Schweiz
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FILE - In this Feb. 11, 2014, file photo, made with an extreme wide-angle lens, Jeff Holland takes a picture of some of the 300,000 computer-controlled mirrors that reflect sunlight to boilers that sit on 459-foot towers at the Ivanpah Solar Electric Generating site in Primm, Nev. The largest solar power plant of its type in the world, promoted as a turning point in green energy, isn’t producing the expected energy and one of the reasons is as basic as it gets: The sun isn’t shining as often as expected. (AP Photo/Chris Carlson, File)

Das Solarthermiekraftwerk Ivanpah in der Mojave-Wüste ist das weltgrösste seiner Art. Bild: Chris Carlson/AP/KEYSTONE

Kalifornien schafft das «Solarwunder» – was die Schweiz daraus lernen kann

Während in der Schweiz über die Energiewende gestritten wird, hat Kalifornien bei den erneuerbaren Energien einen Meilenstein erreicht: An einem Märztag wurde erstmals mehr als 50 Prozent des Stromverbrauchs durch Solarenergie gedeckt.



US-Präsident Donald Trump liebt die Kohle. Ende März hob er den «Clean Power Plan» seines Vorgängers Barack Obama auf, in Anwesenheit von Grubenarbeitern. Trump will ihre Jobs retten, dabei spricht die Realität in den USA längst gegen den Kohleabbau und für das billigere Fracking-Erdgas – und die erneuerbaren Energien. An der US-Westküste erleben sie einen Boom.

In Kalifornien, dem bevölkerungstärksten Bundesstaat, wurde im letzten Monat ein denkwürdiger Meilenstein registriert. Am 11. März lieferte die Solarenergie während einiger Stunden mehr als die Hälfte des gesamten Stromverbrauchs. Verantwortlich waren thermische und photovoltaische Kraftwerke wie auch Privathaushalte, teilte die unabhängige Energieinformationsbehörde (EIA) mit.

Bild

Die Enwicklung auf dem kalifornischen Strommarkt am 11. März. grafik: eia

Die Rahmenbedingungen begünstigten diesen «Rekord». Es war ein Samstag, und im milden Frühling wird in Kalifornien weniger Strom benötigt als in anderen Jahreszeiten, weshalb «konventionelle» Kraftwerke weniger gefordert sind. Die Solarstrom-Schwemme sorgte zudem dafür, dass der Marktpreis während dieses «Peaks» in den negativen Bereich gelangte. Lieferanten hätten also theoretisch für die Abnahme ihres Stroms zahlen müssen, statt selber bezahlt zu werden.

Von der Krise zum Boom

Die Entwicklung ist beeindruckend. Noch vor 15 Jahren spielte die Solarenergie in Kalifornien praktisch keine Rolle. Der Staat sorgte durch eine hartnäckige Energiekrise für Schlagzeilen. Unter dem republikanischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger begann die Förderung der Sonnenenergie mit Subventionen und Steuererleichterungen.

Und ein Ende ist nicht in Sicht. Bis 2030 soll 50 Prozent des Bedarfs durch «grünen» Strom aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Nicht nur an einzelnen Tagen, sondern permanent.

Kann man Kalifornien mit der Schweiz vergleichen, wo am 21. Mai über die Energiestrategie 2050 abgestimmt wird? Auf den ersten Blick sieht man vor allem die Unterschiede. Im «Golden State» scheint an bis zu 300 Tagen pro Jahr die Sonne, während sie in der Schweiz oft durch Wolken sowie im Herbst und Winter durch Nebel verdeckt wird.

In Kalifornien hat es viel Platz, dort entstanden einige der grössten Solarkraftwerke der Welt. Gleichzeitig ist Kalifornien auch die sechstgrösste Volkswirtschaft der Welt und damit in Sachen Stromverbrauch alles andere als ein «Nonvaleur». Im Silicon Valley und in anderen Wirtschaftszentren ist man auf eine gute und verlässliche Stromversorgung angewiesen.

Schweiz hinkt hinterher

Die Befürworter der Energiestrategie erkennen durchaus eine Vorbildrolle für die Schweiz. «Kalifornien zeigt, dass ein rascher Ausbau der Solarenergie möglich ist und dass hohe Anteile Solarstrom für das Stromsystem kein Problem darstellen», meint Felix Nipkow von der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES). Und kontert damit ein Argument der Gegenseite, wonach der unregelmässig erzeugte Solarstrom die Netze belaste.

