Schweiz

Bundesgerichts-Entscheid gegen die Homo-Vaterschaft: Realitätsfern und zum Leid des Kindes

21.05.15, 18:41 22.05.15, 12:50

Das Urteil des Bundesgerichts überrascht: Die in eingetragener Partnerschaft lebenden Männer, die in den USA ein Kind von einer Leihmutter austragen liessen, werden nicht beide als Elternteil im Schweizer Personenstandsregister eingetragen. Eingetragen wird nur der Samenspender, der biologische Vater also.

Die Begründung: Die Leihmutterschaft verstosse gegen den Ordre Public, verletze also das einheimische Rechtsgefühl und missachte elementare Vorschriften der hiesigen Rechtsordnung. Damit hat das Bundesgericht das hiesige Recht – Leihmütter-Dienste und Homo-Adoptionen sind in der Schweiz verboten – strikt angewendet.

Und zwar zum Leid des Kindes. 

Schwule Paare haben naturgemäss keine andere Wahl, als über eine Leihmutterschaft eine Familie zu gründen, sie haben, im Gegensatz zu Heterosexuellen, keinen Zugang zur Fortpflanzungsmedizin. Sie müssen für die Erfüllung ihres Kinderwunsches ins Ausland ausweichen.

Man darf von diesem kritisch als «Fortpflanzungstourismus» bezeichneten Weg, eine Familie zu gründen, vom moralischen Standpunkt aus halten, was man will. Doch dass diese Regenbogenkinder zur Welt kommen, ist Fakt. 

Genauso wie es Fakt ist, dass es mehr Formen des Zusammenlebens gibt als Vater–Mutter–Kind. Und genauso wie es Fakt ist, dass sich Regenbogenkinder gleich gut entwickeln wie Kinder aus «klassischen» Familien.

Doch dieser Realität hinkt die Schweizer Gesetzgebung hinterher. Sie vermag die vielfältigen Familienformen nicht rechtlich zu regeln. Und vor allem: Sie vermag deren Kinder nicht abzusichern. 

Der Bundesrat hat vor zwei Jahren gesagt, dass es möglich sein müsse, Kindesverhältnisse anzuerkennen, wenn dies im Wohl des Kindes liege. 

Die Maxime Kindswohl hat das Bundesgericht heute missachtet. Es hat sich für den diffusen Ordre Public und gegen die konkrete Rechtssicherheit des Kindes entschieden. Und es hat die Chance verpasst, das Thema Elternschaft homosexueller Paare endlich voranzubringen.

