Schweiz

Das Leiden unserer Nachbarn: Deutsche in der Schweiz fühlen sich ungeliebt

Wie ergeht es den Deutschen in der Schweiz? Hat sich ihre Lage verbessert, seit der starke Zustrom nach 2008 wieder abgeebbt ist? Eine österreichische Studie hat die Antworten erfragt. 

07.05.15, 12:37 08.05.15, 11:27

Italiener stellen die grösste Ausländergruppe in der Schweiz, doch die Deutschen holen auf. Rund 300'000 leben mittlerweile hier: Im Kanton Zürich haben sie die Südeuropäer bereits abgelöst. Eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien hat nun untersucht, wie das Befinden der Deutschen in der Schweiz ist. Das Ergebnis: Viele fühlen sich ungeliebt.

Deutsche beim Public Viewing in Zürich während der WM 2010 in Südafrika. Bild: KEYSTONE

In diesen Kantonen leben die Teilnehmer der Umfrage. bild: wu wien

26 Prozent der Teilnehmer der für die Studie durchgeführten Online-Umfrage wurde mehrmals im Monat, in der Woche oder gar täglich weniger höflich behandelt als andere Menschen, 23 Prozent fühlen sich weniger respektiert und 29 Prozent bekundeten, dass ihre Gegenüber sich als etwas Besseres aufführen. 85 Prozent der Befragten glauben, dass der ausschlaggebende Grund für diese Erfahrungen ihre Nationalität ist.

Der blaue Balken zeigt Antworten von Männern, der rote die der Frauen und der grüne steht für das Gesamtergebnis. grafik: wu wien

Jeder zweite Befragte hat den Eindruck, dass sein eigenes Deutschsein in der Schweiz erst richtig betont wird (siehe untere Grafik). Ebenso hoch ist die Zahl derjenigen, die sich durch ihre Nationalität bewertet fühlen oder glauben, ihr Verhalten würde ihnen ständig als germanisch ausgelegt. 52 Prozent denken mehr oder weniger oft an ihre Herkunft, wenn sie mit Schweizern zu tun haben – und 61 Prozent vermuten, dass die meisten Eidgenossen deutschfeindlicher sind, als sie zugeben.

Nachdem Jugendliche am Tag der Kapitulation am 8. Mai 1945 das Deutsche Verkehrsbüro in der Zürcher Bahnhofstrasse beschädigt haben, wird der Schriftzug des Geschäfts verdeckt. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

grafik: wu wien

Am Arbeitsplatz wird das Verhältnis zwischen den Nachbarn paradox. 71 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Schweizer und Deutsche im Job gut miteinander auskommen. Doch gleichzeitig belastet die Hälfte der Befragten das «ständige Polarisieren» zwischen den Nationalitäten. 42 Prozent haben das Gefühl, sich oft für ihre Herkunft legitimieren zu müssen, und 30 Prozent unterstellen, dadurch schlechtere Karriere- und Lohnaussichten zu haben.

Die deutsche Guggenmusik Hungerberg-Hexen verbreitet auf dem grossen Umzug der Berner Fasnacht im Februar 2015 Angst und Schrecken. Bild: KEYSTONE

Rauer Ton: Eine Anzeige in «20 Minuten» am 7. Mai 2015. bild: userinput

Was die Herkunft verrät, ist die Sprache: 10 Prozent der Umfrageteilnehmer versuchen bei der Arbeit häufig oder immer, sich verbal zurückzuhalten, um nicht als Deutsche aufzufallen. 28 Prozent tun das manchmal. 19 Prozent überhören immer oder häufig antideutsche Kommentare, 43 Prozent machen das manchmal. Und 31 Prozent verstellen sich sogar manchmal, 8 Prozent häufig oder immer. Die Zahl derjenigen, die manchmal, häufig oder immer explizit Deutschland-kritische Meinungen vertreten, liegt bei 46 Prozent.

Das Ergebnis dieser Emotionen: 41 Prozent der Deutschen fühlen sich in der Schweiz als Fremde. Ein Drittel glaubt, nicht willkommen zu sein. Dennoch ist die Schweiz für 41 Prozent zur Heimat geworden, während sich 40 Prozent hierzulande kaum oder gar nicht zuhause fühlen.

Umfrage

Wie ist deiner Meinung nach das Standing der Deutschen in der Schweiz?

  • Abstimmen

1,259 Votes zu: Wie ist deiner Meinung nach das Standing der Deutschen in der Schweiz?

  • 12%Ich glaube, Deutsche haben hier nichts zu lachen.
  • 28%Ein bisschen leiden müssen die Deutschen manchmal schon.
  • 19%Meiner Meinung nach werden die Deutschen nicht anders behandelt als andere Ausländer.
  • 31%Die Deutschen sollen sich mal nicht so anstellen. Es geht ihnen besser als anderen Fremden.
  • 8%Bei mir haben sie kein gutes Standing.
  • 3%Ich habe dazu keine Meinung.

grafik: wu wien

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    Alle Leser-Kommentare
  • KaiCer 09.05.2015 14:30
    Highlight Verstehe nicht ganz wieso man einen eigenen Beitrag für Deutsche in der Zeitung bringen muss. Nur weil wir die selbe Sprache sprechen sind Deutsche nicht 'näher mit uns verwandt' als Türken. Das Thema ist und bleibt die Fremdenfeindlichkeit, Fremdenangst vielleicht, der Schweizer.
    7 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.05.2015 17:01
      Highlight Natürlich sind wir alle Menschen und Fremdenfeindlichkeit ist ein tierischer Instinkt, der sich für angeblich Zivilisierte nicht gehört. Trotzdem sind CH und D näher untereinander verwandt als z.B. Deutsche mit Türken.
      Oder dachtest du, dass du mit deinen Eltern auch nicht näher verwandt bist als beispielsweise mit Luan Wei aus Daxu oder Jara Malia aus Fes?
      Deutsche sind ein Thema, weil es inzwischen sehr viele in der Schweiz gibt. Meinetwegen dürfen aber noch mehr kommen :-)
      8 5 Melden
  • Sklement 09.05.2015 08:50
    Highlight Wir sind Schweizer und Leben seit einem Jahr in Norddeutschland. Wir fühlen uns hier seit dem 1. Tag willkommen. Haben viele neue Menschen kennengelernt, die zu Freunden wurden. Aus meiner Sicht ist es so: hier bleiben wildfremde Leute plötzlich stehen und sprechen einen über irgend was einfach an, oder lassen einen Spruch fallen. Meistens ist es sogar lustig und sehr unterhaltsam. Das ist so wie eine ungeschriebene Tradition. Man bleibt einfach schnell stehen, spricht ein paar Worte und geht dann weiter. Das ist der sog. Schnack - und der ist wichtig.
    Zum Beispiel rief da eine alte Dame mit Rollator unterwegs vom Gehsteig (nicht Trottoir - ich benutze schon deutsche Wörter, so weit ist es schon gekommen...) über den Zaun in den Garten, ob sie zwei Birnen von unserem Baum haben könnte. Das sei doch einfacher als auf dem Markt zwei zu kaufen. Und natürlich hat meine Tochter ihr zwei Birnen gegeben. In der Schweiz würde man sich eher abwenden, sprachlos umdrehen und im Haus verschwinden.
    Das ist der Hauptunterschied. mein Rezept also für alle Schweizer, die mit Deutschen zusammen treffen. Schnell stehen bleiben, ein paar Worte Smalltalk wechseln und dann weiter. Ich hab das auch ausprobiert. Mit verblüffendem Resultat.
    23 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.05.2015 17:06
      Highlight Ich glaub, ich muss nach Norddeutschland auswandern. Wenn ich nämlich hier spontan jemanden anschnacke, dann sind die meist überfordert.

      Kürzlich fragte ich z.B. einen Fotografen im Wald, ob man irgendwo seine Fotos angucken könne. Er zuckte nur die Schultern sagte nichts und spazierte davon.

      Du hast auch Recht, dass ich mit Deutschen immer schnell ins Gespräch komme. Mit Holländern übrigens auch. Mit Schweizern ist es schwierig. Da braucht man immer eine Rechtfertigung *lol*
      6 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 21:28
    Highlight Ich kann das Ganze nicht nachvollziehen. Ist doch absolut egal woher jemand kommt.
    Mich stören nur die Profiteure, die Kriminellen und die Unzufriedenen, egal von wo. Ich glaube an das Gute im Menschen und ich wurde nur einmal enttäuscht. Meine zwei besten Freunde sind aus Österreich und Deutschland, meine besten Mitarbeitenden sind aus Deutschland, Italien, Brasilien, Mazedonien, Holland und Albanien, aber auch aus der Schweiz. Jeder hilft unserer Wirtschaft. Gemeinsam sind wir stark.
    17 2 Melden
  • Angelo C. 08.05.2015 19:23
    Highlight @petar.marjanović : das ist ein ebenso offenes wie freundliches statement von dir, gefällt mir gut! Ich verstehe deine Situation und estimiere deine Position. Im Gegenzug will ich bekennen, dass es mir früher im politisch umgekehrten Sinne ganz ähnlich erging. 1992 vor und während der EWR-Abstimmung noch AUNS-Mitglied, auch sonst stramm auf nationalkonservativer Schiene laufend, habe ich im Laufe der Jahre damit begonnen, die ganze Politszene und deren Ziele etwas differenzierter zu betrachten. Und heute geht es mir wie offenbar auch dir : noch immer mehrheitlich bei den früheren Überzeugungen, doch mittlerweile wesentlich ausgewogener und dem eigenen Credo gegenüber um einiges selbstkritischer eingestellt. Was dazu führte, prinzipiell niemals einer Partei anzugehören und mich bei ALLEN politischen Anliegen, vorab an meinem eigenen Kopf und Bauch zu orientieren.
    14 1 Melden
  • cassio77 08.05.2015 17:54
    Highlight musste heute in der glattalbahnauch so eine erfahrung machen, wie zwei ältere deutsche frauen über die schweizer kollegen (ging um tv, somit wohl tpc oder srf) ablästerten und dann über die schweizer ganz allgemein. es geht nun mal nicht nur in eine richtung, sondern in beide. und als gast (!!!), sollte man sich zu benehmen wissen.
    15 9 Melden
  • mastermind 08.05.2015 16:04
    Highlight Ich persönlich wäre lieber als Ausländer hier in der Schweiz als als Schweizer. In der Schweiz Schweizer zu sein, bedeutet, dass man einfach die Milchkuh ist und alles berappen muss. Als Ausländer hat man es in der Schweiz einfacher, e. g. zu Arbeitslosengeld zu kommen, als Schweizer muss man zuerst einen Bürokratiekrieg durchmachen, bevor vielleicht eventuell ein bisschen Geld fliesst.
    12 31 Melden
    • AdiB 09.05.2015 10:16
      Highlight tztztztztztztztz.....da ist wider einer aus dem fürstentum herrliberg. es ist mühsam euch immer wider die funktionen unseres staates zu erklären.
      ausländer zahlen auch steuern. wussten sie das ausländer für versicherungen mehr zahlen als schweizer? und die forderungen des RAV sind für alle gleich. schreib bewerbungen, besuch kurse und dan gibts kohle.
      11 3 Melden
  • Mophisto 08.05.2015 15:38
    Highlight Ich verstehe mich wunderbar mit meinen deutschen kollegen. Kann mir aber vorstellen, dass man als deutscher immer noch einiges einstecken muss, vermutlich selten frei heraus, sondern in form von spitzen und beleidigenden bemerkungen. Diese sind aber wohl ebenso zäh und dauerhaft wie die sexistischen sprüche der unbedachten sprücheklopfer.
    8 7 Melden
    • Alnothur 08.05.2015 16:01
      Highlight ...du kannst aber hoffentlich zwischen einem im Freundeskreis gemachten Spruch und einer spitzen Bemerkung bzw. Beleidigung unterscheiden, oder?
      7 2 Melden
    • Mophisto 08.05.2015 18:46
      Highlight Der sprücheklopfer glaubt er sei witzig oder eben bissig wie es doch erlaubt sein muss - schliesslich darf man doch noch reden wie einem das maul gewachsen ist, oder?! - er ist aber oft rassistisch oder sexistisch und grinst heuchlerisch hinter seinem jovialen mäntelchen hervor.
      7 5 Melden
  • illie 08.05.2015 15:30
    Highlight Hauptgrund wieso so viele Schweizer die Deutschen nicht mögen: Sie sind uns viel ähnlicher als uns lieb ist.
    15 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 14:31
    Highlight Deutsche in der Schweiz ?
    Wohl doch eher mehr Deutsche in Zürich.
    6 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.05.2015 15:04
      Highlight 890 befragte, 512 davon in ZRH ( die 73 aus AG kann man wohl auch gleich dazu zaehlen) ?

