Schweiz
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Das Leiden unserer Nachbarn: Deutsche in der Schweiz fühlen sich ungeliebt

Wie ergeht es den Deutschen in der Schweiz? Hat sich ihre Lage verbessert, seit der starke Zustrom nach 2008 wieder abgeebbt ist? Eine österreichische Studie hat die Antworten erfragt. 

07.05.15, 12:37 08.05.15, 11:27


Italiener stellen die grösste Ausländergruppe in der Schweiz, doch die Deutschen holen auf. Rund 300'000 leben mittlerweile hier: Im Kanton Zürich haben sie die Südeuropäer bereits abgelöst. Eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien hat nun untersucht, wie das Befinden der Deutschen in der Schweiz ist. Das Ergebnis: Viele fühlen sich ungeliebt.

Deutsche Fussballfans in einem Public Viewing in Zuerich am Mittwoch, 7. Juli 2010, waehrend dem Spiel Deutschland gegen Spanien an der Fussball WM in Suedafrika. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Supporter of the German national soccer team react during the public viewing of the FIFA 2010 World Cup semi final game between Germany and Spain in Zurich, Switzerland, Wednesday, July 7, 2010. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Deutsche beim Public Viewing in Zürich während der WM 2010 in Südafrika. Bild: KEYSTONE

In diesen Kantonen leben die Teilnehmer der Umfrage. bild: wu wien

26 Prozent der Teilnehmer der für die Studie durchgeführten Online-Umfrage wurde mehrmals im Monat, in der Woche oder gar täglich weniger höflich behandelt als andere Menschen, 23 Prozent fühlen sich weniger respektiert und 29 Prozent bekundeten, dass ihre Gegenüber sich als etwas Besseres aufführen. 85 Prozent der Befragten glauben, dass der ausschlaggebende Grund für diese Erfahrungen ihre Nationalität ist.

Der blaue Balken zeigt Antworten von Männern, der rote die der Frauen und der grüne steht für das Gesamtergebnis. grafik: wu wien

Jeder zweite Befragte hat den Eindruck, dass sein eigenes Deutschsein in der Schweiz erst richtig betont wird (siehe untere Grafik). Ebenso hoch ist die Zahl derjenigen, die sich durch ihre Nationalität bewertet fühlen oder glauben, ihr Verhalten würde ihnen ständig als germanisch ausgelegt. 52 Prozent denken mehr oder weniger oft an ihre Herkunft, wenn sie mit Schweizern zu tun haben – und 61 Prozent vermuten, dass die meisten Eidgenossen deutschfeindlicher sind, als sie zugeben.

ARCHIVE --- NACH DER BEDINGUNGSLOSEN KAPITULATION DEUTSCHLANDS AM 8. MAI 1945 WIRD DAS KRIEGSENDE IN EUROPA UEBERALL GEFEIERT. ZU DIESEN FEIERN VOR 70 JAHREN STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD ZUR VERFÜGUNG --- Am Abend des Tag des Kriegsendes, am 8. Mai 1945, beschaedigen Jugendliche das Deutsche Verkehrsbuero an der Zuercher Bahnhofstrasse, Zuerich, Schweiz. Daraufhin wird das Buero geschlossen und der Schriftzug 'Deutschland' schwarz ueberhaengt. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str)

Nachdem Jugendliche am Tag der Kapitulation am 8. Mai 1945 das Deutsche Verkehrsbüro in der Zürcher Bahnhofstrasse beschädigt haben, wird der Schriftzug des Geschäfts verdeckt. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

grafik: wu wien

Am Arbeitsplatz wird das Verhältnis zwischen den Nachbarn paradox. 71 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Schweizer und Deutsche im Job gut miteinander auskommen. Doch gleichzeitig belastet die Hälfte der Befragten das «ständige Polarisieren» zwischen den Nationalitäten. 42 Prozent haben das Gefühl, sich oft für ihre Herkunft legitimieren zu müssen, und 30 Prozent unterstellen, dadurch schlechtere Karriere- und Lohnaussichten zu haben.

Die deutsche Guggenmusik Hungerberg-Hexen verbreiten Angst und Schrecken auf dem grossen Umzug der Berner Fasnacht, am Samstag, 21. Februar 2015 in der Altstadt von Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)....As German witches masked Guggen musicians parade through the streets during the Carneval in Bern, Switzerland, Saturday, February 21, 2015. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Die deutsche Guggenmusik Hungerberg-Hexen verbreitet auf dem grossen Umzug der Berner Fasnacht im Februar 2015 Angst und Schrecken. Bild: KEYSTONE

Rauer Ton: Eine Anzeige in «20 Minuten» am 7. Mai 2015. bild: userinput

Was die Herkunft verrät, ist die Sprache: 10 Prozent der Umfrageteilnehmer versuchen bei der Arbeit häufig oder immer, sich verbal zurückzuhalten, um nicht als Deutsche aufzufallen. 28 Prozent tun das manchmal. 19 Prozent überhören immer oder häufig antideutsche Kommentare, 43 Prozent machen das manchmal. Und 31 Prozent verstellen sich sogar manchmal, 8 Prozent häufig oder immer. Die Zahl derjenigen, die manchmal, häufig oder immer explizit Deutschland-kritische Meinungen vertreten, liegt bei 46 Prozent.

Das Ergebnis dieser Emotionen: 41 Prozent der Deutschen fühlen sich in der Schweiz als Fremde. Ein Drittel glaubt, nicht willkommen zu sein. Dennoch ist die Schweiz für 41 Prozent zur Heimat geworden, während sich 40 Prozent hierzulande kaum oder gar nicht zuhause fühlen.

Umfrage

Wie ist deiner Meinung nach das Standing der Deutschen in der Schweiz?

  • Abstimmen

1,267 Votes zu: Wie ist deiner Meinung nach das Standing der Deutschen in der Schweiz?