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
60
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
60Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 23.05.2015 12:47
    Highlight Schwule sollten keine Kinder haben. Wenn sie schon so leben wollen, müssen sie akzeptieren das es nur so geht.
    4 19 Melden
    • TJ Müller 23.05.2015 20:00
      Highlight Also bist du hoffendlich auch gegen künstliche Befruchtungen, oder? Und gegen Adoptionen. Und konsequenterweise auch gegen Medizin jeglicher Art. Denn es ja schon wider die Natur, eine Krankheit mit Mediakmenten zu behandeln und so länger zu leben als unter "natürlichen" Bedingungen...
      10 2 Melden
    • Mia_san_mia 23.05.2015 22:00
      Highlight Nein alles ok :-) Ich bin nur dagegen, dass Schwule Kinder haben. Das brauchts nicht.
      2 13 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 22.05.2015 20:23
    Highlight Das Kind hat Anspruch darauf zu erfahren wer die Mutter ist, solange dieses Recht gewahrt wird kann von mir aus drinstehen was wer auch immer will.
    Sonst aber nicht!
    7 0 Melden
  • steph90 22.05.2015 12:34
    Highlight Wie wäre der Fall bei einem lesbischen Pärchen? Eine der Frauen lässt sich befruchten oder schwängern und lebt danach mit ihrer Partnerin zusammen. Da nimmt man ihr das Kind ja wohl auch nicht weg, oder?
    7 1 Melden
    • amberli 22.05.2015 14:45
      Highlight Noch komplizierter wird es vielleicht, wenn die eine Frau die gespendete und befruchtete Eizelle der anderen austrägt... Die Geister die ich rief....
      10 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 22.05.2015 12:16
    Highlight Rein praktisch betrachtet sind 2 Väter / 2 Mütter widersinnig. Es gibt Dinge, die will ein Kind nur mit einem Mann / Frau besprechen. Muss dann die andersgeschlechtliche Bezugsperson immer kurz vorbei kommen?
    9 29 Melden
    • TJ Müller 23.05.2015 20:02
      Highlight Diese Einstllung ist etwas realtitsfern. Denn kein Kind hat die Garantie auf auf einen Vater und eine Mutter, oder möchtest du allen alleinerziehenden Eltern die Kinder wegnehmen?
      12 0 Melden
    • Wilhelm Dingo 26.05.2015 08:35
      Highlight Nein, natürlich nicht. Aber man muss einen Misstand ja nicht von Anfang an konstruieren.
      0 1 Melden
  • narissa 22.05.2015 10:48
    Highlight Ich bin nicht gegen homosexuelle Paare; wenn es nach mir ginge dürften sie genauso heiraten und Kinder haben. Ich kann mich jedoch nur gewissen Vorrednern anschliessen: Ein gesetzeswidriger Entscheid hätte wohl kaum der Entwicklung gedient, der Konflikt würde am falschen Ende angepackt werden. Selbst bei einem gesetzeswidrigen Entscheid zugunsten des Paares bestünde kein Recht für andere Paare auf gesetzeswidrige Entscheide. Bundesgesetze sind in der Schweiz - selbst wenn diese verfassungswidrig sein sollten - anzuwenden. Daher ist das Urteil wohl rechtlich korrekt, auch wenn dies persönlichen Vorstellungen zuwider laufen mag. Das Bundesgericht hat nur seine Arbeit getan; die Gesetze anzupassen ist Sache des Gesetzgebers. Würden die Gesetze durch die Rechtsprechung aufgrund ausländischer Regelungen ausgehebelt, würde dies nur Tür und Tor für weitere Forderungen bei anderen Sachverhalten öffnen.
    18 0 Melden
  • Valar Dohaeris 22.05.2015 08:20
    Highlight Faszinierend.
    Alleinerziehende Mutter? Alles OK!
    Alleinerziehender Vater? Alles OK!
    18 Jährige Mutter mit 60 Jährigem Vater? Alles Ok!
    Eine Frau mit den typischen Charakteristiken eines Mannes und ein Mann? Alles OK!

    Zwei Männer? Rettet das arme Kind!

    Eure Fürsorge für Kinder ist absolut lächerlich und dient nur zur Verschleierung eurer Homophobie. Langsam ist es Zeit, sich ans 21. Jahrhundert zu gewöhnen.
    52 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2015 09:48
      Highlight Gehört da auch die Ehe zwischen Erwachsenen und Kindern dazu? Oder Menschen und Tieren?

      Schliesslich sind das auch nur Neigungen die angeboren sind... oder ist dann das doch etwas ZU "21. Jahrhundert"?
      8 30 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2015 10:55
      Highlight Pädophilie und Zoophili sind keine angeborenen Neigungen. Dies mit Homosexualität auf eine Stufe zu stellen, zeugt von Unwissenheit oder Ignoranz.
      25 13 Melden
    • Valar Dohaeris 22.05.2015 10:57
      Highlight Einfach.
      Bei einer Ehe ist der Grundsatz, dass beide Seiten damit einverstanden sind. Dazu gehört auch die Mündigkeit der Personen.

      Ist ein Tier damit einverstanden? Eher nicht. Ist es Mündig und könnte sich vor Missbrauch schützen? Ganz sicher nicht.

