen sollten ganz klar offengelegt werden. Und ich möchte auch, dass die Parteien ihre Finanzierungen offenlegen.
      14 5 Melden
    • Meitschi 22.05.2017 20:07
      Highlight "Die sagen ja immer alles von herrliberg, dann wissen sie es ja schon": Nein, sie behaupten es, und darum gehts. Alle behaupten und beschuldigen und klagen, aber eigentlich weiss es niemand so genau. Durch mehr Transparenz hätte man konkrete Zahlen und würde vielleicht (hoffentlich) etwas weniger schnell mit dem Finger auf die anderen (z.B. eben nach Herrliberg) zeigen!
      8 4 Melden
    • Moti_03 22.05.2017 21:59
      Highlight Eben, finde auch Partei spenden sollen nicht offen gelegt werden. Wenn mich eine Partei überzeugt, spende ich was, wenn ich mit dem Programm nicht zufrieden bin, gibts auch nichts, ist ja logisch oder? Was bringts wenn man weiss wer spendet? Was sollte sich dran ändern? Es wird leider nur alles bürokratischer.
      4 11 Melden
    • Makatitom 22.05.2017 22:16
      Highlight Es bringt zum Beispiel, dass man weiss, in wie vielen Verwaltungsräten von Krankenkassen eine Ruth Humbel sitzt
      12 2 Melden
  • Theresia (1) 22.05.2017 16:48
    Highlight Geld für eine Leistung zu bekommen welche man nicht bezogen hat. Geht gar nicht, moralisch absolut verwerflich, da er es ja still einheimst und nicht in den Umlauf (Hotelübernachtung) bringt. Politiker welche so agieren sind unglaubwürdig und gehören nicht in
    das Parlament! Was es da noch zu verteidigen gibt...?
    60 17 Melden
  • Bene883 22.05.2017 16:41
    Highlight Wenn Firmen nicht Quittierte Spesen auszahlen und es rauskommt bei der Steuerprüfung gibt es eine Monsterbusse. Und die Parlamentarier sollen die Kohle bekommen egal ob sie effektiv Leistungen bezogen haben oder nicht? SPESEN sind da, um effektiv angefallene Kosten zu decken!
    67 2 Melden
    • Charlie Brown 22.05.2017 19:22
      Highlight Kennst du Pauschalspesen? Gibts auch un der Privatwirtschaft...
      13 3 Melden
    • Bene883 22.05.2017 19:44
      Highlight Jep gibt es, aber so geregelt:
      "Selbstverständlich ist es den Unternehmen erlaubt, Pauschalspesen ohne Spesenreglement oder gemäss einem nicht genehmigten Spesenreglement auszuzahlen und im Lohnausweis anzugeben. Die Steuerbehörde wird dann möglicherweise die effektiven Spesennachweise einfordern und die Differenz zwischen belegten Ausgaben und Pauschalspesen als Einkommen aufrechnen. Das Risiko ist insbesondere bei grösseren Beträgen gegeben." -> so läuft es in der Privatwirtschaft...
      7 0 Melden
    • Gummibär 22.05.2017 21:22
      Highlight @ Charlie Brown Auch in der Privatwirtschaft sind Pauschalspesen dafür gedacht, effektiv entstandene Kosten abzudecken ohne dass mit Akribie für das letzte Trinkgeld ein Beleg beigebracht werden muss. Zuhause sitzen und eine Pauschale für Auslandreise abrechnen wird nicht durchgehen.
      Kennst Du Spesenritter ?
      6 0 Melden
    • Charlie Brown 22.05.2017 21:40
      Highlight Nun, ich habe Pauschalspesen, 500 Franken pro Monat. Musste noch nie einen Beleg bringen.
      1 3 Melden
    • Charlie Brown 22.05.2017 22:20
      Highlight @Gummibär: Nein. Pauschalspesen sind steuerfreier Lohn. Deal with it.
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 22.05.2017 22:33
      Highlight Max 5%, ausser für Aussendienst.
      1 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 22.05.2017 16:35
    Highlight Bediene dich selbst denn der Laden ist das Volk.
    55 0 Melden
  • Thinktank 22.05.2017 16:32
    Highlight Das Geld war eigentlich für die Hotels und Restaurants gedacht und nicht für Hr. Fricker. Er sollte es der Reitschule spenden, damit er nicht wie ein Dieb ausschaut.
    27 13 Melden
  • Cenk 22.05.2017 15:41
    Highlight Will ja nicht wissen wieviel Steuergeld so flöten geht
    67 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.05.2017 15:13
    Highlight Bei 246 ParlamentarierInnen ist es ein Ding der Unmöglichkeit, jeden einzelnen Aufwand separat abzurechnen. Vor allem dann, wenn die Spesen bis zu 50% des Einkommens eines NR ausmachen. Das weiss auch Herr Glarner und Pauschalspesen gelten im Übrigen auch für ihn.
    Viel wichtiger ist doch die Anwesenheit in Bern: da schneidet Fricker weit besser ab als Glarner. Also wieder einmal ein Tritt ins Fettnäpfchen, Herr Glarner!
    35 77 Melden
    • E7#9 22.05.2017 17:27
      Highlight 1. Was ist daran so kompliziert 246 Mal einzeln abzurechnen? Das schafft jedes Gasthaus.