  • 12%Ich glaube, Deutsche haben hier nichts zu lachen.
  • 28%Ein bisschen leiden müssen die Deutschen manchmal schon.
  • 19%Meiner Meinung nach werden die Deutschen nicht anders behandelt als andere Ausländer.
  • 30%Die Deutschen sollen sich mal nicht so anstellen. Es geht ihnen besser als anderen Fremden.
  • 8%Bei mir haben sie kein gutes Standing.
  • 3%Ich habe dazu keine Meinung.

grafik: wu wien

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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143
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143Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • KaiCer 09.05.2015 14:30
    Highlight Verstehe nicht ganz wieso man einen eigenen Beitrag für Deutsche in der Zeitung bringen muss. Nur weil wir die selbe Sprache sprechen sind Deutsche nicht 'näher mit uns verwandt' als Türken. Das Thema ist und bleibt die Fremdenfeindlichkeit, Fremdenangst vielleicht, der Schweizer.
    7 8 Melden
  • Sklement 09.05.2015 08:50
    Highlight Wir sind Schweizer und Leben seit einem Jahr in Norddeutschland. Wir fühlen uns hier seit dem 1. Tag willkommen. Haben viele neue Menschen kennengelernt, die zu Freunden wurden. Aus meiner Sicht ist es so: hier bleiben wildfremde Leute plötzlich stehen und sprechen einen über irgend was einfach an, oder lassen einen Spruch fallen. Meistens ist es sogar lustig und sehr unterhaltsam. Das ist so wie eine ungeschriebene Tradition. Man bleibt einfach schnell stehen, spricht ein paar Worte und geht dann weiter. Das ist der sog. Schnack - und der ist wichtig.
    Zum Beispiel rief da eine alte Dame mit Rollator unterwegs vom Gehsteig (nicht Trottoir - ich benutze schon deutsche Wörter, so weit ist es schon gekommen...) über den Zaun in den Garten, ob sie zwei Birnen von unserem Baum haben könnte. Das sei doch einfacher als auf dem Markt zwei zu kaufen. Und natürlich hat meine Tochter ihr zwei Birnen gegeben. In der Schweiz würde man sich eher abwenden, sprachlos umdrehen und im Haus verschwinden.
    Das ist der Hauptunterschied. mein Rezept also für alle Schweizer, die mit Deutschen zusammen treffen. Schnell stehen bleiben, ein paar Worte Smalltalk wechseln und dann weiter. Ich hab das auch ausprobiert. Mit verblüffendem Resultat.
    24 2 Melden
  • Angelo C. 08.05.2015 19:23
    Highlight @petar.marjanović : das ist ein ebenso offenes wie freundliches statement von dir, gefällt mir gut! Ich verstehe deine Situation und estimiere deine Position. Im Gegenzug will ich bekennen, dass es mir früher im politisch umgekehrten Sinne ganz ähnlich erging. 1992 vor und während der EWR-Abstimmung noch AUNS-Mitglied, auch sonst stramm auf nationalkonservativer Schiene laufend, habe ich im Laufe der Jahre damit begonnen, die ganze Politszene und deren Ziele etwas differenzierter zu betrachten. Und heute geht es mir wie offenbar auch dir : noch immer mehrheitlich bei den früheren Überzeugungen, doch mittlerweile wesentlich ausgewogener und dem eigenen Credo gegenüber um einiges selbstkritischer eingestellt. Was dazu führte, prinzipiell niemals einer Partei anzugehören und mich bei ALLEN politischen Anliegen, vorab an meinem eigenen Kopf und Bauch zu orientieren.
    14 1 Melden
  • cassio77 08.05.2015 17:54
    Highlight musste heute in der glattalbahnauch so eine erfahrung machen, wie zwei ältere deutsche frauen über die schweizer kollegen (ging um tv, somit wohl tpc oder srf) ablästerten und dann über die schweizer ganz allgemein. es geht nun mal nicht nur in eine richtung, sondern in beide. und als gast (!!!), sollte man sich zu benehmen wissen.
    15 9 Melden
  • mastermind 08.05.2015 16:04
    Highlight Ich persönlich wäre lieber als Ausländer hier in der Schweiz als als Schweizer. In der Schweiz Schweizer zu sein, bedeutet, dass man einfach die Milchkuh ist und alles berappen muss. Als Ausländer hat man es in der Schweiz einfacher, e. g. zu Arbeitslosengeld zu kommen, als Schweizer muss man zuerst einen Bürokratiekrieg durchmachen, bevor vielleicht eventuell ein bisschen Geld fliesst.
    12 31 Melden
    • AdiB 09.05.2015 10:16
      Highlight tztztztztztztztz.....da ist wider einer aus dem fürstentum herrliberg. es ist mühsam euch immer wider die funktionen unseres staates zu erklären.
      ausländer zahlen auch steuern. wussten sie das ausländer für versicherungen mehr zahlen als schweizer? und die forderungen des RAV sind für alle gleich. schreib bewerbungen, besuch kurse und dan gibts kohle.
      11 3 Melden
  • Mophisto 08.05.2015 15:38
    Highlight Ich verstehe mich wunderbar mit meinen deutschen kollegen. Kann mir aber vorstellen, dass man als deutscher immer noch einiges einstecken muss, vermutlich selten frei heraus, sondern in form von spitzen und beleidigenden bemerkungen. Diese sind aber wohl ebenso zäh und dauerhaft wie die sexistischen sprüche der unbedachten sprücheklopfer.
    8 7 Melden
    • Alnothur 08.05.2015 16:01
      Highlight ...du kannst aber hoffentlich zwischen einem im Freundeskreis gemachten Spruch und einer spitzen Bemerkung bzw. Beleidigung unterscheiden, oder?
      7 2 Melden
    • Mophisto 08.05.2015 18:46
      Highlight Der sprücheklopfer glaubt er sei witzig oder eben bissig wie es doch erlaubt sein muss - schliesslich darf man doch noch reden wie einem das maul gewachsen ist, oder?! - er ist aber oft rassistisch oder sexistisch und grinst heuchlerisch hinter seinem jovialen mäntelchen hervor.
      7 5 Melden
  • illie 08.05.2015 15:30
    Highlight Hauptgrund wieso so viele Schweizer die Deutschen nicht mögen: Sie sind uns viel ähnlicher als uns lieb ist.
    16 3 Melden
  • Chris Krüger 08.05.2015 00:41