      Ich weiss ja, dass sich zuerich fuer den nabel haelt, ist mir auch so lang wie breit.....aber verallgemeinerung und dazu noch statistik - journalismus pur.

      koennte zynische, ironische und/oder satirische randbemerkungen beinhalten
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 04:48
    Highlight Ich verstehe mich mit Menschen allgemein gut. Die Sprache ist Nebensache.
    24 3 Melden
  • Chris Krüger 08.05.2015 00:41
    Highlight Also ich persönlich kann nur aus eigenen Erfahrungen und Erlebnissen sprechen. Ich bin seit mittlerweile 5 Jahren in der Schweiz und habe am Anfang auch mit gewissen Vorurteilen zu kämpfen gehabt. Aber nach und und nach Verstand Ich auch warum Schweizer Bürger nicht immer gut auf deutsche zu sprechen sind. Selbst mir ist die teilweise arrogante und überhebliche Art und Weise meiner Landsleute selbst Zu wider. Und wenn diese Personen unerwünscht fühlen, kann ich das super nachvollziehen. Ich habe sehr wenig schlechte Erfahrungen gemacht, meistens jedoch nur positive und ich habe auch viele schweizer in meinem Bekanntenkreis. Wenn wir nicht vergessen, weswegen wir in die Schweiz gekommen sind und welche Möglichkeiten und dieses Land bieten kann Und diese durch ehrliche und aufrichtige Arbeit nutzt, dann wird man hier akzeptiert und geschätzt, wie jeder andere mensch in diesem Land. Ich bin glücklich In dankbar, dafür was mir hier ermöglicht wurde - LEBEN! cheers
    41 3 Melden
  • Luki Bünger 08.05.2015 00:38
    Highlight Klassischer, wenn auch tragischer Fall von Lost In Translation und dass, obwohl man sich ja eigentlich versteht. Aber "Ich krieg'n Bier" findet der Schweizer unhöflich und anmassend, während manch einen/eine GermanIn ein "Dörft ich ächt nomal es Bier ha wänn Sie wännd so guet sy" sicher mindestens zu umständlich wenn nicht sogar arschkriecherisch dünken mag. Ich denke, dass diese ganzen Mentalitätsallgemeinplätze meist auf unterschiedlichen Interpretationen von Subtext basieren. Mit nationalen Mentalitäten hat das gar rein nichts zu tun.
    35 3 Melden
    • saukaibli 08.05.2015 21:49
      Highlight "Ich krieg 'n Bier" ist auch in Deutschland unhöflich.
      4 7 Melden
    • C.S. 09.05.2015 18:42
      Highlight In der Regel heißt es im dütsche "Darf ich bitte...","Kann ich bitte...", "Ich würde gerne...".
      0 0 Melden
  • Ceci 07.05.2015 23:27
    Highlight Ich mag die Deutschen sehr und finde es schade, dass sie sich bei uns nicht willkommen fühlen oder willkommen sind. Wir brauchen diese Arbeitskräfte, also warum diese Abneigung? Viele Deutschschweizer scheinen an einem Minderwertigkeitskomplex gegenüber den Deutschen zu leiden. Grundlos übrigens.
    18 14 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 22:50
    Highlight Die Deutschen sind eigendlich schon cool drauf, meiner Meinung nach kann es schnell Missverstanden werden, wenn ein "Ausländer" nicht Zwingend Schweizerdeutsch Reden muss. Dies ist Selbstverständlich nur einer meiner anahmen, also bidde leude :) nicht Flaschverstehen.
    12 5 Melden
  • scoot 07.05.2015 20:30
    Highlight Was ich persönlich festgestellt haben ist das die "Deutschen" eine etwas rauere umgangsart miteinander haben die wir schweizer nicht ganz verstehen und uns dan schnell mal angegriffen fühlen
    25 8 Melden
  • poga 07.05.2015 20:06
    Highlight Ich denke dass die Beziehung von Deutschen in der Schweiz und den Schweizern auf einer langen Reihe von Missverständnissen basiert. Ich selbst hatte lange Mühe mit meinen deutschen Mitarbeitern. Bei Sätzen wie: Ich bin in die Schweiz gekommen um Aufbauhilfe zu leisten oder Ihr Schweizer wisst gar nicht was richtige Arbeit ist hätte ich regelmässig an die Decke gehen können. Gleichzeitig wurde jede Stichelei meinerseits gleich als Beleidigung aufgefasst und ich wurde als Rassist abgestempelt. Ich habe aber irgendwann eingesehen dass wir uns da öfters selbst beim Humor nicht verstanden haben.
    37 4 Melden
  • zombie woof 07.05.2015 19:55
    Highlight Fremdenhasser sind Dumm Punkt
    28 24 Melden
  • calledtom 07.05.2015 18:45
    Highlight Und he @watson – ihr seid mein Lieblings-News-Portal, aber ihr könntet wesentlich intelligentere Beiträge bringen, ohne dabei in Blick-Manier immer in die gleiche Kerbe zu schlagen. Peace!
    21 13 Melden
  • calledtom 07.05.2015 18:45
    Highlight He Leute – Wir leben im Jahr 2015 und wenn man es immer noch nicht begriffen hat, dass wir alle auf einer Kugel leben und das Miteinander eine Bereicherung fürs Leben ist, dann ist einfach nur traurig. Ja, die Welt ist in Bewegung. Aber glaubt ihr, dass man an neue Herausforderungen mit einem alten Verständnis für Lösungen gehen kann? Wir alle sind aufgefordert das Miteinander zu gestalten und uns jeden Tag zu fragen, habe ich meinen Teil für ein offenes Miteinander beigetragen.
    15 14 Melden
  • thompson 07.05.2015 18:43
    Highlight Ich liebe die Deutschen. Ehrlich, direkt und immer voll dabei bei der Arbeit, aber auch sehr gemütlich bei lecker Bierchen. Und die deutschen Mädels sind, viel humorvoller, offener und mehr am Boden als die Schweizerinnen
    32 33 Melden
  • c_meier 07.05.2015 18:05
    Highlight ohne solche "Studien" wäre das Verhältnis zwischen Schweizern und Deutschen sicher besser... Gibt es solche Studien zwischen Italienern/Spaniern/Portugiesen und Schweizern? Eben...
    (und wenn es sie gibt, 20Min. äh sorry Herr Dahm, jetzt watson würde es nicht publizieren, man will ja schliesslich Kommentare haben ;-)
    21 5 Melden
    • wololowarlord 08.05.2015 08:02
      Highlight Tagi und nzz haben diese "studie" auch publiziert ;)
      3 2 Melden
    • Philipp Dahm 08.05.2015 10:40
      Highlight Wir von der Lügenpresse halten halt zusammen! ;)
      16 2 Melden
    • wololowarlord 08.05.2015 11:03
      Highlight das ist auch gut so! wenn man gemeinsame ziele (in diesem fall manipulation des volkes) hat, sollte man auch zusammenhalten! so kann man kosten einsparen, die schlussendlich dem bürger zugute kommen! löbliche einstellung!!!!1!1
      6 2 Melden
    • Kastigator 08.05.2015 12:10
      Highlight Hihi - er hat "Lügenpresse" gesagt!
      6 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 17:57
    Highlight Ist ja niemand gezwungen hier zu leben. Wenn ich irgendwo nicht willkommen bin, dann gehe ich eben wieder. Für ein gelungenes Zusammenleben braucht es eben immer auch die Gegenseite.
    42 24 Melden
    • Alex23 07.05.2015 18:41
      Highlight Auch, aber nicht nur. Und die "wenn's -dir-nicht-passt,-dann-geh-doch-Haltung" fasst ein bisschen kurz.
      29 14 Melden
    • Ceci 07.05.2015 23:29
      Highlight Ach Braveheart, das ist jetzt so ein typischer Stammtischsatz...meeerci
      10 7 Melden
    • nitram 2000 08.05.2015 07:06
      Highlight genau ... wenn du schon hier bist, dann mal gucken wie viel zu einstecken kannst .. schön unterordnen, gell, sonst kannste ja wieder gehen!
      3 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 08:57
      Highlight Es mag Stammtisch sein, aber es ist trotzdem richtig. Zudem ist jeder deutsche Erwachsener, der in der Schweiz weilt, zu 100 % freiwillig hier. Niemand wird gezwungen hier zu leben und wir haben auch niemanden genötigt hierher zu kommen.
      9 5 Melden
    • nitram 2000 08.05.2015 10:40
      Highlight .. braveheart .. typen wie du würden & werden natürlich niemals ins ausland gehen .. = du hast einfach keine ahnung.
      prost
      3 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 12:37
      Highlight @nitram: und inhaltlich hast du nichts zu vermelden? Ausser mir keine Ahnung zu unterstellen? Ich habe nichts gesagt was inhaltlich falsch wäre und die anhaltend hohen Wanderungszahlen aus der EU (speziell auch aus dem Jobwunderland D) zeigen doch nur, dass wir eine sehr hohe Willkommenskultur haben. Kein Deutscher kommt doch notgetrieben zu uns. PS: Ich war zwei Jahre im aussereuropäischen Ausland wohnhaft.
      7 5 Melden
    • nitram 2000 08.05.2015 15:13
      Highlight oh, sorry, du hast doch Ahnung. du bist nur etwas einfach gestrickt
      2 7 Melden
    • Alnothur 08.05.2015 16:05
      Highlight Braveheart hat schon recht. Das schlägt sonst in dieselbe Kerbe wie die, die aufs Land ziehen und dann den Bauern nebenan wegen Stallgeruchs und Glockengeläut verklagen und sich beschweren, dass da andere Sitten gelten als "zu Hause in der Stadt".
      4 2 Melden
  • kaiser 07.05.2015 17:49
    Highlight Ich habe gute und ich habe schlechte Erfahrungen gemacht mit Deutschen (wie auch mit Schweizern, Amerikaner, Japaner usw.). Ich habe den Deutschen Chef erlebt, der die Demokratie als etwas Unnützes sieht und Deutsche Chefs mit Dr. Titel bevorzugt. Ich habe aber auch den Deutschen Mitarbeiter erlebt zuverlässig, kompetent, engagiert mit viel gesunder Bodenhaftung. Ich habe aber auch Deutsche Freunde welche sich nach vielen Jahren noch nicht integriert fühlen. Wir Deutsch-sprachigen, haben viele Gemeinsamkeiten. Aber sind wir gleich? Nein! Was für ein Glück!
    40 1 Melden
  • Michèle Seiler 07.05.2015 17:48
    Highlight Soweit ich es miterlebt habe (was natürlich nur beschränkt aussagekräftig ist), werden Deutsche tatsächlich stärker angefeindet als andere Ausländer (ob der Unterschied relevant ist, weiss ich nicht) - vielleicht, weil es viele Gemeinsamkeiten gibt, die es den Schweizern, die sich auf Teufel komm raus abgrenzen wollen, besonders schwer machen.