      2. Wenn man durch Spesenentschädigungen sein Einkommen aufpoliert läuft definitiv etwas falsch.

      3. Andere fahren täglich solche Strecken zur Arbeit, und zwar ohne
      NR-Reiseentschädigung von 4'640.-- + Distanzentschädigung von 1'394.--

      4. Vergütung eines Nationalrates:

      Lohn 26'000.--
      + Taggeld 40'205.--
      + Jahresentschädigung 33'000.--
      + Vorsorge 3a 13'536.--
      = CHF 112'741.-- (Spesen für Mahlzeiten, Übernachtungen etc. nicht dabei)

      Wohl genug für Milizpolitiker, die sonst noch ein Einkommen haben.
      62 3 Melden
    • Bobo B. 22.05.2017 17:41
      Highlight Verstehe ich dich richtig: Der Bundesverwaltung ist nicht zuzumuten, was diese von der Privatwirtschaft verlangt?
      41 0 Melden
    • Richu 22.05.2017 17:42
      Highlight @Falco: Du scheinst überfordert zu sein, die Sachlage richtig zu analysieren. Die Parlamentarier müssen nicht jeden Aufwand separat abrechnen. Übrigens erhalten die Parlamentarier gratis ein GA 1. Klasse und da gibts beim Übernachten zu Hause wirklich keine Kosten zum Abrechnen (Bahnfahrt ist ja vom Bund bezahlt). Fricker und sicher noch viele andere Politiker sind also unglaubwürdig! Mit der Anwesenheit in Bern solche "unberechtigten" Spesenbezüge gutzuheissen ist sicher gegenüber dem Steuerzahler eine Frechheit!
      29 2 Melden
    • toobitz 22.05.2017 18:40
      Highlight Firmen mit tausenden von Mitarbeitern schaffen es problemlos, jede einzelne Spesenposition ihrer Angestellten abzurechnen. Und das soll für 246 Parlamentarier nicht möglich sein? Sorry, aber das ist nun wirklich ein komplett unsinniges Argument.
      37 1 Melden
    • Gummibär 22.05.2017 21:34
      Highlight Falco hat recht. Die Bundesverwaltung wäre bereits mit dem Kontrollieren der Spesen von 246 Parlamentariern überfordert.
      Das hat zwei Gründe :
      1. Die Effizienz und Qualität der Buchhaltung ist miserabel weil alle guten Buchhalter bei den Firmen arbeiten, die 15'000 Spesenabrechnungen zu prüfen und verbuchen haben
      2. Die Parlamentarier sind derart mit allen Wassern der Spesenoptimierung gewaschen, dass man ihnen das Geld lieber freiwillig in die Tasche steckt statt sich lange herumzustreiten.
      7 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 22.05.2017 22:38
      Highlight Hihihi, den bringe ich bei der nächsten Steuerauflage ... oh, moment, gibt ja noch die Regeln zu Buchführung und Rechnungslegung ... Mist aber auch ... will auch einen Staat haben.
      7 0 Melden
  • sonic 22.05.2017 15:03
    Highlight Gesetz, Recht und Moral sind wie immer 3 verschiedene Dinge.
    47 1 Melden
  • Wehrli 22.05.2017 14:49
    Highlight 120K sind jetzt nicht gerade das grosse Geld für einen Nationalrat. Ich bin dafür dass wir die gut bezahlen, sonst haben wir nur noch Hausfrauen und Quadrathabasche die den Job machen ...
    25 170 Melden
    • Elpolloloco 22.05.2017 15:54
      Highlight ordentliche Sessionen: 12 Wochen

      Dafür finde ich das schon ganz OK.
      Natürlich gibts noch Arbeit drumherum (Sondersessionen, aber auch Dinge, die nicht per se vom Ratsbetrieb gefordert werden wie Mandate etc.), aber ich finde ein Politiker soll ruhig noch mit einem Bein im Arbeitsleben stehen.
      46 4 Melden
    • alessandro 22.05.2017 16:14
      Highlight Siehe jetzt. 120'000 ist gar etwas viel für die Lastwagenchauffeure welche vom Herrliberg ferngesteuert werden...
      10 24 Melden
    • Matthias Studer 22.05.2017 17:15
      Highlight Mit 120K würde ich weit aus mehr verdienen als jetzt mit einem 100% Job.

      Man geht davon aus, das ein Nationalrat mit diesem Mandat etwa auf 60% kommt.