    Highlight Also ich persönlich kann nur aus eigenen Erfahrungen und Erlebnissen sprechen. Ich bin seit mittlerweile 5 Jahren in der Schweiz und habe am Anfang auch mit gewissen Vorurteilen zu kämpfen gehabt. Aber nach und und nach Verstand Ich auch warum Schweizer Bürger nicht immer gut auf deutsche zu sprechen sind. Selbst mir ist die teilweise arrogante und überhebliche Art und Weise meiner Landsleute selbst Zu wider. Und wenn diese Personen unerwünscht fühlen, kann ich das super nachvollziehen. Ich habe sehr wenig schlechte Erfahrungen gemacht, meistens jedoch nur positive und ich habe auch viele schweizer in meinem Bekanntenkreis. Wenn wir nicht vergessen, weswegen wir in die Schweiz gekommen sind und welche Möglichkeiten und dieses Land bieten kann Und diese durch ehrliche und aufrichtige Arbeit nutzt, dann wird man hier akzeptiert und geschätzt, wie jeder andere mensch in diesem Land. Ich bin glücklich In dankbar, dafür was mir hier ermöglicht wurde - LEBEN! cheers
    41 3 Melden
  • Luki Bünger 08.05.2015 00:38
    Highlight Klassischer, wenn auch tragischer Fall von Lost In Translation und dass, obwohl man sich ja eigentlich versteht. Aber "Ich krieg'n Bier" findet der Schweizer unhöflich und anmassend, während manch einen/eine GermanIn ein "Dörft ich ächt nomal es Bier ha wänn Sie wännd so guet sy" sicher mindestens zu umständlich wenn nicht sogar arschkriecherisch dünken mag. Ich denke, dass diese ganzen Mentalitätsallgemeinplätze meist auf unterschiedlichen Interpretationen von Subtext basieren. Mit nationalen Mentalitäten hat das gar rein nichts zu tun.
    35 3 Melden
    • saukaibli 08.05.2015 21:49
      Highlight "Ich krieg 'n Bier" ist auch in Deutschland unhöflich.
      4 7 Melden
    • C.S. 09.05.2015 18:42
      Highlight In der Regel heißt es im dütsche "Darf ich bitte...","Kann ich bitte...", "Ich würde gerne...".
      0 0 Melden
  • Ceci 07.05.2015 23:27
    Highlight Ich mag die Deutschen sehr und finde es schade, dass sie sich bei uns nicht willkommen fühlen oder willkommen sind. Wir brauchen diese Arbeitskräfte, also warum diese Abneigung? Viele Deutschschweizer scheinen an einem Minderwertigkeitskomplex gegenüber den Deutschen zu leiden. Grundlos übrigens.
    18 14 Melden
  • scoot 07.05.2015 20:30
    Highlight Was ich persönlich festgestellt haben ist das die "Deutschen" eine etwas rauere umgangsart miteinander haben die wir schweizer nicht ganz verstehen und uns dan schnell mal angegriffen fühlen
    25 8 Melden
  • poga 07.05.2015 20:06
    Highlight Ich denke dass die Beziehung von Deutschen in der Schweiz und den Schweizern auf einer langen Reihe von Missverständnissen basiert. Ich selbst hatte lange Mühe mit meinen deutschen Mitarbeitern. Bei Sätzen wie: Ich bin in die Schweiz gekommen um Aufbauhilfe zu leisten oder Ihr Schweizer wisst gar nicht was richtige Arbeit ist hätte ich regelmässig an die Decke gehen können. Gleichzeitig wurde jede Stichelei meinerseits gleich als Beleidigung aufgefasst und ich wurde als Rassist abgestempelt. Ich habe aber irgendwann eingesehen dass wir uns da öfters selbst beim Humor nicht verstanden haben.
    37 4 Melden
  • zombie woof 07.05.2015 19:55
    Highlight Fremdenhasser sind Dumm Punkt
    28 24 Melden
  • calledtom 07.05.2015 18:45
    Highlight Und he @watson – ihr seid mein Lieblings-News-Portal, aber ihr könntet wesentlich intelligentere Beiträge bringen, ohne dabei in Blick-Manier immer in die gleiche Kerbe zu schlagen. Peace!
    21 13 Melden
  • calledtom 07.05.2015 18:45
    Highlight He Leute – Wir leben im Jahr 2015 und wenn man es immer noch nicht begriffen hat, dass wir alle auf einer Kugel leben und das Miteinander eine Bereicherung fürs Leben ist, dann ist einfach nur traurig. Ja, die Welt ist in Bewegung. Aber glaubt ihr, dass man an neue Herausforderungen mit einem alten Verständnis für Lösungen gehen kann? Wir alle sind aufgefordert das Miteinander zu gestalten und uns jeden Tag zu fragen, habe ich meinen Teil für ein offenes Miteinander beigetragen.
    15 14 Melden
  • thompson 07.05.2015 18:43
    Highlight Ich liebe die Deutschen. Ehrlich, direkt und immer voll dabei bei der Arbeit, aber auch sehr gemütlich bei lecker Bierchen. Und die deutschen Mädels sind, viel humorvoller, offener und mehr am Boden als die Schweizerinnen
    32 33 Melden
  • c_meier 07.05.2015 18:05
    Highlight ohne solche "Studien" wäre das Verhältnis zwischen Schweizern und Deutschen sicher besser... Gibt es solche Studien zwischen Italienern/Spaniern/Portugiesen und Schweizern? Eben...
    (und wenn es sie gibt, 20Min. äh sorry Herr Dahm, jetzt watson würde es nicht publizieren, man will ja schliesslich Kommentare haben ;-)
    21 5 Melden
    • wololowarlord 08.05.2015 08:02
      Highlight Tagi und nzz haben diese "studie" auch publiziert ;)
      3 2 Melden
    • Philipp Dahm 08.05.2015 10:40
      Highlight Wir von der Lügenpresse halten halt zusammen! ;)
      16 2 Melden
    • wololowarlord 08.05.2015 11:03
      Highlight das ist auch gut so! wenn man gemeinsame ziele (in diesem fall manipulation des volkes) hat, sollte man auch zusammenhalten! so kann man kosten einsparen, die schlussendlich dem bürger zugute kommen! löbliche einstellung!!!!1!1
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • kaiser 07.05.2015 17:49
    Highlight Ich habe gute und ich habe schlechte Erfahrungen gemacht mit Deutschen (wie auch mit Schweizern, Amerikaner, Japaner usw.). Ich habe den Deutschen Chef erlebt, der die Demokratie als etwas Unnützes sieht und Deutsche Chefs mit Dr. Titel bevorzugt. Ich habe aber auch den Deutschen Mitarbeiter erlebt zuverlässig, kompetent, engagiert mit viel gesunder Bodenhaftung. Ich habe aber auch Deutsche Freunde welche sich nach vielen Jahren noch nicht integriert fühlen. Wir Deutsch-sprachigen, haben viele Gemeinsamkeiten. Aber sind wir gleich? Nein! Was für ein Glück!
    40 1 Melden
  • Michèle Seiler 07.05.2015 17:48
    Highlight Soweit ich es miterlebt habe (was natürlich nur beschränkt aussagekräftig ist), werden Deutsche tatsächlich stärker angefeindet als andere Ausländer (ob der Unterschied relevant ist, weiss ich nicht) - vielleicht, weil es viele Gemeinsamkeiten gibt, die es den Schweizern, die sich auf Teufel komm raus abgrenzen wollen, besonders schwer machen.