    Die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind allesamt Deutsche, und inzwischen fällt es mir schwer, noch relevante Unterschiede festzustellen, die sich auf die Herkunft zurückführen lassen.

    Ich denke, dass mancher Schweizer fremdenfeindlich, desinteressiert gegenüber allem, was sich ausserhalb der Schweiz (und oft auch ausserhalb des eigenen Kantons
    26 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 18:39
      Highlight Das ist natuerlich nur in der Schweiz so. In allen andern Ländern in denen Sie gelebt haben, wurden Sie nie Zeugin von fremdenfeindlichkeit. Ein sehr differenzierter Kommentar Frau Seiler. Ironie off
      31 6 Melden
    • Michèle Seiler 07.05.2015 20:00
      Highlight (Weiterführung) ...) und unehrlich (etwa, wenn man jemamdem nicht ins Gesicht sagen kann, dass man ihn nicht mag, oder so tut, als wäre er hier gerne gesehen, ihn aber angreift, sobald er sich als gleichwertiger Mensch präsentiert) sind ... Im Gegensatz zu Deutschen. Obwohl es solche Menschen sicher auch in Deutschland gibt.
      6 9 Melden
    • Michèle Seiler 07.05.2015 20:05
      Highlight Ich nehme an, dass erkennbar war, dass der Text noch weitergehen sollte (das war für mich das erste Mal, dass der Platz begrenzt war oder ich ihn überschritten habe).
      5 8 Melden
    • philipp meier 08.05.2015 14:01
      Highlight hey @michèle, wir haben deinen kommentar massiv zusammengekürzt (chchch) und hier nochmals veröffentlicht: https://www.watson.ch/!226242412
      0 1 Melden
    • Michèle Seiler 08.05.2015 16:18
      Highlight Finde ich schön.
      2 0 Melden
  • Execave 07.05.2015 16:46
    Highlight >ich denke< was die meisten "nervt" sind nicht die deutschen an sich, sonder zum einten die grenzgänger und zum andern chefs mit denen man nicht reden kann, weil sie zu sehr alles zu hierarchisch sehen
    28 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 16:38
    Highlight Kennt ihr die Blogwiese?
    Das ist der Blog eines Deutschen, der vor Jahren in die Schweiz eingewandert ist. Er ist nicht mehr aktuell, weil irgendwann alles gesagt war. Aber wenn man in den älteren Einträgen stöbert, häufen sich die Aha-Effekte.
    Ich habe wegen diesem Blog mehr als einmal Tränen gelacht.
    Er bringt das, was zwischen D und CH steht mit Humor wundervoll und perfekt auf den Punkt.

    www.blogwiese.ch
    24 0 Melden
    • Ceci 07.05.2015 23:31
      Highlight Ja den kenne ich. Super!!! ;)
      1 0 Melden
    • philipp meier 08.05.2015 14:02
      Highlight danke für deinen input, @rhabarber. wir haben ihn hier nochmals aufgegriffen: https://www.watson.ch/!226242412
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 14:07
      Highlight Immer gern :)
      0 0 Melden
  • thompson 07.05.2015 16:26
    Highlight Ich liebe die Deutschen. Ehrlich, direkt und immer voll dabei bei der Arbeit, aber auch sehr gemütlich bei lecker Bierchen. Und die deutschen Mädels sind, viel humorvoller, offener und mehr am Boden als die Schweizerinnen
    33 21 Melden
    • Bowell 07.05.2015 17:16
      Highlight Lecker Bierchen:D!<3
      11 6 Melden
  • saukaibli 07.05.2015 16:25
    Highlight Ich glaube im Allgemeinen haben es die Deutschen leichter hier als andere Ausländer. Und ich glaube die Deutschen haben es leichter hier als Menschen, die aus anderen Ländern nach DE gehen um zu Arbeiten. Natürlich gibt es mehr als genug Schweizer, die etwas gegen Deutsche haben, wieso auch immer. Es gibt aber auch Deutsche die sich sehr schnell benachteiligt fühlen, das sind die die in der Studie angegeben haben, sie würden jeden Tag diskriminiert. Ich persönlich mag die (meisten) Deutschen, die sind direkter als Schweizer und nicht gleich beleidigt wenn man mal etwas direkt ist.
    28 2 Melden
  • Fango 07.05.2015 16:25
    Highlight Ich bin nun seit 7 Jahren hier.
    Auswanderer aus Notwendigkeit sind schneller "frustriert" als Auswanderer aus Überzeugung. Ein volles Glas ist nicht mehr zu füllen.
    Der CH Staatscharakter ist zurückhaltend / unangreifbar .. Der Schluss einer Freundschaft (auch untereinander) dauert mitunter mehr als 5 Jahre.
    Viele Deutsche kommen mit überzogenen und/oder falschen Erwartungen her. Ich wollte was ändern, kam hierher, weil Jobangebot und lebe in einem 177 Seelendorf.. Bin ich integriert? Nein.. bin ich Akzeptiert? Ja .. verstehe ich die Sprache? Ja, vollumfänglich.
    Es ist so wenig nötig.. :)
    48 2 Melden
  • Shlomo 07.05.2015 16:04
    Highlight Interessant ist doch auch das der "Rassismus" gegen die Deutschen von einer völligen anderen Bevölkerungsschicht ausgeht als zum Beispiel der Rassismus gegen Südosteuropäern.
    Die ist zurückzuführen auf die erhöhte Konkurrenz, da sich die einwandernden Deutschen um die selben Jobs bemühen. Des weiteren ist es durch das grössere Angebot an hochqualifizierten Arbeitnehmer, durch die eingewanderten Deutschen auch zu einer Senkung des Lohns gekommen. Und wenn der Ingenieur Absolvent von der FH auf einmal nicht mehr 7'000 bekommt sondern nur noch 6'000 wird er halt stinkig oder eben Rassistisch.
    13 24 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 16:25
      Highlight Wo hast du denn bitte das her?
      16 7 Melden
    • Shlomo 08.05.2015 06:22
      Highlight Lohnstatistik des Berufsverbands der Chemiker und Empirie.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 10:36
      Highlight In einer Lohnstatistik steht drin, wer warum welche Nationalitäten hasst? Also das wär mir das Neueste.
      Du solltest nicht von dir selbst auf andere schliessen. Rein zufällig kenne ich einige Ingenieure. Schweizer, Deutsche und andere. Die Probleme, die dort auftauchen sind beruflich oder charakterlich und niemals national.
      0 5 Melden
    • Shlomo 08.05.2015 11:15
      Highlight Zuerst denken hilft abundzu. Ich hab den Lohn gemeint.
      Und den Rest merkt man wohl aus seinem Umfeld. Des Weiteren haben wohl kaum nur dumpe Hinetrwäldler der MEI zugestimmt sondern auch ein grosser Teil der links-liberalen Akademiker genau aus dem Grund der Existenzangst durch die deutschen Zuwanderer. Und bei Neid immer gerade von Hass zu sprechen finde ich auch ein wenig krass. Die Schweiz hat sicher seine 20% Rassisten aber im Gegensatz zu Deutschland werden keine Asylbewerberheime angezündet.
      5 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 12:36
      Highlight Wenn die Schweiz so gross wäre wie Deutschland würde es vermutlich auch für Brände reichen.
      Von Neid zu Hass ist selten ein grosser Schritt. Leider ein Schritt, der meist zu schnell getan wird.
      "Merkt man aus seinem Umfeld" ... DAS ist bezeichnend. Du sprichst von deinem Umfeld. Es gibt andere, die die Welt völlig anders sehen.
      2 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 14:06
      Highlight War grad mit 3 Ingenieuren essen. Die haben es mir so erklärt:
      Im Maschinenbau ist der Markt von Ingenieuren überschwemmt. Das hat den Lohn gedrückt. Sie waren aber einheitlich der Meinung, dass dies daran liegt, dass Ingenieure mehrheitlich den elektronischen Bereich, bzw. Schalttechnik meiden, weil man sich dort laufend weiterbilden muss. Wer das nicht tut, ist in Rekordzeit weg vom Fenster. Im elektronischen Bereich herrscht akuter Ingenieurmangel und man MUSS im Ausland nach Ingenieuren suchen, um die Industrie in der CH am Laufen zu halten.
      Man muss also hier die beiden Sparten trennen!
      0 2 Melden
    • Shlomo 08.05.2015 14:34
      Highlight Sicher ist das Umfeld immer subjektiv sonst wäre es ja nicht das "Umfeld".
      Das Ganze mit dem Fachkräftemangel halte ich für hohles Geschwätz. Klar finde ich als Ingenieur oder Naturwissenschaftler immer noch ganz easy einen Job. Durch die, Entschuldigung, deutschen Zuwanderer wurde aber der Markt mit billigen Akademikern erweitert welche die Löhne drücken. Als Arbeitgeber macht das vollkommen Sinn. Wiso soll ich eine Biologen von der FH anstellen wenn ich dafür billiger einen deutschen mit Promotion bekomme?
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    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 17:17
      Highlight Der Fachkräftemangel ist definitiv kein hohles Geschwätz. Ich erwähnte bereits im letzten Kommentar den eklatanten Mangel an Ingenieuren im Elektronikbereich.

