Schweiz
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No-Billag-Initianten präsentieren ihren Plan B – und so sieht er aus



Bundeshausjournalisten der SRG SSR Kanaele der drei Sprachregionen, RTR, SRF und RSI, strecken ihre Mikrofone zu Bundesrat Ueli Maurer, der vor den Medien die Argumente fuer die neue Finanzordnung 2021 erklaert, am Dienstag, 9. Januar 2018 in Bern. Das Stimmvolk wird am 4. Marz 2018 ueber die Zukunft der Mehrwertsteuer und der direkten Bundessteuer verfuegen. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Wie weiter mit der SRG? Die No-Billag-Initianten haben da eine Idee. Bild: KEYSTONE

Die SRG kann aus Sicht der No-Billag-Initianten auch ohne Gebührengelder überleben. Am Donnerstag haben sie ihren «Plan B» präsentiert. Die Konsumentinnen und Konsumenten sollen die SRF-Sender über die Kabelnetzbetreiber bezahlen – wenn sie diese abonnieren wollen.

Einen «Plan B» für die SRG hatte schon der Gewerbeverband präsentiert, der die Initiative befürwortet. Er setzt neben Werbung auf die staatliche Förderung einzelner Sendungen. Die Konsumentinnen und Konsumenten sollen zudem Abonnemente lösen können, zum Beispiel für Sport, Spielfilme oder für die «Tagesschau».

Die Initianten schlagen nun einen anderen Weg vor: Die Sender der SRG sollen Teil der Grundangebote von Swisscom, Sunrise, UPC und anderen Kabelnetzbetreibern werden. Die Kunden hätten dabei die Möglichkeit, die Sender der SRG abzuwählen.

Das Konzept beinhaltet verschiedene Varianten:

Variante 1

Gemäss der ersten würde das SRG-Paket 168 Franken im Jahr kosten. Enthalten wären SRF1, RTS1 und RSI1.

Variante 2

In der zweiten Variante würde gleichzeitig die Werbung um rund die Hälfte reduziert. Damit würde das SRG-Paket 216 Franken pro Jahr kosten.

Variante 3

Die dritte Variante sieht vor, dass pro Sprachregion jeweils ein Sender weiterhin frei zugänglich wäre. Um den Sender zu finanzieren, würde mehr Werbung gezeigt. Diese Variante scheine angesichts der Entwicklungen im TV-Werbemarkt eher unrealistisch, sollte aber trotzdem geprüft werden, schreiben die Initianten.

Variante 4

Die vierte Variante schliesslich stellt eine Mischform aus der ersten und der dritten dar. In der Deutschschweiz würde das ganze SRG-Angebot 168 Franken pro Jahr kosten, in den anderen zwei Sprachregionen ohne SRF2 96 Franken.

Radio durch Werbung finanziert

Beim Radio setzen die Initianten auf Werbung, Online soll durch Werbung und Paywalls für gewisse Angebote finanziert werden. Der Onlinebereich sei ein Wachstumsmarkt, heisst es im Konzept.

ACHTUNG REDAKTOREN: BITTE BEACHTEN SIE DIE SPERRFRIST BIS 3. NOVEMBER 2017, 22:25 --- Blick in die Regie waehrend der Aufzeichnung der Sendung

Bild: KEYSTONE

Hinzu kämen öffentliche Gelder für die SRG – obwohl im Initiativtext steht: «Der Bund subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen.» Die Initianten schlagen vor, dass Bund und Kanton zwischen 50 und 300 Millionen Franken beisteuern.

Damit sollten Einnahmen von insgesamt 550 Millionen Franken und mehr möglich sein, schreiben die Initianten. Das sei zwar 45 bis 65 Prozent weniger als die SRG heute einnehme, aber immer noch sehr viel. Die SRG wäre nicht mehr der grösste Medienplayer der Schweiz, aber noch der mit Abstand grösste Anbieter für audiovisuelle Medien.

Genug Zeit zur Umsetzung

Klar sei, dass die SRG gegenüber heute massiv sparen und das Programmangebot umbauen müsste, heisst es im Dokument. Das sei keineswegs eine einfache Aufgabe für das Management.

Der Kampf um No Billag – Ja, so was gibt's in Kanada auch

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Video: watson/Emily Engkent

Die SRG habe jedoch genug Zeit zur Umsetzung, denn die gesetzliche Gebührenpflicht bliebe trotz Verfassungsänderung bis zum Inkrafttreten einer Ausführungsgesetzgebung gültig. In diesem Punkt berufen sich die Initianten auf die Ausführungen eines ehemaligen Bundesgerichtskorrespondenten.

«Hervorragende Journalisten»

Ein langfristiges Überleben der SRG garantierten diese Vorschläge zwar nicht, räumen die Initianten ein. Aber die SRG könne überleben. Sie habe gute Voraussetzungen dafür. Sie sei das grösste Medienunternehmen der Schweiz und verfüge über ein grosses Reservoir an «bekannten und hervorragenden Journalisten», welches seinesgleichen suche.

Eine Annahme der No-Billag-Initiative bedrohe die SRG zwar «essentiell», räumen die Initianten ein. Die Aussage der SRG-Spitze, bei einer Annahme bleibe nur eine geordnete Liquidation, sei aber «arg übertrieben».

Drei Viertel über Empfangsgebühren

Über die Initiative zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren wird am 4. März abgestimmt. Lanciert wurde das Volksbegehren von Jungfreisinnigen und Mitgliedern der Jungen SVP.

Heute sind die Angebote der SRG zu drei Vierteln über die Empfangsgebühren finanziert. Im vergangenen Jahr brachten die Gebühren insgesamt rund 1,37 Milliarden Franken ein. 1,24 Milliarden Franken gingen an die SRG.

