Schweiz

Die Ähnlichkeit der beiden Polit-Kampagnen ist offensichtlich: Gross im Bild, die aktuelle Kampagne der Grünen gegen die «No Billag»-Initiative. Das kleine Bild zeigt eine Gegenkampagne zur Masseneinwanderungsinitiative 2014. bild: ho/watson

Mit Baum und Hodlers Holzfäller gegen «No Billag»: Hatten wir das nicht schon mal?

Es ist die Auferstehung eines altbekannten Symbols. Die Grünen setzen im Abstimmungskampf gegen «No Billag» auf schon Dagewesenes. 

29.12.17, 13:58 30.12.17, 06:21

Schweizer Parteien und Verbände setzen im Abstimmungskampf gerne auf Altbewährtes – auf Symbole, die die Stimmbürger bereits kennen.

Bekanntes Beispiel – die Apfelbäume der Economiesuisse. Wann immer es an einer Abstimmung, um die Bilaterale mit der EU ging, öffnete der Verband seine Schublade und nahm das Bild des Apfelbaums hervor, der für die blühende Schweizer Wirtschaft steht. 

Die Apfelbaum-Kampagne artete 2014 im Vorfeld der Abstimmung zur Masseneinwanderungsinitiative endgültig aus, so immens, dass der Tages-Anzeiger überspitzt von einem «Apfelkrieg» sprach und selbst deutsche Medien die Kampagnen aufnahmen. «Gefahr für den Apfelbaum», titelte beispielsweise die Berliner Zeitung

Denn nicht mehr nur die Economiesuisse warf damals mit Apfelbaum-Plakaten und -Inseraten nur so um sich, sondern auch die politischen Gegner nahmen das Symbol des Apfelbaums auf, münzten es einfach auf ihre Interessen um. Das Wirrwarr war perfekt.

Der Apfelbaum in Abstimmmungskampagnen

Das Comeback

Seither war es ruhig um den Apfelbaum – bis jetzt. Denn nun kehrt das Symbol zurück. Im Kampf gegen die «No Billag»-Initiative setzen die Grünen für ihre Flyer auf einen Baum, der von einem Holzfäller gefällt wird.

Von einem Plagiat will Regula Rytz nichts wissen: «Es geht um die Kernbotschaft », betont die Präsidentin der Grünen. «Der Baum symbolisiert die kulturelle und mediale Vielfalt in unserer vielsprachigen Schweiz», die verloren ginge, wenn die Initiative angenommen würde.

Dennoch: Die Ähnlichkeit ist frappant. Vor allem zu einem Plakat, wie der folgende Vergleich zeigt.

2017, Kampagne der Grünen gegen die «No-Billag»-Initiative

Bild: Grüne Partei Schweiz

2014, Kampagne gegen die Masseneinwanderungsinitiative

Auf beiden Sujet wird ein Baum gefällt, auf beiden ist es der gleiche Holzfäller, der das Beil schwingt. Jener, den der Schweizer Maler Ferdinand Hodler auf einem Gemälde verewigt hat. 

Die Präsidentin der Grünen glaubt nicht, dass der Flyer die Stimmbürger an die Masseneinwanderungsinitiative erinnern wird. Diese Kampagne sei längst vergessen. Nicht aber Ferdinand Hodler. «Er hat ikonische Bilder geschaffen. Sein Gemälde des Holzfällers kennt man, es weckt Emotionen.» 

Weil einst Bundesrat Christoph Blocher das Bild in seinem Büro im Bundeshaus aufhängte, wurde «Der Holzfäller» für viele zum Symbol des rechten Flügels in der Schweizer Politik.

Christoph Blocher auf dem Sofa. Über ihm hängt «Der Holzfäller» des Schweizer Malers Ferdinand Hodler. Bild: KEYSTONE

Auch die Grünen wollen in ihrer aktuellen Kampagne mit dieser rechtskonservativen Symbolik spielen, wie Rytz sagt. «Unser Sujet hat eine einfache und klare Bildsprache. Die Annahme der ‹No Billag›-Initiative würde zu einer Abholzung der Schweizer Medienvielfalt führen. Statt Vielfalt gäbe es ideologischen Einheitsbrei.» Die ersten Reaktionen hätten gezeigt, dass die Botschaft ankomme.

Viele Gegner der Volksinitiative befürchten, dass Christoph Blocher mit seinen Medien bei einem Wegfall der SRG in die Bresche springen könnte. Dies wies das Pro-Lager stets als unrealistisch zurück. Auch von einer Abholzung der Medienlandschaft wollen sie nichts wissen. Sie versprechen im Gegenteil eine grössere Medienvielfalt.

Destruktive Botschaft

Politologe Laurent Bernhard von Universität Lausanne hat sich den Flyer der Grünen angeschaut. Ihn erstaunt, dass die Grünen auf eine solch destruktive Botschaft in ihrer Kampagne setzen. Das sei sonst meist nicht ihre Art, könne aber in diesem Fall funktionieren. «Ihre ökologische Wählerschaft will als letztes einen kaputten Baum.»

Bei ihm hat der Flyer eine andere Assoziation geweckt. Er fühlte sich erinnert an die Kampagne der Verbandsbeschwerde-Initiative von 2008. Auch damals sei von einem Kahlschlag die Rede gewesen. Auch damals wurde ein abgeholzener Baum als Sujet verwendet.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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153Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rönsger 31.12.2017 11:12
    Highlight Art. 93 Abs. 3 BV (neu): 3 Der Bund versteigert regelmässig Konzessionen für Radio und Fernsehen. Schon nur dieser Initiativ-Absatz zeigt, dass die "Liberalisierer" die neue Medienwelt nicht liberalisieren sondern noch mehr bürokratisieren wollen. Nicht absichtlich, aber völlig ahnungslos. Heute verlangt das RTVG nur von jenen eine Konzession, die Gebühren ziehen und/oder eine Frequenz nutzen. Alle andern, so z.B. TeleZüri oder 3+, können konzessionsfrei senden. Weshalb die Initianten wieder ein restriktiveres Konzessionsmodell einführen will, entbehrt somit jeder liberalen Logik.
    5 2 Melden
  • Schneider Alex 31.12.2017 07:37
    Highlight Was ist in dieser Situation das Vernünftigste? No-Billag annehmen, um dem Parlament Beine zu machen, einen neuen Verfassungsartikel "Medien" zu erlassen, der eine abgespeckte SRG und das Überleben von privaten Qualitätsmedien konkret ermöglicht.
    RASA hat ja auch eine Aufhebung des MEI-Verfassungsartikels innert kurzer Frist verlangt. Es ist nicht verboten, gescheiter zu werden. Die Parlamentsdebatte um einen Kompromissvorschlag zu NoBillag hat deutlich gezeigt, dass wir ohne Volksauftrag nicht weiter kommen.
    7 3 Melden
  • kruska 30.12.2017 12:37
    Highlight Medium Fernseher: Mein Job ist es, dich abgelenkt zu halten um die öffentliche Debatte einzuschränken. Ich sensationalisiere Randthemen um deinen Fokus auf das Triviale zu lenken, während du die wichtigsten Fragen ignorierst. Ich stelle den Status Quo niemals in Frage, weil ich in Wirklichkeit Staats und Konzernpropaganda verbreite. Was ich weglasse ist wichtiger als das was ich verbreite.
    19 15 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 15:20
      Highlight Inhaltslose Propaganda kruska. Ohne ein einziges Argument. Bisschen sehr dürftig
      18 22 Melden
  • LYX 30.12.2017 09:57
    Highlight Apropos gebühren.
    Diese 365.-- sind nur für die nächsten jahre... Danach kann das locker wieder erhöht werden, ohne dass man dagegen etwas tun könnte. Also besser mal ganz stoppen solange wir die Möglichkeit haben. Nein zu zwangsgebühren für unnötiges zeugs.
    36 39 Melden
    • Sportfan 30.12.2017 11:55
      Highlight Das ist reine Polemik. Sie haben jetzt und später immer die Möglichkeit eine Initiative zu starten.