    Die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind allesamt Deutsche, und inzwischen fällt es mir schwer, noch relevante Unterschiede festzustellen, die sich auf die Herkunft zurückführen lassen.

    Ich denke, dass mancher Schweizer fremdenfeindlich, desinteressiert gegenüber allem, was sich ausserhalb der Schweiz (und oft auch ausserhalb des eigenen Kantons
    26 21 Melden
    • Michèle Seiler 07.05.2015 20:00
      Highlight (Weiterführung) ...) und unehrlich (etwa, wenn man jemamdem nicht ins Gesicht sagen kann, dass man ihn nicht mag, oder so tut, als wäre er hier gerne gesehen, ihn aber angreift, sobald er sich als gleichwertiger Mensch präsentiert) sind ... Im Gegensatz zu Deutschen. Obwohl es solche Menschen sicher auch in Deutschland gibt.
      6 9 Melden
    • Michèle Seiler 07.05.2015 20:05
      Highlight Ich nehme an, dass erkennbar war, dass der Text noch weitergehen sollte (das war für mich das erste Mal, dass der Platz begrenzt war oder ich ihn überschritten habe).
      5 8 Melden
    • philipp meier 08.05.2015 14:01
      Highlight hey @michèle, wir haben deinen kommentar massiv zusammengekürzt (chchch) und hier nochmals veröffentlicht: https://www.watson.ch/!226242412
      0 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Execave 07.05.2015 16:46
    Highlight >ich denke< was die meisten "nervt" sind nicht die deutschen an sich, sonder zum einten die grenzgänger und zum andern chefs mit denen man nicht reden kann, weil sie zu sehr alles zu hierarchisch sehen
    28 1 Melden
  • thompson 07.05.2015 16:26
    Highlight Ich liebe die Deutschen. Ehrlich, direkt und immer voll dabei bei der Arbeit, aber auch sehr gemütlich bei lecker Bierchen. Und die deutschen Mädels sind, viel humorvoller, offener und mehr am Boden als die Schweizerinnen
    33 21 Melden
    • Bowell 07.05.2015 17:16
      Highlight Lecker Bierchen:D!<3
      11 6 Melden
  • saukaibli 07.05.2015 16:25
    Highlight Ich glaube im Allgemeinen haben es die Deutschen leichter hier als andere Ausländer. Und ich glaube die Deutschen haben es leichter hier als Menschen, die aus anderen Ländern nach DE gehen um zu Arbeiten. Natürlich gibt es mehr als genug Schweizer, die etwas gegen Deutsche haben, wieso auch immer. Es gibt aber auch Deutsche die sich sehr schnell benachteiligt fühlen, das sind die die in der Studie angegeben haben, sie würden jeden Tag diskriminiert. Ich persönlich mag die (meisten) Deutschen, die sind direkter als Schweizer und nicht gleich beleidigt wenn man mal etwas direkt ist.
    28 2 Melden
  • Fango 07.05.2015 16:25
    Highlight Ich bin nun seit 7 Jahren hier.
    Auswanderer aus Notwendigkeit sind schneller "frustriert" als Auswanderer aus Überzeugung. Ein volles Glas ist nicht mehr zu füllen.
    Der CH Staatscharakter ist zurückhaltend / unangreifbar .. Der Schluss einer Freundschaft (auch untereinander) dauert mitunter mehr als 5 Jahre.
    Viele Deutsche kommen mit überzogenen und/oder falschen Erwartungen her. Ich wollte was ändern, kam hierher, weil Jobangebot und lebe in einem 177 Seelendorf.. Bin ich integriert? Nein.. bin ich Akzeptiert? Ja .. verstehe ich die Sprache? Ja, vollumfänglich.
    Es ist so wenig nötig.. :)
    48 2 Melden
  • Shlomo 07.05.2015 16:04
    Highlight Interessant ist doch auch das der "Rassismus" gegen die Deutschen von einer völligen anderen Bevölkerungsschicht ausgeht als zum Beispiel der Rassismus gegen Südosteuropäern.
    Die ist zurückzuführen auf die erhöhte Konkurrenz, da sich die einwandernden Deutschen um die selben Jobs bemühen. Des weiteren ist es durch das grössere Angebot an hochqualifizierten Arbeitnehmer, durch die eingewanderten Deutschen auch zu einer Senkung des Lohns gekommen. Und wenn der Ingenieur Absolvent von der FH auf einmal nicht mehr 7'000 bekommt sondern nur noch 6'000 wird er halt stinkig oder eben Rassistisch.
    13 24 Melden
    • Shlomo 08.05.2015 06:22
      Highlight Lohnstatistik des Berufsverbands der Chemiker und Empirie.
      1 0 Melden
    • Shlomo 08.05.2015 11:15
      Highlight Zuerst denken hilft abundzu. Ich hab den Lohn gemeint.
      Und den Rest merkt man wohl aus seinem Umfeld. Des Weiteren haben wohl kaum nur dumpe Hinetrwäldler der MEI zugestimmt sondern auch ein grosser Teil der links-liberalen Akademiker genau aus dem Grund der Existenzangst durch die deutschen Zuwanderer. Und bei Neid immer gerade von Hass zu sprechen finde ich auch ein wenig krass. Die Schweiz hat sicher seine 20% Rassisten aber im Gegensatz zu Deutschland werden keine Asylbewerberheime angezündet.
      5 2 Melden
    • Shlomo 08.05.2015 14:34
      Highlight Sicher ist das Umfeld immer subjektiv sonst wäre es ja nicht das "Umfeld".
      Das Ganze mit dem Fachkräftemangel halte ich für hohles Geschwätz. Klar finde ich als Ingenieur oder Naturwissenschaftler immer noch ganz easy einen Job. Durch die, Entschuldigung, deutschen Zuwanderer wurde aber der Markt mit billigen Akademikern erweitert welche die Löhne drücken. Als Arbeitgeber macht das vollkommen Sinn. Wiso soll ich eine Biologen von der FH anstellen wenn ich dafür billiger einen deutschen mit Promotion bekomme?
      4 2 Melden
  • danbla 07.05.2015 15:55
    Highlight Ich kann dazu nur sagen: Es gibt solche und solche und das egal von welcher Nationalität. Oder anders gesagt, Idioten gibt's überall.
    In der Firma in der ich arbeite, bilden die deutschen Arbeitnehmer nach den Schweizern die grösste "Ländergruppe". Und das quer durch den Betrieb und die gesamte Hierarchie. Meine Erfahrungen sind durchwegs positiv. Sie haben je nach Bundesland ihre Eigenheiten. Aber hey so wat? Wir ja genau so. Meiner Meinung nach kennen die meisten DE-Basher noch nie wirklich mit deutschen Staatsbürgern Kontakt gehabt, sondern plappern einfach den Anderen nach.
    35 5 Melden
  • droelfmalbumst 07.05.2015 15:47
    Highlight die deutschen die ich kenne sind eigentlich alle cool. die sind halt viel ehrgeiziger als wir schweizer und das kann oft ziemlich arrogant wirken...