Die Empfangsgebühr beträgt heute 451 Franken. Mit dem Wechsel zur geräteunabhängigen Abgabe sinkt sie ab 2019 für Haushalte auf 365 Franken pro Jahr. Unternehmen zahlen eine nach Umsatz abgestufte Abgabe, die ab einem Umsatz von 500'000 Franken fällig wird. (sda)

Mr. Tagesschau Léon Huber

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    Alle Leser-Kommentare
  • Marco86 26.01.2018 17:03
    Highlight Highlight Die Initianten haben mit ihrer Extremforderungen wohl von Anfang an auf einen Gegenvorschlag gehofft. Da dieser nicht gekommen ist, sind sie in der Bredouille und formulieren kurzerhand selber einen "Gegenvorschlag".
  • Saperlot 26.01.2018 00:36
    Highlight Highlight Beim Programm des SRF ist für jeden was dabei. Falls die Initiave angenommen wird, werden einfach unbeliebte Programme gestrichen welche jedoch für Randgruppen enorm wichtig sind, wie z.B Support für Gehörlose. Und wer Kinder hat kennt sicher die Schweizerdeutschen Guatnachtgschichtli. Wer wird extra für solche Sachen bezahlen? Niemand, es wird auf gratis Programme auf Youtube ausgewichen und das wäre schlecht.
    • nickname2000 26.01.2018 08:16
      Highlight Highlight Für mich ist nichts dabei
  • whatthepuck 25.01.2018 22:32
    Highlight Highlight Ich versteh die Beweggründe halt immer noch nicht so ganz.

    "Sie sei das grösste Medienunternehmen der Schweiz und verfüge über ein grosses Reservoir an «bekannten und hervorragenden Journalisten», welches seinesgleichen suche." - Ja, und ratet mal wie das zustande kam? Weil man mit der jetzigen Situation die Voraussetzungen dafür schuf.

    Dieser Plan B zeigt doch, dass man hier auf eine Geldfrage antwortet, obwohl die Abstimmung wesentlich mehr als nur eine Geldfrage ist.

    Disruption um jeden Preis.
  • mountaineer 25.01.2018 22:05
    Highlight Highlight Das Fernsehen kann über Abo-Gebühren finanziert werden. 1 Abo für alle Sprachregionen, damit die Finanzierung für das Tessin und die Romanen gesichert ist.
    Die dritten Radioprogramme und Virus kann man streichen, da gibt es genug private Angebote mit nahezu deckungsgleichem Angebot. Dann sollten für das Radio bei gesteigerter Effizienz 100-120 Franken pro Jahr und Haushalt reichen. Dann aber bitte endlich ALLE SRG-Radioprogramme in ALLEN Landesteilen ausstrahlen!
    Gleichzeitig ein Werbe- und Sponsoringverbot für die SRG, damit private Anbieter eine reelle Chance erhalten.
    • Fabio74 26.01.2018 21:36
      Highlight Highlight Schön. Aber die Iniative verbietet 100-120 Franken pro Jahr und haushalt.
    • SemperFi 27.01.2018 09:05
      Highlight Highlight @Fabio74: mountaineer spricht sicher von freiwilligen 120.- 😂 Das nenn ich mal einen ausgereiften Businessplan, momoll 👍🏼
  • ströfzgi 25.01.2018 21:32
    Highlight Highlight Kann mir jemand evt. den Link zum Plan B der SRG selbst posten? Oder irgend eines Plans nach einem ja oder nach einem nein? Finde so nichts und würde mir gerne ein Bild machen. Im Moment überwiegt mein Ja ziemlich klar, denn ausser Torschusspanik und mimimi hab ich (leider) noch nicht viel konstruktives der Initiativengegner gehört.

    • ricardo 26.01.2018 07:09
      Highlight Highlight Es gibt keinen Plan B der SRG. Bei einer Annahme kommt es zum Shutdown, da es gar keinen Leistungsauftrag mehr zu erfüllen gäbe. Das Management müsste sich um eine geordnete Liquidation bemühen.
      In der Verantwortung stehen in erster Linie die Initianten. Deren Pläne sind jedoch dermassen dilettantisch, dass man wirklich nur noch von Unfähigkeit sprechen kann.
    • ströfzgi 26.01.2018 08:43
      Highlight Highlight @ricardo
      Wäre es ein Privatunternehmen, würde man bis aufs Blut dafür kämpfen, in irgend einer Form zu überleben. Das heisst Pläne ausarbeiten - und zwar für jedes Szenario. In alter SRG Manier schaut man aber zu, tut nichts und hofft einfach mal darauf, sich weiterhin wie die Made im Speck sattzufressen. Ich trinke Cüpli - du zahlst. Willkommen bei der SP.
    • almlasdn 26.01.2018 09:43
      Highlight Highlight Ein Privatunternehmen wäre auch nie und nimmer von einer Abstimmung abhängig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Es ist Nachgerichtet 25.01.2018 21:01
    Highlight Highlight Kleine Staatskunde weil das die wohlinformierten TV-Konsumenten offenbar auch die die SRF schauen, verpasst haben:
    Der Bundeststaat "Schweiz" setzt sich aus souveränen Staaten (Kantonen) zusammen. Deshalb gibt es beim Bund eine Bundeskanzlei und beim Kanton (Staat) eine STAATSKanzlei.

    Wer jetzt den entscheidenden Absatz liest
    "Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben."
    dürfte also feststellen dass Staatssubventionen weiterhin möglich wären ohne "Verfassungsbruch" oder sonst...