      Natürlich kann die Gebühr steigen, sie kann aber auch sinken, denn es ist klar definiert, die SRG bekommt 1,2 Milliarden nicht mehr und nicht weniger. Je nachdem wieviele Menschen hier leben, kann sie steigen oder sinken. Genau ihre Ecke schrie bei der letzten Abstimmung: "Ja nicht annehmen, sonst haben wir bald 1000.-- Gebühr." Das war ihr Argument. Und was passierte, die Gebühr sank. Also bitte mal Argumente, statt doofe Angstmache.
      25 19 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 18:13
      Highlight Besser mal den Strassenbau verbieten, es könnte ja weiter gebaut werden. Bisschen sehr schwachsinnig was du hier erwähnst.
      13 14 Melden
    • LYX 30.12.2017 20:18
      Highlight Wann ist den je schon mal etwas günstiger geworden? Die 365.-- sind noch ein letzter versuch gewesen wegen der bevorstehenden Abstimmung. Nicht vergessen: Zusätzlich bezahlen wir aber indirekt noch übers Geschäft.
      12 12 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 23:21
      Highlight Falsch: Die 365 sind das Ergebnis der RTVG-Abstimmung. Informationen lese und verstehen bildet im Übrigen.
      Vielleicht sollte die SRG wieder mal Bildungsfernsehen einführen.
      Die MWST sinkt z.B.; die Mietzinse sinken wenn die die Mitzinssenkung beantragst. etc usw.
      9 8 Melden
  • Herbert Anneler 30.12.2017 09:38
    Highlight Art. 93, Abs. 3 gemäss No Billag-Initiative verlangt die Versteigerung der Konzessionen der SRG und der gebührenfinanzierten privaten Radios und TVs. Die Initiative sieht bei dieser Versteigerung keinerlei Auflagen vor. D.h. 1. können auch ausländische Interessenten mitbieten, z.B. auch reiche Saudis, 2. es gibt keine Auflagen in Sachen Inhalte und Qualität, es könnte z.B. auch Breitbart mitbieten, 3. macht die No Billag-Initiative auch keine Auflagen, welche die Mitbieter zwingen, die Interessen unseres Landes zu berücksichtigen. No Billag öffnet fremden Mächten unsere Tore sperrangelweit!
    18 24 Melden
    • atomschlaf 30.12.2017 11:44
      Highlight Haltlose Panikmache, Anneler!
      Art. 93, Abs. 3 ist viel zu allgemein gehalten, um ohne Ausführungsgesetz oder -verordnung direkt angewendet zu werden.
      17 9 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 30.12.2017 12:59
      Highlight Solche Auflagen kann das Parlament mit einem Ausführungsgesetz bestimmen. Ihr Argument ist damit widerlegt.
      20 12 Melden
    • Sportfan 30.12.2017 14:48
      Highlight So so, und was rufen Sie dann wieder, wenn das Parlament einen Passus aufnimmt, der die Initiative streicht? (Die Vorlage hat alle bisherigen "Auflagen" gestrichen). Wollen Sie es hören oder wissen sie es? Ich glaube es beginnt mit "Verfassung-" und endet mit "bruch". Macht besser mal Initiativen, die auch beim zweiten Blick noch "verhebbed".
      12 10 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 15:22
      Highlight riese/Atomschlaf: Halleluja. Die rechte Parlamentsmehrheit wird dafür sorgen, dass die Meistbietenenden die Konzessionen kriegen, alles andere ist egal.
      Würde man dieses Passus ignorieren, kann Amstutz ja wieder Verfassungsbruch heulen.
      12 13 Melden
    • David Steger 30.12.2017 23:22
      Highlight Viel wichtiger ist, dass der aktuelle Art. 93 Abs. 3 BV ersatzlosgestrichen wird. Der Teil der Verfassung, der uns unteranderem neutrale und unabhöngige Medien garantiert und alle Meinungen abbildet. Viel Spass, wenn nach der Annahme nur noch die Meinung publizert wird, die dem Journalisten oder dem Besitzer der Zeitung gefällt...
      7 9 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 31.12.2017 09:07
      Highlight Art. 93 abs. 3 bv garantiert gar nichts. Ist ein nichteinklagbarer leistungsauftrag und hat mit den zeitungen nichts zu tu
      4 1 Melden
    • David Steger 31.12.2017 10:23
      Highlight KORRIGENDUM: In meinem Kommentar oben habe ich behauptet, dass Art. 93 Abs. 3 BV ersatzlos gestrichen wird. Dies ist falsch. Abs. 3 bleibt erhalten. Ersatzlos gestrichen werden jedoch Art. 93 Abs. 2 BV und Art. 93 Abs. 5 BV. Abs. 2 garantiert ausgewogene Berichterstattungen, die alle Meinungen abbildet und Abs. 5 garantiert das Beschwerderecht vor dem Presserat.
      2 1 Melden
  • J.S. Bond 30.12.2017 07:33
    Highlight Die No Billag wird angenommen werden weil das Wählervolk mittlerweile gelernt hat das die ganzen Horror Szenarien die prognostiziert werden nie eintreffen.
    Wer wirklich glaubt, das SRF wird eingestellt bei einem Ja ist sowas von naiv. Es wird nur auf ein gesundes Mass geschrumpft werden und die unverschämten Durchschnittslöhne (war in den Medien) werden der Privatwirtschaft angepasst. Es wird dann halt vermehrt Werbung laufen, das ist alles.
    Den vernünftigen Gegenvorschlag wollte man ja nicht. Deshalb stimme ich JA, so wie die meisten es auch tun werden.
    37 35 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 15:24
      Highlight Beschämend wie viele nicht fähig sind einen Text zu verstehen. Es gibt nur alles oder nichts. Und kein Schrumpfen!
      Was soll im Übrigen ein "gesundes Mass" sein? Und dein Neidargument Löhne ist ziemlich langweilig und ausgelutscht.
      Es gab keinen brauchbaren Vorschlag, weil die SVPler und deren vorausgeschickte Komitees die SRG zerschlagen wollen und nichts anderes
      18 26 Melden
    • J.S. Bond 30.12.2017 18:01
      Highlight ah klar die Neidkeule wieder wenn einem sonst nichts einfällt gell. Den Text kenne ich sehr wohl. Es steht nirgends das SRF aufgelöst wird, es geht nur um die Finanzierung, die Zwangsgebühren. SRF besteht auch aus Werbegeldern und zu einem nicht unerheblichen Teil. In Zukunft wird das reichen müssen, bzw. wird halt mehr Werbung geschaltet.
      17 9 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 23:23
      Highlight Was ausser Neid ist es denn, wenn man anfängt von angeblich zu hohen Löhnen zu reden?
      Es steht geschrieben, dass der Bund die Konzessionen meistbietend versteigern wird. Und dort werden nur Konzeren mitbieten können, ein VErein wie die SRG wird da keine Chance haben.
      Und nein, brechen die Einnahmen aus den Gebühren weg, brechen auch die Werbeeinahmen weg. Ist Milchbüchleinrechnung für Anfänger
      10 8 Melden
    • David Steger 30.12.2017 23:31
      Highlight Die SRG muss nicht aufgelöst werden. Soweit bin ich mit Ihnen einverstanden. Allerdings wird bei einer Annahme der bestehende Art. 93 Abs. 3 BV ersatzlos gestrichen. Dieser Teil der BV garantiert unteranderem, dass in einem Medienbericht möglichst viele verschiedene Meinungen abgebildet werden sollen. Dies gilt nicht nur für die SRG. Wird dieser Artikel gestrichen, wird es möglich sein einseitig über ein Thema zu berichten ohne Betroffene oder Minderheiten zu berücksichtigen. Bitte vergleichen Sie Initiativtext und BV!
      5 2 Melden
    • David Steger 31.12.2017 10:18
      Highlight KORRIGENDUM: In meinem obigen Kommentar habe ich behauptet, dass Art. 93 Abs. 3 BV ersatzlos gestrichen wird. Das ist falsch. Abs. 3 wird bestehen bleiben. Jedoch wird Art. 93 Abs. 2 BV und Art. 93 Abs. 5 BV.
      Abs. 2 garantiert die oben erwähnte Ausgewogenheit der Medienberichte und Abs. 5 gibt uns das Beschwerderecht vor dem Presserat.
      2 0 Melden
  • Schneider Alex 30.12.2017 06:47
    Highlight Die SRG-Programmstruktur und die stets steigenden Zwangsgebühren sind seit Jahrzehnten von den nationalen Politikern nie in Frage gestellt worden, vor allem weil sie von der Publizität, die sie durch die SRG geniessen, profitieren. Nur das Volk kann das ändern!
    25 16 Melden
    • Sportfan 30.12.2017 14:51
      Highlight Ehm, und warum gab es dann mit dem neuen Gesetz eine Reduktion um 100.-- ?? Warum bloss? Weil das Parlament ein neues Gesetz gemacht hat, das Volk hat es angenommen und die Gebühren sind gesunken. Himmel, bleibt mal bei den Fakten!
      13 17 Melden
    • Schneider Alex 30.12.2017 16:25
      Highlight 1987-1990 betrugen die SRG-Gebühren Fr. 279.60, 2017 sind es Fr. 451.10, also +61%.
      Der Preisindex stieg von um +43%. Die SRG hat also doch ordentlich zugelangt bei einer um 29% gewachsenen Bevölkerung. Die gesamten Gebühreneinnahmen der SRG betrugen 2016 rund das Dreifache von 1984 (1984: 0,4 Mia. und 2016: 1,24 Mia CHF). Die Höhe der totalen Gebühreneinnahmen wird auch in Zukunft trotz Abnahme der Einzelgebühr nicht abnehmen. Jetzt zahle ich einfach direkt als Privatperson und dann noch indirekt als Mitarbeiter einer Unternehmung. Zudem zahlen nun auch viele Nicht-Nutzer der SRG-Programme.
      17 2 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 18:17
      Highlight Nein, die Politik könnte dies ändern, aber von jenen die Ja sagen zu dieser Initiative, will ja keiner diskutieren, sondern mit dem Hammer dreinschlagen.
      Es ist halt mühsam in der Politik ein Geschäft aufs Tapet zu bringen, Mehrheiten zu suchen und Kompromisse zu suchen. Dazu ist man heute nicht mehr bereit.
      10 9 Melden
    • Sportfan 30.12.2017 18:20
      Highlight Ihr Argument kommt einfach viel zu spät, weil überholt!

      Ab 2019 bezahlen Sie weniger als vor 25 Jahren, trotz Teuerung. Und das hat die Politik so aufgegleist und das Kostendach definiert.

      Mit diesem Argument konnten sie vielleicht noch bei der Abstimmung zum RTVG kommen, aber es war schon damals „ziemlich“ geschönt, und hat schon damals nicht verfangen. Jetzt ist es nur noch veraltet!