      Aber dann gibt's noch die kleinen Jobs in Verwaltungsrat und sonstige Organisationen​. Die verdienen gut wenn man bedenkt, sie tragen keine Verantwortung. Und wenn sie Scheisse bauen, schützt sie die parlamentarische Immunität.
      36 0 Melden
    • Wehrli 22.05.2017 20:28
      Highlight Na dann Stell dich doch auf: Matthias, Grossmaul, wählt mich für den NR!
      1 9 Melden
    • Matthias Studer 22.05.2017 21:49
      Highlight @Wehrli, wieso Grossmaul? Ziemlich beleidigend.

      Was wäre den angepasst für dich? Anstatt zu beleidigen wären Argumente besser, vor allem wenn man sich zur Wahl stellen möchte. Denn Beleidigungen funktioniert nur noch in einer Partei.
      3 0 Melden
    • Ron Collins 22.05.2017 22:44
      Highlight Wehrli lässt sich liebend gern abzocken, und glaubt an den Osterhasen! LOL
      2 1 Melden
    • play off 23.05.2017 05:53
      Highlight @Wehrli...sie sind tatsächlich ein richtiger Linker, einfach alles beleidigen, dass eine andere Meinung hat!!! Aber ihr Gutmenschen dürft ja alles. Polizisten mit Steinen bewerfen, ganze Stadtteile in Schutt und Asche legen, Autos anzünden und fremde Häuser besetzen. Alles was ihr macht ist guuuuuuuuuut!!!
      3 2 Melden
    • Wehrli 23.05.2017 07:43
      Highlight Ein Linker? Ich wähle Bürgerlich, bezahl mehr Steuern als Ihr zusammen und hasse das ewige Geläster.
      1 4 Melden
    • Matthias Studer 23.05.2017 10:13
      Highlight @Wehrli, wie soll ich es sagen? Du bezahlst so viele Steuern, weil Reiche und viele Firmen nicht mehr gewillt sind, ihr Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.

      Das ist die Politik der Bürgerlichen, du die ja selber wählst und auch selber in der Verantwortung bist. Nicht Linke, Sozialhilfeempfänger, Asylanten, Moslems, Rentner oder sonstige Randgruppen.

      Und ein Indikator, wer wie viel Steuern bezahlt, ist ein schlechter Indikator. Ich bin mir sicher, etliche Millionäre zahlen weniger wie du.
      0 0 Melden
    • Wehrli 24.05.2017 09:15
      Highlight Ich zahl meinen Beitrag und zwar voll. Auch wenn ich über eine Holding und andere Konstrukte sehr viel sparen könnte. Und dann hasse ich es, wenn alle Firmen und Bürgerlichen angefeindet werden.
      1 0 Melden
  • DerTaran 22.05.2017 13:57
    Highlight Ich finde nichts anstössiges an der Zahlung, es ist eine Pauschale und muss deshalb gerade nicht belegt werden. Wenn ich auch Geschäftsreise bin und auf das Mittagessen verzichte, bekomme ich ja ebenfalls die Essenspauschale ausgezahlt.
    Das Geld kann durchaus auch als eine Entschädigung der täglichen Fahrzeit betrachtet werden, die mit knapp 2.5 Stunden doch beträchtlich ist.
    Pauschalzahlungen sparen sehr viel Verwaltungsaufwand und werden deshalb auch von vielen Unternehmen, praktiziert und Glarner weiss das auch, er provoziert wieder einmal, leider reagiert Fricker unglücklich.
    54 53 Melden
    • Maragia 22.05.2017 14:47
      Highlight Pauschalspesen sind aber nicht dazu da etwas dazu verdienen (wenn du nichts zu Mittag isst aber trotzdem Geld erhälst), da Pauschalspesen nicht steuerpflichtig sind!!
      61 5 Melden
    • Fanta20 22.05.2017 15:27
      Highlight @Maragia

      Ist das wirklich so? Ich bin der Meinung, dass Pauschalspesen eben aus genau diesem Grund als Einkommen betrachtet werden und steuerpflichtig sind. Effektivspesen, also tatsächlich entstandene und belegbare Auslagen, sind m. W. nicht steuerpflichtig. Aber vielleicht irre ich mich. Bitte um Aufklärung.
      9 9 Melden
    • Brasser 22.05.2017 17:14
      Highlight Pauschalspesen sind - wie die effektiven Spesen - weder AHV- noch steuerpflichtig. Während bei effektiven Spesen für die Rückerstattung ein Beleg vorhanden sein muss, gilt diese Anforderung nicht für Pauschalspesen.
      12 1 Melden
    • Matthias Studer 22.05.2017 17:23
      Highlight Einzig der sehr tiefe Lohn wird versteuert bei den Parlamentarier. Oder fast nur der Lohn. Das meiste verdienen sie steuerfrei mit Entschädigungen​.

      https://drive.google.com/file/d/0B2KdXfC8L1c4TDItWnJMSXgzOGc/view?usp=drivesdk
      7 0 Melden
    • E7#9 22.05.2017 17:34
      Highlight @Taran: Die Fahrtzeit wird schon entschädigt (4,640.-- Reiseentschädigung). Das ist eine zusätzliche Pauschale. Somit ist das eine doppelte Spesenabrechnung und durchaus anstössig. Wenn das eine private Firma machen will ist das ok, aber nicht mit Steuergelder.