    Ist keine Aussage zum Vorschlag, einfach ein bisschen Nachhilfe...
    • Fabio74 25.01.2018 22:35
      Highlight Highlight Netter Versuch, aber zu plump. Da hat einer kalte Füsse gekriegt und versucht sein Rückgrat so weit zu verbiegen wie es nur geht.
      Die Schweiz ist eine föderalistische Republik und Bundesstat.
      Staatssubventionen sind Subventionen und damit gemäss Verfassungstext verboten. Punkt.
      Wenn die Kantone nun Steuergelder einschiessen sollen, anstatt die Gebührengelder heute, dann muss ich ZGB2 zum Thema Treu und Glauben in den Raum werfen.
    • ricardo 26.01.2018 00:01
      Highlight Highlight Schon richtig. Bloss ist es eben auch nicht so, dass sich die Kantone über zu volle Kassen beklagen könnten. Und es widerspricht doch eigentlich dem Geist der libertären Initianten, dass nun eben doch Steuergelder beigezogen werden müssen, um die Finanzierung sicherzustellen. Schliesslich liessen die No-Billägler doch stets verlauten, dass es der Markt schon regeln würde. Sorry, aber diese Dilettanten haben schlicht keinen Plan (B).
    • SemperFi 27.01.2018 09:48
      Highlight Highlight @Es ist nachgerichtet: Ich finde es immer wieder verblüffend wie kompliziert, teuer und ineffizient man ein gut funktionierendes System substituieren möchte. Ich stelle mir gerade vor, wie es wohl vor sich gehen würde, wenn 26 Kantone über die Finanzierung des nationalen Radio- und TV-Sender streiten.
  • 90er 25.01.2018 20:56
    Highlight Highlight Was ist daran bitte ein Plan B?
    Richtig wär die Formulierung:
    Plan B, Plan C oder Plan D
  • rosen nell 25.01.2018 20:53
    Highlight Highlight Diese Initianten erinnern je länger je mehr an die blonde Vicky von Little Britain: "Yes but no, but yes but no!"
  • Couleur 25.01.2018 20:33
    Highlight Highlight Ist es nicht irgendwie schizophren, dass Unternehmen gemäss der Umsatzhöhe verschieden hohe Gebühren bezahlen, aber ein Millionenhaushalt gleich hohe Gebühren bezahlt wie ein Student in einer 1 Zimmer Wohnung? Warum passt man dies nicht der Einkommenshöhe an?
    • Baba 26.01.2018 00:56
      Highlight Highlight Weil: Gebühr und nicht Steuer!

      Die Marke für den Abfallsack kostet auch für den "Millionenhaushalt" gleich viel wie für den Studenten.
    • Baba 26.01.2018 10:44
      Highlight Highlight ...was ich noch nachschieben wollte: Ich verstehe nicht wirklich, wieso Unternehmen nochmals Sendegebühren zahlen müssen, wenn ihre Mitarbeitenden das ja künftig schon alle tun...

      Trotzem: #NeinZuNoBillag
    • Couleur 26.01.2018 15:38
      Highlight Highlight @ Baba: Nach der Definition einer Gebühr wäre dies schon korrekt. Aber wieso ist die Gebühr bei Unternehmen variabel und bei den Privaten nicht? Das widerspricht sich. Ebenso das von Dir aufgeführte Argument der "Doppelgebühr". Ich sage nicht, dass es so oder so ausgestaltet sein muss, halte aber sowohl mein wie auch dein Argument für diskussionswürdig. Ich hoffe schwer, dass nach dem Nein zu No Billag eine wirkliche Diskussion/Anpassung des Service Public und dessen Abrechnung geführt wird. Ansonsten kommt die SVP mit der 200 CHF Initiative, die wohl, wenn sich nichts ändert, angenommen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Igloo 25.01.2018 20:27
    Highlight Highlight Die Initiative ist doch ein unrealistischer Quatsch. SRF ist kein Netflix oder Spotify, nicht alles lässt sich als tolles Abo umsetzen.
    • mountaineer 25.01.2018 22:08
      Highlight Highlight Die TV-Programme liessen sich sehr wohl als Abo anbieten. Die SRG nutzt die entsprechende Technologie heute schon für den Empfang über Satellit.
      Da heute ohnehin alle Verbreitungskanäle digitalisiert sind, könnte dies ohne Probleme auf DVB-T und DVB-C ausgeweitet werden.
  • niklausb 25.01.2018 19:21
    Highlight Highlight Wollen denn wirklich alle immer für alles separat bezahlen? Rechnung a) für Nachrichten rechnung b) für eine Sportübertragung c) für s Wetter und d) für einen Film e) für s Kinderprogram f) für die Serie der Frau und so weitee und so fort..... Da fahren wir pauschal günstiger und dann ist da noch der Gewerbeverband der sich natürlich schon unmengen an Werbung erträumt mich kotzt das an klar ist es ein zünftiger Batzen den wir da im Jahr an die Bilag abdrücken aber wenn ich denke was ich dafür alles kriege bin ich froh das es nur so viel ist.
    • mountaineer 25.01.2018 22:09
      Highlight Highlight Nein, es gäbe einfach ein Abo, dass von jenen bezahlt wird, welche die Programme auch nutzen.
      Einfach und fair.
    • Oban 26.01.2018 03:19
      Highlight Highlight Schon mal probiert Radio als PayTadio zu vermarkten?
      Fängt schon damit an das es Weltweit keine Lösung zu Verschlüsselung gibt, selbst wenn es sie gäbe müsste man jeden einzelnen Autoradio ersetzen, völlig unrealistisch.
    • Fabio74 26.01.2018 07:31
      Highlight Highlight @mountaineer Das wär halt das Ende vieler Lokal TVs und Radio zu verschlüsseln geht nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herr Noergler 25.01.2018 18:54
    Highlight Highlight Hahaha! Was für ein Schwachsinnsplan! Unter den Arschgeigen sind diese Initianten echt die Stradivaris.
  • dan2016 25.01.2018 18:42
    Highlight Highlight als Kunde von PWC würde ich mir ernsthafte Sorgen machen wenn die solche Mitarbeiter haben.
  • Nadj 25.01.2018 18:39
    Highlight Highlight Ist das ein Plan B-Salat. Noch eine Zutat hier, ein Nachwürzen da.

    So halte ich mich denn an den Plan R des Generaldirektors der SRG. R für Reform. Dieses R lasse ich mir nun auf der Zunge zergehen.

    Der B-Salat landet auf dem Kompost. Weil nicht geniessbar. Denn wie heisst es so schön: Zu viele Köche verderben den Brei.
  • FrancoL 25.01.2018 18:30
    Highlight Highlight Mal abgesehen von der Billagdiskussion:
    Da hat man also folgenden Businessplan:
    A) Das Produkt ist noch nicht definiert aber der Preis steht (ca. die Hätte der SRG-Kosten)
    B) Zur Finanzierung umgeht man den neuen Artikel der BV, Bravo.
    C) Man gibt zu dass man nicht weiss Jobs funktioniert.

    Preisfrage:
    Welcher Geldgeber würde bei einem solchen Businessplan einsteigen?

    K E I N E R !