      Und weil ihr damals die neue, viel günstigere Gebühr verhindern wolltet (Referendum), müssen wir jetzt noch bis 2019 auf die günstigere warten. Danke nochmals dafür!
      8 8 Melden
    • Schneider Alex 01.01.2018 06:50
      Highlight Was ist in dieser Situation das Vernünftigste? No-Billag annehmen, um dem Parlament Beine zu machen, einen neuen Verfassungsartikel "Medien" zu erlassen, der eine abgespeckte SRG und das Überleben von privaten Qualitätsmedien konkret ermöglicht.
      RASA hat ja auch eine Aufhebung des MEI-Verfassungsartikels innert kurzer Frist verlangt. Es ist nicht verboten, gescheiter zu werden. Die Parlamentsdebatte um einen Kompromissvorschlag zu NoBillag hat deutlich gezeigt, dass wir ohne Volksauftrag nicht weiter kommen.
      1 0 Melden
  • Helona 30.12.2017 03:37
    Highlight In den Kommentarspalten taucht immer wieder der Begriff 'Service Public' auf. Ehrlich gesagt, weiss ich eigentlich gar nicht so richtig, wovon im konkreten Fall die Rede ist. Ich kann in den Programmen der SRG beim besten Willen keine für mich relevanten Dienstleistungen (Service) erkennen.
    23 25 Melden
    • Sportfan 30.12.2017 14:54
      Highlight gehen sie mal auf:

      https://www.srf.ch/sendungen-a-z

      und sie werden ziemlich viele finden. Ausser sie wollen nur "Bauer ledig sucht", oder amerikanische Serien sehen. Dann werden sie nichts finden. Aber sonst alles, zu Sport, Politik, Geschichte, Natur, People, Gellschaft, Quiz usw.

      Was wären denn für Sie relevante Dienstleistungen?
      14 11 Melden
  • Jol Bear 29.12.2017 21:13
    Highlight Sicherung der Medienvielfalt durch die Subventionierung einer einzigen Sendeanstalt mit über 90 % der Gebühren (in Zahlen über 1,2 Mia. Fr. pro Jahr)? Und gleichzeitig rund 3 % (36 Mio.) an die restlichen TV-Stationen! Finde die No-Billa-Initiative ebenfalls zu extrem, aber das Argument mit der Sicherung der Medienvielfalt ist völlig grotesk.
    43 14 Melden
    • David Steger 30.12.2017 23:38
      Highlight Naja. Ich weiss von einer Betroffenen, dass ein regionals Medium wie die Top-Gruppe (RadioTop, TeleTop) ohne Zuschüsse aus Gebürengelder nicht überlebensfähig wäre...
      Fällt die Billag-Gebür weg, müsste nicht nur die SRG nach neuen Einnahmequellen suchen...
      5 2 Melden
    • Gipfeli 31.12.2017 17:12
      Highlight Keine Ahnung woher Sie diese Zahlen haben. Aber gemäss Website vom Bakom erhalten die Privaten seit Juli 2016 5% oder 67,5 Mio, per 2019 ist eine Erhöhung auf 6% (81 Mio) vorgesehen.
      2 0 Melden
    • Jol Bear 31.12.2017 20:06
      Highlight Gipfeli: das sind ebenfalls bakom-Zahlen, die rund 36 Mio. (ca. 3 %) sind das Geld an priv. TV, ohne Privatradio. Ob 3 oder 6 % ist jedoch unerheblich. Solange 1 Anstalt über 90 % der Gebühren erhält, ist es ein Hohn, mit Sicherstellung der Medienvielfalt zu argumentieren, oder man/ frau hält die Stimmbürger tatsächlich für jeden Unsinn empfänglich.
      0 1 Melden
  • profiprofiler 29.12.2017 19:27
    Highlight Liebes Watson...
    ...bring doch mal kreative Argumente und nicht nur polemische Kopien.

    Was waren die Überlegungen zur Initiative No Billag? Wieso ist der Unfriede bei den Nutzern so hoch?

    Was hat SRF „verschlafen“ und was könnten die von Netflix lernen?
    42 10 Melden
    • kularing 29.12.2017 20:25
      Highlight ääh..sorry, aber ich glaube, dafür müsste man.. selbst...recherchieren..!
      Und das geht nicht.
      30 18 Melden
    • SemperFi 29.12.2017 22:53
      Highlight Und? Was könnte SRF von Netflix lernen? Newssendungen auf Rumantsch? Übertragung von wichtigen Nationalratsdebatten, 12h live vom Unspunnenfest?
      21 31 Melden
    • kularing 30.12.2017 05:03
      Highlight Vielleicht eine räterromanische übersetzte Live Übertragung vom Nationalratssaal?

      24/7. Es würde zwar niemand sehen wollen, aber SRF währe beschäftigt.

      Schon lustig, unser Fernsehe kann sich seine Aufgabe selbst auswählen. Egal ob es jemanden interessiert und was es kostet.

      S,Geld ist ja da.
      19 19 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 15:28
      Highlight Was zur Initiative führte? Der KAmpf von rechtsaussen gegen den Staat, dessen Institutionen und alles was irgendwo mit dem Staat zusammenhängt. Es geht um den geschürten Hass und Frust zu kanalisieren und in diesem Fall die verhasste SRG zu zerschlagen. Um nichts anderes.
      Die SRG existiert so aufgrund des Föderalismus der Sprachregionen.
      Ohne SRG gibt es kein Tessiner Radio und TV, kein rätoromanisches TV und Radio.
      Und was an Netflix gut sein soll fragst du dich selber
      14 17 Melden
    • Sportfan 30.12.2017 15:41
      Highlight @kularing: Sie haben einmal mehr keine Ahnung, worüber sie schreiben.

      Der Auftrag ist seitens Bund genau definiert. Es gibt viele Auflagen, welche die SRG oder die Privaten erfüllen müssen. Sonst gibt es kein Geld. Deshalb verzichten einzelne Private Anbieter auf das Billag Geld, weil sie das Gefühl haben, ohne die Auflagen mehr zu verdienen.
      10 9 Melden
    • kularing 31.12.2017 12:15
      Highlight Sportfan
      Ja genau
      Als SRG Mittarbeiter sind sie privilegiert und werde wenigstens dafür bezahlt, um dies hier "richtigzustellen".
      2 2 Melden
    • Gipfeli 31.12.2017 17:20
      Highlight Da die Initiative auch gravierende Änderungen in der Verfassung vorsieht, kann ich zumindest das Argument, es gehe "nur" um die Freiheit jedes Einzelnen, nicht ernst nehmen. Die Auflösung eines solidarischen Gebührensystems zerstört vielleicht die SRG und etliche Regionalsender. Aber die Verfassungsänderungen werden die Medienlandschaft nachhaltig verändern... und meiner Ansicht nach nicht zum Guten.
      3 1 Melden
    • profiprofiler 01.01.2018 10:40
      Highlight Anstoss für die „abgedroschenen“ Argumente von kularing:

      Netflix, weil ohne Werbung Dokus und das bezahlt was interessiert, in verschiedenen Preisklassen.

      Mit Abgaben wäre das gerechter, vor allem in der Wirtschaft. Wer bezahlt soll mitbestimmen was er schaut; Schliesslich sind wir eine direkte Demokratie, keine Diktatrie.

      SRF im 21. Jahrhundert sollte das realisieren können...

      Internetpräsenz ist ok... nur zuviele Subthemen für Subkulturen, die zu wenige interessieren.

      PS an „kularing“ Kommunikationsblocker + persönlich Angriffe nützen nichts. Ich diskutiere auf Sach- und Metaebene.
      0 0 Melden
  • Raembe 29.12.2017 19:01
    Highlight Für mich: Nein zu NoBillag
    50 30 Melden
    • Käsebrötchen 29.12.2017 21:05
      Highlight Ich habe dir ein Herzchen gegeben. Nicht, weil ich deine Meinung teile, sondern weil ich sie respektiere ;-)
      16 14 Melden
    • Raembe 30.12.2017 17:14
      Highlight Danke, leider sind nicht alle so tollerant.
      2 5 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 18:18
      Highlight für mich auch ein klares NEIN.
      Gibt kein brauchbares Argument, dass mich überzeugen könnte.
      8 4 Melden
  • atomschlaf 29.12.2017 16:34
    Highlight Es gibt ja durchaus auch Argumente für den Status quo - aber ausgerechnet die Quasi-Monopolistin SRG zur Garantin der Medienvielfalt emporzustilisieren ist schon arg abstrus... 🙄
    62 21 Melden
    • wasylon 29.12.2017 18:09
      Highlight Absolut richtig. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern als PTT Peilwagen sogenannte Piratenstationen jagten wie Schwerverbrecher. Der SRG ging es nie um Meinungsvielfalt, ihr ging es einzig immer um ihr Monopol.
      60 25 Melden
    • Raembe 29.12.2017 18:42
      Highlight Was ihr nich ganz versteht ist das die Billag auch die Privatsender stützt. Falls die Gebühr stirbt, habens die kleinen noch schwerer. Dann sinds überall 20h Mediashop und Eso Tv anstatt auf einzelnen Sendern ca 8h.
      36 32 Melden
    • phreko 29.12.2017 19:11
      Highlight @Atomschlaf: Es geht ja eben auch nicht bloss um die SRG.
      15 19 Melden
    • wasylon 29.12.2017 19:38
      Highlight @Raembe warum geht es den Privaten schlecht? Seit ihrer Gründung ist die SRG stetig gewachsen auf Kosten der privaten Medien.
      17 Radio- und sieben Fernsehprogramme sind es Aktuell.
      Jetzt soll also der nimmersatte Moloch SRG der Retter der Privaten sein?🤣
      33 21 Melden
    • atomschlaf 29.12.2017 19:41
      Highlight Raembe, wenn die SRG nicht so übermächtig wäre und trotz Gebühren auch noch Werbung und Sponsoring zulässt, bräuchten die Privaten auch keine Unterstützung.
      Mit den Brosamen aus dem Gebührentopf hat man die Privaten gekauft, um ernsthafte Konkurrenz für die SRG zu verhindern.
      31 15 Melden
    • Luku luku 29.12.2017 20:22
      Highlight Dann muss aber am Auftrag geschraubt werden und nicht an der Existenz. Und ein alleinig Werbefinanziertes SRG will ich nicht.