      https://www.srf.ch/static/infografix/_2015_10/2015_10_Spensen_Einkommen_Nationalrat_sbo/
      22 0 Melden
    • Maragia 22.05.2017 17:48
      Highlight @Fanta, ja Pauschalspesen werdet nicht versteuert (erhalte diese zum Teil auch). Blödgesagt verdient man so Lohn, den man nicht versteuern muss.
      Wenn man das bei den Politikern anschaut, welche mit Spesen rund 100TCHF+ verdienen, macht das schon was aus bei der Steuerprogression (mal angenommen, dass ca. 50% der Spesen garantiert berechtigt sind und nicht Lohn sind)
      3 0 Melden
    • Fanta20 22.05.2017 20:07
      Highlight OK, merci für die Nachhilfe :-)
      1 0 Melden
    • Martiis 22.05.2017 20:24
      Highlight E7#9 die Reiseenstschädigung ist keine Pauschale, die sind für das GA, das die Parlamentarier erhalten.
      1 0 Melden
    • DerTaran 22.05.2017 20:36
      Highlight Wenn das so ist, dann bitte Pauschalen generell abschaffen. Das gilt dann aber auch bei der Sozialhilfe (Geld vom Staat nur noch gegen Beleg) und anderen staatlichen Leistungen oder Abzügen (Kilometerpauschale). Lasst uns doch die Administration verdreifachen, wir haben ja auch so schon viel zu wenig Staatsdiener.
      Das sich ein SVPler wie Glarner für mehr Staatliche Kontrolle einsetzt ist auch mal was neues. Der hat übrigens die Zwangszahlungen pro Asylant auch Pauschal (pro Kopf) bezahlt.
      1 4 Melden
    • Matthias Studer 22.05.2017 21:54
      Highlight @ DerTaran, in der Sozialhilfe gibt es nichts ohne Beleg. Auch bei einem langem Arbeitsweg wird nicht mehr alles vergütet, weil es einen Maximalbetrag gibt.

      Was mir richtig sauer aufstößt, bei den Steuern haben sie den Abzug massiv gekürzt. Aber im Parlament macht man munter weiter.
      3 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 22.05.2017 22:44
      Highlight Momentele liebe Freunde, so einfach ist das nicht. Reine Pauschalspesen werden sehr restriktiv gehandhabt. 5% vom Nettolohn, alles darüber nur für Aussendienst oder mit sehr guter Begründung.

      Fallpauschalen hingegen dürfen nur bei Eintreten der Falles ( hier Übernachtung) abgerechnet werden.

      Parlamentarier geniessen Privilegien, die in der Privatwirtschaft nie und nimmer genehmigt würden.
      2 0 Melden
    • Ron Collins 22.05.2017 22:46
      Highlight Ich staune an der idiotie hier bei vielen, soviel Verständnis aufzubringen für "in die eigene Tasche arbeitende Heuchler Politiker". Versteh ich nicht.
      4 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.05.2017 13:56
    Highlight Die korruption ist das übel der menschheit und zieht sich durch alle parteien und instutitionen. Es gibt politische wunschvorstellungen und realität, was zum spruch realpolitik führt. In amerika mit ihrem 2 parteien system ist das schön zu beobachten. Es herrschte aufregung als trump, wie immer er es gemacht hatte, die GOP kaperte doch schon nach 100+ tagen haben sie ihn auf kurs gebracht und die von obama eingeleitete abkehr von den sauds zum dialog mit iran mit treuekundgebungen und milliarden waffendeals ausgehebelt. J
    16 8 Melden
  • Raembe 22.05.2017 13:46
    Highlight Bester Beweis dafür, das nicht alles schlecht ist was von der SVP kommt.
    70 42 Melden
    • äti 22.05.2017 15:50
      Highlight Hmm, Scheingefecht heisst das. Man macht etwas, obwohl man weiss, man schiesst es selber ab.
      8 29 Melden
  • Posersalami 22.05.2017 13:39
    Highlight Ich finde es stossend, dass Vergütungen pauschal geltend gemacht werden können. Spesen ja, aber nur wenn sie anfallen und in der Hôhe begrenzt. Vor den Wahlen sollte dann alles bis zur letzten Quittung veröffentlicht werden.
    44 5 Melden
  • Lapos 22.05.2017 13:32
    Highlight Es ist vielleicht erlaubt, aber moralisch höchst fragwürdig. Er ist auch sicher nicht der einzige.
    80 3 Melden
  • Blaugrana 22.05.2017 13:26
    Highlight Pauschalspesen wie im vorliegenden Fall sind doch nix anderes als die moderne Version der Pfründe, die man sich gegenseitig zuschachert wenn man denn kann. Und da unsere lieben, ach so integren und dem Volch verpflichteten Parlamentarier aller Couleur selber über ihre Spesen richten dürfen wird sich diese Selbtbedienungs-Haltung auch kaum je ändern... Grüsse von der Animal Farm 🐷🐷🐷
    59 2 Melden
  • karima 22.05.2017 12:54
    Highlight ja, ist wohl rechtlich alles ok - doch fühlt es sich für mich als bürger und steuerzahler doch irgendwie als betrug an.

    und ja liebes parlament: geht mal über die bücher mit spesen und entschädigungen... kann ja wohl so nicht sein!

