Schweiz
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Une femme transmet un document a l'une des receptionistes de l'accueil du Centre d'action sociale des Paquis de l'Hospice general HG, ce mardi 14 septembre 2010 a Geneve. L’Hospice general est charge de mettre en œuvre la politique sociale du canton de Geneve. Il consacre l’essentiel de son activite à l’aide sociale en faveur des plus demunis et a l’accueil des requerants d’asile, tout en assurant d’autres taches d’assistance, de prevention et d’information pour toutes les categories de la population. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Eine Frau meldet sich am Empfang des Genfer Hospice General, wo die Sozialbehörden domiziliert sind.   Bild: KEYSTONE

Armengenössigkeit in der Schweiz

9 Charts zur Sozialhilfe, die jeder kennen muss, der mitreden will

Die Zahl der deutschen Sozialhilfebezüger in der Schweiz hat sich seit 2005 fast verdoppelt, die Sozialhilfequote bleibt insgesamt stabil, die Kosten pro Bezüger nehmen massiv zu.

24.09.14, 11:42 25.09.14, 10:04
Petar Marjanović, Maurice Thiriet

Die Debatte um die Sozialhilfe und ihre Kosten ist lanciert. Auch dank der SVP, die mit dem Thema zusätzlich zur Europafrage Wahlkampf betreiben wird. Das Basiswissen, um in die Debatte einzusteigen finden Sie in den folgenden 8 Charts. 

1. Sozialhilfequote steht still 

Die Annahme, dass ein immer grösserer Teil der in der Schweiz lebenden Menschen wegen Aussortierung aus dem Arbeitsmarkt, Aussteuerung aus der Arbeitslosenkasse oder Aberkennung von IV-Leistungen in der Sozialhilfe landen, ist falsch. Seit 2005 bewegt sich die Sozialhilfe-Quote mit jährlich marginalen Abweichungen bei drei Prozent der Gesamtbevölkerung. 

2. Mehr Sozialhilfebezüger

In den vergangenen vier Jahren hat die absolute Zahl der Sozialhilfebezüger um rund 30'000 Unterstützte zugenommen. Seit 2005 ist die Zahl der Sozialhilfebezüger um rund 5,4 Prozent gewachsen. Das Wachstum der ständigen Wohnbevölkerung lag im gleichen Zeitraum bei 7,7 Prozent. Die absolute Zahl der Sozialhilfebezüger nimmt also zu, kann aber mit dem Bevölkerungswachstum nicht mithalten. 

3. Mehr alte Sozialhilfebezüger 

Am ehesten wird von Sozialhilfe abhängig, wer zwischen 0 und 35 Jahre alt ist. Diese Altersgruppe stellt 58,3 Prozent aller Sozialhilfebezüger. Ihr Anteil sinkt jedoch kontinuierlich, das gleiche Bild zeigt sich bei allen anderen Altersgruppen. Einen steigenden Anteil am Sozialhilfekuchen verzeichnen die beiden Altersgruppen 46-55 Jahre und 56-64 Jahre (rote und blaue Linie, +5,7 Prozentpunkte seit 2005). 

4. Sozialhilfekosten steigen überproportional

Seit 2005 sind die Nettokosten für die Sozialhilfe von 1,77 Milliarden Franken auf 2,37 Milliarden Franken gestiegen. Das entspricht einem Anstieg um 33,7 Prozent. Die Zahl der Sozialhilfeempfänger ist im gleichen Zeitraum aber nur um 5,4 Prozent gewachsen. Als Gründe für den überproportionalen Kostenanstieg nennen Fachleute verschiedene Faktoren: 1. Steigende Mieten 2. Mehr teure Langzeitbezüger im Verhältnis zu Bezügern von situationsbedingten Leistungen 3. Fälle, die aus den mit Leistungskürzungen verbundenen Revisionen bei Invalidenversicherung und Arbeitslosenversicherung in die Sozialhilfe kommen 4. Höhere Scheidungs- und Trennungsraten 5. Kürzung von kantonalen Bedarfsleistungen wie Prämienverbilligungen und ähnliches.

5. Die Fälle werden teurer

Die Nettokosten pro Empfänger haben seit 2005 um rund 2000 Franken oder 26,9 Prozent zugenommen. Die Unterschiede in den einzelnen Kantonen sind jedoch frappant. In Schaffhausen sind die Kosten pro Empfänger um fast 70 Prozent gestiegen, im Kanton Glarus sind die Kosten pro Empfänger um fast 33 Prozent gesunken. 