ZUR SDA-REPORTAGE UEBER DIE GRUENE VOLKSINITIATIVE STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG 16. AUGUST 2016 FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG. - Eine der flaechenmaessig groessten Solarstrom Anlagen der Schweiz wird am Montag, 8. Maerz 2010, auf dem Flachdach des Migros Zentrums

Installation von Solarzellen auf dem Dach des Einkaufszentrums «Länderpark» in Stans NW. Bild: KEYSTONE

Die Photovoltaik habe auch in der Schweiz vor 15 Jahren kaum eine Rolle gespielt, «aber wir sind beim Ausbau verlangsamt unterwegs». Einer der Gründe ist die lange Warteliste für Gelder aus der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV). Dieser Topf soll mit der ES 2050 erheblich stärker gefüllt werden. Die Gegner warnen vor einem «Subventionsregime». Sie kritisieren auch die Solarenergie an sich. Neben der schwankenden Produktion sei das Potenzial in der Schweiz zu gering.

Hälfte des Verbrauchs möglich

Für Felix Nipkow, den SES-Projektleiter für erneuerbare Energien, ist dies «doppelter Unsinn». Das Potenzial sei im Gegenteil enorm: «Alleine auf Dächern und Fassaden könnten wir die Hälfte des Stromverbrauchs erzeugen – ohne denkmalgeschützte Gebäude und nur dort, wo es sich lohnt.» Die Schweiz müsse aber nur jenen Drittel des Verbrauchs ersetzen, der aus den AKW komme. Neben Photovoltaik könnten Wind- und Wasserkraft, Biomasse oder Geothermie dazu beitragen.

Solarstrom werde auch nicht unregelmässig, sondern immer tagsüber erzeugt, wenn der Verbrauch hoch sei. «Wenn es bewölkt ist, profitiert die Wasserkraft, die flexibel einspringen kann und damit wieder rentabel wird», sagt Nipkow. Die Wasserkraft leide heute, «weil zu viel alte Kohle- und Atomkraftwerke in ganz Europa weiterlaufen und die Preise dauerhaft drücken».

Batterien und Solarziegel

Bei der Speicherung des Solarstroms werden ebenfalls laufend Fortschritte erzielt. Der Tesla-Konzern von Elon Musk verkauft Batterien für Privathaushalte, mit denen der Solarstrom gespeichert werden kann. Bald will Musk zudem Solar-Ziegel anbieten. Das Potenzial ist aus Sicht von SES-Projektleiter Nipkow vorhanden: «Selber erzeugter Strom vom eigenen Dach ist billiger als aus dem Netz bezogener, weil man dafür keine Netzentgelte bezahlen muss.»

Längste Staumauer der Schweiz

Aus Systemsicht sei dies aber nicht notwendig. «Dank der vielen Speicher, die in Form von Stauseen in den Alpen zur Verfügung stehen, müssen wir mit dem Ausbau der Solarenergie nicht auf neue Technologien warten.» Ein Problem, das die Gegner der Energiestrategie besonders hervorheben, muss auch für Nipkow gelöst werden: Wie kann der Solarstrom vom Sommer in den Winter gespeichert werden? In der kalten Jahreszeit ist der Bedarf bekanntlich besonders hoch.

Neue Technologien

Doch Lösungen sind in Sicht, in Form von sogenannten Power-to-X-Technologien. «Strom kann in Gas oder Wärme umgewandelt werden und so über längere Zeit gespeichert werden.» Im Winter stehe diese Energie zum Beispiel für Mobilität oder Heizung zur Verfügung. «Es gibt in der Schweiz vielversprechende Forschungs- und Pilotprojekte dazu», sagt Felix Nipkow.

Kalifornien und die Schweiz mögen nur bedingt vergleichbar sein. Aber vom rasanten Fortschritt bei der Solarenergie kann sich die Schweiz einiges abschauen.