    war schon immer so dass der mensch nichts mag was ihm in die quere kommen könnte :P
    23 8 Melden
    • philipp meier 08.05.2015 14:07
      Highlight danke für deinen kommentar. wir haben ihn hier übernommen: https://www.watson.ch/!226242412
      1 1 Melden
    • droelfmalbumst 08.05.2015 14:11
      Highlight :o bin ich jetzt berühmt??? soll ich auf youtube? :P
      4 1 Melden
  • Matthias Studer 07.05.2015 15:46
    Highlight Ach Göttchen, was ich in Deutschland angegriffen werde wegen der Schweiz. Banker, Rosinenpicker, Süddeutscher usw. Denke umgekehrt sieht es nicht viel anders aus. Sie teilen auch gerne aus und stecken ungern ein. Aber ich mag die direktere Art der Deutschen. Da gibt es weniger hintenrum wie hier.
    42 4 Melden
    • AdiB 07.05.2015 17:42
      Highlight den rosinenpicker musste ich mir auch anhören, bekamm aber eine erklärung. die erklärung war die MEI.
      7 5 Melden
  • just sayin' 07.05.2015 15:44
    Highlight ich hab nichts gegen deutsche.

    behandle alle grossschnäuzige, schnippische, egoistische, fremdwörterverliebte, diplomgeile, pseudoalphatierchen gleich.

    (feuer frei für blitzli, schimpf und schande)
    30 7 Melden
  • Tom H 07.05.2015 15:17
    Highlight Ich arbeite täglich mit Deutschen und habe durchwegs positive Erfahrungen gemacht.
    Wenn man dem Torsten, dem Ulf oder der Angelika nicht mehr als 'Deutsche', sondern als Kollegen begegnet, die deutsche direktere Art nicht zu eng sieht, akzeptiert, dass sie auch stolz auf ihr Land sein dürfen, mit ihnen ein Bier getrunken gegangen ist und die Nazikeule in der Tasche lässt, dann klappt das Auskommen mit unseren nördlichen Nachbaren bestens.
    32 9 Melden
  • jebbie 07.05.2015 14:53
    Highlight naja, ich kann den hier genannten deutschen gut nachfühlen.. freundschaft idt unter schweizern nur extrem schwer bis gar nicht zu finden.. der unterschied zu mir - ich bin 30ig und bin hier geboren und aufgewachsen, also ein waschechter schweizer und ich habe keine freunde. nicht weil ich es nicht möchte oder nicht suche, nein.. aber zieht man um, tritt man einen neuen job an, egal.. und schon hört man wieder 10 jahre nichts mehr von niemanden.. um dann wieder heuchlerisch am geburi auf facebook zu lesen "machen wir mal wieder was!" - aber ich musste mein leben lang den leuten hinterherrennen oder man bleibt alleine.. inzwischen denk ich über auswandern nach, weil ich hab selten eine so kaputte gesellschaft gesehen wie hier, vorallem wenn man viel reist..
    24 35 Melden
    • droelfmalbumst 07.05.2015 15:48
      Highlight meine 2-3 besten kumpels die ich praktisch täglich treffe kenne ich schon seit dem kindergarten... du machst was falsch :)
      28 11 Melden
    • exeswiss 07.05.2015 17:21
      Highlight vielleicht soltest du das problem mal bei dir suchen und nicht bei der gesellschaft.
      16 6 Melden
    • meraxes (1) 07.05.2015 17:49
      Highlight jebbie, bin in deinem Alter und verbringe im Schnitt drei Monate im Jahr in der Schweiz, arbeite den Rest der Zeit in anderen Ländern. Trotzdem bleibt die Schweiz mein daheim, trotzdem habe ich die wunderbarsten Freunde da. Das Problem ist nicht das Land.
      11 4 Melden
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  • flvv 07.05.2015 14:47
    Highlight Bei den momentanen politischen Krampfanfällen, die die Schweiz gerade durchmacht, wäre es auch eher verwunderlich, wenn sich überhaupt eine Ausländergruppe hier willkommen fühlen würde. Ich fühle mich als Schweizer ja nicht einmal willkommen, da ich mich nicht als "Eidgenosse" bezeichne!
    45 22 Melden
    • Lowend 07.05.2015 15:44
      Highlight Ich kann dass gut verstehen. Wer nicht gleich lebt denkt und spricht, wie alle in der Talschaft, wird ausgegrenzt. Dieses kleinräumige Denken ist eine Schweizer Tradition.
      28 11 Melden
    • philipp meier 08.05.2015 14:10
      Highlight @flvv: danke für deinen kommentar. wir haben ihn hier ergänzt: https://www.watson.ch/!226242412
      1 0 Melden
  • Architects_ms 07.05.2015 14:32
    Highlight In Zürich gibt es seit einiger Zeit sogar eine Anlaufstelle für Deutsche, die sich in der Schweiz ausgegrenzt fühlen ..
    18 6 Melden
  • Friends w/o pants 07.05.2015 14:20
    Highlight Ich kann natürlich nur für mich sprechen: ich lebe jetzt schon seit 7 Jahren in der Schweiz und ich habe mich vielleicht im ersten Jahr fremd gefühlt (aber als Hamburger in München wäre mir das auch so gegangen). Es ist eine Frage der inneren Einstellung. Bin ich bereit, mich zu verändern (weil das passiert automatisch bzw. ist eine Voraussetzung einer erfolgreichen Integrierung), oder lebe ich als "Deutscher in der Schweiz" praktisch parallel. Nehme ich die "Kultur" des Gastlandes an, oder betrachte ich sie immer mit etwas Abstand. Ich kenne einige Leute, die als Ausländer (egal ob GB oder GER), die in der Schweiz nicht zurecht kommen - weil sie nicht losgelassen haben.
    Viele haben das Problem, dass sie wenige einheimische Freunde haben. Aber eben, als Hamburger in München trifft man sich auch im "Norddeutschen Stammtisch" und unterhält sich über die "komischen Sitten" der Bayern. Das ist das gleich in grün. Man muss auf die Leute zugehen, sich nicht so ernst nehmen und auch mal bei einem provokativen Scherz über den grossen Kanton über sich selbst lachen können - das bricht das Eis. Bei mir hat ein Sportverein geholfen, viele gute Freunde zu finden und mich zu integrieren. Mittlerweile fühle ich mich nicht mehr als "Deutscher" sondern irgend etwas dazwischen. Und das ist irgendwie cool :)
    104 2 Melden
  • Jonny Dawn 07.05.2015 14:18
    Highlight Ich komme aus Deutschland und war das letzte halbe Jahr in der Schweiz wegen meiner (jetzt) ex Freundin unterwegs. In Bern wurde ich schon des öftern komisch angeschaut und teilweise als "dummer dütscher" hin gestellt weil ich zu der Zeit das Bernerdütsch kaum verstanden habe.
    Wahrend in Zürich alles okay war.
    Alles in einem liebe die Schweiz mehr Deutschland.
    28 4 Melden
  • LSPH 07.05.2015 14:14
    Highlight Wir lieben die Deutschen genau wie wir uns selbst mögen.
    Als Winterthurer ist es im Kanton Schaffhausen auch nicht einfach.