6. Verteilung Schweizer/Ausländer stabil

Der Anteil der sozialhilfebeziehenden Wohnbevölkerung mit Schweizer Pass steigt nach Jahren des Rückgangs wieder an (rote und grüne Linie), wogegen die Sozialhilfequote bei der ausländischen Wohnbevölkerung seit 2005 leicht gesunken ist. 2005 waren 6,6 Prozent der ausländischen Wohnbevölkerung Sozialhilfeempfänger. 2012 waren es noch 6,3 Prozent. Bei der Schweizer Wohnbevölkerung lag die Quote der Sozialhilfeempänger sowohl 2009 als auch 2012 bei 2,2 Prozent.

7. 80 Prozent mehr Deutsche

Im Chart sehen Sie die Top 5 der sozialhilfebeziehenden Nationalitäten (exklusive Schweizer Wohnbevölkerung, 2012). Den Löwenanteil machen Sozialhilfebezüger aus Serbien, Montenegro und dem Kosovo aus, die einen stabilen Anteil an der Gruppe der Sozialhilfebezüger ausmacht (jeweils höchstens +/- 3 Prozent gg. Vorjahr). Eine abnehmende Tendenz zeigt sich insgesamt bei den türkischen Sozialhilfebezügern, deren Anzahl seit 2006 um rund 7 Prozent zurückgegangen ist. Italienische und portugiesische Sozialhilfebezüger machen einen zunehmend grösseren Anteil aus. Am auffälligsten ist die Zunahme von Sozialhilfeempfängern mit deutschem Pass. Die Anzahl der deutschen Sozialhilfebezüger ist zwischen 2006 und 2012 um 80,5 Prozent gestiegen und damit weit stärker gewachsen als die deutsche Wohnbevölkerung in der Schweiz. Diese verzeichnete zwischen 2006 und 2012 einen Zuwachs von lediglich 48 Prozent. 

8. Die Kosten pro Kopf steigen

Die Nettoausgaben für die Sozialhilfe geteilt durch die Anzahl Einwohner steigt seit 2009 steil an. Nach diesem relativ «harten» Verteilschlüssel, der Kostenwachstum in Relation zum Bevölkerungswachstum berücksichtigt, haben die Sozialhilfekosten um 28,8 Prozent zugenommen.

9. Armee ist doppelt so teuer

Der Vergleich der Nettokosten für die Sozialhilfe (roter Balken) mit den Budgetposten des Bundes zeigt: Die Sozialhilfekosten der Gemeinden waren 2012 kleiner als der kleinste Posten im Bundesbudget von 2014. 

Bonus: Die Sozialhilfe-Karte

Die Karte zeigt die Sozialhilfequote anteilmässig an der ständigen Wohnbevölkerung an. Die Daten stammen vom Bundesamt für Statistik und zeigen die Situation 2012. Die Anzeigen bei Gemeinden mit Fallzahlen von unter fünf Sozialhilfebezügern enthalten den absoluten Wert aus Datenschutzgründen nicht.

Sämtliche verwendeten Daten stammen aus der Sozialhilfestatistik des Bundesamtes für Statistik und sind hier einzusehen. Hinweise in der Kommentarfunktion auf allfällige Fehler bei der Übertragung oder Interpretation der Daten sind willkommen. 



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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mickmeint 09.10.2014 14:46
    Highlight Charts ohne Nullpunkt sehen oftmals sehr dramatisch aus .. ;-) .. was nicht heissen soll, dass z.B. der Anstieg der Nettokosten um CHF 2'000.-- nichts sei
    5 0 Melden
  • MediaEye 01.10.2014 12:32
    Highlight wieso kann man solche Artikel nicht downloaden ??
    3 0 Melden
  • Oberon 24.09.2014 20:04
    Highlight Viel wichtiger wäre mal eine saubere Analyse zum Budget "Soziale Wohlfahrt" wieso ist die Summe von 2004 bis heute um ca. 56% gestiegen.