      Und ich finde auch, das gerade bei den Privatsendern ein informativer Kanal fehlt.
      25 12 Melden
    • Raembe 29.12.2017 21:11
      Highlight Das wird nicht besser wenn die Gebühr gekillt wird, nur das es dann der SRG auch schlecht geht....
      12 19 Melden
    • wasylon 29.12.2017 21:59
      Highlight Wenn die fetten Jahre vorbei sind. Muss halt die SRG muss den Gürtel enger schnallen....
      27 13 Melden
    • Raembe 29.12.2017 23:14
      Highlight Nicht nur die SRG, was versteht ihr nicht unter: Billag weg, Geld für alle weg.

      Was wenn dann die SRG eure Lieblingsprogramme nicht zeigt, die Nachrichten schlechter recherchiert werden, keine eurer lieblings Sportevents, 15h Eso TV, 30min Werbung für 90min Film zeigt und die Meinungsbildung vom Meistbietenden gesteuert wird? Leute denkt mal objektiv....

      Die Billag ist teuer, ja. Gibts sparpotential, ja.

      Aber die ganze Gebühr zu streichen nur weil euch nicht jede Sendung passt, ist einfach nur Bullshit.

      Ihr reist ja auch nicht gleich das Haus/Wohnung ab, nur wegen nem defekten Fenster..
      19 16 Melden
    • Helona 30.12.2017 03:24
      Highlight Genau! Kann in den von deutschen Privatsendern abgekupferten "Unterhaltungssendungen", langatmigen Serien, unterbrochen von endloser Werbung, jämmerlichen Quizsendungen .... keinerlei Kreativität, geschweige denn Medienvielfalt entdecken. Das letzte Mal, dass ich mir etwas angeschaut habe, war ein Abstimmungsstudio. Eine magere Ausbeute für den Preis, den ich jährlich bezahle. Werde No-Billag annehmen, obwohl mir die Ecke, aus der sie kommt absolut zuwider ist.
      13 18 Melden
    • atomschlaf 30.12.2017 11:39
      Highlight @Raembe: Wenn wir mal bei Deinem Hausvergleich bleiben: Es geht nicht um ein "defektes Fenster".
      Es geht um ein altes Haus, das mal schön und zweckmässig war.
      Ein Haus, das man im Laufe der Zeit aber immer weiter aufgestockt und immer mehr Anbauten erstellt hat.
      Ein Haus, das deswegen viel zu gross geworden ist und den Nachbarn Licht und Raum wegnimmt.
      Daher müsste mindestens ein Teil des Hauses abgebrochen werden.
      Und somit ein typischer Fall, wo sich die Frage stellt, ob Totalabriss und Neubau nicht sinnvoller und effizienter wären.
      14 7 Melden
    • Raembe 30.12.2017 13:52
      Highlight Atomschlaf: Hör mal auf die Billag nur auf die SRG zu beziehen. Hier nochmal zum mitschreiben: Die Gebühr finanziert auch die Privatsender. Die Verteilung dieser Gebühr wird von der Politik geregelt und nicht von der SRG. Sprich die SRG kann wenig dafür das sie viel bekommt, sondern die Politik. Du hast mehr Mühe mit der Verteilung als mit der Gebühr selbst. In dem Du die Gebühr abschaffst ist dein Problem nicht gelöst. Dann stopfen einfach Firmen Kohle hinein und bestimmen das Programm...

      Vlt haben wir dann unsere eingenen FOX News. Willst Du das wirklich?

      12 13 Melden
    • atomschlaf 30.12.2017 17:33
      Highlight Raembe, die Privatsender sollen sich gefälligst selbst finanzieren! Das könnten sie auch, wenn die SRG als gebührenfinanzierte Institution nicht auch den TV-Werbemarkt dominieren und auch beim Radio noch Sponsoring-Gelder kassieren würde.
      Die privaten Radio- und TV-Stationen haben in der Anfangszeit keine Subventionen bekommen und es ging auch.
      12 4 Melden
    • Raembe 30.12.2017 20:01
      Highlight Wenn die Billag wegfällt, wird auch die SRG privatfinanziert. Ich erwarte immer noch ne Antwort auf meine Frage....
      3 9 Melden
    • phreko 30.12.2017 20:12
      Highlight @atomschlaf: Damals gab es noch kein Internet, zumindest nicht im heutigen Ausmass.

      3 3 Melden
  • flying kid 29.12.2017 15:57
    Highlight Mehrheitlich bin ich mit dem Programm der SRG zufrieden. Man kann über Sendungen streiten, aber am Schluss ist es immer persönliches Empfinden was nötig ist und was nicht.

    Schade ist, dass das Parlament nicht auf den Gegenvorschlag der SVP (200.- pro Jahr) eingegangen ist. Vermutlich ja, weil von der SVP.
    So haben wir wieder mal eine Wahl zwischen zwei extremen. Und egal wie das Resultat sein wird, es wird nur Verlierer geben.
    63 26 Melden
    • FrancoL 29.12.2017 16:48
      Highlight Nein nicht weil es von der SVP kam sondern weil man nicht zuerst den Preis dann die Leistung bestimmt. Oder wären Sie zufrieden wenn Ihr Chef Ihnen mal den Lohn auf 40% kürzt und dann Ihnen sagt was Sie dafür machen müssen.
      Die SVP wusste genau was sie tat, sie wusste dass zB eine Gebührengabel von 280 bis 320 angenommen worden wäre und sie somit ihren "internen" Wunsch die linke SRG abzuschaffen nicht realisiert hätten. Nun kann die SVP mit der 200 CHF-Lösung sich die Hände in Unschuld waschen und gehörig für die No-Billag Stellung beziehen. Alter Trick in neuem Gewande!
      53 56 Melden
    • flying kid 29.12.2017 18:32
      Highlight Dann hätte das Parlament ja trotzdem einen Gegenvorschlag über 300.- aussrbeiten können. Haben sie aber nicht.
      Jwtzt der SVP die Schuld dafür geben ist etwas sehr billig.
      47 18 Melden
    • Shlomo 29.12.2017 18:48
      Highlight @flying kid: die Gebühren sind bereits auf 365.- gesunken.
      23 24 Melden
    • flying kid 29.12.2017 18:56
      Highlight Ich wär ja auch mehr für 200.- statt für 300.- und schon gar nicht für 365.-

      Ich sag ja, es wird nur Verlierer geben, egal wie das Resultat ausfällt. Bezahlen ja, aber in einem vernünftigen Rahmen. Und das die SRG etwas abspecken sollte, da sind sich wohl die meisten einig.
      22 9 Melden
    • Troxi 29.12.2017 21:37
      Highlight Ich glaube das Problem am 200.- Gegenvorschlag liegt beim RTVG, entweder weil die SVP vergass diese Artikel umzuschreiben, damit es in Einklang ist oder aber man möchte die Freiheit dem Bundesrat weiterhin überlassen. Ich glaube der Anti-SVP Effekt zieht hier weniger.
      4 15 Melden
    • FrancoL 29.12.2017 23:00
      Highlight @Flying Kid: Was halten Sie eigentlich von der deutschen Sprache? Nicht viel oder?
      Sie sagen "etwas abspecken" und dann finden Sie dass Sie mehr für 200 als für 300 CHF sind?
      Versuchen Sie mir doch zu erklären was SIE unter etwas abspecken verstehen, denn von 470 auf 200 ist nun nicht unter diesem Titel zu verstehen. Ich glaube kaum dass jemand unter "etwas abspecken" ernsthaft eine Reduktion von 57% meinen kann.
      Das zeigt aber genau die Schlagrichtung. Man braucht Worte und meint andere Tatsachen und das ist Sorry infantil oder was noch schlimmer ist, man will andere für Idioten verkaufen.
      18 26 Melden
    • flying kid 29.12.2017 23:28
      Highlight Ich halt viel von der deutschen Sprache, noch mehr vom Schweizerdeutsch...

      Naja, dein Argument ist ganz gut und abspecken wäre etwas anderes als 200.- Punkt für dich. Hoffe hier ist per du ok.
      Leider hat es die SRG verpasst aufzuzeigen, dass sie gewillt ist etwas zu verändern. Sprich etwas abzuspecken.
      Und solange dies nicht passiert bleibts beim Billag ja oder nein. Weil nochmals, vom Parlament kein vernünftiger Gegenvorschlag gemacht wurde.
      Es wird Verlierer geben, egal welches Ergebnis. Und das ist einmal mehr sehr zu bedauern.
      14 5 Melden
    • FrancoL 30.12.2017 10:10
      Highlight @Flying kid; Speck bleibt Speck ;-))
      Per Du ist immer ok.
      2 3 Melden
    • Sportfan 30.12.2017 12:32
      Highlight @Flying Kid: Vielleicht haben Sie ja eine Idee, wie man einfach so auf die 200.-- kommt. Gut, wir streichen "Glanz und Gloria", macht für Sie eine jährliche Ersparnis von 1.20.-- dann noch den Bestatter, sparen wir wieder einen Franken. Und dann? Also ohne die beiden sind wir jetzt bei 363 Franken Billag pro Jahr. Was ist denn sonst noch überflüssig? Wie "vernünftig" war nun der Gegenvorschlag?