    Das ist kein Plan B das ist ein Plan NULL!

    Man kann doch einfach ehrlich bleiben und sagen: der Markt wird es richten und die netten Ansagen von Solidarität, Sprachminderheiten etc. sind Makulatur.
  • Majoras Maske 25.01.2018 18:15
    Highlight Highlight Also möchte man, zusammengefasst, ein sich durch die Konsumenten-Gebühren selbsttragender Verein durch eine Firma, dessen Abopreise durch Steuergelder verbilligt werden, ersetzen? Dann noch schnell die Gewinne privatisieren, die unternehmerischen Freiheiten des Besitzers garantieren (kein Zwang zur Ausgewogenheit) und schon hat man die liberale Lösung; garantiert auch zum Wohl des Landes. Nicht.
  • Denk nach 25.01.2018 18:12
    Highlight Highlight Noch ein Plan B mit explizitem Verstoss gegen den Initiativtext.... Super mol!
  • lagaffe 25.01.2018 18:06
    Highlight Highlight Bieridee ist Bieridee und bleibt Bieridee...
    • wasabitom 25.01.2018 20:31
      Highlight Highlight Auf die Bieridee folgt die Schnapsidee.
    • Töfflifahrer 26.01.2018 10:13
      Highlight Highlight Und danach der Hangover!
  • äti 25.01.2018 18:02
    Highlight Highlight Was muss ich jetzt abstimmen?

    #NoBillag - Initiative - Original
    #NoBillag - Varante 1
    #NoBillag - Varante 2
    #NoBillag - Varante 3
    #NoBillag - Varante 4
    #NoBillag - Varante xy
    #NoBillag - Varante ...

    Ich bleibe ich bei #NoBillag NEIN. Da weiss ich wenigstens was ich fürs Geld bekomme.

    Und nicht grössere Kosten für Weniger. (Initianten dürfen dies gerne mit Fakten widerlegen).

    #NoBillag NEIN
    • Mia_san_mia 25.01.2018 21:03
      Highlight Highlight Es heisst "Variante".
    • äti 25.01.2018 23:07
      Highlight Highlight verflixt und kopiert. Shame on me.
    • Makatitom 25.01.2018 23:11
      Highlight Highlight Yep, heisst es. Und Korinthenkacker schreibt man mit "th"
  • rummelsnuff 25.01.2018 17:55
    Highlight Highlight Wenn ich mal über den eigenen Verfassungsbruch hinwegsehe was mir nicht leicht fällt, stellt sich mir schon die Frage mit welcher gesetzlichen Grundlager der Bund die Swisscom, UPC und co dazu zwingen soll die SRG als solches Geundpacket zu den Preisen anzubieten. Das währ ja ein Staatlicher eingriff in die geschäfte von Privaten anbietern.
    • almlasdn 26.01.2018 09:54
      Highlight Highlight Dann kommt die Leier, dass Swisscom und co. doch Staatsbetriebe seien und dann werden die noch komplett privatisiert was dann natürlich viel besser wäre und ausserdem...
  • Ass 25.01.2018 17:54
    Highlight Highlight Plan B: SRG liquidieren und damit denSozialplanfinanzieren. So das möglichst wenige arbeitslos werden.
    • Raembe 25.01.2018 22:10
      Highlight Highlight Die Quote ist in den letzten Jahren stabil geblieben und wenn sie sich verändert hat ist sie gesunken....
    • Fabio74 26.01.2018 07:31
      Highlight Highlight Und dann?
    • TinaTeekanne 26.01.2018 11:04
      Highlight Highlight "möglichst wenige arbeitslos werden"... Du meinst dass dann alle bei diesem anderen Medienkonzern mit ca. 6'000 freien Stellen angestellt werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flexon 25.01.2018 17:46
    Highlight Highlight Ich bin für Plan C.
    Cancel.
  • Maracuja 25.01.2018 17:41
    Highlight Highlight <Die Konsumentinnen und Konsumenten sollen die SRF-Sender über die Kabelnetzbetreiber bezahlen – wenn sie diese abonnieren wollen>