    Diesen Anstieg nur mit den Rentenbezügen zu argumentieren ist etwas platt für mich.
    21 0 Melden
  • Daniel Wettstein 24.09.2014 15:10
    Highlight Die Ausgaben der Sozialhilfe stimmen so nicht. Es gibt auch Einnahmen.
    Die Sozialhilfe erhält Rückzahlungen für Ausgaben zum Beispiel von der IV, Unfallversicherung, Ergänzungsleistungen usw usw .
    Also die Ausgaben sind nicht gleich Ausgaben.
    Die Rückzahlungen erfolgen teils x Jahre später. Beispielsweise jemand bezieht Sozialhilfe und beantragt gleichzeitig IV-Rente. Die IV lässt sich 5 Jahre Zeit (Normalfall) und zahlt nach 5 Jahren eine Rente.
    Die 5 Jahre (rückwirkend) gehen an die Sozialhilfe (wg. Abtretungsgebot).
    31 4 Melden
  • Daniel Wettstein 24.09.2014 15:08
    Highlight Dank an die Autoren Petar Marjanovic und Maurice Thiriet für den ausgezeichneten Artikel. Sachlich fundiert dem Thema angepasst. So sollte berichtet werden - in der Zeitung mit dem vielen Rot wird meist gehetzt - die Kommentare dazu unterirdisch wie von der Zeitung gewünscht.
    Was vergessen geht: Die Sozialhilfe ist ein Budgeposten der auch Einnahmen hat. Fälschlicherweise werden nur die Ausgaben aufgeführt.
    Denn jeder/jede wird zur Rückzahlung verpflichtet , wenn z.B. genügend Einkommen/Vermögen. Die Rückzahlung ist zeitlich unbeschränkt. Kann auch nach 10-20 Jahren zurückgefordert werden.
    22 6 Melden
  • klugundweise 24.09.2014 14:46
    Highlight Chart Nr. 9 zeigt wieviel wir für die ca. 60'000 (oder sind es schon wieder weniger) Landwirtschaftsbetriebe aufwenden. Eigentlich ja auch Sozialleistungen, nur unter einem anderen Titel.
    30 7 Melden
    • Daniel Wettstein 24.09.2014 15:19
      Highlight Richtig klugundweise.
      Und die Landwirtschaftsbetriebe müssen die Sozialleistungen nicht zurückzahlen im Unterschied zu den normalen Empfängern die alles zurückzahlen müssen (wenn genügend Einkommen/Vermögen), kann auch nach 20 Jahren oder später sein. Es gibt Fälle da kriegen die Leute nach 20 Jahren eine Rechnung der Sozialhilfe.
      hier der Fall einer Frau http://www.blick.ch/life/ratgeber/geld/muss-ich-die-sozialhilfe-zurueckzahlen-id166763.html
      Die Sozialhilfe ist also keine Grosszügigkeit sondern ein Kredit der zurückgezahlt werden muss. Die Rückzahlung sollte verboten werden
      17 6 Melden
    • Stephan Locher 17.10.2014 08:17
      Highlight Weshalb sollte die Rückzahlung denn verboten werden?

      Ich bin der Meinung, dass im Gegenteil auch bei (Sozial-) Versicherungen eine (evtl. freiwillige) Rückzahlung unkompliziert möglich sein sollte.

      Was mich in der Antwort des Blick Ratgebers überrascht ist, dass in vielem Kantonen bloss bei Vermögen und Lotto gewinnen zurückgezahlt werden muss.
      Gibt es eine Übersicht welcher Kanton dies wie handhabt?
      1 0 Melden
  • Tux 24.09.2014 14:15
    Highlight Es ist immer einfach über diese Minderheiten zu urteilen. Kaum jemand wird diese Sozialhilfe freiwillig nehmen. Leider ist es so, dass unser Arbeitsmarkt an älteren Mitarbeitern kaum eine Chance gibt. Es ist wirklich schwierig sich da durchzuringen auf diesem Feld....
    Vor allem wäre es auch mal an der Zeit die Schweizer ebenfalls fair zu behandeln auf den Sozialämtern. Nur weil wir uns das gefallen lassen, werden wir schlecht behandelt.
    Ältere Menschen bekommen nun mal einfach kaum mehr einen Job - und anschliessend wird man auf dem Sozialamt wie der letzte Dreck behandelt.
    24 5 Melden
    • TheTev21 24.09.2014 15:28
      Highlight Und warum? Weil der Konkurrenzdruck zum Ausland so gross ist das es nicht mehr rentiert ältere o.Ä. Leute einzustellen! Das System ist ziemlich kaputt aber ein grosser Beitrag dazu hat die Einwanderung von "Hochqualifizierten" z.B. Ärzten aus dem Ausland zu tun!
      13 5 Melden
    • Maxx 13.04.2017 14:39
      Highlight Natürlich ist das so, weshalb einen älteren CH einstellen wenn man in ganz Europa günstige Arbeitskräfte anstellen kann. Und dann muss man aufs Sozialamt und wird wie ein Vollpfosten behandelt. Schön hier in der Schweiz.