    42 4 Melden
    • jebbie 07.05.2015 14:55
      Highlight schön gesagt, fühlt man sich als schwizer ja genausoft ausegrenzt und ausgeschlossen im eigenen land.. freundschaft als wert existiert hier kaum noch
      10 18 Melden
    • who cares? 07.05.2015 16:31
      Highlight @LSPG Kenn ich! Ich habe Freunde aus allen Landesteilen und regelmässig wird über meinen Dialekt gelacht. Aber das gehört dazu ;)
      @jebbie what?
      10 1 Melden
    • AdiB 07.05.2015 17:38
      Highlight da kommt mir ein kellner in den sinn. er ist reiner schweizer aber in kanada geboren und aufgewachsen. idt aber zurück in die schweiz. natürlich war sein deutsch nicht gerade das gelbe vom ei. aber er hat was kluges gesagt.
      "mich stöhrt es nicht ob mich jetzt die schweizer mag oder nicht, sie mögen sich ja untereinander nicht mal" kantönligeist sei dank.
      5 3 Melden
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  • Adrian Bürgler 07.05.2015 14:08
    Highlight Dass Fremdenfeindlichkeit (egal ob gegenüber Deutschen oder anderen Landsleuten) in der Schweiz in den letzten Jahren wieder salonfähig geworden ist, ist leider traurige Realität. Dennoch sollte unterschieden werden, ob man einfach nur Witze macht, ein wenig stichelt und vielleicht gar etwas Neid dabei ist oder ob tatsächlich eine Abneigung vorhanden ist. Ich denke bei den Deutschen ist es oftmals auch ersteres.
    44 10 Melden
    • Adrian Bürgler 07.05.2015 14:38
      Highlight Geht mir genau so Herr Portmann. Sie kriegen ein dafür ein Herz von mir.

      Auf die persönliche Meinung der Leute kann man nur schlecht Einfluss nehmen. Auf die allgemeine Stimmung im Land allerdings schon. Leider wird sich diese nicht ändern, solange der gemässigte Teil der Bevölkerung weiterhin den Abstimmungen und Wahlen fernbleibt.
      16 7 Melden
    • Alnothur 07.05.2015 14:52
      Highlight Falsch, Schweizer ist man auf dem Papier, Eidgenosse im Herzen. Wer sich in die hiesige Kultur und Gesellschaft integriert hat, ist Eidgenosse.
      19 29 Melden
    • Kastigator 07.05.2015 17:43
      Highlight Da Blocher nun alle Andersdenkenden unter dem Jubel seiner Zeloten als "unechte Schweizer, die Mühe haben mit dem Patriotismus" bezeichnen darf, fühle ich mich meinen deutschen Bekannten auf jeden Fall näher als den rechten Schweizer Chnebelgrinden.
      9 9 Melden
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  • Stefan Leitner 07.05.2015 14:05
    Highlight Die Studie wurde aber nicht mit Deutschen die noch in der Schweiz leben gemacht.
    20 1 Melden
  • Lowend 07.05.2015 13:49
    Highlight Fremdenfeindlichkeit hat meist den Ursprung in der eigenen Unsicherheit und gerade bei Deutschen ist es extrem, weil sie besser sprechen können, weil sie meist sehr konsequent sind und weil ihre Nationalmannschaft definitiv erfolgreicher Fussball spielt.
    25 31 Melden
    • Neemoo 07.05.2015 14:11
      Highlight Bestimmt nicht jeder/jede Deutsche ist arrogant und überheblich. Es gibt aber schon rein von der Satzstellung her Konflikte. Wenn ich im Geschäft höre:"...ich kriege....", "ich bekomme..."....der Schweizer versteht das anders.
      32 6 Melden
    • Jonny Dawn 07.05.2015 14:33
      Highlight Durch meine Zeit in der Schweiz habe ich erst einmal selber mit bekommen wie genau dir deutsche Sprache ist.
      Und ohne es böse zu meinen,frage ich manchmal wie sich Schweizer überhaupt verstehen können bei all dem schwammigen Wirrwarr.
      Ich mag euch dennoch alle total <3
      14 7 Melden
    • jebbie 07.05.2015 14:58
      Highlight @jonny dawn - durch harte, langjährige erfahrung xD
      8 0 Melden
  • djangobits 07.05.2015 13:45
    Highlight Ich glaube, dass Deutschfeindlichkeit offener gezeigt / ausgelebt wird als Fremdenfeindlichkeit gegen andere. Weshalb und ob das wirklich so ist, weiss ich aber nicht.
    17 7 Melden
    • Asmodeus 07.05.2015 13:57
      Highlight Weil man es kann.

      In der Schweiz ist es (leider) gesellschaftlich verankert gegen die "blöden Deutschen" lästern zu können.

      Wenn man öffentlich über Türken, Inder, Italiener, Portugiesen etc. lästert kann man, ausser am Stammtisch, schnell mal ins Abseits geraten.