    176 8 Melden
    • Buff Rogene 22.05.2017 14:24
      Highlight Ist für mich ein Posten mit gewissen Privilegien. Das sollte endlich mal aufhören, dass rechtlich glasklares als verwerflich dargestellt wird. Ja, ich bin auch steuerzahler, aber hey - wer es nicht genauso macht, der ist am Schluss der Veräppelte. Läuft doch beim Steuererklärung ausfülkennicht anders. Kein Schwein hätte sich bei ihm bedankt, hätte er auf den Betrag von Beginn weg verzichtet.

      Wieviel ist das pro steuerzahler? 0,1 Rappen?
      12 47 Melden
    • karima 22.05.2017 16:48
      Highlight nach mir die sintflut? ist es das worauf es hinauslaufen sollte? wohl eher nicht. ich teile deine meinung daher nicht.
      15 1 Melden
  • elivi 22.05.2017 12:36
    Highlight Das die bis jetzt keine quittung vorlegen mussten....
    97 6 Melden
    • marsel 22.05.2017 13:16
      Highlight Es handelt sich um Pauschalspesen. Pro Übernachtung erhällt man einen fixen Betrag. Ob man nun im 5 Sterne Hotel, auf dem Zeltplatz oder eben zu Hause übernachtet spielt dabei keine Rolle - in dem Sinne eine unbürokratische Lösung, wie sie auch in der Privatwirtschaft existiert. Wenn jemand ein Geschäftswagen hat, welchen er auch privat nutzen darf, kann er entweder nach dem Feierabend noch gratis nach Lugano und retour fahren oder das Auto eben zu Hause stehen haben.
      Wenn nach Quittung abgerechnet würde, gäbe es Diskussionen bis zu welchem Betrag eine Übernachtung in Bern gerechtfertigt wäre.
      20 18 Melden
    • Maragia 22.05.2017 14:50
      Highlight @marsel: Nein beim Geschäftsauto kommt ganz schnell die Steuerbehörde und verlangt auf den gefahrenen Kilometer Steuern! Habe auch ein Geschäftsauto und muss dies versteuern.
      Die Übernachtungsspese sollte man eben nur erhalten, wenn man dort übernachtet! Aber nicht wenn man dies nicht tut!
      30 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 22.05.2017 22:50
      Highlight "Es handelt sich um Pauschalspesen. Pro Übernachtung erhällt man einen fixen Betrag. Ob man nun im 5 Sterne Hotel, auf dem Zeltplatz oder eben zu Hause übernachtet spielt dabei keine Rolle"

      Nope. Die Fallpauschale darf nur in Anspruch genommen werden, wenn der Fall eintritt. Sonst würde ich gerne auch jedem Mitarbeiter, der mehr als 15km weg wohnt (also >50%) 180 Fallpauschale pro Arbeitstag bezahlen anstelle von Lohn.
      1 0 Melden
    • play off 23.05.2017 06:02
      Highlight Toerpe Zwerg, gute Idee. Bezahlen wir die Arbeitnehmer ein Jahr lang nur mit steuerfreien Spesen. Mal schauen woher die linke Sozialindustrie ihre Mia dann bekommt.
      1 0 Melden
    • Ron Collins 23.05.2017 18:54
      Highlight Ich finde es gut, dass das Thema hier heiß diskutiert wird. Diese elende spesenreiterei sollte unterbunden werden - in der Politik! Wirtschaft ist was anderes. Dort wird das Geld selber erwirtschaftet! Meine Meinung.
      1 0 Melden
  • Karl33 22.05.2017 12:21
    Highlight Diese etwas abgehoben Diskussion unter gutbezahlten Politikern ist ja das eine. Andererseits gibts aber Hunderttausende von Arbeitenden in der Schweiz, die auch 1h Arbeitsweg haben, und dafür keine 10'000 Fr Entschädigung erhalten (Kürzlich wurde den Bürgern von den Politikern sogar der steuerliche Abzug der Pendelkosten nach unten gekürzt). Je mehr sich das Politikerleben von jenem der normalen Bürger entfernt, desto unglaubwürdiger werden diese Politiker, finde ich.
    218 13 Melden
    • Ron Collins 23.05.2017 18:58
      Highlight Genau meine Meinung. Diese Politiker gehen ja in die Politik um was zu bewegen, würde man meinen. Stattdessen machen sie keinen Finger krum, nicht bevor jeder "move" durch SPESEN entschädigt wird. Wie soll das der Bürger gutheißen ??
      1 0 Melden
  • Trasher2 22.05.2017 12:19
    Highlight Mit der Abrechnung der effektiven Übernachtungskosten wird das Ganze bestimmt günstiger (besonders für die Hoteliers der teuren Läden)
    42 1 Melden
  • N. Y. P. 22.05.2017 12:18
    Highlight Ach, Herr Glarner
    SVP'ler veruntreuen das Geld von alten Leuten.
    SVP'ler stellen Putzhilfen schwarz an.
    SVP'ler hinterziehen Steuern.
    etc.
    etc.
    etc.
    Machen Sie bitte kein Drama !
    59 157 Melden
    • Scott 22.05.2017 13:16
      Highlight Dürfen deshalb die Grünen auch zulangen?