      Wenn Sie mir die Zahlen nicht glauben, ich rechne es ihnen gerne vor, aber sie sind korrekt.
      7 6 Melden
    • flying kid 30.12.2017 13:36
      Highlight @Sportfan
      Ganz ehrlich, das ist in meinen Augen die Aufgabe vom SRG. Wenn nicht mehr Geld vorhanden ist, dann muss man mit dem wirtschaften, dass man hat.
      Aber so als Idee, ich denke es braucht nicht zwingend SRG- Leute im Tessin, Westschweiz und Deutschschweiz. Man könnte auch die Sendungen entsprechend neu vertonen, statt alles überall selbst zu produzieren.

      Wie gesagt, ich bin durchaus bereit dafür zu zahlen, aber die ganzen Gebühren praktisch nur für die SRG zu gebrauchen und dann von Medienvielfalt zu reden ist absurd. Zudem ist 365.- einfach zu viel fürs Angebot.
      10 3 Melden
    • FrancoL 30.12.2017 14:21
      Highlight @Flying kid: Für welches Angebot? Für das was Dich interessiert oder für das was zB andere interessiert.
      Zudem wenn man Regionen anständig bedienen will geht das nicht mit dem "Vertonen" denn jede Region hat eine eigene Sicht und diese zu tolerieren heisst solidarisch sein, nicht den Regionen eine vertonte Konserve anzubieten.
      6 6 Melden
    • flying kid 30.12.2017 17:26
      Highlight @FrancoL nein, gerne auch für Sendungen die mich nicht interessieren.
      Aber es ist Sparpotential da, wie vermutlich in jeder anderen Firma auch. In der Privatwirtschaft muss auch gespart werden, aber das weiss du ja sicher.
      So hart wie es klingt, aber ich denke beim Personalbestand, den Verwaltungskosten und auch den Produktionskosten hat es sehr viel Potential zum sparen. Zudem sind in meinen Augen nicht alle Sender (Fernseh und Radio) vom SRG nötig, um den Seevice Public zu erfüllen.
      7 0 Melden
    • FrancoL 30.12.2017 19:54
      Highlight @Flying kid, Was würdest Du sagen wenn Dein Chef zuerst Deinen Lohn fixiert und dann die Leistungen die Du erbringen musst? Klar das wäre ein Unding!
      Und genau so ist es ein Unding zuerst den Preis zu definieren und dann die Leistung bestimmen zu wollen.
      Darum ist die No-Billag und auch die 200 CHF ein Unsinn.
      Man hätte mit einer Initiative den Rahmen des Service Public definieren müssen und danach die Kosten optimieren, aber das war nicht im Sinn der Hintermänner der No-Billag, die wollen grundsätzlich einen „privaten“ Service Public.
      3 5 Melden
    • flying kid 30.12.2017 21:55
      Highlight @FrancoL, ich schätze die Diskussion mit dir sehr, aber so wie es aussieht werden wir keinen Kompromiss finden.
      Das Ding ist, bis jetzt hat es die SRG oder das Parlament verpasst, sich nur in kleinster Weise dazu bereit zu erklären, vom momentanen Weg der SRG abzukommen und etwas zu ändern.
      Und ich glaube, das kommt nicht gut an, deshalb die momentan grosse Zustimmung zur Initiative.
      Ich sags nochmals, egal ob ja oder nein, es wird nur Verlierer geben. Aber die SRG wird auch bei einem ja nicht geschlossen, das ist Panikmache vom Leutschenbach.
      4 1 Melden
    • FrancoL 30.12.2017 22:48
      Highlight @flying kid; Naja ist die Bewegung von 470 auf 365 nichts? Das ist eine Reduktion um mehr als 20%.
      Das ist aber nicht entscheidend.
      Kennst Du den Art.36abs 4 der BV?
      Die Unabhängigkeit der SRG ist eben auch noch ein heikles Thema und das alles ist nicht so einfach zu lösen. Genau wie auch der Umfang des Service Public der ja bei jedem Zweiten anders aussehen muss. Alles scheinen viele zu unterschätzen.
      Und was genau passiert mit der SRG ausser dass sie geschlossen wird? Der Bund kann da aus Gründen der Unabhängigkeit der SRG nicht eingreifen ausser man ändere die BV.
      1 4 Melden
    • David Steger 31.12.2017 00:01
      Highlight @flying kid @FrancoL vielen Dank für die resüektvolle Diskussion. Dieser Tonfall würdi ich mir von anderen auch wünschen.
      Ich denke, das Problem ist der Kostenrahmen der SRG. Dieser wird im RTVG seit der letzten Abstimmung erstmals gedekelt. Das ist positiv. Leider hat die SRG keinen Grund zum Sparen. Wenn sie pro Jahr 1.2 Mia ausgeben können, dann werden sie es tun. Weniger auszugeben bringt kein Vorteil, denn im Folgejahr steht wieder gleich viel Geld zur Verfügung. Das Parlament könnte das Ändern, die SRG erfüllt "nur" die Konzession.
      4 0 Melden
    • flying kid 31.12.2017 06:29
      Highlight @FrancoL, jetzt ein bischen polemisch. Ist die SRG ein Grundrecht? Oder wie soll ich das verstehen?
      Die Initiative ist im Wortlaut ja recht klar. Jedoch wissen wir alle, dass in letzter Zeit die Umsetzung häufig nicht so streng war (Zweitwohnungsinitiative, MEI).
      Ich prophezeie, dass wenn es ein ja gibt, die SRG nicht aufgelöst wird. Sondern wir uns dann mir Gebühren von 200-250.- abfinden können. Und alle werden glücklich sein, ausser die SVP-Täubelis die eh nie zufrieden sind und Teile der SRG, weil der Geldtopf nicht mehr so gross ist.
      6 1 Melden
    • Oban 31.12.2017 08:59
      Highlight @ flying kid
      Genau das wird nicht passieren, denn der Initiativtext der in diesem Fall in die Verfassung kommt schliesst explizit eine Finanzierung durch den Staat in jeglicher Form aus.
      Zum Thema „apspecken“ angenommen in ein Produktionsbetrieb kommt der Kunde der bisher 80% abnimmt und sagt, „ab nächsten Monat nehme ich nur noch 10%, schau mal wo du sparen kannst“, was wäre wohl die Folge, höchstwahrscheindlich der Konkurs, denn mit 30% Auslastung würden die laufenden Kosten nicht mehr gedeckt werden. Man könnte sich höchstwahrscheindlich nicht mal die Entlassung der Ymitarbeiter leisten.
      1 2 Melden
    • flying kid 31.12.2017 09:38
      Highlight @ David Steger
      Genau meine Meinung.
      3 0 Melden
    • FrancoL 31.12.2017 10:49
      Highlight @Flyinf kid; Das beantwortet Dir die BV Art.93, sehr klar. Der Text der No-Billag ist ordentlich klar es geht nicht um eine Gebühr in welcher Höhe auch immer sondern um KEINE Gebühr, da ist es schwierig plötzlich eine Gebühr aus dem Ärmel zu schütteln, auch kann der Art. 93 nicht mit Steuergeldern finanziert werden, da es um eine unabhängige SRG geht, da müsste man wohl wieder eine Abstimmung bringen, also ein recht grosses Durcheinander. Was in der Zwischenzeit mit der SRG passiert und wie sich die Privaten verhalten ist dann auch noch herauszufinden.
      2 2 Melden
    • flying kid 31.12.2017 15:11
      Highlight @FrancoL
      Ich bin vollkommen bei dir, der Text ist ziemlich klar. War er aber bei der MEI und bei der Zweitwohnungsinitiative auch. Und was bei beiden rauskam wissen wir auch beide. Deshalb wäre ich da nicht allzu pessimistisch...
      Wie auch immer, wir werden uns ziemlich sicher nicht einig. Eines noch zum Schluss, wir drehen uns sonst eh nur im Kreis. Ich habe mich noch nicht auf ein ja oder nein festgelegt. Will nur auch ein paar Argumente dafür bringen.
      Ich denke wir lassens jetzt, aber vielen Dank für die anständige Diskussion.
      Guten Rutsch wünsch ich 🍾🍺🎉🎊
      2 1 Melden
    • FrancoL 31.12.2017 18:35
      Highlight @flying kid: Bedanke mich bei Dir, war erbaulich und zeigt mir dass mit flying kid zu rechnen ist gleich was du einlegst und ich wünsche Dir viel Glück und Gesundheit für das kommende Jahr.
      3 0 Melden
  • leu84 29.12.2017 15:35
    Highlight Ich persönlich bin auch für ein Systemwechsel der Rundfunkgebühren. Bei manchen Sachen bin ich mit der SRG auch nicht einverstanden. Aber wenn ich sehe, was auf dem Schweizer Privaten Free-TV läuft, dann bin ich froh gibt es SRF oder die ausländischen Sender. Nur weil man mit etwas nicht zu Frieden ist, muss man es nicht gleich abschaffen. Deshalb ein No-"No-Billag"
    168 70 Melden
    • atomschlaf 29.12.2017 16:38
      Highlight leu, Dir ist aber schon klar, dass die einheimischen Privatsender nur deswegen so lausig sind weil sie von der Gesetzgebung und der übermächtigen SRG systematisch klein und finanzschwach gehalten werden?
      40 40 Melden
    • Raembe 29.12.2017 19:00
      Highlight Quatsch, die Billagverteilung wird vom Parlament geregelt. Der Zustupf für die kleinen wurde erst vor 1-2 Jahren erhöht.
      23 20 Melden
    • Luku luku 29.12.2017 20:24
      Highlight Also du willst mir sagen das 3+ gezwungen wird, Bachelor und Bauer ledig sucht zu drehen?
      16 8 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 29.12.2017 23:03
      Highlight @Lukas Küng, auf die Bachelor Schiene ist die SRF ja auch schon aufgesprungen. http://www.20min.ch/people/schweiz/story/Warum-sich-Eli-und-Anthony-wirklich-trennten-22021117
      13 3 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 15:33
      Highlight @atomschlaf. Die Märchenstunde ist schön, wird aber eben nicht wahrer.
      Keiner verbietet den kleinen Sendern und den Privaten zu mehr Investionenen und Innovationen.
      Aber solange Uschi-TV so gut läuft, und solange jeder zufrieden ist, wenn das Regional-TV seit 20 Jahren 1 Stunde Programm in Endlosschlaufe produziert, brauchts das andere ja nicht
      Aber die eigene Unfähigkeit dazu nutzen andere zu beschuldigen ist billig
      7 8 Melden
    • atomschlaf 30.12.2017 17:28
      Highlight Fabio, wie sollen sich die privaten Sender denn finanzieren, wenn die SRG trotz Gebührenpflicht auch noch den grössten Teil des Werbe- und Sponsoringmarkts dominiert?
      Mit den ca. 300 Millionen (IIRC) Werbeeinnahmen der SRG liessen sich durchaus ordentliche Angebote produzieren. Die RTSI produziert mit weniger Geld 2 TV- und 3 Radioprogramme.
      10 1 Melden
    • flying kid 30.12.2017 17:28
      Highlight @Fabio
      Wenn die Privaten auch ein Milliardenbudget hätten, ich bin mir sicher sie würde ein anders Programm zeigen und produzieren.
      Aber wie du ja weiss sackt die SRG fast alles ein...
      8 1 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 23:28
      Highlight flyingkid/atomschlaf: Billige Ausreden und mehr nicht.
      Warum sollen die Privaten ein teureres Programm produzieren, wenn die Schäfchen mit billigem Müll und Lokalprominenz zufrieden sind, was nichts kostet.
      Das teure sind Magazinge und Informationssendungen die aus mehr bestehen als Agenturmeldungen runterzuleiern und einen Bericht über das Büsi im hinteren Moutathal das gestern auf den Baum geklettert ist.
      3 8 Melden
    • David Steger 31.12.2017 00:12
      Highlight Und wenn wir No-Billag annehmen ist das Geld ganz weg. Ausser es wird über Abos wieder reingeholt. Ich vermute es wird schwierig sein für 365.- pro Jahr ein ähnliches Angebot zu finden.
      Besser die Verteilung anpassen, als die Gebühr ganz abzuschaffen. Dazu reicht eine Änderung des RTVG. Das bürgerliche Parlament könnte die von sich aus tun.
      Die letzte Revision, die die Dekelung der Gebürengelder für die SRG verlangte, wurde von der SVP, die hinter der Initiative steht, bekämpft.
      3 8 Melden
    • sweta 31.12.2017 12:02
      Highlight Atomschlaf