      Die Deutschen, Amis, Österreicher und Franzosen sind allerdings "gesellschaftlich anerkannte" Lästerziele.
      22 9 Melden
    • Petar Marjanović 07.05.2015 14:01
      Highlight D Jugos und d Schippis – zwei weitere Ethnien, die viel Spott einstecken müssen.
      31 2 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 07.05.2015 15:08
      Highlight Nur die Deutschen und die Franzosen sind hier um verspottet zu werden, alle anderen haben wir ganz toll lieb :)
      7 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • C.S. 07.05.2015 13:43
    Highlight Ich bin in der Schweiz wegen meinem Lebensgefährten. Das man hier mehr verdient hat für mich wenn eine sehr geringe Rolle gespielt. Natürlich ist auch Neugierde auf die Schweizerkultur und ihre Mentalität mit dabei. Jedoch habe ich eher das Gefühl das Verlustangst bei vielen Schweizern ihre Hemmschwelle erzeugt. Dabei sind sie interressante Menschen und bräuchten sich nicht zu verkapseln.
    25 1 Melden
  • Bloody Mary 07.05.2015 13:37
    Highlight Das überrascht mich sehr! Dachte immer das Deutsche sich hier ausgesprochen wohl fühlen. Ich selber arbeite schon mein ganzes Arbeitsleben lang mit Deutschen zusammen und finde es top! Deutsche sind oft direkter als Schweizer, was ich an den Deutschen super finde. Mir ist klar, das es Schweizer gibt, die ein Problem haben, aber die haben wohl ehrer generell mit allen Ausländern ein Problem, oder? Aber das es so viele sind? Erstaunlich! Was auch interessant wäre; wie es wohl umgekehrt ist, als Schweizer in DE?
    20 4 Melden
    • Jonny Dawn 07.05.2015 14:35
      Highlight Ich glaube du wärst sehr beliebt als Schweizer in Deutschland. Ich spreche alle deutsche aber man erzählt sich hier nur gutes und findet alles besser in der Schweiz als hier zu Lande.
      1 1 Melden
  • Le_Urmel 07.05.2015 13:34
    Highlight Ein Satz hat mich nachdenklich gemacht: In der Schweiz wird man zum Deutschen gemacht.
    Bevor ich in die Schweiz zog, fühlte ich mich immer als Rheinländer oder Europäer, seit ich hier lebe, bin ich auch zum Deutschen geworden. Wobei ich anmerken darf, nur einmal wegen meiner Nationalität angegriffen worden zu sein, aber ich muss hier mehr meines Passes rechtfertigen als zum Beispiel in Belgien, wo ich auch lange gearbeitet habe
    21 1 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 07.05.2015 15:11
      Highlight Man macht halt Witze auf Kosten der entsprechenden Nationalitäten.
      Wenn persönlich das aber mache, hab ich auch kein Problem wenn ihr dann Witze auf meine Kosten macht.
      2 4 Melden
    • nitram 2000 07.05.2015 16:03
      Highlight das ist aber kein richtiges Deutsch kEINKOmmEnTAR
      2 1 Melden
    • philipp meier 08.05.2015 14:17
      Highlight danke für deinen kommentar, @le_urmel
      https://www.watson.ch/!226242412
      0 0 Melden
  • Ilovepies 07.05.2015 13:32
    Highlight Gilt überall für jeden. Den gepflogenheiten im gewählten land etwas entgegenkommen und versuchen sich zu integrieren. Das ist nicht immer leicht und die einwohner machen es den eingewanderten auch nicht immer leicht. Was man in den wald ruf kommt meist zurück.
    16 6 Melden
  • Asmodeus 07.05.2015 13:32
    Highlight Pfff nach Zürich ziehn und sich dann wundern, dass die Menschen unhöflich sind.

    Aber jetzt ernsthaft. Gerade in Zürich sind nicht wenige der Deutschen Arbeitnehmer in Chefpositionen oder im Management angesiedelt, was eine gewisse Frustration erzeugt.

    Auch ist besonders in Zürich der "Deutschenhass" stark ausgeprägt. Aussagen wie "Ich rede Schweizerdeutsch, wenn sie in der Schweiz sind sollen sie gefälligst schweizerdeutsch lernen" sind in ZH alltäglich.

    Handkehrum muss man auch sagen, dass die direkte deutsche Art sehr oft anecken kann in der "wir reden drumrum"-Schweiz
    17 20 Melden
    • Petar Marjanović 07.05.2015 13:38
      Highlight Nichts legitimiert Fremdenfeindlichkeit, Mobbing und herablassendes Verhalten. Auch «Zürcher sein» nicht. In Zürich gibt es viele gute Menschen.
      31 12 Melden
    • Asmodeus 07.05.2015 13:51
      Highlight Worauf ich im Grunde hinaus wollte ist folgendes:

      Die Assoziation bei einem südländischen Ausländer in der Schweiz ist: Der kommt aus einem armen Land und macht hier jeden Drecksjob.

      Die Assoziation bei einem Deutschen in der Schweiz ist: Der kommt aus einem reichen Land und nimmt uns die gut bezahlten Chef-Posten weg.

      Ausserdem ist und bleibt Deutschland der grosse Bruder der Schweiz. Diese Ähnlichkeit zwischen den beiden Ländern sorgt für noch mehr Reibereien.

      Ich stimme zu, dass es lächerlich ist und nicht sein sollte, aber um Probleme zu beheben muss man verstehen woher sie kommen.
      20 3 Melden
    • Petar Marjanović 07.05.2015 13:57
      Highlight Danke für deine Präzisierung. Über diese Frage kann man jederzeit diskutieren, die Frage ist aber, welchem Setting man diese Diskussion unterstellt: Geht es um den Ausländer? Oder geht es um unsere Schweiz, die künstlich das Studienangebot in den Fächern beschränkt, bei denen wir die meisten Fachkräfte aus dem Ausland «abholen»?
      9 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 07.05.2015 13:27
    Highlight Mal abgesehen vom Sinn steter allgemeiner ausländischer Zuwachsraten, habe ich speziell mit den Deutschen kaum jemals wirklich Mühe. Zwar ist es etwas gewöhnungsbedürftig, bei jedem Telefonservice von schweizerischen Firmen oder Callcenters, auch bei zahlreichen Help- und Supportlines, genauso wie bei Arztpraxen oder im Spital, derart oft hochdeutsch zu hören. Andererseits ist mir das lieber, wie das Kauderwelsch mancher anderer Nationalitäten, man versteht sie zumindest gut - und mentalitätsmässig sind sie nicht derart anders im Vergleich zu Schweizern, wie wir dies immer mal wieder erwähnen . Sie arbeiten meist gut und pflichtbewusst, sind fast immer höflich - was soll man da also noch wirklich substanzielles zu meckern haben? Hilfreicher Tipp an viele Schweizer : Macht es wie ich, sprecht brav hochdeutsch mit ihnen und behandelt sie ausgesucht freundlich - und sie werden euch absolut Spitze bedienen, weil sie sich ernst- und angenommen sehen ;-)! Sie sind da, ob wir das wollen oder nicht, ergo müssen wir das Beste aus der Situation machen.
    28 11 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 07.05.2015 15:14
      Highlight Alles andere als Personen die Schweizerdeutsch sprechen oder Englisch kann ich an einer Hotline nicht respektieren bzw. dessen Firma nicht. Sorry, aber dann ist für mich Schluss mit der Firma.
      7 15 Melden
    • AdiB 07.05.2015 17:22
      Highlight @angelo. verhalte dich bitte gegenüber jedem menschen so und du wirst sehen das sogar der "jugo" höfflich, hilfsbereit und nett sein kann.
      3 2 Melden
    • calledtom 07.05.2015 17:39
      Highlight Ich hoffe, dass dein Kommentar ironisch gemeint ist.
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • C0BR4.cH 07.05.2015 13:25
    Highlight Ich denke das primäre Problem und Vorurteil ist die Sprache. Da wird man ja auch schon von Kanton zu Kanton teilweise Schräg angeschaut, wenn man einen anderen Dialekt spricht.
    27 3 Melden
    • AdiB 07.05.2015 17:17
      Highlight apropo sprache. hatte einen deutschen arbeitkollegen. waschechter niedersaxe. der musste sich jeden tag von einem "eidgenossen" anhören, "red dütsch". wir mussten lachen es war zu paradox um zu verstehn.
      4 2 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 07.05.2015 13:19
    Highlight Das Problem ist, wenn man "nur" in die Schweiz kommt, weil man hier besser verdient wie in Deutschland. Geld ist ein schlechtes Motiv. In vielen Bereichen konkurrieren die Deutschen direkt mit uns Schweizern um die Jobs. Die Deutschen haben die gleich gute Ausbildung, auf dem Papier oft sogar höher wie wir Schweizer und sind günstiger. Dann wird es schwierig. Ich hatte einen deutschen Chef. Er wurde eingestellt, weil er billiger war und sich sehr gut verkauft hat. Ein Blender wie aus dem Bilderbuch! Alles war nie ein Problem und so einfach...
    29 6 Melden
    • calledtom 07.05.2015 17:49
      Highlight Wer hat denn deinen Chef eingestellt? Ich glaube nicht, dass heute noch Firmen Führungskräfte einstellen nur um etwas am Lohn zu sparen. Den fachliche Inkompetenz ist per se auch ein finanzielles Risiko.
      2 4 Melden
  • Pieter 07.05.2015 13:19
    Highlight So ein scheiss diese Studie. Ich habe überhaupt kein Problem und die Deutschen mit mir auch nicht. Da habe ich mit meinen Landsleuten schon mehr Probleme.
    11 7 Melden
    • Petar Marjanović 07.05.2015 13:28
      Highlight Wenn eine Erhebung etwas behauptet, dann muss es nicht heissen, dass dies überall so ist. Ich erlebe das Gegenteil: Im Bus gibt es dumme Sprüche ("Die Sauschwoobe sölled verreise"), im Ausgang noch derbere Beleidigungen.
      10 11 Melden
    • Petar Marjanović 07.05.2015 13:44
      Highlight Wie du mir, so ich dir? … das ist jetzt nun wirklich eine ziemlich kindische Einstellung. Du stellst richtig fest: Wahrscheinlich ist es nur ein kleiner «der Deutschen», die «uns Schweizer» respektlos behandeln. Es legitimiert aber trotzdem nicht, dass einige einen Deutschenhass kultivieren und es tolerieren, wenn Parteiexponenten gezielt gegen «den Deutschen» schiessen.
      14 17 Melden
    • Petar Marjanović 07.05.2015 14:08
      Highlight @Sille: Bist du denn neutral? Wir diskutieren hier, also sind Meinungen gefragt. Und meine Meinung ist tatsächlich: Nichts legitimiert Fremdenfeindlichkeit. Gar nichts. Und für «blöd und ungebildet» halte ich niemand. Ich kritisiere nur die Pauschalisierung und die negative Haltung gegenüber Menschen einer bestimmten Nation.