    Bin technisch nicht so versiert, aber wie wird verhindert, dass jemand der die SRF-Sender nicht abonniert hat, via Internet SRF guckt?
    • Es ist Nachgerichtet 25.01.2018 20:58
      Highlight Highlight In dem man sein Programm nicht gratis und offen ins Internet stellt?
      Ist jetzt technisch nicht gerade sooo Anspruchsvoll
    • Sorbitolith 25.01.2018 21:20
      Highlight Highlight Nun, das wäre locker machbar, weil die Internetfernsehanbieter wie Zatoo oder Wilmaa dann einfach die Gebühren erhöhten oder ein separates Paket anböten. Grundsätzlich jedoch bliebe es beim Zahlen für Leistung.
    • mountaineer 25.01.2018 22:10
      Highlight Highlight @Maracuja: Wer ein Abo löst, bekommt eine Chipkarte um das verschlüsselte Programm zu decodieren. Macht die SRG heute schon so für den Empfang via Satellit (DVB-S).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reto Disk 25.01.2018 17:29
    Highlight Highlight Die Initianten wollen Kostenwahrheit. Präsentieren tun Sie aber nur alten Wein in neuen Schläuchen: Warum soll ich (Variante 1) über 200 Franken bezahlen, für Programme und Sender, die ich nie gucke (TSI, SSR, Glanz und Gloria, Sport).
  • Bert der Geologe 25.01.2018 17:18
    Highlight Highlight Also was jetzt, man kann doch nicht eine Initiative schreiben, in der wörtlich steht, dass keine staatlichen Gelder mehr geschüttet werden dürfen und dann einen Plan B präsentieren, wo genau das gemacht wird. Dass das Inkasso neu von den Kabelbetreibern gemacht wird, warum nicht. Aber was ist dann mit den Satellitenempfängern? Varianten 1 und zwei sind eine Verteuerung für mich, Sport kostet dann extra und SRF 1 ist sicher stark abgemagert. Variante 3 findendie Initianten ja selber unrealistisch, Variante 4 verstehe ich schon gar nicht. Fazit: Eher Plan Rundordner als B
    • sintho 25.01.2018 18:37
      Highlight Highlight Variante 1 und 2 ist bestimmt nicht teurer für Sie. Die Preise liegen ja immer noch unter 365 Fr. Selbst wenn Sie noch einen Sportsender dazu mieten würden (warum auch immer Sie nicht auf einen Deutschen Sportsender ausweichen). Das Angebot wäre sogar besser, weil sie doch Interessant wirken müssen, um zu überleben. Bisher können Sie abliefern was sie möchten, scheiss auf Zuschauerzahlen.
    • Lienat 25.01.2018 20:33
      Highlight Highlight @sintho: Wenn der Bund die Hälfte des Budgets beisteuern muss, wird es eben gerade nicht weniger teuer. Diese Zusatzausgabe des Bundes wird entweder irgendwo sonst eingespart, oder aber durch zusätzliche Steuern/Gebühren eingetrieben. In jedem Fall sind wir die Verlierer.
    • Fabio74 25.01.2018 20:44
      Highlight Highlight @sintho VIelleicht weil deutsche Sender Schweizer SPortler nicht berücksichtigen?
  • Wandervogel1 25.01.2018 17:11
    Highlight Highlight Die Initianten fordern bereits vor der Abstimmung, dass ihr Initiativtext missachtet werden soll. So ein unglaubwürdiges Kommite hat es in der Geschichte des Initiativrechts noch nie gegeben. Der Text verbietet explizit jegliche staatliche Subventionierung von Radio- und Fernsehstationen. Nun haben die Initianten anscheinend selbst gemerkt, dass der freie Markt Radio und Fernsehen in der Schweiz nicht finanzieren kann. Wer jetzt noch nicht gemerkt hat, dass die Initiative nicht umsetzbar ist, dem kann nicht geholfen werden. Deshalb klar NEIN No Billag.
    • Roterriese 25.01.2018 17:49
      Highlight Highlight Nein, die Initianten kennen im Gegenteil zu den Gegnern den juristischen Begriff Subvention
    • Schne 25.01.2018 20:01
      Highlight Highlight Kannst du uns aufklären? Sehe nicht inwiefern dieses beisteuern von 50-300Mio keine staatliche Unterstützung sein soll.
    • Adrian Huber 25.01.2018 20:21
      Highlight Highlight Wenigstens geben sie ein gutes Sujet ab für die baldige Fastnachtszeit. 🤡
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas_v_Meier 25.01.2018 17:08
    Highlight Highlight Wie begünden die Initianten den die Diskrepanz zwischen

    "Er [der Bund] subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen."
    Quelle Initiativtext

    und

    "Die Initianten schlagen vor, dass Bund und Kanton zwischen 50 und 300 Millionen Franken beisteuern."
    Quelle Watson zum Pan B

    Habe auf deren Webseite leider keinen Text zum Pan B gefunden.
    • Roterriese 25.01.2018 17:49
      Highlight Highlight Keine Diskrepanz. Mit Subventionen sind Subventionen im Sinne des Subventionsgesetzes gemeint.
    • NotWhatYouExpect 25.01.2018 18:13
      Highlight Highlight Das würde mich auch Interessieren.

      Gehe aber fast davon aus, dass die 50 Mio für Tagesschau verwendet werden würde die unter "dringlich" verbucht wird.

      Und die Kantone sind ja im grunde selbständig und können selber noch Ausgaben tätigen. Müsste aber jeder Kanton wieder selber entscheiden ob und wie viel Sie zahlen wollen.
    • Fabio74 25.01.2018 20:47
      Highlight Highlight @riese: Subventionen sind klar und eindeutig definiert. Und hier absolut unzulässig.
      Aber spülen wir das Inititiativrecht doch gleich, wenn wirs nur noch für Dummheiten missbrauchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 25.01.2018 17:07
    Highlight Highlight No Plan B!
    Plan A ist viel besser!
  • Tomsen2 25.01.2018 17:04
    Highlight Highlight Dieser Plan B ist genauso idiotisch wie die ganze Initiative.
  • Charlie Brown 25.01.2018 16:54
    Highlight Highlight Super. Plan B sieht also einen Verfassungsbruch vor.

    No so gäbig. Dann kann man wieder was von Missschtung des Volkswillens poltern.
  • α Virginis 25.01.2018 16:53
    Highlight Highlight Nun ist es soweit, ich äussere mich zur No-Billag Initiative, obwohl ich mich aus solchen Sachen heraushate.

    Das ganze Theater ist einfach zum Mäusemelken! Wieso sollte die SRG nicht mehr unterstützt werden? Vielleicht, weil all die Journalisten eh nur "linkes Pack" sind, oder die Produktionen nicht das Budget eines Hollywood-Streifens haben?? Ist es so, dass eine (relativ) unabhängige SRG zu viel über unsaubere Zustände innerhalb der Schweiz berichtet (Tagesschau, Kassensturz etc.)? Ich denke, nicht der "Bestatter" soll da zu Grabe getragen werden, sondern die unabhängige Berichterstattung.
    • Roterriese 25.01.2018 17:51
      Highlight Highlight @Virginis, nein die Billaggebühr soll zu Grabe getragen werden.
    • Töfflifahrer 25.01.2018 20:01
      Highlight Highlight Ins Schwarze getroffen. Dazu soll der Werbekuchen der bei einem SRG-aus noch einigen wenigen zu einem dickeren Portemonaie verhelfen.
    • Fabio74 25.01.2018 20:48
      Highlight Highlight @riese: Also ihr motzt über den angeblichen Staatssender weil der Gebührenfinanziert wird und ersetzt die Gebühren durch aus Steuern finanzierte Subventionen.
      Also alter Fusel in neuen Schläuchen.
      Auf jedenfall genau nicht das, was in der Initiative steht
    Weitere Antworten anzeigen
  • a-minoro 25.01.2018 16:48
    Highlight Highlight Die Initianten der NoBillag Initiative scheinen von Tag zu Tag verzweifelter zu sein. Dem Plan B folgt bereits der nächste haarsträubende Plan. Bei allem Respekt, aber so etwas kann man nicht ernst nehmen. Ein so schlecht durchdachtes Unterfangen gilt es ganz klar abzulehnen. Nein zu dieser verlogenen Initiative!
    • mountaineer 25.01.2018 22:13
      Highlight Highlight Ich sehe die Verzweiflung eher auf der Gegenseite...
    • Fabio74 26.01.2018 07:46
      Highlight Highlight @mountaineer Und das stellt du woran fest?
      Die Kommentare hier die die gesamten Biglereien und sonstigen Märchen durch alle Böden verteidigen, drehen sich im Kreis und widersprechen sich
    • mountaineer 26.01.2018 10:39
      Highlight Highlight Unüberlegte Aktionen wie z.B. die des Dozenten der Hochschule Luzern oder auch an den Haaren herbeigezogene Argumente lassen auf Verzweiflung schliessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Richu 25.01.2018 16:48
    Highlight Highlight Nicht speziell erwähnt hat die sda im vorliegenden Bericht, dass ab 1. Januar 2019 gründsätzlich alle Haushalte die Fernseh- und Radiogebühr zu entrichten haben! Dies ist auch ein Grund, warum die Gebühren gesenkt werden können.
  • phreko 25.01.2018 16:48
    Highlight Highlight Das ist bloss "bla bla bla".