      Lesen sie bitte ein paar Artikel und prüfen sie ihre Argumente, bevor Sie bestimmen wollen, was eine gesamte Bevölkerungsgruppe darf und was nicht.
      27 6 Melden
    • Bonifatius 22.05.2015 11:02
      Highlight @nO'staW: Aber weder das Tier noch das Kind kann die Einwilligung zur Ehe geben, da bei Erstem Kommunikationsprobleme bestehen und beim Letzten rechtliche Unmündigkeit. Erwachsene Männer hingegen können und sollen dürfen...
      15 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2015 11:06
      Highlight @ Rhabarber:
      Weshalb denn nicht?
      Bzw. weshalb ist Homosexualität angeboren?
      5 20 Melden
    • Faceless_Man 22.05.2015 11:27
      Highlight Meine Wenigkeit unterstützt die Ansicht von @ValarDohaeris voll und ganz.
      Der Akt der Eheschliessung erfordert das gegenseitige Einverständnis beider daran beteiligter Parteien. Ist dies der Fall, so erscheint mir persönlich kein expliziter Grund, weshalb die eingewilligte Ehe - vollkommen unabhängig davon, über welches Geschlecht die einzelnen Ehepartner nun verfügen - als nicht akzeptierbar angesehen wird.
      Das äquivalente Prinzip gilt in diesem Falle auch für das Erlangen einer jeweiligen Vaterschaft.
      10 2 Melden
    • Caprice 22.05.2015 13:36
      Highlight @Rhabarber: Saich. Pädophile Neigungen können genau so angeboren sein. Es gibt zahlreiche Menschen, welche sich deswegen in Therapie begeben - denn sie wissen genau, dass es "falsch" ist. Ging des den Homosexuellen nicht mal genau gleich? Nicht falsch verstehen, ich bin froh, dass unsere Gesellschaft Pädophilie ablehnt - aber konnte man sich vor 200 Jahren vorstellen, dass Homosexualität gesellschaftlich akzeptiert wird? Oder dass Schwarze auch Menschen sind?
      11 0 Melden
    • Valar Dohaeris 22.05.2015 13:55
      Highlight Die heutige Akzeptanz von Homosexuellen ist nicht alleine der wachsenden Toleranz zu verdanken.
      Es gibt Rationale Gründe, weshalb Homosexualität in Ordnung ist und wieso Pädophilie und Rassismus verrachbar sind.
      10 5 Melden
    • Caprice 22.05.2015 14:28
      Highlight Natürlich. 600 Zeichen sind auch einfach zu kurz um ein differenziertes Statement abzugeben.
      1 1 Melden
  • Asha 22.05.2015 01:28
    Highlight Was ein Kind letztendlich wirklich braucht, ist ein liebevolles Zuhause. Stabilität, Fürsorge, Zuwendung, klare Strukturen. Es gibt keinen einzigen Grund, weshalb es das nicht von zwei gleichgeschlechtlichen Elternpaaren bekommen kann. Ein Kind braucht männliche und weibliche Bezugspersonen - aber das kann genau so gut ein Onkel, eine Lehrerin, ein Cousine oder ein Therapeut sein. (Den wir heute ja sowieso alle brauchen, weil nämlich fast alle von uns in Familien mit Hetero-Eltern aufgewachsen sind, aber dadurch irgendwie doch nicht alles so zuckermässig rosarot und esaypeasy war... )
    23 6 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 22.05.2015 20:25
      Highlight Trotzdem sollte das Kind erfahren dürfen wer die leibliche Mutter ist, gegen ein Aufwachsen in Homosexuellen, Transsexuellen oder anderen sexuellen Verhältnissen zwischen zwei, rechtlich gesehenen Menschen die mündig sind, habe ich nichts.
      3 0 Melden
  • PewPewPew 22.05.2015 00:41
    Highlight Ich werde mir nach diesem Kommentar wohl einen riesigen Shitstorm anhören müssen, aber warum regen sich alle so auf?

    Das Bundesgericht hat einen Entscheid gefällt, auf Basis unserer Gesetzgebung: Nur einer der Väter wird als Elternteil eingetragen.