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  • Fischra 13.04.2017 07:33
    Highlight Highlight Ich bin zwar ein beführworter alternativer Energie. Muss aber auch sagen dass wir in der Schweiz keine Wüste haben um Solarkraftwerke mit Effizienter Grösse zu bauen. Wir brauchen Lösungen welche in unser Dichtbesiedeltes Landschaftsbild integrierbar sind. Solar auf Hausdächer etc.
  • Matrixx 13.04.2017 06:30
    Highlight Highlight Würde man Strom sparen, wäre es auch hier möglich.
    Nachts bräuchten wir sowieso zusätzlich Strom, weil die gespeicherte Solarenergie nicht ausreicht.
    Vorschlag:
    Ist es nötig, dass nachts nach Ladenschluss in grösseren Städten und Einkaufszentren nach wie vor Schaufenster und Leuchtreklamen leuchten müssen? Könnte man das nicht reduzieren, um nachts weniger Strom zu verbrauchen?
    • Regas 13.04.2017 08:06
      Highlight Highlight @Matrix: Ja ja einfach nachts die Schaufensterbeleuchtungen ausschalten und 0.01% Strom einsparen. Damit liessen sich bestimmt 2-3 AKW,s ersetzen oder etwa nicht......
    • SemperFi 14.04.2017 10:40
      Highlight Highlight @Regas: Das uralte Argument aller, die zu faul sind, etwas zu ändern. Kleinvieh macht auch Mist.
  • infomann 12.04.2017 22:26
    Highlight Highlight Die Frage wollen wir die Energiewende, stellt sich gar nicht.
    Die Frage ist doch nur, wollen wir die Energiewende selber bestimmen?
    Wir können uns auch ausnehmen lassen von diesen meist Öl Schurken Staaten, bis wir nicht mehr anders können.
  • DocM 12.04.2017 22:02
    Highlight Highlight Es muss gar nicht so gross wie in Kalifornien gedacht werden.... Flachdächer mit Solarpanels bestücken, stimmt, passt nicht ins Landschaftsbild; Fensterscheiben mit Solarzellen, stimmt, kennt man in der Schweiz noch nicht, genauso wie Mikrowindanlagen; doch bedenkt: Stauseen, funktionieren nur solange es noch Wasser im Gebirge hat (noch 4-5 trockene Winter und vorbei ist); AKW's no comment (vor allem der Zustand in der CH); Import, Verlagerung der Probleme ins Ausland..... Es braucht ein generelles Umdenken, was kann reduziert werden, wie kann Energie auch im Kleinen gewonnen werden.
  • Domino 12.04.2017 21:12
    Highlight Highlight Kalifornien kann von uns etwas lernen: wir produzieren und verbrauchen seit Jahrzehnten 60-65% erneuerbare Elektrizität. Wir haben eine ungünstige Sonneneinstrahlung im Vergleich zu Cali, dafür aber viele Stauseen und Flüsse.
    • Ton 13.04.2017 08:09
      Highlight Highlight Das Wasser wird aber mit dem Strom der AKW und Kohlekraftwerke in die Seen hinaufgepumpt. ;-)
  • Baustelleboom 12.04.2017 21:08
    Highlight Highlight Graue energie(verwendung vosiler Energieträgern zur produktion und entsorgung von Solaranlagen).
    In den philipinien werden zirk 900kwh graue energie verbraucht / quadratmeter solarpenel.
    -Durchschnittliche Lebensdauer von Solaranlagen ca. 30 jahren nehmen wird den katastrofen faktor 0.5 also sinkt die Lebensdauer auf 15 jahren.
    - energiegewinnung von solaranlgen unter Idealen bedingungen 180kwh/j* katastrofenfaltor(0.5)= 90kwh/j.
    -90kwh*15jahren=1350kwh produzierte sonnenenergie in 15 Jahren.
    1350kwh (erzeugte grüne energie) - 900kwh (verwendete vosile energie)=450kwh gesparte vosile energie.
    • piewpiew 12.04.2017 22:54
      Highlight Highlight 1. Fossil nicht vosil
      2. Quellen?
      3. Graue Energie: Energie die bei der Herstellung bzw Abbau von Materialien verbraucht wird. (Nein, nicht zwingend "vosil"
      4. Was zum Teufel soll ein Katastrophenfaktor sein? Absolute Bananenrechnung die sie da aufstellen. An dieser Rechnung ist 0% relevant oder korrekt. Bitte informieren bevor man Falsch-Aussagen macht
    • Baustelleboom 13.04.2017 01:21
      Highlight Highlight Jaja die Rechtschreibung..
      Katastrophenfaktor ist bei dieser rechnung ein 50% iger Leistungsabfall über der Anlage verteilt über einem jahr.