      Dass hingegen ein grosses Angebot die Preise drückt, ist normal in einer kapitalistischen Gesellschaft und betrifft natürlich auch die Arbeitnehmer in entsprechenden Branchen.

      Sind es aber nicht meist dieselben, die dann schimpfen, in der CH wäre alles zu teuer? Den hohen Lohn will man behalten. Aber die Lebenerhaltungskosten bitte auf EU-Niveau senken?
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    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 17:17
      Highlight Du gewöhnst dich besser daran, dass die mitten in Europa gelegene CH bei fortschreitendem Bevölkerungswachstum automatisch mit der EU verschmelzen wird. Als die heutigen nationalen Grenzen geschaffen wurden, sass man noch nicht so nah aufeinander. Du kannst überall beobachten, wie immer mehr Gemeinden zusammenwachsen. Dasselbe passiert auch auf kontinentaler und globaler Ebene. Da hilft alles Jammern nichts. Nur eine Katastrophe, die die Menschheit massiv dezimiert, könnte daran noch etwas ändern.
      2 3 Melden
  • danbla 07.05.2015 15:55
    Highlight Ich kann dazu nur sagen: Es gibt solche und solche und das egal von welcher Nationalität. Oder anders gesagt, Idioten gibt's überall.
    In der Firma in der ich arbeite, bilden die deutschen Arbeitnehmer nach den Schweizern die grösste "Ländergruppe". Und das quer durch den Betrieb und die gesamte Hierarchie. Meine Erfahrungen sind durchwegs positiv. Sie haben je nach Bundesland ihre Eigenheiten. Aber hey so wat? Wir ja genau so. Meiner Meinung nach kennen die meisten DE-Basher noch nie wirklich mit deutschen Staatsbürgern Kontakt gehabt, sondern plappern einfach den Anderen nach.
    35 5 Melden
  • droelfmalbumst 07.05.2015 15:47
    Highlight die deutschen die ich kenne sind eigentlich alle cool. die sind halt viel ehrgeiziger als wir schweizer und das kann oft ziemlich arrogant wirken...

    war schon immer so dass der mensch nichts mag was ihm in die quere kommen könnte :P
    23 8 Melden
    • philipp meier 08.05.2015 14:07
      Highlight danke für deinen kommentar. wir haben ihn hier übernommen: https://www.watson.ch/!226242412
      1 1 Melden
    • droelfmalbumst 08.05.2015 14:11
      Highlight :o bin ich jetzt berühmt??? soll ich auf youtube? :P
      4 1 Melden
  • Matthias Studer 07.05.2015 15:46
    Highlight Ach Göttchen, was ich in Deutschland angegriffen werde wegen der Schweiz. Banker, Rosinenpicker, Süddeutscher usw. Denke umgekehrt sieht es nicht viel anders aus. Sie teilen auch gerne aus und stecken ungern ein. Aber ich mag die direktere Art der Deutschen. Da gibt es weniger hintenrum wie hier.
    42 4 Melden
    • AdiB 07.05.2015 17:42
      Highlight den rosinenpicker musste ich mir auch anhören, bekamm aber eine erklärung. die erklärung war die MEI.
      7 5 Melden
  • just sayin' 07.05.2015 15:44
    Highlight ich hab nichts gegen deutsche.

    behandle alle grossschnäuzige, schnippische, egoistische, fremdwörterverliebte, diplomgeile, pseudoalphatierchen gleich.

    (feuer frei für blitzli, schimpf und schande)
    30 7 Melden
  • Tom H 07.05.2015 15:17
    Highlight Ich arbeite täglich mit Deutschen und habe durchwegs positive Erfahrungen gemacht.
    Wenn man dem Torsten, dem Ulf oder der Angelika nicht mehr als 'Deutsche', sondern als Kollegen begegnet, die deutsche direktere Art nicht zu eng sieht, akzeptiert, dass sie auch stolz auf ihr Land sein dürfen, mit ihnen ein Bier getrunken gegangen ist und die Nazikeule in der Tasche lässt, dann klappt das Auskommen mit unseren nördlichen Nachbaren bestens.
    32 9 Melden
  • jebbie 07.05.2015 14:53
    Highlight naja, ich kann den hier genannten deutschen gut nachfühlen.. freundschaft idt unter schweizern nur extrem schwer bis gar nicht zu finden.. der unterschied zu mir - ich bin 30ig und bin hier geboren und aufgewachsen, also ein waschechter schweizer und ich habe keine freunde. nicht weil ich es nicht möchte oder nicht suche, nein.. aber zieht man um, tritt man einen neuen job an, egal.. und schon hört man wieder 10 jahre nichts mehr von niemanden.. um dann wieder heuchlerisch am geburi auf facebook zu lesen "machen wir mal wieder was!" - aber ich musste mein leben lang den leuten hinterherrennen oder man bleibt alleine.. inzwischen denk ich über auswandern nach, weil ich hab selten eine so kaputte gesellschaft gesehen wie hier, vorallem wenn man viel reist..
    24 35 Melden
    • droelfmalbumst 07.05.2015 15:48
      Highlight meine 2-3 besten kumpels die ich praktisch täglich treffe kenne ich schon seit dem kindergarten... du machst was falsch :)
      28 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 16:27
      Highlight Schliesse mich dem Vorredner an. Du machst definitiv was falsch jebbie. Vielleicht suchst du dir die falschen Leute aus? Was sind denn deine Auswahlkriterien?
      16 4 Melden
    • exeswiss 07.05.2015 17:21
      Highlight vielleicht soltest du das problem mal bei dir suchen und nicht bei der gesellschaft.
      16 6 Melden
    • meraxes (1) 07.05.2015 17:49
      Highlight jebbie, bin in deinem Alter und verbringe im Schnitt drei Monate im Jahr in der Schweiz, arbeite den Rest der Zeit in anderen Ländern. Trotzdem bleibt die Schweiz mein daheim, trotzdem habe ich die wunderbarsten Freunde da. Das Problem ist nicht das Land.
      11 4 Melden
    • SanchoPanza 07.05.2015 19:16
      Highlight nix für ungut, aber da sind wohl jeweils zwei Parteien mit im Spiel!
      Meine jetzige Frau ist für mich durch die halbe Schweiz gezogen (nach vorherigem Pendeln) und hat einerseits hier im Osten gute Freunde gefunden (zugegeben, dass erste Jahr war etwas harzig) und andererseits immer noch viel und gegenseitigen Kontakt mit ihren Freunden vom alten Wohnort! Sie sehen sich sogar noch fast jeden Monat! Man muss nur wollen, dann kann man auch - aber das gilt halt für beide Richtungen.
      5 0 Melden
    • jebbie 09.05.2015 14:32
      Highlight da ich offensichtlich alleine dastehe mit meinem problem, steht ja dem auswandern nix mehr im weg :) logisch such ich das problem bei mir, schon mein ganzes leben lang.. war deswegen auch schon deppressiv.. naja, was für ein toller mensch ich bin, muss ich hier jetzt nicht versuchen zu beschreiben - wieso solltet ihr mir glauben? ich hab in den wald gebrüllt, hilfe erwarte ich da von niemandem mehr :) in dem moment möcht ich mich bei euch entschuldigen, eure gefühle mit meiner subjektiven meinung verletzt zu haben, wir werden uns ja bestimmt nie über den weg laufen, keine angst ;)
      1 1 Melden
  • flvv 07.05.2015 14:47
    Highlight Bei den momentanen politischen Krampfanfällen, die die Schweiz gerade durchmacht, wäre es auch eher verwunderlich, wenn sich überhaupt eine Ausländergruppe hier willkommen fühlen würde. Ich fühle mich als Schweizer ja nicht einmal willkommen, da ich mich nicht als "Eidgenosse" bezeichne!
    45 22 Melden
    • Lowend 07.05.2015 15:44
      Highlight Ich kann dass gut verstehen. Wer nicht gleich lebt denkt und spricht, wie alle in der Talschaft, wird ausgegrenzt. Dieses kleinräumige Denken ist eine Schweizer Tradition.
      28 11 Melden
    • philipp meier 08.05.2015 14:10
      Highlight @flvv: danke für deinen kommentar. wir haben ihn hier ergänzt: https://www.watson.ch/!226242412
      1 0 Melden
  • Architects_ms 07.05.2015 14:32
    Highlight In Zürich gibt es seit einiger Zeit sogar eine Anlaufstelle für Deutsche, die sich in der Schweiz ausgegrenzt fühlen ..
    18 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 14:44
      Highlight jö....
      5 1 Melden
  • Friends w/o pants 07.05.2015 14:20
    Highlight Ich kann natürlich nur für mich sprechen: ich lebe jetzt schon seit 7 Jahren in der Schweiz und ich habe mich vielleicht im ersten Jahr fremd gefühlt (aber als Hamburger in München wäre mir das auch so gegangen). Es ist eine Frage der inneren Einstellung. Bin ich bereit, mich zu verändern (weil das passiert automatisch bzw. ist eine Voraussetzung einer erfolgreichen Integrierung), oder lebe ich als "Deutscher in der Schweiz" praktisch parallel. Nehme ich die "Kultur" des Gastlandes an, oder betrachte ich sie immer mit etwas Abstand. Ich kenne einige Leute, die als Ausländer (egal ob GB oder GER), die in der Schweiz nicht zurecht kommen - weil sie nicht losgelassen haben.
    Viele haben das Problem, dass sie wenige einheimische Freunde haben. Aber eben, als Hamburger in München trifft man sich auch im "Norddeutschen Stammtisch" und unterhält sich über die "komischen Sitten" der Bayern. Das ist das gleich in grün. Man muss auf die Leute zugehen, sich nicht so ernst nehmen und auch mal bei einem provokativen Scherz über den grossen Kanton über sich selbst lachen können - das bricht das Eis. Bei mir hat ein Sportverein geholfen, viele gute Freunde zu finden und mich zu integrieren. Mittlerweile fühle ich mich nicht mehr als "Deutscher" sondern irgend etwas dazwischen. Und das ist irgendwie cool :)
    104 2 Melden
  • Jonny Dawn 07.05.2015 14:18
    Highlight Ich komme aus Deutschland und war das letzte halbe Jahr in der Schweiz wegen meiner (jetzt) ex Freundin unterwegs. In Bern wurde ich schon des öftern komisch angeschaut und teilweise als "dummer dütscher" hin gestellt weil ich zu der Zeit das Bernerdütsch kaum verstanden habe.
    Wahrend in Zürich alles okay war.
    Alles in einem liebe die Schweiz mehr Deutschland.
    28 4 Melden
  • LSPH 07.05.2015 14:14
    Highlight Wir lieben die Deutschen genau wie wir uns selbst mögen.
    Als Winterthurer ist es im Kanton Schaffhausen auch nicht einfach.