    Trotzdem bleibt das Kind in dieser Familie. Trotzdem hat das Kind zwei Väter. Als ob's jemanden kratzt wer oder was jetzt offiziell als Elternteil eingetragen ist. Ich denke wirklich nicht, dass das Kind unter diesem Entscheid leiden wird.
    20 4 Melden
    • Caprice 22.05.2015 08:38
      Highlight Problematisch kann es werden, wenn der biologische Vater verstirbt. An wen geht die Obhut? Oder sich die Eltern (wie sagt man: Vätern?) trennen. Da könnte der biologische Vater das Kind dem zweiten Vater rein rechtlich ziemlich einfach vorenthalten. Egal, was für eine Elternrolle der zweite bisher eingenommen hat. Lässt sich zwar alles regeln - muss aber (mühsam bürokratisch) getan werden! Es ist eine Frage der Zeit bis das anerkannt wird, frustrierend, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut :-/
      18 3 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 22.05.2015 20:26
      Highlight Ist das den nicht richtig so? Der zweite Vater verbinden bis auf die Liebe zum leiblichen Vater biologisch gesehen nichts mit dem Kind - wieso sollte er es dann sehen dürfen?
      2 7 Melden
  • toobitz 21.05.2015 23:34
    Highlight Liebe Daria
    Ich bin nicht einverstanden mit dir. Ich verstehe genauso wenig, warum verboten sein soll, was die Männer getan haben. Aber Fakt ist nun mal, dass es in der Schweiz nicht erlaubt ist. Das Bundesgericht hat das Recht angewendet, was sein Job ist. Es ist die Legislative, die das Recht macht, nicht das Gericht. Es ist der Gesetzgeber, der es versäumt hat, den neuen Realitäten Rechnung zu tragen. Das Bundesgericht dafür jetzt in die Verantwortung zu nehmen widerspricht meinem Rechtsverständnis zutiefst.
    20 2 Melden
  • C4bo 21.05.2015 23:16
    Highlight Eltern sollten nicht nach dem Geschlecht beurteilt werde, sondern nach deren Taten, wie viele Tragödien entstehen in "normalen" Familienkonstelationen .
    9 9 Melden
  • Petar Marjanovic (1) 21.05.2015 23:02
    Highlight Was einige KommentatorInnen nicht sehen (wollen): Das Kind lebt bereits bei beiden Vätern. Die Vater-Vater-Beziehung ist real. Es geht um die Anerkennung als Teil der Familie. Und das wurde vom BGer verwehrt. Regenbogenfamilien *sind* Realität.
    15 6 Melden
  • Nightghost 21.05.2015 22:40
    Highlight Mit zwei Männer als Eltern ist das Kind genug gestraft.
    29 76 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.05.2015 23:39
      Highlight Wegen Leuten wie dir. Nicht wegen den zwei Vätern, die das Kind lieben.
      28 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2015 06:12
      Highlight Sie haben absolut recht, ein Vater alleine ist ja schon eine Bestrafung, denn die Mehrheit lebt ja getrennt. Die Eifersucht der anderen Kinder bei zwei Daddys wäre Katastrophal.
      15 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.05.2015 21:20
    Highlight Bin überhaupt nicht homophob oder so... aber das einzige was realitätsfern ist, ist die Tatsache dass ein Kind mit einem gleichgeschlechtlichen Elternpaar aufwachsen muss.

    Die Natur hat nun mal vorgesehen, dass man einen Vater und eine Mutter hat.

    Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren sind einfach lebenslang bestraft und traumatisiert.

    Finde Kinder haben einfach generell nichts verloren in einer gleichgeschlechtlichen Ehe...

    Das ist gegenüber dem Kind unfair und sehr egoistisch. Dem Kind ist nirgends gedient.. hat keinen einzigen Vorteil für das Kind.
    36 88 Melden
    • SanchoPanza 21.05.2015 22:17
      Highlight ich bin überhaupt nicht xxx, ABER...!
      lies nochmals durch was du geschrieben hast und du siehst du eine ziemlich homophobe Aussage gemacht hast. Steh wenigstens dazu!
      57 19 Melden
    • RmGsbhlr 21.05.2015 22:28
      Highlight Doch; es wird bestimmt mehr Toleranz entwickeln als diverse Kommentarschreiber hier.
      42 10 Melden
    • sambeat 21.05.2015 22:29
      Highlight Ich bin absolut Deiner Meinung! Ich habe nichts gegen gleichgeschlechtliche Beziehung oder Ehe, absolut nicht!
      Aber Kinder sollten diese Paare keine haben dürfen, auch wenn das Bedürfnis danach noch so hoch ist!
      Stellt euch z. B. das Kind in der Schule vor: "Der Kevin hat keine Mutter, aber dafür zwei Väter, ha ha. Wer hat ihn denn geboren? Vater eins oder zwei, ha ha!