      Quelle: Alg. bildung eines Solartechnikers.
      Ansonsten nim mal ein komunes datenblatt einer Solaranlage zur Hand.
    • Edel Weiss 13.04.2017 06:37
      Highlight Highlight Die graue Energ ist tatsächlich ein Faktor, der zu oft nicht mitgerechnet wird. Die Menge an grauer Energie die zum Beispiel bei der Förderung von Öl anfällt ist enorm. Raffinerien sind auch nicht ohne. Beim Uranabbau genauso und es wird richtig lustig wenn man die100000 jährige Lagerung mitrechnet. Hat eigentlich schon mal jemand berechnet, wie viel graue Energie anfällt, wenn man die Atmosphäre von CO2 und Methan reinigen will?
  • Makatitom 12.04.2017 21:04
    Highlight Highlight OK, Musk mag ein grosser Visionär sein, aber auch das mit den Solarziegeln ist nicht wirklich neu. Es ist mindestens 5 Jahre wenn nicht länger her, dass ich gelesen habe, die Ziegelei Rapperswil habe einen Ziegel entwickelt, der sowohl Photovoltaik als auch Solarthermie beherrscht ( Bericht war glaub ich in der Berner Zeitung)
    • ands 14.04.2017 11:08
      Highlight Highlight Die Innovation ist, dass man dem Ziegel von der Strasse / aus dem Garten nichts ansieht. Hässlich schwarze Solarziegel kann jeder produzieren, das ist korrekt.
  • Regas 12.04.2017 20:58
    Highlight Highlight Die abgebidete Grafik zeigt einer der besten Tage, und immer noch musste von Abends 16:00 bis morgens um 06:00 masiv Strom importiert werden, weil es an Speichermöglichkeiten fehlt. Bezogen auf die Schweiz heisst das wir müssten im Winterhalbjahr dereinst, wenn die AKW'abgeschaltet sind, etwa 50% Strom importieren, oder die Lücke mit Gaskraftwerken schliessen. Natürlich gibt es noch die Variante Oberwallis wo das ganze Tal
    mit Wasser gefüllt wird, um so die sesonalen Schwankungen auszugleichen.
    • Pius C. Bünzli 12.04.2017 21:21
      Highlight Highlight Wind Kraftwerke erzeugen vor Allem im Winter Strom und wären eine gute Alternative. Nur schwer Baubewilligungen dafür zu bekommen wies aussieht.
    • Regas 13.04.2017 07:59
      Highlight Highlight @Bünzli: Windkraftwerke haben in der Schweiz kein grosses Potential. Um etwa Gösgen zu Ersetzen bräuchte es etwa 2400 Windräder und zum Speichern des Flatterstromes zusätzlich noch etwa 5 Speicherwerke a la Linth Limmern.
  • Baustelleboom 12.04.2017 20:58
    Highlight Highlight Bei Idealen Bedingungen produziert 1 quadratmeter solarpanel ca. 180kwh/j,
    Jezt Rechne ich unter katastrofalen Bedingungen mit dem Faktor 0.5, das heisst 90kwh/j.
    Durchschnittlicher stromverbrauch für eine 4 zimmer wohnung beträgt ca. 2500kwh/j.
    -Nehmen wir an wir bauen eine kleine Anlage auf das Dach (20m^2)
    20*90=1800kwh/j.
    -Nehmen wir an es wohnen 8 Familien in dem haus. Das währen 8*2500=20000kwh/j.
    -1800kwh/j : 20000kwh/j =
    0.09 daraus ergibt sich eine strom abdeckung von 9% durch solarenergie unter katastrofalen bedingungen (Nur haushalt).



    • piewpiew 12.04.2017 22:55
      Highlight Highlight Bitte aufhören. Mein Kopf tut weh
    • Altweibersommer 13.04.2017 06:52
      Highlight Highlight Wegen der Rechtschreibung oder dem Rechnen?
  • malu 64 12.04.2017 20:51
    Highlight Highlight In der Schweiz wird zuerst gross lamentiert und gejammert. Abgewogen und abgesichert und alle eventuellen Szenarien angenommen. Berechnet und mit Statistiken unterlegt. Bis man sich einig wird sind die Akw s abgestellt und wir leben vom importierten Atomstrom der europäischen Union!
  • Makatitom 12.04.2017 20:29
    Highlight Highlight https://www.facebook.com/senatorsanders/photos/a.91485152907.84764.9124187907/10155813026367908/?type=3

    Und hier noch, was Thomas Alva Edison vor beinahe 100 Jahren mit seinem Geld gemacht hätte
    • Makatitom 12.04.2017 21:09
      Highlight Highlight Und hier noch das Ganze ohne FB, sorry

      Benutzer Bild
  • kurt3 12.04.2017 20:13
    Highlight Highlight In Portugal gab es schon mehrere Wochen , während denen nicht nur den ganzen Bedarf nicht nur durch Alternative Energie abgedeckte , sondern auch noch exportiert werden konnte .
  • Altweibersommer 12.04.2017 19:49
    Highlight Highlight Endlich mal ein sehr guter, reflektierter Artikel über erneuerbare. Danke!