      Sie sprechen mit Menschen die sehr einfältig sind.

      Dies bring leider absolut nichts.

      Auch wenn sie noch so recht haben.
      4 0 Melden
    • Raembe 31.12.2017 18:12
      Highlight @Sweta: Die Unterstützerseite ist jaaa sooo anders.....

      0 2 Melden
  • demokrit 29.12.2017 15:05
    Highlight Tja, Copy&Paste in Grün. Also ich bin hier wirklich noch sehr unentschlossen. Eigentlich bin ich immer noch sauer darüber, dass aus der Billag einfach ohne Verfassungsgrundlage eine Zwangssteuer gemacht wurde. Einige umsatzstarke Handelsunternehmen ohne grosse Margen wurden damit zur Melkkuh degradiert und ich darf zwangsweise mitzahlen, obwohl kaum je Tagesschau, etc. schaue, vom Nur-Radiohörer ganz zu schweigen. Das scheint mir doch ein sehr veraltetes Payment-Modell. Steuern sollten stets das letzte Mittel für irgend etwas sein. Dazu kommt noch die fehlende Einsicht seitens der Politik.
    53 25 Melden
    • FrancoL 29.12.2017 16:51
      Highlight Steuern braucht es überall dort wo eine Aufgabe nicht privat finanziert werden kann und der Service public ist nun mal so eine Aufgabe, zudem ist es eine Solidaritätsaufgabe die erst recht nicht privat finanziert werden kann. Also ist eine Steuer oder eine Zwangsgebühr das richtige. Ich erinnere Dich noch an die Tatsache dass ein Teil unserer Steuern verwendet werden um Gebühren bezahlen!
      17 30 Melden
    • Troxi 29.12.2017 21:41
      Highlight Demokrit, Art 93. Absatz 3 BV: Die Unabhängigkeit von Radio und Fernsehen sowie die Autonomie in der Programmgestaltung sind gewährleistet.
      Wie willst das ohne Mediengebühren einhalten? Die Verfassungsgrundlage existiert!
      6 10 Melden
    • demokrit 29.12.2017 22:43
      Highlight Nö, die SRF ist keine solche Aufgabe (zudem gemäss bereits mehreren Studien überhaupt nicht unabhängig). Es gibt auch eine NZZ/Lokalzeitungen/DieZeit. Die Tagesschau ist inhaltlich eher auf dem Niveau von 20min und bietet mir sicher keinen Mehrwert. Eine Verfassungsgrundlage für eine Steuer fehlt und wurde von der Bundesbeamtenschaft/Leuthard schelmisch umgangen:
      https://www.blick.ch/news/politik/aus-billag-gebuehr-wird-steuer-ist-die-srg-abstimmung-illegal-id3742265.html
      12 9 Melden
    • FrancoL 29.12.2017 23:05
      Highlight @demokrit: Und die Bundesverfassung mit ihrem Artikel 93 ist Dir auch ein Begriff? Nöööö wohl nicht!
      Wie willst Du den 93/abs4 umsetzen? Mit den Privaten? So à la Berlusconi? Und die Solidarität sollen auch die Privaten übernehmen?
      Das alles macht gar keinen Sinn, ausser die BV und die Solidarität sei einem Wurst! Gratuliere zu dieser Einstellung.
      7 8 Melden
    • clukas 30.12.2017 02:03
      Highlight Haha, die Tagesschau als niedriges Niveau betiteln, von NZZ und Zeit quaseln und dann den Blick zitieren?
      11 5 Melden
    • demokrit 30.12.2017 10:06
      Highlight Franco: So lange die NZZ und Lokalzeitungen ein höheres Niveau haben, als die SRF mit ihren zahlreichen Sendungen, die mich nicht interessieren, ist dieser Artikel umgesetzt. Und dass Frau Leuthard und ihre Bundesbeamten die Verfassung rein gar nicht demokratisch missachtet haben, kommt mir gerade recht für eine Retourkutsche.

      clukas: Wenn Prof. Peter Hettich und Prof. Rainer Schweizer im Blick zitiert werden, verweise ich sehr gerne auf den Blick. Die SRG wird im übrigen mit der Annahme der Initiative überhaupt nicht aufgelöst und verliert auch nicht ihren Programmauftrag.
      6 8 Melden
    • FrancoL 30.12.2017 10:26
      Highlight @demokrit: Wenn man etwas begründet sollte man die BV in ihrer zeitlichen Wirkung nicht negieren. Nehmen wir einmal an dass Du mit der NZZ und den Lokalzeitungen recht hättest (hättest weil ich nicht Deiner Meinung bin).
      Da schreibst DU am Anfang "SO LANGE...". Bist Du wirklich der Meinung, dass ein Artikel der BV auf der Begrenzung "so lange" basieren sollte? Was machen wir wenn zB die Zeitungen ihren Owner wechseln und noch mehr einseitig werden? Lassen wir dann eine SRG.2 auferstehen?
      Nein solche Ansagen Demokrit zeigen wieder einmal wie weit weg Du von der Realität bist.
      4 5 Melden
  • ATHENA 29.12.2017 14:59
    Highlight Unabhängig von der Debatte um die No-Billag. Aber sollten Wahlplakate nicht einprägsam und kreativ sein? Ich finde das Plakat der Jungen Grünen eher verwirrend und kompliziert.
    35 10 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 17:07
      Highlight was ist denn an diesem Plakat nicht zu verstehen?
      1 3 Melden
  • Michael Heldner 29.12.2017 14:56
    Highlight Und genauso streng wie die Mei wird wahrscheinlich auch die No Billag umgesetzt werden xD. Ein nein (egal wie knapp) würde ja nichts ändern. Wie man sieht wird der Auftrag der SRG ja sogar noch erweitert, statt auf das nötigste zu kürzen. Und in 4 Jahren heißt es dann, 2 Franken pro Tag muss uns der service Public schon wert sein, wetten? ;)
    43 50 Melden
    • oureax 29.12.2017 16:03
      Highlight Habt ihrs langsam mit der MEI? Die Initiative wurde politisch korrekt umgesetzt!
      31 54 Melden
    • flying kid 29.12.2017 16:26
      Highlight Nein wurde sie nicht. Aber das lässt hoffen, dass wenn die No-Billag Initiative angenommen wird, es doch zu einer Lösung kommt die gut ist.
      SRG bleibt bestehen, aber die Gebühr wird gesenkt. Damit wäre alles geholfen.
      27 15 Melden
    • Gipfeli 29.12.2017 16:27
      Highlight Guten Tag Herr Helden, die MEI-Initiative war weniger präzis formuliert und liess Spielraum zu. Der Initiativtext der No-Billag-Initiative lässt hingegen keinen Spielraum für Interpretationen zu.
      30 17 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 29.12.2017 16:46
      Highlight @oureax wo sind den die Kontingente umgesetzt worden?
      32 10 Melden
    • Shlomo 29.12.2017 18:50
      Highlight Lieber roterriese und lieber kid, gegen das Ausführungsgesetzt wurde kein Referendum ergriffen. Ergo, Klappe halten.
      12 26 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 15:35
      Highlight @riese: Die Iniatitive wurde umgesetzt gemäss den demokratischen Spielregeln in diesem Land. Ihr wart ja zu feige für ein Referendum. So hört endlich auf zu heulen wie kleine Kinder.
      4 8 Melden
  • kularing 29.12.2017 14:33
    Highlight Die gigantische Armee, die sich unter der Flagge der Billag gefunden hat, setzt sich langsam in Gang.