    42 4 Melden
    • jebbie 07.05.2015 14:55
      Highlight schön gesagt, fühlt man sich als schwizer ja genausoft ausegrenzt und ausgeschlossen im eigenen land.. freundschaft als wert existiert hier kaum noch
      10 18 Melden
    • who cares? 07.05.2015 16:31
      Highlight @LSPG Kenn ich! Ich habe Freunde aus allen Landesteilen und regelmässig wird über meinen Dialekt gelacht. Aber das gehört dazu ;)
      @jebbie what?
      10 1 Melden
    • AdiB 07.05.2015 17:38
      Highlight da kommt mir ein kellner in den sinn. er ist reiner schweizer aber in kanada geboren und aufgewachsen. idt aber zurück in die schweiz. natürlich war sein deutsch nicht gerade das gelbe vom ei. aber er hat was kluges gesagt.
      "mich stöhrt es nicht ob mich jetzt die schweizer mag oder nicht, sie mögen sich ja untereinander nicht mal" kantönligeist sei dank.
      5 3 Melden
    • philipp meier 08.05.2015 14:11
      Highlight @lsph: dein kommentar hat es hier in den titel geschafft: https://www.watson.ch/!226242412
      0 0 Melden
  • Adrian Bürgler 07.05.2015 14:08
    Highlight Dass Fremdenfeindlichkeit (egal ob gegenüber Deutschen oder anderen Landsleuten) in der Schweiz in den letzten Jahren wieder salonfähig geworden ist, ist leider traurige Realität. Dennoch sollte unterschieden werden, ob man einfach nur Witze macht, ein wenig stichelt und vielleicht gar etwas Neid dabei ist oder ob tatsächlich eine Abneigung vorhanden ist. Ich denke bei den Deutschen ist es oftmals auch ersteres.
    44 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 14:15
      Highlight ja leider ist es weder salonfähig geworden, im Zuge dessen gibt es eine Erweiterung:

      "ich bin kein Schweizer, ich bin EIDGENOSSE" deswegen könnte ich kotzen. Ist jemand der eingebürgert wurde etwas der schlechtere Schweizer als ich? Wie viele Generationen muss der Schweizer Pass in der Familie sein, bis man sich Eidgenosse nennen darf? ich könnte kotzen!
      52 16 Melden
    • Adrian Bürgler 07.05.2015 14:38
      Highlight Geht mir genau so Herr Portmann. Sie kriegen ein dafür ein Herz von mir.

      Auf die persönliche Meinung der Leute kann man nur schlecht Einfluss nehmen. Auf die allgemeine Stimmung im Land allerdings schon. Leider wird sich diese nicht ändern, solange der gemässigte Teil der Bevölkerung weiterhin den Abstimmungen und Wahlen fernbleibt.
      16 7 Melden
    • Alnothur 07.05.2015 14:52
      Highlight Falsch, Schweizer ist man auf dem Papier, Eidgenosse im Herzen. Wer sich in die hiesige Kultur und Gesellschaft integriert hat, ist Eidgenosse.
      19 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 16:17
      Highlight @dziltener: das ist deine definition...und wer beurteilt/definiert bzw. kann es überhaupt beurteilen/definieren, ob sich die person integriert hat?
      meiner meinung nach ist es nicht nötig irgendwelche abstufungen zu machen.
      10 7 Melden
    • Kastigator 07.05.2015 17:43
      Highlight Da Blocher nun alle Andersdenkenden unter dem Jubel seiner Zeloten als "unechte Schweizer, die Mühe haben mit dem Patriotismus" bezeichnen darf, fühle ich mich meinen deutschen Bekannten auf jeden Fall näher als den rechten Schweizer Chnebelgrinden.
      9 9 Melden
    • philipp meier 08.05.2015 14:12
      Highlight danke für eure kommentare: https://www.watson.ch/!226242412
      0 0 Melden
  • Stefan Leitner 07.05.2015 14:05
    Highlight Die Studie wurde aber nicht mit Deutschen die noch in der Schweiz leben gemacht.
    20 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 14:04
    Highlight Ich persönlich kenne keinen einzigen Menschen, der ein Problem mit Deutschen hat. Die einzigen Meckerer, die ich mitkriege sind in den Kommentarspalten der Medien. Ich selbst bin mit mehreren Deutschen gut befreundet und wo ich beruflich auf sie stosse, schätze ich sie als kompetente Ansprechpartner. Ausserdem mag ich ihre direkte Art sehr.

    Warum lese ich immer nur in den Medien über eine Abneigung von Schweizern gegenüber Deutschen?
    42 7 Melden
    • sivi10 07.05.2015 14:20
      Highlight Sorry aber dann lebst du nicht in der Schweiz oder?
      15 31 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 16:31
      Highlight Doch. Und wie! Ich kann den Stammbaum beider Eltern bis ins 16. Jhd. zurückverfolgen bevor sie sich irgendwo im Mittelland und Alpengebiet verlieren. Bin schon fast Urschweizerin :-)
      9 2 Melden
  • Lowend 07.05.2015 13:49
    Highlight Fremdenfeindlichkeit hat meist den Ursprung in der eigenen Unsicherheit und gerade bei Deutschen ist es extrem, weil sie besser sprechen können, weil sie meist sehr konsequent sind und weil ihre Nationalmannschaft definitiv erfolgreicher Fussball spielt.
    25 31 Melden
    • Neemoo 07.05.2015 14:11
      Highlight Bestimmt nicht jeder/jede Deutsche ist arrogant und überheblich. Es gibt aber schon rein von der Satzstellung her Konflikte. Wenn ich im Geschäft höre:"...ich kriege....", "ich bekomme..."....der Schweizer versteht das anders.
      32 6 Melden
    • Jonny Dawn 07.05.2015 14:33
      Highlight Durch meine Zeit in der Schweiz habe ich erst einmal selber mit bekommen wie genau dir deutsche Sprache ist.
      Und ohne es böse zu meinen,frage ich manchmal wie sich Schweizer überhaupt verstehen können bei all dem schwammigen Wirrwarr.
      Ich mag euch dennoch alle total <3
      14 7 Melden
    • jebbie 07.05.2015 14:58
      Highlight @jonny dawn - durch harte, langjährige erfahrung xD
      8 0 Melden
  • mal! 07.05.2015 13:45
    Highlight Ich glaube, dass Deutschfeindlichkeit offener gezeigt / ausgelebt wird als Fremdenfeindlichkeit gegen andere. Weshalb und ob das wirklich so ist, weiss ich aber nicht.
    17 7 Melden
    • Asmodeus 07.05.2015 13:57
      Highlight Weil man es kann.

      In der Schweiz ist es (leider) gesellschaftlich verankert gegen die "blöden Deutschen" lästern zu können.

      Wenn man öffentlich über Türken, Inder, Italiener, Portugiesen etc. lästert kann man, ausser am Stammtisch, schnell mal ins Abseits geraten.

      Die Deutschen, Amis, Österreicher und Franzosen sind allerdings "gesellschaftlich anerkannte" Lästerziele.
      22 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 14:01
      Highlight D Jugos und d Schippis – zwei weitere Ethnien, die viel Spott einstecken müssen.
      31 2 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 07.05.2015 15:08
      Highlight Nur die Deutschen und die Franzosen sind hier um verspottet zu werden, alle anderen haben wir ganz toll lieb :)
      7 8 Melden
    • philipp meier 08.05.2015 14:13
      Highlight danke für eure kommentare:)
      https://www.watson.ch/!226242412
      0 0 Melden
  • C.S. 07.05.2015 13:43
    Highlight Ich bin in der Schweiz wegen meinem Lebensgefährten. Das man hier mehr verdient hat für mich wenn eine sehr geringe Rolle gespielt. Natürlich ist auch Neugierde auf die Schweizerkultur und ihre Mentalität mit dabei. Jedoch habe ich eher das Gefühl das Verlustangst bei vielen Schweizern ihre Hemmschwelle erzeugt. Dabei sind sie interressante Menschen und bräuchten sich nicht zu verkapseln.
    25 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 13:42
    Highlight Ist das eine Studie oder nur eine Umfrage? Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Eine Studie ist mehr als nur einen Fragebogen hochladen.
    12 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 13:42
    Highlight ob ich einen Menschen mag ist nicht von seiner Nationalität/Kultur/Herkunft abhängig, sondern schlicht und einfach von seiner Persönlichkeit......es ist aber klar, dass Angewohnheiten oft kulturell bedingt sind, deswegen mein Fazit: ich mag die Deutschen :-)

    Thema Deutsche: meiner Meinung nach fühlen sich die meisten Deutschlandhasser eingeschüchtert. Gegenüber anderen Nationalitäten fühlen sie sich eher überlegen. In Sachen Auftreten und Rhetorik können wir von vielen Deutschen noch was lernen.
    18 7 Melden
  • Bloody Mary 07.05.2015 13:37
    Highlight Das überrascht mich sehr! Dachte immer das Deutsche sich hier ausgesprochen wohl fühlen. Ich selber arbeite schon mein ganzes Arbeitsleben lang mit Deutschen zusammen und finde es top! Deutsche sind oft direkter als Schweizer, was ich an den Deutschen super finde. Mir ist klar, das es Schweizer gibt, die ein Problem haben, aber die haben wohl ehrer generell mit allen Ausländern ein Problem, oder? Aber das es so viele sind? Erstaunlich! Was auch interessant wäre; wie es wohl umgekehrt ist, als Schweizer in DE?
    20 4 Melden
    • Jonny Dawn 07.05.2015 14:35
      Highlight Ich glaube du wärst sehr beliebt als Schweizer in Deutschland. Ich spreche alle deutsche aber man erzählt sich hier nur gutes und findet alles besser in der Schweiz als hier zu Lande.
      1 1 Melden
  • Le_Urmel 07.05.2015 13:34
    Highlight Ein Satz hat mich nachdenklich gemacht: In der Schweiz wird man zum Deutschen gemacht.
    Bevor ich in die Schweiz zog, fühlte ich mich immer als Rheinländer oder Europäer, seit ich hier lebe, bin ich auch zum Deutschen geworden. Wobei ich anmerken darf, nur einmal wegen meiner Nationalität angegriffen worden zu sein, aber ich muss hier mehr meines Passes rechtfertigen als zum Beispiel in Belgien, wo ich auch lange gearbeitet habe
    21 1 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 07.05.2015 15:11
      Highlight Man macht halt Witze auf Kosten der entsprechenden Nationalitäten.
      Wenn persönlich das aber mache, hab ich auch kein Problem wenn ihr dann Witze auf meine Kosten macht.
      2 4 Melden
    • nitram 2000 07.05.2015 16:03
      Highlight das ist aber kein richtiges Deutsch kEINKOmmEnTAR
      2 1 Melden
    • philipp meier 08.05.2015 14:17
      Highlight danke für deinen kommentar, @le_urmel
      https://www.watson.ch/!226242412
      0 0 Melden
  • Ilovepies 07.05.2015 13:32
    Highlight Gilt überall für jeden. Den gepflogenheiten im gewählten land etwas entgegenkommen und versuchen sich zu integrieren. Das ist nicht immer leicht und die einwohner machen es den eingewanderten auch nicht immer leicht. Was man in den wald ruf kommt meist zurück.
    16 6 Melden
  • Asmodeus 07.05.2015 13:32
    Highlight Pfff nach Zürich ziehn und sich dann wundern, dass die Menschen unhöflich sind.