    Für die Energiewende muss jedoch noch berücksichtigt werden, dass der Stromverbrauch in den nächsten Jahren noch markant steigen wird wenn mehr auf Fahrzeugtreibstoffe verzichtet werden soll. Ich unterstütze jedoch die Aussage, dass auch das möglich ist wenn man denn will.
    • zettie94 12.04.2017 21:07
      Highlight Highlight @senfmayo: Eine Vollelektrifizierung der Automobilität in der Schweiz würde zu einem Mehrbedarf an Elektrizität von höchstens 10% führen. Sagt Jörg Beckmann, Direktor der TCS-Mobilitätsakademie.
    • Altweibersommer 13.04.2017 06:49
      Highlight Highlight @zettie: Das scheint mir ein bisschen wenig, hast du da eine quelle?

      Und ja: Ich hätte zwar nicht gedacht, dass ich stipps mal recht geben würde, aber das entspräche etwa der Leistung des AKW Leibstadt.
    • zettie94 13.04.2017 08:01
      Highlight Highlight Das war eine Aussage von Beckmann an einer Tagung im letzten Herbst. Habe im Internet leider keine Zahlen gefunden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bernhardmat 12.04.2017 19:12
    Highlight Highlight Spanien generiert über 50% seines Energiebedarfs mit Windenergie.

    España se ubica en el puesto 17 del mundo, según el informe, en términos generales, con más del 50% de su producción total procedente de la energía eólica

    https://www.google.ch/amp/noticias.universia.es/cultura/noticia/2015/09/11/1131058/espana-lider-mundial-produccion-energias-renovables.html%3Famp%3Dtrue
    • Altweibersommer 12.04.2017 19:52
      Highlight Highlight Spanien ist auch kein Binnenland
    • Makatitom 12.04.2017 20:30
      Highlight Highlight Und was hat Binnenland mit erneuerbaren Energien zu tun? Gibt es in einem Binnenland keine Sonne und kein Wind?
    • E7#9 13.04.2017 00:36
      Highlight Highlight Spanien hat viel Sonne und rundherum Meer mit riesigen Windparks. Auf dem Land hat es unheimlich viel Platz für grosse Felder mit Solarzellen und auf der See windet es ständig. Zumindest letzteres hat schon damit tun, dass Spanien kein Binnenland ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaxHeiri 12.04.2017 18:43
    Highlight Highlight Die Schweiz hat natürlich auch gleich viele Sonnenstunden wie in California😎
  • infomann 12.04.2017 17:29
    Highlight Highlight Wir wollen doch in die Zukunft investieren, Sonne und Wind haben wir im Überfluss.Oder wollen wir unsere hart verdienten Milliarden lieber diesen meist Öl Schurken Staaten schicken????
    • Makatitom 12.04.2017 20:33
      Highlight Highlight Ein Grund mehr, die Abhängigkeit von Öl wenigstens im Treibstoff- und Energiebereich zu reduzieren
  • Silent_Revolution 12.04.2017 17:22
    Highlight Highlight Für das eigentliche Problem, das stetige Anwachsen der menschlichen Population und deren Konsum hat auch der Solarstrom keine Antwort.

    Solange hierzu kein Plan vorliegt und weltweit weiterhin Wirtschaftswachstum und in der Konsequenz Populationswachstum gepredigt wird, ist die Diskussion um alternative Energien sinnlos.

    Die totale Ressourcenvernichtung ist mit diesem System unumgänglich und kann höchstens etwas hinausgezögert werden. Ich bevorzuge da allerdings den direkten atomaren Weg in die Hölle.
    • phreko 12.04.2017 17:37
      Highlight Highlight Im ernst? Eir sollen nicht in der Lage sein mehrere Bereiche zu erforschen?
      Damit es weniger Menschen gibt sollte man gleich mal die Medizinalforschung stoppen. Auch in deinem Interesse?
    • crik 12.04.2017 17:49
      Highlight Highlight "Since 2008, the United States has experienced the first sustained period of rapid GHG emissions reductions and simultaneous economic growth on record. Specifically, CO2 emissions from the energy sector fell by 9.5% from 2008 to 2015, while the economy grew by more than 10%."