    Aus der Luft gegriffene Annahmen umd dazu noch ein Vorschlag der explizit durch ihre eigene Initiative ausgeschlossen wird.

    Wollen die das Wahlvolk für blöd verkaufen?
    • gecko25 25.01.2018 18:39
      Highlight Highlight leider liessen sich in der Vergangenheit schon einige für blöd verkaufen
  • Sportfan 25.01.2018 16:47
    Highlight Highlight Lügen, Lügen und nochmals Lügen. Keine Staatliche Unterstützung in die Bundesverfassung schreiben, aber genau das fordern.

    Aussagen wie: “die SRG hätte viel Zeit für die Umstellung“, die eigene Initiative sagt, dass ab 2019 automatisch Schluss ist mit Gebühren.

    Wie, erklärt mir bitte wie, kann man so schamlos lügen und noch eine einzige Stimme für das Anliegen erwarten?
    • rodolofo 25.01.2018 17:53
      Highlight Highlight Bigler übt in letzter Zeit eher Zurückhaltung.
      So geschäftlich scheint er doch zu sein, dass er merkt, dass er mit seinen Machenschaften total am Befindlichkeits-Markt vorbei argumentiert.
      Der Beliebtheits-Wert der Privat-Meinungen Biglers ist im Keller, wie der Aktienkurs einer miserablen Firma.
      Bigler zieht bereits den Gewerbe-Verband und die FDP herunter in dass Loch in das er sich mit seinem verbissenen Kampf gegen die Öffentlich-Rechtlichen Medien manövriert hat.
      Doch jetzt eilt Natalie Rickli dem unsympathischen Helden der Voll-Privatisierung zu Hilfe!
      Der Ärmste aller Reichen...
    • Madison Pierce 25.01.2018 18:27
      Highlight Highlight Die Initiative ist eine Änderung der Verfassung. Die Verfassung ist bei uns mangels Verfassungsgericht nicht einklagbar. Bis zur Anpassung des RTVG durch das Parlament würde die Gebührenpflicht deshalb noch bestehen bleiben. Der Bundesrat müsste zwar Ausführungsbestimmungen auf den 1. Januar 2019 erlassen, aber die haben rechtlich weniger Gewicht als ein Gesetz.

      Es stimmt deshalb nicht, dass die SRG ab dem 1.1.19 kein Geld erhalten würde.

      Aber eine langfristige Lösung ist das nicht. Die Initiative nicht umzusetzen wäre Verfassungsbruch. So wie er von rechter Seite so häufig kritisiert wird.
    • Sportfan 25.01.2018 19:46
      Highlight Highlight @Madison:
      Aber in den Übergangsbestimmungen steht doch:

      „2 Erfolgt die Annahme von Artikel 93 nach dem 1. Januar 2018, so treten die erforderlichen Ausführungsbestimmungen auf den nächstfolgenden 1. Januar in Kraft.“

      Heisst, per 1.1.19 müsste die gelten. Und weil das jeder weiss, wird niemand mehr ernsthaft die Gebühr überweisen! Nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beggride 25.01.2018 16:43
    Highlight Highlight Sind ja schöne Zahlen, aber WIE soll dieses Angebot für WEN aussehen? Fragen über Fragen (aber wenigstens machen sie sich Gedanken darüber, was sie bisher nicht gemacht haben)
  • JonSerious 25.01.2018 16:36
    Highlight Highlight Was der Medienwissenschaftler Russ-Mohl schon 2010 (und bestimmt auch noch früher) zum Thema Qualität im Journalismus sagte:
    User Image
  • 2r music 25.01.2018 16:34
    Highlight Highlight Also wir sind eine 4köpfige Familie und haben 3 Fernseher 5 Radio plus 1 Autoradio. Ich höre SRF3 Couleur3 Swiss Jazz und Radio X. Meine Kinder hören Radio Virus wegen den schweizer Bands. Beim Fernseher haben wir in der Familie total unterschiedliche Interresen. Wir zahlen ab 2019 je 25Rappen pro Tag. Unsere Radios laufen praktisch den ganzen Tag. Werbesender hören und schauen wir keine zahlen aber diese Zwangskosten auf allen Produkten im alltag. Werbekosten zur Zeit über 5 Milliarden Sfr. würden dann noch ansteigen. Was würde es unsere Familie kosten und welcher Aufwand braucht es um auf dem gleichen Standart zu bleiben. Meinerachtens kostet schon ein Championsmatch alleine 5Fr.
  • Walter Sahli 25.01.2018 16:31
    Highlight Highlight Woher soll denn die Radiowerbung kommen? Werden die Firmen mehr Werbung schalten? Wohl eher werden sie ihr Budget von den Privatradios zur kastrierten SRG zügeln. D.h. die SRG ist kaum überlebensfähig und die Privatradios sind tot. Super gemacht!
  • Paul Dettling 25.01.2018 16:29
    Highlight Highlight U N F A S S B A R: Gab es das schon mal, dass Initianten vor der Abstimmung offiziell vorschlagen, dass der Wortlaut ihrer Initiative nicht umgesetzt wird? Bund und Kanton sollen 300 Millionen beisteuern? 196 Franken für 3 TV-Sender statt wie heute über 50 Radio- und TV-Sender für nicht einmal das Doppelte? Radio SRF mit Werbung verseuchen? Variante 3 "eher unrealistisch" soll ein Lösungsvorschlag sein? Und wie soll Variante 4 für 168 Franken "das ganze SRG-Angebot" bieten, also 3 SRF-TV und 9 Radiosender für weniger als Variante 1??? *verzweifeltkopfauftentischhau*
  • Herbert Anneler 25.01.2018 16:29
    Highlight Highlight Ärgerliche Mogelpackung! Erstens widerspricht sie dem Initiativtext diametral (keine staatlichen Mittel mehr), zweitens wäre dieses Angebot zwar etwas billiger, aber es wäre um zwei Drittel dünner als das heutige Angebot. Dann hätten wir exakt das, was heute die No Billies dem Service public vorwerfen: eine Zwangsgebühr. Weshalb also die Katze im Sack kaufen? No Billag NO! Schon die Initiative selbst entstand am Biertisch - nun haben sie weitergebechert und noch Plan B ausgedacht. Weshalb schon mehrere Pläne B? Keiner „verhebt“! Das Jekami ist eröffnet - Biermangel herrscht ja bei uns nicht...
  • fadnincx 25.01.2018 16:29
    Highlight Highlight Aber auch hier wird doch der eigenen Initiative widersprochen, indem Bund und Kantone einen Teil finanzieren sollen!
  • birdiee 25.01.2018 16:29
    Highlight Highlight Wie sollte die Finanzierung über Steuern denn genau funktionieren, wenn gar kein Geld von Staatsseite her fliessen darf?
  • einmalquer 25.01.2018 16:27
    Highlight Highlight Der Plan B der Initianten verrät ihre eigene Initiative
    mehr als Kopf schütteln geht da nicht