    Zu viele hängen an den weitverzweigten Geldtöpfen der Zwangsgebühren, als das man da nicht Vollgas geben würde.

    Der "Blick" fährt schon eine Kampagne nach der anderen.

    Bald kommen neue dazu und das vielstimmige mediale Orchester, wird das Dröhnen eines Tsunami entfalten.

    Und die No Billag Initiative...
    ...in der Luft

    zerfetzten.
    41 69 Melden
    • lilas 29.12.2017 15:13
      Highlight Was die Geldtöpfe betrifft käme wohl mancher ins Staunen wenn die Initiative angenommen würde und es ginge dann nicht mehr um irgendwelche dubiosen Geldtöpfe sondern erst recht ans Portemonnaie oder hast Du das Gefühl danach ist alles gratis?
      45 24 Melden
    • sweta 29.12.2017 15:17
      Highlight Kularing
      Leider hast du Recht.

      Mit der NoBillag Initiative, kämpft David gegen Goliath.
      Die Gegner sind zu zahlreich, als das es diesen nicht gelingen würde dies Initiative in den Dreck zu ziehen.

      Dabei währe es die Abschaffung, der ungerechtesten und unnötigsten Steuer, für alle!
      40 56 Melden
    • Dominik Treier (1) 29.12.2017 17:39
      Highlight Milliardenschweere Wirtschaftsvertreter, welche klar am meisten profitieren würden, wie Blocher sind David gegen Goliath... Aha... Wenn der Vergleich nicht so blödsinnig wäre würde ich darüber lachen...
      26 20 Melden
    • kularing 29.12.2017 18:25
      Highlight Treier
      Nein. Dies ist eben ein Teil der dessinformations Kampagne a la operation Libero.
      Geziehlt Unwahrheiten streuen.

      No Billag hat mit CB, nada zu tun.

      Es geht um die millionenschwere Profiteure der Zwangsgebühren.
      Medienkonzerne, wie z.B. der Ringier Blick die sich eine Teil des Kuchens schon lange gesichert haben.
      22 12 Melden
    • phreko 29.12.2017 19:18
      Highlight @sweta, die Abschaffung der Steuer ist das eine. Das verbot für Zukünftige Unterstützung in andere Form ist aber auch in der Initiative enthalten...

      @kularing: Wie sieht es denn in den USA aus? Wer betreibt da TV-Stationen? Als ob Rupert Murdoch keine politische Agenda hätte...

      Blocher ist in der Schweiz (nebem dem weiteren SVP-ler Frey) der politisch aktivste Milliardär. Und willst du mir Sagen, dass der ganze Trubel um die Übernahme der BAZ gar nicht stattgefunden hat?
      Wer vertreibt hier nun Fake-News? Du oder Libero?
      13 11 Melden
    • kularing 29.12.2017 20:04
      Highlight Fake-News betreibt Libero. Weil sich diese darauf regelrecht spezialisiert haben.
      Auch du, überigens. Weil du nun gerade etwas verknüpfst, (die übernahme der Baz), was mit der NoBillag absolut NICHTS zu tun hat.
      Sämmtlich grossen Verlagsgruppen, werden auch nach einer Annahme weiterhin bestehen.

      Dies weisst du genau so gut wie ich...
      20 11 Melden
    • mightymars 29.12.2017 21:05
      Highlight Nebst der Baz hat aber CB auch noch Gratis Zeitungen mit einer Reichweite von 800‘000 Lesern übernommen. Das macht doch der nicht zum Spass! Richtig, die 5 Verlagsgruppen werden weiterhin bestehen, aber wem gehören die denn? Ah ja, 4 davon sind in Familienbesitz. Immer noch der Meinung das hat nichts mit der Initiative zu tun, da spielen schon noch ein paar Interessen mit.
      9 13 Melden
    • kularing 29.12.2017 22:53
      Highlight Bitte hört auf mit diesen Fake news.
      Ich kanns nicht mehr hören.

      Die No Billag Initiative hat NICHTS mit Blocher zu tun.
      Genau dies sind die Lügengeschichten die Libero verbreitete.
      Operation Libero sucht zuerst was am meisten zieht und verbreitet es dann.
      Egal ob wahr oder nicht.

      Die mächtigen Mediehäuser in der CH gehören allesamt nicht Blocher.
      Und dies wird sich auch nicht ändern.

      Aber die meisten von denen sind Nutzniesser der Billag Mio. und helfen daher mit solchen Unsinn zu verbreiten.
      15 10 Melden
    • phreko 29.12.2017 23:04
      Highlight Weisst du warum die mächtigen Medienhäuser noch nicht Blocher gehören? Weil sie ihm niemand verkauft!

      Er hat bis jetzt bloss die BAZ bekommen und würde sehr wohl weiter einkaufen wenn es sich ergeben würde.

      Belügen tust nur du dich, weil du die Wahrheit verdrängst! Du verschliesst ein Auge, damit du einen Teil der Wahrheit nicht sehen musst. Das hat nicht mal was mit der Operation Libero zu tun, sondern mit deiner Perspektive, die nicht das ganze Problem erfasst.
      7 10 Melden
    • mightymars 30.12.2017 03:24
      Highlight Ich kenn noch einen auf diesem Planeten der immer Fake News schreit wenn ihm eine Tatsache nicht passt, LOL!
      Die 4 Familien sind Ringier, Coninx, Wanner und Blocher, kannst du alles nachforschen, da ist nichts fake dran. Und das eine Reichweite von knapp 1Mio Lesern nicht mächtig sein soll darf deine Meinung bleiben.
      4 9 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 15:40
      Highlight Deine Billigen Unterstellungen gegenüber den No-Billag-Gegnern und OL im Speziellen sind lächerlich.
      Zeigen aber wie die Rechten ticken. Den Gegner persönlich attackieren, weil man sachlich nichts zu bieten hat.
      WEnn no Billag angenommen wird, werden die Konzessionen an den Meistbietenden verschachert, und dass sind nun mal die grossen Konzerne ob in- oder ausländisch und die Millionäre in diesem Land, vor allem der Möchtegern-Berlusconi, braucht nocht ein Imperium, da ihm Riniger, TAMedia etc nichts verkaufen.
      5 5 Melden
    • David Steger 31.12.2017 00:28
      Highlight Zudem wird mit der Annahme der Initiative auch Art. 93 Abs. 2 BV ersatzlos gestrichen. Das heisst, die vier Besitzerfamilien könnten in ihren Zeitungen drucken, was sie wollen phne betroffene zu Wort kommen zu lassen. Da kann man mit 800'000 Lesern einiges Anfangen...
      1 4 Melden
  • Sportfan 29.12.2017 14:32
    Highlight Liebes Watson Team. Wir haben uns nun schon monatelang hier gefetzt. Jede noch so kleine „News“ zu diesem Thema kommentiert usw. Bringt doch einmal Experten zu diesem Thema. Medienexperten die uns klar sagen, so und so sieht es aus, das funktioniert, das eher nicht. Sprecht mit „betroffenen“ aus Sport, Unterhaltung, Musik usw. Einfach mal ein paar Fakten und nicht nur jeden Furz von Politikern. Ich würde mich so darüber freuen und es würde uns so viel bringen.
    198 21 Melden
    • phreko 29.12.2017 15:50
      Highlight Du willst wissen wie es ohne öffentlich-rechtliche Sender geht? Schau in die USA. Denn überall in Europa haben sie öffentlich-rechtliche Stationen.

      Es gibt zu diesem Thema schlicht keine klaren Aussagen, sonst wären die schon lange gekommen.
      17 21 Melden
    • SteveLaCroix 29.12.2017 16:36
      Highlight Und in den USA ist jetzt einfach alles SCHLECHT? Einfach so, nur weil Trump gerade Präsident ist? (DAS ist wirklich SCHLECHT ;-)). Aber auch sonst? Sind alle TV-Sender dort drüben einfach Fake-News? Dann würdest du ja wiederum Trump zustimmen... willst du das?
      19 7 Melden
    • phreko 29.12.2017 19:20
      Highlight @Steve: Die sind politisch noch deutlich weiter polarisiert als wir in der Schweiz. Das sind komplett getrennte Welten!