    Aber jetzt ernsthaft. Gerade in Zürich sind nicht wenige der Deutschen Arbeitnehmer in Chefpositionen oder im Management angesiedelt, was eine gewisse Frustration erzeugt.

    Auch ist besonders in Zürich der "Deutschenhass" stark ausgeprägt. Aussagen wie "Ich rede Schweizerdeutsch, wenn sie in der Schweiz sind sollen sie gefälligst schweizerdeutsch lernen" sind in ZH alltäglich.

    Handkehrum muss man auch sagen, dass die direkte deutsche Art sehr oft anecken kann in der "wir reden drumrum"-Schweiz
    17 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 13:38
      Highlight Nichts legitimiert Fremdenfeindlichkeit, Mobbing und herablassendes Verhalten. Auch «Zürcher sein» nicht. In Zürich gibt es viele gute Menschen.
      30 12 Melden
    • Asmodeus 07.05.2015 13:51
      Highlight Worauf ich im Grunde hinaus wollte ist folgendes:

      Die Assoziation bei einem südländischen Ausländer in der Schweiz ist: Der kommt aus einem armen Land und macht hier jeden Drecksjob.

      Die Assoziation bei einem Deutschen in der Schweiz ist: Der kommt aus einem reichen Land und nimmt uns die gut bezahlten Chef-Posten weg.

      Ausserdem ist und bleibt Deutschland der grosse Bruder der Schweiz. Diese Ähnlichkeit zwischen den beiden Ländern sorgt für noch mehr Reibereien.

      Ich stimme zu, dass es lächerlich ist und nicht sein sollte, aber um Probleme zu beheben muss man verstehen woher sie kommen.
      20 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 13:57
      Highlight Danke für deine Präzisierung. Über diese Frage kann man jederzeit diskutieren, die Frage ist aber, welchem Setting man diese Diskussion unterstellt: Geht es um den Ausländer? Oder geht es um unsere Schweiz, die künstlich das Studienangebot in den Fächern beschränkt, bei denen wir die meisten Fachkräfte aus dem Ausland «abholen»?
      9 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 14:28
      Highlight Never Forget the Holocaust! Und jetzt freu ich mich über die Blitze... Nichts desto trotz, es fällt schwer das alles zu vergessen was war und das es Deutschland jetzt wirtschaftlich so gut läuft, auch auf Kosten der ärmeren, kleinen Länder Europas, befeuert diese Anfeindungen. Ich weiss, dass darunter nicht die Deutschen in der Schweiz leiden sollten aber Deutsche, die in die Schweiz kommen um noch mehr zu verdienen spiegeln in meinen Augen das Paradebeispiel des Homo Oeconomicus wider, einen Typus Mensch der nicht sehr beliebt sein kann. Ich hätte lieber mehr Asylsuchende in der Schweiz.
      7 15 Melden
    • Shlomo 07.05.2015 14:40
      Highlight Das Problem ist doch, dass die deutschen Einwanderer im Gegensatz zu den früheren Einwandern aus dem Süden und dem Südosten um die gleichen Jobs Konkurrenzieren wie die Schweizer und es daher zu Reibungen und eventuellem Rassismus kommt.
      @Petar: Ich bin jetzt mal böse entschuldigung. Aber wo finden Studienbeschränkungen in den Ingenieursstudiengängen oder Naturwissenschaften statt?
      7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 15:02
      Highlight @Shlomo: Keine Entschuldigung nötig. Ich rede vom Medizinstudium, Stichwort Numerus Clausus.
      4 0 Melden
    • Tobi-wan 07.05.2015 16:33
      Highlight Mirzo, was wäre den deiner Meinung nach die richtige wirtschaftliche Situation für Deutschland? Sollen sie immer noch die Trümmer der Bombennächte zusammenkarren?
      Jede Nation die eine gesunde und erfolgreiche Wirtschaft hat macht das zu einem gewissen Grad auf Kosten Anderer. Da ist auch die Schweiz als kleines Land nicht besser.
      Übrigens wer von den EU-Ländern hat Milliarden in die maroden Staaten gesteckt? Griechenland, Irland, Spanien, Portugal usw.?
      3 4 Melden
    • AdiB 07.05.2015 17:29
      Highlight @asmodeus ausser der öhnlichen sprache habdn schweizer und deutsche nichts gemeinsam. eher die franzosen und schweizer, wen man die volksherkunft betrachtet. helvetier waren kelten so wie die galier. die deutschen aber germanen. abgesehen von den "eidgenossen" die, wen ich ihnen zuhöre, von einem anderen planeten kommen oder die schweiz ein riesiges raumschiff ist das sich hier einsidelte.
      5 4 Melden
  • Angelo C. 07.05.2015 13:27
    Highlight Mal abgesehen vom Sinn steter allgemeiner ausländischer Zuwachsraten, habe ich speziell mit den Deutschen kaum jemals wirklich Mühe. Zwar ist es etwas gewöhnungsbedürftig, bei jedem Telefonservice von schweizerischen Firmen oder Callcenters, auch bei zahlreichen Help- und Supportlines, genauso wie bei Arztpraxen oder im Spital, derart oft hochdeutsch zu hören. Andererseits ist mir das lieber, wie das Kauderwelsch mancher anderer Nationalitäten, man versteht sie zumindest gut - und mentalitätsmässig sind sie nicht derart anders im Vergleich zu Schweizern, wie wir dies immer mal wieder erwähnen . Sie arbeiten meist gut und pflichtbewusst, sind fast immer höflich - was soll man da also noch wirklich substanzielles zu meckern haben? Hilfreicher Tipp an viele Schweizer : Macht es wie ich, sprecht brav hochdeutsch mit ihnen und behandelt sie ausgesucht freundlich - und sie werden euch absolut Spitze bedienen, weil sie sich ernst- und angenommen sehen ;-)! Sie sind da, ob wir das wollen oder nicht, ergo müssen wir das Beste aus der Situation machen.
    28 10 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 07.05.2015 15:14
      Highlight Alles andere als Personen die Schweizerdeutsch sprechen oder Englisch kann ich an einer Hotline nicht respektieren bzw. dessen Firma nicht. Sorry, aber dann ist für mich Schluss mit der Firma.
      7 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 16:47
      Highlight Angelo C@
      Ich bin auch immer höflich mit den Deutschen und behandle sie wie Schweizer Bürger. Jedoch, dass ich in der Schweiz als in der Schweiz Geborener hochdeutsch mit ihnen rede, kommt für mich nicht in Frage. Wenn ich in Deutschland bin, da rede ich hochdeutsch auch im grenznahen Gebiet.
      7 3 Melden
    • AdiB 07.05.2015 17:22
      Highlight @angelo. verhalte dich bitte gegenüber jedem menschen so und du wirst sehen das sogar der "jugo" höfflich, hilfsbereit und nett sein kann.
      3 2 Melden
    • calledtom 07.05.2015 17:39
      Highlight Ich hoffe, dass dein Kommentar ironisch gemeint ist.
      3 1 Melden
    • Angelo C. 07.05.2015 19:09
      Highlight @kein Kommentar und @Trader : das wiederum finde ich etwas kleinkariert, dass man mit einem Deutschen kategorisch nur Schweizer Mundart redet, sorry. Gewiss, wenn ich merke, dass sich bei ihm sprachlich schon gewisse Helvetismen herausbilden oder kommt er aus den süddeutschen Raum, dann versuche ich es auch erst mit Dialekt. Wenn ich aber erkenntlich einen Norddeutschen vor mir habe oder sehe, dass Einer hier gerade erst den Koffer abgestellt hat, dann kostet es mich, als eloquenten Typen, doch sicherlich nichts, wenn ich ihm in derjenigen Sprache antworte, die ich jahrelang in der Schule sprechen musste. Was spricht denn dagegen - es sei den man sei Legastheniker oder sonst sprachlich minderbegabter Älpler aus einem versteckten Bergtal :-)! Kommt hinzu, dass es letztlich eine absolute Intelligenzfrage, nicht nur eine der Höflichkeit ist, denn wenn ich was komplexeres von ihm will, was für mich wichtig ist, dann behandelt er mich genauso wie ich ihm einfahre. Mit dieser Philosophie habe ich gute Erfahrungen gemacht. Auch ohne dass ich die Zuwanderung (aus allen Herren Ländern) eine sonderlich begnadete Idee fände. Und auch schon Deutsche kannte, mit denen ich etwas mehr Mühe bekundete. Abschliessend: Wenn euch ein englischsprachiger Zeitgenosse irgendetwas frägt oder ihr ihn braucht, dann gehe ich auch nicht davon aus, dass ihr ihm in breitem Züridütsch antwortet. Wo also soll da ein berechtigter Unterschied bestehen?
      9 5 Melden
    • nitram 2000 08.05.2015 07:18
      Highlight danke, angelo!