      Die Europa-Idee ist eben nicht nur rosig.
      2 1 Melden
  • sewi 24.09.2014 14:01
    Highlight Es kann jedem und Jeder passieren dass er/ sie mal aufs Sozialamt muss, es sei denn man ist sehr vermögend. Dann geht es aber darum, möglichst schnell wieder rauszukommen und da habe ich das Gefühl dass Coaching mehr bringt als einfach nur Geld auszahlen
    19 2 Melden
    • Tux 24.09.2014 14:34
      Highlight Ja - nur die Kosten müssen ja auch gedeckt sein. Egal aus welchem Grund man den Gang zum Soz-Amt antreten muss - irgendwo muss man auch wohnen, Krankenkasse etc fallen auch an.
      Mit dem bisschen Geld muss man nicht nur Essen bezahlen. Auch Internetanschluss - braucht es um Bewerbungen zu schreiben, Tintenpatronen, Bahntickets, Kleider... all das - das kostet viel Geld und es ist knapp was da bezahlt wird.
      17 2 Melden
    • Why-not? 10.10.2014 19:04
      Highlight Das kann ich bestätigen. Das Existenzminimum ist tatsächlich tief angesetzt, irgendwelche Luxusartikel liegen nicht drin. Natürlich verwenden die Sozialdienste so viel Zeit wie eben möglich auch auf das Coaching von Sozialhilfebezügern. Neben der, sagen wir mal, "Armutsverwaltung".
      2 0 Melden
  • ck1968 24.09.2014 13:48
    Highlight guter Bericht, der nicht wie in den Sonntagsmedien alles in einen Topf schmeisst und Sozialhilfeindustrie schreit.... die Grafiken 4, 5 und 8 sind aufgrund der gewählten Grössenachsen übertrieben dargestellt und tendenziös.
    12 6 Melden
  • 7immi 24.09.2014 13:42
    Highlight Der vergleich mit der armee hinkt... Von der sicherheit (auch versorgungssicherheit und katastrophenschutz!) profitieren alle, von der sozialhilfe deren 3%...
    15 19 Melden
    • farbarch 24.09.2014 17:03
      Highlight Der Vergleich von 7immi hinkt ebenfalls, schliesslich profitieren vom Armeebudget nicht nur die Armeeangehörigen. Anders gesagt: vom sozialen Frieden Dank der Sozialhilfe profitieren mindestens mehr als 3%.
      17 6 Melden
  • Glück 24.09.2014 12:39
    Highlight Etwas differenzierter, oder zusätzliche Hintergrundinformationen wäre manchmal schon von Vorteil: wie hoch ist bei den CH-Anteilen der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund? In den letzten Jahren sind mehr Türken und Türkinnen in die Türkei zurückgekehrt als neu zugewandert, daher abnehmende Zahlen. Bezüglich der starken Zunahme der Italiener und Italienerinnen, betrifft dies wahrscheinlich vor allem den Kanton Tessin. > Jürre hat recht, weshalb immer mit der Armee vergleichen?
    9 4 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 25.09.2014 07:51
      Highlight Ab wann ist man dann ohne Migrationshintergrund? 1 Generation? 2? 4? Stammbaum zurück nach 1291? Bitte seien sie mit ihrer Bitte etwas differenzierter, damit die Redaktion Ihre Wünsche befriedigen kann.
      8 7 Melden
    • dickmo 25.09.2014 16:28
      Highlight Migrationshintergrund bei den Bezügern ist leider nicht genug detailliert erhoben, als dass sich gesicherte Aussagen machen liessen.
      9 0 Melden
  • Jürre 24.09.2014 12:00
    Highlight Wieso keine neuen Daten und warum den Vergleich mit der Armee und nicht mit der Diploatie?
    Eine Aufstellung, wohin die Gelder im Bereich Diplomatie gehen wäre auch einmal interessant.
    21 6 Melden
    • Petar Marjanović 24.09.2014 17:58
      Highlight Das mit der Diplomatie tun wir in die Ideenkiste, Danke! Der Einwand mit der Aktualität der Daten: Das Bundesamt für Statistik gibt hier kaum aktuellere Daten. 2012 ist im finanz-statistischen Rahmen fast schon gestern.
      8 2 Melden
    • dickmo 25.09.2014 16:23
      Highlight Diplomatie steht ja zum Vergleich auch im Chart.
      2 4 Melden

Autor Linder: «Mit meinem Buch kann man nirgendwo mitreden oder an Partys auftrumpfen»

Eigentlich hat die Schweiz ihn ja schon seit 34 Jahren, aber bisher hat Lukas Linder ausschliesslich fürs Theater geschrieben. Nun endlich ist sein Erstlingsroman erschienen – ein Anlass für uns, ihm 37 höchst existentielle Fragen zu stellen.

Die NZZ hat ihn einen «aufstrebenden Erzähler» genannt, ich nenne ihn ein Phänomen. Das wage ich zu sagen, weil ich Lukas Linder kenne. Nur, dass ihr gleich Bescheid wisst und hinterher nicht klagt, ich hätte hier schamlos Schleichwerbung für einen guten Freund betrieben. 

Überdies hat Reich-Ranicki einmal gesagt: «Es gibt Menschen, die auf eine hinreissende Weise Blödes von sich geben.» 

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er damit Linder gemeint hat. Jedenfalls ist Reich-Ranicki …

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