      Bei der SP gibt es übrigens noch die "Steueroptimierer/innen".
      58 4 Melden
    • Raembe 22.05.2017 13:49
      Highlight Nur weil das Jmd macht, dürfen das Andere auch?


      Nicht alle SVPler sind schlecht. Btw pauschalisieren ist doch das was uns an der Ausländerpolitik der SVP stört...
      42 1 Melden
    • Rodney McKay 22.05.2017 14:40
      Highlight Sie nutzen wohl jede Story um Parteipolitik zu machen. Bei manchen Kommentatoren ist es nur wichtig, wer eine Sache macht, bzw. unterlässt. Um die Sache selbst geht es gar nicht. Dies ist nicht nur bei dieser Story so. Versuchen Sie sich doch mal von einem Links - Rechts denken zu lösen. Bevor Sie mir es jetzt vorwerfen, nein, ich bin kein SVPler, ich habe bei den letzten paar Abstimmungen sehr oft sogar die SP-Meinung vertreten, aber eben nicht nur. Mir geht es immer um die Sache, nie um die Partei.
      33 2 Melden
    • N. Y. P. 22.05.2017 14:56
      Highlight Ihr habt recht. Ich wurde, wie G. W. Bush sagen würde, missunderstood🙃.
      Ich wollte darlegen, dass der Herr Glarner in den eigenen Reihen sehr gut fündig wird, wenn es gilt, üble Machenschaften aufzudecken. Und er jetzt nicht bei anderen was anprangern muss, was sowieso legal ist..
      5 17 Melden
    • N. Y. P. 22.05.2017 15:01
      Highlight @Rodney McKay
      Da bin ich tatsächlich vielfach ideologisch angehaucht. Stimmt. Guter Input von Dir/Ihnen..
      4 13 Melden
    • play off 23.05.2017 06:07
      Highlight N. Y. P. Du bist ein richtiger Gutmensch!!! Einfach gegen Andersdenkende bashen wos nur geht. Die Linken sind guuuuut und die SVP ist soooooooo böse.
      5 0 Melden
    • Ron Collins 23.05.2017 19:01
      Highlight N.y.p. Hauptsache den glarner hier anprangern, aber nicht das Grundübel. Es trifft hier mal einen grünen! Aber kommt natürlich in jeder Partei vor klar. Nur nicht das Problem verweddeln. Will ja nicht dr. Girods Spesenzettel sehen! Ökostrom kostet!!;)
      2 0 Melden
  • chnobli1896 22.05.2017 12:13
    Highlight Ich denke beim Spesenreglement wäre noch einiges an Sparpotenzial vorhanden. Ich meine 115 Franken Mahlzeitentschädigung pro Kommissionssitzungstag (wenn ich es richtig im Kopf habe) empfinde ich persönlich als stossend und nicht wirklich volksnah.
    235 5 Melden
  • Typu 22.05.2017 12:04
    Highlight Blöde regelung. Auch in firmen bei anderen spesen themen. Spesen sind spesen. Die sollen entschädigt werden. Verzichtet jemand auf spesen berechtigte kosten, soll er auch keine entschädigung eingeben.
    85 7 Melden
  • Hustler 22.05.2017 12:04
    Highlight Genau darum mag ich Politiker nicht. Wasser predigen und Wein saufen. Von Links nach Rechts und zurück.
    139 5 Melden
  • dä dingsbums 22.05.2017 12:02
    Highlight Ist alles Regelkonform und ich würde die Entschädigung auch einstecken. Die meisten die nach Gerechtigkeit und so schreien sicher auch...

    90 110 Melden
    • Judge Dredd 22.05.2017 13:10
      Highlight Ich denke auch, das die Meisten diesem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen würden... allerdings sollte man eventuell darauf verzichten, das an die grosse Glocke zu hängen
      25 2 Melden
  • Toerpe Zwerg 22.05.2017 11:59
    Highlight Werden diese 180 auf dem Lohnausweis unter Pauschalspesen deklariert und haben die ein genehmigtes Spesenreglement?