      .. ja, wer liebt sie nicht, die französischen Kellner, die NIEMALS mit dir auch nur versuchen würden in englisch .. oder wenigsten auf Zeichensprache zu kommunizieren.
      1 1 Melden
  • C0BR4.cH 07.05.2015 13:25
    Highlight Ich denke das primäre Problem und Vorurteil ist die Sprache. Da wird man ja auch schon von Kanton zu Kanton teilweise Schräg angeschaut, wenn man einen anderen Dialekt spricht.
    27 3 Melden
    • AdiB 07.05.2015 17:17
      Highlight apropo sprache. hatte einen deutschen arbeitkollegen. waschechter niedersaxe. der musste sich jeden tag von einem "eidgenossen" anhören, "red dütsch". wir mussten lachen es war zu paradox um zu verstehn.
      4 1 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 07.05.2015 13:19
    Highlight Das Problem ist, wenn man "nur" in die Schweiz kommt, weil man hier besser verdient wie in Deutschland. Geld ist ein schlechtes Motiv. In vielen Bereichen konkurrieren die Deutschen direkt mit uns Schweizern um die Jobs. Die Deutschen haben die gleich gute Ausbildung, auf dem Papier oft sogar höher wie wir Schweizer und sind günstiger. Dann wird es schwierig. Ich hatte einen deutschen Chef. Er wurde eingestellt, weil er billiger war und sich sehr gut verkauft hat. Ein Blender wie aus dem Bilderbuch! Alles war nie ein Problem und so einfach...
    29 6 Melden
    • calledtom 07.05.2015 17:49
      Highlight Wer hat denn deinen Chef eingestellt? Ich glaube nicht, dass heute noch Firmen Führungskräfte einstellen nur um etwas am Lohn zu sparen. Den fachliche Inkompetenz ist per se auch ein finanzielles Risiko.
      1 4 Melden
  • Pieter 07.05.2015 13:19
    Highlight So ein scheiss diese Studie. Ich habe überhaupt kein Problem und die Deutschen mit mir auch nicht. Da habe ich mit meinen Landsleuten schon mehr Probleme.
    11 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 13:28
      Highlight Wenn eine Erhebung etwas behauptet, dann muss es nicht heissen, dass dies überall so ist. Ich erlebe das Gegenteil: Im Bus gibt es dumme Sprüche ("Die Sauschwoobe sölled verreise"), im Ausgang noch derbere Beleidigungen.
      10 11 Melden
    • gusg 07.05.2015 13:39
      Highlight @Petar: Und schon mal daran gedacht, dass auch Schweizer beschimpft werden? Es gibt leider (wenige aber trotzdem) genug Deutsche, welche sich über Schweizer und vor allem Ihre Sprache lustig machen. Respektvoller Umgang ist keine Einbahnstrasse...
      23 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 13:44
      Highlight Wie du mir, so ich dir? … das ist jetzt nun wirklich eine ziemlich kindische Einstellung. Du stellst richtig fest: Wahrscheinlich ist es nur ein kleiner «der Deutschen», die «uns Schweizer» respektlos behandeln. Es legitimiert aber trotzdem nicht, dass einige einen Deutschenhass kultivieren und es tolerieren, wenn Parteiexponenten gezielt gegen «den Deutschen» schiessen.
      14 17 Melden
    • gusg 07.05.2015 13:58
      Highlight @Petar: Nein, natürlich rechtfertigt es nichts. Nur fragt niemand nach der anderen Seite. Meiner Meinung nach wird hier einfach ein Thema von den Medien völlig verzerrt aufgeblasen. Vor allem wenn man dafür eine "Studie" zitiert, welche offensichtlich nur nach subjektiven Eindrücken fragt. Woher wollen die Leute z.B. wissen, dass Sie gerade aufgrund Ihrer Herkunft schlechter behandelt werden? Könnte es auch daran liegen, dass das Gegenüber entweder einen schlechten Tag hatte, allgemein kein "nette" Person ist oder dass es sogar einen "Grund" dafür gab (Stichwort Fettnäpfchen)?
      22 3 Melden
    • Sille 07.05.2015 14:00
      Highlight Herr Marjanovic
      Was soll das, sind Sie neutral oder nicht?
      Was ist daran kindisch wenn gusg die Tatsache, dass wir Schweizer auch beschimpft werden in die Diskussion einbringt?Es geht nicht um den, wie von Ihnen genannten, kleinen Deutschen,sondern um ein respektvolles miteinander,welches von beiden Nationalitäten gewahrt werden sollte.Dies betrifft auch den Respekt gegenüber unserer Sprache und unseren Traditionen.
      Es ist Tatsache wir Schweizer in den Augen der Zugewanderten und scheinbar auch von Ihnen, für zu blöd und ungebildet gehalten werden, um unsere Wirtschaft in Schwung zu halten.
      11 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 14:08
      Highlight @Sille: Bist du denn neutral? Wir diskutieren hier, also sind Meinungen gefragt. Und meine Meinung ist tatsächlich: Nichts legitimiert Fremdenfeindlichkeit. Gar nichts. Und für «blöd und ungebildet» halte ich niemand. Ich kritisiere nur die Pauschalisierung und die negative Haltung gegenüber Menschen einer bestimmten Nation.

      PS: Ich bin Schweizer.
      10 7 Melden
    • Sille 07.05.2015 14:50
      Highlight Herr Marjanovic,es ist irritierend für mich,Sie gehören zum Staff der Watson Redaktion und da erwarte ich eine gewisse Neutralität von Ihnen.Ich kritisiere genau diese Pauschalsierung welche mit diesem Artikel zum 100sten mal in den Medien erscheint.Nein, nichts legitimiert Fremdenfeindlichkeit ausser der Fremde nutzt die Gastfreundschaft unseres Landes aus oder hat das Gefühl, das die Bewohner des Landes nur auf ihn bwz.sie gewartet hat,mit der Erwartungshaltung das wir uns anpassen müssen. Das geht einfach mal gar nicht.
      13 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 14:59
      Highlight In Artikeln kannst du mich jederzeit kritisieren, wenn ich unausgewogen berichte. In der Kommentarspalte sieht es jedoch anders aus. Hier geht es um Kommentare und um Meinungen. Aktives Mitdiskutieren der Redakteure wird von der Chefredaktion auch erwünscht.
      9 3 Melden
    • Sille 07.05.2015 15:18
      Highlight Na dann wäre dies auch geklärt, im übrigen bevorzuge ich auch im 2015 das siezen :-) auch wenn nur mein Nick angezeigt wird, dies ist meine Art und Weise jemandem mit Anstand zu begegnen und wir haben ja noch kein Bier miteinander getrunken oder? Beste Grüsse
      6 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 15:25
      Highlight watson hat sich entschieden, die User zu duzen. ;-)
      http://www.watson.ch/!994194735
      Für Sie mache ich aber eine Ausnahme. <3
      Und für Bier bin ich immer zu haben.
      8 3 Melden
    • Sille 07.05.2015 15:27
      Highlight gut gebrüllt *Löwe* und danke für den Respekt den Sie mir zollen. :-)
      5 2 Melden
    • AdiB 07.05.2015 17:15
      Highlight @sille "Nein, nichts legitimiert Fremdenfeindlichkeit ausser der Fremde nutzt die Gastfreundschaft unseres Landes aus oder hat das Gefühl, das die Bewohner des Landes nur auf ihn bwz.sie gewartet hat,mit der Erwartungshaltung das wir uns anpassen müssen."
      da machen sie einen denkfehler. wen sich jemand so aufführt sollten sie die person kritisieren oder von mir auch beleidigen wen es ihnen dan besser geht. aber nicht gleich ein ganzes volk angreifen und veralgemeinern.
      4 2 Melden
    • Sille 07.05.2015 17:35
      Highlight Nö AdiB die Person lass ich dann locker vom hocker links liegen, sorry aber ich bin nicht im Unterstützungsverein für nichtanpassungs und lernfähige Ausländer und da spielts dann keine Rolle ob Deutscher, Franzose, Ami oder Engländer..Ich hab nicht ein ganzes Volk diskreditiert sondern war mein Text auf eine Einzelperson ohne Geschlechtsangabe bezogen. Entweder man hat Anstand und passt sich den Gegebenheiten an ohne den Grosskotz raushängen zu lassen und schafft sich so sein Netzwerk oder man lässt es bleiben und bleibt unter seinesgleichen. So einfach ist das.
      4 3 Melden
    • just sayin' 07.05.2015 23:01
      Highlight ding!

      so petar und sille.
      ihr geht jetzt brav in eure ecke.
      da wartet euer trainer schon mit dem nassen schwamm, um das blut abzuwischen. hier noch ein wenig vaseline auf die augenbrauen, ein paar motivierende worte und....

      "fight!"
      ;-)
      2 0 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 08.05.2015 07:51
      Highlight @Sille Hier wird alles gedutzt und wenn es dir nicht passt kannst du wieder in die Lesebriefe-Ära zurückgehen. Im Internet haben diese veralteten Normen nichts zu suchen.
      0 3 Melden
    • Angelo C. 08.05.2015 12:19
      Highlight @Sille und @Marjanovic : fragt da Sille in der direkten Auseinandersetzung bezüglich redaktioneller Neutralität den Petar : "Herr Marjanovic, was soll das, sind Sie neutral oder nicht?", was dieser unter der Beteuerung mittlerweile auch Schweizer zu sein, und dem Wunsch der Redaktion dass sich WATSON-Praktikanten wie er, sich auch in die Leserdiskussionen mit einmischen sollen, vereinbaren liesse. Wenn dies ausnahmsweise ab und ab geschieht, ist wohl dagegen nichts einzuwenden, wenn dies jedoch ein bei der SP stark engagierter Politiker schier permanent tut, finde ich dies nicht sonderlich geschickt, den durchwegs unterschiedlichen Konsumenten von WATSON gegenüber. Nota bene : ich habe persönlich rein gar nichts gegen Petar Marjanovic, da erhebt sich keine Frage, aber diese forcierte Beteiligung unter Betonung seines persönlichen politischen Credos bei Ausländerfragen (als Angestellter von WATSON und bekennender Sozi) finde ich unter diesen Aspekten doch recht problematisch :

      https://www.xing.com/profile/Petar_Marjanovic
      4 1 Melden
    • Sille 08.05.2015 12:51
      Highlight kEINKOmmEnTAR
      Warum mischen Sie sich in etwas ein welches Herr Majanovic und mich betrifft? Er hat es akzeptiert :-) also ist das jetzt nur rumgemotze das gemotzt wurde? Sie können mich duzen solange Sie wollen, ich bleibe beim Sie ok?
      1 2 Melden
    • Sille 08.05.2015 13:05
      Highlight celodecen zuras
      neee nix fight.. wenn schon mit Bier anstossen *lächelt*
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 14:37
      Highlight @Angelo C.: Jeder hat seine Jugendsünden. Ich war politisch aktiv. Diese Zeit habe ich hinter mir gelassen, weil ich nicht in allen Punkten gleicher Meinung war wie meine Partei. Ich habe alle politischen Ämter und Mitgliedschaften abgelegt und mich neu orientiert.

      «Ich habe nichts gegen Petar Marjanovic» … schön und gut. Aber diese Blossstellung und öffentlicher Angriff ist nicht ganz fair.
      1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 14:40
      Highlight Zudem, wie bereits gesagt: Wenn ich einen Artikel nicht neutral oder ausgewogen schreibe, dann kannst du mich jederzeit kritisieren. Solange ich aber in den Kommentarspalten meine Meinung kund tue, will ich mir aber das Maul nicht verbieten lassen. Sonst können wir gerne auch über Meinungsfreiheit diskutieren.

      Es gibt keine «neutrale Journalisten», alle haben eine Meinung und eine Haltung. Ich bin transparent und suche die Diskussion. Solche Journis waren und sind mir lieber, als jene, die versteckte Botschaften in Artikeln verstecken und sich dann pseudoneutral geben.
      2 1 Melden
    • Angelo C. 08.05.2015 18:01
      Highlight @marjanović (gaaanz unten:) : tut mir leid, wenn ich dich auf dem linken, bzw. mittlerweile offenbar falschen Fuss erwischt habe - aber solange du deine Biographie bei den wesentlichen Internetportalen nicht geändert oder gelöscht hast, kann von mangelnder Fairness keine Rede sein, da ich von der dortigen Faktenlage ausgehen muss. Und wärst du noch immer bei der SP in all diesen Ämtern tätig, so wäre mein zuvor geäusserter Einwand, dass es sich in so einem Falle nicht ziemen würde, hier stets mit mehrheitlich linksorientierten statements die Werbetromnel für deine Genossen zu schlagen, absolut nachvollziehbar. Und dies ungeachtet der allgemein bekannten Tatsache, dass WATSON stark linkslastig unterwegs ist. Gerade dann gilt es, "etwas den Schein aufrecht zu erhalten" ;-)! Deine sonstige und ganz allgemeine Meinungsfreiheit ist natürlich von diesen Überlegungen ausgenommen...
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 18:55
      Highlight @Angelo C.: Touché. Aber weisst du. Das unterscheidet Politiker von Journalisten. Wir versuchen immer Dinge zu verifizieren. Du kannst mich «links» rufen und mir «mehrheitlich linksorientierten statements» vorwerfen. Meine Redaktionskollegen wissen, was meine Haltung ist und dass ich zu den schärfsten und fairsten Kritikern der SP/JUSO gelte. Ich weiss von meinen «Altlasten», ich weiss, dass meine journalistische Glaubwürdigkeit durch mein früheres Engagement stets auf Probe gestellt wird. Ich arbeite dran und ich freue mich stets über deine Kritik. Gerne auch per Mail unter me@pm.sg.
      3 0 Melden
  • Felix Meier 07.05.2015 13:17
    Highlight Ich bin selbst Deutscher in der Schweiz und fühle mich pudelwohl.