    man darf dabei einfach nicht zu nah an einer Wand stehen, sonst kommen die Gedanken durcheinander und man will unbedingt etwas, das man nicht und nie will und das ganze Denken gerät ausser Kontrolle...
  • ubu 25.01.2018 16:25
    Highlight Highlight Wer ein bisschen etwas von Medienökonomie versteht, sieht: das sind keine Pläne, sondern völlig unrealistische Hirngespinste. Diese HSGler-Fantasien gehen in der Realität hinten und vorne nicht auf.
  • Asmodeus 25.01.2018 16:24
    Highlight Highlight Und wieder sind die Initianten entweder zu dumm ihren eigenen Initiativtext zu lesen oder sie sind verlogen.

    Jeder Plan der eine Form der Subvention enthält ist defakto nicht mehr durchführbar nach Annahme der Initiative.
    • Asmodeus 25.01.2018 18:25
      Highlight Highlight Lieber Bond. Damit fordern Du und Deine Freunde der SVP aber aktiv ein ignorieren des Initiativtextes.
    • Pafeld 25.01.2018 18:42
      Highlight Highlight Im Falle von NoBillag gibt es keine Möglichkeit, den Initiativtext zu umgehen. Denn die Initiative betrifft alle notwendigen Verfassungsartikel zur Umsetzung. Dies war bei den ganzen schwachsinnigen SVP-Initiativen nicht der Fall. Diese widersprachen ganz klar anderen, ebenfalls per Abstimmung legitimierten Artikeln. Somit blieb dem Parlament nichts anderes übrig, als die Initiative so umzusetzen, dass unveränderte Artikel nicht plötzlich im Widerspruch zu neuen Artikeln standen. Dies ist bei NoBillag nicht der Fall. Es gibt keinen legitimen Grund von einer 100%igen Umsetzung abzuweichen.
    • Fabio74 25.01.2018 19:40
      Highlight Highlight @bond: Genau dies verbietet die Iniative. Es ist tragisch, dass ihr nicht mal die eigenen Initiativen kennt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 25.01.2018 16:23
    Highlight Highlight "Hinzu kämen öffentliche Gelder für die SRG – obwohl im Initiativtext steht: «Der Bund subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen.» Die Initianten schlagen vor, dass Bund und Kanton zwischen 50 und 300 Millionen Franken beisteuern."

    Man widerspricht sich also einfach mal. Keine weiteren Fragen.

    Nein!
  • EMkaEL 25.01.2018 16:22
    Highlight Highlight Schade, auf 20min sind die varianten viel detaillierter aufgelistet und erklärt.
    Klingt jedenfalls sehr vielversprechend und zeigt auf, dass es auch anders gehen würde, wenn man denn nur wollte.
    • buenaventura_d 25.01.2018 17:29
      Highlight Highlight Ja. 20min gehört auch zu TAMedia, die Interesse haben, dass die SRG verschwindet.
    • FrancoL 25.01.2018 18:34
      Highlight Highlight Mag sein dass man bei Watson machmal etwas in einer Filterblase lebet, dort wo Du unterwegs bist sind nur geistige Blasen an der Tagesordnung.
    • dan2016 25.01.2018 18:46
      Highlight Highlight Gerne zitiere ich 20Min: "Obwohl die Initianten bis anhin immer betonten, die SRG solle sich am Markt beweisen, sieht der Plan aber auch eine öffentliche Finanzierung vor. Der Steuerzahler soll zwischen 50 und 300 Millionen Franken beitragen."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Digichr 25.01.2018 16:20
    Highlight Highlight Irgendwie hab ich das Gefühl, dass ist eine Panikreaktion, weil der Wind gedreht hat. Ich habe die Hoffnung, dass jetzt noch mehr Leute sehen, dass die Initianten planlos (und Heuchler?) sind.
    Jetzt soll der verhasste Staat plötzlich Zwangsgebühren liefern?