      Wer gerade an der Macht ist, ist Nebensache. Das Problem ist mehr, dass da überhaupt keine gemeinsame Basis mehr vorhanden ist, was auch deutlich auf den Medienkonsum zurückzuführen ist.
      7 6 Melden
    • Hannah Orelli 29.12.2017 20:17
      Highlight Das hat watson meiner Meinung nach schon x mal getan.
      3 4 Melden
    • David Steger 31.12.2017 00:35
      Highlight @steve In den USA gibt es Sender, die den Republikaner und welche die den Demokraten nahe stehen. Beide unterstützen die Ansichten der "eigenen" Partei und bezeichnen die Ansichten der "anderen" Partei als schlecht. Die meisten Wählerinnen und Wähler konsumieren diejenigen Sender, die ihr Weltbimd bestätigt. Andere Meinungen bekommen die gar nicht mit. Sie leben alle in einer Filterblase. Ein Medium, dass unvoreingenommen und neutral beide Seiten zu Wort kommen lässt, fehlt gänzlich. Das möchte ich nicht für die Schweiz.
      1 0 Melden
  • elias776 29.12.2017 14:29
    Highlight -falt *
    3 14 Melden
  • elias776 29.12.2017 14:28
    Highlight Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, dass die meisten die für die No-Billag Intiative stimmen, KEINE ahnung haben wie extrem wichtig unsere Medienviel-unabhängigkeit ist.
    278 136 Melden
    • Michael Heldner 29.12.2017 15:09
      Highlight Nun kurz vor der No Billag Initiative hieß es z.B vor allem bei nen Nachrichten es herrsche eine regelrechte Medien-Flut (und keine Vielfalt). Frau her erfuhr man einmal am Abend alles wirklich wichtige, heute wird man von Nachrichten so erschlagen, dass wir regelrecht abgestumpft sind. Muss man denn wirklich 10 mal am Tag die gleichen Nachrichten über alle Kanäle bekommen? UnterhaltungsTV ist kein Grundrecht genauso wenig wie Sport im TV, warum also es zu einem hochstilisieren? Und kann ein staatlich beschüzter Kanal welcher Politiker im Verwaltungsrat einsetzt wirklich unabhängig sein ?
      26 17 Melden
    • Eric Lang 29.12.2017 15:43
      Highlight Welche Unabhängigkeit oder anders gefragt, wenn im umgekehrten Fall rund 70 Prozent der Journalisten bei der SRG politisch Rechts wären, würdest Du dann immer noch die Neutralität und Unabhängigkeit der Medien beschwören?
      Dass derzeit rund 70 Prozent der SRG Journalisten Links stehen, weisst Du ja vermutlich besser als ich.
      Und die Daten beruhen auf einer unabhängigen Befragung der SRG Journalisten, ist also keine Erfindung der NoBillag Befürworter.
      21 17 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 29.12.2017 15:48
      Highlight Dann erläutern sie uns doch bitte detailliert und bitte auch ausführlich, wie extrem wichtig diese Medienviel-unabhängigkeit ist. Oder dreschen sie hier mit Phrasen, von denen sie in Wirklichkeit gar keine Ahnung haben?
      28 21 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 29.12.2017 15:49
      Highlight Dann erläutern sie uns Unwissenden doch bitte detailliert und bitte auch ausführlich, wie extrem wichtig diese Medienviel-unabhängigkeit ist. Oder dreschen sie hier etwa mit Phrasen, von denen sie in Wirklichkeit gar keine Ahnung haben?
      17 20 Melden
    • leu84 29.12.2017 15:53
      Highlight Gleichzeitig gibt es immer weniger Verlage. Die Kontrolle der Medien, als 4. Gewalt, wird auf wenigen Personen verteilt. Man sieht z.B. in der Türkei oder Russland was passieren kann.
      20 12 Melden
    • grumpy_af 29.12.2017 16:03
      Highlight @elias: Ich kenne Leute, welche ja und andere welche nein stimmen werden, und dies aus dem selben Kreis. Das Ziel haben beide Gruppen genau das Gleiche: Schlankheitskur für die SRG. Die Nein-Sager (so wie ich) sind sich der Wichtigkeit der SRG, vorallem für die anderen Sprachregionen, bewusst und möchten nach dieser Abstimmung eine Abspeckung der SRG. Die Ja-Sager sind sich dessen aber auch bewusst, nur haben diese das Gefühl, mit einem Nein der SRG falsche Zeichen zu setzen und plädieren auf einen kompletten Neustart. Ich verstehe beide Seiten und war lange hin- und hergerissen.
      36 7 Melden
    • SteveLaCroix 29.12.2017 16:04
      Highlight Ich habe zwar keine Ahnung, was das Wort "Medienviel-Unabhängigkeit" genau ausdrücken soll, aber lache mich trotzdem krumm darüber, wie viele Leute uns immer noch vorgaukeln wollen, dass die SRG "unabhängig" sein soll. 99 % der Medien, inkl. SRG sind viel zu weit links! Von neutral oder unabhängig kann keine Rede sein. Gerade die NoBillag zeigt die Abhängigkeit gut auf, die Linken sind lieb zur SRG, weil diese so lange so lieb zu den Linken war...
      26 29 Melden
    • Gipfeli 29.12.2017 16:36
      Highlight @ Herr Heldner: es zwingt sie niemand, 10-Mal am Tag die Nachrichten zu hören. Aber es ist eine Serviceleistung, dass ich jederzeit das Radio einschalten und innert relativ kurzer Zeit auf dem aktuellsten Stand der Dinge bin. Zudem werden Nachrichten nicht einfach bloss wiederholt, sondern stündlich überarbeitet, aktualisiert und ergänzt.

      @ Herr Lang: die Studie bezieht sich nicht alleine auf die politische Tendenz von SRG-Jounalistinnen und-journalisten, sondern generell auf im Journalismus tätige Personen aus unterschiedlichsten Medienhäusern in der CH.
      14 11 Melden
    • petrolleis 29.12.2017 16:49
      Highlight @steve
      es könnte aber auch sein, dass du dich nach rechts verschoben hast und dir die SRG deshalb zu links vorkommt... 😉
      11 15 Melden
    • Luku luku 29.12.2017 20:32
      Highlight Und vorallem hat die Studie nicht ausgesagt, das 70% der Journalisten extrem links sind sonders das sich 70% eher links der Mitte einschätzen. Das kann von Mitte Parteien bis zu der SP alles sein.
      Und das die linken gegen den Abbau sind, weil sie profitieren, bezweifle ich.
      In der Arena und den anderen Politportalen kommen, meiner Meinung nach, alle Meinungen zur Rede und man kann dich anhand vom Gesagten ein Bild machen.

      Mir ist ein SRG, welcher von der Politik den Befehl der unparteiischen Berichterstattung hat lieber, als ein Privatsender welcher nur seinem Besitzer etwas schuldig ist.
      9 8 Melden
  • Goldjunge Krater Team #NoBillag 29.12.2017 14:16
    Highlight Ich finde die Bilder unten so herzig 😀. Promis die gegen die #NoBillag sind. Alles Leute die ihr Bonzentum durch Staatsgelder erreicht haben. Keiner wäre ein Promi ohne staatliche Subventionen. Eigentlich DIE Anti-Kampagne! 😂
    60 82 Melden
    • Lowend 29.12.2017 15:17
      Highlight Warum klingen die Beiträge der Nationalisten der SVP inzwischen fast gleich, wie die Propaganda im real existierenden Sozialismus der UDSSR klang?

      Auch die laberten dauernd vom Kampf gegen die Eliten, weil sie selber nichts auf die Reihe kriegten.
      39 43 Melden
    • phreko 29.12.2017 15:52
      Highlight Ich wär mir da nicht so sicher, dass die alle wirklich reich sind...
      16 8 Melden
    • grumpy_af 29.12.2017 16:06
      Highlight @Lowend: Pssh, wenn du nur was zu sagen hast, um andere dumm anzumachen, dann solltest du besser schweigen. :)
      26 15 Melden
    • Shlomo 29.12.2017 18:55
      Highlight 🤣 wenn ein glühender Verehrer des Herrn B aus H anderen Bonzentum vorwirft 🤣
      11 13 Melden
    • Fabio74 30.12.2017 15:43
      Highlight ausgerechnet das BLochergroupie redet vom Bonzentum....
      Im Übrigen NEid und Hass bringen dich nicht weit.
      5 5 Melden

Leuthard zu No Billag: «Was sich via Pay-TV finanzieren lässt, sind Sport, Filme und Sex»

Die Abstimmung über die Abschaffung der Radio- und TV-Gebühren dürfte die letzte grosse Schlacht sein, die Doris Leuthard (CVP) als Bundesrätin austrägt. Im grossen Interview spricht sie über Lügen im Abstimmungskampf, die Rolle von Gratiszeitungen und die Folgen der weichen MEI-Umsetzung.

Frau Leuthard, wie man hört, planen Sie, nach der No-Billag-Abstimmung zurückzutreten. Stimmt das?Doris Leuthard: Ich lasse mir den Rücktritt nicht diktieren und staune etwas, wie es in der Gerüchteküche brodelt. Dass sich eine Partei im Hinblick auf einen sich abzeichnenden Wechsel vorbereitet, ist normal. Der Rücktritt ist aber für jeden Bundesrat eine persönliche Angelegenheit, über die erst geredet wird, wenn es soweit ist. Ich bin nach wie vor mit viel Freude an der Arbeit!

Im Kampf gegen No …

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