    Würde ich als privatrechtliche Firma eine solche Regelung genehmigen wollen, würde ich ausgelacht ...
    141 7 Melden
    • Maragia 22.05.2017 14:52
      Highlight Als Privatfirma dürftest du alles schön versteuern :) Aber bei den Politikern ist es ok 50 TCHF steuerbefreite Spesen pro Jahr zu erhalten.
      21 0 Melden
  • walsi 22.05.2017 11:59
    Highlight Der Jenige, der sich ins Knie geschossen hat, ist Glarner und andere die Fricker dafür kritisieren. Viele Ratsgspänli, die sich wie Fricker, verhalten werden nun auch erklären müssen weshalb die das machen. Da dürften auch solche darunter sein die mit Glarner das Heu auf der selben Bühne haben.
    66 106 Melden
    • bcZcity 22.05.2017 13:03
      Highlight Jeder nimmt was er bekommen kann, die Politik ist ein Glashaus wo jeder mit Steinen schmeisst!
      10 3 Melden
    • Scott 22.05.2017 13:07
      Highlight Immer brav auf die Anderen zeigen.
      7 2 Melden
    • Gummibär 22.05.2017 21:39
      Highlight Unehrlichkeit hat keine Partezugehörigkeit.
      3 0 Melden
  • walsi 22.05.2017 11:49
    Highlight Jetzt wäre es spannend zu erfahren wer von den anderen Parlamentarier sich auch so verhält. Würde mich nicht wundern, wenn man da in allen Parteien fündig wird.
    207 3 Melden
    • Asmodeus 22.05.2017 13:01
      Highlight Natürlich wird man das.

      Sobald der Lohn vom Staat kommt, kassiert es sich recht ungeniert.
      26 0 Melden
  • andrew1 22.05.2017 11:49
    Highlight Schon ab 10 km zählt die pauschale? Ist ja krass sogar maximal 15 fr mittagsentschädigung habe ich als angestellter erst ab 15 km entfernung zur firma zu gute und mit quittung vom restaurant. Und den arbeitsweg von jeweils 31 km kann ich auch nur zu 2/3 abziehen beim kanton bern (6700 fr max) und beim bund nur 3000. Und andere bekommen Übernachtungsspesen ohne übernachtung. Komische sache.
    202 8 Melden
    • spanischi nössli 22.05.2017 12:40
      Highlight Komisch ? Nein. Wasser predigen und Wein trinken. Aber das ist ja nun wirklich nichts Neues.
      61 2 Melden
  • Denk nach 22.05.2017 11:43
    Highlight Da konzentrieren wir uns wieder mal auf die wesentlichen Budgetpositionen ... "Ironie-off"
    79 25 Melden
    • michiOW 22.05.2017 12:05
      Highlight Wenn dies nur schon 10 Parlamentarier sind, sind dies schon ca. 100'000.

      Solche "kleine", unnötige Mehrausgaben findet man wahrscheinlich viele, was ein paar Millionen spart.
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    • Taggart 22.05.2017 12:28
      Highlight Jede Budgetposition ist wesentlich, denn jede wird vom Steuerzahler bezahlt. Und die meisten Steuerzahler verdienen ihr Geld eben nicht mit Übernachtungen, sondern mit harter Arbeit.
      64 2 Melden
    • walsi 22.05.2017 12:56
      Highlight @michiOW: Ich habe das für dich mal ausgerechnet. CHF 100'000.-- sind ca. 0.016% des Bundesbudget. Damit will ich nicht sagen, dass ich das beziehen von Spesen ohne Grund gut finde. Es gibt abere Orte wo sich wesentlich mehr sparen läst.
      16 42 Melden
    • Denk nach 22.05.2017 13:45
      Highlight Wenn unsere Politiker es schaffen würden nur 1% im Gesundheitswesen (ca. 77 Mia. Chf gemäss OECD 2015) zu sparen, können Sie gerne auch im Hilton schlafen oder dieses abrechnen... Es würden dann immer noch für den Steuerzahler ca. 750 Mio zu gute kommen).

      Aber da ist es halt komplizierter... Deswegen diskutiert man lieber über diesen Kleintiermist, den unsere Politiker kapieren ...
      10 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2017 14:01
      Highlight @Walsi: Auch Kleinvieh macht Mist. Und muss nicht im Kleinen beginnen, was im Grossen enden soll?
      23 1 Melden
    • michiOW 22.05.2017 14:36
      Highlight @walsi
      Bei 10 sind es schon 0.16%, bei 100 schon 1.6%.

      Solche Kosten lassen sich gut und einfach einsparen.