      http://science.sciencemag.org/content/early/2017/01/06/science.aam6284.full
    • Gohts? 12.04.2017 17:50
      Highlight Highlight Meine Worte, @Silent_Revolution.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 12.04.2017 17:14
    Highlight Highlight Klar kann man locker Solarzellen installieren, wenn man wie Kalifornien die Hälfte des Stroms aus flexiblen Gaskraftwerken gewinnt.
    Ob wir aber Kalifornien, das 85 Prozent mehr CO2 pro Kopf produziert, als Vorbild nehmen sollen?
    Muss wohl jeder selbst wissen...
    • phreko 12.04.2017 17:39
      Highlight Highlight Sind unsere Stauseen in den Bergen dermassen unflexibel? Und willst du sagen es würde keinen technischen Fortschritt geben, auch wenn man ihr fördert?
    • super_silv 12.04.2017 18:46
      Highlight Highlight Wir sollten die Kalifornier als Vorbild nehmen in der Hinsicht, dass sie etwas gegen das CO2 Problem tun! Und nicht einfach rumstänkern wie alle anderen.

      Stellen wir uns mal vor wir währen Aliens und besuchen eine fremde Welt unsere Erde und sehen wie die Bewohner lieber sich selber mit Kohle und Atomkraftwerken zerstören als eine saubere Energiequelle wie die Sonne zu nutzen und das nur weil es gewisse "Probleme" im System geben kann. Nachdem man alles Menschenmögliche erfunden hat. Atome spalten kann etc..

      Für mich haben da gewisse Leute angst Geld zu verlieren...
    • Ökonometriker 12.04.2017 21:17
      Highlight Highlight @super_silv: Die Frage ist natürlich, was man tun sollte.
      Als kleines Land kann man mit ein bisschen mehr Nachfrage im Solarmarkt wenig Fortschritt bewirken - viel mehr könnte man erreichen, wenn das Geld in Forschung investiert würde.

      Die Energiestrategie zielt aber darauf ab, Geld in die Taschen von ein paar gut Vernetzten zu verschieben, während man bei den Universitäten weiter spart. Ich zweifel stark daran, dass dies im besten Interesse für den Fortschritt grüner Technologien ist...
  • Alnothur 12.04.2017 17:14
    Highlight Highlight Weg mit den Subventionen!
    • Fabio74 12.04.2017 17:45
      Highlight Highlight Auch bei AKWs
    • cheeky Badger 12.04.2017 17:59
      Highlight Highlight Und warum genau?
    • Platon 12.04.2017 18:27
      Highlight Highlight @Alnothur
      Ich weiss es bringt nichts bei dir nachzufragen, aber wieso? Darf es denn gar nichts kosten sauberer zu werden?! Inwiefern ist es legitim unseren Nachfahren gegenüber, dass wir uns auf deren Kosten ausruhen? Unsere Nachfahren haben nicht die Möglichkeit zu sagen: Weg mit unseren Vorfahren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Richu 12.04.2017 17:04
    Highlight Highlight Hatte kürzlich eine Diskussion mit einem Architekten in Los Angeles. Dieser erklärte mir, dass es sich in LA für einen Hausbesitzer nicht lohnt, zum Heizen (inkl. Warmwasser) bzw. im Sommer zum "Kühlen" in Solarenergie zu investieren, solange die Gaspreise in Kalifornien immer noch "so tief" sind!
  • Tom B. 12.04.2017 16:50
    Highlight Highlight Schweiz und Kalifornien vergleichen betreffend Möglichkeiten der Solarstromproduktion?😂😂😂😂
    Really?😁😎
    • Richu 12.04.2017 17:19
      Highlight Highlight @Tom B. Weil realistischerweise ein Vergleich für die Schweiz betr. Solarstromproduktion sehr negativ ausfallen würde, erfolgten nur Stellungnahmen von Befürwortern der CH-Energiestrategie. Deshalb ist leider dieser Bericht sehr "unausgewogen"!
    • Peter 12.04.2017 20:33
      Highlight Highlight Man lesen den letzten Abschnitt, dort steht, dass ein Vergleich schwierig ist. Mir geht es um das Potenzial des Solarstroms, das wesentlich grösser ist, als die Gegner der ES 2050 behaupten.
  • Chääschueche 12.04.2017 16:43
    Highlight Highlight Das es in der Schweiz zu wenig Platz für Photovoltaikanlagen hat stimmt nicht. Solche Anlagen müssen schon lange nicht mehr auf dem Dach oder dem Boden sein:
    https://www.haustech-magazin.ch/artikel/photovoltaik-erobert-die-fassade/
    Landschaften werden dadurch nicht zerstört.

    Damit es zu keinen Ausfällen (Winter) kommt, wäre ich auch bereit das in der Schweiz ein Kohlekraftwerk (Die Technologie bzw. Filterung wird auch immer besser) gebaut werden würde.