      Diese Kinder werden gehänselt. Immer, und immer wieder! Kinder sind ehrlich und grausam...
      28 51 Melden
    • SanchoPanza 21.05.2015 22:57
      Highlight @sambeat, dein einziges Argument ist also dass das Kind gehänselt wird? Als ob Kinder nicht sowieso Gründe finden würde um MitschülerInnen zu hänsel!
      - Brillenschlange
      - Fettsack
      - keine Markenkleider
      - liste lässt sich beliebig fortsetzen.
      und abgesehen davon: wenn die Eltern ihre Dummbratzen anständig erziehen würden gäbs das Problem sowieso nicht! Und damit meine ich uns Hetero-Eltern!
      24 6 Melden
    • EvilBetty 21.05.2015 23:02
      Highlight Nicht homophob... nein, kein Stück!
      11 4 Melden
    • EvilBetty 21.05.2015 23:03
      Highlight sambeat, Kinder sind aber nicht dumm.
      4 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.05.2015 23:04
      Highlight @ Sancho:
      Nein, kein aber. Ich habe kein Problem mit Homosexuellen, habe welche in meinem Umfeld/Bekanntenkreis.

      Nur ist für diese ein Tabu, Kinder zu haben. Weil sie sich bewusst sind, dass das Kindern schadet.

      Somit ist es keine homophobe Aussage sondern eher eine die dem Wohl der Kinder dient.

      Von mir aus können Homosexuelle alles tun und lassen.

      Aber bei Kindern hört es auf.



      7 26 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.05.2015 23:09
      Highlight muss? für was gibt es Mann und Frau? nur damit es Kinder gibt Punkt, nicht mehr nicht weniger. in anderen Völkern werden Kinder von der Gemeinschaft aufgezogen. bestraft? Ich war bestraft mit Übergewicht obwohl meine Eltern Frau und Mann waren. Das Kind braucht Bezugspersonen und kein spezifisches Geschlecht, was sagen Sie zu alleinerziehenden? Sollte man denen die Kinder wegnehmen? Hört doch mal auf in religiösen Kasten zu denken, ist ja echt schrecklich. Hat uns die Evolution nicht mehr gegeben? Bei einigen wohl nicht....
      12 4 Melden
    • chwolf 21.05.2015 23:20
      Highlight wir können auch nicht "von Natur aus" schreiben, sollen wir das jetzt auch verbieten? diese "Natur" Argumentation ist stupid, wir leben heute anders. Und was das hänseln und mobben anbelangt: bei uns kam das Mädchen mit den konservativsten Eltern am meisten drunter... gehänselt wird sowieso, das kann ja nicht der Grund sein, einem Kind dis Möglichkeit auf ein gutes Zuhause zu verwehren!
      10 3 Melden
    • olga 22.05.2015 00:30
      Highlight Kinder hänseln auch dicke Kinder, Kinder, die nicht gut Deutsch sprechen, Arme Kinder und Kinder die auf dem Bauernhof bei ihren Eltern helfen müssen und deshalb nach Kuhstall stinken. Und DEINE Kinder werden auch Kinder von gleichgeschlechtlichen Eltern hänseln. Weil DU es ihnen so vorgelebt hast.
      In welcher Zeit leben wir eigentlich? Ich könnte kotzen ab eurer Ignoranz! Jemandem so etwas Essentielles verwehren zu wollen, nur weil er zufälligerweise Menschen des gleichen Geschlechts mag?
      17 2 Melden
    • Asha 22.05.2015 01:23
      Highlight Du sagst es: Kinder sind grausam. Ich glaube es gibt auf der ganzen weiten Welt KEIN Kind, das nicht aus IRGENDEINEM Grund in der Schule gehänselt wird! Kinder ticken einfach so: Selbst wenn es bei einem Schulgsplänli keinen auffälligen "Makel" gibt, finden sie dennoch etwas, um sich wie kleine A... zu benehmen. Kinder sind einfach so: Oftmals primitiv, sehr asozial und häufig abartig gemein.
      7 1 Melden
    • katrinkaputt 22.05.2015 06:42
      Highlight Ebenso sollten Rothaarige keine Kinder kriegen /s
      11 3 Melden
    • 's all good, man! 22.05.2015 09:26
      Highlight Dein Kommentar ist sehr wohl homophob, auch wenn ich dir glaube, dass du grundsätzlich «nichts gegen Schwule» hast.

      Bis vor ein paar Jahren habe ich auch noch so gedacht. Aber versuch mal, deine alteingesessene Denkweise - die vermutlich daher rührt, dass du wie die meisten von uns «halt so» aufgewachsen bist - zu hinterfragen. Versuch mal zu hinterfragen, warum genau die Kinder «Lebenslang bestraft und traumatisiert» sein sollen. Was bringt dich zu diesem Schluss? Wer hat dir das beigebracht? Das würde ich wirklich gerne mal wissen.
      9 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2015 09:46
      Highlight @Asha Differenziert betrachtet sind doch die Kinder das Resultat der Erwachsenenwelt. Das Spiegelbild von uns selbst. Nicht mehr und nicht weniger.