      PS: Ich bin Schweizer.
      10 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Felix Meier 07.05.2015 13:17
    Highlight Ich bin selbst Deutscher in der Schweiz und fühle mich pudelwohl.

    Natürlich gibt es ab und zu mal eine Spitze seitens Kollegen oder sonstigen Personen. Macht aber nix. Da hilft nur integrieren, den Gegebenheiten anpassen und nicht alles so ernst nehmen. Die blöden Sprüche sind selten so ernst gemeint wie sie klingen.

    Das Verhalten gegenüber Deutschen ist sehr unterschiedlich von Kanton zu Kanton und von Ort zu Ort. Auch Arbeitgeber und Berufsfeld machen sehr viel aus.

    Wer nicht damit klar kommt wechselt entweder die Location oder geht irgendwann nach Hause. Ganz einfach.
    46 3 Melden
    • Petar Marjanović 07.05.2015 13:29
      Highlight Nichts legitimiert Fremdenfeindlichkeit, Mobbing und herablassendes Verhalten.
      20 22 Melden
    • Bowell 07.05.2015 14:35
      Highlight @ Felix: Wunderbare Einstellung! Gefällt mit sehr gut. Ich wünschte mir mehr Menschen mit Deiner Gelassenheit:).
      @ Petar: Schreibst du dein heutiges Mantra jetzt unter jeden Kommentar oder gibts auch mal was Konstruktives?
      19 1 Melden
    • Petar Marjanović 07.05.2015 14:42
      Highlight @Bowell: Wenn es nötig ist, wieso nicht? Es ist meine Einstellung. Wenn sie als destruktiv empfindet wird, weil es Menschen gibt, für die Fremdenfeindlichkeit, Mobbing und herablassendes Verhalten etwas normales ist, dann kann ich sehr damit leben. Nenn mich meinetwegen Gutmensch. Aber zu sagen, jemand soll verschwinden, wenn er sich gemobbt fühlt, ist ein sehr unzivilisiertes Verhalten.
      8 15 Melden
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  • Chancentod 07.05.2015 13:16
    Highlight Da ich als Deutscher nur Watson nutze, aber nicht in der Schweiz wohne, kann ich mich dazu nicht äußern! Aber das Portal nutze ich echt gerne!
    34 5 Melden
  • Wilhelm Dingo 07.05.2015 13:13
    Highlight Die Deutschen werden in der Schweiz sicher ab und zu mit Klischees konfrontiert. Das ist nicht korrekt. Aber geht es einem Schweizer in Deutschland oder einem Amerikaner in Frankreich anders? Generell sollten wir weniger empfindlich sein. Ich persönlich mag einige Deutsche nicht wie ich auch manche Schweizer nicht mag.
    23 1 Melden
  • #thewallof... 07.05.2015 13:12
    Highlight der schweizer sagt in der beiz. "ich hätte gerne..." oder "bitte". der deutsche sagt: "ich beckomme/krige...".
    10 19 Melden
    • nitram 2000 07.05.2015 14:33
      Highlight .. der deutsche sagt nicht "ich kriege" oder "ich bekomme" .. er sagt in der regel "ich kriege bitte" .. oder "ich bekomme bitte" .. also wo ist das Problem?
      7 7 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 07.05.2015 15:16
      Highlight @nitram Weil man das so nicht sagt, da ändert auch ein Bitte nichts daran.
      7 9 Melden
    • nitram 2000 07.05.2015 15:26
      Highlight naja .. also .. mal auf gut deutsch gefragt: stock im hintern? 2015 .. da geht ein "bekomme" mit einem "bitte" schon mal .. und scheinbar wird's ja gesagt. aber klar .. ganz schlimm
      8 4 Melden
  • maxi 07.05.2015 12:58
    Highlight ich habe fast nur gute erfahrungen gemacht mit deutschen! beruflich und privat...ich mag sie!
    55 9 Melden

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