  • ChefS 25.01.2018 16:20
    Highlight Highlight Also wenn das nicht das endgültige Ende für die No-Billag Initiative ist, weiss ich auch nicht mehr.. Die Alternative soll nach wie vor rund 200.- kosten, erhalten wird man dafür aber nichts ausser einer kompletten Magerversion der heutigen SRG und ein Vielfaches an Werbung.
    Ich hoffe die Initianten haben sich mit ihrem „Plan B“ gerade selbst ihr Grab geschaufelt.
  • Harri Hirsch 25.01.2018 16:18
    Highlight Highlight Die Leutchen kennen, im Artikel erwähnt, offensichtlich ihren eigenen Initiativtext nicht. Da steht klar und deutlich, dass es dem Bund nicht gestattet ist Medien zu betreiben bzw. zu subventionieren.
    Und was heisst genug Zeit? Auch da ist die Initiative deutlich es heisst ab 1.1.2019 das ist klar so fixiert (und eben nicht so schwammig wie es bei der MEI, meiner Meinung nach bewusst, gemacht wurde).
  • Palatino 25.01.2018 16:15
    Highlight Highlight Mit der vorgeschlagenen Lösung würden die privaten Lokalradios Geschichte sein. Nicht nur fällt der Anteil aus dem Gebührentopf weg, auch die neue Konkurrenz um den Werbekuchen wäre fatal. Denn das SRG-Radio könnte sowohl nationale wie auch regionale Werbefenster anbieten.
    • mountaineer 25.01.2018 22:18
      Highlight Highlight Die privaten Radios haben lange ohne Gebühren funktioniert, bevor man sie "angefixt" hat.
  • BossAC 25.01.2018 16:15
    Highlight Highlight Diese Initiative ist an Scheinheiligkeit fast nicht zu überbieten. Die Initianten & Unterstützer wissen genau, dass die SRG bei Annahme untergehen würde, was auch das Ziel dieser Initiative ist.Kommuniziert wied dieser Fakt jedoch nicht, da sie dadurch Stimmen verlieren würden.Die Abopreise aus dem Plan sind Rattenfängerei und mit politischem Kalkül zu tief angesetzt.Subventionierung durch Bund wäre neu Verfassungswidrig, der Werbemarkt wird nicht hergeben, was von hier versprochen wird und zu wenig Menschen wären bereit für ein abgespecktes,abhängiges & werbeverseuchtes Programm zu bezahlen.
  • N. Y. P. D. 25.01.2018 16:13
    Highlight Highlight Zuerst Lügenbigler mit seinem
    Plan B.

    Und jetzt die no billag - Initianten mit ihrem Plan B. Der aus irgendwelchen, abstrusen Annahmen etwas hochrechnet, das so einfach nicht eintreffen wird. Der Buchstabe B wird langsam toxisch.

    Ich halte mich an den Plan E.
    E wie Emily.
    Alternativ wäre noch Plan M.
    M wie Mike Müller.

    no billag NEIN
    User Image
  • Hackphresse 25.01.2018 16:12
    Highlight Highlight Wie fucking DUMM!!!
    In Initiativtext steht doch Klipp und Klar der Bund darf selbst nicht bzw niemanden Gebührengelder eintreiben. Dass sich nichtmal die Initianten damit auseinander setzen spricht Bände über das Verständnis unserer Demokratie.
    *kopf-zu-tisch-programm-enleiten
  • Christo 25.01.2018 16:12
    Highlight Highlight Jetzt haben auch die Initianten gemerkt, dass es nicht ohne Gebühren geht. Steuern oder Gebühren, wo ist der Unterschied? Dabei war doch bis jetzt ihr wichtigstes Anliegen, dass niemand für etwas bezahlen soll, was er nicht benutzt. Und jetzt fordern sie ausgerechnet Steuern. Zwangssteuern.
  • yellowastra 25.01.2018 16:12
    Highlight Highlight Ach wie schön lauter B-Pläne. Es mutet schon seltsam an wenn die Totengräber gleich selber Pläne haben für das weiterleben der SRG.
  • dan2016 25.01.2018 16:11
    Highlight Highlight Erinnert sehr stark and Nigel Farage und die wöchentlich 350 Millionen Pfund für Gesundheitswesen nach dem Brexit. Von denen er sich 1 Woche nach der Abstimmung bereits distanziert hat. Vielleicht könnten die Initanten generell dazu sagen, dass die Initiative gefälligst nicht umgesetzt weden sollte.
  • ricardo 25.01.2018 16:11
    Highlight Highlight 168 Franken für einen TV-Sender? Oder doch lieber 365 Franken für das volle Programm inklusive Radio? Das ist wohl das Eingeständnis der No-Billag-Initianten, dass das Angebot der SRG eben doch nicht so schlecht ist.
  • DäPublizischt 25.01.2018 16:08
    Highlight Highlight "Ein langfristiges Überleben der SRG garantierten diese Vorschläge zwar nicht, räumen die Initianten ein. Aber die SRG könne überleben."

    "Eine Annahme der No-Billag-Initiative bedrohe die SRG zwar «essentiell», räumen die Initianten ein. Die Aussage der SRG-Spitze, bei einer Annahme bleibe nur eine geordnete Liquidation, sei aber «arg übertrieben»."

    "Hinzu kämen öffentliche Gelder für die SRG - obwohl im Initiativtext steht: «Der Bund subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen.»"

    Unglaublich, wie fadenscheinig und vor allem widersprüchlich diese Argumentation an sich schon ist.
  • Christo 25.01.2018 16:08
    Highlight Highlight Dieser Plan ist unrealistisch. Und wer ihn trotzdem unterstützen möchte, muss Nein zu No Billag stimmen. Beiträge vom Staat sind im Initiativtext ausgeschlossen.
  • rabatt13 25.01.2018 16:07
    Highlight Highlight Lese ich richtig? 168.- Stutz und dann noch Werbung wie bei den Privaten :D
    • gecko25 25.01.2018 18:50
      Highlight Highlight genau. und für das erhälst du dann einen tv-sender, ein unschlagbares Angebot. Betriebswirtschaftlich sind die initianten wirklich wahre genies
  • Chääschueche 25.01.2018 16:02
    Highlight Highlight Peinlich. Vermutlich sehen sie ein das Ihre Vorlage keine Chance hat und präsentieren nun ihre anderen tollen pläne.

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