    Natürlich gibt es ab und zu mal eine Spitze seitens Kollegen oder sonstigen Personen. Macht aber nix. Da hilft nur integrieren, den Gegebenheiten anpassen und nicht alles so ernst nehmen. Die blöden Sprüche sind selten so ernst gemeint wie sie klingen.

    Das Verhalten gegenüber Deutschen ist sehr unterschiedlich von Kanton zu Kanton und von Ort zu Ort. Auch Arbeitgeber und Berufsfeld machen sehr viel aus.

    Wer nicht damit klar kommt wechselt entweder die Location oder geht irgendwann nach Hause. Ganz einfach.
    46 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 13:29
      Highlight Nichts legitimiert Fremdenfeindlichkeit, Mobbing und herablassendes Verhalten.
      20 22 Melden
    • Bowell 07.05.2015 14:35
      Highlight @ Felix: Wunderbare Einstellung! Gefällt mit sehr gut. Ich wünschte mir mehr Menschen mit Deiner Gelassenheit:).
      @ Petar: Schreibst du dein heutiges Mantra jetzt unter jeden Kommentar oder gibts auch mal was Konstruktives?
      19 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 14:42
      Highlight @Bowell: Wenn es nötig ist, wieso nicht? Es ist meine Einstellung. Wenn sie als destruktiv empfindet wird, weil es Menschen gibt, für die Fremdenfeindlichkeit, Mobbing und herablassendes Verhalten etwas normales ist, dann kann ich sehr damit leben. Nenn mich meinetwegen Gutmensch. Aber zu sagen, jemand soll verschwinden, wenn er sich gemobbt fühlt, ist ein sehr unzivilisiertes Verhalten.
      8 15 Melden
    • Felix Meier 07.05.2015 15:29
      Highlight @Bowell: Danke. Gelassenheit hilft in vielen Lebenslagen :-)

      @Petar: Ich denke das ist ein Missverständnis. Ich meinte nicht, dass man sich alles gefallen lassen soll. Es geht mir eher darum, dass viele Menschen das typische Gewitzel und die ernsten Dinge nicht auseinander halten können.
      Den Tipp die Location zu wechseln um mal die andere Seite der Schweiz kennen zu lernen lege ich jedem ans Herz der jammert und es hören will.
      Manche kommen aber einfach nicht mit der Schweizer Mentalität klar oder haben keinen Bock sich anzupassen und gehen dann einfach irgendwann (Aussage, kein Befehl).
      9 0 Melden
  • Chancentod 07.05.2015 13:16
    Highlight Da ich als Deutscher nur Watson nutze, aber nicht in der Schweiz wohne, kann ich mich dazu nicht äußern! Aber das Portal nutze ich echt gerne!
    34 5 Melden
  • Wilhelm Dingo 07.05.2015 13:13
    Highlight Die Deutschen werden in der Schweiz sicher ab und zu mit Klischees konfrontiert. Das ist nicht korrekt. Aber geht es einem Schweizer in Deutschland oder einem Amerikaner in Frankreich anders? Generell sollten wir weniger empfindlich sein. Ich persönlich mag einige Deutsche nicht wie ich auch manche Schweizer nicht mag.
    23 1 Melden
  • #thewallof... 07.05.2015 13:12
    Highlight der schweizer sagt in der beiz. "ich hätte gerne..." oder "bitte". der deutsche sagt: "ich beckomme/krige...".
    10 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 14:32
      Highlight Ich hoffe, dass das kein Deutscher so sagt weil dann beherrscht er nur sehr schlecht seine Muttersprache :)
      16 1 Melden
    • nitram 2000 07.05.2015 14:33
      Highlight .. der deutsche sagt nicht "ich kriege" oder "ich bekomme" .. er sagt in der regel "ich kriege bitte" .. oder "ich bekomme bitte" .. also wo ist das Problem?
      7 7 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 07.05.2015 15:16
      Highlight @nitram Weil man das so nicht sagt, da ändert auch ein Bitte nichts daran.
      7 9 Melden
    • nitram 2000 07.05.2015 15:26
      Highlight naja .. also .. mal auf gut deutsch gefragt: stock im hintern? 2015 .. da geht ein "bekomme" mit einem "bitte" schon mal .. und scheinbar wird's ja gesagt. aber klar .. ganz schlimm
      8 4 Melden
  • maxi 07.05.2015 12:58
    Highlight ich habe fast nur gute erfahrungen gemacht mit deutschen! beruflich und privat...ich mag sie!
    55 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 12:58
    Highlight Kann ich als Deutscher leider nur bestätigen. Ich weiss nicht, wie oft ich schon als Nazi beschimpft worden bin, obwohl ich deren Ansichten überhaupt nicht teile. Auch sonst hört man immer wieder deutschfeindliche Sprüche. Da hat man wirklich das Gefühl, das andere Ausländer einen besseren Stand haben
    38 34 Melden
    • mal! 07.05.2015 13:39
      Highlight Das Downvoting Deiner Aussage deckt sie gleich. Tut mir leid, dass Du diese Erfahrungen machen musst. Ich hoffe Du erlebst auch ol offene vorurteilslose SchweizerInnen.
      15 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 14:38
      Highlight @mal! ja, es gibt auch nette begegnungen, diese sind auch in der Überzahl. Aber solche Beschimpfungen sind leider nicht selten
      4 1 Melden
    • Fango 07.05.2015 16:28
      Highlight "Nette" Begegnungen sind mir egal .. was ich als Deutscher nur brauche, sind "ehrliche" .. und daran mangelt es massiv in der Schweiz.. ich habe selten so viele Maskenträger auf einem Haufen erlebt. Aber wenn man das erstmal weiß, ist es auch wieder gut :) Arrangement .. Arrangement .. Nicht Leben, aber akzeptieren, das es so ist, sollte die Devise eines jeden Landfremden sein..
      6 3 Melden
    • AdiB 07.05.2015 17:05
      Highlight nehmen sie es locker. was die deutschen durchmachen ist noch milde im gegensatz zu dem was ausländer aus dem balkan erleben durften. und ehrlich, für manche deutsche tut das gut. hab auf dem bau einen saxen gehabt der es zugab das diese deutschfeindseligkeit im gut tatt. er kam aus der rechten szene in die schweiz und wurde halt als ausländer bezeichnet und deswegen schlecht behandelt. er musste nachdenken und kam zum schluss das seine einstellung in deutschland richtig verletzend und arrogant war.
      4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 12:56
    Highlight oh, die armen deutschen. wenn sie sich so ungeliebt fühlen, warum kommen sie dann zu tausenden in die schweiz? dann sollen sie doch wieder gehen, wenn es ihnen hier nicht gefällt...
    31 100 Melden
    • Schwerthans 07.05.2015 13:11
      Highlight Dein name deckt sich mit deinen aussagen :)
      37 9 Melden
    • Joey Madulaina 07.05.2015 13:14
      Highlight genau wegen solchen Kommentaren fühlt man sich unwillkommen -.-
      41 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 13:23
      Highlight Nein, KingKong1990. Nichts, wirklich nichts legitimiert Fremdenfeindlichkeit.
      43 12 Melden
    • C.S. 07.05.2015 13:32
      Highlight Also mit Sicherheit nicht wegen riesen Affen die auf Hochhäusern sitzen.
      13 2 Melden
    • Michèle Seiler 07.05.2015 14:09
      Highlight KingKong1990, genau! Bloss nicht das eigene Verhalten prüfen und selbst etwas dafür tun, eine Situation angenehmer zu gestalten - schliesslich macht es uns zu etwas Besserem, hier geboren worden zu sein. -.-

      Das Verhalten mancher Menschen ist echt unglaublich.
      20 4 Melden
    • nitram 2000 07.05.2015 14:42
      Highlight Wir wollten eigentlich nur weg aus der Großstadt und dann hats uns tatsächlich in die Schweiz verschlagen.

      Zunächst muss ich 2 Dinge loswerden:
      WATSON ist absolut SUPER!
      Wir fühlen uns hier SAUWOHL!

      Persönlich haben wir noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Gruslig wird's aber, wenn man z.B. bei Blick.ch oder der Aargauer Zeitung die Kommentar-Spalten durchließt. Ich finde es sehr richtig und wichtig, dass dieses Thema auch aus dieser Perspektive endlich behandelt wird. Und beruhigend finde ich die Kommentare dazu bei Watson im vergleich zu Blick.ch .. dafür einen Kuss an euch! ;-)


      14 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 14:42
      Highlight Wenn ich so Kommentare lese, glaube ich, dass sich sehr viele Leser darüber freuen wenn ein vermeintlicher Misstand aufgezeigt wird damit sie ihre Menschlichkeit und Solidarität in den Kommentaren ausdrücken können. Nicht dass sie irgendwas im wahren Leben dagegen unternehmen würden aber sich als moralische Instanz aufzuspielen gibt offenbar sehr viel Menschen die Art von Bestätigung, die sie brauchen. Dass die Befragung, auf dem dieser Artikel fusst, überhaupt minimsten Informationsgehalt hat, ist dabei absolut nebensächlich. Hauptsache man kann missionieren.
      4 4 Melden
    • Michèle Seiler 07.05.2015 14:57
      Highlight @Mirzo

      Da fühlt sich aber jemand unangenehm berührt ...

      "Nicht dass sie irgendwas im wahren Leben dagegen unternehmen würden ..."

      Und das kannst du natürlich mit Sicherheit sagen ... Wäre ja auch schrecklich, wenn dir jemand etwas voraus hätte, oder?
      7 3 Melden
    • Michèle Seiler 07.05.2015 15:03
      Highlight Oder stört es dich, dass überhaupt jemand wagt, Kritik zu üben, und willst du ihn runterziehen/glaubst du, dass alle Schweizer sind wie du?
      5 2 Melden
    • Philipp Dahm 08.05.2015 11:13
      Highlight @nitram: Den Kuss gibt's zurück, mit viel Sabber und Liebe! ;)
      0 0 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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