      Bei jeder Behörde wirduman solche ungerechtfertigte Kosten finden.
      15 2 Melden
    • Chris. 22.05.2017 14:52
      Highlight @ Walsi: wenn du schon für andere rechnest wäre es doch sinnvoll richtig zu rechnen;-) Sind bei 65 Mia Bundesbudget nämlich ca. 0.00016%.
      13 0 Melden
    • andrew1 22.05.2017 19:44
      Highlight Jetzt sind es vielleicht in der schweiz 10000 solche und ähnliche fälle pro jahr und es sind schon 1.6% . Die steuern sind hier sauhoch(bern) und das bundesbudget wird auch jedes jahr satt aufgebraucht also solte man solch witzige sachen abschaffen. Mir ist es völlig pip egal wenn leute z.b bei google solche guddis haben oder anderen firmen die rentieren. Aber beim staat sehr stossend.
      5 0 Melden
  • Schweizer Bünzli 22.05.2017 11:41
    Highlight "Die heutige Regelung sei «stossend» und dürfe nicht länger aufrechterhalten werden, schreibt Eder in seinem Vorstoss." Yep, dafür eine Weg-Entschädigung einführen.

    "FDP-Ständerat Joachim Eder und SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler verlangen beide, dass die Entschädigung künftig nur noch Ratsmitgliedern ausbezahlt wird, die tatsächlich extern übernachten." Was heisst "extern"? Bei Freunden? Im Bellevue? In der billigen Pension?
    52 27 Melden
    • MaxM 22.05.2017 11:56
      Highlight Weg-Entschädigung? Kriegen sie nicht bereits heute automatisch ein GA?
      116 5 Melden
    • Jaing 22.05.2017 12:04
      Highlight Sicher keine Wegentschädigung, wenn sie schon gratis ein 1.Klass-GA haben.
      74 3 Melden
    • Maruel 22.05.2017 12:50
      Highlight Was ist, wenn man in "Hinterwalden" oder "Letzterkrachigen" wohnt, wo nach 18:00 Uhr, nicht mal mehr ein Tuk-Tuk hinfährt? Kriegt man dann Wegentschädigung auch, wenn man ein GA hat?

      Wenn man alles ganz genau nehmen würde, gäbe es wohl zig tausend verschieden Varianten, wer wann wieviel bekommt. Das Entschädigungsreglement wäre wohl so dick wie ein 16bändiges Lexikon, für dessen Erarbeitung bräucht es wohl eine zig-köpige Arbeitsgruppe. Und für die Überprüfung und Bearbeitung müsste man zig neue Stellen schaffen. Vielleicht fahren wir so, wie es jetzt ist, trotz allem günstiger...
      12 24 Melden
  • NotWhatYouExpect 22.05.2017 11:40
    Highlight Wenn jemand dort übernachtet, dann soll Ihm dies erstattet werden! Wer aber nicht dort übernachtet soll bitte auch kein Geld dafür erhalten.

    Alleine diese Logik entzieht sich meinem Verstand.


    Finde es aber gut, dass er Transparenz zeigt mit seiner Steuerabrechnung.
    108 9 Melden
    • Schweizer Bünzli 22.05.2017 11:51
      Highlight Ja, aber dann braucht es eine Kilometer-Entschädigung. Und man müsste darüber diskutieren, ob nicht die wirklichen Übernachtungskosten erstattet werden sollten anstelle einer Übernachtungspauschalen. Viel administrativer Aufwand für wenig Nutzen.
      24 33 Melden
    • Onlinecrowd 22.05.2017 12:06
      Highlight Warum Kilometerentschädigung? Die haben alle ein gratis GA.
      60 4 Melden
    • walsi 22.05.2017 12:27
      Highlight @Follbescheuert: Kilometer und effektive Kosten abrechnen verursachen wesentlich mehr Kosten als eine Pauschale. Die Kilometerkosten sind eh hinfällig, alle Parlamentariwr haben ein GA.
      26 3 Melden
    • NotWhatYouExpect 22.05.2017 12:27
      Highlight Oh die Armen... zu viel Aufwand?

      Es braucht keine Killometer-Entschädigung da Sie ja eh schon ein GA erhalten.

      Wenn jemand in einem Hotel übernachtet soll er die Rechnung behalten und ende des Monats abgeben. Bin mir sicher, dass schaffen die gerade noch so.

      Können von mir aus gerne noch eine weitere Angestellte einstellen für 5-6k die das Überprüft.
      26 1 Melden
    • Taggart 22.05.2017 12:29
      Highlight Wahre Transparenz würde viel weiter gehen. Was Fricker macht, ist nur ein kleines Zuckerbrot fürs Volk.
      20 4 Melden
  • Chrigi-B 22.05.2017 11:39
    Highlight A. Geissbühler - wählt die endlich ab! Sie ist das perfekte Beispiel wiso ich die Schweizer Polizei nicht ernst nehmen kann😂.
    82 30 Melden
    • Scott 22.05.2017 13:13
      Highlight Warum soll die Geissbühler weg, wenn der "arme" Fricker sein Portemonnaie unter den Geldhahn hält?
      15 8 Melden
    • play off 23.05.2017 06:16
      Highlight Chrigi-B...Thema verfehlt, aber ihr Gutmenschen müsst ja immer von euch ablenken. Immer ist die SVP soooo böse.
      1 1 Melden
  • ostpol76 22.05.2017 11:36
    Highlight Facebook hat ja doch noch einen Nutzen :-)
    48 5 Melden

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