    Für mich ist Klar: 2030 sollte 2030 mindestens 50/70% des Stroms von erneuerbaren Energiequellen kommen.

    • Whitchface 12.04.2017 17:07
      Highlight Highlight Derzeit viel Geld in Solaranlagen zu investieren, wäre reiner Humbug. Die Technologie ist schlicht noch nicht so weit wie wir uns das wünschen. Stichwort graue Energie. Vorallem die Solar- und Photovoltaikpanel (Wechselrichter ebenfalls aber nicht ganz so enorm) produzieren eine ganze Menge davon. Pardon, aber wenn Sie ein Kohlekraftwerk einem neuen AKW vorziehen, muss ich Ihnen fehlendes Fachwissen unterstellen. (Evt. ein Tesla Besitzer?) Ich bin selbst bei ABB tätig und spreche aus praktischer Erfahrung. Solar macht nur in gewissen Regionen Sinn, zumindest beim jetzigen Stand der Dinge.
    • Alnothur 12.04.2017 17:12
      Highlight Highlight Guck mal nach, wie viel unseres Stroms aus der Wasserkraft stammt. Tipp: es ist die Menge, die nicht aus AKWs kommt.
    • cheeky Badger 12.04.2017 18:05
      Highlight Highlight Als was arbeitestbdubdenn bitte bei ABB? Setz dich mal mit den reelen kosten von atom und salarenergie auseinander. Netzparität als wird in wenigen jahren realität sein. AKWs sind jetzt schon unrentabel. Die entsorgung vom Atommüll plus Rückbau werden daraus ein gigantisches minus machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yippie 12.04.2017 16:42
    Highlight Highlight Aktuell ist die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern leider noch nicht gegeben. Der Tesla-Batteriespeicher kommt auf Kosten von 25-30 Rp pro gespeicherter kWh. Bei Stromkosten von 15-18 Rp/kWh von sind wir da noch recht weit weg von einem wirtschaftlichen Betrieb. Batterietechnologien werden vor allem bei Synergien wirtschaftlich attraktiver z.B. Kombination aus Elektroauto, PV-Anlage und Batteriespeicher (ist ja auch der Grund weshalb Tesla in den Batterienmarkt drängt)
    Insgesamt nähern wir uns jedoch der Wirtschaftlichkeit von den neuen Erneuerbaren Energien an - was erfreulich ist



    • Alnothur 12.04.2017 17:12
      Highlight Highlight In der Schweiz gibt es übrigens auch einen Anbieter - Leclanche - der solche Batteriespeicher anbietet.
    • Makatitom 12.04.2017 20:49
      Highlight Highlight Und Hayek will sich auch darum kümmern, was für mich immer ein positives Zeichen ist. @Alnothur, danke für die Info, leider habe ich eben in den letzten Tagen gelesen, dass es Leclanché finanziell nicht so gut geht
  • dracului 12.04.2017 16:40
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel - für mich ein Ostergeschenk! 😅 Einfach mal etwas tun, etwas probieren und etwas umsetzen, anstatt endlos zu diskutieren. Und es freut mich sogar doppelt, dass dieser Bericht mal Neues aus dem Westen berichtet! A great country ist noch nicht vollständig zertrumpelt.
  • Lowend 12.04.2017 16:38
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach wird es die berühmte Energielücke nie geben, von der die Gegner der Energiestrategie 2050 gerne fabulieren, aber ich bemerke eine riesige Phantasielücke bei den Menschen, die diesen Kampfbegriff der Atomlobby dauernd benutzen, weil ihre Geldgeber kein Interesse an nachhaltiger Energieversorgung haben, da sie ihr Geld mit Verbrennung und Verschwendung von Ressourcen machen.
    • Maett 12.04.2017 20:37
      Highlight Highlight @Lowend: und woher kommt der Strom in dunklen, windstillen Tagen? Die Wasserkraft reicht schon lange nicht mehr.

      Entweder setzt man voll auf konventionelle Grosskraftwerke, oder voll auf erneuerbare Energien, was aber wirtschaftliche (und noch wichtiger: kapazitativ grosse) Speicher voraussetzt. Da ist einfach noch nicht genug da.