      Du sagst es: Erwachsene sind grausam. Ich glaube es gibt auf der ganzen weiten Welt KEIN ERWACHSENER, der nicht aus IRGENDEINEM Grund in der gehänselt wird! Erwachsene ticken einfach so: Selbst wenn es bei einem Mitmenschen keinen auffälligen "Makel" gibt, finden sie dennoch etwas, um sich wie grosse A... zu benehmen. Erwachsene sind einfach so: Oftmals primitiv, sehr asozial und häufig abartig gemein.
      7 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2015 09:53
      Highlight Hat doch nichhts mit alteingesessen zu tun...

      Was wenn jetzt, sagen wir mal, Pädophile auf ihr "Recht" pochen? Wird das ihnen auch gewährt? Ist ja nur eine Neigung die sie da haben und halt nicht ganz der "Natur" entspricht.

      Weshalb soll man nur Homosexuelle gleich behandeln wie Heterosexuelel?

      Nicht das es jemand in den falschen Hals kriegt - Pädophile oder Tierschänder gehören für mich grundsätzlich abgeschafft.

      Nur... wieso ist "homo" angeboren und keine Krankheit aber alles andere ist einfach pervers, schlecht, nicht human, etc.?

      Meine Frage... wo führt das ganze hin?
      5 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2015 11:01
      Highlight Machst du Witze? Kinder, die bei homosexuellen Paaren aufwachsen haben nachgewiesenermassen eine im Durchschnitt höhere Sozialkompetenz.

      Und von wegen "Die Natur hat vorgesehen". Du weisst nicht wirklich viel über die Tierwelt, gell? Alleinstehende Entendamen schieben ihren Nachwuchs z.b. bevorzugt schwulen Entenpaaren unter, weil diese erstklassige Eltern abgeben. Ja, tatsächlich, es gibt schwule Tiere. Enten sind nicht die einzigen.

      13 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2015 13:14
      Highlight Keine Witze.

      Habe da einfach so meine Bedenken - vor ca. 2 Jahren ist in einer namhaften Schweizer Tageszeitung ein Bericht erschienen, in dem ein angesehener Psycholog folgendes sagte:

      "Auch Pädophile müssen ihre Triebe/Begehren ausleben können - daher wäre es sinnvoll diesem Bedürfnis nachzukommen und entsprechende "Institutionen" einzurichten...
      Man dürfe solche Leute nicht ausgrenzen oder für krank erklären."

      Was wenn sich jetzt diese "Bevölkerungsgruppe" auch für ihr Anliegen stark macht?

      Holland ist so weit, dass man Zoophilie erlaubt hat...

      Deshalb meine Bedenken/Haltung.
      4 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2015 14:35
      Highlight Ein Psychologe, der sowas sagt, egal wie angesehen er ist, gerät bei mir sofort unter Verdacht, selbst zu der von ihm geförderten Minderheit zu gehören. In seinem Beruf müsste er schliesslich wissen, dass Pädophilie nicht angeboren ist sondern erst durch Entwicklungsstörungen entsteht.
      Dass man diese Leute nicht ausgrenzen sollte, ist aber stimmig. Kranke soll man grundsätzlich nicht ausgrenzen. Mich stört an der Ausgrenzung viel mehr, dass sie massiv daran hindert, selbst Heilung zu suchen. Das wollen - mindestens vor der ersten Tat - nämlich die meisten. Sie wissen nur nicht wo oder wie.
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2015 15:09
      Highlight @Rhabarber:
      Klar, für mich ist solch ein Psychologe auch das Letzte...

      Aber welche Signalwirkung hat das für die Betroffenen?

      Wie schon ein anderer User weiter oben erwähnt hat - vor 200 Jahren war Homosexualität tabu... oder wie man eben am Hand vom Urteil sieht, zum Teil immer noch tabu in gewissen Bereichen.

      Finde schon dass man mit der Zeit gehen sollte, auf jeden Fall.

      Möchte aber auch erwähnt haben, dass sich auch solche durchsetzen könn(t)en, die man vor ein paar Jahr(zehnt)en als Abschaum abgetan hat...