      Leuthard will es machen wie Deutschland. Grosskraftwerke (oder Importe aus solchen), die theoretisch sämtlichen Strombedarf decken können, dazu die Erneuerbaren. Dank dieser doppelten Investition verarmen die Deutschen via EEG-Umlage. Ziemlich doof.
  • sharco77 12.04.2017 16:34
    Highlight Highlight "In Kalifornien, dem grössten Bundesstaat, wurde im letzten Monat ein denkwürdiger Meilenstein registriert." Ich denke Euch ist ein Fehler unterlaufen. Kalifornien ist nicht der grösste Bundesstaat, sondern der Einwohnerreichste.
    • infomann 12.04.2017 17:01
      Highlight Highlight Meines Wissen braucht nicht die Fläche eines Landes den Strom, sonder die Einwohner!
    • franz ermel 12.04.2017 17:09
      Highlight Highlight @sharco77: Merci für die Präzisierung. Wir habens angepasst.
  • Donald 12.04.2017 16:28
    Highlight Highlight Wunder? Ist doch in Deutschland seit Jahren so. Die Deckung ist gemäss meiner Erinnerung noch einiges grösser... Quasi No-News.
    • Yippie 12.04.2017 16:46
      Highlight Highlight In Deutschland kann teilweise der gesamte Bedarf mit PV-Strom auf Stundenbasis gedeckt werden an einem Wochenendtag im Sommer.

      Für Kalifornien war es nun die Hälfte auch an einem Wochenende ;)
  • Leventis 12.04.2017 16:28
    Highlight Highlight kleine, nebensächliche Anmerkung zum Text: Kalifornien ist "bloss" der drittgrösste US-Bundesstaat, nach Alaska und Texas.. ;-)
    • Peter 12.04.2017 17:31
      Highlight Highlight Kommt darauf an, wie man Grösse definiert. Man kann den Begriff auch für die Einwohnerzahl verwenden.
    • Gohts? 12.04.2017 17:55
      Highlight Highlight @Peter: 2 Personen in einem Smart, 1 Person in einem LKW. Welches Fahrzeug ist grösser?
    • Makatitom 12.04.2017 20:56
      Highlight Highlight Ich setzte Grösse in Zusammenhang mit einem Kanton, Staat, Kontinent auch immer mit Fläche gleich, Einwohnerzahl ist für mich bevölkerungsreichste(r)
  • Thinktank 12.04.2017 16:21
    Highlight Highlight LA und San Diego haben zusammen etwa soviel Einwohner wie die Schweiz, dort hat's keine Solarzellen. In der Schweiz hat's leider nicht gleichviel Platz dafür. Kein Mensch ist gegen Solarzellen und wenn sie günstig sind, werden sie sich durchsetzen. In der Schweiz sind die Grünen, der Heimatschutz und Baubehörden die grössten Verhinderer und Bremser. Die LED hat sich auch durchgesetzt ohne dass man sie subventionieren musste.
    Die Energiestrategie 2050 ist ein Doris Profilierungs-
    Quängelprojekt, das es gar nicht braucht. Alles wird von selber richtig kommen.
    • Fabio74 12.04.2017 16:37
      Highlight Highlight Die LED wird sich durchsetzen. Weil aber alte ineffiziente Leuchtmittel nach und nach verboten werden.
    • sheimers 12.04.2017 16:40
      Highlight Highlight Klar gibt es Solarzellen in San Diego: http://lmgtfy.com/?q=Solar+panels+in+San+Diego
    • todesnachti 12.04.2017 16:42
      Highlight Highlight Die pösen Grünen mal wieder. Die Verhinderer von Solarzellen, insbesondere auch im öffentlichen Beschaffungswesen, sind praktisch immer rechts der Mitte
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dieter Widmer 12.04.2017 16:17
    Highlight Highlight Eigentlich ist die Statistik über die Produktion der Energie und die ganzjährige Stromversorgung in Kalifornien viel wichtiger als die Messung am 11. April mittags, als mit Photovoltaik mehr als 50% des Stroms mit der Sonne erzeugt wurde. Schaut mal, wie Kalifornien den Strom produziert: auch mit nuklearer und Wasserkraft und thermischen Anlagen (Gas/Kohle). Somit ist Kalifornien weit hinter der Schweiz zurück. Noch immer lassen sich Leute von Photovoltaik-Peaks blenden. Und für Vergleiche müsste man noch die Sonnenscheindauer Schweiz/Kalifornien heranziehen.
    • Against all odds 12.04.2017 16:56
      Highlight Highlight Natürlich haben Sie recht, aber mit dieser Denkweise kommen wir nirgends hin.

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Klimaskeptiker und Erdöl-Lobbyisten liegen falsch: Der komplette Verzicht auf fossile Brennstoffe ist nicht nur möglich, sondern langfristig günstiger.

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