      1 1 Melden
  • amberli 21.05.2015 20:52
    Highlight Mich würde interessieren, was bei dieser Konstellation und dem nun erfolgen Urteil nun geschieht, wenn der eingetragene Vater stirbt erstens in vormundschaftlicher Hinsicht wenn das Kind noch nicht volljährig ist und zweitens erbrechtlich.
    27 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.05.2015 23:13
      Highlight Mi dem Stand des Gesetzes geht das Kind in die Obhut des Staates. Ausser ein 'Götti' eine 'Gotte' übernimmt dies. In Bern ist die Adoption in solch einem Fall noch hängig und. müsste endlich gutgeheißen werden. Erbrechtlich gesehen gilt nach meinem Wissen das Erbrecht ganz normal wie bei der Ehe. 50/50 Kind, Ehegatte.
      0 0 Melden
    • olga 22.05.2015 09:02
      Highlight leider nicht. weil das kind ist ja nicht das leibliche kind vom vater und kann auch nicht adoptiert werden. allerdings sollte sich dies mittels testament leicht beheben lassen... problematischer wirds dann nur, wenn noch andere, leibliche kinder dazu kommen. dann die fairness zu garantieren, wird relativ schwer, zumal das eine kind keine rechte diesbezüglich hat...
      1 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.05.2015 09:51
      Highlight @amberli Wenn das Paar verheiratet ist denke ich würde der nicht leibliche Vater das Kind in seiner Obhut behalten. dürfen.
      Wie verhält es sich bei Stiefeltern?
      1 0 Melden
  • elivi 21.05.2015 19:34
    Highlight Ich frag mich was da als vater eingetragen wird falls auch der samen gespendet wurde und die leihmutter alle verantwortung abgibt. Will dann das bundesamt das kind ins heim geben? und was dann dem kind sagen tja pech gehabt, da hättest du ein super zuhause mit liebenden eltern gehabt aber gesetzlich bist du zwangsweise.
    35 5 Melden
  • Eurostar 21.05.2015 19:28
    Highlight Man muss das Thema Homo-Elternschaft nicht voran bringen. Homosexuelle Paare können tun und lassen was sie wollen aber beim Thema Kind hört es einfach auf. Sry. Somit würde man ja das Ganze legalisieren, was gegen das Gesetz ist. Zudem hat das Kind genau 1 Vater & 1 Mutter, ist einfach Natur. Patchwork-Familien, wo der leibliche Vater der Kinder nicht mehr da ist gibt es auch und es funktioniert...
    36 78 Melden
    • Miicha 21.05.2015 21:46
      Highlight Dummheit sollte verboten werden...
      37 16 Melden
    • Petar Marjanovic (1) 21.05.2015 22:08
      Highlight Nur können Kinder in Patchwork-Familien adoptiert werden. Gruss von einem Schwulen, der das Urteil ziemlich blöd findet.
      41 15 Melden
    • olga 22.05.2015 00:36
      Highlight das kind wird auch weiterhin noch 1 vater und 1 mutter haben, genetische nämlich, wie es die natur vorschreibt. nur kommen eben noch weitere eltern dazu. was ist denn da das problem? nur weil mami und papi böse zu dir waren, willst du anderen ihr familienglück verwehren? homosexuelle eltern sind wahrscheinlich sogar die besseren eltern, weil sie, im vergleich zu vielen, wo die "natur" es eben einfach mal zugelassen hat, sich bewusster und gewollter für kinder entscheiden!

      ah und ps. "das ganze legalisieren, was gegen das gesetz ist" denk doch über den satz noch einmal nach, mein guter.
      10 5 Melden

Darum lehnt der Bundesrat «No Billag» ab – die 5 wichtigsten Argumente im Überblick

Für ein kleinräumiges, mehrsprachiges Land wie die Schweiz mit ihrer direkten Demokratie sei ein vielfältiges Medienangebot wichtig, argumentiert der Bundesrat. Die Initiative nehme in Kauf, dass nur noch produziert werde, was rentiere.

In eine besonders schwierige Situation kämen die Randregionen und Sprachminderheiten, hält der Bundesrat weiter fest. Je kleiner das Einzugsgebiet, desto unrealistischer sei es, ein Angebot rein kommerziell zu finanzieren. Die Schweiz wäre das erste Land …

Artikel lesen